DE1412502C - Magnetbandaufzeichnung und Wiedergabeeinnchtung fur Videosignale mit Schragspuraufzeichnung durch mehrere rotierende Magnetkopfe - Google Patents
Magnetbandaufzeichnung und Wiedergabeeinnchtung fur Videosignale mit Schragspuraufzeichnung durch mehrere rotierende MagnetkopfeInfo
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Description
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der Aufzeichnung aufgezeichnet wurden, und die und schräg zu dem äußeren Umfang der rotierenden
elektrischen Ausgangssignale werden vermittels der Oberfläche geführt wird, die durch den Arbeitsspalt
rotierenden Welle der rotierenden Magnetköpfe — wie der Magnetkopfanordnung 9 gebildet ist. Bei diesem
oben erläutert — abgegriffen. Ausführungsbeispiel wird das Magnetband 1 von den
Wenn Bildsignale, wie sie bisher von rotierenden 5 Führungsflächen 7 und 8 etwa während einer halben
Magnetköpfen wiedergegeben werden, direkt, z. B. Umdrehung des Dreharms 11 geführt, das heißt prak-
einem Fernsehempfänger, zur Bildwiedergabe züge- tisch während eines Drehwinkels von 180°. Ein Ma-
führt werden, so werden üblicherweise die in den von gnetkopfelement 12 α oder 12 b berührt das Magnet-
den rotierenden Magnetköpfen wiederzugebenden band 1 praktisch währenddes Drehwinkels von 180°,
Bildsignalen enthaltenen vertikalen Synchronsignale io um Magnetspuren 2, das heißt Bildsignale, gemäß
verwendet, um bei der Bildwiedergabe die Synchro- A b b. 1 aufzuzeichnen und wieder abzugreifen. 13
nisierung sicherzustellen. Wenn jedoch die so erhal- und 14 sind Bandführungshebel, 15 ist eine Auf-
tenen vertikalen Synchronsignale verwendet werden, wickelrolle, 16 eine Andruckrolle, 17 eine Vorrats-
dann wird die Synchronisierung aus folgenden Grün- rolle und 18 α eine Aufwickelrolle,
den instabil: 15 Mit einer solchen Anordnung lassen sich bei der
1. Wenn ein Ausfall vor und hinter einem durch Wiedergabe der Bildsignale 3, die—wieAbb.lzeigt—
die rotierenden Magnetköpfe wiederzugebenden Bild- die vertikalen Synchronsignale 4 zu Anfang der Masignal
auftritt, insbesondere ein Ausfall des vertikalen gnetspuren 2 enthalten, dann, wenn ein Magnetkopf-Synchronsignals,
so werden die Signale an der Aus- element, z. B. das Element 12 a, das Magnetband 1
fallstelle gleichgerichtet und wirken ihrerseits als 20 berührt, die vertikalen Synchronisierungsimpulse
vertikale Synchronsignale, so daß keine einwandfreie genau wiedergeben. Die Wiedergabestelle ist in dieser
Synchronisierung mehr gewährleistet ist. Abb. mit 19 bezeichnet, und in Abb. 2 ist eine
2. Da die vertikalen Synchronsignale an den Sei- Linie, durch die diese Stelle mit der Drehwelle 10
tenrändern des Magnetmediums aufgezeichnet wer- verbunden wird, als Normallinie 20 bezeichnet. Das
den, berühren sich der Magnetkopf und das Magnet- 25 Magnetkopf element 12 a auf der Normallinie 20 bemedium
nicht genau an den Stellen der vertikalen rührt also das Magnetband 1 von der Linie 20 aus
Synchronsignale, das heißt die vertikalen Synchron- über einen Bereich des Winkels Θ von 180°.
