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DE1413450C - Zundschaltungsanordnung - Google Patents

Zundschaltungsanordnung

Info

Publication number
DE1413450C
DE1413450C DE1413450C DE 1413450 C DE1413450 C DE 1413450C DE 1413450 C DE1413450 C DE 1413450C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
capacitor
discharge tube
voltage
gas discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aime Grenoble Fayolle (Frankreich)
Original Assignee
Nobel Bozel, Paris
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Ziindschaltungsanord- leitung und dient sowohl zum Anschalten als auch nung mit einer Stromquelle, mit einem an diese zum Abschalten der Schießleitung an den bzw. vom anschaltbaren Ladekondensator, mit einer dessen Ladekondensator. Die bei der bekannten •Schaltungs-Ladezustand überwachenden und bei Erreichen der anordnung zum An- und Abschalten erforderlichen Schießspannung zündenden Gasentladungsröhre, mit 5 beiden Relais sind überflüssig. Die Zeitpunkte, an einem in einer Schießleitung liegenden steuerbaren denen die Schießleitung angeschlossen bzw. nach elektronischen Schalter, der bei Erreichen der dem Zünden abgetrennt wird, lassen sich mit den Schießspannung geschlossen wird, und mit einer Ein- beiden Gasentladungsröhren 'genau festlegen, wobei richtung zum zeitlichen Begrenzen des in die Schieß- der Zeitpunkt des Abtrennens auch mit dem RC-leitung fließenden Zündstromes. io Glied bestimmt werden kann, an das die weitere
Aus der deutschen Auslegeschrift 1126 980 ist Gasentladungsröhre angeschlossen ist. Besonders eine Zündschaltungsanordnung bekannt, bei der vorteilhaft ist weiter, daß das zeitliche Begrenzen zwei als elektronische Schalter wirkende Gasdioden des in die Schießleitung fließenden Zündstromes bzw. in der Schießleitung liegen. Parallel zu der ersten das Abtrennen der Schießleitung vom Ladekonden-Gasdiode liegt der Arbeitskontakt eines Relais. Die 15 sator nicht durch einen zusätzlichen Schalter erfolgt, Wicklung des Relais ist über eine Glimmlampe an sondern durch Inaktivieren des einzigen vorhandeeinen /?C-Kreis angeschaltet, der seinerseits über nen elektronischen Schalters, auf den eine Gegeneinen Widerstand an den Ladekondensator ange- spannung gegeben wird.
schlossen ist. Sobald der Ladekondensator auf seine Die erfindungsgemäße Zündschaltungsanordnung
Endspannung aufgeladen ist, zündet die Glimm- 20 erfüllt damit die Sicherheitsvorschriften. Diese ver-
lampe, das Relais erhalt Spannung, dessen Arbeits- langen einmal, daß die Schießleitung, um eine Zün-
kontakt schließt sich und überbrückt die erste Gas- dung auf jeden Fall sicherzustellen, erst bei bestimm-
diode. Die volle Spannung des Ladekondensators ter Spannung des Ladekondensators an diesen
liegt nun an der zweiten Gasdiode, die augenblick- angeschlossen wird. Die Vorschriften verlangen wei-
lich zündet. Diese stellt dann einen Kurzschluß dar, 25 ter, die Schießleitung nach einer bestimmten kurzen
so daß die Spannung auf die erste Gasdiode einwirkt Zeit von der Ladespannung abzutrennen, um Nach-
und auch diese zündet. Unter Verwendung von zwei Zündungen mit Sicherheit auszuschließen.
Gasdioden wird damit erreicht, daß die Schieß- In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfin-
leitung bei einer bestimmten Ladespannung des dung ist vorgesehen, daß ein /?C-Glied in Reihe mit
Ladekondensators an diesen angeschaltet wird. 3° der ersten Gasentladungsröhre liegt. Dieses RC-
Zum zeitlichen Begrenzen des in die Schießleitung Glied bestimmt die Zeitspanne, während der die
fließenden Zündstromes ist ein weiteres Relais vor- Gasentladungsröhre Strom führt und damit den
gesehen. Dieses erhält bei Zündauslösung bei Über- elektronischen Schalter zündet,
brücken der ersten Gasdiode Spannung und schließt In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen,
damit seinen in der Schießleitung liegenden Arbeits- 35 daß der steuerbare elektronische Schalter eine steuer-
kontakt. Bei Abklingen der am Relais liegenden bare Diode ist.
