DE1417263A1 - Verfahren zum Behandeln pflanzlicher und tierischer Fette und OEle - Google Patents
Verfahren zum Behandeln pflanzlicher und tierischer Fette und OEleInfo
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- DE1417263A1 DE1417263A1 DE19591417263 DE1417263A DE1417263A1 DE 1417263 A1 DE1417263 A1 DE 1417263A1 DE 19591417263 DE19591417263 DE 19591417263 DE 1417263 A DE1417263 A DE 1417263A DE 1417263 A1 DE1417263 A1 DE 1417263A1
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11B—PRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
- C11B7/00—Separation of mixtures of fats or fatty oils into their constituents, e.g. saturated oils from unsaturated oils
- C11B7/0008—Separation of mixtures of fats or fatty oils into their constituents, e.g. saturated oils from unsaturated oils by differences of solubilities, e.g. by extraction, by separation from a solution by means of anti-solvents
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Description
Dr. Karl Th. Hego!
P ο Ί ο r. ί α ,; ·.·/ a i} A A Λ *->
Hamburg 50 '
Grosse Bergstr. 223
H la. Γ
Asahicenka Kogyo Kabushiki XM&h&
Tokyo, Jaj an, 2850, 9-chocie-, C'^
Tokyo, Jaj an, 2850, 9-chocie-, C'^
Eb werden di:? Fiioritäten eier japani c^n λι· ίϊ; -..-γ-el Z
Kr. 26 1ί)5/?ε vorn 12. tej.teraber 1V5f "1I^ r-,r„ j-t.-.:!/59 vom
11. Fe-brußr 1?υ'ΐ tei-nsprui-ht»
Verfahren cam behandeln :. flariz^i ■..·!: <·;; urn·1 tier- η. ^t r rette unci öle
• Lie vor iih-i-ende tr: indusi- bttrii'tt ύη Verfahren zum
behandeln tierischer odei rflendlicher " »te und Vie und ins»
bc-ifconaert ein Verfahren zur -.^.ltung ti^risci.«. ooer pflanzliche!
Fette und Öle in drei IraKtionen, die '.-.ntertehied^che physika*
Ii?ehe uno ebeniische Ki^.enbChaften besitzen und fur unterschied»
liehe Zwecice geeignet sind.
Tieritiche und pflanaliche Fette und öle werden zur Her*
stellung von Fettsäuren-zwecks Hersct,llung von Seifen urd dgl·-
und von Glyceriden verwendet, die z.B. zur Herstellung von mürbemachenden Backinittelrj r3ienen können. Bei dem ersten Yerwen»
dungSBweck ist das Vorhandensein billiger Rohmaterialien τοη
größter Wichtigkeit, wobei sehr unterschiedliche Fette und öl·
verwendet werden können· Bei dem zweiten Verwendungszweck Xm%
gefunden worden, daß Fette und öle wegen ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften eine unaufriedenstellend· Änderung
80980 1/0297 · -i-
Unterlagen (Art. 7 § l Abs. 2 Nr. I Satz 3 des ÄnderungsUBa v. 4.9 19Θ7»
der Formbarkeit, der Rahmunfseigenechfiften und dgl. bei
wechselnder Temperatur bewirker.
Die physikalischen und ei ·?Π!ί chf.n tigenschaften von
öl-und Pettglyceri./: werden daher gewöhnlich durch Hydrierung
oder Umesterung verbessert. Beide Verfahren weisen jedoch
Kachteile auf, die sie für viele Zwecke wenig zufriedenstellen«:
machen·
I» Gegensatz zu den obenangebenenen Verfahren werden erfindungsgeaäß tierische oder pflanzliche Fette und öle
nach einem Verfahren fraktioniert, bei dem diese in eines
Lösungsmittel gelöst und anschließend Fraktionen selektiv auekrietQ. Ii eiert werden. Das Verfahren ist besonders zufrieden»
stellend» weil mehrere Fraktionen mit unterschiedlichen physi«
kalischer und chemischen higenschaften in sehr hoher Ausbeute
erhalten werden können.
Verfahren zum Fraktionieren fettartiger Jiaterialien
aus Lösungsmitteln sind bekannt, und Losungsmittelfraktionieriu
gen sind daher für verschiedene Zwecke verwendet worden* Lösung
aitte2fraktion!erunpsverfahr en sind z.B. zum Entfernen eines
gesättigten Bestandteiles, wie des Stearins aus Bauawolleamen«
Öl, zum Anreichern ungesättigter Glyceride, zua Abtrennen
und Extrahieren anderer Bestandteile als der Glyceride aue
Ölen und Fetten und ζüb Analysieren verschiedenartiger
Glyceridbestandteile und dgl. verwendet worden. In allen fällen wurde jedoch das Ziel verfolgt, entweder den Ul-oder
Fettbestandteil in reinem Zustande su erhalten oder dae
Hauptprodukt aus einer bestirnten Stufe des Lösungsmittel»
fraktionierungβνerfahren« «u gewinnen.
-2- BAD OBtGlNAL
8 O 9 8 ° '
Nach dem erfindungsgemäßei; Verfahren werden tierische und"
pflanzliehe öle und I-ette, wie Talg, Palmöl und dergl·, in drei
Fraktionen und zwar in hoch-, mittül-und niedrigfichmeizende
Franktionen, zerlegt (die hier später als die Fraktionen "A", "B"
und "C" bezeichnet werden)« Das vorgeschlagene Verfahren ist
A-irtschef tlich äußeret vorteilhaft, weil die Pi aktion "A" anstelle
von Stearin oder hydriertem Fett, die Fraktion WB" anstelle von
ι Fett, das scharf scnmilzt und einen engen Peitizitätsbereich
hat, und die !fraktion ttCw anstelle von flüssigen ölen verwendet
werden kann. Nach dem erfindungagemäßen Verfahren ist es darüber« hinaus möglich, den Erweichungspunkt der Fraktion "B" so einzu*
stellen, da~ er den verschiedenartigen Anforderungen bei der
Verwendung genügt. ErIindungsgemäß kann die Fraktion MB" auch
nach eir.-em Vei fahren hergestellt werden, ftbei dem zwei Mittel*
fraktioner., und zwar die erste Mittel-und die zweite itfittelfraktioi
(die hler später als die Fraktionen "BJf"bzw· MB2" bezeichnet
werden), miteinander vermischt werden»
Vor ..em Fraktionieren des öl-und/oder Fettmaterials ist ea
oft zweckmäßig, die Oxydaticnafeatigkeit der Fraktioneh "B" und
MCW wie auch die Menge der Fraktion "B" so weit wie abglich durch
Behandeln des Materials zu erhöhen, so daß die poly-un&geeättigten
Bestandteile in aono-ungesättigte Bestandteile umgewandelt
werden^ ohne daß der von Anfang an vorliegende aono-ungesättigt·
Bestandteil verändert wird. Vor dem erfindungsgeaäßen Yerfahren
kann daher gegebenenfalls eine selektive Hydrierung erfolgen,
Diese Hydrierung kann nach Redest geeigneten Verfahren erfolgen, wobei der Hydrierungsgrad selbstverständlich des unterschiedliche»
Gehalt des Rohmaterials an poly~ungesätt±gten Bestandteilen
wird. 30980 1/0297.
