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DE1419357A1 - Verfahren zum Beuchen und Bleichen von Textilien - Google Patents

Verfahren zum Beuchen und Bleichen von Textilien

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Publication number
DE1419357A1
DE1419357A1 DE1961S0073624 DES0073624A DE1419357A1 DE 1419357 A1 DE1419357 A1 DE 1419357A1 DE 1961S0073624 DE1961S0073624 DE 1961S0073624 DE S0073624 A DES0073624 A DE S0073624A DE 1419357 A1 DE1419357 A1 DE 1419357A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkali
bleaching
treatment
daa
tent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1961S0073624
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeru Mori
Yoshikazu Sando
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sando Iron Works Co Ltd
Original Assignee
Sando Iron Works Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sando Iron Works Co Ltd filed Critical Sando Iron Works Co Ltd
Publication of DE1419357A1 publication Critical patent/DE1419357A1/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B21/00Successive treatments of textile materials by liquids, gases or vapours
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/20Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen
    • D06L4/22Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen using inorganic agents
    • D06L4/24Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen using inorganic agents using chlorites or chlorine dioxide
    • D06L4/26Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen using inorganic agents using chlorites or chlorine dioxide combined with specific additives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Dr. HEIhScH SmEUNK «ta*»«—tt«. d.n · 3, K 81
MOCHENOBERMEZi φ fg Dy, Hk~Hi
Kaskad*nw*917 - Telefon572508 1419357
Sando Iron York« Co. Ltd. Verfahren stm Beuchen und Bleichen von Textilien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sum raschen Beuchen und Bleichen von Gehoben* Fäden und dergl·, die gans oder teilweise aus Saumwolle bestehen· Das neue Te rf ehren dies« sun Sraata des bekannten Alkalikochverf ahrens,
Tiac Beuchen und Bleichen ist bisher im wesentlichen derart aus«· gef'hrt worden« daß Baumwollstoffe oder dergleichen nach des Sengen und entschlichten einem suegeäehttten KochpreseB in Arsenh It einer AlkalilSeung unterworfen wurden· Die Alkali 1β-sung enthält eine erhebliche Menge Xtsalkali» um das Mmterislt wenn erforderlieh» unter Druck sm entfetten· Bern schlieft sie« ein Bleichproseß mittels eine· Hypoehlorits oder vom Wasserstoff pe oxyd an* Bei Chlorierung mit einem Hypochlerit »ereVem die behandelten Stoffe «ad dergl. schließlich dursh ein dünnte β Mineralsümreead dureheeleitet und «nschlieiemt waschen.
BAD ORiGiNAL
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Dieses bekannte Verfahre» besitst (Jedoch Mehrere Nachteils, die nachs -ehend geschildert werden·
Auegedehntee Kochen ä»r Stoffe und dergl. unter Verwendung von Ätialkuli, uad »war gewöhnlich unter Druck, ergibt eise Unterbrechung der fabrikationsteehniach günstigen fortlaufenden Behandlung, wodurch die »axiaale iieistungsfuaigkeit der Anlage wesentlich herabgesetzt wird· Das Verfahren kann allerdinge im Durohiaufrerfahren durcng^führt werden, wenn das bekannte J-Box-Syai;om ver -endet wird. Dieses verhältnlsaäßig aoderne System benötigt aber nicht nur sehr hohe iinachaffun^skosten, sot dem nimmt auch aifi?n großen Rau» ein· Deshalb hat es sich bisher in der Industrie nicht sturker cheaetat«
Andererseits ergibt das starke und heftige Beuchen in der geschilderten Voiae bekanntlich einen erheblichen Verlast· Die anschließende Chlorbleichung bewirkt gelegentlich teilweise einen tibergang der Cellulose der boh möelten Stoffe oder Fasern in OxydoellulooG, was die äioenschaften der Erseugziisse usgOnstig beeinflußt.
