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DE1408764A1 - Verfahren zum Raffinieren von Chromeisenerzen und aehnlichen Produkten - Google Patents

Verfahren zum Raffinieren von Chromeisenerzen und aehnlichen Produkten

Info

Publication number
DE1408764A1
DE1408764A1 DE19601408764 DE1408764A DE1408764A1 DE 1408764 A1 DE1408764 A1 DE 1408764A1 DE 19601408764 DE19601408764 DE 19601408764 DE 1408764 A DE1408764 A DE 1408764A DE 1408764 A1 DE1408764 A1 DE 1408764A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chromium
iron
content
alloy
slag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19601408764
Other languages
English (en)
Inventor
Udy Murray C
Udy Marvin J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Strategic Udy & Chemical Proce
Original Assignee
Strategic Udy & Chemical Proce
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strategic Udy & Chemical Proce filed Critical Strategic Udy & Chemical Proce
Publication of DE1408764A1 publication Critical patent/DE1408764A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C33/00Making ferrous alloys

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

  • Verfahren zum Raffinieren von Chromeisenerzen und ähnlichen Produkten. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Raffinieren von Chromeisenerzen und ähnlichen Produkten, und Hauptziel der Erfindung ist ein neues und verbessertes Verfahren zu Herstellung von Chromeisenlegierungen mit gesteuertem Silicium-Kohlenstoffgehalt und von Qualitätsstählen direkt aus Chromft und Chromitkonzentraten, einschließlich der üblichen hochwerigen Erze, Randerze (marginal chromite ores) und armer Chromite mit einem Verhältnis von Chrom zu Eisen bis herunter zu 0,5 bis 1,0 und verschiedner.physikalischer Gemische von Eisenoxyd und Chromoxyd enthaltenden Materialien. Insbesondere betrifft die Erfindung ein einzigartiges Verfahren für die direkte carbothermische Reduktion von entweder rohen oder zdvor konzentrierten Materialien der oben angeführten allgemeinen Klassen zwecks Herstellung und Gewinnung einer Chromeisenstammlegierung von niedrigem Kohlenstoffgehalt, die zu vielen verschiedenen Stählen weiterverarbeitet werden kann, wie beispielsweise ferritischen (straight ferritic) oder martensitischen Chromstählen, die als "Serie: 400" und "500"-stähle bezeichnet werden, auq__,tenitischen Stählen, die als "Strauss"- oder "Series 300"-stähle'bezeichnet werden, wie rostfreier Stahl 18-8 (popular 18-8 stainless steel), modifizierte Chrom-Nickelstähle, wie die austenitischen, siliciumhaltigen Stähle der Art "Rezistal", Werkzeugstähle mit niedrigem Chromgehalt und Chrom-Vanadiumwerkzeugstähle, Mangan-Chromstähle und dgl.
  • Bisher wurde angenommen, daB die Verarbeitung von Chromiten und insbesondere von solchen oxydischen Reduktionbeschickungen mit niedrigem Verhältnis Chrom zu Eisen über verschiedene vorbereitende Raffinierungsstufen verlaufen müßte, mit dem Ziel, Zwischenprodukte mit Verhältnissen von Chrom zu Eisen in dem Bereich von 3-5 Teilen Chrom je Teil Eisen zu erhalten, d:h. Produkte, die nach den derzeit üblichen Methoden weiterverarbeitet werden können, um Ferrochromlegierungen*mit hohem Chromgehalt (68-72% Cr) und niedrigem Eisengehalt herzustellen. Materialien, die für eine Umwandlung in Legierungen auf Chromgrundlage nichtgeeignet sind, werden allgemein als technisch nicht zufriedenstellend angesehen, und die technologische Entwicklung auf diesem Gebiet war in den letzten Jahren hauptsächlich auf Methoden gerichtet, nach denen die in reichem Maße vorhandenen armen Chromite in Produkte übergeführt werden können, die mit den von der Industrie entwickelten und zur Anwendung kommenden Methoden der Verarbeitung hochwertiger Chromite zu für die Stahlerzeugung geeigneten Eisenlegierungen weiterverarbeitet werden können. Beispielsweise sind in der deutschen Patentanmeldung St 15 058 eine Reihe ähnlicher Verfahren beschrieben und beansprucht, die auf ein mehrstufiges Schmelzen chromithaltiger Materialien zwecks Herstellung und Gewinnung von sogenanntem Standard-Ferrochrom gerichtet sind. Bei diesen Verfahren wird-natürliches Chromft oder Chromitkonzentrat mit verhältnismäßig niedrigem Verhältnis Cr:Fe raffiniert, um es für die Weiterverarbeitung zu Eisenchromlegierungen geeignet zu machen, indem man zunächst carbothermisch schmilzt, um selektiv den indem Erz oder Konzentrat anwesen--
    herabzusetzen oder zu beseitigen, wobei metalllsches-Eisen
    den Überschuß: an Eisenfedrigem Kohlenstoffgehalt und
    gesteuEtem niedrigem Chromgehalt oder eine Ferrochromlegierung von hohem Kohlenstoffgehalt und relativ niedrigem Chromgehalt und eine geschmolzene Schlacke, mit angereichertem Chromoxydgehalt und einer geringeren Menge an Eisen als die ursprüngliche rohe Beschickung gebildet und- gewonnen wird.
  • Im wesentlichen wird nach dem Verfahren dieser deutschen Patentanmeldung das anfängliche Schmelzen so durchgeführt, daß das Verhältnis von Chrom zu Eisen der Schlacke auf einen gewLinschten Wert eingestellt wird, der der Art. der Ferrochromlegierung@entsprieht, die bei späterem einmaligem oder mehrmaligem Schmelzen der an Chrom angereicherten Schlacke des ersten Schmelzens gewonnen werden-soll; während gleichzeitig das in der Schlacke anwesende Chromoxyd (values) in einen solchen Zustand versetzt wird, daß aus der bei dem nachfolgenden ein- oder mehrmaligen Schmelzen gebildeten letzten Schlacke das metallische Chrom-im wesentlichen vollständig reduziert und abgezogen oder gewonnen-werden kann. Für die Herstellung von Ferrochrom mit hohem und mittlerem Kohlenstoffgehalt aus der bei der ersten Stufe erhaltenen an Chrom angereicherten Schlacke ist ein zweites Schmelzen erforderlich, während wenn die angereicherte Schlacke auf Ferrochrom mit niedrigem Kohlenstoffgehalt verarbeitet werden soll, noch zwei- oder dreimaliges Schmelzen erforderlich ist, je nachdem , ob das nicht kohlige Reduktionsmittel, das für die Erzeugung eines solchen Produktes notwendig.......
    ist, aus dem ursnrG:riglichen: Ausgangsmaterialien ge-.
    .bildet wird oder anderer Herkunft ist.
    Die Durchfilhrung der be-::annten Verfahren in mehreren
    Stufen wurde bisher wegen des niedrigen Verhältnisues
    Crsfe in den Ausgangsmaterialien für notwendig axige-
    sehen und weil dem Versuch, den Kohlenstoff- und Sili-
    ciumgehalt bei einer direkten .ode+uch selektiven car-
    bothermischen Reduktion zu steuern, außerordentliche
    Schwierigkeiten ehtgegenstandeno .
    Es wurde festgestellt, daß nicht kohlige fleduktions-
    mittel, wie Perroslicium oder Ferrochrora-Silicium
    verwendet werden können, um den Iohlenstof@gehalt in
    zülä:ssigen Grenzen zu halten. Die Erfahrung zeigt, daß,
    wenn daneben ein niedriger Siliciumgehalterwiznscht
    ist,_we es bei der Stahlerzeugung meist der Fall ist!
    da das in der Schmelze enthaltene Silicium in der
    Sehlacke ox---diert werden. muß, bevor eine Decarburerung
    erfolget, kann, derartige Reduktionsmittel in nengen
    vervl.#endet werden müssen, die geringer sind, als dem
    Gehalt der Ausgangsmaterialien an. Eisenoxyd und Chrom-
    oxyd entspricht, mit demLrgdbnis einer Verringerung
    der Ausbeute an ._"-eetall: Es braucht kaum erwähnt zu
    werden, daß eine solche Verringerung der Ausbeute
    wirtschaftlich nicht.tra;bar ist, wenn Ausgangsmaterialien mit geringem Chrom-Eisengehalt verarbeitet werden.
  • Um das Verfahren der Erfindung voll verständlich zu machen, ist es nötig, die üblichen technischen I.zethoden der Erzeugung rostfreier Stähle zu verstehen. Mit sehr wenigen Ausnahmen erfolgt die rierstellung v on "Bisenle,#,ierungen, die für die Stahlerzeugung verwendet werden, unabhängig von der Stahlerzeugung selbst. In jedem Falle aber richtet der Erzeuger der Eisenlegierung beträchtliche kosten und Anstrengungen darauf, die sogenannten Standard-Legierungen mit hohem Chrom-
    ,9r
    gehalt (6872 j) und niedrigem Eisengehalt, sowie ent-
    sprechende Legierungen mit hohem Wickelgehalt und niedrigen Eisengehalt für die Herstellung der mit "Series 300" bezeichneten Stähle zu erzeugen, Wie oben ausgeführt, kolriiit ein großer Teil der Kosten für die Herstellung dieser Standard-Legierungen auf die -Uerstellung von hohmaterialien, deren Eisengehalt ausreichend verringert ist oder die zumindest so zusamraengesetzt sind, da, das überschüssige Eisen leicht entfernt werden kann. Dieser Faktor hat jedoch. keine grundsätzliche Bedeutung, da_der Stahlerzeuger letztlich der Schmelze Eisen oder Eisenabfall zusetzen muß, um irgendeinen der technisch wichtigen rostfreien Stähle zu erzeugen. D,ahe während der Tiersteller der Eisenlegierung beträchtliche Anstrengungen und Kosten aufwendet, um Legierungen mit verhältnimäßig.geringem Eisengehalt
    auf der Grundlage beispielsweise der legierungzusätzei
    Chrom und Nickel herzustellen, ist für ihre letztliche
    Verwendung für die Stahlerzeugung der Zusatz von Eisen
    erforderlich, wodurch fast in jeden fa - 1 als Endpro-
    dukte wieder Legierungen auf` der Grundlage von Eisen
    erhalten werden.
    Flenn man sich vor Augen hält, daß die rosten :für das
    in Ferroehrom mit niedrigem Koüleilstotgehalt enthalte-
    ne Chrom beispielsweise derzeit zwischen etwa 81 und
    90 US-Cent je hlo;;ramm und die -osi,e_@@Var das in ent-
    sprechenden ferronickellegierungen enthaltene Nickel
    zwischen« etwa 1,3 bis über 2,2 US-Dollar je £_ilograLlm
    i,rzeu;ung
    liegen, wird hinreichend klar, :arüm die
    rostfreier ;3tähle nach den derze-.tigen i_etloden ein der-
    art kostspieleiges ünterneü:en ist. Außer diesen anfäng-
    lichen riosten der rrodukte ist es: in der Stahlerzeugung
    üblich, beträcritlic,le i;=engen des in der btalilsciunelze
    enthaltenen l-=ohlenstofzs mittels 2:rz oder Sauerstoff
    zu ox` dieren, was zu einer üetzäci tlieiien U:1-Ydation von
    Chrom in die Schlac;tenphase führt. Urn dieses Chrom nach
    der Dekarburierung und '_ä:finieruilg dere1Lmeze zu F;e-
    winnen, messen verschiedene -kostspielige Entoxydations-
    oder -iLeduktionsmittel, wie metallisches Silicium, Terro-
    silicium Aluminium usw. verwendet-werden. Die Dombi-
    nierte @:irkung der Verwendung von Ausgangsmaterialien
    hlit lioi-em @hrömgehalt und. der bei der Stahlerzeugung-
    durchgef;@::@.1°ten I@affinierung und "späteren Reduktion haben
    den Preis der üblichen -rostfreien Stähle in den Bereich
    von 3c)5 bis-(560 Llk-1Tollar je Tonne @-''Tr '" -1-n-itt@.
    gebra:c7L-L" u_i#L zwar sogar für halbferti-ge @tUhle in der
    :'o:L,rri von 1Tatte;l öder Büchenä
    Üc.nz all@enein @_@et:cit das Verfahren cler Erfindung
    edle Reduktion zur 3ehandlung von
    f@üreT_iiter@ oder (-:e; :iüclien von :;luro:.:iten mit eisenoryd-
    halti@eri J.. ate2ialiel-i von ' Pra'_=tiscli j ede:r: Verhäi_tnis von
    #.-,r om rzu -üise n,ui .zeine ata:j.zle gi@r@.i `
    'y@= Jfi= @._ ;-er an @@iscn und Chrom zu er"
    üeuj(3ri, die :=1i :c=s -r_tliciien der.: e-r--.-inscfzten Verhältnis=
    dE;@@@_etaT.t: :i eii_ej=. bes ti : ter-_erten, ütahl ent-
    s.c=it. der jsufarbeitung von
    mit nie: c: rv er_i :% F.:h:,ltns von Uhroru
    zu LLize-2 ti ,j ` @1, 3,Ci".:r @17 1,@: l'e)- ;.-eicht das verfahren
    c;_e_@rf vc-: de@t: (le-@et` iibl@_c:=@cn ab, v.onaoh diese
    .-.ate=_alie11@ -.i@.n @=0@t- zu' ätarzdard-_<<,_@c@r;lir:;m verarbeitet
    Lir?d f:_'il@t 'U-b
    - a-. e.in;s tülges car-
    bothermisches hedulctionsscl-mielzen zu eiiaer Eisen-Chrom-
    Stammlegierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, die in
    einem üblichen Stahlofen direkt zu praktisch jeder Art
    Stahl verarbeitet werden Mann. Allen Durchl:il@rungsfor-
    men der Erfindung geraeitsam ist die Anwendung einer -
    selektiven carbothemiischen Reduktion einer nur hin-
    sichtlich ihres Gehalte an Chrom und 'Visen gesteuerten
    fralction einer gemischten Redutionsbeschichun zur ;r-
    zieleng einer genauen Steuerung des Sohlenstoff- und
    Siliciumgehaltes unter Erzeugung einer Eisen-Uhrom=
    Staa`mlegierung, die direkt nach üblichen- l.iethoden der
    Stahlerzeugung weiter behandelt- weräen kann, und einer
    Clirorio-d und '.i s eno@@ d enthaltenden Schlacke, die
    dann in einer zweiten -@cimelz:tufe einer direk.en car-
    bothermischen Inedulztion unterworfen wird, -ur@ eine Ei-
    senchromlegieruiig mit Jiohei?i #'ohlerzstofgehalt zu: er-
    zeugen, die das restlic_1e Chrom und Eisen des ursprüng-
    lich-en Ausgangsmaterials enthält. Das metallische Pro-
    Bukt der zweiten Stufe wird zurückgeführt, um als chrom-
    esen-reic:'#es =Ledu:ctiorisniittel in der-- ersten >;tute ver-
    trendet zu werden, so d:aß ein geschlos._eiler Kreislauf
    hinsichtlich des eingesetzten Chroms und-der Anreichei
    rung des Ausgangserzes, Konzentrates oder Gemisches von
    3rzen und des in der ersten Stute des Verfwhrens erhält-
    liehen Chroms geschaf-en wird.
    Das Verfahren der 3rfindung fußt einerseits auf der
    Entdeckung, daß bei der azeduktion von Gemischen Chrom-
    ox-#@d- und eisenoxydhaltiger - aterialien .zwecks herstel-
    l vxig metall_isciier gisenchromlegierungen der Kohlenstoff-
    gehalt leicht in dem Berich von etwa 0,2 bis 1,0 ;n ge-
    halten 1rierden kann, selbst bei den Bedingungen einer
    carbothermischen 2L---,'uktion, wenn der Chromoxy dgehalt
    der Schlacke über etwa 10 a und vorzugsweise über 15
    bezogen auf U::yd, gehalten v:ird, Uenn das in der Schlak-
    keaenthaltene Chromoxyd so reduziert vrird und in -die -.-e-
    tallphase übergeht, daß seine @@ex?ge auf unter 15 sinkt,
    beginnt das i,etall auch, i.-ff auzune-imen, und
    wenn der Chrornox@:dgehalt der Schlacke auf unter 10
    sinkt, steigt der Kohlenstoffgehalt der Schlackenphase
    verhältnismäßig schnell auf ;fierte von 4-65G. Gemäß einer
    bevorzugten husführuugsform des Verfahrens der Erfindung
    wird das erwähnte :Phänomen ausgenützt, um eine direkte
    carbotherifiische Reduktion ausgewählter 2raktionen des
    Chromoxyds und B'isenox3rds einer gemischten tF=duktions-
    beschickung zu ermöglichen unter Bildung einer isen-
    Ghrom-ßtariunlegierung von niedrigem Silicium- und nie-
    drigem @@ohlenstoffgehalt und 10-4,J i ::hrom oder etwas
    darüber, oder bis zu dem Meitpunkt, wo der n-estliche
    Chromoxydgehalt der Schlackenphase einen ,:ert von etwa
    10-15 fo und vorzugsweise. etwa 12 1 erreicht. r=enn der
    Reduktionsmechanismus der ersten. Stufe selektiv `auf
    Legierungszusaiariensetzungen dieser- .Art beschränkt wird,
    wird es möglich, Gien- -_ohletistoff- und Siliciumgehalt
    des erzeugten hetalls eianerhalb enger Grenzen zu steu-
    ern. Die erhaltene Starninlegiemit niedrigem Sili-
    cium- und ,ohleylstoffgehalt wird dann einem üblichen
    Stahlraffinierun gsofen zugeführt unter Zusatz irgend-
    welcher erve@nschten lvgierusigszusätze und dem normalen
    Legierungsschmelzen, der Decarburierung und: Uäffinierunn
    zur Erzeugun,-; pral---tisch -jedes e--#,v.lsichten Stahles un-
    terworfen. Die gesa-_olzene Schlachenphase der Ver-
    fahrensstufe, in der die Ot#-.mmlegierüng gebildet wird,
    in der restlicilea V_xrolnG:t d in einer Lenge von wenigstens
    10 ;@ und der liest- des in der ursprünglichen Redul.tions-
    besehiokung an%esenden =seüox@ @,@s enthalten .ist, wird
    dann in einer zweiten -:iehmelzstufe einer, im i-,resentli-
    ehen vollständigen earbotire2üiis.;risn i-L@dul@tion unter-
    worfen, robei ein metallisches Chromeisen mit hohem
    Kolilenstofgelialt und rai Aleren ,jiliciuragehalt ehzeu_;t
    wird, das arückgeführt -Lind den Ofen der ersten Stufe,
    vorzugsweise als ynclredii_=tioiisr.ait.t,el für diese ätufe zu-
    gesetzt wird. .
    Das Verfahren der Erfindung haiLF am besten durch
    die folgende Beschreibung= spezieller purch-jh:,.-iii£#:s-
    formen verstEUdlicli ;@@etia-_ 4 t#esden, die ä_ ITaaid der
    Zeiolmung. elfolgt, wobei -die Zeichnung ein Fließsche-
    ma der Polge von Verfahrensstufen bei der Verarbeitung
    einer typia.chen iis.enor-rd-Chromöxyd-t,eduhtionsbeechik-
    kung zu einem rostfreien.5tal11 als Endprodukt ist. ,.
    Für die gewöhnliche Durchführung des Verfahrens der
    Erfint@unG wird- das Erz oder i@onzentrat oder ein geeig-
    netes Gemisch von 'Lii#zen oder Konzentraten halziniert
    oder .n anderer- '.:eise behandelt, um eine Reduktionsbe-
    schickun- von ii2- yiesentliclien Konstanter Zusammensetzung
    vorzubereiten, .
    hinsichtlich labilem äauerstoff usw,
    aus de- rl,ziiri durch iusatz bestimmter basischer und
    saurer 2lußmittel eine Beschichung gebildet wird, die-
    eine lti@= i,xle achla.;@@e mit verhältnismäßig-hohem Schmelz-
    punkt zu bil.d.et vermag. Alternativ kann gemäß einer
    bevorzugt n ...etliocle das rohe ürz oder das G,:riisch von
    _,r--en r_it den erforderlichen lx'lußt_iitteln vermischt und?
    d.s ..; @a:_isch da,_ r: '@1Li::iert werden, um eine im wesent=
    ?_ic@:en st,.bi =.ieierte 1@:-dul=tionsG@e_c;lii c'__u_@g mit bestimm-
    tem V _@-hältnis von Base zu j"=are zu e-üez?en.. In je-
    dein 2a11 wird vorzugsweise die in der. oben ervrähnten -
    Technik des @:usatzes von
    ob-.ohl das @reT1i@,ltriis: von Base
    _ zu ..Jure der vor,i_ei#ei-#de n#den 2_##findun-
    _r#e:_r#;:U --2 _ e -eieic-von 1 , 0 "cis 2,25 .:ewic; t!@te-
    len Base (bereclniet als '._g0 und ausschließlich -Jiseno-
    xyd) je Gewichtsteil Oiliciumoxyd liegen, hann,@obei
    vollständig zuzriedenstellende rebnisu e erzielt vier-
    = den.
    Die 13es chi ckung wird dann, =alzinie-rt, indem man sie
    in einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einem
    Drehröstofen, erhitzt, uni bei _;,ZÖglichst hoher T'eriypera-
    tur, jedoch ohne so sta--?--es Überhitzen, daß die Beschil:-
    lmng innerhalb des _töstofens 1@nge bildet, eine frei-
    fließende 1iasse zu erhalten. :Dies h1aiili sehr lei@;-'rit
    dadurch erzielt werden, daß man die 3eschichunü auf
    eine Temperatur in dem "Dereich von 1100 bis 1300°C
    erhitzt . Die 3ea r:hicunkann nat irli ch direic-v in
    einem elektrischen Ofen gescluiolzen werden. Es wurde
    jedoch ZefuilUen, dä.ß die Ver,;eildung eines Röstofens reit
    Gas, G1, ..sohle oder solar Ab=asen eines elei-rtriscL,en
    0@ens wirtjchaflticier ist als die VeiveridUng von aus-
    sch?_ieiD'lzcl elektrischernergi e. außerdem werden die
    aufeinander folgenden .chr<idzstufen sowie d_e-:,,qaffinie-
    rung bei denn Verfahren vorzu=rsweise mit geschmolzener
    Besuhichung durchgeführt, die in einer vorangegangenen
    ,,Aule des Verfahrens geworj@en vrarde, um das Ver_,hren
    hinsichtlich des l#nergi-everbrauehs noch wirtschasIlicher
    zu machen, indem man d_;.e lZotwendigket des erneuten
    Schmelzens dieser 1Taterialien vermeidet. Das in der
    zweiten btufe das `Terfahrens ge@-ron--ene silicium kohlen-
    stof=_haltige metallische 1,!'errociirom kann gehzzhlt und
    zerstoßen v;erden, uir, der: äclii.lelzofen der ernten .stufe
    als chromanreicherndes Reduktionsmittel wieder zuge-
    führt zu werden, oder es karan zu jedem Leitpunkt des
    Schmelzzyklus in geschmolzener :Form zugesetzt werden.
    :Lss hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Vorreduk-
    tion in dern liösto en durcizuzi.ihren,inderii man wenigstens
    einen Teil des `1ohligen -".edutkionsmittels dire'_-:t der
    höstofenbe_chichung zusetzt, so weit es natürlich mit
    dein nauptziel der Einhaltung eines maximalen Durchs.--_:tzes
    durch den itösto.en, um den elektrischen Jfen oder ei-,:e
    äquivalente .@ciimelzanlage kontinuierlich zu beschicken,
    verträglich ist. Die Verredufz-tion von Chromoxyden in
    dem 11östosen ist zu veirneiden, jedoch @"urde gsyumden,
    daß in derb iLöstofen eine g,#'ntfernLuig von 33 bis 60 ;ä
    Sauerstoff unter Beibehaltung eines guten Durchsatzes
    udn Vermeidung beträchtlicher .icedul@tion der in der _e-
    dul:_tionsbe,Ychickun anwesenden Chromoxyde be:rirkt vrer(len
    kann. Vorzugsweise wird die a-@enge an kohligem 2.e tü-,tions-
    mittel, die der föstofenbeschicktu-=g zugesetzt wird, so
    eingestellt, daß der =-etallgehalt der von dem. --löstofen
    geronnenen freifleißenden Sintermasse unter etwa
    liegt. Die Entfernung einer zu großen :,-'enge an Oxyden
    während der Vorreduhtion beeinträchtigt die gev@lnschte
    Raffnea-ungswi-rlmng hinsichtlich einer Entfernung- von
    Kohlenstoff von der inetalls tLLen Stamnlegierung4
    Das von °dem löstofen supgebrachte hei):e, freiflie-
    ßende, teilweise reduzierte laaterial wird, direkt in .die
    Schmelzzone eines.-=elel=tri:-ci-en Ofens- gelei.t,et, der. bei
    einer Temperatur in dem Bereich von 1¢5Ü bis 1750°C ge-
    haltert wird,' und zwar zusammen mit einer ausreichenden
    Iulenge an kohligem Reduktionsmittel, um, die ."eduktion.
    von in der Schlacl_e- enthaltenem" nicht reduziertem
    Eisenoxjd, sowie-des d@-si.@= enthaltenen Cnromoj:j(xs -zu
    Metall bis Zu, dem für -die zu erzeugende Stammlegierung
    gewün-cl;ten ausmaß- zu bepfrren: Vor-ugsweise wird die.
    Reduktion des Chroms fortgesetzt,. bis- die aus der
    Schmelzkammer gewonnene--metal?!ie.he i@hase venigstns
    einen &eringen Übe.rschuß an metal=_iscäierChrom aufweist,
    da die Einstellung des entgülti-en Verhältnisses von
    Chrom zu Lisen .. in der _Starimlegiea--aiig leicht in der
    Weise erfolgen kann.. =daß man .einen . etwaigen Überschuß
    an Chrom in die . Schlachenpha oe der - letzt.lichen Stahlruf-
    fnerung leitet.: Di:e -leime aäe hohligem .-Lieduktionsmittel,
    die deia Se-lumelzofen zuge.set.zt c ird, _=aiil unt.e--re-rü:c@,.-
    s@c.IZtiz@un@ies..ledul.:tosvei==ge_=s des von der -zweiten
    Stufe des Verfalir.iis- rietalliaa(-en -.-ergo-.
    chroms n_i 4 hohem =oileaist.o-_ -eg=al @@d znittlererai Sil i.-,
    ciunlg:ha2.t gewählt werden, Dieses hetall bann der an-
    fäng,lichen Of enbeshcikung zusarillfien iilit dem kohl igen Re-
    du=aicnsnüti:el zü1;esetzt werden. Bei der praktischen
    s)urch-#Liiirurig des Verfahr(-"--i---s wird. dies -mett..llis-clie 2erro-
    cilrori jedoch vorzugsweise-so lange zurückgehalten, bis
    diel'ohlenstolfredulr-tion im wesentlichen beendet ist,
    und wiid dLa@. il als laittel für die abschließende Reduktion
    in der ersten ,D'tufe zugesetzt. Dadurch, daß Chromoxyd
    i_z eiii- r ,ende Von mehr als 10 in der Schlach e der
    erst,»n stufe rurüc°-@geh@aten wird; ist es möglich, den
    hohlelistol-fgehalt derin dein 3ereich .
    voll 0,3 bis 1,5 ;t zu steuerng vö.hrend der #3iliciumgehalt@
    ae, _etal les bei 1Ferten in dem -3ereich von 0,1 bis 095 C /o#
    werden __ann. ..
    @.=Tr d -e le@?-.i:=tic>>_ell in de@.: Verfahren der Erfindung
    =ann ra'_:tisch jedes hohlig@; .@edul=tionsr_lit-el verwendet
    werden, einsc_lließlich bituminöser und rnthrazitkohle,
    Liiiten o -,er Liiiitholz::ohle, l--ol_sstaub oder 1_ohs. Täie
    _Oilli@ell @=d. =tioi--smittel nicht in irgendeine
    nestir@@::teoi@:-i@nergefillrt werden, uni;. tatsächlich ha-
    bei_ als außei:ordentlich geeignet für
    d =-s V erf_zreil @;e r ffinäu .; erv:fie c- n.
    `,.e =@n cs bei 'r@e;:ti=:@ _tenetriea si-eelüigullgen erford_er-
    l icr oder e.='@_seht ist, hannz11is"-en. der uci:@rielzzone
    und der Stahlraffinierungszone ein Halteofen angeordnet
    sein, um eine vollständige Abtrennung des j--etalls von
    der Schlacke zu erzielen und ein Heservoir an geschmol-
    zener ütammlegierung zur Gewährleistung eines glatten
    Ablaufes des iireislau-es zu erhälteno Dos Verfahren der
    @Srfindung harn mit jeder Ar-L'-1 üchmelz#anlage durchgeführt
    werden. Vorzugsweise wird jedoch ein Ofen mit bedecktem
    elektrischem Bogen unter den Bedingungen des Erhitzens
    mit kombiniertem Bogenviderstand und ichlwrkenviider-
    stand ve-- ednet, was durch die Einhaltung relativ --urzer
    BöZen erzielt wird, die auf die Oberfläche de-r ge-
    schmolzenen ichlaclce auftreffen, o:-'er indeiii man die Llel1-
    trodenenden so anordnet, daß sie etwas in die Schlacke
    aintauchen. Die eintretende ""esclzicl-.Ltnö wird der Ober-
    Fläche der gesclunolzenen Schlacke rund: uxa Cie periphe-
    ren seile der-Ufenkanmer zugeführt, um- die Bogenzonen
    im wesentlichen frei von angesamnelterri beschicsungsria-
    terial zu halten, un« die :arme gelangt direkt von der
    heißen 2chlacke in
    reit dieser an die lcalzi-
    nieste Beschic'rurig.
    Die in der: Sc-cinelzofen erzeugte tenunlegie@ung wird
    vorzugsweise dire.t in geschmolzener 'örm einem Ha.fi-
    nierunö,ofen, 1iiie einem elektrischen offenen
    oder Konverter zu:ge-=ührt, worin sie mzt Legierungszu-
    sätzen, d.h., Nicl#lel,' Ferronickel, i,:angan, etc., die
    zur rlel-stelluns des zu erzeugenden bestirxiten Stahles
    erforderlich sind, vermischt wirdp Die äaffinierungsan-
    lage wird in üblicher :rei.le betrieben, um eine Decar-
    burier:_ng des i.:etalles und eine Einstellung des Sili-
    ciumgehaltes und dgl. zu erzielen. Unerzfiünschte Zestand-
    teile können während des Haffinie-ungsschmelzens ent-
    fernt oder andere Bestcx_dteile können zugesetzt ;@rer-
    den, um die letztliche ere_nschte ZGusammensetzung zu
    erzielen. 'ie oben en-iähnt,, bann der Chromgehalt wäh-
    rend des letzten Eihitzens direkt eingestellt werden,
    indem man überschüssiges Chrom durch Oxydation in die
    Schlacizejübergenen läßt. Andererseits ist es unter der
    iinnahme, daß anfänglich bei der tle_stellung der
    legierung ein genauer Chromgehalt erzielt vr.irde, er-
    wünscht, anschließend an die gewöhnliche 3auerstoff-
    entkohlung in dem r@affinierungsofert die äcimelze mit
    einer geringen_.-enge eines nicht kohligen Ueduk.tions-
    mittels zu behandeln, um rihrom, das währ nd der Oxyda-
    tion durch Oxydation in die Schlacke iibe rs-egangell ist,
    -dem Stahl wieder' zuzuführen. In solchen 1etllen, #wo der
    Haffinierungsofen verwendet vrird, um. den Chromgehalt der
    Stammlegiezung wesentlich herabzusetzen, kann es mt@--
    lieh sein, die erhaltenen chromoxydhaltige Schlacke zu
    dem Schmelzofen zurückzuführen. Von dem Stc""hlofen wird
    der fertige Stahl gewonnen und nach üblichen Bethoden
    vom
    in die/Abnehmer gei.:ünschteu. 2roüukte übergeführt.
    ' An 3te'lle 'des ZuGatzes -von liegierungsbestt#7.ndteilen
    zurrt -aifnerungsoien hUnaen natürlich andere met alli-
    scheLegierun sbestandteile als das in de-L Stammle!;ierung
    enthaltene Eisen und Chrom, -die für dei fertigen- Stahl
    erforderlich .sind,. ,ganz oder teilweise in die Stammle-
    gierung -eingeführt werden, indem man -dem ursprün-lichen
    Erz oder- Gemisch- von 3rzen, das den..jcluaelzofen der er-
    sten Otufe zugeführt Ylird' ein »Oxyd- zusetzt und dieses
    in denÜfen zu dem erforderlichen Bestandteil reduziert.
    Wenn bespi@-lsweise .ein rostfreier Eichelchromstahl er-
    iNünscht ist, kann ein 1ickeleisene---z oder ijiclelerz
    als kombinierte @Que_le für Hachel und@sen reit dem
    Chromit vermischt werden: Der Nickelgehalt eines solchen
    Zusatzes wird un=ittelbar unter der i;inwirlrung des
    kohligen -duktionsmittels zu einer 'e-°ro.n:bkellegie_ung
    reduziert, während durch, fortgesetzte iieduhtian riit
    .:iohlelistcoff und zuletzt mit r=Ec ef1T.r,rtem i'erro chrorr
    mit 1laizem Kohlenstof.gehalt. von -der zweiten -tufe
    eine. ähnliche Su.emplegi.erung-riit niedri em i3.oiilezistozl-
    gehalt utrd. eurem Eisen-.. ??i ck.el-. und Ohronehalt in
    etwa- dem, letztlich .erviünscsiten Veriältnis erhalten wird.
    ,Die eahaltene btammlegieruiig mit gesteuertem i:oülenstoff-
    gehalt hanii dann der gleic=4eil -=eziandluiiv unter;-*orfen
    werden, wie sie oben im Zusar_imenhang mit der Eisenchrom-
    stammlegierung reit niedrigem -=ohlenstofigehalt gemäß
    der Erfindung beschrieben--wurde.-
    Die zurückbleibende Schlacke des ersten Reduktions-
    sclir<ie@zens die weni ;stens 10 ;1 Chromoxyd enthält, wird
    in einen zweiten elektrischen Ofen abgelassen und darin
    in Gegenwart von kohligem tieduhtionsmittel geschmolzen,
    das in ausreichender 1--enge anwesend ist, um eine Re-
    duktion vo j im vaesentlichen dem gesamten- darin enthalte-
    rien Chromoxyd und Eisenox;d zu bewirken: Dsts in dieser
    Stufe erzeugte 1..etall hat etwa die Zusaij@_,ensetzung einer .
    illerrociiroi_legierviig mit hoher: i::olilenstofgehalt und
    mittlerem :-iiliciumgehalt (etwa Q- ;.,). Dieses i"°etall
    wird vor--u- swe-se gekühlt, zerstoßen und vermahlen und
    daiu., in der oben beschrieenen '::ei _e der ersten Stufe
    wieder .der i;ohlenstoff und das .Sili-
    cium als abschließende 'Ltedul=tionsmi -f; tel und das Chrom
    zur VerbeE:seru:`; c:er Irodukte de- er.@teti L-ufe dienen.
    :;uf diese V;-eise.wird ein geschlosSeiier L-reisläuf hin-
    sichtlich der GessmtmenGe an ei_xjesetzteLi lfi'lirolii erzielt.
    DL:s Verfü.hreil derilindtzn soll. im folgenden an Hand
    von -jeipsielen näher veranschaulicht ..-erden, die die
    @_rit;e^du n aer oben lae scE@rie ber@e=i _.ichtlinien und, _etho- .
    den für die Herstellung von rostfreien Stählen aus einem typischen armen oxydischen Ausgangsmaterial beschreiben. Beispiel 1 Stawule@ierun@s Die für das folgende Verfahren verwendete Anlage enthielt einen drehbaren Pöstofen von 1,37 m Durchmesser und 24,4 m länge, zwei elektrische behmelöf en von 1000 IVA und 5,2 41 Durchmesser und einen elektrischen Stahlofen Ton 3 Tonnen I(3-ton) mit Saue-stoffzufuhr und der erforderlichen Hilfsausrüstung.
    Erzanalyse
    Komponente Chromit Eisenerz
    Cr,- 19965 - -
    10,51 56973
    Si02 e9,19 7,54
    Ca0 3942 . 0,53
    17902 0963
    A.1203 24907 2$18
    09007 0903
    0,003 0,02
    Glühverlust 1,93 __-= 7,12
    Ein Gemisch des oben angeführten Chromits und Lisenerzen wird unter Verwendung von 6 Tonnen des Eisenerzes und 7,05 Tonnen (metrie torlnes) des Ohromits hergestellt. Diesem Gemisch werden 820 kg Flußmittel (essential flux) in der Form von Kalk und 1640 kg Braunkohle mit etwa 75 ;ä festem Kohlenstoffgehalt zugesetzt.
    Die BeschickuA=lird dem drehbaren Röstofen zugeführt
    und darin erhitzt, so daß eine freifließende Sintermasse gebildet wird. Diese Sintermasse, in einer Menge von 13,25 Tonnen wird dann dem elektrischen Ofen mit einer Temperatur von 115000 zugeführt: Aufterdem werden dem elektrischen Ofen 1045 kg Anthrazitkohle mit etwa 82 ;b' festem @@ohlenstoffgehalt und 1796 kg vermahlenes l errochrom mit hoher, Kohlenstoffgehalt mit 56,1 ;ö Cr, 696 cilo C und 4,1 o Si zu esetzt. Dieses Ferrochrom wird in einem früheren zweiten Schmelzen der Schlacke der ersten Stufe erzeugt und gewonnen wie in dem Beispiel 2 beschriebenen Verfahren.
  • Nach ddr Reduktion wird der Ofeninhalt abgezapft, wobei 5380 ?.g einer Stammlegierung (etwa 455 kg ,=etall bleiben in dem Ofen) der felgenden Zusammensetzungs 0r 21,6 C 0,8 8i 0, 2 ;ö Fe Rest und eine -Schlacke mit der folgenden Analyse: Cr 12, 5 F e '3 3 erhalten werden.
    Beispiel 2
    l@ückfihruny,rsf ergo Chrom:
    Eine bei einem ersten ;Schmelzen zur Erzeugun einer
    Stammlegierung erhaltene Schlacke mit 3,1 ? Eisen und
    12, 8 ;a ;@iirom wird- in einer Menge von 8510 - leg zusam@ien
    mit 580 kg Kohle mit etwa c@2 >o festem I=ohlenstofige-
    halt einem zweiten elektrischen Ofen zugefi=hrto
    Die vollständige Reduktion erfolgt unter 3ildung von
    6680 kg Restschlacke =ait 195 ' ;' 0r' und 190 r Pe und et-
    wa 1820 kg Ferrochrom der folgenden Analyse:
    Cr 5694 j
    0 6, 3i
    SE 4 f 6 Q. .
    Beispiel-3 -
    Rostfreier Otahl:
    Die Stat:inlegierung vor_ Beispiel 1 wurde sowohl in ge-
    schmolzenen Zustand als auch in gekühlter Form-im Stahl-
    raff inierungsofen behandelt,-um "430-grade"-rostfreien
    Stahl zu erzeugen. Die Analyse von.zwei in derartiger
    Meise erhaltenen Stählen;.ists -
    Cr si - C , Ign. S P
    17,0 0941 0915 0,03 09025 0,032
    17,77 0,64 0,10 0905 0t043 09037

Claims (1)

  1. F a t e nt an s2 rü o h e 1.'. Verfahren zur Herstellung einer Chromeisenlegierung aus Rohmaterial, das vorwiegend 3isenoxyd und eine gerin- gere Menge Chromoxyd: enthält nach einem Sormelzverial- ren, dadurch gekennzeichnet, daß 1) das Rohmaterial un- ter Verwendung eines kohligen Reduktionsmittels in ei- ner Menge, die nicht ausreicht., um das gesamte 'hromoxfd zu 1-Jetall zu reduzieren, einem Schmelzverfahren unter- worfen wird, so daß eine Chromeisenstammlegierung und eine.das restliche Chrom: und Visen in der Form von Oxyd enthaltende Sehlacke gebildet2') die Schlacke un- ter Velivendung eines kohligen Reduktionsmittels in aus- reichender Lienge um in: wesentlichen. daa gesamte, darin enthaltene Chrom und Eisen zu retal zu reduzieren, einen weiteren Schmelzen unteniorfen wird un. 3 ) ras metallische yrodu'_it der stufe 2), das einen hqhen @.ohlen- stof:@gehalt aufweist, zu der btufe 1) zurückgeführt wird. 29. Verfahren. _,a eh, Anspruch 1, dadurch. gekennzeich- net, daß das metallische Produkt der Stufe 2) der Stur- r __ fe 1) in einem spä teren Stadium zugeführt wird, so daß es als Endreduktionsmittel in dieser Stufe wirkt
    3* VOriahren nach kAmruoh 1 oder 2# dadurch gekentr# zeichnet: daß die Genamtmenße an Veduktionsmittel# das der Stute 1) zugeftibrt wird,dermrt ist, deine ßohlacke erzeugt wird, die wenigatenn 15 % den Gesamten einzgebrachten Ohranoxyda enthßte 49 Verfahren nach einem der Mapr(Iahs 1-5, dadurch gekennwichnet, daß die in -der Otute 1) gewonnene Oh=. eiaensta=legierung = einem obronetaU weiter rafti# ziert wird"
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382640B (de) * 1981-10-19 1987-03-25 Mineral Tech Council Verfahren zur herstellung oder behandlung von ferrochrom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382640B (de) * 1981-10-19 1987-03-25 Mineral Tech Council Verfahren zur herstellung oder behandlung von ferrochrom

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