Spannung öffnet sich dieser Arbeitskontakt und Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausschaltet die Schießleitung ab. führungsform wird die Erfindung nun weiter be-
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt schrieben.
der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, eine 40 Die Schaltung enthält eine Gleichstromquelle 1,
Zündschaltungsanordnung so auszubilden, daß die deren Innenwiderständ durch den Widerstand 2 dar-
Schießleitung mit geringem Schaltungsaufwand erst gestellt wird. In der Ladeleitung A liegt ein Um-
bei einer bestimmten Spannung des Ladekondensa- schalter 3. Mit diesem wird der Ladekondensator 4
tors an diesen angeschaltet und nach der Zündung entweder an die Gleichstromquelle 1 oder an einen
nach einer genau vorgegebenen Zeit wieder von die- 45 Widerstand 15 angeschaltet, über den er sich bei ab-
sem abgetrennt wird. geschalteter Anordnung entlädt. Er wird ganz zu
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung Anfang einer Betriebsperiode umgelegt bzw. nach bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genann- einer Betriebsperiode wieder in die gezeigte Stellung ten Gattung vor, daß die Gasentladungsröhre der- gebracht. Parallel am Ladekondensator 4 liegt die art zwischen die Steuerelektrode des steuerbaren 50 Schießleitung B. Das Zündkabel L, an das mehrere, elektronischen Schalters und den Ladekondensator nicht dargestellte, elektrische Zündkapseln angegeschaltet ist, daß sie bei Zündauslösung und damit schlossen sind, ist an die Schießleitung B angeschlosnoch gesperrtem elektronischem Schalter die Span- sen. Eine steuerbare Diode 6 liegt in der Rückleitung nung des Ladekondensators erhält, daß die Einrich- zwischen dem Zündkabel L und dem Ladekpndentung zum zeitlichen Begrenzen des Zündstromes ein 55 sator 4. Die Spannung des Ladekondensators 4 wird ftC-Glied enthält, das nach Zündauslösung an einen der Steuerelektrode 6 α der Diode 6 über eine Rei-Kondensator angeschlossen ist, der in Reihe mit einer henschaltung aus einem Widerstand 7, einem Kon-Spcrrdiode parallel zum Ladekondensator liegt, daß densator 24, einer Gasentladungsröhre 8 und einer eine Gasentladungsröhre in Reihe mit der Primär- Diode 36 zugeführt. In der Leitung liegt weiter noch wicklung eines Transformators parallel zum Kon- 60 ein Schutzwiderstand 16. Dieser schützt die Schaldensator des flC-Gliedes liegt, daß die Sekundär- tung bei zu geringem Widerstand des Zündkabels L wicklung des Transformators so an den steuerbaren vor Überströmen.
elektronischen Schalter angeschlossen ist, daß ein Eine Diode 17 ist an die Schießleitung B vor dem
Sekundärstrom den Schalter sperrt, und daß zur Anschluß der Diode 6 angeschlossen und ermöglicht
Zündauslösung ein Einschalter in der Schießleitung 65 eine Aufladung eines Kondensators 18 auf den glei-
liegt. chen Wert, auf den sich der Ladekondensator 4 auf-
Bei dieser Schaltung liegt somit nur ein einziges lädt. Dadurch wird eine von der Ladung des Lade-Element als elektronischer Schalter in der Schieß- kondensators 4 unabhängige Stromreserve gebildet.
Diese dient zum Abschalten der Schießleitung nach erfolgter Zündung. Ein einstellbarer Widerstand 19 liegt in dem Entladekreis des Kondensators 18 und bildet zusammen mit einem Kondensator 20 ein RC-Glied, dessen Zeitkonstante in Abhängigkeit der für die Schießleitung B erwünschten Stromdurchtrittszeit eingestellt wird. Dieses i?C-Glied wird zugleich mit dem Zündkabel L durch einen .als Umschalter ausgebildeten Einschalter 5 an Spannung gelegt.
