DE1496019C - Einrichtung zum Abstützen von Glasplatten - Google Patents
Einrichtung zum Abstützen von GlasplattenInfo
- Publication number
- DE1496019C DE1496019C DE1496019C DE 1496019 C DE1496019 C DE 1496019C DE 1496019 C DE1496019 C DE 1496019C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- support bed
- bed
- support
- glass plates
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims description 98
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 43
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 6
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 4
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 4
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 239000005357 flat glass Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 2
- 238000000137 annealing Methods 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 239000000112 cooling gas Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L Sodium Carbonate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]C([O-])=O CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 239000005350 fused silica glass Substances 0.000 description 1
- 239000008141 laxative Substances 0.000 description 1
- 230000002475 laxative effect Effects 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- 230000002459 sustained effect Effects 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abstützen
einer Glasplatte auf einer Gasströmung mit einem Gasabstützbett, das eine Anzahl von Gasauslässen
aufweist, aus denen das Abstützgas unter Druck austritt, sowie eine Anzahl einzelner Abführungskanäle
besitzt, die ein Entweichen des Gases aus dem über dem Gasabstützbett liegenden Raum in
Zonen niedrigeren Druckes unterhalb einer auf dem Gasabstützbett abgestützten Glasplatte zulassen, und
einen Vorratsbehälter für das unter Druck stehende Gas aufweist, der mit den Gasauslässen in Verbindung
steht, sowie Fördermittel aufweist, um aufeinanderfolgende Glasplatten über das Gasabstützbett
längs einer Bahn zu führen.
Aus Glasplatten können Fertigerzeugnisse, z. B. Windschutzscheiben für Kraftfahrzeuge, Fenster und
architektonische Platten, hergestellt werden durch Biegen, Tempern oder Belegen der Glasplatten oder
durch eine Kombination solcher Bearbeitungen, bei denen den Glasplatten neue Merkmale verliehen werden,
die sie für den beabsichtigten Zweck geeigneter macht. Bei allen Bearbeitungsverfahren, z. B. beim
Biegen, Tempern oder Belegen von Glasplatten, müssen diese auf eine Temperatur über derjenigen
erhitzt werden, bei der die Glasplatten sich verformen und eine zähflüssige Glasmasse bilden, d. h. auf
eine Temperatur von ungefähr 526° C und darüber, welche Temperatur hiernach als »Verformungstemperatur«
bezeichnet wird.
Die Glasplatten können mit Vorteil von einer Gasströmung
gleichmäßig getragen werden, während sie die Verformungstemperatur aufweisen, wobei eine
unerwünschte Verformung der Glasplatten vermieden wird. Weiterhin bietet eine solche Abstützung die
Möglichkeit, die Form einer erweichten Glasplatte nach Wunsch zu ändern. Außerdem dient das tragende
Gas als Mittel zum Übertragen von Hitze auf das Glas während des Erhitzens und zum Abführen
von Hitze während des Abkühlens.
Ein Verfahren zum Abstützen von Glasplatten auf einer Gasströmung bei der Verformungstemperatur
sieht ein langgestrecktes Abstützbett vor, durch das das Gas mit der Verformungstemperatur des Glases
zugeführt wird und auf dem die Glasplatten entsprechend der französischen Patentschrift 1 341 698
abgestützt und weiterbefördert werden. Oberhalb der Glasplatten wird die Hitze mittels Strahlungsbrenner
oder -heizer zugeführt. Auf einer in der deutschen Patentschrift 1 288 254 offenbarten Art und Weise
ruhen die Glasplatten auf einer Gasströmung, die aus einer Vielzahl von Löchern ausströmt, die reihenweise
längs und quer zum Abstützbett angeordnet sind, das selbst eine Hauptkammer oder ein Reservoir für das
Gas bildet. Mit den Reihen von Ausströmlöchern wechseln längs des Bettes Reihen von Abführlöchern
ab, die mit einem Abführverteiler unterhalb· des Betes in Verbindung stehen. Das durch das Abstützbett
hindurch unterhalb der abgestützten Glasplatte zugeführte Gas wird durch die Reihen von Abführlöchern
zwischen den Reihen der Zuführungslöcher zu Zonen eines niedrigeren Druckes abgeleitet. Das
Gasabstützungshett befindet sich zum Teil in einem
Ofen und bildet eine langgestreckte Förderbahn, auf der die vom Gas abgestützten Glasplatten während
der Erhitzung und Weiterbehandlung befördert werden.
Die Gasabführungslöcher an den beiden Längskanlen des Abstützbettes sollen etwas enger sein als
die in der Mitte des Abstützbettes gelegenen Löcher, um den Abführungsbezirk unterhalb des Randes der
Glasplatte zu verkleinern. Hierdurch wird ein Ausgleich geschaffen für die seitliche Strömung und für
das Entweichen des tragenden Gases am Rand der Glasplatte, wodurch über dem Abstützbett ein gleichmäßig
starker Druck aufrechterhalten werden kann. Es ist von großem Vorteil, wenn das Abstützbett
in der Querrichtung etwas angekippt wird, wodurch
ίο die Beförderung der Glasplatten erleichtert wird.
