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DE967019C - Mechanischer Schaltstromrichter - Google Patents

Mechanischer Schaltstromrichter

Info

Publication number
DE967019C
DE967019C DES25387A DES0025387A DE967019C DE 967019 C DE967019 C DE 967019C DE S25387 A DES25387 A DE S25387A DE S0025387 A DES0025387 A DE S0025387A DE 967019 C DE967019 C DE 967019C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
winding
contact
contacts
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES25387A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Zirkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES25387A priority Critical patent/DE967019C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE967019C publication Critical patent/DE967019C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/30Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters
    • H02M7/32Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts
    • H02M7/36Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts with electromagnetically-operated vibrating contacts, e.g. chopper

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. SEPTEMBER 1957
S25387 VIIIb/2id*
ist als Erfinder genannt worden
Mechanischer Schaltstromrichter
Das Hauptpatent hat angefangen am 10. April 1951
Patentanmeldung bekanntgemacht am 4. Februar 1954
Patenterteilung bekanntgemacht am 12. September 1957
Das Hauptpatent behandelt einen mechanischen Schaltstromrichter, dessen Kontakte elektromagnetisch geschlossen und gehalten werden und mit Schaltdrosseln zur Erzeugung von Ein- und Ausschaltstufen in Reihe liegen. Besondere elektrische Steuermittel dienen dazu, eine zur Kontaktschließung erforderliche Anzugskraft in einem wählbaren Augenblick bei positiv gerichteter, d. h. in der vorgeschriebenen Stromflußrichtung treibender Einschaltspannung, jedoch vor dem auf die Einschaltstufe folgenden Anstieg des Kontaktstromes, und eine zum Halten ausreichende Magnetkraft während des der Ausschaltstufe vorhergehenden Abfalles des Kontaktstromes zu erzeugen. Zu diesem Zwecke trägt das Magnetsystem des Kontaktes als Steuerwicklung eine zusätzliche Wicklung, die vom Strom eines Nebenschlußsteuerkreises oder eines getrennten Stromkreises gespeist wird. Außerdem ist eine vom Hauptstrom durchflossene Wicklung vorgesehen, die während des größten Teiles der Zeit, in der der Kontakt stromführend ist, einen erhöhten Kontaktdruck verursacht. Erfindungsgemäß kann ein solcher Schaltstromrichter in der Weise vorteilhaft weiter ausgestaltet sein, daß die Hauptstromwicklung und die Steuerwicklung auf verschiedenen Magneten angeordnet und daß den Magneten verschiedene, einander parallel geschaltete Kontakteinrichtungen zugeordnet sind.
Durch die Parallelschaltung mehrerer Kontakteinrichtungen wird der zulässige Gesamtbetriebsstrom des Schaltstromrichters erhöht. Die zusätz-
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lichen Steuermittel brauchen aber nicht für alle parallel geschalteten Kontakte vorgesehen zu sein. Es ist ohnehin praktisch nur schwer zu erreichen, daß sich sämtliche parallel geschalteten Kontakte genau gleichzeitig schließen bzw. öffnen, sondern es wird stets einer beim Schließen der erste und einer beim Öffnen der letzte sein. Mit der Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß sich immer derselbe Kontakt bzw. dieselben Kontakte, nämlich die der ίο Steuerwicklung zugeordneten, nach Art sogenannter Vorkontakte, zuerst schließen und zuletzt öffnen, und zwar zu solchen Zeiten, in denen sich der zu schaltende Strom gerade in einer Stufe befindet und somit die Schließung und Öffnung praktisch strom- und spannungslos erfolgt. Diese Kontakte übernehmen bei dem auf die Kontaktschließung folgenden Stromanstieg zunächst den Gesamtstrom jedesmal vorübergehend so lange, bis der die Hauptstromspule tragende Magnet nach Erreichung zo seines Anzugswertes auch die übrigen Kontakte der Parallelschaltung