DE1402301C - Vorrichtung zur Lagefestlegung und Einspannung von Werkzeugen, Werkzeugträgern, Werkstücken und Werkstückträgern an Werkzeugmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Lagefestlegung und Einspannung von Werkzeugen, Werkzeugträgern, Werkstücken und Werkstückträgern an WerkzeugmaschinenInfo
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Description
1 2
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung Genauigkeit bei der nun folgenden Bearbeitung wird
zur Lagefestlegung und Einspannung von Werk- bei diesen Vorrichtungen naturgemäß durch trotz
zeugen, Werkzeugträgern, Werkstücken und Werk- der vorgenommenen Reinigung der Schienen auf
stückträgcrn, bei der das aufzunehmende Teil in diesen zurückbleibende wie auch durch an den
seiner ungefähren Lage vorbestimmt und unter Zu- 5 unteren Auflageflächen der Werkstückträger haftende
hilfenahme von Indexbolzen genau festgelegt wird. Verunreinigungen, Staub, Späne od. dgl. beeinflußt.
Als Aufnahmevorrichtungen für Wcrkzeugmaschi- Man muß daher bisher darauf verzichten, auch die
nen verwendet man Morse- oder Steilkegelaufnahmen, letzte Feinbearbeitung eines Werkstückes auf selbst-Spannpatronen,
Aufnahmen an Flanschen mit tätigen Maschinenfließreihen durchzuführen. Die Bajonettverschluß 11. dgl. Bei allen bekannten Auf- 10 Fertigbearbeitung muß vielmehr auf besonderen
nahmcvorrichtungen werden Flächen oder linien- Maschinen vorgenommen werden, bei denen die
oder punktförmige Flächenelemente aufeinander- genaue Werkstückaufnahme sorgfältig von Hand ergedrückt,
beispielsweise bei Kegelaufnahmen zwei folgt.
Kegelilächen. Die Lage des aufzunehmenden Teils Wegen der geschilderten Schwierigkeiten ist bisher
wird dabei im allgemeinen dadurch festgelegt, daß 15 das Problem, verschiedene Werkzeuge nacheinander
dieses Teil auf eine Fläche gelegt bzw. gedrückt und an einem feststehenden oder lediglich rotierenden
gegenüber dieser Fläche durch eine Zentrierung, ge- Werkstück angreifen zu lassen, durch Revolvergebenenfalls
zur Vermeidung einer Drehung des köpfe oder Revolvertrommeln gelöst, die mit Teils durch zwei Aufnahmebolzen oder durch zwei einer genauen Teilvorrichtung versehen sind. Durch
Nuten fixiert wird. 20 Schwenken des Revolverkopfes bzw. durch Drehung
Bei allen bekannten Vorrichtungen müssen die der Revolvertrommel werden die einzelnen Werkzur
Lagcfestlegung herangezogenen Flächen peinlich zeuge nacheinander am Werkstück zum Einsatz gesaubergehalten
werden, um Ungcnauigkeiten bei bracht. Ein Revolverkopf oder eine Revolvertrommel (·.
der Aufnahme durch zwischen den aufeinander- benötigt so viel Werkzeugaufnahmen, wie Werkgepreßten Flächen befindliche Fremdkörper, Späne 25 zeuge gebraucht werden. Durch einen verhältnisu.
dgl. auszuschalten. Man versucht dadurch Abhilfe mäßig großen Raumbedarf wird die ganze Maschine
zu schaffen, daß man an den Auflagefläche weit- wesentlich größer und schwerer, als sie sein würde,
gehende Aussparungen vorsieht, so daß eine Auflage wenn nur eine einzige Werkzeugaufnahme vornur
noch an Punkten, Linien oder ganz kleinen gesehen ist, die nacheinander selbsttätig mit den
Flächen stattfindet, an denen sich Verunreinigungen 30 verschiedenen Werkzeugen beschickt wird. Einer
und Späne nicht oder nur schwer halten können. Die derartigen Gestaltung stehen aber die schon be-Flächenpiessung
an diesen Flächen beim Spannen schriebenen Schwierigkeiten, ohne Aufsicht eine ab-
und damit die Abnutzung dieser Flächen während solut genaue Aufnahme zu erreichen, entgegen,
des Betriebes ist aber außerordentlich hoch. Außer- Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten
des Betriebes ist aber außerordentlich hoch. Außer- Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten
dem ist ein Hängenbleiben von Verunreinigungen 35 Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen
nicht mit Sicherheit zu vermeiden. Wenn die und diese Vorrichtungen auch für selbsttätiges geMöglichkeit
besteht, die Aufnahmeflächen vor dem naues Arbeiten ohne Beaufsichtigung geeignet zu
Einspannen mechanisch oder auch von Hand zu machen.
säubern, gestatten die bekannten Aufnahmevorrich- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
tungen ein ausreichend genaues Arbeiten. Beim 40 löst, daß die genaue Festlegung des aufzunehmenautomatischen
Aufspannen von Werkzeugen oder den Teils in allen Richtungen aHein durch EinWerkstücken
ohne Beaufsichtigung sind jedoch ganz schieben von querschnitts- und formgleichen Indexbesondere
Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um die bolzen in hierzu formschlüssig ausgebildete, eben-Auflageflächen
der Vorrichtung mit Sicherheit vor falls querschnitts- und formgleiche Bohrungen erVerunreinigung
zu schützen. Die Aufgabe liegt bei- 45 folgt, wobei die Indexbolzen an ihren vorderen
spielsweise vor bei selbsttätigen Maschinenfließ- Kanten eine Anschrägung mindestens im Ausmaß
reihen, bei denen die Werkstücke bzw. deren Auf- der Differenz zwischen vorbestimmter und genauer
nahmevorrichtungen von einer zur anderen Arbeits- Lagebestimmung aufweisen.
stelle transportiert und dort in genau vorbestimmter Während bei den bekannten Vorrichtungen die
Lage neu verriegelt werden müssen. Man sieht 5° Flächen, die die Lage des festzulegenden Teils behierzu
im allgemeinen an jeder Arbeitsstelle prisma- stimmen, aufeinander zu bewegt und dann aufeintische
Schienen vor, die in Transportrichtung ver- andergedrückt werden, werden bei der erfindungslaufen
und auf die der Werkstückträger hinunter- gemäßen Vorrichtung diese Flächen lediglich in
gesenkt wird, nachdem die Schienen durch Bahn- Flächenrichtung verschoben, da sie sich, bevor sie
räumer gesäubert worden sind. 55 zur Berührung kommen, bereits in fluchtender Lage
Eine derartige Vorrichtung zeigt z. B. die deutsche befinden. Die zur genauen Lagefestlegung dienenden
Patentschrift 876 024. Die ungefähre Lage des Teils Indexbolzen gemäß der Erfindung sind querschnittswird
durch Anschlag od. dgl. in etwa festuelcgt. und formplcich ausgebildet, haben also nicht die
Sodann wird der Werkzeugträger durch senkrecht bekannte konische Ausbildung, so daß sie durch
von oben oder von unten in entsprechende Bohrun- 6° diese nahezu scharfkantige Ausbildung alle Schmutzgen
des Werkzeugträgers hineingeschobene Index- teilchen, die an ihnen haften, abstreifen und die in
bolzen in Längsrichtung, d. h. in Richtung der der Bohrung befindlichen Fremdkörper durch diese
Transportbewegimn zwischen den einzelnen Arbeits- Bolzen weggeschoben werden. Die auf den nur leicht
ganzen, sowie seitlich hierzu fixiert und anschließend abpcschrügtcn Kanten der Indexbolzen oder der
durch mechanische oder hydraulische Spannelemente 65 Bohrungen haftenden Fremdkörper, z. B. Späne,
nach unten gegen die prismatischen Schienen ge- werden beim Eintritt des Bolzens in die Bohrung
drückt. abgeschert bzw. zerschnitten und können ebenfalls
Die Höhenlage des Werkstückes und damit die nich,t zwischen die Flächen gelangen. Prinzipiell be-
finden sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sämtliche der Lagefestlegung dienenden Flächen in ihrer Arbeitsstellung innerhalb von Bohrungen und
sind deshalb einer Verschmutzung während der Bearbeitung des Werkstückes entzogen.
Durch die genaue Lagefestlegung wird bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung das Werkstück
von der ungefähren Lagefestlegung abgehoben, so daß es frei über dem Arbeitstisch schwebt und eine
Verbindung mit dem Arbeitstisch nicht mehr vorhanden ist. Damit entfällt die Notwendigkeit, eine
Prismenführung zu verwenden. Es können bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung Transportmaschinen
einfachster und billigster Ausführung, z. B. gezogene Stangen, auf dem Arbeitstisch zur Anwendung
kommen.
Um die Schnittwirkung der scharfen Kanten zu erhalten und den Verschleiß der Indexbolzen und
zugehörigen Bohrungen im betrieb gering zu halten, sind die Indexbolzen und die Innenflächen der
Bohrungen oder der darin vorgesehenen Buchsen gehärtet.
Die Anschrägung der Bolzen an ihren vorderen Kanten braucht nur so groß zu sein, daß das Spiel
zwischen der ungefähren und genauen Lagefestlegung überbrückt wird.
Das Spiel der beweglichen Indexbolzen in ihren Führungen kann dadurch ausgeschaltet werden, daß
das festzulegende Teil gegen die Indexbolzen senkrecht zu deren Achse angedrückt wird. Dies kann
zum Teil durch andere zu den ersteren senkrechte Indexbolzen, außerdem durch besondere Druckbolzen
oder durch zusätzliche Spannelemente erfolgen.
Falls die Teile noch besonders gespannt werden, erfolgt dieses Spannen erst, nachdem die Teile durch
Einschieben der Indexbolzen und gegebenenfalls Andrücken der Druckbolzen ihre vorgeschriebene Lage
eingenommen haben. Bei entsprechend kräftiger Ausbildung der Indexbolzen kann, wenn bei der Bearbeitung
nicht allzu hohe Kräfte erzeugt werden, auf besondere Spannelemente verzichtet werden.
Die Bewegung der Indexbolzen, der Druckbolzen und der Spannelemente kann mechanisch erfolgen,
wenn möglich durch ein einziges Bewegungsorgan. Wenn.die verschiedenen Elemente räumlich weiter
auseinanderliegen, wird wegen der leichteren Steuerung und Kraftübertragung beispielsweise eine
hydraulische Bewegungseinrichtung verwendet.
Durch die Erfindung ist es möglich, an einer Maschine mit nur einer Werkstück- und nur
einer Werkzeugaufnahmevorrichtung fortlaufend und selbsttätig Werkstücke in mehreren Arbeitsgängen zu
bearbeiten, indem jedes selbsttätig in seiner Lage genau festgelegte Werkstück hintereinander mit den
ebenfalls selbsttätig aufgenommenen Werkzeugen bearbeitet wird. Außerdem wird das Anwendungsgebiet
der selbsttätigen Maschinenfließreihen wesentlich erweitert, da diese Anlagen bei Anwendung der
erfindungsgcmäßen Vorrichtung zur Lagefestlegung und Einspannung auch zur Feinstbearbeitung von
Werkstücken herangezogen werden können.
In einfachster Weise kann verhindert werden, daß bei unrichtiger Lage des Werkzeuges oder des Werkstückes
eine Bearbeitung einsetzt. Hierzu ist lediglich eine elektrische Kommandoeinrichtung erforderlich,
die die Maschine abstellt und die Störstelle anzeigt, wenn einer der Indexbolzen wegen grober
Verschmutzung, z. B. durch dazwischenliegende starke Späne oder völlig falsche Lage des Teils, nicht
in seine zugehörige Bohrung eintreten kann.
Die Indexbolzen mit ihren Führungen können am festzulegenden Teil, an der feststehenden Aufnahmevorrichtung
oder an beiden Teilen angeordnet sein. Die zugehörigen Bohrungen befinden sich dementsprechend
an der feststehenden Aufnahmevorrichtung, an dem festzulegenden Teil oder an ίο diesen beiden Teilen.
Bei Maschinen, bei denen der Herantransport der Werkstücke bzw. Werkslückträger an die Arbeitsstelle
durch hin und her bewegte Transporteinrichtungen erfolgt, werden die herangebrachten
Teile durch die horizontal eingeschobenen Indexbolzcn
um einige hundertstel Millimeter von den Transporteinrichtungen abgehoben, da die Lage des
Werkstückes ja unabhängig von der Auflage auf diesen Schienen sein soll. Die Indexbolzen sind zu
diesem Zweck mit einer entsprechenden Schräge ausgestattet.
Im folgenden wird die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zur Lagefestlegung und Einspannung
an Hand der in den Zeichnungen dargcstellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 bis 3 stellen eine Aufnahmevorrichtung für Werkzeuge dar; im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Vorrichtung durch
die Drehachse der Arbeitsspindel nach der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. L
F i g. 3 die Gesamtanordnung der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einer Werkzeugmaschine;
Fig. 4 bis 6 zeigen eine Vorrichtung zur Lagefestlegung der Werkstückträger in selbsttätigen
Maschinenfließreihen; im einzelnen zeigt
Fig. 4 einen Schnitt nach der LinieE-F in Fig. 5,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie G-II in Fig.4,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie/-ΑΓ in Fig. 5;
F i g. 7 zeigt in gleicher Darstellungsart wie F i g. 4 eine abgewandelte Ausbildungsform der Vorrichtung
nach Fig. 4 bis 6.
In den Fig. 1 bis 3 ist die Arbeitsspindel mit 1,
das in seiner Lage festzulegende Werkzeug mit 2 bezeichnet. In die Bohrung 3 des Werkzeuges 2 ragt
mit Spiel ein Vorzentrieransatz4 der Arbeitsspindel 1
zur ungefähren Lagefestlegung hinein. In der Arbeitsspindel 1 ist koaxial ein Betätigungsglied 5
verschiebbar gelagert, das durch einen Druckkolben 6 bewegt wird und an seinem dem Werkzeug
zugewandten Ende als Pyramidenstumpf 7 ausgebildet ist. Zur ungefähren Lagefestlegung des Werk-Zeuges
2 dienen Anschläge 8 und 9 sowie eine Paßfeder 10, die am Werkzeug 2 befestigt ist und mit
einer Nut 11 des Vorzentrieransatzes 4 zusammenarbeitet. Zur genauen Lagefestlegung wird das Werkzeug
2 auf den Vorzcntrieransatz 4 aufgeschoben und das Bctätigungsglicd 5 durch Beaufschlagung
des Druckkolbens 6 nach innen in die Arbeitsspindel 1 hineingezogen. Dabei werden zuerst die
drei Indexbolzen 12 in die mit Buchsen 13 versehenen Bohrungen des Werkzeuges 2 eingeschoben.
Diese Indexbolzen sitzen mit ihren inneren schräg abgeschnittenen Enden auf den Seitenflächen des
Pyramidenstumpfes 7 auf. Durch die Indexbolzen wird das Werkzeug 2 in allen Richtungen und Frei-
heilsgrüden genau festgelegt. Anschließend werden die urei Spannbolzen 14 nach außen geschoben und
spannen üas Werkzeug 2 fest. Die Spannbolzen sind an ihren äußeren Luden abgeschrägt und drücken
gegen entsprechende Keilllächen 15 des Werkzeuges 2, wobei sie dieses in axialer Richtung gegen
die Indexbolzen 12 drücken, so daß sowohl deren Spiel in ihren Führungen als auch das Spiel der
Indexbolzen in den Bohrungen 13 ausgeschaltet wird. Die Arbeitsspindel 1 ist in üblicher Weise in
einem Gehäuse 16 gelagert und wird durch ein Zahnrad 17 angelrieben. Eine Vorschubeinrichtung
für das Werkzeug ist der Deutlichkeit halber nicht dargestellt, kann aber in bekannter Weise angebracht
werden.
In den Fig. 4 bis (■>
ist die Anwendung der Erfindung zur Lagefestlcgung der Werkstückträger in einer selbsttätigen Maschinenfließreihe gezeigt. Die
Werkstückträger 18 weisen Spannschrauben 19 zur Befestigung der Werkstücke 20 auf. Der Werkstückträger
18 muß. wie aus Fig. 6 ersichtlich, von der Arbeitsslelle 1 zur Arbeitsstelle II transportiert und
an der neuen Arbeitsstelle wieder genau zentriert und feslgespannt werden. Die Werkstückträger 18
gleiten während des Transportes auf zwei Gleit- as schienen 21; ihre Bewegung wird durch zwei Transporlleisten
22 bewirkt, die mit beweglichen Anschlägen 23 versehen sind. Werden die Gleitschienen
22 in F i g. 6 nach rechts bewegt, nehmen sie die Werkstückträger bei ihrer Bewegung mit. während
die Anschläge 23 bei der Bewegung nach links unter die Werkstückträger gedrückt werden und keine Bewegung
derselben bewirken. Die Anschläge 23 werden durch Federn nach oben gedrückt. Durch die
Anschläge 23 und die Gleitschienen 21 wird der Werkstückträger 18 ungefähr in die richtige Lage
gebracht. Anschließend werden die horizontal angeordneten Indexbolzen 24 seitlich in den Werkstückträger
eingeschoben, der dabei etwas von den Gleitschienen 21 abgehoben wird. Gleichzeitig werden
die senkrecht angeordneten Indexbolzen 25 in den Werkstückträger von unten eingeschoben und
drücken ihn nach oben. d. h. seitlich gegen die Indexbolzen 24, wodurch deren Lagerspiel ausgeschaltet
wird. Anschließend wird der Werkstückträger 18 durch den Druckbolzen 26 seitlich gegen
die Indexbolzen 25 gedrückt und damit festgespannt.
Entsprechend Fig. 7 können die Indexbolzen 24
und 25 auch im Innern des Werkstückträgers angeordnet sein und aus diesem heraus in entsprechende
Bohrungen des feststehenden Gestells 27 hineingeschoben werden.
Um das Fortschieben bzw. Abscheren von Sehmutzleilen oder Spänen noch zu unterstützen,
können die Indexbolzen mit einer Ledermanschette oder einem Kolbenring ausgerüstet sein.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Lagcfestlegung und Einspannung \on Werkzeugen, Werkzeugträgern,
Werkstücken und Werkstückträgern, bei der das aufzunehmende Teil in seiner ungefähren Lage
vorbeslimmt und unter Zuhilfenahme von Indexbolzen genau festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die genaue Festlegung des aufzunehmenden Teils (2: 18) in allen Richtungen allein durch Einschieben von querschnitts-
und formgleichen Indexbolzen (12; 24; 25) in hierzu formschlüssig ausgebildete, ebenfalls
querschnitts- und formgleiche Bohrungen
(13) erfolgt, wobei die Indexbolzen (12; 24; Z5) an ihren vorderen Kanten eine Anschrägung
mindestens im Ausmaß der Differenz zwischen vorbestimmter und genauer Lagebestimmung aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einzuspannende Teil (2)
durch den oder die zuletzt eingeschobenen Indexbolzen (12) gegen die oder einen Teil der
vorher eingeschobenen Indexbolzen (12) senkrecht zu dessen bzw. deren Achse angedrückt
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einzuspannende Teil (2)
nach Einschicben aller Indexbolzen (12) durch einen oder mehrere Druckkolben (6) gegen den
oder die zuletzt eingeschobenen Indexbolzen (12) senkrecht zu dessen bzw. deren Achse angedrückt
svird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das einzuspannende
Teil (2) nach Einschieben aller Indexbolzen (12) und gegebenenfalls nach Andrücken
des oder der Druckkolben (6) durch besondere Elemente (14) festgespannt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das einzuspannende Teil (2) beim Spannen gegen die oder einen Teil der Indexbolzen (12) senkrecht zu deren Achse angedrückt
wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexbolzen (12) an der
festen Spannvorrichtung, die zugehörigen Bohrungen (13) in dem einzuspannenden Teil (2) angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Indexbolzen (12) an dem einzuspannenden Teil (2), die zugehörigen Bohrungen
(13) in der festen Spannvorrichtung angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem einzuspannenden Teil (2) sowohl Indexbolzen (12) als auch Bohrungen (13) und an der festen Spannvorrichtung
die zugehörigen Bohrungen (13) und Indexbolzen (12) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
der Indexbolzen (12), gegebenenfalls der Druckkolben (6) und die Betätigung der Spannelemente
(14) nacheinander durch eine einzige Einrichtung erfolgt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 9, gekennzeichnet durch einen in eine
Bohrung (3) des einzuspannenden Teils (2) mit Spiel hineinragenden Vorzentrieransatz (4), aus
dem zur Zentrierung mindestens drei Tndexbolzen (12) radial oder spitzwinklig zur Achse
des Vorzentrieransatzes (4) in entsprechende Bohrungen des einzuspannenden Teils (2) hineingeschoben
sowie mindestens drei Spannbolzen radial oder in gleicher Weise spitzwinklig an die
Innenwand der Bohrung (3) des einzuspannenden Teils (2) andrückbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (14) an ihren äußeren Enden abgeschrägt sind und gegen
entsprechende, bei dem Festspannen ein axiales Andrücken des einzuspannenden Teils (2) gegen
die Indexbolzen (12) bewirkende Keilflächen (15) am einzuspannenden Teil (2) drücken.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
der Indexbolzen (12) und der Spannbolzen (14) durch ein koaxial in dem Vorzentrieransatz
(4) axial verschiebbar gelagertes, als Pyramidenstumpf (7) ausgebildetes Betätigungsglied (5) erfolgt, auf dessen Seitenflächen die ·
inneren Enden der Indexbolzen (12) und der Spannbolzen (14) aufliegen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Einspannung von Werkstückträgern in
selbsttätigen Maschinenfließreihen, bei der die Werkstücke durch Mitnahme in der einen Richtung
der Bewegung zweier oder mehrerer horizontal hin und her bewegter Transportschienen
von einer zur anderen Arbeitsstelle transportiert und dort durch Anschläge vorzentriert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (18) durch mindestens drei, vorzugsweise
vier senkrecht zur Transportrichtung in den Werkstückträger (18) horizontal eingeschobene
Indexbolzen (24) in seiner Höhe und in Längsrichtung fixiert wird, wobei er durch eine geringfügige
Schräge an den Indexbolzen (24) von den Gleitschienen (21) etwas angehoben wird und gleichzeitig durch mindestens zwei senkrecht
zur Transportrichtung vertikal in den Werkstückträger (18) eingeschobene, gegen den Grund
der zugehörigen Bohrungen drückende Indexbolzen (25) seitlich fixiert und seitlich gegen die
ersten Indexbolzen (24) gedrückt wird, und daß nach Einschieben aller Indexbolzen (24, 25)
durch einen parallel zu den horizontalen Indexbolzen (24) wirkenden Druckbolzen (26) seitlich
gegen die vertikalen Indexbolzen (25) gedrückt wird.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, gekennzeichnet durch eine Kommandoeinrichtung,
durch die die Maschine stillgesetzt und die Störstelle angezeigt wird, wenn einer der
Indexbolzen (12; 24; 25) nicht in die zugehörige Bohrung (13) eintreten kann.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexbolzen
(12) mit einer Ledermanschette oder einem Kolbenring ausgerüstet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 209 612/14
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