Hierbei wird eine Kante jeder Glasplatte auf eine Bezugslinie ausgerichtet und der Reibeingriff zwischen
den Glasplatten und einer Fördervorrichtung, ζ. B. einer Kette, ermöglicht, die längs der unteren
Längskante des Abstützbettes verläuft.
Aufgabe der Erfindung ist eine Einrichtung zu schaffen, mit der Glasplatten verschiedener Breiten
gleichmäßig und ordnungsgemäß abgestützt werden können, wobei eine Kante der abgestützten Glas-
platte auf eine' ortsfeste Bezugskante, z. B. auf die
untere Kante des Gasabstützbettes, ausgerichtet gehalten wird.
; Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
daß verstellbare Abdeckelemente mindestens
as jenen Abführungskanälen zugeordnet sind, die den sich gegenüberliegenden Längskanten der geführten
Gläsplatten benachbart sind, um die Gasmenge, die durch die Abführungskanäle entweicht, zu verändern.
Auf diese Weise kann bei verschiedenen breiten
Glasplatten eine gleichmäßigere Abstützung erzielt werden und ohne Rücksicht auf deren unsymmetrische
Lage in bezug auf die Mittellinie des Abstützbettes. Hierbei wird im besonderen mit Sicherheit
eine Abstützung verformbarer Glasplatten mit dem gewünschten Umriß erzielt, der von der Form der
Oberseite des Abstützbettes vorherbestimmt wird.
Ganz besonders wird ein gleichmäßiger Abstützdruck bei verschieden großen Glasplatten erzielt, die
auf den unteren Kantenteil des Gasäbstützbettes dadurch ausgerichtet werden, daß wahlweise die wirksame
Weite der über das Abstützbett hinweg angeordneten Abführungslöcher entsprechend der Breite
der abzustützenden Glasplatten vermindert wird, so daß die Abführungslöcher unterhalb der Längskanten
der abgestützten Glasplatten eine kleinere wirksame Weite aufweisen als die unterhalb des Mittelteiles
der abgestützten Glasplatte gelegenen Abführungslöcher, ungeachtet der Stelle, an der die Kanten einer
besonderen Glasplatte oberhalb des Abstützbettes sich befinden könnten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird dies in der Weise durchgeführt, daß Reihen von Löchern am Abstützbett,
die die gleiche Weite aufweisen, wahlweise mittels eines Abdeckgliedes verengt werden^ das mit
einem gewünschten Muster von Löchern verschiedener Weite versehen ist, die den Löchern des Ab-.
stützbettes mit Abstand zugeordnet sind, so daß die Abführungslöcher, an Stellen verengt werden, an denen
die Längskanten der abgestützten Glasplatte über dem Abstützbett liegen.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In den Zeichnungen ist,
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles eines Heizofens, in dem Glasplatten von einem Gasabstützbett
während der Erhitzung auf die Verforrnungstemperaüir getragen werden, ^
Fig. 2 ein Querschnitt durch den in der Fig.'l
dargestellten Ofen, der die Lage des Gasabstützbet-'
ί 496 019
herab und strahlen die Hitze gegen das Abstützbett 20 und gegen die zu behandelnden Glasplatten G,
wobei ferner heiße Verbrennungsprodukte erzeugt werden. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, sind in
einer von einer Wandung 44 abgegrenzten Abteilung des Ofengehäuses 22 kraftbetriebene Gebläse 26 angeordnet.
Am unteren Teil der Trennwand 44 sind mehrere Öffnungen 48 vorgesehen. Längs der Trennwand
44 erstreckt sich zwischen dieser und dem Ab-
tes und die Hauptkammer für das Abstützbett sowie das Gebläse zeigt, das die Abstützgase durch das
Bett in Umlauf setzt,
F ig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines das Abstützbett
nach der F i g. 1 bildenden Blockes mit Reihen von Einlaß- und Abführungslöchern, mit den
Abführungsverteilern und mit den Abdeckmitteln
zum Verändern der wirksamen Weite der Abführungslöcher,
Fig. 4A eine Draufsicht auf einen Teil des Ab- io stützbett 20 eine weitere, allgemein waagerechte
Stützbettes nach den F i g. 1 bis 3, wobei zwei Aus- Trennwand 47, und ferner erstreckt sich längs des
führungen von Abdeckrohren in den Abführungska- Abstützbettes 20 zwischen diesem und der Basis des
nälen und die Beziehung der Änderung der Weite Ofengehäuses eine weitere allgemein senkrechte
der Abführungslöcher in bezug auf das Abstützbett Trennwand 49. Die Trennwand 44 grenzt daher einen
und einer darüberliegenden Glasplatte gezeigt werden, 15 Kanal 46 ab, durch den das Gas aus dem Raum oberdie
im wesentlichen die gesamte Breite des Abstütz- halb des Abstützbettes 20 von den Gebläsen 26 zu
bettes bedeckt, einer Kammer 28 in Umlauf gesetzt werden kann, die
F i g. 4 B eine Draufsicht auf dasselbe Abstützbett von den Trennwänden 47 und 49, vom Abstützbett
nach der F i g. 4 A, wobei zwei Ausführungen von 20 und von der Basis des Ofengehäuses 22 gebildet
Abdeckrohren in den Abführungskanälen gezeigt wer- 20 wird.
