DE1401745C - Mit flüssigem Brennstoff gespeister Düsenbrenner - Google Patents
Mit flüssigem Brennstoff gespeister DüsenbrennerInfo
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Description
Bei einem bekannten Düsenbrenner dieser Art ist
der Verschlußkörper für die äußere Düsenöffnung
auf einer ihn konzentrisch durchsetzenden Regelstange verschiebbar gelagert. Die Regelstange ist an 35 vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form von Hähihrem vorderen Ende als Ventiikörper ausgebildet, nen, vorgesehen. Außerdem ist der Verschlußkörder gegen die innere Düsenöffnung gesetzt werden per 2 mit einer Durchbohrung 16 versehen,
und damit die innere Düsenöffnung verschließen In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Men-
der Verschlußkörper für die äußere Düsenöffnung
auf einer ihn konzentrisch durchsetzenden Regelstange verschiebbar gelagert. Die Regelstange ist an 35 vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form von Hähihrem vorderen Ende als Ventiikörper ausgebildet, nen, vorgesehen. Außerdem ist der Verschlußkörder gegen die innere Düsenöffnung gesetzt werden per 2 mit einer Durchbohrung 16 versehen,
und damit die innere Düsenöffnung verschließen In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Men-
kann. Beim Abziehen der Regelstange wird die innere gensteuereinrichtungen 14, 15 steht der Hohlraum 10
Düsenöffnung freigegeben und bei weiterem Abzie- 40 mit der Brennstoff-Förderleitung 13 in Verbindung,
hen auch der Verschlußkörper gegen die Wirkung Aus dem Raum 10 gelangt der Brennstoff durch die
Durchbohrung 16 zum die innere Düsenöffnung aufweisenden vorderen Ende des Verschlußkörpers 2,
aus dem er praktisch unzerstäubt in den Brennraum
wobei beim Schließen zuerst die äußere Düsenöff- 45 ausgespritzt wird. Selbstverständlich kann die Fördenung
und dann die innere Düsenöffnung geschlossen rung des Brennstoffes kontinuierlich oder auch abwird. In dieser Konstruktion ist der Betrieb des Du- satzweise vorgenommen werden, je nachdem, welche
senbrenners mit zwei Leistungen (französische Pa- Art der Beheizung erwünscht ist.
tentschrift 780 720) angegeben. In F i g. 2 ist die andere Extremstellung dargestellt,
tentschrift 780 720) angegeben. In F i g. 2 ist die andere Extremstellung dargestellt,
Es ist ferner ein Düsenbrenner bekannt, bei dem 50 d. h., die Mengensteuereinrichtung 14 ist geöffnet und
mit Hilfe von Dampf oder Luft zerstäubtes öl einer die Mengensteuereinrichtung 15 geschlossen. Der
venturidüsenartigen Anordnung zugeführt wird, in
welcher gegebenenfalls weitere Luft diesem zerstäubten Gemisch zugemischt wird. Hier kann man lediglich durch Ändern der Menge der zugeführten Luft 55 tung des Pfeiles c gegen die Wirkung der Feder 4 oder des zugeführten Dampfes die Flamme mehr nach hinten verschoben, und der Brennstoff tritt aus oder weniger ändern (französische Patentschrift der nunmehr etwas geöffneten äußeren Düsenöffnung 5 als fein zerstäubter Brennstoffkegel aus. Auch in diesem Falle kann der Brennstoff kontinuierlich 60 oder absatzweise zugeführt werden. Außerdem kann durch entsprechende Wahl der Maße des Verschlußkörpers 2 und der Federkraft der Feder erreicht werden, daß der Verschlußköper 2 in einen Schwin-
welcher gegebenenfalls weitere Luft diesem zerstäubten Gemisch zugemischt wird. Hier kann man lediglich durch Ändern der Menge der zugeführten Luft 55 tung des Pfeiles c gegen die Wirkung der Feder 4 oder des zugeführten Dampfes die Flamme mehr nach hinten verschoben, und der Brennstoff tritt aus oder weniger ändern (französische Patentschrift der nunmehr etwas geöffneten äußeren Düsenöffnung 5 als fein zerstäubter Brennstoffkegel aus. Auch in diesem Falle kann der Brennstoff kontinuierlich 60 oder absatzweise zugeführt werden. Außerdem kann durch entsprechende Wahl der Maße des Verschlußkörpers 2 und der Federkraft der Feder erreicht werden, daß der Verschlußköper 2 in einen Schwin-
einer Feder von der äußeren Düsenöffnung abgehoben. Man kann also zuerst die innere Düsenöffnung
freigeben, dann zusätzlich die äußere Düsenöffnung,
Brennstoff gelangt also unmittelbar in den Raum 9. Da der Verschlußkörper 2 zwei verschiedene Querschnitte,
nämlich α und b aufweist, wird er in Rich-
1 099 400).