Bei der Behandlung durch das Mineralsäurebad ist es sehr sehwie» rig, die restlich· Säure -vollständig durch Auswaschen au ent* fernen, insbesondere wenn dichte und dicke Stoffe behandi.t wurden. Wenn aber noch Säure zurückbleibt, so werden die Stoffe und dergleichen erheblicb geschwächt« was gelegentlich einen er»
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lieblichen sueätalichen Aueeehuß bedeutet. Das bekannt« Beuch- und Bleichverfahren ergibt weiter erhebliche mechanische Schäden en den Erzeugnissen infolge übermäßiger E«lbung» Knitterung und dergleichen während der Behandlung, wodurch eich eine uugleichnaiige färbung beim naehfolgenden Färben ergibt· Sie reetliche Saure fördert die nachteilig« vorläufige farbaufnaluM» di« nach T*rhältniauaä£ig kurzer Zeit oder bei höherer Temperatur mehr oder weniger in den arepaüaglichen ungebleichten Zustand de· Stoff·· sttrfiekgeht· Beim bekannten Verfaferan ergibt «ich häufig «ine u&gieiciieäJsig« Satf^ffcr^ng, die ihrer* »eit· Tiele Schwierigkeiten iniolge ungl«tältiBaMger !färbung oder Musterung der Fertigprodukt· herrorruft«
Untereuchungen
st igt, daß dl« obigen 2f&öhteil* von folgcadta Ur^achen har~ rühreni
£· ist bekannt» daß die Yeriuireinigungen in der Beaaae/olle oder dem eonetigen Auegang»aat«rla3. der betrachteten Stoff· in we» •entliehen au· folgenden Gruppen beetehens Tcrsoaiedene färbet of i«, Pectin·, SiweiCe in geringen Mengen, guamlartlg· Stoffe» BaucCTOllwache, d&e im weeentlichea au· Hiytoeterin beeteht, Fetteäuren.
3)1··· Verunreinigungen äUeean duroh da· fieuohan und Bleichen aoweit wie auglion aus den Textilien entfernt werden· Pectin«
BAD ORieiMAL
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und gummitartlge ^toff·, Fetteauren und dergleichen k nnen hierbei in ausreichendem HaSe durch das bekannte Aaslengen entfernt «erden« «ehrend Fhytoeterin, daa den Hauptbestandteil des Bau»* wollwachees darstellt «ad etwa 70&6 der öligen und fettigen stoffe la der Baumwolle anmacht« unter säßigen Behandlungsbedimgungen äußeret schwierig «irksam entfernt «erden kann· Ber Grund hierfür liegt vermutlich darin« daß Fhyfcosterln ein ungesättigter höh·· rev «jklischer Alkohol ist« der mindestens eine ungesättigte Bindung und ein OB-Radikal aufweist, so daß er nit Alkali nicht gut entfernt «erden kann« wenn nicht der größte Teil des Phytosterlns «orher zu der entsprechenden Fettsäure oxydiert wurde.
Bei dem bekannten Verfahren muß aber die Alkalibehandlung in der Praxis in einem geschlossenen Gofäß durchseführt werden, um die Umwandlung der Cellulose in Oxycellulose möglichst zu verhindern· Bio «er Sntfernung des Phytosterina wünschenswerte Behänd» luag in oxydiernder Atmosphäre oder in Anw-i-aerheit eines Oxydationsmittels let also unter diesen Betriebsbedingungen usmöglidu
Gegenstand der Erfindung ist domgogonüber ein neues Beuch-
und bleichverfahren« bei dem as bisherig© nachteilige Kochen in
Alkall vollständig entbehrt «erden kann· Duo erfiadun^ ugemäße Vei
fahren ist sehr einfach und rasch durchzuführen und ist erheblieh leistungsfähiger als das bekannte Vorfahren* Bs läßt sich leicht kontinuierlich durchführen·
Das «rfindunesgemsJe Verfahren sum Beuchen und Bleichen von Baum«
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wolle enthaltenden Textilien ist dadurch gelcennseichnet, daß dl« Textilien nach des Sengen und Entschlichten unmittelbar alt einer Chlritlöaung getränkt werden, die mit einer Säure aktiviert let» daß man die flüssigkeit verhaltnismäaiß kurze Zelt bei erhöhter Temperatur einwirken IiBt9 daß man das so behandelte Material nit einer ^aaBeratoffpero^dlöaung in Anwesenheit von Alkall tränkt und diese Lösung swecfce Entchloren und Bleiehen bei er* höhten Temperaturen kuraa Zeit einwirken läßt.