den sowie eine Anordnung für den Fall, in dem eine Wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt, ist das Ab-
darüberliegende Glasplatte wesentlich weniger als die stützbett 20 in seitlicher Richtung gegen die Waagegesamte Breite des Abstützbettes bedeckt, rechte etwas geneigt (z. B. unter einem Winkel von
F i g. 5 eine schaubildliche Darstellung einer Aus- 8 bis 12°). An der unteren Längskante des Abstützführung
eines Abdeckmittels, das zusammen mit dem 25 bettes ist eine endlose angetriebene Kette 32 entBlock
des Abstützbettes nach der F i g. 3 verwendet langgeführt. An der Kette sind in Abständen Abstützfüße
30 befestigt, an die sich eine untere Kante einer von dem Abstützbett 20 getragenen Glasplatte
anlegt. Bei der Bewegung der Kette 32 werden daher 30 die vom Gas abgestützten Glasplatten G längs des
Bettes 20 durch den Reibgriff zwischen den Abstützfußen 30 und dem Glas auf Grund der seitlichen
Neigung des Abstützbettes weiterbefördert.
, Nach den F i g. 1 bis 3 setzt sich das Abstützbett
Fig. 8 ein Querschnitt durch die rohrförmige Ab- 35 aus einer Anzahl von Blöcken 40 zusammen, wobei
deckung nach der Fig. 7 nach der Linie 8-8, in jeder Block sich quer über die Breite des Abstützbettes
Pfeilrichtung gesehen, hinweg erstreckt und mit in Querreihen angeordneten
F i g. 9 eine schaubildliche Darstellung noch einer Löchern oder Perforationen versehen ist. Die Abführanderen
Ausführung eines Abschnittes des Abstütz- oder Auslaßlöcher 36 stehen mit quer verlaufenden
bettes mit einer flachen Abdeckung zum Bestimmen 40 Verteilern oder Kanälen 38 im Innern der Blöcke 40
i Vbid d d
F i g. 6 ein Querschnitt durch das rohrförmige Abdeckmittel
nach der F i g. 5 nach der Linie 6-6 in der F i g. 5, in Pfeilrichtung gesehen,
F i g. 7 eine schaubildliche Darstellung einer weiteren Ausführung einer rohrförmigen Abdeckung, die
zusammen mit dem Block nach der F i g. 3 verwendet werden kann,
der Weite der Abführlöcher,
Fig. 10 eine Draufsicht auf ein flaches Abdeckglied
nach der F i g. 9 mit einer Anordnung von verschieden weiten Löchern und
in Verbindung, aus denen das Abstützbett 20 besteht. Die Abführungslöcher36 erstrecken sich nur zum
Teil durch die Blöcke 40 hindurch und stehen mit den Verteilern 38 in Verbindung. Die Verteiler 38
id d
Fig. 11 ein Querschnitt durch das Abdeckglied 45 sind an den Längsseiten der Blöcke 40 offen und
nach der Fig. 10 nach der Liniell-11, in Pfeilrich- stehen mit der Umgebungsluft über dem Abstützbett
in Verbindung und umgeben das Bett 20.
Die Blöcke40 sind aus einem geeigneten hitze-
festen Material, z. B. aus geschmolzenem Quarz oder
gg g,
auf dem die herzustellenden Glasplatten abgestützt und weiterbefördert werden. Ein Teil des Abstützbettes
20 befindet sich in einem Ofengehäuse 22. In Rih
tung gesehen.
Die Fig. 1 zeigt einen Teil einer Glasherstellungsanlage
zum Erhitzen, wahlweise zum Biegen sowie
zum Tempern von Glasplatten. Nach der Darstellung 50 aus einem anderen geeigneten hitzefesten keramiist ein langgestrecktes Gasabstützbett 20 vorgesehen, sehen Material, hergestellt und sollen bei den GlasVerformungstemperaturen verwendet werden, bei denen die Glasplatten die zu tempernden oder zu g biegenden und zu tempernden Glasplatten behandelt
zum Tempern von Glasplatten. Nach der Darstellung 50 aus einem anderen geeigneten hitzefesten keramiist ein langgestrecktes Gasabstützbett 20 vorgesehen, sehen Material, hergestellt und sollen bei den GlasVerformungstemperaturen verwendet werden, bei denen die Glasplatten die zu tempernden oder zu g biegenden und zu tempernden Glasplatten behandelt
der Richtung der Glasbewegung ist vor dem Ofen- 55 werden. Nach der Darstellung sind die Blöcke 40
gehäuse 22 ein als Ganzes mit 24 bezeichneter Lade- allgemein rechteckig und flach. Sie weisen eine Länge
bezirk vorgesehen. Auf den in der F i g. 1 dargestell- von ungefähr 76 cm und die gewünschte Breite des
ten Teil des Abstützbettes folgen die nicht dargestell- Bettes 20 auf. Jeder Abschnitt oder Block ist mit
ten Biege- und Temperzonen des Abstützbettes 20. In mehreren Reihen von Perforationen 34 versehen, aus
der Biegezone krümmt sich die Oberseite des Ab- 60 denen ein Gas aus der Kammer 28 nach oben durch
Stützbettes allmählich in der Querrichtung, gleicht das Bett strömen kann und eine auf dem Bett lieaber
im übrigen dem dargestellten Teil. In der auf gende Glasplatte abstützt. Mit den Querreihen von
die Biegezone folgenden Temperzone werden die Einlaßperforationen abwechselnd sind Reihen von
Glasplatten von einer Kühlgasströmung getragen, Abführperforationen oder Auslässe 36 angeordnet,
während von oben her gleichfalls ein Kühlgas zügeführt
wird.