U17263
B»kannte selektlT« Lösungsaittel für Löeun#ealtt«l«
fraktionierungen haben eich für die vorliegenden Zwecke ale
sufriedenstellend erwiesen. Besonders verflüssigt*, unter loreal·
bedingungen gasföraige Kohlenwasserstoffe, wie auch Kohlenwasserstoffe und deren Derivate, die Halogen, Sauerstoff und Stickstoff
und weniger eis 10 Kohlenstoffatom« la Molekül enthalten«^können
in allen Fällen entweder einsein oder in yerschiedenartigen
ßeaischen verwendet werden. Da Geaieche aue zwei oder mehreren
Arten von Löauzigsaitteln guts Fraktion!eran gesigntte Eigenschaft^
besitzen, feönr,en durch Koafcinieren niefct-polerer Lösüngsaittel
flir lösbare Öle und "F«tte mit polaren Löeungealtteln die ent*
gegengerichteten Eigenschaften der Jeweiligen Lösungsaittel
eufgeholaen werden. Dsr hier verwendete Ausdruck " LÖsungsaittel"
soll nicht nur ein ©isistlnes Lösuii^effiitt®!, sondern euch
Geraische Ύύη Löeungssiitteln bezeichnen.
Di® I'rekticaieruiig erfolgt nach ®lü®a Verfahren, bei dem
tierische oder pflanzliche Fette u&d/oder öle, wie Talg, PaIaOl
und dgllt «liiüchließlicb solcher, die aelektir hydriert worden
sind, in «ines geeigneten selektiven Losungeaittel gelöst und
aus dictssa ööiaiBCh (das hier später einfach als * das ßenlsch"
beseichnet wird) drei Anteils, und swar dl· Fraktionea "A", "B"
and "C", abgstrsnnt wardan. Dia fraktionierung sollt« dsrart
geregelt werden, dal dia Praktioa "A" la wesentlichen trl*g«>
sättigte 01/oeride und dl« Fraktion "C· einige der aono-gesättlg*
tsn Olrosrlde und praktiseh alle tri-ungesättigtea «lyavrld«
«athilt· ta 1st taiAsjr «!forderlich, da£ dl« Fraktioa ·Β·
dl-«««i%llgt«i fljr««rld« «at «aft lest der aono-g«sättigt«a
lfti; Jedoch alcht «Im· w«aaatli«he Meage der tr
• BADOBlGtNAL
und tri-ungesättigten Glyceride enthält·
Zwecks Einstellung des Erweichungepunktes der Fraktion "B" muß das Verhältnis der di-gesättigten zu den aono-gesättigten
Glyceriden verändert werden. Eies kann nach einem Fraktionierung verfahren erfolgen, bei dem dieses Verhältnis durch überführen
eines leils der mono-gesättigten Glycerido aua der Fraktion "1"
in die Fraktion "C und umgekehrt verändert wird· Ferner kann besondere bei technischen Arbeiteverfahren,wie bereits erwähnt»
die Iraktbn "Bn in Form von zwei getrennten mittleren Fraktion·*
"BS und "Bo " erhalten werden. Pie Fraktionen "B" mit unter*
schiedlichen Erweichungspunkten können hergestellt werden, indem bestimmte Mengen dieser beiden Fraktionen vermiecht werden· In '
diese» Falle sollte die Fraktionierung der Fraktion "B" naoh einem Verfahren erfolgen, bei dem die Fraktion "B1* Über 60 f>
der di-gesättigten Glyceride und den Rest mono-gesättigter
i über 60 % der ntono-gesättigten Glyceride und den Beet der di-
gesättigten Glyceride enthält·
Die Reihenfolge der Fraktionierungen kann so eingerichtet
werden, daß entweder eunächet die Fraktion "A* von den Fraktion·
"B" und "C und dann aus d#r restlichen Lösung dis Fraktion "B·
von der Fraktion "C" oder daß zunächst die Fraktion "C· Ton
den Fraktionen "A" und "B" und dann aus der restlichen Lösung
die Fraktion "AM von der .Vraktion "B" getrennt wirtU
Die physikalischen Bedingungen bei eines lsaatiauBten
iraktionierungsverfahren, d.h. die Art des verwendeten Lusttnge«
mittels, das Verhältnis des Lösungsmittels su £«zl Ölen and
Fetten, die Temperatur bei der Abtrennung d»r 2Ti is tall« waA
80 980 1/029 7 -5- BAD OBlGlNAU
werden τon dan ^ifenachaftun dta Bohaateriala und dan gewünach»
ten Iigenachafteo dar Fraktionen beatl*at.
