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DE1421329B2 - Vorrichtung zum nassentstauben von gasen - Google Patents

Vorrichtung zum nassentstauben von gasen

Info

Publication number
DE1421329B2
DE1421329B2 DE19611421329 DE1421329A DE1421329B2 DE 1421329 B2 DE1421329 B2 DE 1421329B2 DE 19611421329 DE19611421329 DE 19611421329 DE 1421329 A DE1421329 A DE 1421329A DE 1421329 B2 DE1421329 B2 DE 1421329B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inlet opening
liquid
space
gases
vortex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611421329
Other languages
English (en)
Other versions
DE1421329A1 (de
Inventor
Karl Stefan 8481 Pleystein Drabsch
Original Assignee
Bayerische Berg , Hütten und Salz werke AG, 8000 München
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Berg , Hütten und Salz werke AG, 8000 München filed Critical Bayerische Berg , Hütten und Salz werke AG, 8000 München
Publication of DE1421329A1 publication Critical patent/DE1421329A1/de
Publication of DE1421329B2 publication Critical patent/DE1421329B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
    • B01D47/027Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by directing the gas to be cleaned essentially tangential to the liquid surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/46Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by washing the air charged with excess material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/46Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by washing the air charged with excess material
    • B05B14/465Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by washing the air charged with excess material using substantially vertical liquid curtains or wetted walls behind the object to be sprayed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen, die einen Wirbelraum zur innigen Mischung von Flüssigkeit und Gasen mit in seinem Bodenbereich angeordneter, etwa horizontal verlaufender Eintrittsöffnung, vor der sich ein an dieser ablaufender Flüssigkeitsschleier befindet, aufweist, wobei der Raum getrennte Öffnungen zum Abzug des gereinigten Gases und der die Verunreinigungen enthaltenden Flüssigkeit besitzt.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine Überlaufrinne vorhanden. Hierbei strömt die Füssigkeit zu der Eintrittsöffnung und bildet einen Flüssigkeitsschleier. Das zu reinigende Medium tritt über die Eintrittsöffnung in den Raum ein, wird verwirbelt und gelangt schließlich im gereinigten Zustand zur Austrittsöffnung. Diese bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß sie auf bestimmte Durchsatzmengen des zu reinigenden Mediums beschränkt ist. Die Vorrichtung läßt sich also nur bis zu einer begrenzten Größe erweitern. Es sind hinsichtlich der baulichen Ausführung weiterhin in der Länge der Eintrittsöffnung Grenzen gesetzt. Schließlich ist es nicht möglich, bei einer sehr langen Eintrittsöffnung einen geschlossenen, einwandfreien Flüssigkeitsschleier zu erzeugen. Damit genügt diese bekannte Vorrichtung bei einer größeren Durchsatzmenge nicht den in der Praxis auftretenden Forderungen.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen bekannt, bei welcher an der vom Gas angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes der Flüssigkeitsschleicr zur Eintrittsöffnung fließt. Die zu reinigende Luft strömt hierbei durch den Flüssigkeitsschleier nach oben in eine mit Prallwänden versehene Kammer und bewegt sich in Wellenlinien weiter zur Austrittsöffnung. Der Reinigungseffekt ist nur gering, da er hauptsächlich auf der Wirkung des Flüssigkeitsschleiers im Bereich der Eintrittsöffnung beruht.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einem hohen Wirkungsgrad eine leichte Anpaßmöglichkeit an jede geforderte Durchsatzmenge aufweist. Die Vorrichtung soll einfach aufgebaut sein und leicht an räumliche Gegebenheiten angepaßt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der vom Gas angeströmten Vorderwand " des Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssigkeitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt und daß die Rückwand dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren Teil in den Sumpf der Vorrichtung eintaucht. Dadurch ergibt sich vorteilhafterweise eine einfach aufgebaute Vorrichtung, welche trotzdem einen hohen Wirkungsgrad bei der Naßentstaubung von Gasen besitzt. Diese Vorrichtung bildet das Grundelement für ein Baukastensystem, das auf einfache Weise an die jeweils vorliegenden Räume angepaßt werden kann. Sobald dem Hersteller von einem Verbraucher die anfallenden Durchsatzmengen des zu reinigenden Mediums bekannt sind, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung hierauf abgestimmt werden, ohne daß es großer baulicher Erfordernisse bedarf.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind oberhalb der Eintrittsöffnung mindestens eine weitere Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum angeordnet, wobei diese Räume mit einer gemeinsamen Austrittsöffnung verbunden sind.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung können die Wirbelräume senkrecht übereinander angeordnet sein, wobei die Rückwand jedes Raumes mit ihrem unteren Teil in eine Überlaufrinne für der. Flüssigkeitsschleier des darunterliegenden Raumes eintaucht.
Weiterhin ist es nach einem anderen erfindungsgemäßen Merkmal möglich, daß in horizontalem Abstand zu den übereinanderliegenden Räumen spiegelbildlich zu diesen weitere Räume angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in