Von der Decke des Ofengehäuses 22 hängen oberhalb des Abstützbettes 20 Strahlungsgasbrenner 25
die sich teilweise durch den Block 40 hindurch erstrecken und mit den Querkanälen 38 in Verbindung
stehen. Die Einlasse 34 werden an der Oberseite des Blockes 40 vorzugsweise trichterförmig erweitert, wie
in der F i g. 3 dargestellt. Geeignete Einlaßperforationen 34 weisen einen Durchmesser von ungefähr
3,2 mm und die trichterförmigen Erweiterungen einen Durchmesser von ungefähr 9,5 mm an der Oberseite
des Bettes auf. Die Tiefe der trichterförmigen Erweiterung kann ungefähr 6,3 mm betragen. Die Abführperforationen
weisen einen Durchmesser von ungefähr 6,3 mm auf. Beide Arten von Perforationen können in der Längsrichtung des Bettes einen Abstand
von 38 mm und in der Querrichtung einen Abstand von 12,7 mm aufweisen. Die Einlaß- und Auslaßperforationen
können in bezug auf die benachbarten Perforationen allgemein in der Längsrichtung
des Bettes gestaffelt angeordnet werden. Geeignete Verteiler oder Kanäle 38 können einen Durchmesser
von ungefähr 25,4 mm oder mehr aufweisen.
Nach der F i g. 3 sind rohrförmige Abdeckelemente 50 vorgesehen, die einen etwas kleineren Durchmesser
aufweisen als die Kanäle 38 in den Blöcken 40, wobei jedes Abdeckelement sicher in einen Kanal 38
und nur zum Teil über das Abstützbett hinweg hineinpaßt, so daß von jeder Seite aus ein Abdeckelement
eingeführt ist. Jedes Abdeckelement 50 ist mit einer Reihe von Öffnungen 52 mit abgestuften
Durchmessern und längs des Elementes in Abständen versehen, die den Abständen der Abführauslässe 36
der Blöcke 40 entsprechen. Die kleinsten Öffnungen eines jeden Elementes 50 befinden sich an demjenigen
Ende, das der Längskante des Blockes 40 am nächsten gelegen ist, so daß die wirksame Weite der
Auslässe 37 sich von der Kante des Abstützbettes 20 aus zur Mitte des Bettes hin vergrößert. Die besonderen
Anordnungen des Blockes 40 und der Abdeckelemente 50 für verschiedene Breiten der vom Bett
20 getragenen Glasplatten sind in den F i g. 4 A und 4 B ausführlich dargestellt.
Beide F i g. 4 A und 4 B zeigen einen Längsabschnitt und die volle Breite eines Abstützbettes 20
mit zwei Reihen von aufgeweiteten Einlaßlöchern 34 und mit zwei Reihen von Auslaßlöchern 36. Die
F i g. 4 A zeigt den Aufbau und die Anordnung der rohrförmigen Abdeckelemente 50 in deren Lage in
dem quer verlaufenden Kanal 38, wobei eine Glasplatte sich im wesentlichen über die volle Breite des
Bettes 20 hinweg erstreckt. Ist die Breite des Abstützbettes 20 so bemessen, daß quer zum Bett 42
Auslässe 36 vorgesehen sind, von denen 40 Auslässe von der Breite der abzustützenden Glasplatte überdeckt
werden, wie in der F i g. 4 A schematisch dargestellt, so ist bei den ersten vier Abführperforationen
an den Seitenkanten des Abstützbettes ein wirksamer Durchmesser von ungefähr 3,2 mm erwünscht.