Dia Verfahrensbedingungen »-erden gewöhnlich to auegewählt,
defl die phyeikaHfichen und cheaisehen iigeneehaftea ainar der
Fraktionen In eines beatlu.ir.ten Bereich liegen. OSa Verfahrene»
bedingungen werden erfindungegeaiS gewöhnlich i.B«eo auegewählt,
dafi die fraktion "A" alna feate ^ubatana alt einer Jodcahl unter*
halb von 20 und eines bchnelspunkt .oberhalb von 500C und dia
fraktion "C" eine Flüeaigkait mit einer Jodaahl oberhalb τοη
56 und einem Trübungafunkt unterhalb 100O lat. Dia frakticn NB*>
besteht aua dem übrigen Material und hat chealaehe und phrdlka«
11scha tigenechaften, die innerhalb dee oben angegebenen Ben*cha
liegen·
Paa Fraktionieren erfolgt alao la allgemeinen nach einea
Verfahren, bei dea daa Fett und/oder Ol in einea geeigneten i<ÖBun£SBittel der oben angegebenen Art gelöst wird« Sie Lösung
wird dann auf einer Teaperatur gehalten, bei der ein Anteil dea gelösten Materials auskriatallie.siert, der dann duroh
Abfiltrieren von der restlichen lösung entfernt wird· Je naeh der oban angegebenen Temperatur kann die restliche Löaung
entweder die Praktionen "C und "B* oder gerade die Fraktion "C"
enthalten. *enn daher die Kristalllsatloneteaperatur verhältnia»
aäßlg hoch ist, z.B. bei 5°C liegt, wird die Fraktion "A" aua«
kriatallieierezi und werden die Fraktionen "B" und "C in
Lösung bleiben« Wenn die Kristallisatlonateaperatur verhältnismäßig tief, z.B« bei -15°C liegt, warden die Fraktionen "A" und
"B" auakrlatalllaieren, während die Fraktion "C" in Lösung
bleibt· Wenn die Lösung gerade dia Fraktion "Ctt enthält, werden
die Kristalle erneut in einee Losunptmittel tliht, worauf die
Lösung auf einer oberhalb der oben angegebenen Temperatur
liegenden Temperatur gehalten wird, daait die Fraktion ·Α" aui«
kristallisiert, so daß diese von dtr restlichen Lösung abgetrennt *■ er ei en iiann, die die Fraktion *8" enthält, Senn andererseits
"i-=· iuerst genannte Lösung sowohl di· fraktionen ^B" ale auch "C"
ciitmält, wird die Lösung auf eine unterhalb fier zuerst genannten
■;\-rrratur liegende faaperatur gebracht? eo ßsB öl© Fraktion WE·
•";,iki': 3talliej.art und Ton der ±ά Lösung ölsitsaä-aa Fraktion eC*
. .;ί· i.Ti:rint werden kanu* Die SristallisatiCKsteapssaturen
:■■.■;:!7.^iich a^iacben 4· 20 waü - 300C*
: -t cen fcli;*>nd«än ί&1;«1ΐ6Ώ sijicl dis ^rκC^aSss9, die bsi
: ■■:·■.·. und Kristall
.:"-..öV;..:;i re?oen sind, ιυιί cie pbysikalißohsn nvj chemischen Eli
;-.:_,■-c-i dar Krictalle wiirs dsT rfentlioh^fi. i3&n::Ms:i angegeben
■,:..-::·:. tr.* Γίί? Aue^xuols *'Re gibt öes L'jsun^eiaittcl^e^liältniß (
•ί·j.iu-isj'aiaittasl/g öl and fstt) und ösr Jvat^TXnsk ^Jcdsahl11 die
ilf-s aLeorbireten Jodß Iu g je 100 g Fett ca»r öl SS8 41© äe?
M:ra:H« der usigössSttigten Bc-stanöteil® in ü®m laterifil proportional
BAD ORIGINAL -7-
809801/0297
Tabolle I - 5?alg und einfache Löoungeiaittol
femperatur beim Abgetrennte
fraktionieren der Fcetbeetand=
?3Stboatanätßilo teile, ^
(metalle) UC
er Abgetrennte Flilouiger Anti
Anteil(gelöst) Fectbeßtand* (gelöst) · ·
^ Jodzahl teile, $ f Jodznh']
| H»5 n-Heiar | ι | 01,4 | 05,2 | 98,0 | 45 | ,0 | M H!«xun | 76,4 | K«7 Aceton | 90,0 | OQ, O | COPY | 44,5 | |
| ». 20. | 18,6 | 75,1 | 76,9 | 61,0 | 4e | ,6 | 21,2 | Oi-, 9 | 10,0 | 60,0 | 74,0 | 47,7 | ||
| 10 | 24,9 | 70,0 | 72,2 | 00,0 | 52 | ,? | 23,6 | 6H,9 | 4 0,0 | 4 β, 7 | 57,0 | 52,9. | ||
| 0 | 29,9 | 63,ti | 52,6 | 61,0 | 55 | ,6 | 31,1 | 47,5 | 51,3 | 3b, π | 33,0 | 53,5 | ||
| . ■ -ίο | 36,2 | 45,0 | iValO UotUyliithylkoteo | 33.0 | '61 | ,4 | 31,1 | 37,6 | 61,2 | Dl chlorathan | 9,0 | bO,4 | ||
| -20 | 55,0 | 32,5 | 2,0 | ' * if ^"i i·"^ *7 | 67 | ,4 |
L "~ t
^ ί I |
E»7 1,2 : | 05,6 | 66,5 | ||||
| -30 | 67,5 | 13,0 | 62,4 | 14,4 | 64,4 | |||||||||
| B«5 Aceton | 76,0 | 20,0 | - | 15,6 | 77,3 | - | ||||||||
| 20 | 22,0 | 65,0 | • S3P0 | - | 22,7 | 58,6 ' | - ■ | |||||||
| 10 | 35,0 | 4 0,0 | 77,0 | 58, | I O | 41,4 | B=IO MothylacGJtat | 59,3 | ||||||
| 0 | • - 60,0 | 17,5 | 8ODOO11 | 59, | ,5 | 12,0 | 62,2 | |||||||
| -10 | 82,5 | η&5 1,2 Dichioräthan | 26,0 | |||||||||||
| 14,8 | 53, | .0 | 43,0 | 52,1- | ||||||||||