signale können nicht genau wiedergegeben werden, Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist ein so daß wiederum die Synchronisierung unregelmäßig Ring 21 an der Drehwelle 10 befestigt, wobei am wird. Dies ist häufig der Fall, wenn der Seitenrand 30 Umfang dieses Ringes längs eines Bogens, der einem wellig oder gekrümmt ist. Drehwinkel von 180° entspricht, eine weiße Farbe
signale können nicht genau wiedergegeben werden, Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist ein so daß wiederum die Synchronisierung unregelmäßig Ring 21 an der Drehwelle 10 befestigt, wobei am wird. Dies ist häufig der Fall, wenn der Seitenrand 30 Umfang dieses Ringes längs eines Bogens, der einem wellig oder gekrümmt ist. Drehwinkel von 180° entspricht, eine weiße Farbe
3. Störungen gelangen in den Teil des vertikalen und in dem verbleibenden Bereich des Bogens eine
Synchronsignals und führen zu Instabilität, das heißt schwarze Farbe aufgemalt ist. Die Grenzlinie zwidie
Synchronisierung fällt aus dem Takt. sehen der weißen und schwarzen Oberfläche 22 α
4. Wenn das Magnetmedium angehalten und die 35 bzw. 22 b, nämlich die Linie 23 liegt an der Stelle,
gleiche Magnetspur durch die rotierenden Magnet- die den Magnetkopf elementen 12 α und 12 ft entköpfe
abgetastet wird, wodurch ein stationäres Bild spricht. Wenn das Magnetkopfelement 12 α in einer
erzeugt wird, so gelangen die rotierenden Magnet- Stellung um den Drehwinkel Θ von der Normallinie
köpfe in den Bereich außerhalb der Bahnen und ver- 20 entfernt ist, dann ist die Stelle 23 ebenfalls um
Ursachen Störungen. Gelangen diese Störungen in die 40 den Winkel Θ von der Normallinie 20 des Ringes
vertikalen Synchronsignale, dann kommt die Syn- entfernt. Wie aus A b b. 2 ersichtlich ist, läßt man auf
chronisierung außer Takt und wird instabil. den äußeren Umfang des Ringes 21 einen Lichtstrahl
r Die Erfindung betrifft nun eine verbesserte Ein- 26 von der Lichtquelle 24 aus auf die Normallinie 20
richtung, bei dem ein elektrisches Ausgangssignal, fallen, und zwar erzeugt man erforderlichenfalls einen
das eine Synchronisierungsbeziehung zum Bildsignal 45 Lichtpunkt 19 vermittels der Linse 25, und das reflek-
auf dem Magnetmedium enthält, von einer Vorrich- tierte Licht 27 wird durch einen photoelektrischen
tung gewonnen wird, die mit der rotierenden Welle Umwandler gesammelt, der eine Photozelle 29 und
der Magnetköpfe verbunden ist. eine Linse 28 enthält.
Eine Vorrichtung zur Erzeugung eines solchen Bei dieser Ausführungsform kann am Ausgang der
elektrischen Ausgangssignals ist in den A b b. 2 50 Photozelle 29 ein Rechtecksignal 30 abgenommen
und 3 dargestellt. werden, wie es A b b. 4 A zeigt. Dieses Recht-
5 und 6 sind zylindrische Führungsglieder, die mit ecksignal ist vorhanden, wenn die weiße Oberfläche
Führungsflächen 7 und 8 ausgestattet sind und ein 22 a abgetastet wird, und verschwindet, wenn die
Magnetmedium, z.B. ein Magnetband 1 führen. Die schwarze Oberfläche22b abgetastet wird. Die Fre-
beiden Flächen 7 und 8 sind einander so gegenüber- 55 quenz dieses elektrischen Ausgangssignals beträgt
stehend angeordnet, daß sie in der gleichen Zylinder- 1 Hz/U der Drehwelle und infolgedessen pro Um-
fläche liegen. In einem Luftspalt der beiden Füh- drehung der Magnetkopfelemente 12 α und 12 b.
rungsglieder ist eine rotierende Magnetkopfanord- Andererseits geben die rotierenden Magnetkopf-
nung 9 vorgesehen, die praktisch in der durch sie elemente 12 α und 12 b bei jeder halben Umdrehung
gebildeten zylindrischen Oberfläche rotiert. Aus der 60 Bildsignale wieder, die einen Phasenwinkel von 180°
Zeichnung ist ersichtlich, daß an beiden Enden eines gegeneinander aufweisen. Die Kurven 31 α und 31 b
rotierenden Arms 11, der an der rotierenden Welle in den Abb. 4B und 4C zeigen die Bildsignale, die
10 schwenkbar befestigt ist, Magnetköpfe 12 α und durch das Magnetkopfelement 12 α bzw. 12 b wieder-
12 b befestigt sind, und ihre Arbeitsluftspalte sind gegeben wurden. Die in diesen Bildsignalen 31 α und
' so ausgeführt, daß sie längs der Zylinderfläche zwi- 65 31 b enthaltenen vertikalen Signale 32 α und 32 b
sehen den Führungsflächen 7 und 8 umlaufen. An- liegen an den vorderen und hinteren Enden der
schließend wird das Magnetband 1 so geführt, daß es Rechteckwellenimpulse 30.
gestreckt über die beiden Führungsflächen 7 und 8 Die so erhaltenen Bildsignale entsprechen denen.