Vorzugsweise wird der Bleichflilssigkeit ein QberfläehenaktiYator sttgesetst« der s«B» anir Reihe der AlkylvAryl-SuXffoiiiauren gehört. Derartige Ketsmittel sind s*B« unter den Bandelsnaaen Scorerol*95 oder Levapon-TH auf dem Markt erhältliclu
Bas der WaaBerstoffpero^dlöaung zugoaetxte Alkali let vorengeweise Natriunsllikat (^»aeerglaa )«
Dae neue Verfahren beruht auf der folgenden Srkenntnle t
Für ££eiehsweeke ^1«411 wurde das bekannte Phlerltbleiehen ohne Vervendung des Kochens in Alkali ausreichen· Mit dieser Hnfinahae köimen aber Sllge und wacheartige öubstaniien nicht ausreichend au· dem Material entfernt vtrtn, ßo daß die gewunechte Benetaearkelt desselben nicht erslelt werde» kann* Bei grüadlicher Untersuchung einer Ansah! oberflächenaktiTer Mittel« die der Chlerit· lSsung beigefügt wurden, wurde mm gefunden» daß bei der Yen»
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7 wendung tief eindringender Net Mittel, die ia wesentlichen ' eine» anionischen Aktivator ans der Heine der Alkyl-Aryl-SuJjtaasttnren enthalten, die gewünschte Benetsbarkeit des Gutes erlielt werden kann, wobei gleichzeitig Verunreinigungen entfernt werden und eine erhöhte ^leiehwirkung eintritt· Sie entwachsende Wirkung derartiger Mittel ist jedoch »iemlich schlecht, se AaB weitere Maßnahmen getroffen werden müssen·
Als eine solche susätzliene Maßnahme wurde die an eich bekannt« Waeserotoffperoxydbehandluns eingeführt und es wurde gerunden» daß eich hierdurch weit überlegende Srgebnisse erzielen lassen, wobei eine ausreichende %tohlorung und bleibende Weißheit mit einer beträchtlichen %twaeättttg einhergeht, Bm genügt für diesen Sweok, die Behandlung aittele einer rerhältniamMBig geringen lonsentratlon des Peroxyde durahsufuhren» *.B. wenige? als 0f 5 % reines H2O2, und swar während mittmr verhältnisnäfils kurton Periode (s· B· 10 « 15 Minuten }· Die restliehe Fettsenge nach der Behandlung beträgt gewöhnlich etwa 0,2 - 0924 % im Tergleien on anfängliohen 2*ettantell von etwa 0,6-0,7 % ia Gesaetgewicht des Gutes. 2MLe Bometiungsgesehwindlgkeit dor £äp» •eogniese wird stark gesteigert» Ia Verbindung hi n&it wurde ge* funden9 dafi amr Herbeiführung einer ausreichenden Benetsun,; «ehr dichter «ad dicker Tuche nttr eine sehr kurse Behandlung von weniger «1« einer Sekunde erforderlich ist*
£& ist en sieh bekasst* daß die 9«sserst«ffperoxydbleiohung von einer sehr oder weniger starken Kntwacheuag begleitet ist· Ob-» wohl die theoretisch· Begründung dos Terfanrens noch nicht gang
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a*fgeklärt 1st, steht der alt de« erfindungagemfclen Yerfalaren erzielte teehalsene 7orteohritt swelfeUe* fest*
teaa Pnytesterin einer Oxydation unterworfen wird, so wird seine Doppelbindung wahrscheinlich in swei GH-Gruppen umgewandelt, die bei weiterer Oxydation in leton «Ad dann in eine COOB· Gruppe umgewandelt werden· Wenn also Textilien gemäß der B«fIn· d«ag in Anweeenheit roa Ohlorit #xydiert werden und eine weitere Oxydation mit a*seretoffp«r«xyd eich anechlieStt so wi*d •ine erheUlehe Menge dee in dar Bauewolle enthalten·» Fhytoaterims in die entepreehende Jetteäor· übergeführt, die svearnsen mit anderen vorhandenen ?etteäuren durch d«n alkaüeche: Einfluß dM wünrend der P*r*aydbl*idseMe «»eefügtem M •llikat« rereeift werden «ad eoait gelöst «ad entfernt werde· kSnnen. .
