DE2356799A1 - Horizontal-bohr- und fraeswerk, mit einem die werkzeuge tragenden werkzeugmagazin - Google Patents
Horizontal-bohr- und fraeswerk, mit einem die werkzeuge tragenden werkzeugmagazinInfo
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Description
235S79S
Patentanwalt
r\· ι ι υ \i/ 4 tthüldeift <·« 12.11,1975
fiiTifiiif SA SA ttl
Meine Akte Nr. 4914a W/B
Firma Scharmann & Co., Rheydt/Rhld.. Hugo-Junkers-Str. 12-32
" Horizontal-Bohr- und Fräswerk , mit einem die Werkzeuge
tragenden Werkzeugmagazin ".
Die Erfindung bezieht sich auf ein Horizontal-Bohr- und Fräswerk mit einem an einem horizontal verfahrbaren Ständer hb'hen-
verstellbaren Werkzeugträger und einem seitlich hiervon angeordneten Werkzeugmagazin, in welchem die Werkzeuge parallel zur
Bohr-oder Frässpindelachse gehalten sind. Als Werkzeuge im Sinne der Erfindung sollen schwere Werkzeuge angesehen v/erden
vie z.B. große Messerköpfe, Winkelfräsköpfe, Mehrfachbohrköpfe,
aber auch Stützlager und Planscheiben sowie zu einer Einheit zusammengefasste Werkzeugsätze.
Derartige Werkzeuge' sind im allgemeinen zu schwer um von Hand
gehoben und an dem Werkzeugträger angebracht oder von diesem
entfernt zu werden, so daß der Austausch von Werkzeugen mit einem Kran durchgeführt wird, dessen Benutzung Warts- und
Rüstzeiten bedingt.
Für den automatischen Werkzeugwechsel ist es bei Horiaontal-Bohr-
und Fräswerken bereits bekannt, die Werkzeuge mit kegeligen oder zylindrischen Aufnahmeschaften zu versehen und mit Hilfe von
Übergabevorrichtungen aus einem Magazin in die Werkzeugaufnahme des Werkzeugträgers zu bringen. Hierbei dienen seitlich neben
dem Werkzeugträger angeordnete Ketten, Räder oder Scheiben als
«AD OBiGWAL
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V/erkzeugmiigazine, aus denen die Werkzeuge z.B. mittels schwenkbarer
zweiarmiger Hebel in die Bohrspindel als 'Werkzeugträger
einfährbar sind, wie umgekehrt benutzte Yierkzeuge aus der Bohrspindel
zu dem Magazin gebracht werden können. Zur Identifizierung der Werkzeuge kann man hierbei die Werkzeugkodierung
oder die Platzkodierung am Magazin anwenden.
Diese bekannten Horizontal-Bohr-und Fräswerke mit seitlich angeordneten
Magazinen und Übergabevorrichtungen für die Werkzeuge sind nicht nur kostspielig, sondern eignen sich auch nicht
für schwere werkzeuge, wie sie eingangs aufgezählt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Horizontal Bohr-
und i'räswerk der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem zusätzlich zu bereits an dem Bohr- und inräswerk vorhandenen
Werkzeugwechseleinrichtungen schwere Werkzeuge mit einfachen Mitteln und zeitsparend aus einem Magazin zu einem
Werkzeugträger und umgekehrt unter Erleichterung oder Ausschaltung von Handwechselarbeit gebracht werden können. Bereits in
Gebrauch befindliche Horizontal- Bohr- und Fräswerke sollen daher ohne kostspieligen Aufwand in ein erfindungsgemäßes
Horizontal-Bohr- und fräswerk verwandelt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Horizontal-Bohr-
und fräswerk der "beschriebenen Gattung vor, bei dem zum
Wechseln schwerer Werkzeuge oder Werkzeugsätze das Werkzeugmagazin seitlich vor und im Bewegungsbereich, des Werkzeugträgers
angeordnet ist und die Werkzeuge oder Werkzeugsätze flanschförmige Ansätze zum Halten in dem Werkzeugmagazin und
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an dem Werkzeugträger besitzen.
Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, die dreidimensionale Verfahrmcglichkeit des Werkzeugträgers dazu zu benutzen, den
Werkzeugträger bis an das Werkzeugmagazin derart heranzuführen, daß die schweren Werkzeuge oder Werkzeugsätze in oder an dem
Magazin mit dem Werkzeugträger gekuppelt v/erden können. Der Werkzeugträger übernimmt die Aufgabe der bei bekannten Ausführungsformen
notwendigen übergabevorrichtung, mit welcher die ■ferkzeuge den Magazin entnommen und dem Werkzeugträger z.B. der
Bohrspindel zugeführt werden. Als Werkzeugträger ist die vordere, besonders gestaltete Stirnseite des Spindelkastens oder
eines Tragbalkens des Bohr-oder Fräswerkes anzusprechen. Auch kann der Werkzeugträger ain plattenförmigen, :nit der Stirnseite
des Spindelkastens oder des Tragbalkons zn verhindernder
Zwischenkörper sein, der mit Schraubenbolzen ar. diesen Teilen gehalten ist.
Abgesehen von der Einsparung der genannten übergabevorrichtung
bedarf das Magazin selbst keiner v/eiteren Vorrichtung um die Werkzeuge innerhalb des Magazins verstellen zu nüssen, wie dies
z.B. bei kreis- oder kettenförmigen Magazinen der Fall ist, um das jeweilig gewünschte Werkzeug an die übergabestelle zu
bringen, v.ro das Werkzeug von der übergabevorrichtung erfasst
werden kann.
Das Werkzeugmagazin kann daher in einfacher Weise ein senkrechter stationärer Rahmen mit übereinander und/oder seitlich neben-
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-Zueinander angeordneten Ausnehmungen für die Werkzeuge oder
Werkzeugsätze sein. Hierbei sind die Ausnehmungen des rahmenförmigen
Magazins gleichartig und rund oder viereckig ausgebildet. Zum Halten der Werkzeuge oder Werkzeugsätze in dem
rahmenförmigen Werkzeugmagazin sind die, die Ausnehmungen begrenzenden Seitenwände vorzugsweise mit Bajonettschlitzen
versehen, wobei die Werkzeuge oder Werkzeugsätze an ihren flanschförmigen Ansätzen mit seitlichen in die Bajonettschlitze
der Magazinseitenwände einführbaren Zapfen versehen sind.
Zum Verbinden der Werkzeuge oder Werkzeugsätze mit dem Werkzeugträger
besitzen die flanschförmigen Ansätze der Werkzeuge oder Werkzeugsätze Bohrungen, durch die Haltezapfen
des Werkzeugträgers ragen. Jedes Werkzeug oder jeder Werkzeugsatz,
der in dem Magazin ruht, kann in dieser Lage
mittels dor Haltezapfen mit dem Werkzeugträger verbunden
7/erden. Vorzugsweise ist der Werkzeugträger mit einer alle
Haltezapfen gemeinsam verstellenden Vorrichtung versehen, die vorzugsweise eine alle Zapfen umschlingende und durch ein
Zylinder-Eolbenaggregat längsverstellbare Kette ist. Bei
Betätigung derselben v/erden somit alle Haltezapfen gleichzeitig
gelöst- oder verriegelt, so daß das Werkzeug oder der
Vsrl:zeu£satz schnell von dem Werkzeugträger entfernt bzw.
mit diesem verbunden werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung stehen die Haltezapfen unter Wirkung je einer Feder, deren Zug-oder Druckkraft
durch ein auf den Zapfen wirkendes Zylinder-Kolben-
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aggregat aufhebbar ist. Die Feuerwirkung wird dann aufgehoben,
v/enn die Zapfen ver- oder entriegelt werden sollen,
was vor Betätigung der gemeinsamen Kette erfolgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Horizontal-
Bohr - und Fräsvjerkes nach der Erfindung dargestellt
und zwar zeigt
Pig. 1 ein kreuz^rer-schiebbares Plattenbohrvrerk mit einem
;.rerkzeugmagazinf wobei eins der Tferkzeuge dem Magazin
entnommen und an dem ¥erkzeug>räger befestigt ist,
Pig. 2 einen Teil eines Tra^balkea-Bohr- und. Fräswerkes,,
wobei der w&rkzenglose Tragbalken aus dem Spindelkasten
in eine Ausnahmestellung an dem Fagazin ausgefahren
ist,,
Fig« 3 die Seitenansicht eines Werkzeuges im Magazin,;
Fig. 4 die Vorderansicht eines Werkzeuges mit seinen Flanschen und Haltezapfen,
Fig. 5 die Vorderansicht eines Werkzeugträgers,, d.,h. des
Abschnitts des Spindelkastens; oder des Tragbalkens
der da» Werkzeug oder den Werkzeugsatz aufnimmt und
trägt,
Fig. 6 die Vorderansicht des "terkzeu£tr"gers bei abgenomme-.
