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DE1491815B - Ventilanordnung für Atmungsgeräte - Google Patents

Ventilanordnung für Atmungsgeräte

Info

Publication number
DE1491815B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pipe
disc
pin
supply pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dag Olof Alfred Lidingö Johannisson (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde Sverige AB
Original Assignee
AGA AB

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilanordnung für Atmungsgeräte mit einem mit einem seitlichen Zweigrohr versehenen Zuführungsrohr für das Atmungsgas und einem elastisch verformbaren, im wesentlichen scheibenförmigen und den inneren Rand der Einmündungsöffnung des Zweigrohres abdeckenden Rückschlagventil, das mit seiner Mitte an Teilen des Zuführungsrohres befestigt ist.
Bei einer bekannten Ventilanordnung für Atmungsgeräte, bei der eine seitliche Einmündungsöffnung eines Zuführungsrohres mit einem in diesem befindlichen Rückschlagventil versehen ist, dient zur Festlegung des Rückschlagventils am Zuführungsrohr ein mittlerer, die Einmündungsöffnung nach außen durchsetzender Ansatz des Ventilkörpers, der eine die Einmündungsöffnung von außen überdeckende durchbrochene Scheibe durchsetzt und an dieser Scheibe durch eine Kopfschraube festgelegt ist, die in den Ventilkörper durch eine mittlere Bohrung der Scheibe von außen her eingeschraubt ist. Nachteilig ist nicht nur der verhältnismäßig große Aufwand für das Rückschlagventil mit der besonderen äußeren Haltevorrichtung und der Notwendigkeit einer entsprechend großen Ausbildung der Einmündungsöffnung und des Rückschlagventils, damit durch die äußere Abdeckung der Einmündungsöffnung der Einströmungswiderstand nicht unerwünscht vergrößert wird, sondern auch, daß die Halteschraube des Ventils schlecht zugänglich ist, wenn an die Einmündungsstelle ein Zweigrohr anschließt, das dort im Falle einer gewünschten zusätzlichen Zuführung eines Narkcsemittels erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Ventilanordnung so zu vervollkommnen, daß nicht nur ein vereinfachtes Rückschlagventil, sondern für eine zusätzliche Zuführung eines Narkosemittels zugleich eine einfache diesbezügliche Anordnung geschaffen wird.
Die gestellte Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die in an sich bekannter Weise als in ihrer Schließstellung an der Rohrinnenwandung flächig anliegende dünne Scheibe ausgebildete Ventilscheibe im Bereich des freien Endes eines das Zuführungsrohr durchquerenden und mit diesem verbundenen, als ein dünnes Zuführungsrohr für ein Narkosemittel ausgebildeten Stiftes od. dgl. festgelegt ist.
Abgesehen davon, daß ein solcher Stift lediglich um einen kleinen Betrag in die Einmündungsstelle der Zweigleitung hineinragt und der Öffnungsquerschnitt des Rückschlagventils durch keine ihn überdeckenden weiteren Teile verringert wird, kann durch die gleichzeitige Ausbildung des Stiftes als ein dünnes Zuführungsrohr auf eine besondere Zuführungseinrichtung für das Narkosemittel verzichtet werden. Überdies ergibt sich durch die so geschaffene axiale Zuführung des Narkosemittels eine vorteilhafte gleichmäßige Verteilung des zugeführten Narkosemittels über die Einmündungsöffnung des Zweigrohres in das Zuführungsrohr.
Ausgestaltungen der Erfindung betreffen unterschiedliche konstruktive Einzelheiten des erfindungsgemäßen Rückschlagventils.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
F i g. 1 das Rückschlagventil in einem schematisch gehaltenen Axialschnitt,
F i g. 2 eine Ansicht einer etwas abgewandelten Ventilscheibe des Rückschlagventiles gemäß Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 steht das eine Ende eines Zuführungsrohres 1 für das Atmungsgas eines im übrigen nicht dargestellten Atmungsgerätes über einen Schlauch 2 mit einer (ebenfalls nicht dargestellten) Gesichtsmaske in Verbindung. An das Zuführungsrohr 1 schließt ein Zweigrohr 3 an, und sein anderes Ende steht mit einem Gummibeutel 4 in Verbindung, der zusammengedrückt werden kann, wenn dem Patienten Luft durch künstliche Beatmung zugeführt werden soll. Das Zuführungsrohr 1 ist von seiner dem Zweigrohr 3 gegenüberliegenden Seite her von einem als ein dünnes Zuführungsrohr ausgebildeten Stift 5 durchsetzt, durch den ein Narkosemittel eingespeist werden kann.
Am inneren, koaxial zum Zweigrohr 3 bis in dessen Einmündungsöffnung hineinragenden Ende des Stiftes 5 ist dieser mit einer äußeren Ringnute versehen, in die eine biegsame Scheibe 6 eingreift, die eine gegen die Zweigleitung 3 schließende Ventilscheibe bildet. In der Ruhelage liegt die Scheibe 6 gegen die gekrümmte Innenfläche der Wandung des Zuführungsrohres 1 an.
Um einer Verdrehung oder falschen Einsetzung der Scheibe 6 vorzubeugen, kann diese gemäß F i g. 2 mit Aussparungen 7 versehen sein, in die irgendwelche Mittel zur Sicherung der Winkelstellung der Scheibe 6 eingreifen können. Diese Mittel können bekannter Art sein und von der Wandung des Zuführungsrohres 1 ausgehen.
Die Zuführung des Narkosemittels in ein außerhalb des Zuführungsrohres 1 befindliches besonderes Zweigrohr 3 geeigneter Länge bietet noch den weiteren Vorteil, daß die Zuführung des Narkosemittels ohne die Erzeugung eines Überdruckes möglich ist, der sonst im Falle seiner Beaufschlagung der Außenseite eines (nicht dargestellten) Ausatmungsventils dazu neigen könnte, der freien Ausatmung des Patienten entgegenzuwirken.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ventilanordnung für Atmungsgeräte mit einem mit einem seitlichen Zweigrohr versehenen Zuführungsrohr für das Atmungsgas und einem elastisch verformbaren, im wesentlichen scheibenförmigen und den inneren Rand der Einmündungsöffnung des Zweigrohres abdeckenden Rückschlagventil, das mit seiner Mitte an Teilen des Zuführungsrohres befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise als in ihrer Schließstellung an der Rohrinnenwandung flächig anliegende dünne Scheibe (6) ausgebildete Ventilscheibe im Bereich des freien Endes eines das Zuführungsrohr (1) durchquerenden und mit diesem verbundenen, als ein dünnes Zuführungsrohr für ein Narkosemittel ausgebildeten Stiftes (5) od. dgl. festgelegt ist.
2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (5) die Ventilscheibe (6) in einer zentralen Öffnung durchsetzt und die Ventilscheibe (6) in einer äußeren Ringnute des Stiftes (5) gehalten ist.
3. Ventilanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilscheibe (6) an wenigstens einer ihrer beiden in Längsrichtung des Zuführungsrohres (1) gegenüberliegenden Randstellen eine von einem mit dem Zuführungsrohr (1) verbundenen Haltemittel durchsetzte Aussparung (7) aufweist.

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