Ia diesem fall «iteretütit der telloidale Zustand des beigefügten JTatriueeilikat· die Itaalgieruae ier fettaäoren erheblich «ad Wsehleunist ao die Arwumaslit· Beaeit|nng der leteteren wirk- «α«· Ans den Torstehemde» ^sfÜnmuagen ergibt eieh, daß die kombiniert« Blei*hbehandlumg geaftl der Erfindung sm weaentliea besseren Kndresultaten fuhrt·
Sie erwähnten Ziffern τοη 0,2 · O9% restlichen Fe; tgehalts, die erfindungegemäÄ erreiehbar sind« sind vergleichbar mit denjenigen, die man durch das bekannte Bleichverfahren nach Her •rhilt, wie aua den weiter «at«& gegeben·» Tabellen Z «ad II hervorgeht·
BAD
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01« Zugabe besonderer oberflächenaktiver Mittel stm Hatrium» ehloritbad fördert die gewünschte Tränkung, des Gates mit der Flüssigkeit, wodurch das KaOCl2 gleichmäßig einwirken kann und Verunreinigungen besser entfernt worden, während die Bleich.» wirkung steigt und auch bereits eine gewisse ^ntavaohsung eintritt» Die adeotbierten Benetsung&mittel verbessern auch nachträglich die Benetsbarkeit mit Wasser und beeinflussen so den nachfolgenden Färbvorgang g nötig.
Wenn das Verfahren ge äß der Brfir.aua; ohne Spannung durchgeführt wird, können die Sraseugnisse bereits schrumpffrei gemacht werden, ohne daß eine nachträgliche mechanische Behandlung erforderlich ist, wie es z. B. beim sogenannten Sanforverfahren der Fall ist.
Sas erfindungsgöBäSe Verfahren ist nicht auf die Behandlung ▼on Bauswolltuchen und -Stoffen beschränkt, sondern kann auch auf Baussrollgame und Mischgewebe oder Hlsehf asem angewandt «erden, die synthetische Fasern und Baumwolle enthalten·
Sftchfolgend werden einige Vergleichsvcrauche des erfiadungsgemäßen Verfahrens mit dem bekannten Kiarverfahrerj wiedergegeben· Die behandelten Stoffe waren dünnes und dickes Baumwolltuch in Leinenbindun. . Die Behandlung 'wurde erfindungsgemäB so durchgeführt« daß eine Lösung von drei Gewichtsprozent Katriuachlorit mit einer ausreichenden Menge Ameisoneäure aktiviert wurdθ β so daß ihr pH —Wert bei 3-3,5 lag. 0,5 % des Benetsunsssiittels Scorerol-95 wurden der Lösun beigefügt,
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die dann auf den Stoff aufgebracht wurde, nachdem dieser Qeaenqb und von schlichte befreit war» Kr wurde gequetscht« bis er ;tv/a 100 % der Lösung aufgenommen hatte· Das »o be*» handelte Material wurde dann einer erhöhten Temperatur »wischen 80 und 85° C für etwa 15 - 20 iUnutan unterworfen» Anschließend wurde da© "ut alt Wasser gewaschen und mit einer verdünnten Wasseratoffperoxy&18sung gebleicht, deren Beap-Ox^ ikonaentration etwa Qf 3 %" H^Og » bereohset auf das ^rocloenge^icht des behandelnden Uutea betrug und Sie auf ein pH von 10 eingestellt war» indem eine entsprechende Menge Satriumsillkat himugefügt wurde· Die Behandlung im Waaae»» stoffperoxydbad gins b@i Temperaturen siaisehen 85 uad 90 9 etwa 15 Kinanten lang vor sieh« Anschließend wurde da« Out «leder mit Wasser gewaschen· BIe Ergebnisa· aind folgenden Tabellen ersichtlich ·
β.nächste aeite»
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·. 10 ·■
Tabelle X ι
alfeea Hafen*·! Alt