Die nächsten fünf Abführperforationen 36 in Richtung
zur Mitte des Blockes von jeder Seite aus sollen einen wirksamen Durchmesser von ungefähr 4,8 mm
aufweisen, während bei dem in der Mitte gelegenen Teil von ungefähr 24 Perforationen 36 der volle
Durchmesser vorgesehen werden soll, d. h. 6,3 mm. Bei dieser Anordnung wird eine geeignete und gleichmäßige
Gasabstützung für die Glasplatte im wesentlichen von Kante zu Kante geschaffen und gesichert,
daß die verformbare Glasplatte genau diejenige Form erhält, die vor! dem Umriß des Blockes 40 bestimmt
wird. Der geeignete wirksame Durchmesser von den 6,3 mm weiten Auslassen 36 der Blöcke 40 wird
durch Einführen eines rohrförmigen Abdeckelementes 50 in den Kanal 38 von jeder Seite des Abstützbettes
20 aus erreicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Länge der Abdeckelemente 50 so gewählt,
daß die Elemente in die Kanäle 38 bis zu einer Entfernung von neun Abführlöchern an jeder Seite
eindringen. Die Abdeckelemente 50 weisen die engeren Öffnungen 52 auf, deren Abstand in der Reihe
so bemessen ist, daß sie den Abständen der Auslässe 36 des Bettes 20 entsprechen, wobei die ersten vier
Öffnungen, die in der Nähe der Längskante des Bettes gelegen sein sollen, einen Durchmesser von
ίο 3,2 mm aufweisen, während die nächsten fünf öffnungen,
die mehr zur Mitte des Bettes und am entgegengesetzten Ende des Abdeckelementes gelegen
sein sollen, einen Durchmesser von 4,8 mm aufweisen. Wird die gesamte Breite des Bettes von einer
Glasplatte G 'bedeckt, wie dargestellt, so liegen die wirksamen Durchmesser der Auslässe symmetrisch
zu einer in der Längsrichtung verlaufenden Mittellinie des Bettes.
An Stelle von zwei Abdeckelementen 50, von denen je ein Element von beiden Seiten des Bettes
eingeführt wird und am letzten Loch endet, dessen wirksamer Durchmesser kleiner ist als der tatsächliche
Durchmesser des Auslasses 36, kann ein einziges rohrförmiges mit Löchern versehenes Abdeckelement
verwendet werden, das sich über die gesamte Breite des Bettes hinweg erstreckt. Dies ist in der
F i g. 4 A dargestellt, die in der unteren Reihe von Auslässen ein einzelnes. Abdeckelement 55 zeigt.
Dieses Element ist in den F i g. 5 und 6 ausführlicher dargestellt. Das Abdeckelement weist so viele Perforationen
auf, wie Auslässe am Bett vorhanden sind, und die Durchmesser der Perforationen sind entsprechend
dem gewünschten Muster gewählt. Das heißt, in diesem Falle würden vierundzwanzig mehr
zur Mitte gelegene Perforationen einen Durchmesser von 6,3 mm aufweisen und daher auf die Auslässe
des Bettes keine Wirkung ausüben. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft, wenn das Abstützbett
zum Einführen der Abdeckelemente nur von einer Seite her zugänglich ist.
Die F i g. 4 B zeigt ein Abstützbett 20, bei dem die Breite des Bettes nur zum Teil von einer Glasplatte G
bedeckt wird. Beispielsweise kann eine Glasplatte nur 36 der 42 Auslässe überdecken, die sich über die
Breite des Abstützbettes hinweg erstrecken. Wie bei der größeren Glasplatte wird eine gleichmäßige Abstützung
am besten dadurch erhalten, daß die wirksame Weite der Auslässe in der Nähe der Längskanten
der Glasplatte verkleinert wird. Weiterhin soll die Anordnung der Weiten der Auslässe unterhalb
der Breite der Glasplatte symmetrisch zu einer in der Längsrichtung verlaufenden Mittellinie der Glasplatte
liegen. Da die Glasplatte längs der unteren Kante des Abstützbettes auf derselben Bezugslinie, die von der
Fördervorrichtung bestimmt wird, bewegt wird wie eine größere Glasplatte, so kann die symmetrische Anordnung
der Weiten der Abführlöcher unterhalb der Glasplatte nicht symmetrisch zum Abstützbett verlaufen.
Wie in der F i g. 4 B schematisch dargestellt, ist es in diesem Falle erwünscht, daß die ersten drei
Abführlöcher von der erfaßten Kante der Glasplatte längs der Bezugslinie aus einen wirksamen Durchmesser
von 3,2 mm aufweisen, die nächsten drei Löcher einen Durchmesser von 4,8 mm, die nächsten
vierundzwanzig Löcher einen Durchmesser von 6,3 mm und die nächsten drei Löcher einen Durchmesser
von 3,2 mm. Der Rest der Abführlöcher am Abstützbett, die von der Glasplatte nicht überdeckt
werden, haben auf die Abstützung keinen Einfluß und können irgendeinen wirksamen Durchmesser aufweisen
oder vollständig abgesperrt sein. Entsprechend der oben gewünschten Anordnung können die
wirksamen Durchmesser der Abführlöcher 36 in der
Weise bestimmt werden, daß an der unteren Seite des Abstützbettes 20, an der die Glasplatte von der
Fördervorrichtung erfaßt wird, ein verhältnismäßig kurzes rohrförmiges perforiertes Abdeckelement 50
eingeführt wird. Dieses Element 50 erstreckt sich nach innen über eine sechs Abführlöcher umfassende
Strecke und würde sechs Perforationen 52 aufweisen, deren Abstand voneinander dem Abstand der größeren
Abführlöcher 36 des Bettes entspricht. Von der entgegengesetzten Seite des Bettes aus würde dann
ein längeres rohrförmiges perforiertes Abdeckelement 50 eingesetzt werden, da es sich nach innen über
eine sechs Abführlöcher des Bettes unterhalb des anderen Längsrandes der Glasplatte umfassende
Strecke erstreckt und die wirksame Weite dieser Auslässe entsprechend dem gewünschten Muster beeinflußt.