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die von den aufgezeichneten Signalen 2 von jeder lieh, um die Synchronsignale in die aufzuzeichnenden
Spur wiedergegeben werden, wie dies in A b b. 1 dar- und wiederzugebenden Bildsignale einzusetzen, so
gestellt ist, und diese Signale werden zu einer Reihe daß ein sehr einfacher geschlossener Kreis ausreicht,
von Bildsignalen 34 zusammengesetzt, die vertikale Weiterhin sind die zweiten Synchronsignale 45 nicht
Synchronsignale 33 enthalten, wie A b b. 4 D zeigt. £ die auf das Magnetmedium aufgezeichneten Signale,
Da die Zeitpunkte für die vordere und rückwärtige so daß ein Außertaktkommen der Synchronisierung
Flanke des Rechtecksignals 30 genau den vertikalen oder ein Ausfall der Synchronisierung vollständig
Synchronsignalen 33 entsprechen, die in den Bild- vermieden werden kann und keine nachteiligen Ersignalen
34 enthalten sind, so lassen sich die Recht- scheinungen auftreten, wie sie oben erwähnt sind,
ecksignale 30 als vertikale Synchronsignale verwen- io Werden die Gesamtbildsignale nun dadurch zuden. Die Rechtecksignale 30 werden infolgedessen sammengesetzt, daß Synchronsignale in die Bildeiner Differenzierstufe zugeführt, so daß sich diffe- signale 44 eingefügt werden, die kein Synchronsignal renzierte Impulse 35 an den vorderen und rück- enthalten, so werden die wiederzugebenden Signale wärtigen Flanken des Signals 30 ergeben, wie über die in der A b b. 5 mit gestrichelten Linien ein-A b b. 4 E zeigt. Diese differenzierten Impulse werden 15 gezeichneten Leitungen 49 und 50 an den Verstärker einem Polaritätsteiler zugeführt, der sie in positive 51 gegeben, und am Ausgang des Verstärkers lassen Impulse zerlegt. Jeweils einer der beiden Impulse sich dann Bildsignale 52 abnehmen, die vertikale wird dabei umgedreht, und dann gelangen die posi- Synchronsignale enthalten. Werden weiterhin Ferntiven und negativen differenzierten Impulse auf einen sehübertragungssignale aufgenommen und aufge-Mischkreis, an dem sich differenzierte Impulse ge- 20 zeichnet, indem vertikale Synchronsignale 55 zusammäß A b b. 4 F ergeben. Die Periode der differenzier- men mit Bildsignalen 54, die vertikale Synchronisieten Impulse 36 entspricht genau der der vertikalen rungssignale enthalten, die in dem Fernsehempfänger Synchronimpulse 33, und zwar in jedem Augenblick. 53 der A b b. 5 aufgezeichnet sind, an die Vorrich-Durch entsprechende Formung können diese diffe- tung 39 gegeben, so erfolgt die Aufzeichnung in genau renzierten Impulse 36 an die Stelle der Synchron- 25 der gleichen Weise wie bei den Bildsignalen von der signale in den Bildsignalen gesetzt werden. Bildröhre 37. Das wiederzugebende Bild kann leicht
ecksignale 30 als vertikale Synchronsignale verwen- io Werden die Gesamtbildsignale nun dadurch zuden. Die Rechtecksignale 30 werden infolgedessen sammengesetzt, daß Synchronsignale in die Bildeiner Differenzierstufe zugeführt, so daß sich diffe- signale 44 eingefügt werden, die kein Synchronsignal renzierte Impulse 35 an den vorderen und rück- enthalten, so werden die wiederzugebenden Signale wärtigen Flanken des Signals 30 ergeben, wie über die in der A b b. 5 mit gestrichelten Linien ein-A b b. 4 E zeigt. Diese differenzierten Impulse werden 15 gezeichneten Leitungen 49 und 50 an den Verstärker einem Polaritätsteiler zugeführt, der sie in positive 51 gegeben, und am Ausgang des Verstärkers lassen Impulse zerlegt. Jeweils einer der beiden Impulse sich dann Bildsignale 52 abnehmen, die vertikale wird dabei umgedreht, und dann gelangen die posi- Synchronsignale enthalten. Werden weiterhin Ferntiven und negativen differenzierten Impulse auf einen sehübertragungssignale aufgenommen und aufge-Mischkreis, an dem sich differenzierte Impulse ge- 20 zeichnet, indem vertikale Synchronsignale 55 zusammäß A b b. 4 F ergeben. Die Periode der differenzier- men mit Bildsignalen 54, die vertikale Synchronisieten Impulse 36 entspricht genau der der vertikalen rungssignale enthalten, die in dem Fernsehempfänger Synchronimpulse 33, und zwar in jedem Augenblick. 