DE1421329B2 - Vorrichtung zum nassentstauben von gasen - Google Patents
Vorrichtung zum nassentstauben von gasenInfo
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- B01D47/02—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
- B01D47/027—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by directing the gas to be cleaned essentially tangential to the liquid surface
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B14/00—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
- B05B14/40—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
- B05B14/46—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by washing the air charged with excess material
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen, die einen
Wirbelraum zur innigen Mischung von Flüssigkeit und Gasen mit in seinem Bodenbereich angeordneter,
etwa horizontal verlaufender Eintrittsöffnung, vor der sich ein an dieser ablaufender Flüssigkeitsschleier befindet,
aufweist, wobei der Raum getrennte Öffnungen zum Abzug des gereinigten Gases und der die
Verunreinigungen enthaltenden Flüssigkeit besitzt.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine Überlaufrinne vorhanden. Hierbei strömt die Füssigkeit
zu der Eintrittsöffnung und bildet einen Flüssigkeitsschleier. Das zu reinigende Medium tritt über
die Eintrittsöffnung in den Raum ein, wird verwirbelt und gelangt schließlich im gereinigten Zustand
zur Austrittsöffnung. Diese bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß sie auf bestimmte Durchsatzmengen
des zu reinigenden Mediums beschränkt ist. Die Vorrichtung läßt sich also nur bis zu einer
begrenzten Größe erweitern. Es sind hinsichtlich der baulichen Ausführung weiterhin in der Länge der
Eintrittsöffnung Grenzen gesetzt. Schließlich ist es nicht möglich, bei einer sehr langen Eintrittsöffnung
einen geschlossenen, einwandfreien Flüssigkeitsschleier zu erzeugen. Damit genügt diese bekannte
Vorrichtung bei einer größeren Durchsatzmenge nicht den in der Praxis auftretenden Forderungen.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen bekannt, bei welcher an der vom Gas
angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes der Flüssigkeitsschleicr zur Eintrittsöffnung fließt. Die zu
reinigende Luft strömt hierbei durch den Flüssigkeitsschleier nach oben in eine mit Prallwänden versehene
Kammer und bewegt sich in Wellenlinien weiter zur Austrittsöffnung. Der Reinigungseffekt ist nur gering,
da er hauptsächlich auf der Wirkung des Flüssigkeitsschleiers im Bereich der Eintrittsöffnung beruht.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche bei einem hohen Wirkungsgrad eine leichte Anpaßmöglichkeit an jede
geforderte Durchsatzmenge aufweist. Die Vorrichtung soll einfach aufgebaut sein und leicht an räumliche
Gegebenheiten angepaßt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der vom Gas angeströmten Vorderwand
" des Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssigkeitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt und daß die
Rückwand dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren Teil in den Sumpf der Vorrichtung eintaucht. Dadurch
ergibt sich vorteilhafterweise eine einfach aufgebaute Vorrichtung, welche trotzdem einen hohen
Wirkungsgrad bei der Naßentstaubung von Gasen besitzt. Diese Vorrichtung bildet das Grundelement
für ein Baukastensystem, das auf einfache Weise an die jeweils vorliegenden Räume angepaßt werden
kann. Sobald dem Hersteller von einem Verbraucher die anfallenden Durchsatzmengen des zu reinigenden
Mediums bekannt sind, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung hierauf abgestimmt werden, ohne daß
es großer baulicher Erfordernisse bedarf.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind oberhalb der Eintrittsöffnung mindestens eine weitere
Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum angeordnet, wobei diese Räume mit einer gemeinsamen
Austrittsöffnung verbunden sind.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung können die Wirbelräume senkrecht übereinander angeordnet
sein, wobei die Rückwand jedes Raumes mit ihrem unteren Teil in eine Überlaufrinne für der.
Flüssigkeitsschleier des darunterliegenden Raumes eintaucht.
Weiterhin ist es nach einem anderen erfindungsgemäßen Merkmal möglich, daß in horizontalem Abstand
zu den übereinanderliegenden Räumen spiegelbildlich zu diesen weitere Räume angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in
ίο der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Naßentstauben gemäß
der Erfindung,
F i g. 2 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 3 eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform der Vorrichtung zum Naßentstauben mit
spiegelbildlich angeordneten Räumen.
Nach F i g. 1 ist ein in seinem Unterteil mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, gefüllter Behälter 11 mit
einem zu einem Gebläse führenden Absaugestutzen 12 versehen. Die Luftzuführung erfolgt durch die
Öffnung 13. Dieser Behälter 11 ist durch die Wände 14 und 15 in zwei Abschnitte unterteilt, die über
einen Wirbelraum 16 mit einem unteren waagerechten Eintrittsspalt und einem oberen waagerechten
Austrittsspalt miteinander in Verbindung stehen. Den unteren Abschluß bildet die Flüssigkeit 17 in dem
Behälter 11.