ίο der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Naßentstauben gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 3 eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform der Vorrichtung zum Naßentstauben mit spiegelbildlich angeordneten Räumen.
Nach F i g. 1 ist ein in seinem Unterteil mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, gefüllter Behälter 11 mit einem zu einem Gebläse führenden Absaugestutzen 12 versehen. Die Luftzuführung erfolgt durch die Öffnung 13. Dieser Behälter 11 ist durch die Wände 14 und 15 in zwei Abschnitte unterteilt, die über einen Wirbelraum 16 mit einem unteren waagerechten Eintrittsspalt und einem oberen waagerechten Austrittsspalt miteinander in Verbindung stehen. Den unteren Abschluß bildet die Flüssigkeit 17 in dem Behälter 11.
Die Rückwand 15 ist an dem oberen Ende mit einem Haken 18 versehen, während die Vorderwand 14 an ihj;em unteren Ende 19 nach hinten zurückgebogen'ist. Im oberen Teil des Behälters 11 befindet sich eine Rinne 21, welche sich an die Vorderwand 14 mit einer waagerechten Überlaufkante 20 anschließt. Die Rückwand 15 ist bis unterhalb des Wasserspiegels geführt. Mittels einer Pumpe 22 wird nun das Wasser aus dem unteren Teil in die Überlaufrinne 21 gepumpt. In dem Ströungsweg vor dem Absaugstutzen 12 befindet sich noch eine mit Prallflächen versehene Wand 23 zum Abscheiden von mitgerissenen Flüssigkeitsteilchen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen ist folgende: Wird in dem Absaugestutzen 12 ein Unterdruck erzeugt und die Pumpe 22 in Betrieb gesetzt, so wird über die Überlaufkante 20 an der unteren Kante 19 der Wand 14 ein Flüssigkeitsschleier gebildet, der von der Luftströmung nach oben mitgenommen und durch die hakenförmig ineinandergreifenden Blechteile zu einer Wirbelbewegung veranlaßt wird. Hierdurch wird ein hoher Reinigungseffekt erzielt. Die noch mitgeführten Wassertröpfchen schlagen sich an dem Wasserspiegel im Inneren des Behälters 11 nieder bzw. werden durch den Prallkörper 23 zurückgehalten.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Wirbelräume 24 und 25 übereinander angeordnet. Der obere Wirbelraum 24 wird von einer Überlaufrinne 26 gespeist und der untere von einer Überlaufrinne 27, wobei diese Überlaufrinne 27 als Auffangrinne für die an der Wand 28 nach unten strömende Flüssigkeit dient. Die Überlaufrinne 26 wird von einer Pumpe 22 aus dem unteren Teil des Behälters 29 gespeist. Weiter ist auch die Überlaufrinne 27 mit einer Speiseleitung versehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen beispielsweise an einer Be-
grenzungswand in einer Farbspritzkammer angeordnet sein bzw. einen Teil hiervon bilden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind zwei Begrenzungswände, wie sie in F i g. 2 offenbart sind, mit je zwei übereinanderliegenden Wirbelräumen gegeneinandergestellt und in einem Raum untergebracht, welcher unterhalb beispielsweise einer Farbspritzkabine liegt. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der Erfindung ist im Prinzip die gleiche wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 und 2.
Wiederum sind Wirbelkammern vorgesehen, welche jeweils von einer Überlaufrinne gespeist werden. Diese Überlaufrinnen werden von einer Pumpe aus dem unteren Teil des Behälters gespeist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen, die einen Wirbelraum zur innigen Mischung von Flüssigkeit und Gasen mit in seinem Bodenbereich angeordneter, etwa horizontal verlaufender Eintrittsöffnung, vor der sich ein an dieser ablaufender Flüssigkeitsschleier befindet, aufweist, wobei der Raum getrennte Öffnungen zum Abzug des gereinigten Gases und der die Verunreinigungen enthaltenen Flüssigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß an der vom Gas angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssigkeitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt und daß die Rückwand dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren Teil in den Sumpf der Vorrichtung eintaucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Eintrittsöffnung mindestens eine weitere Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum angeordnet sind, wobei diese Räume mit einer gemeinsamen Austrittsöffnung verbunden sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelräume senkrecht übereinander angeordnet sind und daß die Rückwand jedes Raumes mit ihrem unteren Teil in eine Überlaufrinne für den Flüssigkeitsschleier des darunterliegenden Raumes eintaucht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in horizontalem Abstand zu den übereinanderliegenden Räumen spiegelbildlich zu diesen weitere Räume angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19611421329 1961-04-29 1961-04-29 Vorrichtung zum nassentstauben von gasen Pending DE1421329B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0033806 1961-04-29

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1421329A1 DE1421329A1 (de) 1969-08-21
DE1421329B2 true DE1421329B2 (de) 1971-06-09

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DE19611421329 Pending DE1421329B2 (de) 1961-04-29 1961-04-29 Vorrichtung zum nassentstauben von gasen

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CN104353581B (zh) * 2014-12-11 2017-02-22 天津赛智科技发展有限公司 具有高效除雾能力的喷漆房

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Publication number Publication date
DE1421329A1 (de) 1969-08-21

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