ner Abdeckplatte tHid
Fig., 7 einen Längsschnitt durch einen der Halte zapfen und
dessen Befestigung in dem Tierlczeurjträger.,
Der Spindelkasten 1 der Ausführungsform nach Fig. 1 ist an dem Ständer 2 mittels der FUhrungssäule 3 in Richtung des
Doppelpfeiles Y in senkrechter Richtung mit Hilfe der Spindel 5 und des Motors 6 bewegbar. Der Ständer 2 seinerseits
ist mit seinem Fußteil 7 auf dem Schlitten S in Richtung des Doppelpfeiles Z verstellbar, wMhrend der
Schlitten S in Richtung des Doppelpfeiles X auf dem Bett 9 verfahrbar ist, über dem die Abdeckung 10 angeordnet ist.
In Bearb.eitungsrich.tun~ vor dem Spindelkasten 1 ruht auf
der Aufspannplatte 11 das nicht dargestellte Werkstück.
Statt der Aufspannplatte kann ein Drehtisch das Werkzeug
tragen.
Seitlich vor dem Spindelkasten 1 ist ein stationärer senkrechter Rahmen 12 vorgesehen, der im wesentlichen aus den
Seitenwänden 13f Ϊ4 einer Mittelwanö. 15 und einer oberen
und unteren Querwand besteht. Durch die Seiterw&n&e 13»14
und die Mittelwand. 15 werden Ausnehmungen 16,17,18,19,20,21
gebildet, in die, wie Fig. 1 wiedergibt, die einzelnen
Werkzeuge oder Werkzeugsätze eiiieetzbar sind. In dargestelltem
Beispiel sind in den Ausnehmungen 19*20,21 als ."erl-czeuge ein Stützlager, "Ine Planscheibe und e:.r. Vinkelfraser,
die alle die R2zurjsziffer 22 tragen, eingesetzt,
während in den Ausnehmungen 17,13 die ~,'2ri:zeugsätze 23
Aufnahme finden, die mehrere parallele Bohrer 24 mit einem
gemeinsamen Antrieb besitzen, so daß bei dessen Betätigung alle Werkzeuge gemeinsam arbeiten.
8AD O
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Die Seitenwände 13» 14 eowie die Mittelwand 15 haben übereinander
angeordnete und in rückwärtiger Richtung, d.h. in Richtung auf das Maschinenbett 9, bajonettartige öffnungen 25
mit einem waagerechten Abschnitt 25a und einem vertikalen Abschnitt 25b (Fig. 1 und 3)· Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist,
sind jeder Aussparung 17 bis 21 vier solcher bajonettartigen Schlitze und zwar paarweise in beiden gegenüberliegenden
Seitenwänden 13» 15 hzvr. 14,15 zugeordnet.
Die Werkzeuge 22 und Terkzeugsätze 2? besitzen flanschförmige
Ansätze 26 (Flg. 4 und 7), die an den vier Ecken über das
hinausragen
Werkzeug 22 /bzw. einen rückwärtigen Teil des Werkzeugsatzes 23 bilden, wodurch eine ebene Seitenfläche 27 entsteht. Diese flanschförmigen Ansätze 26 tragen seitliche Zapfen 23 mit Rollen 20a, deren Durchmesser der Breite des Bajonettschlitzes derart entspricht, daß die Rollen 28a zunächst in den horizontalen Abschnitt 25a des Eajonetbschlitzes 25 einführbar und dann in den senkrechten Abschnitt 25b des Schlitzes absenkbar sind. Hierdurch erhalten die Werkzeuge 22 bzvr. die Werkzeugsätze 23 in dem Rahmen 12 eine feste Lagerung; sie können jedoch nach den Herausheben der Rollen aus den senkrechten Abschnitten 25b und dem horizontalen Verfahren aus den waagerechter. Abschnitten T_5a dor Bajonettschlitze aus dem Rahmen 1" r--i-'-:.iommen werden.