Die Rückwand 15 ist an dem oberen Ende mit einem Haken 18 versehen, während die Vorderwand
14 an ihj;em unteren Ende 19 nach hinten zurückgebogen'ist.
Im oberen Teil des Behälters 11 befindet sich eine Rinne 21, welche sich an die Vorderwand
14 mit einer waagerechten Überlaufkante 20 anschließt. Die Rückwand 15 ist bis unterhalb des
Wasserspiegels geführt. Mittels einer Pumpe 22 wird nun das Wasser aus dem unteren Teil in die Überlaufrinne
21 gepumpt. In dem Ströungsweg vor dem Absaugstutzen 12 befindet sich noch eine mit Prallflächen
versehene Wand 23 zum Abscheiden von mitgerissenen Flüssigkeitsteilchen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Naßentstauben
von Gasen ist folgende: Wird in dem Absaugestutzen 12 ein Unterdruck erzeugt und die Pumpe 22 in Betrieb
gesetzt, so wird über die Überlaufkante 20 an der unteren Kante 19 der Wand 14 ein Flüssigkeitsschleier gebildet, der von der Luftströmung nach oben
mitgenommen und durch die hakenförmig ineinandergreifenden Blechteile zu einer Wirbelbewegung veranlaßt
wird. Hierdurch wird ein hoher Reinigungseffekt erzielt. Die noch mitgeführten Wassertröpfchen
schlagen sich an dem Wasserspiegel im Inneren des Behälters 11 nieder bzw. werden durch den Prallkörper
23 zurückgehalten.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Wirbelräume 24 und 25 übereinander
angeordnet. Der obere Wirbelraum 24 wird von einer Überlaufrinne 26 gespeist und der untere von einer
Überlaufrinne 27, wobei diese Überlaufrinne 27 als Auffangrinne für die an der Wand 28 nach unten
strömende Flüssigkeit dient. Die Überlaufrinne 26 wird von einer Pumpe 22 aus dem unteren Teil des
Behälters 29 gespeist. Weiter ist auch die Überlaufrinne 27 mit einer Speiseleitung versehen. Bei diesem
Ausführungsbeispiel kann die Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen beispielsweise an einer Be-
grenzungswand in einer Farbspritzkammer angeordnet sein bzw. einen Teil hiervon bilden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind zwei Begrenzungswände, wie sie in F i g. 2 offenbart
sind, mit je zwei übereinanderliegenden Wirbelräumen gegeneinandergestellt und in einem Raum untergebracht,
welcher unterhalb beispielsweise einer Farbspritzkabine liegt. Die Wirkungsweise dieser
Ausführungsform der Erfindung ist im Prinzip die gleiche wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
nach F i g. 1 und 2.
Wiederum sind Wirbelkammern vorgesehen, welche jeweils von einer Überlaufrinne gespeist werden.
Diese Überlaufrinnen werden von einer Pumpe aus dem unteren Teil des Behälters gespeist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen, die einen Wirbelraum zur innigen Mischung von
Flüssigkeit und Gasen mit in seinem Bodenbereich angeordneter, etwa horizontal verlaufender
Eintrittsöffnung, vor der sich ein an dieser ablaufender Flüssigkeitsschleier befindet, aufweist,
wobei der Raum getrennte Öffnungen zum Abzug des gereinigten Gases und der die Verunreinigungen
enthaltenen Flüssigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß an der vom
Gas angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssigkeitsschleier zur
Eintrittsöffnung fließt und daß die Rückwand dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren Teil in den
Sumpf der Vorrichtung eintaucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Eintrittsöffnung
mindestens eine weitere Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum angeordnet sind, wobei diese
Räume mit einer gemeinsamen Austrittsöffnung verbunden sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelräume
senkrecht übereinander angeordnet sind und daß die Rückwand jedes Raumes mit ihrem
unteren Teil in eine Überlaufrinne für den Flüssigkeitsschleier des darunterliegenden Raumes eintaucht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in horizontalem
Abstand zu den übereinanderliegenden Räumen spiegelbildlich zu diesen weitere Räume angeordnet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0033806 | 1961-04-29 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1421329A1 DE1421329A1 (de) | 1969-08-21 |
| DE1421329B2 true DE1421329B2 (de) | 1971-06-09 |
Family
ID=7095261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611421329 Pending DE1421329B2 (de) | 1961-04-29 | 1961-04-29 | Vorrichtung zum nassentstauben von gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1421329B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104353581B (zh) * | 2014-12-11 | 2017-02-22 | 天津赛智科技发展有限公司 | 具有高效除雾能力的喷漆房 |
-
1961
- 1961-04-29 DE DE19611421329 patent/DE1421329B2/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1421329A1 (de) | 1969-08-21 |
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