DE967019C - Mechanischer Schaltstromrichter - Google Patents
Mechanischer SchaltstromrichterInfo
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- DE967019C DE967019C DES25387A DES0025387A DE967019C DE 967019 C DE967019 C DE 967019C DE S25387 A DES25387 A DE S25387A DE S0025387 A DES0025387 A DE S0025387A DE 967019 C DE967019 C DE 967019C
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
- H02M7/30—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters
- H02M7/32—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts
- H02M7/36—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts with electromagnetically-operated vibrating contacts, e.g. chopper
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. SEPTEMBER 1957
S25387 VIIIb/2id*
ist als Erfinder genannt worden
Mechanischer Schaltstromrichter
Das Hauptpatent hat angefangen am 10. April 1951
Patentanmeldung bekanntgemacht am 4. Februar 1954
Patenterteilung bekanntgemacht am 12. September 1957
Das Hauptpatent behandelt einen mechanischen Schaltstromrichter, dessen Kontakte elektromagnetisch
geschlossen und gehalten werden und mit Schaltdrosseln zur Erzeugung von Ein- und Ausschaltstufen
in Reihe liegen. Besondere elektrische Steuermittel dienen dazu, eine zur Kontaktschließung
erforderliche Anzugskraft in einem wählbaren Augenblick bei positiv gerichteter, d. h.
in der vorgeschriebenen Stromflußrichtung treibender Einschaltspannung, jedoch vor dem auf die
Einschaltstufe folgenden Anstieg des Kontaktstromes, und eine zum Halten ausreichende Magnetkraft
während des der Ausschaltstufe vorhergehenden Abfalles des Kontaktstromes zu erzeugen.
Zu diesem Zwecke trägt das Magnetsystem des Kontaktes als Steuerwicklung eine zusätzliche
Wicklung, die vom Strom eines Nebenschlußsteuerkreises oder eines getrennten Stromkreises gespeist
wird. Außerdem ist eine vom Hauptstrom durchflossene Wicklung vorgesehen, die während des
größten Teiles der Zeit, in der der Kontakt stromführend ist, einen erhöhten Kontaktdruck verursacht.
Erfindungsgemäß kann ein solcher Schaltstromrichter in der Weise vorteilhaft weiter ausgestaltet
sein, daß die Hauptstromwicklung und die Steuerwicklung auf verschiedenen Magneten angeordnet
und daß den Magneten verschiedene, einander parallel geschaltete Kontakteinrichtungen
zugeordnet sind.
Durch die Parallelschaltung mehrerer Kontakteinrichtungen wird der zulässige Gesamtbetriebsstrom
des Schaltstromrichters erhöht. Die zusätz-
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lichen Steuermittel brauchen aber nicht für alle parallel geschalteten Kontakte vorgesehen zu sein.
Es ist ohnehin praktisch nur schwer zu erreichen, daß sich sämtliche parallel geschalteten Kontakte
genau gleichzeitig schließen bzw. öffnen, sondern es wird stets einer beim Schließen der erste und
einer beim Öffnen der letzte sein. Mit der Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß sich immer derselbe
Kontakt bzw. dieselben Kontakte, nämlich die der ίο Steuerwicklung zugeordneten, nach Art sogenannter
Vorkontakte, zuerst schließen und zuletzt öffnen, und zwar zu solchen Zeiten, in denen sich der zu
schaltende Strom gerade in einer Stufe befindet und somit die Schließung und Öffnung praktisch
strom- und spannungslos erfolgt. Diese Kontakte übernehmen bei dem auf die Kontaktschließung
folgenden Stromanstieg zunächst den Gesamtstrom jedesmal vorübergehend so lange, bis der die
Hauptstromspule tragende Magnet nach Erreichung zo seines Anzugswertes auch die übrigen Kontakte
der Parallelschaltung geschlossen hat. Dadurch sind auch für diese sich später schließenden Kontakte
die Voraussetzungen für einen einwandfreien Dauerbetrieb sichergestellt, da auch bei ihrer vorzeitigen
Öffnung infolge und während des Abfalles des Hauptstromes unter den Haltewert der fallende
Strom wieder in seiner Gesamtheit von den der Steuerwicklung zugeordneten Kontakten, die durch
den in dieser Wicklung fließenden unabhängigen Haltestrom noch geschlossen gehalten werden,
kurzzeitig übernommen wird, bis sich nach Eintritt der Ausschaltstufe auch diese Kontakte praktisch
strom- und spannungslos öffnen. Damit ist ein vollständiger Schutz sämtlicher Kontakte ohne
nennenswerten zusätzlichen Aufwand, insbesondere für den Steuerkreis, erreicht. Die der Steuerwicklung
und ihrem Magnet zugeordneten Kontakte können überdies wegen ihrer kurzzeitigen Beanspruchung
mit dem Gesamtstrom, dessen Augenblickswerte gerade dann immer sehr niedrig sind,
mit kleineren Abmessungen ausgeführt sein als die anderen, ebenso ihre elektromagnetische Betätigungseinrichtung.