geaäB der Sr*· finduag
aach den bakaxuaten Kierverfahrea
^eifi«grad ι 97* β
97»7
0,218 %
relativ «la anfängliche» We** το»
$t55 $ » bezogen auf das d«e Mmterlal»
0,221
Zeit bi· tw
teuehea des stoffes in Waneejf
0v8 eee
2,4 see*
tabelle XI t
Beaandeltec Material t dickea Bauewolltuch
gemäl der Sriinduag *
HeaUieh«8 Fett ι
0t1? % ϊ>*1 eine* g
O»533 U9 belogen auf das liht de« Omtea
daa
in Waa»er 0,9
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Eine Einrichtung «ir Aueführung der Erfindung in chM Behandlunesvorgfing wird na» an Head der Zeichnung beschrieben. Die sehesatiaeh dargestellte Äinrichtung ist war Bthand-IaBg Ton Geweben bestimmt, während JPäden und Garne vorsage«» weise in einselnea Chargen behandelt «erden*
Das au beuchende und su bleichend« Gewebe« das Baumwolle in mehr oder weniger Anteil enthält« wird nach des Sengen und Entschlichten nacheinander Über ein· Spannvorrichtung 1 und eine Führungsrolle geführt: «ad daroh eine elektrisch betätigte Sreusführung; 5 in ein erstes Waschgefäß 4 gegeben« worin es aiuereiohend gewaschen wird· Das gewaschene Sat geht dann über cine UalcrakroUe 5 «t eine« ersten Quetijchwalaienpaar 6» wo es ausgepreßt wird«. Sas ausgepreßte Material gelangt in ein Ghloritgefäß 7, das eine BleiehflÜssigkeit enthält. Sie besteht aus einer Lösuag von Batriosehlorlt, das aittels einer geeigneten Säure, s«B· Aaeiseasäese oder dergl« auf einem pH-Wert von 3-4- gebracht wurde« «ad enthält femer oberfläche»» aktiTo Mittel 9 wie oben angegebem«
Das «it der Blei*hflüsalgkelt bein Leaf Über mrsehiedeae ISr* der~usd Preßrollen 8-9 ausreichend getränkte Material geht nua durch eine sweite llastgel. 10 ,in der es so weit ausgepreßt wird, daß es etwa 100 % Flüssigkeit, bezogen auf sein Trockengewicht enthält· Ba-, ausgepreßte Material gelangt nun in einen geschlossenen Heaktlonstm 15,16,18, worin es soaäehst mit Dampf, der aus Busen 11 austritt« erhitst wird« tsad dann über
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sehrere ^Qrderxollen 12 «sr 1 **chwlngwalse& 13 und hln-uad herachwingenden Faltplatte* 14 sageführt wird« Zm Mittleren Tell des %χ*β8 16 sind mehrere äfalsenpaare übereinander aage* ordnet, die je einen umlaufenden /ai£n-ai3jioti:>cli 1? bilden, auf de» das si&geführte Gut verlauf ig abgelegt und dann nach einer gewissen Rehezeit stm nachfolgenden äofnaimetisch ge*· führt wird· schließlich gelangt d \b Gut in ein kochendes Sleichwasser, das sich la unt-rcn Teil des Turace 18 befindet« Sie Zueamensstssuag diesee Bades 19 int genau dieselbe wie diejenige im Inprä^nierg^fÄS 7· BIe entwickelten Grase k snen bei 21 entweichen.Das ausgelaugte und r^bleichtc Out wird der Seite des unteren Teils 18 herausgezogen, bevor es sich
em Boden des Turmes absetzen konnte, nachdem es über verschiedene ^uhruagsstangen gegangen 1st· Dana wird es durch einen Flüssigkeit snrercchluS 20 in ein vaschp^fUß 22 ge führ*· Da Gut wird über mehrere F ihrungs-und sifnahmerollen 23 mma 24 gfifü rt und durch tuet.ochwalsen 26 ausgepreßt« nach* As« es durch eine pneuaati. ehe Kreusf ührusg 25 oder dergl· durohgegangen ist» Σ) «s C^it gelangt darm in weitere tfasch— gefiße 22 · bis 22 '··· mit weiteren >u?tschwalsen 27 · 29-Ausbildung and Jtaordnsns dieser Wancha'ßfSSe sind in gleicher Weise wie bei des WaschgefaJI 4· getroffen· Bas so gereinigte Out gelangt nun in ein IjopräsnlergefäB 30, wo es »it ve*» Aüzmtem Waeserstoffperewcyd der bereits erwähnten Sonsemtra» getränkt wird· Haeh grün Uicher und