Schließlich war auch bereits ein Brenner für flüssigen Brennstoff vorgeschlagen worden, bei dem der
Hauptbrenner als Dampfzerstäuberbrenner und ein in diesem innenliegender Anfahrbrenner als Druckzerstäuberbrenner
ausgebildet ist (deutsche Patentschrift 1272 481).
Die vorliegende Erfindung will die Aufgabe lösen, den Düsenbrcnner so auszugestalten, daß mit seiner
inneren Düsenöffnung ein kompakter Strahl erzielbar ist und durch wahlweises Betätigen von Steuercin-
gungszustand gerät, so daß auch bei kontinuierlicher Förderung des Brennstoffes ein dauerndes Vibrieren
des Verschlußkörpers 2 und damit eine dauernde Änderung der äußeren Düsenöffnung 5 erreicht wird. Es
tritt in diesem Falle eine zusätzliche Unterstützung
der Zerstäubung des Brennstoffes, vorzugsweise öl, ein.
Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform kann also entweder zerstäubter oder unzerstäubter
Brennstoff eingespritzt werden, indem man entweder die Mengensteuereinrichtung 14 oder die
Mengensteuereinrichtung 15 öffnet. Man. kann auch beide Mengen Steuereinrichtungen mehr oder weniger
stark öffnen und erhält damit eine Überlagerung der beiden Zuführungsarten des Brennstoffes. Allerdings
muß man dann dafür Sorge tragen, daß der Druckabfall in der Durchbohrung 16 des Verschlußkörpers
2 nicht so groß wird, daß der verbleibende Druck im Hohlraum 9 das öffnen des Verschlußkörpers
2 unmöglich macht.
Eine abgeänderte Ausführungsform ist in F i g. 3 wiedergegeben. Bei dieser Ausführungsform fehlen
die beiden Mengensteuereinrichtungen 14 und 15 in Form von Ventilen. Vielmehr sind sie hier in anderer
Weise verwirklicht. An den beiden Zweigleitungen 17 und 18 sind für die Beaufschlagung der aus dieser Figur
nicht mehr ersichtlichen beiden Hohlräume 9 und 10 Pumpen 19, 20 vorgesehen. Man kann in diesem
Falle entweder zerstäubt einspritzen, dann setzt man die Pumpe 19 in Betrieb, oder man spritzt mehr oder
weniger unzerstäubt ein, indem man nur mit der Pumpe 20 arbeitet. Man kann aber auch beide Pumpen
19 und 20 gemeinsam betreiben und erhält so eine Überlagerung beider Einspritzarten.
Die Pumpen 19 und 20, die als Einzylinderkolbenpumpen wiedergegeben sind, sind selbstverständlich
nur als Beispiel gedacht. Es kann sich auch um Mehrzylinderkolbenpumpen oder andere Pumpen, beispielsweise
Zahnradpumpen, handeln. Will man verhältnismäßig geringe stündliche Mengen einspritzen,
dann arbeitet man vorzugsweise mit absatzweiser
ίο Einspritzung, wobei man dann zweckmäßig eine Einzylinderkolbenpumpe
verwendet.