Werkzeug 22 /bzw. einen rückwärtigen Teil des Werkzeugsatzes 23 bilden, wodurch eine ebene Seitenfläche 27 entsteht. Diese flanschförmigen Ansätze 26 tragen seitliche Zapfen 23 mit Rollen 20a, deren Durchmesser der Breite des Bajonettschlitzes derart entspricht, daß die Rollen 28a zunächst in den horizontalen Abschnitt 25a des Eajonetbschlitzes 25 einführbar und dann in den senkrechten Abschnitt 25b des Schlitzes absenkbar sind. Hierdurch erhalten die Werkzeuge 22 bzvr. die Werkzeugsätze 23 in dem Rahmen 12 eine feste Lagerung; sie können jedoch nach den Herausheben der Rollen aus den senkrechten Abschnitten 25b und dem horizontalen Verfahren aus den waagerechter. Abschnitten T_5a dor Bajonettschlitze aus dem Rahmen 1" r--i-'-:.iommen werden.
Jeder flanschförmige Ansät:*· 26 des Werkzeuges 22 oder des
WerlczeujSF.tz-sc- 2J besitzt einen vertikalen Längsschlitz 29,
der in eine kreisförmige Ausnehmung J<0 geringer Tiefe über- ·
geht. (Fig. 4- und ?) Die Rückseite jedes Werkzeuges oder
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SAD
-β-
Werkzeugsatzes trägt nicht dargestellte kreuzweise angeordnete
Nuten mit nach aussen hin sich erweiterndem Querschnitt. Weiterhin besitzt die Rückseite Jedes Werkzeugs oder Werkzeugsatzes
ein mit dem Bearbeitungsteil, z.B. dem Fräser 22a in Fig. 4 verbundenen Drehteil mit ringförmiger Verzahnung.
Die Stirnseite des Spindelkastens 1 oder des Tragbalkens 31 nach Fig. 2 bildet den Werkzeugträger M, der im Abstand der
Schlitze 29 in den flanschförmigen Ansätzen 26 der Werkzeuge 22 oder der Werkzeugsätze 23, Ausnehmungen 32 besitzt.
Diese in quadratischer oder rechteckiger Form angeordneten Ausnehmungen
32 sind durch je eine Nut 33 miteinander verbunden, wobei die Nut der unteren beiden Ausnehmungen 32 eine Erweiterung
34 besitzt.
Die Ausnehmungen 32 sowie die Nuten 33 sind durch eine mit
der Stirnseite 35 des Spindelkastens 1 oder des Tragbalkens
31 abschneidenden Deckelplatte 36 verschlossen., aus der axif
Höhe der flanschförmigen Ansätze 26 vier Zapfen 37 horizontal herausragen, deren Kopf 38 der Größe der Schlitze 29 unter
Berücksichtigung des erforderlichen Spieles entspricht. Die Zapfenküpfe 38 können daher durch die Schlitze 29 hindurchgeführt werden und legen sich nach Drehen um 90° gegen
den Boden 39 der Vertiefungen 30, wodurch die Zapfenköpfe die
flanschförmigen Ansätze 26 und. damit die Werkzeuge 22 bzw, Werkzeugsätze 23 an dem Werkzeugträger W am Spindelkasten oder
Tragbalken halten.
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Hierzu tragen die Zapfen 37 ein drehiestes Ritzel 40, wobei die in den xtfuten 33 verlegte Kette 41 alle vier Zapfen
an den Ecken des Werkzeugträgers <¥' umschlingt. Die Zapfen
37 tragen ferner einen, sich, gegen eine Schulter 36a der
Deckplatte 36 abstützenden Ring 45, der ein Widerlager für ein 3?edernpaket 42 bildet, dessen zweites itfederwiderlager
durch einen zweiten Ring 43 gebildet wird, der auf einem verjüngten Abschnitt 44 des Zapfens 37 zwischen einer Schulter
36a des Zapfens 37 und einer auf dem Zapfen drehfesten iiutter 46 um ein geringes Maß verschieblich ist.
