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DE1417263A1 - Verfahren zum Behandeln pflanzlicher und tierischer Fette und OEle - Google Patents

Verfahren zum Behandeln pflanzlicher und tierischer Fette und OEle

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Publication number
DE1417263A1
DE1417263A1 DE19591417263 DE1417263A DE1417263A1 DE 1417263 A1 DE1417263 A1 DE 1417263A1 DE 19591417263 DE19591417263 DE 19591417263 DE 1417263 A DE1417263 A DE 1417263A DE 1417263 A1 DE1417263 A1 DE 1417263A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
saturated
solvent
glycerides
mono
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19591417263
Other languages
English (en)
Inventor
Kazutomo Maebashi
Hisato Murata
Yoshiyuki Toyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adeka Corp
Original Assignee
Asahi Denka Kogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Denka Kogyo KK filed Critical Asahi Denka Kogyo KK
Publication of DE1417263A1 publication Critical patent/DE1417263A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B7/00Separation of mixtures of fats or fatty oils into their constituents, e.g. saturated oils from unsaturated oils
    • C11B7/0008Separation of mixtures of fats or fatty oils into their constituents, e.g. saturated oils from unsaturated oils by differences of solubilities, e.g. by extraction, by separation from a solution by means of anti-solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Dr. Karl Th. Hego!
P ο Ί ο r. ί α ,; ·.·/ a i} A A Λ *->
Hamburg 50 '
Grosse Bergstr. 223
H la. Γ
Asahicenka Kogyo Kabushiki XM&h&
Tokyo, Jaj an, 2850, 9-chocie-, C'^
Eb werden di:? Fiioritäten eier japani c^n λι· ίϊ; -..-γ-el Z Kr. 26 1ί)5/?ε vorn 12. tej.teraber 1V5f "1I^ r-,r„ j-t.-.:!/59 vom 11. Fe-brußr 1?υ'ΐ tei-nsprui-ht»
Verfahren cam behandeln :. flariz^i ■..·!: <·;; urn·1 tier- η. ^t r rette unci öle
• Lie vor iih-i-ende tr: indusi- bttrii'tt ύη Verfahren zum behandeln tierischer odei rflendlicher " »te und Vie und ins» bc-ifconaert ein Verfahren zur -.^.ltung ti^risci.«. ooer pflanzliche! Fette und Öle in drei IraKtionen, die '.-.ntertehied^che physika* Ii?ehe uno ebeniische Ki^.enbChaften besitzen und fur unterschied» liehe Zwecice geeignet sind.
Tieritiche und pflanaliche Fette und öle werden zur Her* stellung von Fettsäuren-zwecks Hersct,llung von Seifen urd dgl·- und von Glyceriden verwendet, die z.B. zur Herstellung von mürbemachenden Backinittelrj r3ienen können. Bei dem ersten Yerwen» dungSBweck ist das Vorhandensein billiger Rohmaterialien τοη größter Wichtigkeit, wobei sehr unterschiedliche Fette und öl· verwendet werden können· Bei dem zweiten Verwendungszweck Xm% gefunden worden, daß Fette und öle wegen ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften eine unaufriedenstellend· Änderung 80980 1/0297 · -i-
Unterlagen (Art. 7 § l Abs. 2 Nr. I Satz 3 des ÄnderungsUBa v. 4.9 19Θ7»
der Formbarkeit, der Rahmunfseigenechfiften und dgl. bei wechselnder Temperatur bewirker.
Die physikalischen und ei ·?Π!ί chf.n tigenschaften von öl-und Pettglyceri./: werden daher gewöhnlich durch Hydrierung oder Umesterung verbessert. Beide Verfahren weisen jedoch Kachteile auf, die sie für viele Zwecke wenig zufriedenstellen«: machen·
I» Gegensatz zu den obenangebenenen Verfahren werden erfindungsgeaäß tierische oder pflanzliche Fette und öle nach einem Verfahren fraktioniert, bei dem diese in eines Lösungsmittel gelöst und anschließend Fraktionen selektiv auekrietQ. Ii eiert werden. Das Verfahren ist besonders zufrieden» stellend» weil mehrere Fraktionen mit unterschiedlichen physi« kalischer und chemischen higenschaften in sehr hoher Ausbeute erhalten werden können.
Verfahren zum Fraktionieren fettartiger Jiaterialien aus Lösungsmitteln sind bekannt, und Losungsmittelfraktionieriu gen sind daher für verschiedene Zwecke verwendet worden* Lösung aitte2fraktion!erunpsverfahr en sind z.B. zum Entfernen eines gesättigten Bestandteiles, wie des Stearins aus Bauawolleamen« Öl, zum Anreichern ungesättigter Glyceride, zua Abtrennen und Extrahieren anderer Bestandteile als der Glyceride aue Ölen und Fetten und ζüb Analysieren verschiedenartiger Glyceridbestandteile und dgl. verwendet worden. In allen fällen wurde jedoch das Ziel verfolgt, entweder den Ul-oder Fettbestandteil in reinem Zustande su erhalten oder dae Hauptprodukt aus einer bestirnten Stufe des Lösungsmittel» fraktionierungβνerfahren« «u gewinnen.