| 10 | 21p1 | 55, | 1 | 65,0 | 54,2 | |||||||||
| 0 | 27,6 | 5Op | 6 | 51,0 | 56,7 | |||||||||
| -10 | 47,4 | 66, | 3 | BAD ORIGINAL | 67,4 | |||||||||
| -20 | ||||||||||||||
| 47, | δ | 52,5 | ||||||||||||
| 20 | 49, | ΐ | 53,6- | |||||||||||
| 10 | sa» | 1 | 57,4 | |||||||||||
| 0 | 61, | 4 | 65.-Ο | |||||||||||
| <=> VG | F- | 1 | 73,6 | |||||||||||
| «SO | ||||||||||||||
i / £ b J
| R | 20 | R | 10 | R | 20 | Tabelle II | . -9- | •iniache !übungsmittel | 89,1 | 97,0 | 69,0 |
Abgetrennte
ϊ estbeetnjid = teile, i> |
FlüBFLger Ai
(gelöst) 'i Jodzahl |
92,5 | «10 M«thylacetat | 95,0 | SO | |
| - | 10 | 0 | ίο | - Palmöl und | 87,5 | 91,0 | 67,1 | R»7 n-Hexan | 87,0 | 4,0 | 86,0 | 66 | ||||||
| 0 | -10 | ο |
Abgetrennte
Festbestand« teile, f |
Flüssiger
Ariteil(gelöat) # Jodzahl |
65,0 | 84,0 | 71,5 | 21,1 | 78,9 | 85,9 | 14,0 | 67,0 | 67 | |||||
|
eaperatur beim
raktionieren der •8tbeetandteile Kristalle) 0C |
-10 | -10 | -10 | R=5 n-Hexan | 51,0 | 58,0 | - | 22,5 | 77,5 | 48,9 | 33,0 | 40,0 | 7L | |||||
| -20 | 26,2 | 73, ö | «10 Mtthjläthylketon | 39,0 | 30,0 | 70,0 | 60,0 | 20,0 | 79 | |||||||||
| 10 | 29,0 | 71,0 | 3,0 | 61,8 | 31,1 | 68,9 | 80,0 | |||||||||||
| 0 | 32,5 | 67,5 | 9,0 | 61,6 | 51,2 | 46,8 | ||||||||||||
| -10 | 43,8 | 56,2 | 16,0 | 68,9 | R*7 Aceton | 66 | ||||||||||||
| -20 | - | — | 42,0 | 69,0 | 17,0 | 83,0 | 73 | |||||||||||
| ' -30 | =5 Aceton | 61,0 | 23,8 | 76*2 | 76 | |||||||||||||
| 23,8 | 76,2 | 52,6 | 41,3 | 58,9 | ||||||||||||||
| 46,3 | 53,7 | 54,2 | 45,2 | 54,8 | 52 | |||||||||||||
| 50,0 | 50,0 | 63,1 | B-7 1,2 Diehloräthan | 53 | ||||||||||||||
| 53,9 | 46,1 | 65,2 | 7,5 | 59 | ||||||||||||||
| »5 1,2 Diehloräthan | R | 13,0 | 68 | |||||||||||||||
| 1o,9 | 57,8 | 14,1 | ||||||||||||||||
| 12,5 | 62,2 | 51,1 | IS2 | |||||||||||||||
| 35,0 | 63,4 | 64 | ||||||||||||||||
| 49,0 | 66,0 | 69 | ||||||||||||||||
| 69,0 | 70 | |||||||||||||||||
| 71 |
-9-
809801/0°37
| mm | Tabelle [I Γ | R-3 | and bLnäre | 93,0 | 78,4 | 92,6 | j benzol | Lösungemittel | 3,4 | R=6 | R-6 450/50) | • | 52, | ) | - |
| 20β0 | 86,4 | 75,1 | 84,5 | 12,2 | 13,6 | 13,3 | 52, | 53, | |||||||
| Γ J» ΪΒ ρ 6 Πι I-It t>
I Λ <t I Alttloiitfll-Ml ■-. e;· S"i3 tbtiJ tan-l tfrl ί ϊ (IrU tall·)0« |
• -.1 Uiif. r !1)1(1 ^ | 20,5 | Flüssiger Antei] *.■ ' JodzaM |
81,0 | 73,2 | 78,0 | 52,2 |
L Abgetrennte
?eetbestand teile, i> |
16,0 | 15,0 | 16,6 | Flüssiger » Anteilige IbBt) % Jodzafc |
52, | 56, | |
| Aceton | 26,9 | 90 i | 65,8 | 69,8 | 58,3 | 53,8 | 10 i | 30,8 | 20,6 | 31,1 | 58, | 58, | |||
| 60,7 | 1,2 Dichloräthan 50 | 58,2 | 55,4 | R-6 | i l Äthylalkohol 50 Ji | 22,8 | 41,6 | ||||||||
| 20 | MO,0 | R-3 | 1,2 DichlorMthan 70 | 57,9 | 8,0 | 29,1 | 92,0 | ||||||||
| 15 | 79,5 | 21,6 | 1*6 | i* ι fiensol | 16,8 | 53,5 | ?t(50j()| Iaopropylakohol | 93,2 | 49V | ||||||
| 10 | 73,1 | 24,9 | 7.4 | 19,5 | 54,1 | 80,5 | 53, | ||||||||
| 0 | 39,3 | 26,6 | 15.5 | 49,6 | 34,4 | 54,7 | 49,8 | 65,6 | -53, | ||||||
| Methylethylketon 90 | 30,2 | 22,0 | 53,1 | 10 t | 56,0 | 53,2 | 57, | ||||||||
| R-6 | 41,8 | 41,7 | 53,6 | R=9 | 58,2 | 54,9 | |||||||||
| 20 | 7,0 | 58,0 | 60,4 | 96,6 | |||||||||||
| 10 | 13,6 | 87,8 | 53, | ||||||||||||
| 0 | 19,0 | 84,0 | 53. | ||||||||||||
| -10 | 34,2 | 69,2 | 56, | ||||||||||||
| 57, | |||||||||||||||
| 57, | |||||||||||||||
| 15 | 86,5 | ||||||||||||||
| 10 | 85,0 | ||||||||||||||
| 5 | 79,4 | ||||||||||||||
| 0 | 77,2 | ||||||||||||||
| -5 | 70,9 | ||||||||||||||
| 30ji{50* | |||||||||||||||
| 15 | 86,7 | ||||||||||||||
| 5 | 83,4 | ||||||||||||||
| -5 | 68,9 | ||||||||||||||
| -15 | 5892 | ||||||||||||||
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91,
95,4
ß4,7 /Jl, / Ct-, 7 J.?.1?.^; : 1 ,v 1 «3 hoho]
10,6
14,0
14,0
51,4
89,2 06,0 81,1 79,S 60fl6
79,^ '»5,0
40,6 G0r4
loopxopyl&Xko^X 303$
(5O5f)
(50/50)
10,9
03Φδ
COPY
BAD ORIGINAL
K17263
Beiaj-jele
Bei βpiele 1-4
Bei βpiele 1-4
100 g gereinigtes unj ^t-bleichtee ( oder selektiv
hydriertes) Fett oder Dl wurcen geschmolzen und in 700 ecm
( oder 6OC ecm) 1,2-Dichloräthaii &1b Lösungsmittel gelöst.