Gegen den Hing 43 liegt ein topfförmiger Teil 47 an, dessen
Stirnseite 48 eine Kolbenfläche in einem Raum 49 bildet, der unter wirkung eines durcn die Leitung 50 zuzuführenden Druckmittels
gebracht werden kann, üer Flansch 51 des Teils drückt bei Beaufschlagung der Stirnfläche 48 den Ring 43
derart (in i'ig. 7 nach links) gegen die Feder, daß diese um ein geringes maß zusammengedrückt wird und zwischen dem
Ring 43 und der Mutter 46 ein kleiner Zwischenraum gebildet wird, der ein freies Drehen des Kopfes 38 des Zapfens 37
auf dem üoden 39 der Ausnehmung 3ü und damit ein Drehen des
Zapfens 37 durch die Kette 41 erlaubt. Bei Beaufschlagung
des Teils 47 wird somit über den Ring 43 die Wirkung der Feder 42 auf den Zapfen 37 aufgehoben, so daß dieser durch
die Kette 41 drehbar ist. Zum Festspannen des Zapfens 37 bedarf es nur des Ablassens des Druckes aus dem Raum 49, so daß
das Tellerfedernpaket 42 wirksam werden kann.
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In Fig. 5 sind die beiden Stellungen des Kopfes 38 der Zapfen
37 in ausgezogener "and gestrichelter Linie wiedergegeben. In Fig. 5 sind f j *~ die Zentrierleisten 53 erkennbar, die, in
die oben beschriebener, sich nach aus3en erweiternden kreuzförmig
angeordneten Nuten an der Rückseite der flanschförmigen
Ansätze 26 eingreifen.-Ferner ":°i**t Fig. 5 den ringförmigen
Zahnkranz 54 erkennen, der i- " entsprechende Verzahnung
an der Rückseite des Vferkzeuges Jl2 oder des Werkzeugsatzes 23
rast.
Die Kette 41 in der Nut J? wird mit Hilfe eines in der Erweiterung
34 angeordneten Zylinder-Kolbenaggregats 55 in der
einen oder anderen Richtung derart verstellt, daß der Kopf 33
,jedes Zapfens 57 die in Fig. 5 in ausgezogener oder aber in
strichpunktierter Linie wiedergegebene Stellung einnimmt.
Soll mit der Bohrspindel des Spindelkastens 1 und einem Stützlager gearbeitet werden, so kann die Bohrspindel in bekannter
'Yei'se aus dem Spindelkasten ausgefahren werden und
in die Spindel der konische Schaft eines Werkzeuges eingesetzt •„-er··-]on, wobei die Spindel auf dem Auflager des Stützlagers
aufliegt.
Der an der Stirnseite des Spindelkastens 1 oder des Tragbalkens
31 vorgesehene Werkzeugträger V kann auch ein selbständiges
an dem Spindelkasten anlenlcbares plattenfcrmiges Zwischenstück
sein, das die Ausnehmungen JO und 32 aufweist. Dieses plattenförmige
Zwischenstück kann gleichfalls mit einem Deckel 3'
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abgeschlossen werden und mittels Schrauben an dem Spindelkasten
oder dem Tragarm eines bereits in Betrieb befindlichen Horlzontal-Bohr- und Fräswerkes angebracht werden.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Bohr- und Fräswerkes
der
vollzieht sich wie folgt, wobei einige oder mehrere7 beschriebene
Arbeitsabschnitte gleichzeitig vor sich gehen können: Der Ständer 2 wird auf dem Schlitten 8 in Richtung des Doppelpfeiles
Z in seine rückwärtige Stellung verfahren, damit auch das am weitesten in dieser Richtung rausragende Werkzeug oder
der Werkzeugsatz seitlich an dem Rahmen 12 vorbeigeführt werden kann. Hiernach wird der Ständer auf dem Maschinenbett
9 bis auf Höhe einer freien Ausnehmung 16-21 verfahren, wonach der Spindelkasten in Richtung des senkrechten Doppelpfeiles
Y sov/eit verstellt wird, bis die seitlichen Zapfen 28 mit ihren Rollen 23a auf Höhe der horizontalen Abschnitte 25a der
Bajonettschlitze 25 gelangen. Hiernach v/ird der Ständer 2 mit dem Spindelkasten 1 horizontal verfahren, wobei die Zapfen 28
mit den Rollen 28a· in den bajonettartigen Schlitzabschnitt 25 bewegt v/ird, bis der senkrechte Abschnitt 25"b erreicht ist,
worauf das benutzte Werkzeug oder der benutzte Werkzeugsatz abgesenkt und an den Wänden 13» 14,15 gehalten v/ird. Nach Betätigung
der Kette 41 und Lösen aller Zapfen 37, v/ird der Spindelkasten zurückgefahren und koordinaten^!? ig auf Höhe
eines neuen Werkzeuges oder WerL::eu£satzec gebracht, wonach
dieser an dem 7/erkzeuötr^:er 'J des Spindellcactens oder des
Tragarmes dadurch b-f^st^gt wird, daß die Zapfen Z7, nachdem
die Köpfe JO durch die Länrs schul ze 29 dor flanschfurmigen Ansätze
25 gefahren sir.n, -:lurch die Kette 51 ^emeinsam ver-
50 9820/0262 gAD
schwenk" λ-erden. FUr* das Schwenken der Köpfe 33 dor Zapfen
37 wird vor Betätigung der Kette 41 peeler Zapfen 37 durch
Beaufschlagung des kopfartigen Teils 47 von dem Druck der 'Feder 42 entlastet.