In der Zeichnung ist in Fig. ι ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch in Anlehnung an Fig. ι des Hauptpatents dargestellt. Auch Fig. 2
ähnelt der entsprechenden Figur des Hauptpatents und dient zur Erläuterung der Wirkungsweise.
Gemäß Fig. ι speist die Sekundärwicklung ι
eines Transformators den Hauptstromkreis des Gleichrichters, der aus der Reihenschaltung der
Schaltdrossel 2 mit den einander parallel geschalteten Kontakten 3 und 3a, der Hauptstromwicklung
4 und der Belastung 5 besteht. Zusätzliche Vormagnetisierungsanordnungen und Parallelpfade, wie im Hauptpatent angedeutet,
können hier ebenfalls vorgesehen sein. Der in der Zeichnung nicht dargestellte Magnet, auf dem sich
die Hauptstromwicklung 4 befindet, steuert allein den Kontakt 3. Der Parallelkontakt 3ß dagegen
wird von einem zweiten, nicht dargestellten Magnet betätigt, der die Steuerwicklung 8 trägt. Der
Kontakt 3 kann sich zunächst nicht schließen, da die Hauptstromspule 4 bei geöffneten Kontakten
stromlos ist. Im Nebenschluß zu der aus der Schaltdrossel 2, den Kontakten und der Hauptstromwicklung
4 bestehenden Reihenschaltung von α bis b ist ein Steuerkreis angeschlossen, der ein gittergesteuertes
Entladungsventil 6, einen ohmschen Widerstand 7, die Steuerwicklung 8 und eine Gleich-Spannungsquelle
9 enthält. Die Spannung ez der letzteren wird zweckmäßig um ein geringes höher
als die Zündspannung des Steuerventils 6 gewählt. Hierdurch wird erreicht, daß das Ventil 6 praktisch
nur dann zünden kann, wenn die zwischen den Punkten α und b wirksame Spannung, die die
Einschaltspannung der Kontakteinrichtung darstellt, von der negativen Sperrspannung bereits auf
einen positiven Wert angestiegen ist. Die Gittersteuerung des Ventils 6 kann zum Zwecke der
Gleichspannungsregelung durch Teilaussteuerung mit Hilfe einer der zahlreichen bekannten Methoden
bewirkt werden.