Der in dem Ladekondensator 4 angespeichefte Strom muß auf seinem Weg in das Zündkabel L die gesteuerte Diode 6 durchlaufen. In dem Augenblick, in dem der Einschalter 5 zum Zünden der in dem Zündkabel L liegenden Zündkapseln umgelegt wird, ist die gesteuerte Diode 6 noch gesperrt, so daß die gesamte Spannung des Ladekondensators 4 an ihren Klemmen und demnach auch an dem aus dem Widerstand 7, dem Kondensator 24 und Gasentladungsröhre 8 und der Diode 36 bestehenden Zweipol erscheint. Bei ausreichender Spannung zündet die Gas- *° entladungsröhre 8 und ein kurzer Stromimpuls, dessen Größe von den drei den Zweipol bildenden Elementen abhängt, gelangt an die Steuerelektrode 6 a und die Diode 6 zündet. Der Strom fließt dann in das Zündkabel L. Im Augenblick des UmIegens des Einschalters 5 wird die Spannung des Kondensators 18 dem ÄC-Kreis zugeführt, der aus dem verstellbaren Widerstand 19 und dem Kondensator 20 besteht. Erreicht die an dem Kondensator 20 liegende Spannung einen bestimmten Wert, zündet die mit dem Widerstand 19 in Reihe. liegende Gasentladungsröhre 21, und ein kurzer Stromimpuls, der der Entladung des Kondensators 20 entspricht, durchläuft die Primärwicklung eines mit der Gasentladungsröhre 21 in Reihe liegenden Transformators 23. Die dabei an der Sekundärwicklung auftretende Spannung wird der gesteuerten Diode 6 über einen Kondensator 31 zugeführt. Der Transformator ist so geschaltet, daß sich der aus der Sekundärwicklung austretende Strom dem durch die gesteuerte Diode 6 durchfließenden Strom überlagert. An der Kathode der Diode 6 baut sich dann ein positiver Impuls auf. Die Diode 6 wird für einen kurzen Augenblick stromlos und sperrt. Hiermit wird auch das Zündkabel L stromlos, womit die gewünschte Wirkung eingetreten ist.
Die Schaltungsanordnung enthält weiter eine in der Leitung B liegende Selbstinduktion 25, mit def vermieden wird, daß der von dem Transformator 23 eingespeiste Strom in das Zündkabel L abfließt.
Die in dem Speisekreis der Steuerelektrode 6 α der Diode 6 liegende Diode 36 verhindert einen Stromfluß in umgekehrter Steuerrichtung während der Betriebszeit des Transformators 23. Bei ausreichend kurzer Entionisierungszeit der Gasentladungsröhre 8 kann man den Kondensator 24 weglassen. In der Tat fällt die Spannung an der gesteuerten Diode 6 in dem Augenblick, in dem sie leitend wird, fast auf Null ab, und die Gasentladungsröhre 8 wird spannungslos.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zündschaltungsanordnung mit einer Stromquelle, mit einem an diese anschaltbaren Ladekondensator, mit einer dessen Ladezustand überwachenden und bei Erreichen der Schießspannung zündenden Gasentladungsröhre, mit einem in einer Schießleitung liegenden steuerbaren elektronischen Schalter, der bei Erreichen der Schießspannung geschlossen wird, und mit einer Einrichtung zum zeitlichen Begrenzen des in die Schießleitung fließenden Zündstromes, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre (8) derart zwischen die Steuerelektrode (6 a) des steuerbaren elektronischen Schalters (6) und den Ladekondensator (4) geschaltet ist, daß sie bei Zündauslösung und damit noch gesperrtem elektronischen Schalter (6) die Spannung des Ladekondensators (4) erhält, daß die Einrichtung zum zeitlichen Begrenzen des Zündstromes ein ÄC-Glied (19, 20) enthält, das nach Zündauslösung an einen Kondensator (18) angeschlossen ist, der in Reihe mit einer Sperrdiode (17) parallel zum Ladekondensator (4) liegt, daß eine Gasentladungsröhre (21) in Reihe mit der Primärwicklung eines Transformators (23) parallel zum Kondensator (20) des ÄC-Gliedes (19, 20) liegt, daß die Sekundärwicklung des Transformators (23) so an den steuerbaren elektronischen Schalter^) angeschlossen ist, daß ein Sekundärstrom den Schalter (6) sperrt und daß zur Zündauslösung ein Einschalter (5) in der Schießleitung (B) liegt.
2. Zündschaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein ÄC-Glied (7, 24) in Reihe mit der Gasentladungsröhre (8) geschaltet ist.
3. Zündschaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare elektronische Schalter (6) eine steuerbare Diode ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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