Das ßeeisch wurde denn 4 stunden lang gerührt und dabei
■ *
allmählich auf O0C ( oder 50C) abgekühlt. Uie dabei in dem
Gemisch gebildete Abscheidung wurde abfilüert und mit einer
geringeren Menge des rorher gekühlten Löaungemittels gewaschen. Die Fraktion "A" wurde dann durch Verduneten dee Lösungsmittel·
au· der Abscheidung gewonnen. Das Filtrat wurde dann mit der
faechflüeeigkeit vereinigt^ worauf das Geniech gerührt und
innerhalb τοπ 4 Stunden auf -150C ( oder -200C) abgekühlt, die
gebildete Abscheidung abriltriert und mit dem vorher gekühlten Löeungeaittel gewaschen wurde. Die Fraktion "E" wurde dann
durch Verdunsten des Lösungsmittels erhalten. Die ?ralction "C"
wurde schließlich durch Verduneten des Lösungsmittels aus den alt den Waeehflüeeigkeiten vereinigten Piltrat gewonnen. Vor
der fraktionierung wurde das Auegangsmaterial selekttr
hydriert, wobei dit anfängliche Jodzahl von Talg ron 45,2 auf 43,2 und die dee Palmöle von 51,6 auf 46,3 erniedrigt
wurde* fiel diesen Verfahren wurden die folgenden Ergebnisse erhalten·
~12"V COPY
BAD ORIGINAL
809801/0297
Verfahrenabedlngungen
ί ι / <L υ
-13-
Beiapiel Ausgangßmaterial lösungsmittel Abtrennung Temperatur ( C)
Ur. öl ader Fett ecm "A" "B" + "C
| 1 | Talg | 700 | O |
| 2 | Hydrierter Talg | 600 | 5 |
| 3 | Palmö/ | 700 | O |
| 4 | Hydriertes Palmöl | 600 | 5 |
-15 -15
-15
-20
Erhaltene Erg
Beisj^iel_ Ausbaute der
Nr, ^P "TP5 "^" VerluEt
«P«
punfct,
Iz- Jod= Schmelz-Jod
O Λ *-i \_J_ ö_
zahl punkt, C,zahl
bunga» punk-fcoC
odikür
| 1 | 15,5 | 35,3 | 45,5 | 3,7 | 54,0 | 17,6 | 32, | 6 | 44, | 9 | 1, | 5 | 61, i |
| 2 | 16,8 | 45,2 | 3S.8 | 1,2 | 54.3 | 15,7 | 33, | 3 | 38, | 7 | 2, | 0 | 57,9 |
| 3 | 8,3 | 34,0 | 56.5 | 1,2 | 59,8 | 7,5 | 36, | 7 | 34, | 5 | 4. | 5 | S4* |
| 4 | 10,6 | 48,3 | 39,6 | 1,5 | 55,0 | 17,8 | 30, | 5 - | 39, | 1 | 5, | 0 | 60# |
-13-
U ü Ü ü 1 / 0 2 9
BAD ORIGINAL
copy
copy
U17263
Das als Auegangematerial verwendete gereinigt« und
gebleicht· öl oder Fett wurde geschmolzen und in dem gemischten
Lösung amittel gelöst. Dae GeKiach wurde dann 30 Minuten langsam
gerührt, bis es auf die erforderliche Temperatur abgekühlt worden war. Bie Abscheidung wurde dann unter Vakuum
abfiltriert und mit einer geringen Menge des vorher gekühlten gemischten Lösungsmittels gewaschen« Leim Absieben des
■Lösungsmittels aus der Abscheidung wurde aie Fraktion "A"
erhalten. Denn wurde das Piltrat mit den Waschflüssigkeiten
vereinigt, worauf das Gemisch 30 Minuten gerührt und auf die
erforderliche Temperatur abgekühlt wurde. Uie Fraktion "B"
wurde dann nach dem oben für Fraktion "A" beschriebenen Verfahren erhalten. X1Ie Fraiction "C" wurde schließlich aus dem
mic den Wasehflüssigkeiten vereinigten FiItrat" gewonnen.In den
folgenden Tabellen sind die Verfahrensbedingungen und die
erhaltenen Ergebnisse anpe^eben.
aispiel Material Lösungsmittel Fett oder Löeunga- Abtremitempen
r. Fett oder öl öl,g mittel tür n
ecm
ketonj10J£ Eenzol
Talg " ■. " " 1000 6000 11 -15
Palmöl 50Ji Aceton;bot
50 3üO 10 -5
Ben«öl
Palmöl ' 90Jf Aceton; 50 300 20 «nDV 5
1* 7 <*JPY
| 1000 | 6000 | 11 |
| 1000 | 6000 | 11 |
| 50 | 300 | 10 |
| 50 | 300 | 20 |
| " BAD | ORIGINAL |
rhaltene' Lrgebniese
| 20 | usbeute | 23,0 | tei ?/:u | 1 | i oji (i | Fu | ύ | ;8c | I* | ihl pSnktl | 0 | B" | P | unki | «c- | iah* | |
| ei= | 19 | 4<V' | 1 | Yerit | 5Cf | 0 | .17 | 35, | 0 | *C »ahl | 1 | ,7 | ί?8ο" | 7 | |||
|
pie]
r. |
11 | ,9 | 25,b | 54, e | 0 | ,3 | 37, | 17' | ,1 | 28t | 5 | 38,4 | -1 | ,3 | 64, | 6 | |
| 10 | 4t, 1 | 3H,0 | 0 | ,7 | 5ü, | 0 | 1Ü | ,0 | 33, | Λ | 44,6 | 1 | ,7 | 67, | 5 | ||
| ,0 | 62,fa | .6 | 57, | 13 | ,7 | PPi | 38,6 | 1 | ,3 | 60, | 7 | ||||||
| .4 | 48,6 | .9 | .6 | 47,2 | 60, | ||||||||||||
| L |
1OC t: icrciaigter und teljleicbter ialg wurden geschmolzen
und in JiC cc:.: ij-iiexan gelöst. L1H3 Gemisch wurde dann
aiu geriihrt und aiii - 200O ab^tkUhlt« !lach
der- Abi'iltritren unter Vakuum .vur.dr die Abechciduni= alt einer
geringen 15enge dta Torher gbiuhiteii Loeuxi^cmittelfl gewaschen«
lach des Vereinigen des.iiltrats mit den »atchflUe&igkeiteii
wurde die ^raKtion "C" durch Abdeetillieren dee .LiJeunteeitteli
gewonnen, lie Abscheidung 'Aurdt dann erwärmt und in 300 ecfi
n-Etxan /relöet, worauf dae Geaioch unter langauntaBUhren inner»
halb τόη 30 Minuten auf O0C abgekühlt wurde. i>ie Abechtldunfi
wurde unter Vakuun abfiltriert, worauf nach dem Waschen alt
«iner geringen Hangt dei vorher £«kUhlteii Losungaalttale dit !