Andererseits kann auch, wie gleichfalls in der F i g. 4 B in der unteren Reihe der Abführlöcher 36
dargestellt, ein einzelnes rohrförmiges perforiertes Abdeckelement 55 von der in den F i g. 5 und 6 dargestellten
Ausführung benutzt werden. Dieses Element braucht sich nur über sechsunddreißig Abführlöcher
am Abstützbett 20 erstrecken, die unter der Glasplatte gelegen sind.
Die F i g. 7 und 8 zeigen ein perforiertes rohrförmiges
Abdeckelement 57 mit mehreren Reihen von Öffnungen, welche Reihen mit Abstand voneinander
axial zum Rohr verlaufen. Die Öffnungen in jeder Reihe des Rohres 57 weisen eine unterschiedliche
Weite und Anordnung auf, so daß ein Rohr für verschiedene Muster von wirksamen Weiten der Abführlöcher
am Abstützbett 20 benutzt werden kann. Das Rohr nach den Fig. 7 und 8 kann z.B. zum Festlegen
der Weiten der Abführlöcher für vier verschieden breite Glasplatten benutzt werden, wobei die entsprechende
Reihe von Löchern auf die darüberliegenden Auslaßlöcher 36 des Abstützbettes ausgerichtet wird.
Die Fig. 9 zeigt eine weitere Abwandlung der Einrichtung nach der Erfindung. Ein hohler Block
des Abstützbettes oder ein Bettabschnitt 400 ist mit den sich trichterförmig erweiternden Gaseinlaßlöchern
340 und mit den Gasauslässen 360 in derselben allgemeinen Anordnung versehen, wie oben
für die Ausführung nach den F i g. 1 bis 4 beschrieben.
Die Auslässe 360 stehen direkt mit einer Auslaßkammer 380, die von dem hohlen Block 400 des
Abstützbettes gebildet wird. Die Einlaßlöcher 340 stehen über die sich durch die untere Wandung des
Blockes 400 hindurch erstreckenden Rohre 342 mit der Hauptkammer 28 in Verbindung. Die wirksame
Weite der Auslässe 360 wird von einem flachen perforierten Abdeckelement 500 bestimmt, das mit verschieden
weiten Öffnungen 520 versehen ist, mit denen der wirksame Durchmesser der Auslässe 360
in derselben Weise verändert werden kann, wie bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 4 beschrieben.
Die Abdeckelemente 500 werden unterhalb der Auslässe 360 und an der Unterseite der oberen Wandung
der hohlen Blöcke 400 anliegend von den Traggliedern 530 und 540 mit L-förmigem Querschnitt getragen.
Die Anordnung der Perforationen der Abdeckelemente ist im vorliegenden Falle der Breite der
zu behandelnden Glasplatten entsprechend getroffen, wie bereits ausführlich beschrieben, und die Abdeckelemente
werden in die Abführkanäle der Blöcke 40 des Gasabstützbettes 20 besonders längs desjenigen
Teiles des Abstützbettes 20 eingeführt, an dem das Glas sich leicht verformt und dem Umriß des Abstützbettes
anpaßt. Soll z. B. eine ebene Glasplatte gebogen werden, so wird die Glasplatte über dem
Abstützbett 20 in einem Abstand von ungefähr 0,125 bis 0,5 mm in demjenigen Teil des Bettes abgestützt,
ίο in dem der Umriß sich von der ebenen zur gekrümmten
Form ändert, sowie in dem folgenden gekrümmten Abschnitt. Bei einer solchen Abstützhöhe ist eine
gleichmäßige Abstützung wesentlich, weshalb die Abführungsströmung genau und ordnungsgemäß kontrolliert
werden muß. Dasselbe gilt für ein ebenes Bett in demjenigen Teil, in dem das Glas die Verformungstemperatur
von dem Tempern erreicht. Erfolgt die Abstützung nicht gleichförmig, so paßt sich
die Glasplatte der gewünschten Form oder der Ebenheit nicht an.
Die Gasbrenner 25 strahlen die Hitze gegen die Oberseite des Abstützbettes 20 ab und führen heiße
Verbrennungsprodukte mit der Verformungstemperatur des Glases zu (d. h. mit einer Temperatur von
ungefähr 526° C und höher und im allgemeinen mit einer Temperatur von 593 bis 704° C oder höher).
