[go: up one dir, main page]

DE1492664U - - Google Patents

Info

Publication number
DE1492664U
DE1492664U DENDAT1492664D DE1492664DU DE1492664U DE 1492664 U DE1492664 U DE 1492664U DE NDAT1492664 D DENDAT1492664 D DE NDAT1492664D DE 1492664D U DE1492664D U DE 1492664DU DE 1492664 U DE1492664 U DE 1492664U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
discharge
transformer
main
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT1492664D
Other languages
English (en)
Publication of DE1492664U publication Critical patent/DE1492664U/de
Active legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung.
  • Es wird die Priorität aus der entsprechenden amerikanischen Anmeldung Ser. No. 216 701 vom 30. 6, 1938 beanspruchte Die Erfindung bezieht sich auf Schalteinrich'-tungon. Es werden hiernach elektrische Entladungsgefäße angewendete und der Strom wird beim Schaltvorgang aus seiner ursprünglichen Bahn auf einen Nebenschlußzweig verschoben, bevor die Hauptkontakte so weit geöffnet sind, daß sich ein wesentlicher Lichtbogen zwischen ihnen bilden könnte.
  • Im folgenden seien die Merkmale der Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele beschrieben und erläutert.
  • Die in Figur 1 schematisch gezeigte Anordnung ist zwischen Hauptleitungen 11 und 13 geschaltet « Die Hauptkontaktanordnung 15 befindet sich in der Leitung 11. Sie besteht im wesentlichen aus Schaftstücken 17,19, einer Kniehebelverklinkung 21 und einer elektromagnetischen auslöseeinrichung 23 mit Auslösespule 25 an sich bekannter Art.
    Im Nebenschluß zur Hauptschalteinrichtung liegt
    ein
    ein Entladungsgefäß 27, vorzugsweise mit Queoksilberelektroden 29, 31. In diese ragen Zündelektroden 33 und 35 hinein, die jeweils im gewünschten Zeitpunkt die Entladung einleiten sollen, Sie sind an die Sekundärwicklungen 41 und 43 eines Transformators 37 mit der Primärwicklung 39 angeschlossene In den Anaohlußleitungen können Gleichrichter 45, 47 liegen, so daß die Zündung beispielsweise mittels der Elektrode 33 dann erfolgt, wenn die Elektrode 29 gegenüber der Elektrode 31 negatives Potential besitzt. Die Gleichrichter 45 und 47 können Trockengleichrichter oder Elektronenröhren sein ; auch andere Bauarten von Gleiohrichtern sind hierfür geeignet.
  • Zur Steuerung der Erregung des Transformators 37 bzw. der Zündelektroden 29 und 31 dient ein schaltelektromagnet 49, dessen Rohrkontakte 51 den Transformator an eine geeignete zur Verfügung stehende Stromquelle mit einer bestimmten Phasenverschiebung gegenüber dem die Hauptleitungen 11 und 13 durchfließenden Strom legen.
  • Zur Steuerung des Auslaseelektromagneten 25 und des Steuerelektromagneten 49 dient ein Stromwandler 55. in der Hauptleitung 11. Die Wicklung 53 des Steuerelektromagnaten 49 ist so bemessen, daß das Ansprechen erfolgt, wenn der Hauptstrom etwas kleiner ist, als zur Erregung der Auslöaespulo 25 erforderlich ist.
  • Die Arbeitsweise ist folgende : Ist der Schalter 15 geschlossen und tritt eine auslösebedingung, beispielsweise Überlast oder Kurzschluß,
    ein
    ein, so nimmt der Strom im Sekundäre--ins des Wandlers 55 zu.
  • Es spricht dann zuerst der Elektromagnet 49 an, so daß der Transformator 37 an Spannung gelegt wird. Die Sekundärkreise 41, 43 des Transformators 37 erhalten dadurch Strom und die Zündelektroden 33, 35 des Entladungsgefäßes sprechen an.
  • Jedoch wird das Entladungsgefäß 27 noch nicht vom Strom durchflossen, solange der Schalter 15 noch geschlossen ist, da die Elektroden 29 und 31 im wesentlichen das gleiche Potential haben.
  • Erreicht der Strom im Sekundärkreis des Wandlers 55 einen zweiten vorbestimmten Wert, der etwas höher liegt als der erste, bei welchem der Schaltelektromagnet 49 anspricht, so wird der Auslösemagnet 23 betätigt, und der Hauptschalter 17,19 geöffnet. Es besteht auch die Möglichkeit, die elektromagnetspulen 53 und 25 etwas gleichzeitig zu erregen, insbesonderte, wenn die Trägheit der Auslösevorrichtung 49 und der Sohalteinrichtung 15 so groß sind, daß der Transformator 37 erregt wird, bevor sich die Hauptkontakte öffnen.