franktion "A" durch Verduneten des Lösungeaittali erhalten wurd··
Di· praJition "B" wurde BChliefllich durch Abdeatillieren d··
ÜJeungemittel· τοη <«a Bit den taechfllieaifkeiteo vtrtiaig%«a
filtrat erhalten« D*bei wurden die folgenden Ergebni··· «rbAltt«·
COPt BAD ORIGINAL
β η r*
| Fraktion | V er | ausbeute (ji) | chmelzpunkt (0C) | Jodzahl |
| A | Beispiel 10 | 13,1 | 53,0 | 16,8 |
| B | 41,7 | 34,9 | 40,1 | |
| C | 43,6 | 1,5· | 64,7 | |
| lust 1,6 | • Trübungspunkt | |||
200 g gereinigten und gebleichten Palmöle wurden geschmolzen und in 1400 com Aceton gelöst. Das Gemisch wurde dann langsam
gerührt und innerhalb von 30 Minuten auf O0C abgekühlt· Die
dabei gebildete Abscheidung *urde unter Vakuum abfiltriert und
■it einer geringen Menge des vorher gekühlten Lösungsmittels gewaschen. Die Fraktion "C wurde dann durch Abdestillieren dei
Lösungsmittels von den nit den *aschfliissi£keiten vereinigten
Piltrat gewönnen· -üie Abscheidung wurde dann erwärmt und
geschmolzen und in 700 ecm dee Lösungsmittels gelöst. Pas Gemisch
wurde dann unter Rühren innerhalb von 30 Kinuten auf 260C abg·*
kühlt. Die dabei gebildete Abscheidung wurde abfiltriert und
mit einer geringen Menge des Lösungsmittels gleicher Temperatur gewaschen. Nach dem Abdeetillieren des lösungsmittel» aus der
Abscheidung wurde die Fraktion "A" erhalten, während aus dem
mit den 1 aschflüssigke.iten vereinigten Filtrat die Fraktion "B"
erhalten wurde. Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten«
«16-
8Ü98Ü1/0297
A 7,3 57,3 13,8
B 42,2 30,5 39,8
C 50,0 4,5* 70,9
100 s gereinigtes und gebleichtes (oder selektiv hydriertes)
Fett oder Ol wurden geechmolsen und In 600 cc« eines au· 90 Gew.
Aceton und 10 Gew«-jt Beneol bestehenden gesiechten Lösungsmittel·
gelöst. Das erhaltene Gemisch wurde 4 stunden langsam gerührt uad
auf die erforderliche Temperatur abgekühlt. Die gebildete Absehe!«
dung wurde dann abfiltriert und mit einer geringen Menge des -^ösunfeisittels gewaschen, dessen Temperatur der Filtriertemperatur
entsprach· Die Fraktion "A" wurde dann durch Abdestillieren des
Lösungsmittels erhalten. Das Filtrat wurde ait άφη Waschflüsaigkei
ten rerelnigt, worauf das Geaiscb wiederum 4 Stunden gerUhrt und
auf die erforderliche Temperatur abgekühlt wurde. Dabei ward· dl·
Fraktion "B5 nach dem gleichen Verfahren erhalten wie Fraktion "A·
Sa· Filtrat wurde wiederum mit den Waschlflüssigkciten rereinigt
und das erhaltene Gemisch auf die erforderliche Temperatur abgekühlt· Die Fraktionen "B2" bsw.wCtt wurden dann au· der
Abscheidung bsw« dem mit αen Waschflüeeigkeiten vereinigten
Filtrat gewonnen. Si· selektiv« Hydrierung erfolgt« weeks
Verringerung der Jodsanl dee Palmöl τοη 51,3 mx£ 46,2, des Talgs
ν·» 51 f3 *■* 4Bc0 «ad des Schwein·fette tob 63»5 amt $(»4·
BAD ORIGINAL 80980 1/02 92..
| Auegangematerial Fett oder öl |
AbtrennteBperatur(~CJ "A" "B}| "B2* ♦ "C" |
Verlust
* |
5 | -11 | 15,7 | |
| Beispiel VX. |
Palmöl | 15,0 | 2,6 | 5 | -10 | 16,1 |
| 11 | Selektiv hydriertes PaIoSl | 14,5 | -i.e | 3 | -12 | 15,4 |
| 12 | Talg | 13,0 | ?,2 | 5 | -10 | 18,2. |
| 13 | Selektiv hydrierter Talg | 12,5 | η* | 5 | -10 | ie#5 |
| 14 | Schweinefett | 10,0 | 1t4 | 5 | -10 | 19,1 |
| 15 | Selektiv hydriertes och«einefett1Q,O | 1.8 | ||||
| 16 | Ergebnisse | |||||
| Erhaltene | "A" | |||||
| Auebeute der Fraktion (jfc) | Schmelzpunkt J«e> 0 C «akl |
|||||
| Beispiel H*. |
"A" "B1" "B2" "C" | 56,4 | ||||
| 11 | 8,8 27,5 30,1 31,0 | 57,6 | ||||
| 12 | 9,0 34,4 31,3 23,5 | 54,9 | ||||
| 13 | 13,2 20,1 34,5 30,0 | 54,6 | ||||
| 14 | 14,0 26,5 31,3 26,8 | 55,41 | ||||
| 15 | 5,4 13,9 22,3 57,0 | 55*3 | ||||
| U | 6,0 18,7 28,5 45,0 | |||||
-18-
BAD ORIGINAL
80980 1/0297
| Beispiel | 11 | "B1 | ,0C Jodzahl | 11B2" | Jodzahl | N0N | 74,8 |
| • * * | 12 | Schmelzpunkt | 35,9 |
Scheele-
punkt, 0 C |
52,3 | 72,8 | |
| 13 | 40,1 | 35,7 | 25,6 | 52,6 | Trübuncs-Jod« punkt, 0 saal |
76,8 | |
| 14 | 42,4 | 35,4 | 24,7 | 48,2 | 0,5 | 69,3 | |
| 15 | 38,0 | 36,0 | 25,6 | 51,2 | 5,5 | 79,5 | |
| 16 | 38t3 | 35,9 | 24,3 | 52,6 | 1,0 | 71,4 | |
| 39,0 | 36,2 | 25,2 | 53,5 | 3,5 | |||
| 38,1 | 25»5 | -2,5 | |||||
| 0,8 |
. Da Kakaobutter bei gewöhnlichen Temperaturen hart und frei
Ton Fettigkeit bleibt,iai Mund jedoch unter einer wohltuenden,
kühlenden Empfindung völlig schmilzt, besitzt sie als fett für
Konditoreiwaren große Bedeutung. Üe Kakaobutter ist ein bezeichnen1:
dee Beispiel für ein Fett mit einem engen Erweichungsbereich und einer scharfen Schmelzeigenschaft, was sich durch den τerändert·»
Härtegrad von Kakaobutter bei Temperaturänderungen su erkennen gist
In der Tabelle T sind die Angaben aufgeführt worden, die bei eines
Mlkrodurchdringungsversuch beobachtet wurden. Je größer ein la
der Tabelle angegebener «ert ist, um so weicher let die untersucht«