53 der A b b. 5 aufgezeichnet sind, an die Vorrich-Durch entsprechende Formung können diese diffe- tung 39 gegeben, so erfolgt die Aufzeichnung in genau renzierten Impulse 36 an die Stelle der Synchron- 25 der gleichen Weise wie bei den Bildsignalen von der signale in den Bildsignalen gesetzt werden. Bildröhre 37. Das wiederzugebende Bild kann leicht
Wenn die im Bildsignal enthaltenen Synchron- dadurch erhalten werden, daß die Bildsignale 44 auf
signale als erste Synchronsignale verwendet werden, den Empfänger 53 und die zweiten Synchronisie-
und die Signale, die durch Formung der differenzier- rungssignale 45 auf den Empfänger 43 gegeben werten
Impulse erhalten werden, als zweite Synchron- 3° den, wie oben erläutert. In diesem Fall sind die ersten
signale, so lassen sich die zweiten Synchronisierungs- vertikalen Synchronsignale in den Bildsignalen 44
signale bei der Bildwiedergabe über eine Bildröhre enthalten,
verwenden. In der obigen Beschreibung wurde die Erfindung
verwenden. In der obigen Beschreibung wurde die Erfindung
Die Beziehung zwischen der Rotation des um- an einem Ausführungsbeispiel erläutert, bei dem
laufenden Magnetkopfes 9 und dem Durchzug des 35 Bildsignale auf ein Magnetband aufgezeichnet wur-
Magnetbands 1 wird während der Wiedergabe durch den, die einem Einzelbild entsprachen. Die Erfindung
ein anderes Servo-System gesteuert. kann jedoch auch dann angewendet werden, wenn
A b b. 5 erläutert eine Ausführungsform der Er- Bildsignale auf ein Magnetband aufgezeichnet werfindung,
die auf ein Fernsehsystem angewendet ist, den sollen, die mehreren Einzelbildern entsprechen,
bei dem ein geschlossener Kreis vorhanden ist. Darin 40 In diesem Fall werden mehrere vertikale Synchronist
mit 37 eine Kamera bezeichnet, deren Bildsignale signale auf eine Magnetspur aufgezeichnet, und die
38 der magnetischen Aufzeichnungseinrichtung 39 Anzahl der mit Farbe bestrichenen Flächen auf dem
zugeführt werden, die sie auf das Magnetband 1 rotierenden Ring muß entsprechend gewählt werden,
aufzeichnet. Wenn in den Bildsignalen 38 keine ver- Gemäß der Erfindung ist es natürlich auch möglich,
tikalen Synchronsignale enthalten sein müssen, so 45 die vertikalen Synchronsignale zu Beginn der Magnetlassen sich die Bildsignale 38 und die vertikalen spuren und an Stellen aufzuzeichnen, die dem EinSynchronsignale
40 an der Kamera abgreifen und schalten und Abschalten der Rechtecksignale entspreüber
verschiedene Leitungen 41 und 42 zu der Auf- chen. Die vertikalen Synchronsignale werden dabei
Zeichnungseinrichtung 39 führen. Dabei wird das in an den gewünschten Stellen des Magnetbands aufder
Zeichnung nicht dargestellte Servo-System der 50 gezeichnet, und die zweiten Synchronsignale können
Aufzeichnungseinrichtung durch die vertikalen Syn- durch den rotierenden Magnetkopf an der Stelle
chronsignale 40 gesteuert. In der Aufzeichnungsein- abgegriffen werden, an der die vertikalen Synchronrichtung
39 sind die der A b b. 2 entsprechenden signale tatsächlich wiederzugeben sind. Sind die ver-Teile
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, so tikalen Synchronsignale auf dem Magnetband jedoch
daß eine weitere Erläuterung aus Gründen der Ver- 55 nicht am Anfang der Magnetspuren vorhanden, so
einfachung der Beschreibung unterbleiben kann. treten sie an den Verbindungsstellen der Signale in
Die so aufgezeichneten Bildsignale werden einem den wiedergegebenen Bildern auf, was uner-
Fernsehempfänger 43 zugeführt und wiedergegeben. wünscht ist.