  • Sobald die Schaltstücke 17 und 19 sich getrennt haben, vergrößert sich der Potentialunterschied zwischen den Elektroden 29 und 31, und die Entladungsvorrichtung 27 spricht an. Der Übergangswiderstand ist schon beträchtlich, bevor sioh die Kontakte vollständig voneinander getrennt haben ; daher kann der Entladungsvorgang bereits beginnen, bevor zwischen den Kontakten ein Lichtbogen entstanden ist. Ist die Entladung eingeleitet, so ist der Spannungsabfall zwischen den den Elektroden 29 und 3'i bzw. den Kontakten 17 und 19 so
    groß, dar. der Stromfluß ilbcir die Koii, kte 17 und 19 aufhören
    muß. Der Stromwandler 55 wird dadurch aus der Strombahn ausgeschaltet und die Elektromagnetspulen 53 und 25 werden entregt. Der Steuerkontakt 51 wird also nieder geöffnet, wodurch die Zündolektroden 33 und 35 abgeschaltet werden. Der Strom der Hauptleitung 11 fließt nun durch das Entladungsgefäß 27J bis die nächste Wechselstromhalbwelle zu Ende ist. Eine erneute Zündung kann danach nicht mehr erfolgen, da die Zündelektroden 33 und 35 entregt sind.
  • Figur 2 zeigt eine Anordnung mit zwei Entladungsgefäßen 59 und 61. Jedes dieser Gefäße hat eine Anode 63, eine Kathode 65 und eine Zündelektrode 67. Beide Gefäße sind
    zu dem Enuptschalter 15 parallel geschaltet. Gibtergesteur-
    te Gasentladungsröhren und andere Anordnungen mit lichtbo-
    genartiger Entladung können gleichfalls angewendet werden.
  • Die Gefäße 59 und 61 sind derart gegeneinander geschaltet, daß jeweils die Polarität Anode/Kathode des einen mit der Polarität des Wechselstromes in der Hauptleitung 11 übereinstimmt. Die Zündelektroden 67 beider Gefäße werden über Transformatoren 69, 71 erregt. Beide Transformatoren können über einen besonderen Transformator 73 unter Zwischenschaltung eines Phasenschiebers 74 gespeist werden. Das der Zünd-
    elektrode 67 aufgedrückt Potential soll zweckmäßig mittels
    des Phasenschieber 74 derart verschoben sein, daß es einen
    beträchtlichen positiven Uert besitzt, wenn die positive
    Halbwelle des der Hauptelektrode aufgedrUckten Potentials beginnt. beginnt. Die Arbeitsweise stimmt gdsätzlich mit derjenigen der Anordnung nach Figur 1 überein. Es ist ersichtlich, daß die Öffnung des Stromkreises auch mit nur einer Entladungs-Vorrichtung 59 oder 61 erfolgen kann. Gegebenenfalls Kann daher die eine der beiden Entladungsvorrichtungen nebst dem hierzu erforderlichen Transformator und Gleichrichter weggelassen werden.
  • Bei der Anordnung nach Figur 3 ist ein Transformator 75 mit einer Primärwicklung ? ? und nur einer Sekundärwicklung 79 vorhanden, mit Hilfe deren beide zündelektroden 33 und 35 erregt werden. Der Steuerelektromagnet 49 besitzt einen zusätzlichen Kontaktsatz 81 zum An- und Abschalten der Zündelektroden 33, 35. Ferner kann ein Strombegrenzungswiderstand 83 vorgesehen sein. Die Arbeitsweise ist ähnlich wie bei der Anordnung nach Figur 1.
  • Bei der Anordnung nach Figur 4 kann die Erregung der Elektromagnotspule 53 und der Auslösespule 25 durch Hilfskontakte 85 eingeleitet worden. Diese können willkürlich, z.B. von Hand, durch Druckknopf oder ferngesteuert in Abhängigkeit von irgendwelchen Betriebsbedingungen betätigt werden. Zur Erregung der Spulen 53 und 25 dient bei diesem Ausführungsbeispiel eine besondere Energiequelle. Der Steuerelektromagnetschalter 49 schließt mehrere Kontakte 51, woduroh die Zündelektroden 33, 35 an Speiaebatterien 93, 95 bzw sonstige Hilfsenergiequellen gelegt werden, und schließt einen Haltestromkreis über besondere Kontakte 97 ; außerdem
    wird
    wird durch Kontakte 99 von demselben Elektromagnetsohalter 53 der Auslöseelektromagnet 25 an Spannung gelegt. Die Arbeitweise stimmt im übrigen grundsätzlich mit derjenigen der vorher beschriebenen Anordnungen überein* Die Anwendbarkeit der Vorschläge der Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele.
  • So kann insbesondere die Hauptschaltvorrichtung 17,19 nebst ihrer Betätigugns- und Auslöseeinrichtungen, die unter Umständen überhaupt wegfallen können, auch anders ausgebildet sein, als es in den schematischen Zeichnungen veranschaulicht ist.
  • Die einzelnen vorgeschlagenen Maßnahmen stellen nicht nur im Zusammenhang, sondern auch losgelöst davon wertvolle Verbesserungen dar, 4 Figuren, 2 Schutzansprüche. SohutzänsprQch :