-2- BAD OBtGlNAL
8 O 9 8 ° '
Nach dem erfindungsgemäßei; Verfahren werden tierische und" pflanzliehe öle und I-ette, wie Talg, Palmöl und dergl·, in drei Fraktionen und zwar in hoch-, mittül-und niedrigfichmeizende Franktionen, zerlegt (die hier später als die Fraktionen "A", "B" und "C" bezeichnet werden)« Das vorgeschlagene Verfahren ist A-irtschef tlich äußeret vorteilhaft, weil die Pi aktion "A" anstelle von Stearin oder hydriertem Fett, die Fraktion WB" anstelle von
ι Fett, das scharf scnmilzt und einen engen Peitizitätsbereich hat, und die !fraktion ttCw anstelle von flüssigen ölen verwendet werden kann. Nach dem erfindungagemäßen Verfahren ist es darüber« hinaus möglich, den Erweichungspunkt der Fraktion "B" so einzu* stellen, da~ er den verschiedenartigen Anforderungen bei der Verwendung genügt. ErIindungsgemäß kann die Fraktion MB" auch nach eir.-em Vei fahren hergestellt werden, ftbei dem zwei Mittel* fraktioner., und zwar die erste Mittel-und die zweite itfittelfraktioi (die hler später als die Fraktionen "BJf"bzw· MB2" bezeichnet werden), miteinander vermischt werden»
Vor ..em Fraktionieren des öl-und/oder Fettmaterials ist ea oft zweckmäßig, die Oxydaticnafeatigkeit der Fraktioneh "B" und MCW wie auch die Menge der Fraktion "B" so weit wie abglich durch Behandeln des Materials zu erhöhen, so daß die poly-un&geeättigten Bestandteile in aono-ungesättigte Bestandteile umgewandelt werden^ ohne daß der von Anfang an vorliegende aono-ungesättigt· Bestandteil verändert wird. Vor dem erfindungsgeaäßen Yerfahren kann daher gegebenenfalls eine selektive Hydrierung erfolgen, Diese Hydrierung kann nach Redest geeigneten Verfahren erfolgen, wobei der Hydrierungsgrad selbstverständlich des unterschiedliche» Gehalt des Rohmaterials an poly~ungesätt±gten Bestandteilen wird. 30980 1/0297.
U17263
B»kannte selektlT« Lösungsaittel für Löeun#ealtt«l« fraktionierungen haben eich für die vorliegenden Zwecke ale sufriedenstellend erwiesen. Besonders verflüssigt*, unter loreal· bedingungen gasföraige Kohlenwasserstoffe, wie auch Kohlenwasserstoffe und deren Derivate, die Halogen, Sauerstoff und Stickstoff und weniger eis 10 Kohlenstoffatom« la Molekül enthalten«^können in allen Fällen entweder einsein oder in yerschiedenartigen ßeaischen verwendet werden. Da Geaieche aue zwei oder mehreren Arten von Löauzigsaitteln guts Fraktion!eran gesigntte Eigenschaft^ besitzen, feönr,en durch Koafcinieren niefct-polerer Lösüngsaittel flir lösbare Öle und "F«tte mit polaren Löeungealtteln die ent* gegengerichteten Eigenschaften der Jeweiligen Lösungsaittel eufgeholaen werden. Dsr hier verwendete Ausdruck " LÖsungsaittel" soll nicht nur ein ©isistlnes Lösuii^effiitt®!, sondern euch Geraische Ύύη Löeungssiitteln bezeichnen.
Di® I'rekticaieruiig erfolgt nach ®lü®a Verfahren, bei dem tierische oder pflanzliche Fette u&d/oder öle, wie Talg, PaIaOl und dgllt «liiüchließlicb solcher, die aelektir hydriert worden sind, in «ines geeigneten selektiven Losungeaittel gelöst und aus dictssa ööiaiBCh (das hier später einfach als * das ßenlsch" beseichnet wird) drei Anteils, und swar dl· Fraktionea "A", "B" and "C", abgstrsnnt wardan. Dia fraktionierung sollt« dsrart geregelt werden, dal dia Praktioa "A" la wesentlichen trl*g«> sättigte 01/oeride und dl« Fraktion "C· einige der aono-gesättlg* tsn Olrosrlde und praktiseh alle tri-ungesättigtea «lyavrld« «athilt· ta 1st taiAsjr «!forderlich, da£ dl« Fraktioa ·Β· dl-«««i%llgt«i fljr««rld« «at «aft lest der aono-g«sättigt«a lfti; Jedoch alcht «Im· w«aaatli«he Meage der tr
• BADOBlGtNAL
und tri-ungesättigten Glyceride enthält·
Zwecks Einstellung des Erweichungepunktes der Fraktion "B" muß das Verhältnis der di-gesättigten zu den aono-gesättigten Glyceriden verändert werden. Eies kann nach einem Fraktionierung verfahren erfolgen, bei dem dieses Verhältnis durch überführen eines leils der mono-gesättigten Glycerido aua der Fraktion "1" in die Fraktion "C und umgekehrt verändert wird· Ferner kann besondere bei technischen Arbeiteverfahren,wie bereits erwähnt» die Iraktbn "Bn in Form von zwei getrennten mittleren Fraktion·* "BS und "Bo " erhalten werden. Pie Fraktionen "B" mit unter* schiedlichen Erweichungspunkten können hergestellt werden, indem bestimmte Mengen dieser beiden Fraktionen vermiecht werden· In ' diese» Falle sollte die Fraktionierung der Fraktion "B" naoh einem Verfahren erfolgen, bei dem die Fraktion "B1* Über 60 f> der di-gesättigten Glyceride und den Rest mono-gesättigter
Glyceride und die andere FraKtion und «war die Fraktion 1^* :
i über 60 % der ntono-gesättigten Glyceride und den Beet der di-
gesättigten Glyceride enthält·
Die Reihenfolge der Fraktionierungen kann so eingerichtet werden, daß entweder eunächet die Fraktion "A* von den Fraktion· "B" und "C und dann aus d#r restlichen Lösung dis Fraktion "B· von der Fraktion "C" oder daß zunächst die Fraktion "C· Ton den Fraktionen "A" und "B" und dann aus der restlichen Lösung die Fraktion "AM von der .Vraktion "B" getrennt wirtU
Die physikalischen Bedingungen bei eines lsaatiauBten iraktionierungsverfahren, d.h. die Art des verwendeten Lusttnge« mittels, das Verhältnis des Lösungsmittels su £«zl Ölen and Fetten, die Temperatur bei der Abtrennung d»r 2Ti is tall« waA 80 980 1/029 7 -5- BAD OBlGlNAU
werden τon dan ^ifenachaftun dta Bohaateriala und dan gewünach» ten Iigenachafteo dar Fraktionen beatl*at.
