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DE1268185B - Geraet zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Bildinformationen - Google Patents

Geraet zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Bildinformationen

Info

Publication number
DE1268185B
DE1268185B DEP1268A DE1268185A DE1268185B DE 1268185 B DE1268185 B DE 1268185B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268185 A DE1268185 A DE 1268185A DE 1268185 B DE1268185 B DE 1268185B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marks
rotating part
synchronization
magnetic
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Kasper Adriaan De Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1268185B publication Critical patent/DE1268185B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/46Controlling, regulating, or indicating speed
    • G11B15/52Controlling, regulating, or indicating speed by using signals recorded on, or derived from, record carrier
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/008Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic tapes, sheets, e.g. cards, or wires
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/78Television signal recording using magnetic recording
    • H04N5/782Television signal recording using magnetic recording on tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Rotational Drive Of Disk (AREA)
  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
H04n
Deutsche KL: 21 al - 32/11
P 12 68 185.5-31
17. August 1965
16. Mai 1968
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Aufzeichnung von Bildinformationen, welches gegebenenfalls auch zur Wiedergabe geeignet ist und das mindestens einen starr mit der Teilbildfrequenz synchronisierten, von einem Motor angetriebenen rotierenden Teil aufweist, der zur Gewinnung von Synchronisationsimpulsen mit von einer Abtasteinrichtung abgetasteten Marken versehen ist. Der rotierende Teil in einem solchen Gerät kann z. B. zum Antrieb des Aufzeichnungsträgers dienen. Er kann aber auch z. B. Magnetköpfe tragen und zur Erzielung einer hohen Relativgeschwindigkeit zwischen dem langsam bewegten Aufzeichnungsträger und den rotierenden Magnetköpfen herangezogen werden, wie dies bei der magnetischen Aufzeichnung von Bildinformationen vielfach angewandt wird. Da die Bildinformation zur Wiedergabe in einem Fernsehempfänger in zeitliche Abschnitte entsprechend dem Zeilen- und Teilbildwechsel unterteilt sein muß, ist bei der Aufzeichnung bzw. Wiedergabe einer Bildinformation hinsichtlich der Aufzeichnungs- bzw. Abtastgeschwindigkeit eine starre Beziehung zu diesen Zeitabschnitten erforderlich. Um diese Beziehung herzustellen, wird der rotierende Teil mit einer Bezugsfrequenz, und zwar der Teilbildfrequenz, welche der Netzfrequenz entspricht, synchronisiert. Diese Synchronisation kann z. B. dadurch erzielt werden, daß der rotierende Teil von einem Synchronmotor oder von einem durch ein Servosystem gesteuerten Motor angetrieben wird.
Auf Grund dessen, daß ein solcher mit einer Bezugsfrequenz synchronisierter, rotierender Teil eine konstante Drehzahl aufweist, ist man in der Lage, von diesem dadurch, daß man an ihm Marken anbringt, die in geeigneter Weise abgetastet werden, mit der Teilbildfrequenz aufeinanderfolgende Impulse abzuleiten. Diese Impulse sind daher als Synchronisationsimpulse sehr gut geeignet und werden z. B. zur Synchronisation einer freilaufenden Fernsehkamera oder als Istsignal für das den rotierenden Teil antreibende Servosystem verwendet. Zur Markierung und Abtastung gelangen hierbei die verschiedensten Einrichtungen zur Anwendung, so z. B. lichtelektrisch (Lochscheiben), magnetisch oder kapazitiv wirkende Systeme.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugründe, daß ein derartiges Gerät auch zur Erzeugung eines vollständigen, aus Zeilen- und Teilbildsynchronisationsimpulsen bestehenden Fernsehsynchronisationssignals herangezogen werden kann. Erfindungsgemäß ist zur Gewinnung eines solchen aus Zeilen- und Teilbildsynchronisationsimpulsen bestehenden Fernsehsynchronisationssignals der rotie-Gerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe
von Bildinformationen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Herman Kasper Adriaan de Lange,
Klosterneuburg (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 19. August 1964 (A 7181/64)
rende Teil mit sowohl den Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen entsprechenden magnetischen Marken versehen ist, deren Anzahl entsprechend der Umlaufzeit für eine Umdrehung des rotierenden Teiles gewählt ist, so daß bei Abtastung dieser Marken ein periodisches, aus Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen bestehendes Synchronisationssignal erhalten wird, welche Marken in einer magnetisierbaren Schicht eingeprägt sind, die in an sich bekannter Weise auf dem rotierenden Teil vorgesehen und durch mindestens einen Magnetkopf abtastbar ist.
Ein derartiges Gerät weist daher den Vorteil auf, daß es ein aus Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen bestehendes Fernsehsynchronisationssignal liefert. Das auf diese Weise gewonnene Synchronisationssignal kann nun verschiedenen Zwecken dienen; so kann es z. B. bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung mit einem solchen Gerät zur Synchronisation eines Fernsehempfängers herangezogen werden.
Besonders vorteilhaft kann eine freilaufende Fernsehkamera mit einem solchen Synchronisationssignal synchronisiert werden. Eine derartig synchronisierte Kamera ist in der Lage, ein Videosignal abzugeben, welches die erforderlichen Synchronisationsimpulse, d. h. sowohl Zeilen- als auch Teilbildsynchronimpulse, bereits aufweist. Durch die erfindungsgemäße Maß-
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nähme ist daher eine eigene Impulszentrale für die Kamera überflüssig. Auf diese Weise sind mit einer einfachen und billigen freilaufenden Kamera dieselben Ergebnisse wie mit einer komplizierten, vollsynchronisierten Kamera erzielbar.
Wird der rotierende Teil von einem durch ein Servosystem gesteuerten Motor angetrieben, so wird vorteilhafterweise das vom Gerät gelieferte Synchronisationssignal auch zur Bildung des Istsignals für
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Anbringung der Marken in der im rotierenden Teil vorgesehenen magnetisierbaren Schicht beruht darauf, daß die magnetischen Marken nach einem an sich bekannten 5 Iterationsverfahren mit Hilfe von mindestens zwei Magnetköpfen aufgezeichnet werden, von welchen jeweils einer einer Aufzeichnungsspur zugeordnet ist und die abwechselnd mit den durch die Zeilen- und Teilbildsynchronisationsimpulse gebildeten Synchro-
dieses Servosystem herangezogen, wodurch" eine io nisationssignal gespeist werden und wobei der rotieeigene Einrichtung zur Erzeugung des Istsignals ein- rende Teil durch ein Servosystem auf die Solldrehzahl gespart wird. gebracht wird, derart, daß einmal mittels des Syn-
Der rotierende Teil kann prinzipiell die verschie- chronisationssignals in einer Spur aufgezeichneten densten Drehzahlen aufweisen, sofern sie der Syn- Marken von dieser Spur abgetastet und zur Bildung chronisationsbedingung genügen, nämlich, daß eine 15 des Istsignals für das Servosystem herangezogen wer-Umdrehung in einer Umlaufzeit erfolgt, welche ein den, während gleichzeitig in einer anderen Spur ganzzahliges Vierfaches der Teilbildperiodendauer ist. wieder das Synchronisationssignal aufgezeichnet wird, Der Wert dieses Vielfachen richtet sich nach dem worauf die in der zuletzt genannten Spur aufgezeich.-bei dem jeweiligen Gerät verwendeten System, z. B. neten Marken abgetastet und zur Synchronisation des danach, wie viele Magnetköpfe der rotierende Teil 20 Servosystems herangezogen werden, wobei das Synfür die Aufzeichnung bzw. Wiedergabe trägt oder, chronisationssignal nun in der erstgenannten Spur wenn er zum Antrieb des Aufzeichnungsträgers dient, neuerlich aufgezeichnet wird usw., bis die gewünschte mit welcher Geschwindigkeit letzterer bewegt wird. Genauigkeit der Aufzeichnung der Marken erzielt ist. Ist dieses Vierfache geradzahlig, so werden während Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in
einer Umdrehung des rotierenden Teiles z.B. zwei, 25 welcher ein Ausführungsbeispiel schematisch darvier usw. Teilbilder, d. h. aber ein vollständiges Bild, gestellt ist, näher erläutert, ist jedoch nicht auf dieses zwei vollständige Bilder usw., aufgezeichnet. Am Beispiel beschränkt.
rotierenden Teil werden daher die Zeilen- und Teil- Bei dem in der Zeichnung dargestellten System
bildsynchronimpulse eines vollständigen oder meh- handelt es sich um ein magnetisches Aufzeichnungsrerer vollständiger Bilder in Form von Marken ein- 30 und/oder Wiedergabegerät, bei welchem der Aufgeprägt, zeichnungsträger 1 durch nicht näher dargestellte
Ist das obengenannte Vielfache ungeradzahlig, so Mittel (z. B. eine zweigeteilte Trommel und entwerden während einer Umdrehung des rotierenden sprechende Bandführungen) in Form einer sich über Teiles ein Teilbild, drei Teilbilder usw. aufgezeichnet. 180° erstreckenden Schleife geführt wird und wobei Danach dem Zeilensprungverfahren ein Teilbild auch 35 innerhalb dieser Schleife die Aufzeichnung der BiIdjeweils eine halbe Zeile aufweist, bedeutet dies, daß information mittels zweier rotierender Magnetköpfe im vom rotierenden Teil abgeleiteten Synchroni- 2, 3 erfolgt. Die Magnetköpfe sind hierbei auf einer sationssignal nach jeder vollen Umdrehung ein Kopfscheibe 4 angeordnet, welche von einem Motor 5 Zeilensprung auftreten wird, was sich bei der Wieder- über eine Welle 6 angetrieben wird. Der Transport gäbe störend auswirken kann. In diesem Fall, in 40 des Aufzeichnungsträgers erfolgt mittels einer durch welchem demnach der rotierende Teil für eine Um- einen Motor 7 angetriebenen und mit einer Andruckdrehung eine Umlaufzeit aufweist, die einer Teilbild- rolle 8 zusammenwirkenden Antriebswelle 9.
periode oder einem ungeradzahligen Vielfachen der- Wie eingangs bereits erwähnt, muß die Um-
selben entspricht, wird erfindungsgemäß in die ma- drehungsgeschwindigkeit des rotierenden Teiles, in gnetisierbare Schicht die doppelte Anzahl von Zeilen- 45 diesem Fall der rotierenden Scheibe 54, in einem und Teilbildsynchronimpulsen entsprechend der An- bestimmten festen Verhältnis zur Geschwindigkeit zahl von Teilbildperioden, die während einer Um- des Aufzeichnungsträgers 1 stehen, um die nötige laufzeit des rotierenden Teiles auftreten, entsprechen, Relativgeschwindigkeit zwischen beiden zu gewährin Form von magnetischen Marken eingeprägt. Das leisten, wobei dieselbe aber auch absolut konstant erzeugte Synchronisationssignal weist dann die dop- 50 sein muß. Zu diesem Zweck können die Motoren 5 pelte Zeilenfrequenz auf, was auf einfache Weise und 7 von je einem Servosystem 10 bzw. 11 gedadurch rückgängig gemacht werden kann, daß an steuert werden. Im Prinzip können aber auch Synden Ausgang des die magnetische Schicht, in welcher chronmotoren zur Anwendung gelangen bzw. könnte die Marken eingeprägt sind, abtastenden Magnet- mit einem Motor das Auslangen gefunden werden, kopfes ein Frequenzteiler mit dem Teilungsverhältnis 55 wenn z. B. auch der Antrieb für die Antriebswelle 9 2 :1 angeschaltet ist. über ein geeignetes Übersetzungsgetriebe vom Motor 5
Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur abgeleitet wird. Die Bezugsfrequenz, mit welcher der Anbringung der Marken auf dem rotierenden Teil. rotierende Teil, d.h. die Kopfscheibe bzw. die An-Da es sich um die Anbringung einer großen Anzahl triebswelle, synchronisiert werden, ist hierbei entvon Marken handelt, sind die bisher in dieser Technik 60 sprechend der Teilbildfrequenz die Netzfrequenz, so gebräuchlichen Methoden, wie Verwendung von daß die Drehzahl dieser Teile absolut konstant ist. Lochscheiben, Spiegel- oder Zahnrädern, nicht mehr Im Fall der Verwendung von Servosystemen wird gangbar, da mit diesen die erforderliche hohe Ge- daher diesen als Sollsignal an den Eingängen 12 bzw. nauigkeit hinsichtlich der Lage der Marken relativ 13 die Netzspannung zugeführt. Die Umdrehungszahl zueinander nicht erzielbar ist. Diese Genauigkeit ist 65 der Scheibe 4 ist bei dem vorliegenden System so aber ausschlaggebend für die Qualität eines auf- gewählt, daß während einer Umdrehung derselben, gezeichneten bzw. wiederzugebenden Bildes und des innerhalb welcher am Aufzeichnungsträger zwei Synchronisationssignals selbst. schräg über denselben verlaufende Zeilen geschrieben
werden, zwei Teilbilder, d. h. ein vollständiges Bild, aufgezeichnet wird. Dies bedeutet, daß die Scheibe entsprechend der Bildfrequenz von 25Hz in einer Sekunde 25 Umdrehungen bzw. 1500 Umdrehungen pro Minute ausführen muß. Die Umdrehungszahl der Antriebswelle wird entsprechend der gewünschten Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers gewählt.
Mit dem durch den Motor 5 angetriebenen, wie erwähnt mit konstanter Drehzahl rotierenden Teil, in diesem Fall der Kopfscheibe 4, ist nun über die Welle 6 eine Scheibe 14 starr verbunden, so daß diese mit der gleichen Drehzahl wie die Kopf scheibe 4 rotiert. Am Umfang der Scheibe 14 ist eine magnetisierbare Schicht 15 angebracht, mit welcher ein feststehender Magnetkopf 16 zusammenwirkt. In diese Schicht sind nun entsprechend der Aufeinanderfolge der Zeilen- und Teilbildsynchronimpulse magnetische Marken eingeprägt. Bei dem hier zu beschreibenden Aufzeichnungssystem wird, wie erwähnt, während einer Umdrehung der Kopfscheibe 4 in zwei schräg über den Aufzeichnungsträger verlaufenden Spuren der Informationsinhalt zweier Teilbilder somit eines vollständigen Bildes aufgezeichnet. Daraus folgt, daß gerade über den ganzen Umfang der Scheibe 14 alle einem vollständigen Bild, d. h. zwei Teilbildern, entsprechenden Synchronisationsimpulse, somit die Zeilenimpulse zweier Teilbilder und zwei Teilbildsynchronimpulse in Form von magnetischen Marken vorgesehen sein müssen. Nach der europäischen Fernsehnorm sind dies daher 625 über den Scheibenumfang eingeprägte Zeilenimpulse, wobei sich dann nach dem 625sten in einem Abstand entsprechend einer Zeile der erste Zeilenimpuls wiederholt. Selbstverständlich können auch die genormten Ausgleichsimpulse in Form von Marken vorgesehen werden. Bei Anordnungen, an welche nur geringere Anforderungen gestellt werden, können die Teilbildimpulse auch als einheitliche Impulse eingeprägt werden.
Diese am Umfang der Scheibe 14 vorgesehenen magnetischen Marken werden mit dem Magnetkopf 16 abgetastet und liefern dadurch erfindungsgemäß ein periodisches, vollständiges Fernsehsynchronisationssignal 17, welches absolut konstant ist, da ja auch die Drehzahl der Scheibe 14 konstant ist.
Das auf diese Weise gewonnene Fernsehsynchronisationssignal kann nun für verschiedene Zwecke verwendet werden. Eine wichtige Anwendung ist, wie in der Zeichnung dargestellt, die Synchronisation einer freilaufenden Fernsehkamera 18, in der Weise, daß einerseits die Kamera selbst synchronisiert wird und andererseits das Synchronisationssignal auch dem Kamerasignal überlagert wird, so daß das Ausgangssignal 19 derselben ein vollständiges Fernsehsignal darstellt. Dieses Fernsehsignal wird dann den rotierenden Magnetköpfen 2, 3 des Aufzeichnungsgerätes in einer nicht näher dargestellten Art und Weise, z.B. über Schleifringe, zugeführt. Im vorliegenden Fall synchronisiert daher das Aufzeichnungsgerät die Fernsehkamera und nicht die Kamera das Aufzeichnungsgerät, und zwar sowohl in bezug auf den Zeilen- als auch Teilbildwechsel. Auf diese Weise kann die Impulszentrale für eine solche Kamera eingespart werden. Selbstverständlich ist es nicht zwingend notwendig, daß das Synchronisationssignal auch dem von der durch das Synchronisationssignal synchronisierten Kamera gelieferte Videosignal überlagert wird. Es kann auch erst bei der Wiedergabe dieses Synchronisationssignal dem Fernsehempfänger zugeführt werden.
Von dem mittels des Kopfes 16 gewonnenen Synchronisationssignal kann auch, wie in der Zeichnung dargestellt, das Istsignal für das Servosystem 10, welches für den Antrieb der Kopf scheibe 4 und der Scheibe 14 sorgt, abgeleitet werden, da ja dieses Signal den jeweiligen Zustand des Regelsystems widerspiegelt. Für manche Servosysteme wird es hierbei zweckmäßig sein, aus dem vollständigen Synchronisationssignal für das Istsignal in an sich bekannter Weise nur die Teilbildsynchronimpulse zu verwenden. Der Eingang für das Istsignal beim Servosystem 10 ist mit 20 bezeichnet. Auf diese Weise kann für das Servosystem 10 ein eigener Istsignalgeber, wie er z. B. für das Servosystem 11 durch Lochscheibe 21, Lichtquelle 22 und photoempfindliches Element 23 angedeutet ist, eingespart werden.
Das Synchronisationssignal kann aber auch, wie vielfach erwünscht, mit einem eigenen Magnetkopf 24, in einer eigenen Spur am Aufzeichnungsträger 1 aufgezeichnet werden und so zur Synchronisation des Gerätes bei der Wiedergabe dienen.
Wie die Marken an der Scheibe mit der erforderliehen Genauigkeit angebracht werden können, wurde eingangs bereits beschrieben. Es sei nur noch darauf hingewiesen, daß dies am fertigen Gerät selbst oder mittels einer eigenen Apparatur auf jeder Scheibe für sich allein vorgenommen werden kann.
Vorzugsweise werden die Kopfscheibe 4 und die Scheibe 14 zu einer Baueinheit vereinigt, indem die magnetisierbare Schicht 15 unmittelbar an der Kopfscheibe 4 angebracht wird. Selbstverständlich muß die magnetisierbare Schicht 15 nicht am Umfang einer Scheibe angebracht sein, sondern sie kann natürlich auch auf einer Seitenfläche derselben, in Form eines Kreisringes, vorgesehen sein.
Gelangt ein anderes Aufzeichnungssystem, z. B. mit vier am rotierenden Teil angeordneten Magnetkopf en, zur Anwendung, so werden während einer Umdrehung des rotierenden Teiles am Aufzeichnungsträger in vier schräg über denselben verlaufenden Spuren je ein Teilbild sowie insgesamt zwei vollständige Bilder aufgezeichnet. In analoger Weise müssen daher am Umfang der die Marken tragenden Scheibe die Zeilen- und Teilbildsynchronimpulse von zwei vollständigen Bildern (vier Teilbildern) in Form von magnetischen Marken eingeprägt werden.
Bei einem System mit nur einem Magnetkopf am rotierenden Teil wird während einer Umdrehung desselben nur ein Teilbild in einer schräg über den Aufzeichnungsträger verlaufenden Spur aufgezeichnet. Bei diesem System werden nun am Umfang der die Marken tragenden Scheibe die doppelte Anzahl von Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen, als einem Teilbild entsprechend, aufgezeichnet. Ein Teilbild besitzt ja bekanntlich in der europäischen Norm 312,5 Zeilen. Über den ganzen Umfang der Scheibe werden daher vorerst 312, 5 Zeilenmarken des ersten Teilbildes angebracht und anschließend entsprechend dem halben Zeilensprung in die Lücke zwischen den bereits angebrachten Marken diejenigen des zweiten Teilbildes hinzugefügt, so daß insgesamt die doppelte Anzahl von Zeilenmarken eines Teilbildes am Umfang eingeprägt sind. Bei der Abtastung einer derartigen Anzahl von Marken treten daher die erzeugten Synchronisationsimpulse mit der doppelten Zeilenfrequenz auf. Wird mit diesem Synchro-
nisationssignal ein Fernsehempfänger synchronisiert, stört dies nicht, da dessen Synchronisationsanordnung auf die doppelte Zeilenfrequenz nicht anspricht. Auf einfache Weise kann jedoch wieder ein normales Synchronisationssignal erhalten werden, wenn das Synchronisationssignal mit der doppelten Zeilenfrequenz einem Frequenzteiler mit einem Teilungsverhältnis 2:1 zugeführt wird, so daß erst jeder zweite Impuls einen richtigen Impuls erzeugt. Analoge Überlegungen gelten selbstverständlich für ein System mit z.B. drei Köpfen am rotierenden Teil. Die Anbringung dieser doppelten Marken erfolgt automatisch mit dem eingangs beschriebenen Verfahren, sobald der rotierende Teil mit der Solldrehzahl rotiert.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann selbstverständlich noch eine Reihe von Varianten zur Anwendung gelangen, so z.B., daß der mit Marken versehene rotierende Teil, wie bereits erwähnt, Bestandteil der zum Antrieb des Aufzeich- ao nungsträgers dienenden Einrichtung ist.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Aufzeichnung von Bildinformationen, welches gegebenenfalls auch zur Wiedergabe geeignet ist und das mindestens einen starr mit der Teilbildfrequenz synchronisierten, von einem Motor angetriebenen rotierenden Teil aufweist, der zur Gewinnung von Synchronisationsimpulsen mit von einer Abtasteinrichtung abgetasteten Marken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung eines aus Zeilen- und Teilbildsynchronisationsimpulsen bestehenden Fernsehsynchronisationssignals der rotierende Teil mit sowohl den Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen entsprechenden magnetischen Marken versehen ist, deren Anzahl entsprechend der Umlaufzeit für eine Umdrehung des rotierenden Teiles derart gewählt ist, daß bei Abtastung dieser Marken ein periodisches, aus Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen bestehendes Synchronisationssignal erhalten wird, welche Marken in einer magnetisierbaren Schicht eingeprägt sind, die in an sich bekannter Weise auf dem rotierenden Teil vorgesehen und durch mindestens einen Magnetkopf abtastbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, bei welchem der rotierende Teil für eine Umdrehung eine Umlaufzeit aufweist, die einer Teilbildperiode oder einem ungeradzahligen Vielfachen derselben entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß in die magnetisierbare Schicht die doppelte Anzahl von Zeilen- und Teilbildsynchronimpulsen, als der Anzahl von Teilbildperioden, die während einer Umlaufzeit des rotierenden Teiles auftreten, entspricht, in Form von magnetischen Marken eingeprägt sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des die magnetische Schicht, in welcher die Marken eingeprägt sind, abtastenden Magnetkopfes ein Frequenzteiler mit dem Teilungsverhältnis 2 :1 angeschaltet ist.
4. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe der BiIdinformationen vorgesehene Magnetköpfe auf einer rotierenden Scheibe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetisierbare Schicht auf der rotierenden Scheibe angebracht ist, welche den bzw. die Magnetköpfe trägt.
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter, mit der Teilbildfrequenz erfolgender Synchronisation des rotierenden Teiles durch ein Servosystem das zur Steuerung dieses Servosystems erforderliche Istsignal vom durch die Abtastung der Marken der Zeilen- und Teilbildsynchronisationsimpulse erzeugten Signal abgeleitet ist.
6. Verfahren zur Anbringung der Marken auf dem rotierenden Teil eines Gerätes nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Marken nach einem an sich bekannten Iterationsverfahren mit Hilfe von mindestens zwei Magnetköpfen aufgezeichnet werden, von welchen jeweils einer einer Aufzeichnungsspur zugeordnet ist und die abwechselnd mit dem durch die Zeilen- und Teilbildsynchronisationshnpulse gebildeten Synchronisationssignal gespeist werden und wobei der rotierende Teil durch ein Servosystem auf die Solldrehzahl gebracht wird, derart, daß die einmal mittels des Synchronisationssignals in einer Spur aufgezeichneten Marken von dieser Spur abgetastet und zur Bildung des Istsignals für das Servosystem herangezogen werden, während gleichzeitig in einer anderen Spur wieder das Synchronisationssignal aufgezeichnet wird, worauf die in der zuletzt genannten Spur aufgezeichneten Marken abgetastet und zur Synchronisation des Servosystems herangezogen werden, wobei das Synchronisationssignal nun in der erstgenannten Spur neuerlich aufgezeichnet wird usw., bis die gewünschte Genauigkeit der Aufzeichnung der Marken erzielt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 549/287 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
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CH (1) CH464288A (de)
DE (1) DE1268185B (de)
ES (1) ES316538A1 (de)
GB (1) GB1101960A (de)
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