Wenn man absatzweise einspritzt, kann man in vielen Fällen erreichen, daß beide Pumpen so zueinander
synchronisiert sind, daß das Zerstäuben und das
X5 nichtzerstäubende Einspritzen in bestimmten zeitlichen
Abständen erfolgt. Besonders einfach und zweckmäßig arbeitet man in diesem Falle jedoch,
wenn man nicht zwei getrennte Einzylinderkolbenpumpen verwendet, sondern eine Mehrzylinderkol-
ao benpumpe, bei welcher die Kurbelstellung der beiden Zylinder zueinander in der gewünschten Weise gewählt
ist. Man kann dann beispielsweise abwechselnd zerstäubten und nicht zerstäubten Brennstoff einspritzen
oder gleichzeitig sowohl mit zerstäubender
as als auch nicht zerstäubender Einspritzung arbeiten.
Wie ersichtlich, läßt sich dabei jegliche Zwischenstellung wählen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Mit flüssigem Brennstoff gespeister Düsenbrenner, insbesondere für öfen der keramischen Industrie, mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Düsenöffnungen und einem gegen eine Federkraft verschiebbaren Verschlußkörper für die äußere Düsenöffnung, die als Sprühdüse mitrichtungen neben diesem kompakten Strahl oder an seiner Stelle ein Zerstäubungskegel erzeugt werden kann, so daß bei entsprechender Steuerung eine gleichmäßige Temperaturverteilung über den ganzen Feuerraum erreichbar ist.Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß der Verschlußkörper eine durchgehende, in Richtung der Federkraft verlaufende und in der inneren, den Brennstoff größtenteils unzerstäubt ausweitem Sprühkegel ausgebildet ist, dadurch io spritzenden Düsenöffnung mündende Bohrung aufgekennzeichnet, daß der Verschlußkörper weist und beide Düsenöffnungen aus voneinander ge-eine durchgehende, in Richtung der Federkraft verlaufende und in der inneren, den Brennstoff größtenteils unzerstäubt ausspritzenden Düsenöffnung mündende Bohrung aufweist, und beide Düsenöffnungen aus voneinander getrennten, mit Mengensteuereinrichtungen versehenen Brennstoffzuführungsleitungen gespeist sind.trennten, mit Mengensteuereinrichtungen versehenen Brennstoffzuführungsleitungen gespeist sind.Die Zeichnung zeigt inF i g. 1 einen Düsenbrenner nach der Erfindung in der einen Extremstellung,F i g. 2 den Düsenbrenner nach F i g. 1 in der anderen Extremstellung und inFig. 3 einen erfindungsgemäßen Düsenbrenner so mit unmittelbarer Förderung des flüssigen Brennstoffes durch zwei Förderorgane.In Fig. 1 bedeutet 1 den Brennerkörper, in dem ein Verschlußkörper 2 angeordnet ist, der mit Hilfe der an der Führungsmuffe 3 angreifenden Feder 4 gegen die äußere Düsenöffnung 5 gedrückt wird. Die Feder 4 stützt sich an der Rückwand 6 des Brennerkörpers 1 ab. Bei 7 erkennt man eine Trennwand, in der eine Buchse 8 sitzt, welche den Verschlußkörper 2 führt.Durch die Trennwand 7 entstehen zwei Hohlräume 9, 10, die über die Leitungen 11, 12, mit einer gemeinsamen Zuführungsleitung 13 für den flüssigen Brennstoff in Verbindung stehen. In den Leitungen 11, 12 sind Mengensteuereinrichtungen 14, 15, beimDie Erfindung betrifft einen mit flüssigem Brennstoff gespeisten Düsenbrenner, insbesondere für öfen der keramischen Industrie, mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Düsenöffnungen und einem gegen eine Federkaft verschiebbaren Verschlußkörper für die äußere Düsenöffnung, die als Sprühdüse mit weitem Sprühkegel ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0037342 | 1961-05-03 | ||
| DEA0037342 | 1961-05-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1401745A1 DE1401745A1 (de) | 1969-07-24 |
| DE1401745B2 DE1401745B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE1401745C true DE1401745C (de) | 1973-03-01 |
Family
ID=
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