Dia Verfahrensbedingungen »-erden gewöhnlich to auegewählt, defl die phyeikaHfichen und cheaisehen iigeneehaftea ainar der Fraktionen In eines beatlu.ir.ten Bereich liegen. OSa Verfahrene» bedingungen werden erfindungegeaiS gewöhnlich i.B«eo auegewählt, dafi die fraktion "A" alna feate ^ubatana alt einer Jodcahl unter* halb von 20 und eines bchnelspunkt .oberhalb von 500C und dia fraktion "C" eine Flüeaigkait mit einer Jodaahl oberhalb τοη 56 und einem Trübungafunkt unterhalb 100O lat. Dia frakticn NB*> besteht aua dem übrigen Material und hat chealaehe und phrdlka« 11scha tigenechaften, die innerhalb dee oben angegebenen Ben*cha liegen·
Paa Fraktionieren erfolgt alao la allgemeinen nach einea Verfahren, bei dea daa Fett und/oder Ol in einea geeigneten i<ÖBun£SBittel der oben angegebenen Art gelöst wird« Sie Lösung wird dann auf einer Teaperatur gehalten, bei der ein Anteil dea gelösten Materials auskriatallie.siert, der dann duroh Abfiltrieren von der restlichen lösung entfernt wird· Je naeh der oban angegebenen Temperatur kann die restliche Löaung entweder die Praktionen "C und "B* oder gerade die Fraktion "C" enthalten. *enn daher die Kristalllsatloneteaperatur verhältnia» aäßlg hoch ist, z.B. bei 5°C liegt, wird die Fraktion "A" aua« kriatallieierezi und werden die Fraktionen "B" und "C in Lösung bleiben« Wenn die Kristallisatlonateaperatur verhältnismäßig tief, z.B« bei -15°C liegt, warden die Fraktionen "A" und "B" auakrlatalllaieren, während die Fraktion "C" in Lösung bleibt· Wenn die Lösung gerade dia Fraktion "Ctt enthält, werden
die Kristalle erneut in einee Losunptmittel tliht, worauf die
Lösung auf einer oberhalb der oben angegebenen Temperatur liegenden Temperatur gehalten wird, daait die Fraktion ·Α" aui« kristallisiert, so daß diese von dtr restlichen Lösung abgetrennt *■ er ei en iiann, die die Fraktion *8" enthält, Senn andererseits "i-=· iuerst genannte Lösung sowohl di· fraktionen ^B" ale auch "C" ciitmält, wird die Lösung auf eine unterhalb fier zuerst genannten ■;\-rrratur liegende faaperatur gebracht? eo ßsB öl© Fraktion WE· •";,iki': 3talliej.art und Ton der ±ά Lösung ölsitsaä-aa Fraktion eC* . .;ί· i.Ti:rint werden kanu* Die SristallisatiCKsteapssaturen :■■.■;:!7.^iich a^iacben 4· 20 waü - 300C*
: -t cen fcli;*>nd«än ί&1;«1ΐ6Ώ sijicl dis ^rκC^aSss9, die bsi
: ■■:·■.·. und Kristall
.:"-..öV;..:;i re?oen sind, ιυιί cie pbysikalißohsn nvj chemischen Eli ;-.:_,■-c-i dar Krictalle wiirs dsT rfentlioh^fi. i3&n::Ms:i angegeben ■,:..-::·:. tr.* Γίί? Aue^xuols *'Re gibt öes L'jsun^eiaittcl^e^liältniß ( •ί·j.iu-isj'aiaittasl/g öl and fstt) und ösr Jvat^TXnsk ^Jcdsahl11 die ilf-s aLeorbireten Jodß Iu g je 100 g Fett ca»r öl SS8 41© äe?
M:ra:H« der usigössSttigten Bc-stanöteil® in ü®m laterifil proportional
BAD ORIGINAL -7-
809801/0297
Tabolle I - 5?alg und einfache Löoungeiaittol
femperatur beim Abgetrennte fraktionieren der Fcetbeetand= ?3Stboatanätßilo teile, ^ (metalle) UC
er Abgetrennte Flilouiger Anti Anteil(gelöst) Fectbeßtand* (gelöst) · · ^ Jodzahl teile, $ f Jodznh']
H»5 n-Heiar ι 01,4 05,2 98,0 45 ,0 M H!«xun 76,4 K«7 Aceton 90,0 OQ, O COPY 44,5
». 20. 18,6 75,1 76,9 61,0 4e ,6 21,2 Oi-, 9 10,0 60,0 74,0 47,7
10 24,9 70,0 72,2 00,0 52 ,? 23,6 6H,9 4 0,0 4 β, 7 57,0 52,9.