OBd Durchgang dureh ein msetschwalae%>aar kooat es in einen ßntchlorungeturm 31 von gleicher wie der erste Turm .Ia unteren Teil des 'Xunieß 31 befindet
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sieh kochendes #ft3ser· ·4οηη das 0Ut hier durcageganGen 1st, gelangt es in mehrere Waachgöfä0e 32 « 35 t w0 es
iflrd, and wird scbllößlich in einer TzQckeakwaor r et. Bei 39 tritt also das festig gebauchte uad gebleichte -tVodokt aus, das bei 58 im Anfangssusfcaad ^sge« führt worden war* Sie Behandliiag in den beides Reaktiona · türmen wird bsi iemperaturen τοη 70 *» 100 ° C dur©hgefüiirti· Die Drehtische 17 werden durch nichtdargestollte automati ehm \ntriebe absatzweise in Bewegung gesetzt· Die Huiieaeit des Gutes auf den drehtischen tragt su einer gleie&sBlÜlgen und ausreichenden ^ntwaeasung und ^leiehuBg bs%« Sntehlerung dee »u bohandtlnden Gut*e bei·
Nachstehend werden eirigo Zahlsabeiapielo des e??iiDduztgage;üäBen Verfahrene gegeben»
ßaiopiel 1s
Gesengter und entachlichteter Baum«^llpopeline wird dureh die benchrlebene^nrichtang ^»leitet» Sie -"leiciiflusaigkeit ha.% folgende Z^saaineasetaung t
i'atrluachiö:?it 25 ^g
-95 0*5 - 0,3 %
" 100 S.
~~ attsreiohesd für ein pE von
3 — 3,5 . ,
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alt dieser Lueung getränkt« Gut wird soweit aus&equetooht» daß «a «ine fflüeelgkeiteaufnahin« Ton 100 c£ aufweiot· Wenn das sä tränkende Gut nach den Entschlichten noch feucht lot» muß die Kunden tratiion der angegebenen läechung entsprechet eingestellt werdea» tta &sm bereite vorhandene Wasser zu brück~ sichtigen«
!Da· »β getränkte Gut wird Im ersten üeaktionetura bei 80 ~ Bß° G etw» 20 Minuten lang beiaatidelt, gründlich mit Wasser gewaeoliea und la £#u©&t«s Zustand ähermaXs mit einer i'liiBoigJceit getränkt» die 1»5 Sewioht«proa*iit einer 55 ^igen WasseretoffperozyälSeung enthält und der eorleä Hatriumsllikat zugefügt wurde« daß der piWV«art 10 betragte Die ilüesigiccit kaim vorzugsweise eine ge« «lese Alkaliaange, β·£· Ätanatron, enthalten« ura eine ilydrolyee ie» Silikat· su verhindern· Das getränkte Gut wird dann wieder eitsge^ueteohtf bis es eine Pjüeßißkeiteauinähme von 100 ^ seist inta bei Se^peraturea swlechen 85 und 90° C etwa 15 Mia&ten lass la stfeltea Eeektioneturn behandelt wird» AnschlieÄ-seilt wijp€ en ge«eJeheii und getrocknet. Beispiel 2t
Reiter ?l4U*#ll wird wahlweise im geechliehteten oder ent·» eoJklieJrtetes Sastaed durch die erwähnte Einrichtung geführt» wobei er »iiÄÄÄhet mit dem folgenden Plüeelgkeltegemioh getriaktwirif
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i<atriuachlorlt 25
Rerapon- TH v H/C 0,5 * 0»5 kg
Wasser 100 1
Ameisensäure ausreichend für ei ο pH von Dee getränkte Gut wird eowsit auaßequetscht, bis «8 100 %