Für die am Empfänger 43 wiederzugebenden Bild- Die Vorrichtung, mit der die zweiten Synchronsignale
44 dienen die zweiten Synchronsignale 45, die 60 signale erzeugt werden, ist nicht auf einen photoüber
verschiedene Leitungen 46 und 47 zugeführt elektrischen Wandler beschränkt. In manchen Fällen
werden, als vertikale Synchronsignale. Im Empfänger lassen sich die Rechtecksignale auch durch Schleifmit
Bildröhre 48 ist in diesem Fall ein Synchron- ring und Bürste erzeugen, von der die zweiten Synsignalkreis
nicht erforderlich, um die vertikalen Syn- chronisierungssignale abgenommen werden können,
chronsignale von den Bildsignalen abzutrennen. 65 Darüber hinaus kann die Anzahl der Magnetkopf-
Bci einem solchen geschlossenen Kreis ist auch elemente des rotierenden Magnetkopfgliedes geändert
(als besonderer Vorteil) kein Verstärker erforder- werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Patentanspruch: Synchronisation insbesondere für die Wiedergabe so
Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabe- vorzunehmen, daß die aufgezeigten und bei der
einrichtung für Videosignale mit Schrägspurauf- unmittelbaren Aufzeichnung der im Gesamtbildsignal
zeichnung durch mehrere rotierende Magnetköpfe, enthaltenen Synchronsignale auf dem Band in der
bei der das Magnetband über einen wesentlichen 5 angegebenen Weise entstehenden Störungen nicht
Drehwinkelbereich der Magnetköpfe durch ein mehr zu erwarten sind.
Führungsglied in Quasi-Berührungskontakt mit Die Erfindung besteht bei einer Magnetband-
den Magnetköpfen geführt wird und bei dem die Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung der ein-Zuordnung
der Videosignale zu den einzelnen gangs genannten Gattung darin, daß in an sich Schrägspuren dadurch erfolgt, daß am Rand des io bekannter Weise mit der Drehwelle der Magnetköpfe
Magnetbands sogenannte Vertikal-Synchron- eine Einrichtung zur Erzeugung von Synchronisasignale
aufzeichenbar sind, dadurch ge- tionsimpulsen entsprechend dem Winkelabstand zwikennzeichnet,
daß in an sich bekannter sehen den Magnetköpfen verbunden ist und daß die Weise mit der Drehwelle (10) der Magnetköpfe so erzeugten Synchronsignale bei der Wiedergabe als
(12«, 12 b) eine Einrichtung (20 bis 29) zur Er- 15 Vertikal-Synchronsignale an Stelle der auf dem
zeugung von Synchronisationsimpulsen entsprc- Band aufgezeichneten verwendet werden,
chcnd dem Winkelabstand zwischen den Magnet- Die Erzeugung von Impulsen in Abhängigkeit von
köpfen verbunden ist und daß die so erzeugten der Drehbewegung einer rotierenden Magnetkopf-Synchronsignale
(35, 36) bei der Wiedergabe als anordnung ist für andere Regelungszwecke an sich
Vertikal-Synchronsignale an Stelle der auf dem 20 schon bekannt, wie sich beispielsweise aus der deut-Band
aufgezeichneten verwendet werden. sehen Auslegeschrift 1 034 684 ergibt.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Aus-
■ führungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläutert,
in der in
Die Erfindung betrifft eine Magnetband-Aufzeich- 25 A b b. 1 schematisch die magnetische Aufzeichnung
nungs- und Wiedergabeeinrichtung für Videosignale auf einem Videoband dargestellt ist;
mit Schrägspuraufzeichnung durch mehrere rotierende A bb. 2 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel
Magnetköpfe, bei der das Magnetband über einen der verwendeten Einrichtung;
wesentlichen Drehwinkelbereich der Magnetköpfe A b b. 3 zeigt eine Vorderansicht der Einrichtung
durch ein Führungsglied in Quasi-Berührungskontakt 30 nach Abb. 2;
mit den Magnetköpfen geführt wird und bei dem die A b b. 4 zeigt Signalverläufe zur Erläuterung der
Zuordnung der Videosignale zu den einzelnen Vorgänge bei dieser Einrichtung, und
Schragspuren dadurch erfolgt, daß am Rand des . A b b. 5 zeigt schematisch eine Ausführungsform
Magnetbands sogenannte Vertikal-Synchronsignale einer Videoband-Aufzeichnungs- und Wiedergabeaufzeichcnbar
sind. 35 einrichtung.
Ein magnetisches Bandaufzeichnungs- und Wieder- A b b. 1 zeigt, wie Magnetspuren 2 auf einem Ma-
gabesystem muß so gesteuert sein, daß eine konstante gnetband 1 schräg zu dessen Längsrichtung gebildet
Synchronisation zwischen dem oder den Drehmagnet- und die die Bildsynchronsignale enthaltenden Signale,
köpfen und dem Magnetband gegeben ist. Um diese z. B. Bildsignale, aufgezeichnet werden.
Steuerung zu erreichen, muß für den Antrieb des oder 40 Die auf der Magnetspur 2 magnetisch aufzuzeichder
Drehmagnetköpfe ein Servo-System vorhanden nenden und wiederzugebenden Bildsignale 3 enthalsein.
Für das Servo-System sind Steuer-Synchroni- ten horizontale und vertikale Synchronsignale 4. Bei
sierungssignale erforderlich, und die dafür erforder- dem gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich (J/
liehen Synchronsignale werden gewöhnlich bei der um den Fall, bei dem ein Bild, etwa einer Fernseh- ■
Aufzeichnung registriert, während bei der Wiedergabe 45 übertragung, ohne Verbindungsstelle auf jeder der
die während der Aufzeichnung aufgenommenen Magnetspuren 2 aufgezeichnet wird. Dabei liegen-Steuer-Synchronisierungssignale
verwendet werden. die vertikalen Synchronsignale 4 jeweils am Anfang Für die wiederzugebenden Bildsignale sind weiterhin einer jeden Spur 2. Um die vertikalen Synchronüblicherweise
Bildsynchronsignale erforderlich. signale 4 an den Anfang einer Spur 2 zu legen, wird
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser 50 die Drehwelle der rotierenden Magnetköpfe mit einem
Gattung wurden die Bildsynchronsignale auf dem Ma- mitrotierenden Ring versehen, an dessen Umfang
gnetband so aufgezeichnet, daß bei einem Ausfall vor z. B. mit weißer und schwarzer Farbe nacheinander
und/oder hinter einem bestimmten Bildsynchronsignal über vorbestimmte Winkelbereiche Markierungen
die entstehende Leerstelle als Bildsynchronsignal aufgetragen sind. Der rotierende Ring wird dann
wirkt, so daß dabei die Synchronbeziehung der Dreh- 55 beleuchtet, und das reflektierte Licht wird von einem
magnetköpfe zu den Bildsignalen unterbrochen und photoelektrischen Wandler aufgenommen, durch den
außerdem der Kontakt zwischen den Drehmagnet- intermittierende elektrische Ausgangsimpulssignale
köpfen und dem Magnetband unregelmäßig wird, was abgegeben werden, die sich in ihrer Periode oder Phase
zur weiteren Folge hat, daß instabile und verrauschte je nach der Drehung der Magnetköpfe ändern. Über
Bildsynchronsignale entstehen. Als Beispiel für eine 60 den elektrischen Ausgang und das vertikale Synbekannte
Video-Aufzeichnungs- und Wiedergabeein- chronsignal wird das Servo-System, das im Antriebsrichtung sei auf die USA.-Patentschrift 2 773 120 system der rotierenden Magnetköpfe vorgesehen ist,
hingewiesen, aus der es bekannt ist, die Videosignale so gesteuert, daß die vertikalen Synchronisierungsauf
einem Magnetband in Schrägspur durch einen signale jeweils an den Anfang der Spur gelegt werden,
rotierenden Magnetkopf so aufzuzeichnen, daß die 65 Bei der Wiedergabe werden die Bildsignale, die in
Vertikal-Synchronsignale in konstanter Lage am entsprechender Weise, wie oben beschrieben, syn-Rand
des Magnetbands aufgeschrieben werden. chronisiert werden, durch Steuersynchronsignale
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die wiedergegeben, die auf dem Magnetmedium während
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4329460 | 1960-10-25 | ||
| JP4329460 | 1960-10-25 | ||
| DES0076411 | 1961-10-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1412502A1 DE1412502A1 (de) | 1968-10-03 |
| DE1412502B2 DE1412502B2 (de) | 1972-10-26 |
| DE1412502C true DE1412502C (de) | 1973-05-17 |
Family
ID=
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