0 29,9 63,ti 52,6 61,0 55 ,6 31,1 47,5 51,3 3b, π 33,0 53,5
. ■ -ίο 36,2 45,0 iValO UotUyliithylkoteo 33.0 '61 ,4 31,1 37,6 61,2 Dl chlorathan 9,0 bO,4
-20 55,0 32,5 2,0 ' * if ^"i i·"^ *7 67 ,4 L "~ t
^ ί I
E»7 1,2 : 05,6 66,5
-30 67,5 13,0 62,4 14,4 64,4
B«5 Aceton 76,0 20,0 - 15,6 77,3 -
20 22,0 65,0 • S3P0 - 22,7 58,6 ' - ■
10 35,0 4 0,0 77,0 58, I O 41,4 B=IO MothylacGJtat 59,3
0 • - 60,0 17,5 8ODOO11 59, ,5 12,0 62,2
-10 82,5 η&5 1,2 Dichioräthan 26,0
14,8 53, .0 43,0 52,1-
10 21p1 55, 1 65,0 54,2
0 27,6 5Op 6 51,0 56,7
-10 47,4 66, 3 BAD ORIGINAL 67,4
-20
47, δ 52,5
20 49, ΐ 53,6-
10 sa» 1 57,4
0 61, 4 65.-Ο
<=> VG F- 1 73,6
«SO
i / £ b J
R 20 R 10 R 20 Tabelle II . -9- •iniache !übungsmittel 89,1 97,0 69,0 Abgetrennte
ϊ estbeetnjid =
teile, i>
FlüBFLger Ai
(gelöst)
'i Jodzahl
92,5 «10 M«thylacetat 95,0 SO
- 10 0 ίο - Palmöl und 87,5 91,0 67,1 R»7 n-Hexan 87,0 4,0 86,0 66
0 -10 ο Abgetrennte
Festbestand«
teile, f
Flüssiger
Ariteil(gelöat)
# Jodzahl
65,0 84,0 71,5 21,1 78,9 85,9 14,0 67,0 67
eaperatur beim
raktionieren der
•8tbeetandteile
Kristalle) 0C
-10 -10 -10 R=5 n-Hexan 51,0 58,0 - 22,5 77,5 48,9 33,0 40,0 7L
-20 26,2 73, ö «10 Mtthjläthylketon 39,0 30,0 70,0 60,0 20,0 79
10 29,0 71,0 3,0 61,8 31,1 68,9 80,0
0 32,5 67,5 9,0 61,6 51,2 46,8
-10 43,8 56,2 16,0 68,9 R*7 Aceton 66
-20 - 42,0 69,0 17,0 83,0 73
' -30 =5 Aceton 61,0 23,8 76*2 76
23,8 76,2 52,6 41,3 58,9
46,3 53,7 54,2 45,2 54,8 52
50,0 50,0 63,1 B-7 1,2 Diehloräthan 53
53,9 46,1 65,2 7,5 59
»5 1,2 Diehloräthan R 13,0 68
1o,9 57,8 14,1
12,5 62,2 51,1 IS2
35,0 63,4 64
49,0 66,0 69
69,0 70
71
-9-
809801/0°37
BAD ORIGINAL
mm Tabelle [I Γ R-3 and bLnäre 93,0 78,4 92,6 j benzol Lösungemittel 3,4 R=6 R-6 450/50) 52, ) -
20β0 86,4 75,1 84,5 12,2 13,6 13,3 52, 53,
Γ J» ΪΒ ρ 6 Πι I-It t> I Λ
<t I Alttloiitfll-Ml ■-. e;·
S"i3 tbtiJ tan-l tfrl ί ϊ
(IrU tall·)0«
• -.1 Uiif. r !1)1(1 ^ 20,5 Flüssiger Antei]
*.■ ' JodzaM
81,0 73,2 78,0 52,2 L Abgetrennte
?eetbestand
teile, i>
16,0 15,0 16,6 Flüssiger
» Anteilige
IbBt)
% Jodzafc
52, 56,
Aceton 26,9 90 i 65,8 69,8 58,3 53,8 10 i 30,8 20,6 31,1 58, 58,
60,7 1,2 Dichloräthan 50 58,2 55,4 R-6 i l Äthylalkohol 50 Ji 22,8 41,6
20 MO,0 R-3 1,2 DichlorMthan 70 57,9 8,0 29,1 92,0
15 79,5 21,6 1*6 i* ι fiensol 16,8 53,5 ?t(50j()| Iaopropylakohol 93,2 49V
10 73,1 24,9 7.4 19,5 54,1 80,5 53,
0 39,3 26,6 15.5 49,6 34,4 54,7 49,8 65,6 -53,
Methylethylketon 90 30,2 22,0 53,1 10 t 56,0 53,2 57,
R-6 41,8 41,7 53,6 R=9 58,2 54,9
20 7,0 58,0 60,4 96,6
10 13,6 87,8 53,
0 19,0 84,0 53.