Probe· Die Geachrfidigkeit der Kakaobutter iet derart, daß bis su
einer Temperatur von 250C keine beetiamte Veränderung der Härte
beobachtet wird, daß sie jedoch eine schnelle Erweichung zwischen 25 und 300C erleidet. Obwohl die Proben B-5, B-6, B-7 end B-8
Traktionen *B" sind, die aus PalMÖl biw.Talg (Beispiel· 5-8) ,
erhalten worden eind, heben die Probea B-5 und B~7 Brweiehuag·*»
eigenschaften, die denen Ton natUrIiehe« Kakaofett Tollst**·!* I
80 9 80 1 /029 7~19"" BADOWGfNAL , V
gleichen. Obwohl die Proben B-6 und B-8 eine geringer· Erweichung··
temperatur haben, zeigen sie nichtsdestoweniger den gleichen ·η£·η
Erweichunpnbereich und die scharfe £chmel*eigenachaft. *enn sich
auch ihre Erweichun^steaperaturen unterscheiden, so zeigen die
Fraktionen "B-H und "B2" doch den gleichen engen Erweichunge*
bereich, wobei bei« Vermischen der mittleren Fraktionen "B-" und
"B2" die erhaltenen Gemische zwischen den Erweichungspunkten der
enteprechenden Fraktionen erweichen, jedoch noch einen engen
Erweichungabereich und acharfe üchaelzeigenschaften aufweisen»
versuche
Probe
0°
Beobachtungetenperatur ( C)
15° 20° 25° 30° 35°
Fraktion "B"mit aittlerea
Schaelepunkt Beispiel 5 7
11 6 7 " 7 4 "89
Fraktion "B1 11JnLt mittlerem
Schmelzpunkt, Beispiel 11 4
Fraktion"B2" ait mittlerem
SchaelzpunKt, Beispiel· 11 7
Gemisch aue den oben ange» gebenen Fraktionen "Bj"
und "B9",(üewichtüvernältniß
* )
Fraktion "B11Bit mittlerem
Schmelzpunkt, Beispiel 13 4
fraktion "B2" mit mittlerem
SchaelipunkX,Beispiel 13 6
öeaisch aus den oben «ng·*
8 11 32 175 · 47 82 ♦
1o 13 4C 179 *
8 35 260 ♦
8 Ί3 28 151 13 50 340 ♦
6 7 10 21 41
12 29 *
7 β
11 35
5 7 11 27 156 ♦
9 33 » BAD ORIGINAL
6 8 14 43 *
rt -η η rt 4 i η r\ η η
* ι Zum Unttrsuciion zu weich
Einheit für die beobachteten Werte: 1/10 ■»·
Selbetveretändlich ict die Torliegende Erfindung nicht
auf beetiamte Einzelheiten der angegebenen Beispiele beschränkt»
so daß Änderungen vorpenoanen werden können» ohne dafl der
Erfindungabereich Terlaeaen wird*
80 9 801/0297
Claims (1)
- Neues Az.: P 14 17 263. 5 Aktenzeichent A. 32 800 IVa/23 »Anmelderln : Asahidenka Kogyo K.K.Heue Patentansprüche1«) Verfahren zur Fraktionierung von Talg, Palmöl oder Schweinefett durch partielle Hydrierung und fraktionierte Lösungsmittelkristallisation unter Gewinnung einer niedrigsohmelsenden Öles, eines kakaobutterähnlichen Fettes und eines hochschmelzenden Fettes, dadurch ge kennge io hne t, dass man das Auogangsmaterial durch selektive Hydrierung der mehrfach ungesättigten Bestandteile ?.u mono-ungesättigten Bestandteilen unter die Isooleat-bildung und eine Hydrierung der mono-ungesättigten Bestandteile vermeidenden Bedingungen in ein Produkt mit nur wenig verringerter Jodzahl Überfahrt und dieses duroh an sich bekannte, mehrstufige Kristallisation aus einem flüchtigen, selektiven Lösungsmittel bei jeweils «wieeheη 20 und -3O0O liegenden Xristalliaationsteeperaturen, von denen eine auf die Abtrennung der auekristallisierenden, gesättigten Olyoeride vomNeue Untertagen (Art 7 § 1 aj». 2 Nr 1 ς,*, *«~ *κ *uw. λ Nr. 1 Satz 3 des Änderunesge3 ν 4 980 9801/0 297BAD ORiGtN/— 2 —Hauptteil der in Lösung verbleibenden ungesättigten Glyceride und eine andere auf die Abtrennung der in Lösung verbleibenden tri-ungeetlttigten Glyceride von den auskristallisierenden mono-,di~ und trigesättigten Glyceriden abgestimmt ist, in ein oder mehrere aus tri-ungesättigten und mono-gesättigten Glyceriden bestehende ölfraktionen (C) mit eine* Trlibung8punkt unterhalb von 100O und einer Jodzahl Über 58 » ein oder mehrere im wesentlichen aus di~ und mono-gesättigten Glyceriden bestehend« Fettfraktionen (B) mit kakaobutterartigem Sοhmelssverhalten und ein oder mehrere , weitgehend gesattigte Fettfraktionen (A.) mit einem Schmelepunkt über 5O0C und einer Jodsahl unter 20 zerlegt·2,) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gek*nneelohne t. dass man eine Lösung des selektiv-hydrierten Produk- ϊθμ im Uberrohüssigen Lösungf?mit~iel auf eine eurder Kristallisation/gesättigten Glycsride hinreichend« Tempeiatur T^ abkühlt, die auskristallisierten Fettstoffe (A.) von der Lösung abtrennt und bei der gleichen Temperatur mit Lösungsmittel wäscht, die mit den Wasohlösungen vereinigte Lösung auf eine but Kristallisation der mono- und dl-gesfittlgt«n Glyceride hinreichende tiefere Temperatur T- abkfüilt, die aus kristallisierten Feststoff« (B) vonBAD ORIGINAL8098Ü 1 /0297 «ι - 3 -U172635 -der Lösung abtrennt und bei der gleiohen Temperatur mjt lösungsmittel wäscht und aus der mit den lÄßOh-3 'Hinge r· vereinigten Lönung durch Entfernen des I (5aungsmittels eine flüssige ölfraktion (C) isolierte3„) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung des selektivhydrierten Produktes in Überschüsaigem Lösungsmittel auf eine eur Kristallisation der mono-,di und tri-gesättigten Slycerlde hinreichende Temperatur Tx, abkühlt, die auskrietallleierten Feststoffe (A. +B) von der Lösung abtrennt und bei der gleiohen Temperatur mit Lösungsmittel wäscht, den Rlickatand (A + B) in überschüssigem Lösungsmittel auflöst, die erhaltene Lösung auf eine zur Kristallisation der tri-geeöttigten Grlyceride hinreichende Temperatur T^ abkühlt, die auakristallisierten Feststoffe (A.) von der Lösung abtrennt und mit Lösungsmittel wäscht und aas den jeweils mit den Waschlösungen vereinigten Lösungen durch Entfernen des -Lösungsmittels die Fraktionen (B) bzw« (0) isoliert.4.