In Fig. 2 sind in Abhängigkeit von der Zeit t die sinusförmige Sekundärspannung e der Transformatorwicklung
1, der Strom i in dem beschriebenen Nebenschluß-Steuerkreis und der über die Kontakte
fließende Strom I im Hauptkreis aufgetragen. Wird das Steuerventil 6 durch die Zuführung eines
positiven Gitterimpulses nach Ablauf des vom Zeitpunkt t0 gerechneten Steuerwinkels α im Zeitpunkt
tx gezündet, so führt der Steuerkreis einen
zunächst ansteigenden Strom. Beim Erreichen des Ansprechwertes V schließt sich der Kontakt 3a im
Zeitpunkt te. Der nunmehr über diesen Kontakt einsetzende
Hauptstrom I hat zunächst während der Einschaltstufe Δ tE eine sehr geringe Höhe. Unter
dem Einfluß der während der Einschaltstufe an der Schaltdrossel 2 und somit zwischen den Punkten a
und b liegenden Spannung steigt der Steuerstrom während der Einschaltstufe noch weiter an und
vergrößert dadurch den Kontaktdruck. Die Einschaltstufe ist im Zeitpunkt t.2 beendet, wo die
Drossel 2 ihre Sättigung erreicht hat. Von nun ab sind zwischen den Punkten α und b nur die ohmsehen
und induktiven Spannungsabfälle der Wicklungen 2, 4 und des Kontaktes 3a wirksam. Der
Steuerstrom i klingt daher auf einen im wesentlichen durch die Spannung ez und den Wirkwiderstand
des Steuerkreises bestimmten stationären Wert ab, der so einzustellen ist, daß er noch oberhalb
des Abfallstromwertes i" der Steuerwicklung 8
liegt. Der Hauptstrom verläuft nach Ablauf der Einschaltstufe vom Zeitpunkt t2 ab nach Werten,
die durch die Spannung e und den Belastungswiderstand 5 gegeben sind. Er steigt also zunächst
steil an und erreicht dabei den Anzugswert /' der Steuerwicklung 4. Die Strommaßstäbe sind so gewählt,
daß -dieser Wert in der Figur auf gleicher Höhe mit dem Wert V liegt. Nach Überschreitung
des Anzugswertes /' im Zeitpunkt ts schließt sich
der Kontakt 3 und übernimmt bei entsprechender Abgleichung der Widerstandswerte der verschiedenen
Kontaktstrompfade einen überwiegenden Anteil des Hauptstromes /. Der letztere nähert
sich am Ende der Halbwelle wieder dem Wert
Null. Sobald der Abfallwert/" der Hauptstromwicklung
4 im Zeitpunkt ti unterschritten wird — auch dieser Wert ist bei den gewählten Strommaßstäben
in gleicher Höhe mit i" liegend angenommen —■ öffnet sich der Kontakt 3, wobei der Kontakt
3fl den bereits stark abgesunkenen Gesamtstrom übernimmt. Kurz darauf, im Zeitpunkt ts, tritt der
letztere in die Ausschaltstufe ein. An der Schaltdrossel 2 erscheint j etzt eine entgegengesetzte Spannung,
durch die der Steuerstrom i auf Null und das Ventil 6 zum Erlöschen gebracht wird. Bei Unterschreitung
des Abfallwertes i" öffnet sich der Kontakt 2>a wunschgemäß innerhalb der Ausschaltstufe
Δ tj^ im Zeitpunkt ta. Der Zeitpunkt t6 bezeichnet
das Ende der Ausschaltstufe. Falls der Stufenstrom nicht vollständig auf den Wert Null
abgeglichen ist, fließt er in der Zeit von ta bis i6
über einen Nebenweg, oder er wird in Gestalt eines Vormagnetisierungsstromes von einer der obengenannten
besonderen Vormagnetisierungswicklungen übernommen.
Die im Hauptpatent erwähnten Vorteile bleiben bei der vorliegenden Anordnung in vollem Umfang
erhalten. Aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel können mehrphasige Anordnungen und
andere Schaltungen, beispielsweise in Anlehnung an die Fig. 3 und 4 des Hauptpatents, abgeleitet
werden. Auch die Verwendungsmöglichkeiten entsprechen den im Hauptpatent angegebenen. Für die
konstruktive Durchbildung der Kontakteinrichtung und ihrer Betätigungsorgane kann beispielsweise
das Deutsche Patent 735 645 unter sinngemäßer Trennung der Magnetwicklungen Anhaltspunkte
liefern.
Claims (2)
1. Mechanischer Schaltstromrichter, dessen Kontakte elektromagnetisch betätigt werden
und mit vormagnetisierten Schaltdrosseln in Reihe liegen, mit vom Kontaktstrom durchflossener
Hauptstromwicklung der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung und mit zusätzlicher
Steuerwicklung nach Patent 966 694, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptstromwicklung
und die Steuerwicklung auf verschiedenen Magneten angeordnet und daß den Magneten
verschiedene, einander parallel geschaltete Kontakteinrichtungen zugeordnet sind.
2. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Steuerwicklung
und ihrem Magnet zugeordneten Kontakte kleiner sind als die anderen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 692/68 9.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25387A DE967019C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25387A DE967019C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE967019C true DE967019C (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=7478324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES25387A Expired DE967019C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Mechanischer Schaltstromrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE967019C (de) |
-
1951
- 1951-10-31 DE DES25387A patent/DE967019C/de not_active Expired
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