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DE1404635C - Sessel mit einstellbarer, zwanglaufig voneinander abhangigen Sitzhohe und Sitz tiefe - Google Patents

Sessel mit einstellbarer, zwanglaufig voneinander abhangigen Sitzhohe und Sitz tiefe

Info

Publication number
DE1404635C
DE1404635C DE1404635C DE 1404635 C DE1404635 C DE 1404635C DE 1404635 C DE1404635 C DE 1404635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
legs
push rods
supports
armchair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Morschner, Friedrich, 7900 Ulm
Publication date

Links

Description

Zur gleichzeitigen, an sich bekannten Veränderung der Sitzneigung sind zwischen den Schubstangen der
Die Erfindung betrifft einen Sessel mit einstell- vorderen Beine und dem Seil ungleicharmige Hebel , barer, zwangläufig voneinander abhängiger Sitzhöhe eingeschaltet, deren eines Hebelende mit dem Seil- und Sitztiefe. 60 ende, deren Drehpunkt mit dem Ende der Schub-
Der Sessel kann die verschiedenartigsten Arm- stangen und deren anderes Hebelende mit einem und Rückenlehnen sowie die verschiedensten Sitz- Festpunkt gelenkig verbunden ist. und Rückenpolster mit verstellbarer Sitzneigung auf- Zur Einrastung in die verschiedenen Stellungen
weisen.· von mehreren Rasten ist zweckmäßigerweise an der
Auf dem Untergestell angeordnete Sitze, deren 65 Unterseite des Sitzrahmens eine Schiene angesetzt, Rahmen höhenverstellbar sind, sind bei Sitzmöbeln deren freies, mit mehreren Rasten versehenes Ende allgemein bekannt. Bei diesen bekannten Kon- federnd abgewinkelt und mittels eines Hebels aus struktionen ist jedoch der Sitzrahmen entweder mit einer entsprechenden Zarge des Untergestells aus-
rastbar ist. An den zu den vorderen Beinen führenden Schubstangen sind Anschläge angebracht.
Die Ausführungsform eines Sessels mit der erfindungsgemäßen Ausbildung ist in den Zeichnungen dargestellt.
F i g. 1 und 2 stellen Längsschnitte durch den Sessel dar; in F i g. 1 ist die niedrigste Stellung des Sessels wiedergegeben, während gemäß der Darstellung nach F i g. 2 die Beine bereits ausgefahren sind; in
F i g. 3 ist schließlich ein Teil eines dazu senkrechten Schittes durch einen solchen Sessel wiedergegeben.
Auf einem Untergestell 4 ist der beispielsweise die Polsterung tragende Sitzrahmen 15 gleitbar gelagert. Die Beine des Sessels sind mit 1 und 2 bezeichnet. In diesen Beinen sind Hochstellstützen 5 α und 5 b ausfahrbar gelagert, die mit biegsamen Schläuchen 7 α und 7 b verbunden sind. Die Hochstellstützen 5 a und 5 b sind'in Metallrohren 6 α und 6 b gleitend gelagert. Die jeweils anderen Enden der Schläuche 7 α und 7 b gehen in Schubstangen 8 α und 8 b über.
Der Sitzrahmen 15 weist Querleisten 15 α und 15 b auf. An die Unterseite der Querleiste 15 b sind Winkel 9 durch Schrauben 10 angeschraubt. An die Winkel 9 sind einerseits die Stangen 8 b für die hinteren Beine, andererseits Seile 11 für die vorderen Beine angesetzt. Die Seile 11 führen über Umlenkrollen 13 zu zweiarmigen Hebeln 12; der Drehpunkt 12 α dieses zweiarmigen Hebels 12 ist mit dem Ende der Stange 8 a gelenkig verbunden. Das Seil 11 ist an das längere Ende des Hebels 12 angesetzt, und zwar an dem Punkt 12 c. Das kürzere Hebelende des Hebels 12 ist über ein Seil 14 mit einem Festpunkt 25 verbunden. Der Drehpunkt dieses Hebelendes ist mit 12 b bezeichnet. Mit Hilfe der an den Schubstangen 8 a befestigten Anschläge 26 werden die Stangen 8 a derart arretiert, daß die für die Erreichung der Stuhlsitzneigung nötige Höhe der vorderen Beine erreicht wird. Die Hebel 12 gleichen dabei für die vorderen Beine den durch die" Anschläge 26 verkürzten Weg, der für das Hochstellen der hinteren Beine nötig ist, aus.
An der Unterseite des Rahmens 15 ist eine Schiene 16 aus Metall mit Rasten 17 befestigt. Die Schiene
ίο 16 ist abgewinkelt und mit Hilfe des kürzeren Stückes durch Schrauben 21 an dem Sitzrahmen 15 befestigt. Mit Hilfe einer an der Querleiste 15 α des Sitzrahmens angeschraubten Feder 19 wird das freie Ende der Schiene 16 von dem Sitzrahmen 15 weggedrückt. Damit kann eine der Rasten 17 hinter eine Zarge 23, welche am Untergestell befestigt ist, einrasten. Zur Auslösung der Raste ist es lediglich erforderlich, entgegen der mit Hilfe einer Schraube 20 befestigten Feder 19 mit dem Hebel 18 das freie Ende der Schiene 16 nach oben zu drücken.
Die Hochstellung des Sessels erfolgt in der Weise, daß der Benutzer mit seinen Knien gegen die Vorderseite des Sitzrahmens drückt. Zweckmäßig wird er dabei den Sessel an seinen Lehnen festhalten und ihn vielleicht sogar etwas anlüpfen. "Durch das Verschieben des Sitzrahmens 15 nach hinten werden gleichzeitig die Hochstellstützen aus den Beinen herausgedrückt. Drückt man den Sitzrahmen so weit hinter, daß eine Raste 17 der Schiene 16 einrastet, so ist die damit erreichte Hochstellung des Sessels eingerastet. Zum Niedrigstellen des Sessels ist es lediglich erforderlich, den Hebel 18 nach oben zu drücken, so daß eine entsprechende Ausrastung der Raste 17 erfolgt. Auf Grund seines Eigengewichtes sinkt dann der Sessel automatisch in seine unterste Stellung zurück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
Hilfe einer zentral geführten Säule in der Höhe verPatentansprüche: stellbar, oder er ist im wesentlichen unter Verwendung einer Rastung kippbar. Während es sich im
1. Sessel mit einstellbarer, zwangläufig von- erstgenannten Fall um eine reine Höhenverstellung einander abhängiger Sitzhöhe und Sitztiefe, da- 5 handelt, wird im zweitgenannten Fall gleichzeitig mit durch gekennzeichnet, daß ein Sitz- der Höhe der Sitzfläche deren Neigung, jedoch nur rahmen (15) auf einem Untergestell (4) gleitend in geringem Umfang die Sitztiefe verstellt. Die letztbefestigt ist und daß an diesem Sitzrahmen (15) genannte bekannte Konstruktion weist aber noch Schubstangen (8«, 8 b) angelenkt sind, von denen den Nachteil auf, daß zusätzlich die Rückenlehne zwei direkt an in den hinteren Beinen (2) gleitend io nachgestellt werden müßte, wenn man nicht in den geführten Hochstellstützen (5 b) und zwei weitere einzelnen Raststellungen auftretende verschieden über Umlenkmittel an in den vorderen Beinen (1) große, unbequem und unschön wirkende Abstände ebenfalls gleitend geführten Hochstellstützen (5 α) zwischen Sitzfläche und Rückenlehne in Kauf angreifen. nehmen will.
2. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 15 Ferner sind auch schon ausschiebbare Füße, die in zeichnet, daß die Schubstangen (8 a, 8 b) über den Beinen geführt sind, bekannt. Solche Füße sind biegsame Schläuche (7 a, 7 b) in die Hochstell- bisher jedoch lediglich bei höhenverstellbaren stützen (5 a, 5 b) übergehen. Tischen angewendet. Bei diesen Tischen kommt es
3. Sessel nach den Ansprüchen 1 und 2, da- aber nicht darauf an, eine bestimmte Neigung oder durch gekennzeichnet, daß die in den Beinen ao Tiefe einzustellen, vielmehr soll die Tischplatte stets (1,2) angeordneten Hochstellstützen (5 a, 5 b) in horizontal ausgerichtet sein.
Metallrohren (6 a, 6 b) geführt sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
4. Sessel nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- Sessel der obenerwähnten Gattung zu schaffen, bei durch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (8 a, dem die genannten Mängel nicht auftreten.
8 6) etwa parallel zur Sitzrahmenfläche geführt 35 Die Erfindung besteht darin, daß ein Sitzrahmen
sind. auf einem Untergestell gleitend befestigt ist und daß
5. Sessel nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- an diesem Sitzrahmen Schubstangen angelenkt sind, durch gekennzeichnet, daß die Umlenkmittel für von denen zwei direkt an in den hinteren Beinen die Schubstangen (8 a) der vorderen Beine (1) gleitend geführten Hochstellstützen und zwei weitere aus Seilen (11) mit Umlenkrollen (13) bestehen. 30 über Umlenkmittel an in den vorderen Beinen eben-
6. Sessel nach den Ansprüchen 1 bis 5, da- falls gleitend geführten Hochstellstützen angreifen, durch gekennzeichnet, daß zur an sich bekannten Mit dieser Konstruktion, die die Nachteile der erVeränderung der Sitzneigung zwischen den wähnten bekannten Konstruktionen nicht aufweist, Schubstangen (8 α) der vorderen Beine (1) und hat man eine einfache Vorrichtung zur Verfügung, dem Seil (11) ungleicharmige Hebel (12) einge- 35 um einen Sessel entsprechend der Körpergröße des schaltet sind, deren eines Hebelende mit dem Benutzers in die ihm angenehme Sitzhöhe, Sitztiefe Seilende, deren Drehpunkt (12 a) mit dem Ende und Sitzneigung zu verstellen. Die Anzahl und Ander Schubstangen (8 ä) und deren anderes Hebel- Ordnung der unter einem Sitzrahmen befindlichen ende mit einem Festpunkt (25) gelenkig ver- Stellrasten bestimmt die Anzahl der Stufen, in bunden ist. 40 welchen eine solche Einstellung möglich ist.
7. Sessel nach den Ansprüchen 1 bis 6, da- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung gehen durch gekennzeichnet, daß an die Unterseite des die Schubstangen über biegsame Schläuche in die Sitzrahmens (15) eine Schiene (16) mit mehreren Hochstellstützen über. Die in den Beinen ange-Rasten (17) angesetzt ist, deren freies, mit den ordneten Hochstellstützen sind dabei zweckmäßig Rasten versehenes Ende federnd abgewinkelt und 45 in Metallrohren geführt. Die Schubstangen sind mittels eines Hebels (18) aus einer entsprechen- zweckmäßig etwa parallel zur Sitzrahmenfläche geden Zarge (23) des Untergestells (4) ausrast- führt.
bar ist. Es empfiehlt sich weiterhin, die Konstruktion so
8. Sessel nach den Ansprüchen 1 bis 7, da- auszubilden, daß die Umlenkmittel für die Schubdurch gekennzeichnet, daß an den zu den vorde- 50 stangen der vorderen Beine aus Seilen mit Umlenkren Beinen (1) führenden Schubstangen (8 a) An- rollen bestehen. Durch einfaches Andrücken an die schlage (26) angebracht sind. Vorderkante des Sitzrahmens wird dann ein Ausfahren sowohl der in den vorderen als auch der in den hinteren Beinen angeordneten Hochstellstützen
55 erreicht.

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