Claims (1)

  1. chu. tzanspruoin
    Schalteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Hauptkontakten ein oder mehrere elektrische ntladungs- gefässe mit undelekbroden angeordnet sind, auf welche der Strom beim chaLtvorgang durch Anapannunglegen der mit Gleich- strom oder mit gleich, criciceenjtrom gespeisten Zündelek- boden aus neuer ursprünlLchen Bahn herausgeschoben wird, so dass er dort bejLm Gtrotunulldurchgang unterbrochen wird.
DENDAT1492664D Active DE1492664U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1492664U true DE1492664U (de)

Family

ID=797261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1492664D Active DE1492664U (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1492664U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE697572C (de) Magnetischer Schnellausloeser oder Schnellrelais
DE1513104A1 (de) Elektrische Schalteinrichtung
DE2143633C3 (de) Entmagnetisierungseinrichtung
DE1492664U (de)
DE894582C (de) Steuerschaltung fuer gegensinnig parallel geschaltete Gasentladungsstrecken
DE1297220B (de) Anordnung an Stufenschaltern fuer Transformatoren
DE970768C (de) Wechselstromgespeiste Widerstands-Schweissmaschine zum Schweissen mit Gleich- oder Wechselstrom
DE1198468B (de) Bolzenschweissverfahren mit Kondensator-entladung und Schaltanordnung hierzu
DE719445C (de) Schaltanordnung zum abwechselnden Ein- und Ausschalten von Laststromkreisen
DE969347C (de) Mit steuerbaren Entladungsgefaessen arbeitende Schalteinrichtung zur Steuerung eines Widerstands-Schweisstransformators mit Schnittbandkern aus Siliziumeisen
AT37684B (de) Einrichtung für die Zündung hintereinander geschalteter Quecksilberdampf- und ähnlicher Lampen.
DE659812C (de) Schaltungsanordnung zur Inbetriebnahme von gittergesteuerten Quecksilberdampfgleichrichtern mit Wechselstromzuendung
DE639996C (de) Schnell wirkende Relaisschaltung, insbesondere fuer Schutzzwecke
DE967019C (de) Mechanischer Schaltstromrichter
DE644404C (de) Selektive Schnellschutzanordnung, insbesondere fuer parallele Leitungen
DE642630C (de) Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Entladungsgefaessen mit Gas- oder Dampffuellung, Steuergitter und Gluehkathode
DE187045C (de)
DE866208C (de) Lichtbogenfrei arbeitender Schalter, insbesondere Lastschalter fuer Stufenregeleinrichtungen von Transformatoren, Drosseln u. dgl.
DE589221C (de) Vorrichtung zum Speisen elektrischer Verbrauchsgeraete, wie z. B. elektrischer Leuchtroehren
AT136909B (de) Einrichtung zum Schutz gegen Rückzündungen in Gas- oder Dampfentladungsgefäßen.
AT20684B (de) Schaltungseinrichtung für selbsttätige Transformatorschalter.
DE644350C (de) Elektrische Widerstandsschweissvorrichtung, bei der der Schweissstrom in der Sekundaerwicklung eines Transformators erzeugt wird, dessen Primaerwicklung durch unterbrochenen Gleichstrom Gespeist wird
DE643208C (de) Relaiseinrichtung, welche anspricht, wenn die Phasenlage zwischen zwei zu vergleichenden periodischen elektrischen Groessen einen bestimmten Grenzwert ueberschreitet
DE478736C (de) Entladungsroehre mit eingeschlossener Bogenentladung zwischen feststehenden Elektroden in einer Edelgasfuellung
DE1092984B (de) Wechselstromschalter