seigt· Dass wird es Im erste» Reaktion»»
turm bei etwa 80 «85° C etwa 15 Minuten lang beha&delt« Gründlich Bit ^aaoor gewaechen und im feuchten Zustand nit der gleichen Wasees-stoffperoxydl&stasig «ie eben getränkt· Sie weitere Behandlung entopric&t derjenigen Im Beispiel 1«
Beispiel J· Roher Kord wird im grauen Zaetand ohae Entschlichten in der gleieaea tfelee «ie Sa Beispiel 2 gebleicht, wobei jedoch die Sonientret^ioa des l*tsiM6hle*lte eof 1,5 - 2,0 % eingestellt ist· ABf Sie@e Weis® worden eben» falls ausgeseiehnete Ergebnisse ersielt·
Die Vorteile des erf indungen emlßen. 7esXaare&s ergeben eich im wesentlichen bereits aus der TOrfeerg«fc«m6ea BeselireibiiBg« Inebeaandere aacht das neue Verfahren Aas lamg daeermde Keehen mit Alkalilauge omStig und ergibt tsotsdem eic c IaPaches «ad seho&emdes Beuch-und Bleiohrerf ehren aftt erstaumliafe v«rbeeserter LeletttngafaMgkeit· Während bei den vekanstcm Terf ahren das Auslaugen und Bieichen nach dem ^stsehllehten etwa 15*16 Standen dauert «sind crflndn&gsgemä· aar etwa 20» JO Minuten mit gleichen oder aogar besserem Brgebmlssem erforderlich.
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BIe ^genechaften der behandeltes Produkte sind nicht xmr mindestens gleichwertig in Beziehung auf die Senetsbarkeife durch Saseer und den ?*eißegradf sondern die Erfindung gibt auch überlegene Resultate hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der ereielten Bleichwirkung, der D uerhafti^fcoit bei hSheren Temperaturen und der Festigkeit der behandelten Sraeugnisae· Auch die -4IsIaUgUn^u-UBd Bleichverluste f mögliche ^-- hädi— guBgen t Kelbungs-und Knitterrerluate, ütreifen und andere Beohani&che Peliler bei der nachfolgendes Färbung werden
durch dat erXindun^eiSaiBäß© Verfahren Terringert·
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Claims (4)

  1. Patent an a ρ r ü ehe
    · Verf ahron sub Beuchen und Bio lohen von Geweben, Fäden Uftd dergl., die Baumwolle enthalten« dadurch gekennzeichnet, daß man daa (kit unmittelbar mit einer Bleichflüsslvkeit trankt, die ein mit einer Säure aktiviertes Ohloodlr enthält, daß man die Sleiehflüssigkeit kurse Zelt bei #*· höhter Temperatur einwirken XaISt, daß aas anschließend laa Gut mit einer >Vaü:3erst off peroxy dlÖ3un£ I^ Anwesenheit von Alkali tränkt und diese Lösu&g kurse Zelt bei erhöhten Temperaturen einwirken läSt»
  2. 2. Verfahren nach Anöpruch t, dadurch gekennseiohiiet, daB sau der ^leiehflüssigkeit ein oberfläehenektlvee anionisch·« Netzmittel beifügt» das s« B* sur Helhe der \lkyl-Axyl-Sulfoneäuren gehort·
  3. 3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekensselohiiet» dal daa in tos tfaaaerstoffporoxydlösung anwesende Alkali Hatrlp uesilikat ist«
  4. 4. Verfahren nach eines der vorhergehenden ^oprüche, Aadansfc gektnnm«lchnet, daß die Träakune und Behandlung des Qutts Bit den Reaktion*!lüsslgkeitea 1» Durchlaufverfahren rmf sich geht·
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DE1961S0073624 1960-08-29 1961-04-22 Verfahren zum Beuchen und Bleichen von Textilien Granted DE1419357A1 (de)

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