DE1410069C - Ablaufgestell für von mehreren Wickelbäumen abzuwickelnde Fadenscharen - Google Patents
Ablaufgestell für von mehreren Wickelbäumen abzuwickelnde FadenscharenInfo
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- DE1410069C DE1410069C DE1410069C DE 1410069 C DE1410069 C DE 1410069C DE 1410069 C DE1410069 C DE 1410069C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ablaufgestell und Regeleinrichtungen auf konstante Fadenfür
von mehreren Wickelbäumen abzuwickelnde Spannung gesteuert wird. Hierzu kann, wie beispiels-Fadenscharen,
bei der die gleichsinnig umlaufenden weise in der britischen Patentschrift 770250 be-Wickelbäume
von einem Bremsband, das an seinem schrieben, auch eine von einer Tänzerwalze geeinen
Ende ortsfest gelagert ist, im abwechselnd 5 steuerte Vorrichtung dienen, wobei die Tänzerwalze
entgegengesetzten Drehsinn mit gleichem Um- über ein starres Gestänge mit einem auf ein
schlingungswinkel umschlungen sind und die ver- Planetengetriebe wirkenden Bremsband verbunden
einigten Fadenscharen der einzelnen Wickelbäume ist. Der Nachteil solcher Vorrichtungen liegt in dem
über eine Tänzerwalze geführt sind. verhältnismäßig komplizierten und störanfälligen
. Solche Ablaufgestelle sind beispielsweise an io Aufbau sowie dem nicht unerheblichen Kosten-Schlichtmaschinen
vorhanden; vor deren Schlichte- aufwand für jeden einzelnen Wickelbaum,
trog die abzuwickelnden Zettelbäume im Zettel- . Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die baumgestell gelagert sind. Die einzelnen von den vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen und eine Zettelbäumen abgezogenen Fadenscharen werden weitgehend konstante Fadenspannung bei einem Abvor dem Einführen in den Schlichtetrog zu einer ge- 15 laufgestell mittels eines an seinem einen Ende ortsmeinsamen Fadenschar vereinigt. Nach der Schlich- fest gelagerten Bremsbandes zu erreichen,
tung und Trocknung der so vereinigten Fadenschar Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gewird sie am Ende der Schlichtmaschine in der Bäum- löst, daß das andere, freie Ende des Bremsbandes Vorrichtung auf einen Baum aufgewickelt, der ge- unter Zwischenschaltung eines elastischen, Energie gebenenfalls unmittelbar dem Webstuhl vorgelegt 20 speichernden Elementes mit der Tänzerwalze verwerden kann. \ bunden ist. Dabei ist es von besonderem Vorteil,
trog die abzuwickelnden Zettelbäume im Zettel- . Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die baumgestell gelagert sind. Die einzelnen von den vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen und eine Zettelbäumen abgezogenen Fadenscharen werden weitgehend konstante Fadenspannung bei einem Abvor dem Einführen in den Schlichtetrog zu einer ge- 15 laufgestell mittels eines an seinem einen Ende ortsmeinsamen Fadenschar vereinigt. Nach der Schlich- fest gelagerten Bremsbandes zu erreichen,
tung und Trocknung der so vereinigten Fadenschar Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gewird sie am Ende der Schlichtmaschine in der Bäum- löst, daß das andere, freie Ende des Bremsbandes Vorrichtung auf einen Baum aufgewickelt, der ge- unter Zwischenschaltung eines elastischen, Energie gebenenfalls unmittelbar dem Webstuhl vorgelegt 20 speichernden Elementes mit der Tänzerwalze verwerden kann. \ bunden ist. Dabei ist es von besonderem Vorteil,
Bei derartigen Vorrichtungen ist es erforderlich, wenn das freie Ende des Bremsbandes an einer von
daß die Fäden sowohl beim Wickelvorgang als auch der Tänzerwälze, verdrehbaren Rolle od. dgl. be-
beim Stillsetzen der Maschine gestrafft gehalten wer- festigt ist.
den, um ein Durchhängen und damit Gefahr des 25 An Hand des in der Figur dargestellten Aus-Verhedderns
der einzelnen Fäden zu vermeiden. Zu führungsbeispiels sei die Erfindung näher erläutert,
diesem Zweck ist es bekannt, die Wickelbäume, von Von den Wickelbäumen 1 α bis 1 / werden die
denen die Fäden abgezogen werden, einzeln mittels Fadenscharen la bis 2 / abgezogen und über die
Riemen und Gewichten abzubremsen. Um hierbei Umlenkwalzen 3 α bis 3 c zu der gemeinsamen
die Spannung der ablaufenden Fäden über den ge- 30 Fadenschar 2 g vereinigt. Auf den Achsen der
samten Wickeldurchmesser des Wickelbaumes an- Wickelbäume la bis 1/ sind Bremstrommeln 4a
nähernd konstant zu halten, ist es erforderlich, bis 4/ angeordnet, um die ein Bremsband 5 gedas
Bremsgewicht entsprechend dem abnehmenden schlungen ist. Dieses Bremsband S ist an seinem
Baumdurchmesser ständig zu verändern. Diese einen Ende 5 α ortsfest gelagert und an seinem
Arbeit wird um so aufwendiger, je größer die Zahl 35 anderen Ende Sb an einer Rolle 6 befestigt, die über
der abzuwickelnden Wickelbäume ist. Zwar ist einen Kettentrieb 7 von der Tänzerwalze 8 entbereits
zur Verringerung dieses Aufwandes der Vor- sprechend der Fadenspannung verdreht werden
schlag gemacht worden, alle Wickelbäume gemein- kann. Der Drehsinn der ablaufenden Wickelbäume
sam mit einem um die Bremstrommeln gelegten la bis 1/ ist durch Pfeile dargestellt. Das Brems-Riemen
abzubremsen, so daß nur noch ein Brems- 40 band 5 ist abwechselnd mit entgegengesetztem Drehgewicht
zu verändern ist, jedoch haben beide Vor- sinn um die Bremstrommeln 4 a bis 4 / gelegt. Darichtungen
den Nachteil, daß lediglich die Spannung durch wird das Bremsband 5 zwischen den Wickelbei
normalem Lauf der Maschine berücksichtigt bäumen 1 α und 1 b, 1 c und 1 d und 1 e und 1 / zuwird,
nicht aber die erhebliche Spannungsänderung, sätzlich durch die an den Bremstrommeln 4 α bis 4 /
welche beim Anlaufen und Stillsetzen der Maschine 45 hervorgerufenen Reibungskräfte auf Zug beaninfolge,
der Trägheit der Wickelbäume auftritt. In spracht, während es zwischen' dem ortsfest gelagerderUS*A.-Patentschrift2
474717 ist eine Vorrichtung ten Ende 5 α des Bremsbandes 5 und dem Wickelbeschrieben,
bei der mehrere hintereinander an- baum 1 α sowie zwischen den Wickelbäumen 1 b und
geordnete, gleichsinnig umlaufende Walzen von 1 c und 1 d und 1 e lediglich durch die am freien
einem gemeinsamen Bremsband abwechselnd in ent- 50 Ende 5 b des Bremsbandes 5 aufgewendete Zuggegengesetztem
Drehsinn umschlungen sind. Das spannung straff gehalten wird. Diese Anordnung des
eine freie Ende des Bremsbandes ist hierbei nicht Bremsbandes 5 hat den Vorteil, daß die am freien
mit einem Belastungsgewicht, sondern mit einer Ver- Ende 5 b aufzuwendende Bremskraft verhältnismäßig
Stellschraube verbunden, welche zur Regelung der klein gehalten werden kann. Dadurch ist es mög-W'arenbahnspannung
von Hand betätigt werden muß. 55 lieh, die erforderliche Bremskraft unter Zwischen-
Bci den vorbeschriebenen Vorrichtungen kann schaltung einer· Feder als Energie speicherndes
zwar ein Nachlaufen der Wickelbäume bzw. Walzen Element 9 aus der Fadenspannung über die Tänzer-
beim Stillsetzen der Maschine durch entsprechend walze 8 zu entnehmen.
hohe Bemessung des Bremsgewichtes oder starke Bei plötzlichem Stillstand des Ablaufgestells sinkt
Anspannung des Bremsbandes durch die Verstell- 60 die Tänzerwalze 8 und verdreht dadurch die Rolle 6,
schraube vermieden werden, jedoch bedeutet dies welche das Bremsband 5 aufwickelt, so daß die
bei normalem Lauf der Vorrichtung eine ganz er- Bremswirkung vergrößert wird. Dabei wirkt die
hebliche Erhöhung der Fadenspannung. Tänzerwalze 8 zugleich als Kompensator, der die
Die vorbeschriebenen Nachteile derartiger Wickel- von den eventuell noch geringfügig nachlaufenden
baum- oder Walzenbremsen können zwar verringert 65 Wickelbäumen la bis 1 / ablaufenden, zur gemeinwerden,
wenn die abzuwickelnden Wickelbäume mit samen Fadenschar 2 g vereinigten Fadenscharen 2 a
je einem Antrieb versehen werden und dieser An- bis 2 / aufnimmt und beim Anlauf des Ablaufgestells
trieb über jedem Wickelbaum zugeordnete Meß- wieder freigibt.
Claims (2)
1. Ablaufgestell für von mehreren Wickelbäumen abzuwickelnde Fadenscharen, bei der
die gleichsinnig umlaufenden Wickelbäume von einem Bremsband, das an seinem einen Ende
ortsfest gelagert ist, im abwechselnd entgegengesetzten Drehsinn mit gleichem Umschlingungswinkel
umschlungen sind und die vereinigten Fadenscharen der einzelnen Wickelbäume über
eine Tänzerwalze geführt sind, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß das andere, freie Ende
(5 b) des Bremsbandes (5) unter Zwischenschaltung eines elastischen, Energie speichernden
Elementes (9) mit der Tänzerwalze (3) verbunden ist.
2. Ablaufgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (5 b) des
Bremsbandes (5) an einer von der Tänzerwalze (8) verdrehbaren Rolle (6) od. dgl. befestigt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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