Die kraftbetriebenen Gebläse 26 setzen diese heißen Verbrennungsprodukte aus der Zone oberhalb des
Abstützbettes 20 durch den Kanal 46, durch die Öffnungen 48 und in die Kammer 28 unter dem Abstützbett
20 in Umlauf. Als Beispiel sei eine Strömungsmenge von ungefähr 105 Liter pro Quadratmeter
pro Minute der Bettfläche und ein Gasdruck von ungefähr 45,7 bis 63,5 mm Wassersäule in der
Hauptkammer angeführt. Bei diesen Bedingungen schwebt eine Platte eines herkömmlichen Fensteroder
Flachglases aus Soda, Kalk, Kieselerde mit einer Dicke von ungefähr 4,8 mm in einer Entfernung von
ungefähr 0,125 bis 0,5 mm über der Oberseite des Abstützbettes. Das diese Abstützung bewirkende Gas
wird aus der Hauptkammer 28 durch die Gaseinlasse 34 zu der über dem Abstützbett 20 unter den abgestützten
Glasplatten gelegenen Zone geleitet. Dieses Gas strömt dann zu einem benachbarten Auslaß 36
und von dort aus durch einen Verteiler oder ein Rohr 38 zu der einen niedrigeren Druck aufweisenden Umgebungsluft,
die den oberen Teil des Abstützbettes 20 umgibt. Die in den Kanälen 38 befindlichen Abdeckelemente
beeinflussen den wirksamen Durchmesser der Auslässe 36 und vermindern die Menge
des abstützenden Gases, das durch die Auslässe 36 unterhalb der Längskanten der abgestützten Glasplatte
entweicht im Vergleich zu der Menge des abstützenden Gases, das durch die unter der Mitte der
abgestützten Glasplatte gelegenen Auslässe 36 entweicht. Das Abstützbett 20 ist gegen die Waagerechte
unter einem Winkel von ungefähr 8 bis 12° seitlich geneigt, wobei die Abstützfüße 30 der Kette 32 die
Glasplatten ordnungsgemäß ausrichten und längs des Abstützbettes so befördern, daß die untere Kante der
Glasplatten längs einer vorherbestimmten Bezugslinie an der unteren Längskante des Abstützbettes 20 verläuft.
Sollen Glasplatten mit einer anderen Größe als die zuvor bearbeiteten Glasplatten behandelt werden, so
wenden die Abdeckelemente 50 durch andere Elemente ersetzt, die ein neues Muster von Kontrollöffnungen
für die Auslässe 36 aufweisen, das der neuen
109 512/142
Breite der zu bearbeitenden Glasplatten entspricht.
Das besondere Muster der Kontrollöffnungen der Abdeckelemente 50 kann leicht aus der Breite der
zu bearbeitenden Glasplatte bestimmt werden. Ein •befriedigendes Muster wird am besten aus Versuchen
bestimmt, soll jedoch mindestens die ersten beiden Auslässe verengen, die von der Glasplatte an jeder
Längskante überdeckt werden, besonders bei breiteren Glasplatten können weitere Löcher verengt werden.
Ein genaues Verfahren zum Bestimmen der wirksamsten Weite der Löcher bei dem perforierten Abdeckelement
umfaßt das Messen des Druckprofils, das besteht, wenn das Abstützbett 20 bis zur Breite
des zu behandelnden Glases abgedeckt ist, wonach das Druckprofil durch versuchsweise Änderungen der
verengten Öffnungen der Abdeckelemente 50 abgeändert wird.
Ein Druckprofil an der Oberseite des Abstützbettes 20 kann auf die folgende Weise bestimmt werden.
Eine Druckfühlplatte mit einem kleinen Loch wird über dem Abstützbett mit einem Abstand angeordnet,
der der Höhe einer abgestützten Glasplatte, z. B. 0,25 mm entspricht. Am Fühlloch wird ein Druckwandler
angeordnet, und der elektrische Ausgang des Druckwandlers wird einer Aufzeichnungsvorrichtung
zugeführt, die die Druckänderungen auf einer Achse graphisch aufträgt und die Versetzung der Druckfühlplatte
auf der anderen Achse. Der Druckwandler steuert die Versetzung der Aufzeichnungsvorrichtung
beispielsweise längs der Y-Achse. Ein Potentiometer, dessen Achse durch die waagerechte Bewegung der
Fühlplatte in bezug auf das Abstützbett gedreht wird, übersetzt diese Bewegung in ein elektrisches Signal,
das die Versetzung der Aufzeichnungsvorrichtung längs der anderen oder der X-Achse der graphischen
Aufzeichnung steuert.
Sachkundige können an der oben beschriebenen Einrichtung verschiedene Änderungen vornehmen.