-10 34,2 69,2 56,
57,
57,
15 86,5
10 85,0
5 79,4
0 77,2
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(50/50)
10,9
03Φδ
COPY
BAD ORIGINAL
K17263
Beiaj-jele
Bei βpiele 1-4
100 g gereinigtes unj ^t-bleichtee ( oder selektiv hydriertes) Fett oder Dl wurcen geschmolzen und in 700 ecm ( oder 6OC ecm) 1,2-Dichloräthaii &1b Lösungsmittel gelöst. Das ßeeisch wurde denn 4 stunden lang gerührt und dabei
■ *
allmählich auf O0C ( oder 50C) abgekühlt. Uie dabei in dem Gemisch gebildete Abscheidung wurde abfilüert und mit einer geringeren Menge des rorher gekühlten Löaungemittels gewaschen. Die Fraktion "A" wurde dann durch Verduneten dee Lösungsmittel· au· der Abscheidung gewonnen. Das Filtrat wurde dann mit der faechflüeeigkeit vereinigt^ worauf das Geniech gerührt und innerhalb τοπ 4 Stunden auf -150C ( oder -200C) abgekühlt, die gebildete Abscheidung abriltriert und mit dem vorher gekühlten Löeungeaittel gewaschen wurde. Die Fraktion "E" wurde dann durch Verdunsten des Lösungsmittels erhalten. Die ?ralction "C" wurde schließlich durch Verduneten des Lösungsmittels aus den alt den Waeehflüeeigkeiten vereinigten Piltrat gewonnen. Vor der fraktionierung wurde das Auegangsmaterial selekttr hydriert, wobei dit anfängliche Jodzahl von Talg ron 45,2 auf 43,2 und die dee Palmöle von 51,6 auf 46,3 erniedrigt wurde* fiel diesen Verfahren wurden die folgenden Ergebnisse erhalten·
~12"V COPY
BAD ORIGINAL
809801/0297
Verfahrenabedlngungen
ί ι / <L υ
-13-
Beiapiel Ausgangßmaterial lösungsmittel Abtrennung Temperatur ( C) Ur. öl ader Fett ecm "A" "B" + "C
1 Talg 700 O
2 Hydrierter Talg 600 5
3 Palmö/ 700 O
4 Hydriertes Palmöl 600 5
-15 -15
-15
-20
Erhaltene Erg
Beisj^iel_ Ausbaute der
Nr, ^P "TP5 "^" VerluEt
«P«
punfct,
Iz- Jod= Schmelz-Jod
O Λ *-i \_J_ ö_
zahl punkt, C,zahl
bunga» punk-fcoC
odikür
1 15,5 35,3 45,5 3,7 54,0 17,6 32, 6 44, 9 1, 5 61, i
2 16,8 45,2 3S.8 1,2 54.3 15,7 33, 3 38, 7 2, 0 57,9
3 8,3 34,0 56.5 1,2 59,8 7,5 36, 7 34, 5 4. 5 S4*
4 10,6 48,3 39,6 1,5 55,0 17,8 30, 5 - 39, 1 5, 0 60#
-13-
U ü Ü ü 1 / 0 2 9
BAD ORIGINAL
copy
U17263
Beispiele 5 - β
Das als Auegangematerial verwendete gereinigt« und gebleicht· öl oder Fett wurde geschmolzen und in dem gemischten Lösung amittel gelöst. Dae GeKiach wurde dann 30 Minuten langsam gerührt, bis es auf die erforderliche Temperatur abgekühlt worden war. Bie Abscheidung wurde dann unter Vakuum abfiltriert und mit einer geringen Menge des vorher gekühlten gemischten Lösungsmittels gewaschen« Leim Absieben des ■Lösungsmittels aus der Abscheidung wurde aie Fraktion "A" erhalten. Denn wurde das Piltrat mit den Waschflüssigkeiten vereinigt, worauf das Gemisch 30 Minuten gerührt und auf die erforderliche Temperatur abgekühlt wurde. Uie Fraktion "B" wurde dann nach dem oben für Fraktion "A" beschriebenen Verfahren erhalten. X1Ie Fraiction "C" wurde schließlich aus dem mic den Wasehflüssigkeiten vereinigten FiItrat" gewonnen.In den folgenden Tabellen sind die Verfahrensbedingungen und die erhaltenen Ergebnisse anpe^eben.
Verfahrengbedingungen;
aispiel Material Lösungsmittel Fett oder Löeunga- Abtremitempen r. Fett oder öl öl,g mittel tür n
ecm
MlN MtIfI H f* Talg 90* Methyläthyl-» 1000 6000 11 -11
ketonj10J£ Eenzol
Talg " ■. " " 1000 6000 11 -15
Palmöl 50Ji Aceton;bot 50 3üO 10 -5
Ben«öl Palmöl ' 90Jf Aceton; 50 300 20 «nDV 5
1* 7 <*JPY
1000 6000 11
1000 6000 11
50 300 10
50 300 20
" BAD ORIGINAL
rhaltene' Lrgebniese
20 usbeute 23,0 tei ?/:u 1 i oji (i Fu ύ ;8c I* ihl pSnktl 0 B" P unki «c- iah*
ei= 19 4<V' 1 Yerit 5Cf 0 .17 35, 0 *C »ahl 1 ,7 ί?8ο" 7
pie]
r.
11 ,9 25,b 54, e 0 ,3 37, 17' ,1 28t 5 38,4 -1 ,3 64, 6
10 4t, 1 3H,0 0 ,7 5ü, 0 ,0 33, Λ 44,6 1 ,7 67, 5
,0 62,fa .6 57, 13 ,7 PPi 38,6 1 ,3 60, 7
.4 48,6 .9 .6 47,2 60,
L
1OC t: icrciaigter und teljleicbter ialg wurden geschmolzen und in JiC cc:.: ij-iiexan gelöst. L1H3 Gemisch wurde dann
aiu geriihrt und aiii - 200O ab^tkUhlt« !lach