geschlossen hat. Dadurch sind auch für diese sich später schließenden Kontakte die Voraussetzungen für einen einwandfreien Dauerbetrieb sichergestellt, da auch bei ihrer vorzeitigen Öffnung infolge und während des Abfalles des Hauptstromes unter den Haltewert der fallende Strom wieder in seiner Gesamtheit von den der Steuerwicklung zugeordneten Kontakten, die durch den in dieser Wicklung fließenden unabhängigen Haltestrom noch geschlossen gehalten werden, kurzzeitig übernommen wird, bis sich nach Eintritt der Ausschaltstufe auch diese Kontakte praktisch strom- und spannungslos öffnen. Damit ist ein vollständiger Schutz sämtlicher Kontakte ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand, insbesondere für den Steuerkreis, erreicht. Die der Steuerwicklung und ihrem Magnet zugeordneten Kontakte können überdies wegen ihrer kurzzeitigen Beanspruchung mit dem Gesamtstrom, dessen Augenblickswerte gerade dann immer sehr niedrig sind, mit kleineren Abmessungen ausgeführt sein als die anderen, ebenso ihre elektromagnetische Betätigungseinrichtung.
In der Zeichnung ist in Fig. ι ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in Anlehnung an Fig. ι des Hauptpatents dargestellt. Auch Fig. 2 ähnelt der entsprechenden Figur des Hauptpatents und dient zur Erläuterung der Wirkungsweise.
Gemäß Fig. ι speist die Sekundärwicklung ι eines Transformators den Hauptstromkreis des Gleichrichters, der aus der Reihenschaltung der Schaltdrossel 2 mit den einander parallel geschalteten Kontakten 3 und 3a, der Hauptstromwicklung 4 und der Belastung 5 besteht. Zusätzliche Vormagnetisierungsanordnungen und Parallelpfade, wie im Hauptpatent angedeutet, können hier ebenfalls vorgesehen sein. Der in der Zeichnung nicht dargestellte Magnet, auf dem sich die Hauptstromwicklung 4 befindet, steuert allein den Kontakt 3. Der Parallelkontakt 3ß dagegen wird von einem zweiten, nicht dargestellten Magnet betätigt, der die Steuerwicklung 8 trägt. Der Kontakt 3 kann sich zunächst nicht schließen, da die Hauptstromspule 4 bei geöffneten Kontakten stromlos ist. Im Nebenschluß zu der aus der Schaltdrossel 2, den Kontakten und der Hauptstromwicklung 4 bestehenden Reihenschaltung von α bis b ist ein Steuerkreis angeschlossen, der ein gittergesteuertes Entladungsventil 6, einen ohmschen Widerstand 7, die Steuerwicklung 8 und eine Gleich-Spannungsquelle 9 enthält. Die Spannung ez der letzteren wird zweckmäßig um ein geringes höher als die Zündspannung des Steuerventils 6 gewählt. Hierdurch wird erreicht, daß das Ventil 6 praktisch nur dann zünden kann, wenn die zwischen den Punkten α und b wirksame Spannung, die die Einschaltspannung der Kontakteinrichtung darstellt, von der negativen Sperrspannung bereits auf einen positiven Wert angestiegen ist. Die Gittersteuerung des Ventils 6 kann zum Zwecke der Gleichspannungsregelung durch Teilaussteuerung mit Hilfe einer der zahlreichen bekannten Methoden bewirkt werden.
In Fig. 2 sind in Abhängigkeit von der Zeit t die sinusförmige Sekundärspannung e der Transformatorwicklung 1, der Strom i in dem beschriebenen Nebenschluß-Steuerkreis und der über die Kontakte fließende Strom I im Hauptkreis aufgetragen. Wird das Steuerventil 6 durch die Zuführung eines positiven Gitterimpulses nach Ablauf des vom Zeitpunkt t0 gerechneten Steuerwinkels α im Zeitpunkt tx gezündet, so führt der Steuerkreis einen zunächst ansteigenden Strom. Beim Erreichen des Ansprechwertes V schließt sich der Kontakt 3a im Zeitpunkt te. Der nunmehr über diesen Kontakt einsetzende Hauptstrom I hat zunächst während der Einschaltstufe Δ tE eine sehr geringe Höhe. Unter dem Einfluß der während der Einschaltstufe an der Schaltdrossel 2 und somit zwischen den Punkten a und b liegenden Spannung steigt der Steuerstrom während der Einschaltstufe noch weiter an und vergrößert dadurch den Kontaktdruck. Die Einschaltstufe ist im Zeitpunkt t.2 beendet, wo die Drossel 2 ihre Sättigung erreicht hat. Von nun ab