Im besonderen kann die oben beschriebene Anordnung, obwohl diese in Verbindung mit einem ebenen
Abstützbett offenbart wurde, ebensogut bei einem Abstützbett verwendet werden, das entweder quer zur
Bewegungsrichtung des Glases oder in der Bewegungsrichtung oder in beiden Richtungen gekrümmt
ist. Ist das Bett nur schwach gekrümmt, so braucht nur die Oberseite der Blöcke 40 mit dem entsprechenden
Umriß versehen zu werden, während der übrige Aufbau unverändert belassen werden kann. Ändern
sich die Krümmungen jedoch sehr stark, d.h., der Krümmungsradius ist klein, so kann der ganze Block
40 gekrümmt ausgestaltet werden, wenn diese Krümmung quer zur Bewegungsbahn des Glases verläuft,
wobei die Abführungsleitungen 28 gleichfalls gekrümmt
werden können. Solange der Krümmungsradius sich nicht verändert, so können die rohrförmigen
perforierten Abdeckelemente lediglich mit demselben Krümmungsradius gebogen werden, so
daß sie ohne Schwierigkeiten eingeführt und herausgezogen werden können. Bei nicht konstantem
Krümmungsradius können die Abdeckelemente biegsam ausgebildet werden, so daß sie durch die Kanäle
hindurchgeführt werden können. In einem solchen Falle ist es erwünscht, von beiden Seiten des Abstützbettes
aus kurze Abdeckelemente an Stelle eines einzigen Elementes einzuführen, das sich von der
einen Seite zur anderen erstreckt.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Abstützen einer Glasplatte auf einer Gasströmung mit einem Gasabstützbett,
das eine Anzahl von Gasauslässen aufweist, aus denen das Abstützgas unter Druck austritt, sowie
eine Anzahl einzelner Abführungskanäle besitzt, die ein Entweichen des Gases aus dem über dem
Gasabstützbett liegenden Raum in Zonen niedrigeren Druckes unterhalb einer auf dem Gasabstützbett
abgestützten Glasplatte zulassen, und einen Vorratsbehälter für das unter Druck stehende Gas aufweist, der mit den Gasauslässen
in Verbindung steht, sowie Fördermittel aufweist, um aufeinanderfolgende Glasplatten über das
Gasabstützbett längs einer Bahn zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare
Abdeckelemente (50; 500) mindestens jenen Abführungskanälen (36; 360) zugeordnet sind, die
den sich gegenüberliegenden Längskanten der geführten Glasplatten benachbart sind, um die
Gasmenge, die durch die Abführungskanäle entweicht, zu verändern.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführungskanäle (36;
360) in Reihen quer zum Gasabstützbett angeordnet sind und mit entsprechenden rohrförmigen
Abführungsverteilern (38) in Verbindung stehen und die Abdeckelemente (50; 500) so angepaßt
sind, daß sie in die Abführungsverteiler hineinpassen und eine Anzahl auf Abstand stehende
Öffnungen (52; 520) besitzen, um die wirksamen Durchmesser der Abführungskanäle (36) quer
über das Gasabstützbett hinweg zu verkleinern.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Öffnungen
(52; 520) der Abdeckelemente (50; 500) sich nach einem Muster längs der rohrförmigen Elemente
verändern.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement
(50) rohrförmig ist und ein oder zwei rohrförmige Elemente (50; 500) für jeden Abführungsverteiler
(38) vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Reihen von
Öffnungen vorgesehen sind, die auf dem Umfang desselben rohrförmigen Elementes (57) in Abständen
angeordnet sind, wobei in verschiedenen Reihen auf dem Element verschiedene Muster
von Öffnungen vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement
eine mit Löchern versehene Platte (500) ist und ein Mittel (530) vorgesehen ist, um die Platte
(500) unterhalb der Abführungskanäle (360) ausbaubar
zu befestigen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69105297T2 (de) | Ofen zum Heizen von Glasscheiben. | |
| DE1421785B2 (de) | Verfahren zum Abstützen einer Glastafel zu deren Behandlung bei einer Glasverformungstemperatur | |
| DE1809859C3 (de) | Verfahren zum Härten von flachen Glasscheiben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1496007C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Biegen einer Glastafel | |
| DE2245794B2 (de) | Verfahren zum Kühlen von Glashohlware und Tunnelkühlofen zur Ausführung des Verfahrens | |
| DE1205291B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Waerme-behandlung von flaechigem Metallwalzhalbzeug, vorzugsweise Aluminiumblechen oder -baendern | |
| DE1471948C3 (de) | Düsenkopf zur Erzeugung einer Tragschicht für eine Platte aus festem Material | |
| DE1596386A1 (de) | Vorrichtung zum Leiten schmelzfluessigen Glases zu den Arbeitsstellen | |
| DE1496019C (de) | Einrichtung zum Abstützen von Glasplatten | |
| DE1596624C3 (de) | Vorrichtung zum Fördern von Glastafeln längs eines Gaspolsters | |
| DE1757644B2 (de) | Heizeinrichtung fuer durchlaufoefen insbesondere tunneloefen fuer backwaren | |
| DE1596626A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen einer gewuenschten Gestalt von Glastafeln | |
| DE1496019B (de) | Einrichtung zum Abstützen von Glasplatten | |
| DE2619622C3 (de) | Infrarotstrahlungsanlage | |
| EP0002055A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum gleichzeitigen thermischen Vorspannen mehrerer nebeneinander hängender Glasscheiben in ruhender Stellung | |
| DE2116328A1 (de) | Anlage zur Herstellung von Tafelgals | |
| DE69200155T2 (de) | Ofen zum Tempern von insbesondere Glastafeln oder ähnlichem. | |
| DE7515596U (de) | Heizvorrichtung | |
| DE2536036C3 (de) | Heizvorrichtung zum Erhitzen von Rohrabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff | |
| DE1285687B (de) | Vorrichtung zum Haerten einer Glasscheibe | |
| DE1471986C3 (de) | Vorrichtung zum Biegen und Transportieren von Glasplatten | |
| DE1471986B2 (de) | Vorrichtung zum Biegen und Transportieren von Glasplatten | |
| DE102016223041A1 (de) | Backofen | |
| DE1142065B (de) | Durchlaufofen zur Waermebehandlung fuer Bleche, besonders aus Leichtmetall | |
| DE1471957C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Glasscheiben |