der- Abi'iltritren unter Vakuum .vur.dr die Abechciduni= alt einer geringen 15enge dta Torher gbiuhiteii Loeuxi^cmittelfl gewaschen« lach des Vereinigen des.iiltrats mit den »atchflUe&igkeiteii wurde die ^raKtion "C" durch Abdeetillieren dee .LiJeunteeitteli gewonnen, lie Abscheidung 'Aurdt dann erwärmt und in 300 ecfi n-Etxan /relöet, worauf dae Geaioch unter langauntaBUhren inner» halb τόη 30 Minuten auf O0C abgekühlt wurde. i>ie Abechtldunfi wurde unter Vakuun abfiltriert, worauf nach dem Waschen alt «iner geringen Hangt dei vorher £«kUhlteii Losungaalttale dit ! franktion "A" durch Verduneten des Lösungeaittali erhalten wurd·· Di· praJition "B" wurde BChliefllich durch Abdeatillieren d·· ÜJeungemittel· τοη <«a Bit den taechfllieaifkeiteo vtrtiaig%«a filtrat erhalten« D*bei wurden die folgenden Ergebni··· «rbAltt«·
COPt BAD ORIGINAL
β η r*
Fraktion V er ausbeute (ji) chmelzpunkt (0C) Jodzahl
A Beispiel 10 13,1 53,0 16,8
B 41,7 34,9 40,1
C 43,6 1,5· 64,7
lust 1,6 • Trübungspunkt
200 g gereinigten und gebleichten Palmöle wurden geschmolzen und in 1400 com Aceton gelöst. Das Gemisch wurde dann langsam gerührt und innerhalb von 30 Minuten auf O0C abgekühlt· Die dabei gebildete Abscheidung *urde unter Vakuum abfiltriert und ■it einer geringen Menge des vorher gekühlten Lösungsmittels gewaschen. Die Fraktion "C wurde dann durch Abdestillieren dei Lösungsmittels von den nit den *aschfliissi£keiten vereinigten Piltrat gewönnen· -üie Abscheidung wurde dann erwärmt und geschmolzen und in 700 ecm dee Lösungsmittels gelöst. Pas Gemisch wurde dann unter Rühren innerhalb von 30 Kinuten auf 260C abg·* kühlt. Die dabei gebildete Abscheidung wurde abfiltriert und mit einer geringen Menge des Lösungsmittels gleicher Temperatur gewaschen. Nach dem Abdeetillieren des lösungsmittel» aus der Abscheidung wurde die Fraktion "A" erhalten, während aus dem mit den 1 aschflüssigke.iten vereinigten Filtrat die Fraktion "B" erhalten wurde. Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten«
«16-
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8Ü98Ü1/0297
Fraktionen Ausbeute (#) ^chaelspunJct (0C) Jodsahl
A 7,3 57,3 13,8
B 42,2 30,5 39,8
C 50,0 4,5* 70,9
Verlust 0,5 * Trübungspunkt Beiβpielβ 11 - K
100 s gereinigtes und gebleichtes (oder selektiv hydriertes) Fett oder Ol wurden geechmolsen und In 600 cc« eines au· 90 Gew. Aceton und 10 Gew«-jt Beneol bestehenden gesiechten Lösungsmittel· gelöst. Das erhaltene Gemisch wurde 4 stunden langsam gerührt uad auf die erforderliche Temperatur abgekühlt. Die gebildete Absehe!« dung wurde dann abfiltriert und mit einer geringen Menge des -^ösunfeisittels gewaschen, dessen Temperatur der Filtriertemperatur entsprach· Die Fraktion "A" wurde dann durch Abdestillieren des Lösungsmittels erhalten. Das Filtrat wurde ait άφη Waschflüsaigkei ten rerelnigt, worauf das Geaiscb wiederum 4 Stunden gerUhrt und auf die erforderliche Temperatur abgekühlt wurde. Dabei ward· dl· Fraktion "B5 nach dem gleichen Verfahren erhalten wie Fraktion "A· Sa· Filtrat wurde wiederum mit den Waschlflüssigkciten rereinigt und das erhaltene Gemisch auf die erforderliche Temperatur abgekühlt· Die Fraktionen "B2" bsw.wCtt wurden dann au· der Abscheidung bsw« dem mit αen Waschflüeeigkeiten vereinigten Filtrat gewonnen. Si· selektiv« Hydrierung erfolgt« weeks Verringerung der Jodsanl dee Palmöl τοη 51,3 mx£ 46,2, des Talgs ν·» 51 f3 *■* 4Bc0 «ad des Schwein·fette tob 63»5 amt $(»4·
BAD ORIGINAL 80980 1/02 92..
Verfahrensbedingungen
Auegangematerial
Fett oder öl
AbtrennteBperatur(~CJ
"A" "B}| "B2* ♦ "C"
Verlust
*
5 -11 15,7
Beispiel
VX.
Palmöl 15,0 2,6 5 -10 16,1
11 Selektiv hydriertes PaIoSl 14,5 -i.e 3 -12 15,4
12 Talg 13,0 ?,2 5 -10 18,2.
13 Selektiv hydrierter Talg 12,5 η* 5 -10 ie#5
14 Schweinefett 10,0 1t4 5 -10 19,1
15 Selektiv hydriertes och«einefett1Q,O 1.8
16 Ergebnisse
Erhaltene "A"
Auebeute der Fraktion (jfc) Schmelzpunkt J«e>
0 C «akl
Beispiel
H*.