sind zwischen den Punkten α und b nur die ohmsehen und induktiven Spannungsabfälle der Wicklungen 2, 4 und des Kontaktes 3a wirksam. Der Steuerstrom i klingt daher auf einen im wesentlichen durch die Spannung ez und den Wirkwiderstand des Steuerkreises bestimmten stationären Wert ab, der so einzustellen ist, daß er noch oberhalb des Abfallstromwertes i" der Steuerwicklung 8 liegt. Der Hauptstrom verläuft nach Ablauf der Einschaltstufe vom Zeitpunkt t2 ab nach Werten, die durch die Spannung e und den Belastungswiderstand 5 gegeben sind. Er steigt also zunächst steil an und erreicht dabei den Anzugswert /' der Steuerwicklung 4. Die Strommaßstäbe sind so gewählt, daß -dieser Wert in der Figur auf gleicher Höhe mit dem Wert V liegt. Nach Überschreitung des Anzugswertes /' im Zeitpunkt ts schließt sich der Kontakt 3 und übernimmt bei entsprechender Abgleichung der Widerstandswerte der verschiedenen Kontaktstrompfade einen überwiegenden Anteil des Hauptstromes /. Der letztere nähert sich am Ende der Halbwelle wieder dem Wert
Null. Sobald der Abfallwert/" der Hauptstromwicklung 4 im Zeitpunkt ti unterschritten wird — auch dieser Wert ist bei den gewählten Strommaßstäben in gleicher Höhe mit i" liegend angenommen —■ öffnet sich der Kontakt 3, wobei der Kontakt 3fl den bereits stark abgesunkenen Gesamtstrom übernimmt. Kurz darauf, im Zeitpunkt ts, tritt der letztere in die Ausschaltstufe ein. An der Schaltdrossel 2 erscheint j etzt eine entgegengesetzte Spannung, durch die der Steuerstrom i auf Null und das Ventil 6 zum Erlöschen gebracht wird. Bei Unterschreitung des Abfallwertes i" öffnet sich der Kontakt 2>a wunschgemäß innerhalb der Ausschaltstufe Δ tj^ im Zeitpunkt ta. Der Zeitpunkt t6 bezeichnet das Ende der Ausschaltstufe. Falls der Stufenstrom nicht vollständig auf den Wert Null abgeglichen ist, fließt er in der Zeit von ta bis i6 über einen Nebenweg, oder er wird in Gestalt eines Vormagnetisierungsstromes von einer der obengenannten besonderen Vormagnetisierungswicklungen übernommen.
Die im Hauptpatent erwähnten Vorteile bleiben bei der vorliegenden Anordnung in vollem Umfang erhalten. Aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel können mehrphasige Anordnungen und andere Schaltungen, beispielsweise in Anlehnung an die Fig. 3 und 4 des Hauptpatents, abgeleitet werden. Auch die Verwendungsmöglichkeiten entsprechen den im Hauptpatent angegebenen. Für die konstruktive Durchbildung der Kontakteinrichtung und ihrer Betätigungsorgane kann beispielsweise das Deutsche Patent 735 645 unter sinngemäßer Trennung der Magnetwicklungen Anhaltspunkte liefern.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mechanischer Schaltstromrichter, dessen Kontakte elektromagnetisch betätigt werden und mit vormagnetisierten Schaltdrosseln in Reihe liegen, mit vom Kontaktstrom durchflossener Hauptstromwicklung der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung und mit zusätzlicher Steuerwicklung nach Patent 966 694, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptstromwicklung und die Steuerwicklung auf verschiedenen Magneten angeordnet und daß den Magneten verschiedene, einander parallel geschaltete Kontakteinrichtungen zugeordnet sind.
2. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Steuerwicklung und ihrem Magnet zugeordneten Kontakte kleiner sind als die anderen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 692/68 9.57
DES25387A 1951-10-31 1951-10-31 Mechanischer Schaltstromrichter Expired DE967019C (de)

Priority Applications (1)

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DES25387A DE967019C (de) 1951-10-31 1951-10-31 Mechanischer Schaltstromrichter

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DES25387A DE967019C (de) 1951-10-31 1951-10-31 Mechanischer Schaltstromrichter

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DE967019C true DE967019C (de) 1957-09-26

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