509820/Q262
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- den 12.11.73ITr. >;--9i4a W/BΓ 1.jHori:;oi.-jal-Eohr- und Fr'lsvcr·:.: r:.v!, einen an einem horizontal verfahrbar en Ständer höllenverstellbaren Werkzeugträger und einem seitlich hiervon angeordneten Werkzeugmagazin, in welcher: doe Werkzeuge oder Werkzeugsätze parallel zur Bohr- oder Frässpindelachse gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daO zum Wechseln schwerer Werkzeuge (22) oder Verkzeugsätze (23) das Werkzeugmagazin (Rahmen 12) seitlich vor und im Bewegungsbereich des Werkzeugträgers (W) angeordnet ist und die Werkzeuge (22) oder Werkzeugsätze (23) flanschförmige Ansätze (26) od.dgl. zum Halten in dem Werkzeugmagazin (12) und an dem Werkzeugträger (W) besitzen.. 2. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugmagazin ein senkrechter stationärer Rahmen (12) mit übereinander und/oder seitlich nebeneinander angeordneten Ausnehmungen (16-21) für die Werkzeuge (32) cder Werkzeugsätze (23) ist.3. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da3 die Ausnehmungen (16-21) des rahmenförmigen Magazins (12) gleichartig und rund oder viereckig sind.4. Horizontal-Bohr- und Präswerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausnehmungen (16-21)609820/0262 s.nrtSAD ORiGfNALdes rahmenförmigen Magazins (12) begrenzenden Seitenwände (15,14,15) mit Bajonettschlitzen (25) versehen sind.5. Horizontal-Bohr-und Fräswerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (22) oder• Werkzeugsätze (23) an ihren flanschförmigen Ansätzen(26) seitliche, in die Bajonettschlitze (25) der Magazinseitenwände (13,14,15) einführbare Zapfen (28) tragen.6. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschförmigen Ansätze (26) der Werkzeuge (22) oder Werkze\igsätze (23) Bohrungen (Längsschiits 29) aufweisen, durch die Haltezapfen (37) des Werkzeugträgers (W) oder eines mit diesem verbundenen Zwischenteils ragen.7. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (W) oder ein mit ihm zu verbindender Zwischenteil mit einer alle Haltezapfen gemeinsam verstellenden Vorrichtung (Kette 41) versehen ist.8. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die alle Haltezapfen gemeinsam verstellende Vorrichtung eine alle Zapfen (37) umschlingende und durch ein Zylinder-Kolbenaggregat (55) längsverstellbare Kette (41) ist.509820/0262SAD ORIGINALti9. Horizontal-Bohr- und Fräswerk nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, da3 die Haltezapfen (37) unter Wirkung je einer Feder (42) stehen, deren Zug-oder Drickkraft • durch ein auf dem Zapfen (37) wirkendes Zylinder-Kolbenaggregat (47-51) aufhebbar ist.10. Horizontal-Bohr-und Fräswerk nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder-Kolbenaggregate (47-51) aller Haltezapfen (37) gleichzeitig ihren Zapfen von Federzug oder-druck befreien.503 820/0262
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