"A" "B1" "B2" "C" 56,4
11 8,8 27,5 30,1 31,0 57,6
12 9,0 34,4 31,3 23,5 54,9
13 13,2 20,1 34,5 30,0 54,6
14 14,0 26,5 31,3 26,8 55,41
15 5,4 13,9 22,3 57,0 55*3
U 6,0 18,7 28,5 45,0
-18-
BAD ORIGINAL
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Beispiel 11 "B1 ,0C Jodzahl 11B2" Jodzahl N0N 74,8
• * * 12 Schmelzpunkt 35,9 Scheele-
punkt, 0 C
52,3 72,8
13 40,1 35,7 25,6 52,6 Trübuncs-Jod«
punkt, 0 saal
76,8
14 42,4 35,4 24,7 48,2 0,5 69,3
15 38,0 36,0 25,6 51,2 5,5 79,5
16 38t3 35,9 24,3 52,6 1,0 71,4
39,0 36,2 25,2 53,5 3,5
38,1 25»5 -2,5
0,8
. Da Kakaobutter bei gewöhnlichen Temperaturen hart und frei Ton Fettigkeit bleibt,iai Mund jedoch unter einer wohltuenden, kühlenden Empfindung völlig schmilzt, besitzt sie als fett für Konditoreiwaren große Bedeutung. Üe Kakaobutter ist ein bezeichnen1: dee Beispiel für ein Fett mit einem engen Erweichungsbereich und einer scharfen Schmelzeigenschaft, was sich durch den τerändert·» Härtegrad von Kakaobutter bei Temperaturänderungen su erkennen gist In der Tabelle T sind die Angaben aufgeführt worden, die bei eines Mlkrodurchdringungsversuch beobachtet wurden. Je größer ein la der Tabelle angegebener «ert ist, um so weicher let die untersucht« Probe· Die Geachrfidigkeit der Kakaobutter iet derart, daß bis su einer Temperatur von 250C keine beetiamte Veränderung der Härte beobachtet wird, daß sie jedoch eine schnelle Erweichung zwischen 25 und 300C erleidet. Obwohl die Proben B-5, B-6, B-7 end B-8 Traktionen *B" sind, die aus PalMÖl biw.Talg (Beispiel· 5-8) , erhalten worden eind, heben die Probea B-5 und B~7 Brweiehuag·*» eigenschaften, die denen Ton natUrIiehe« Kakaofett Tollst**·!* I
80 9 80 1 /029 7~19"" BADOWGfNAL , V
gleichen. Obwohl die Proben B-6 und B-8 eine geringer· Erweichung·· temperatur haben, zeigen sie nichtsdestoweniger den gleichen ·η£·η Erweichunpnbereich und die scharfe £chmel*eigenachaft. *enn sich auch ihre Erweichun^steaperaturen unterscheiden, so zeigen die Fraktionen "B-H und "B2" doch den gleichen engen Erweichunge* bereich, wobei bei« Vermischen der mittleren Fraktionen "B-" und "B2" die erhaltenen Gemische zwischen den Erweichungspunkten der enteprechenden Fraktionen erweichen, jedoch noch einen engen Erweichungabereich und acharfe üchaelzeigenschaften aufweisen»
Tabelle Y - Ergebnisee des Kikro
versuche
Probe
Beobachtungetenperatur ( C) 15° 20° 25° 30° 35°
Kakaobutter 5 Kokoenußöl . 22
Fraktion "B"mit aittlerea Schaelepunkt Beispiel 5 7
11 6 7 " 7 4 "89
Fraktion "B1 11JnLt mittlerem Schmelzpunkt, Beispiel 11 4 Fraktion"B2" ait mittlerem SchaelzpunKt, Beispiel· 11 7
Gemisch aue den oben ange» gebenen Fraktionen "Bj" und "B9",(üewichtüvernältniß * )
Fraktion "B11Bit mittlerem Schmelzpunkt, Beispiel 13 4
fraktion "B2" mit mittlerem SchaelipunkX,Beispiel 13 6 öeaisch aus den oben «ng·*
8 11 32 175 · 47 82 ♦
1o 13 4C 179 *
8 35 260 ♦
8 Ί3 28 151 13 50 340 ♦
6 7 10 21 41
12 29 *
7 β
11 35
5 7 11 27 156 ♦
9 33 » BAD ORIGINAL
6 8 14 43 *
rt -η η rt 4 i η r\ η η
* ι Zum Unttrsuciion zu weich Einheit für die beobachteten Werte: 1/10 ■»·
Selbetveretändlich ict die Torliegende Erfindung nicht auf beetiamte Einzelheiten der angegebenen Beispiele beschränkt» so daß Änderungen vorpenoanen werden können» ohne dafl der Erfindungabereich Terlaeaen wird*
BAD ORIGINAL
80 9 801/0297

Claims (1)

  1. Neues Az.: P 14 17 263. 5 Aktenzeichent A. 32 800 IVa/23 »
    Anmelderln : Asahidenka Kogyo K.K.
    Heue Patentansprüche
    1«) Verfahren zur Fraktionierung von Talg, Palmöl oder Schweinefett durch partielle Hydrierung und fraktionierte Lösungsmittelkristallisation unter Gewinnung einer niedrigsohmelsenden Öles, eines kakaobutterähnlichen Fettes und eines hochschmelzenden Fettes, dadurch ge kennge io hne t, dass man das Auogangsmaterial durch selektive Hydrierung der mehrfach ungesättigten Bestandteile ?.u mono-ungesättigten Bestandteilen unter die Isooleat-bildung und eine Hydrierung der mono-ungesättigten Bestandteile vermeidenden Bedingungen in ein Produkt mit nur wenig verringerter Jodzahl Überfahrt und dieses duroh an sich bekannte, mehrstufige Kristallisation aus einem flüchtigen, selektiven Lösungsmittel bei jeweils «wieeheη 20 und -3O0O liegenden Xristalliaationsteeperaturen, von denen eine auf die Abtrennung der auekristallisierenden, gesättigten Olyoeride vom
    Neue Untertagen (Art 7 § 1 aj». 2 Nr 1 ς,*, *«~ *
    κ *uw. λ Nr. 1 Satz 3 des Änderunesge3 ν 4 9
    80 9801/0 297
    BAD ORiGtN/
    — 2 —
    Hauptteil der in Lösung verbleibenden ungesättigten Glyceride und eine andere auf die Abtrennung der in Lösung verbleibenden tri-ungeetlttigten Glyceride von den auskristallisierenden mono-,di~ und trigesättigten Glyceriden abgestimmt ist, in ein oder mehrere aus tri-ungesättigten und mono-gesättigten Glyceriden bestehende ölfraktionen (C) mit eine* Trlibung8punkt unterhalb von 100O und einer Jodzahl Über 58 » ein oder mehrere im wesentlichen aus di~ und mono-gesättigten Glyceriden bestehend« Fettfraktionen (B) mit kakaobutterartigem Sοhmelssverhalten und ein oder mehrere , weitgehend gesattigte Fettfraktionen (A.) mit einem Schmelepunkt über 5O0C und einer Jodsahl unter 20 zerlegt·
    2,) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gek*nneelohne t. dass man eine Lösung des selektiv-hydrierten Produk- ϊθμ im Uberrohüssigen Lösungf?mit~iel auf eine eur
    der Kristallisation/gesättigten Glycsride hinreichend« Tempeiatur T^ abkühlt, die auskristallisierten Fettstoffe (A.) von der Lösung abtrennt und bei der gleichen Temperatur mit Lösungsmittel wäscht, die mit den Wasohlösungen vereinigte Lösung auf eine but Kristallisation der mono- und dl-gesfittlgt«n Glyceride hinreichende tiefere Temperatur T- abkfüilt, die aus kristallisierten Feststoff« (B) von
    BAD ORIGINAL
    8098Ü 1 /0297 «
    ι - 3 -
    U17263
    5 -
    der Lösung abtrennt und bei der gleiohen Temperatur mjt lösungsmittel wäscht und aus der mit den lÄßOh-3 'Hinge vereinigten Lönung durch Entfernen des I (5aungsmittels eine flüssige ölfraktion (C) isolierte
    3„) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung des selektivhydrierten Produktes in Überschüsaigem Lösungsmittel auf eine eur Kristallisation der mono-,di und tri-gesättigten Slycerlde hinreichende Temperatur Tx, abkühlt, die auskrietallleierten Feststoffe (A. +B) von der Lösung abtrennt und bei der gleiohen Temperatur mit Lösungsmittel wäscht, den Rlickatand (A + B) in überschüssigem Lösungsmittel auflöst, die erhaltene Lösung auf eine zur Kristallisation der tri-geeöttigten Grlyceride hinreichende Temperatur T^ abkühlt, die auakristallisierten Feststoffe (A.) von der Lösung abtrennt und mit Lösungsmittel wäscht und aas den jeweils mit den Waschlösungen vereinigten Lösungen durch Entfernen des -Lösungsmittels die Fraktionen (B) bzw« (0) isoliert.
    4.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennst1ohnet. dass man die nach Abtrennen der geelttigten Glyeerlde (A) erhalten«, BiIt den Waachlösungen vereinigt· Lösung zunächst auf eine stxr Kristallisation der di-gesättIgten Slyfceride hinreichende Temperatur
    BAD ORIGINAL B U'JU U 1/029 > - ♦ -
    H17263
    Τβ1 abkühlt, die auekrietalllßlerten Feetetoif· mlt überwiegendem Gehalt an dl-geeättigten und geringerem Gehalt an mono-^eeattigten Slyceriden ab- * formt und alt Itfnungsmittel wäscht, die verbleibende, .aL- den Waochj tfpungen vereinigte Löeung auf eine Bar sTrletallipation der mono-gesättfcgten Glycerlde hinreiahende, tiefere Temperatur T^2 abkühlt, die auekrlBtallleierten Pestetoffe B2 mit überwiegendem 3«~ halt an monn.gHaä+tigten and geringerem Gehalt an dl genöttigten ulyceriden aus der Lösung abtrennt und mit Lonungomittel wäscht und auß der verbleibenden, mit den Wanohlöaangen vereinigten Lößung duroh Entfernen den Uiaungemitteln di« tri-ongesättigten ;i.7Ceride (0) isoliert.
    verfahren naoh ^nspruoh 2, dadurch gjikennee 1 ohnet, daag m*n die nar-h Abtrennen der gesättigten Slycerid· (A.) erhaltene , mit den wa^chlöaungen vereinigte Lötiiing zonäohet auf eine zur ITriotalllaation der mono* und di-gesättigten Qlyceride hinreichende Temperatur TB2 abkühlt, die auskriatallielerfcen Feetetoff· (m + B2) abtrennt und mit LObungemittel wfteoht, in weiterem Iö^ungeeittel auflöat, die erhaltene Lösung auf ein· ;ur Krintallieation der di-geeättigten aiyceride Mnre ichende Temperatur T81 abkOhlt, dl· au8krlftml~ 1leierten Feetstoffe (Bl) mit überwiegendea Gthalt an di-geeättigten und geringerem Gehalt an mono-feetttigten Glyceriden abtrennt und mit
    BAD ORIGINAL H Ü 9 a Ol / U 2 9 7 .
    -. 5 m
    wäscht und aus den jeweils mit den Waschlösungen vereinigten Lösungen duroh Entfernen dee Lösungemittels die Fraktionen (b2) und (C) isolierte
    6,) Verfahren naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeiohnet , daes man die aus den abgetrennten und gewaschenen Feststoffen (4 + B) erhaltene Lösung auf eine zur Kristallisation der di-gesättigten Glyceride hinreichende Temperatur T-., abkühlt, die auakris'talli-Hierten Feststoffe (Bl) mit Lösungsmittel wäscht und aus der mit den Waschlösungen vereinigten Lösung durch Entfernen des Lösungsmittels eine Fraktion (B2) mit Überwiegendem Gehalt an mono-gesattigten Glyceriden und geringerem Gehalt an dl -gesättigten Glyceriden isoliert.
    7.) Verfahren naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die durph Auflösen der abgetrennten , gewaschenen mono-,dl- und tri-gesättigten Glyceride erhaltene Lösung bei einer but Kristallisation der di-und tri-gesMttlgten GIy ce ride hinreichende Tempetatur T61 abkühlt, die aas kr la tall leierte* Feetetoffe (4. -ι- Bl) alt Lösungsmittel wischt» im weiteren Löeongemittel auflöst, die erhalten« Lösung auf eine βατ Kristallisation der gesättigten Glyceride hinreichenie Temperatur T4 abkühlt, dl· auskristallisierten
    BAD ORIGtNAL 8098Ü 1/0297
    Feetatoffe (K) mit Lösungsmittel wäscht and den ,leweilβ mit den Wftschlösungen vereinigten Lösungen durch Entfernen des Löauaganittele die ?rajrtionen (Bl + B2) isoliert o
    BAD ORIGINAL
    υ jiiU i / o.o ;
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