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennst1ohnet. dass man die nach Abtrennen der geelttigten Glyeerlde (A) erhalten«, BiIt den Waachlösungen vereinigt· Lösung zunächst auf eine stxr Kristallisation der di-gesättIgten Slyfceride hinreichende TemperaturBAD ORIGINAL B U'JU U 1/029 > - ♦ -H17263Τβ1 abkühlt, die auekrietalllßlerten Feetetoif· mlt überwiegendem Gehalt an dl-geeättigten und geringerem Gehalt an mono-^eeattigten Slyceriden ab- * formt und alt Itfnungsmittel wäscht, die verbleibende, .aL- den Waochj tfpungen vereinigte Löeung auf eine Bar sTrletallipation der mono-gesättfcgten Glycerlde hinreiahende, tiefere Temperatur T^2 abkühlt, die auekrlBtallleierten Pestetoffe B2 mit überwiegendem 3«~ halt an monn.gHaä+tigten and geringerem Gehalt an dl genöttigten ulyceriden aus der Lösung abtrennt und mit Lonungomittel wäscht und auß der verbleibenden, mit den Wanohlöaangen vereinigten Lößung duroh Entfernen den Uiaungemitteln di« tri-ongesättigten ;i.7Ceride (0) isoliert.verfahren naoh ^nspruoh 2, dadurch gjikennee 1 ohnet, daag m*n die nar-h Abtrennen der gesättigten Slycerid· (A.) erhaltene , mit den wa^chlöaungen vereinigte Lötiiing zonäohet auf eine zur ITriotalllaation der mono* und di-gesättigten Qlyceride hinreichende Temperatur TB2 abkühlt, die auskriatallielerfcen Feetetoff· (m + B2) abtrennt und mit LObungemittel wfteoht, in weiterem Iö^ungeeittel auflöat, die erhaltene Lösung auf ein· ;ur Krintallieation der di-geeättigten aiyceride Mnre ichende Temperatur T81 abkOhlt, dl· au8krlftml~ 1leierten Feetstoffe (Bl) mit überwiegendea Gthalt an di-geeättigten und geringerem Gehalt an mono-feetttigten Glyceriden abtrennt und mitBAD ORIGINAL H Ü 9 a Ol / U 2 9 7 .-. 5 mwäscht und aus den jeweils mit den Waschlösungen vereinigten Lösungen duroh Entfernen dee Lösungemittels die Fraktionen (b2) und (C) isolierte6,) Verfahren naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeiohnet , daes man die aus den abgetrennten und gewaschenen Feststoffen (4 + B) erhaltene Lösung auf eine zur Kristallisation der di-gesättigten Glyceride hinreichende Temperatur T-., abkühlt, die auakris'talli-Hierten Feststoffe (Bl) mit Lösungsmittel wäscht und aus der mit den Waschlösungen vereinigten Lösung durch Entfernen des Lösungsmittels eine Fraktion (B2) mit Überwiegendem Gehalt an mono-gesattigten Glyceriden und geringerem Gehalt an dl -gesättigten Glyceriden isoliert.7.) Verfahren naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die durph Auflösen der abgetrennten , gewaschenen mono-,dl- und tri-gesättigten Glyceride erhaltene Lösung bei einer but Kristallisation der di-und tri-gesMttlgten GIy ce ride hinreichende Tempetatur T61 abkühlt, die aas kr la tall leierte* Feetetoffe (4. -ι- Bl) alt Lösungsmittel wischt» im weiteren Löeongemittel auflöst, die erhalten« Lösung auf eine βατ Kristallisation der gesättigten Glyceride hinreichenie Temperatur T4 abkühlt, dl· auskristallisiertenBAD ORIGtNAL 8098Ü 1/0297Feetatoffe (K) mit Lösungsmittel wäscht and den ,leweilβ mit den Wftschlösungen vereinigten Lösungen durch Entfernen des Löauaganittele die ?rajrtionen (Bl + B2) isoliert oBAD ORIGINALυ jiiU i / o.o ;
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717602A1 (de) * | 1977-01-20 | 1978-07-27 | Asahi Denka Kogyo Kk | Gehaertetes pflanzenfett |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4234618A (en) * | 1978-06-05 | 1980-11-18 | Scm Corporation | Lipoidal compositions, hard butter components, and improvement in process for making the latter |
| US4601857A (en) * | 1983-07-26 | 1986-07-22 | Nestec S. A. | Process for fat fractionation with azeotropic solvents |
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1959
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- 1959-09-12 CH CH7815159A patent/CH380848A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717602A1 (de) * | 1977-01-20 | 1978-07-27 | Asahi Denka Kogyo Kk | Gehaertetes pflanzenfett |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE582473A (fr) | 1959-12-31 |
| CH380848A (fr) | 1964-08-14 |
| GB921033A (de) | 1963-03-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |