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DE1411646B - Beutel oder Sack aus synthetischem thermoplastischem Material - Google Patents

Beutel oder Sack aus synthetischem thermoplastischem Material

Info

Publication number
DE1411646B
DE1411646B DE1411646B DE 1411646 B DE1411646 B DE 1411646B DE 1411646 B DE1411646 B DE 1411646B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
bag
closure element
filling
filling opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth George London B65d35 22 Gerber
Original Assignee
The Metal Box Co Ltd, London

Links

Description

1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beutel Abstand befinden. Auf diese Weise wird mit der
oder Sack aus synthetischem thermoplastischem Seite 1 ein Füllkanal 6 gebildet (F i g. 3), der in den
Material, dessen Füllung durch eine Füllöffnung Sack an einer in Fig. 1 mit 7 bezeichneten Stelle
erfolgt, die durch ein flaches, an der Sackinnenseite mündet, die der Füllöffnung 4 abgewandt ist. Wenn
anliegendes Verschlußelement abgeschlossen wird, 5 der Sack gefüllt ist, liegt das Element 5 gegen die
das mit der Sackwand einen Füllkanal bildet, der in Innenfläche der Seite 1 an, um den Füllkanal 6 zu
einer von der Füllöffnung entfernten Stelle in den verschließen. Die Füllöffnung 4 befindet sich, wie in
Sack mündet, und das bei gefülltem Sack gegen die Fig. 1 ersichtlich ist, benachbart der einen Ecke des
Sackwand anliegt, um die Füllöffnung zu verschließen. Sackes, und das Verschlußelement 5 ist eine längliche
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen io rechteckige Folie, deren längere Ränder 8 sich in der
verbesserten mit einem Verschlußelement versehenen Längsrichtung der kürzeren Ränder 9 des Sackes
Beutel oder Sack der eingangs beschriebenen Art zu erstrecken. Die längeren Randteile der Folie 5 sind
schaffen, welcher einerseits durch seine vereinfachte teilweise mit der Seite 1 heißgesiegelt, wie bei 10 in
Ausbildung das Herstellungsverfahren erleichtert und F i g. 1 angegeben, und der eine kürzere Rand der
andererseits gegenüber bekannten Ausführungen eine 15 Folie 5, der der Füllöffnung 4 am nächsten gelegen
größere Sicherheit des Verschlusses gewährleistet. ist, ist mit der Seite 1 des Sackes bei 11 heißgesiegelt.
Der erfindungsgemäße Beutel oder Sack ist dadurch Der Endteil 12 des Verschlußelementes 5 an dem in
gekennzeichnet, daß das Verschlußelement an dem den Beutel oder Sacke mündenden Ende des Füll-
der Füllöffnung abgewandten Ende zwei parallele kanals ist nicht an der Seite 1 des Sackes befestigt und
Kantenabschnitte aufweist, die nicht wie der übrige 20 bildet eine freie Klappe, die mit der Folie 5 aus einem
Teil des Verschlußstücks mit der Sackwand ver- Stück besteht und frei in und außer Anlage an der
schweißt sind, wobei der so gebildete Endabschnitt Seite 1 beweglich ist.
eine freie als Ventil wirkende Klappe bildet, die den Wenn der Sack gefüllt werden soll, wird ein nicht durch das Verschlußelement und der anliegenden gezeigtes Füllrohr durch die Füllöffnung 4 längs des Sackwand gebildeten Kanal zu verschließt, und daß 25 Kanals 6 eingesetzt und das Füllgut des Sackes durch die verschweißte Oberkante des Verschlußelements das Füllrohr in den Sack eingeführt. Nachdem die im Abstand zum benachbarten Sackrand angeordnet gewünschte Menge in den Sack eingefüllt worden ist, ist, so daß immer nur zwei Folienlagen an einer Stelle wird das Füllrohr aus dem Sack herausgenommen und miteinander verschweißt sind. dieser aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung umge-Durch die nach der Erfindung vorgesehene freie 30 kehrt, so daß das Füllgut des Sackes das Verschluß-Klappe wird die Gefahr, daß Material durch den element und insbesondere den flachen Teil 12 des-Füllkanal wieder nach außen gelangt, gegenüber selben gegen die Seite 1 des Sackes drückt, wodurch Anordnungen, die einen an drei Seiten völlig ver- der Füllkanal sicher verschlossen wird, wie in F i g. 4 schweißten Verschlußkanal aufweisen (deutsche gezeigt ist.
Patentschrift 1 201749), erheblich vermindert. Die 35 Wie ersichtlich, hat der vorangehend in Verbindung
freie Klappe bildet dank ihrer Verschiebbarkeit einen mit der beiliegenden Zeichnung beschriebene Sack
sicheren Abschluß, als er ohne eine solche Klappe an keiner Stelle mehr als zwei aufeinanderliegende
möglich wäre. . Materialdicken, die miteinander heißzusiegeln sind,
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird so daß der Sack keine Naht aufweist, die zerreißen
diese an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform 4° kann und die Sicherheit der Verpackung beeinträch-
in Verbindung mit der schematischen Zeichnung noch tigt. Das Verschlußelement 5 kann leicht durch
näher beschrieben. Es zeigt Heißsiegeln in der vorangehend beschriebenen Weise
F i g. 1 eine Draufsicht eines Beutels oder Sackes an der Seite 1 des Sackes befestigt werden, bevor die
nach der Erfindung, in F i g. 1 obere Siegelung 3 durchgeführt wird, und
F i g. 2 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie II-II 45 es entsteht kein Materialverlust, wie dies manchmal
in F i g. 1, bei den bekannten Sackformen der Fall und durch
Fig. 3 ebenfalls eine Ansicht im Schnitt nach der die Notwendigkeit bedingt ist, daß das Ventilelement
Linie II-II in Fig. 1, welche jedoch die Lage der ausreichend groß bemessen ist, damit es von Hand
Elemente des Beutels oder Sackes beim Füllen des- auf sich selbst gedreht werden kann, um das Schlie-
selben darstellt, und 50 ßen des Ventils nach dem Füllen des Sackes zu
F i g. 4 eine Ansicht im Schnitt, welche den Beutel bewirken.
oder Sack nach dem Füllen im geschlossenen Zustand Gegebenenfalls kann, statt die Längsränder des
zeigt. ■ Sackes heißzusiegeln, der Sack aus einem mit Zwik-
Der in der Zeichnung gezeigte Beutel oder Sack ist kein versehenen Schlauchmaterial hergestellt werden, aus synthetischem thermoplastischem Material, wie 55 In diesem Falle befindet sich die Heißsiegelung 11 im
Polyäthylen, hergestellt und besteht aus zwei Seiten 1 Abstand von dem inneren Rand eines der Zwickel,
und 2 von im wesentlichen rechtwinkeliger Gestalt, während sonst die Anordnung der Klappe und die Ar-
wobei die Ränder der Seiten miteinander heißgesie- beitsweise derselben wie vorangehend beschrieben ist.
gelt sind, wie durch die Schraffierung 3 angegeben. Im Vorangehenden wurden die Öffnung 4 als ein Zugang zum Inneren des Sackes besteht nur durch 60 aus der Seite 1 herausgeschnittenes Loch beschrieben,
eine Füllöffnung 4, welche aus der Seite 1 an einer Gegebenenfalls kann die Öffnung jedoch aus einem
Stelle im Abstand von den Rändern des Sackes her- in der Seite 1 vorgesehenen Schlitz bestehen, der
ausgeschnitten ist. Ein flaches Verschlußelement 5, gerade oder gekrümmt sein kann,
das aus einer Folie aus synthetischem thermoplasti- Ferner kann die Klappe 12 und gegebenenfalls die schem Material, wie Polyäthylen, hergestellt ist, 65 Folie 5 in an sich bekannter Weise als Prägefolie zur
bedeckt die Füllöffnung, wie in F i g. 1 gezeigt, und Bildung kleiner Kanäle hergestellt werden, durch
ist an der Innenfläche der Seite 1 des Sackes an Stellen welche die im Sack eingeschlossene Luft entweichen
befestigt, die sich von den Rändern des Sackes in kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Beutel oder Sack aus synthetischem thermoplastischem Material, dessen Füllung durch eine Füllöffnung erfolgt, die durch ein flaches, an der Sackinnenseite anliegendes Verschlußelement abgeschlossen wird, das mit der Sackwand einen Füllkanal bildet, der in einer von der Füllöffnung entfernten Stelle in den Sack mündet, und das bei gefülltem Sack gegen die Sackwand anliegt, um die Füllöffnung zu verschließen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (5) an dem der Füllöffnung (4) abgewandten Ende zwei parallele Kantenabschnitte aufweist, die nicht wie der übrige Teil des Verschlußstücks mit der Sackwand verschweißt sind, wobei der so gebildete Endabschnitt eine freie als Ventil wirkende Klappe (12) bildet, die den durch das Verschlußelement und der anliegenden Sackwand gebildeten Kanal verschließt, und daß die verschweißte Oberkante (10) des Verschlußelements im Abstand zum benachbarten Sackrand angeordnet ist, so daß immer nur zwei Folienlagen an einer Stelle miteinander verschweißt sind.
2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Klappe (12) oder das gesamte Verschlußelement mit an sich bekannten Lufteintrittsöffnungen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056016A1 (de) * 1981-01-07 1982-07-14 Wrightcel Ltd. Flexible Behälter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056016A1 (de) * 1981-01-07 1982-07-14 Wrightcel Ltd. Flexible Behälter

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