DE1491290B - Saunaraum - Google Patents
SaunaraumInfo
- Publication number
- DE1491290B DE1491290B DE1491290B DE 1491290 B DE1491290 B DE 1491290B DE 1491290 B DE1491290 B DE 1491290B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sauna room
- room according
- sauna
- fan heater
- wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 8
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 6
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 11
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 5
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 5
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229920006328 Styrofoam Polymers 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000005485 electric heating Methods 0.000 description 1
- 239000011491 glass wool Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 201000009240 nasopharyngitis Diseases 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 239000008261 styrofoam Substances 0.000 description 1
- 230000035900 sweating Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen Saunaraum, der einfach auf- und abbaubar und im wesentlichen von
einer mit einem verschließbaren Einstieg versehenen, wärmeisolierenden Hülle aus flexiblem Material begrenzt
ist, sowie einen Außenluft ansaugenden und Warmluft in den unteren Bereich des Saunaraumes
fördernden Heizlüfter besitzt.
Es ist bereits eine Heimsauna bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 884 976), weiche aus einer Hülle
aus geschmeidigem Material gebildet ist und in die mit Hilfe eines Heizlüfters Warmluft gefördert wird.
Diese Hülle besitzt eine öffnung, aus der der Kopf des Benutzers herausragt. Dies hat den erheblichen
Nachteil, daß der Kopf, an welchem der Schwitzvorgang meistens beginnt, von der Wärmebehandlung
ausgeschlossen ist. Insbesondere zur Behandlung von Erkältungen des Kopfes ist eine solche Heimsauna
wenig geeignet. Darüber hinaus muß bei dieser bekannten Sauna die benutzende Person die Hülle
selbst tragen, oder es muß die vom Heizlüfter gelieferte Luft unter solchem Druck eingeblasen werden,
daß die Hülle von dem Überdruck der im Innenraum befindlichen Luft getragen werden kann. Hierdurch
ist die Bewegungsfreiheit der K handelten Person erheblich eingeschränkt, und es ist ein Heizlüfter mit
verhältnismäßig großer Leistung erforderlich, die abrr dann nur zum Teil für die Beheizung ausgenutzt
werden kann. Darüber hinaus eignet sich eine derartige Sauna nur zur Behandlung einer einzigen Person.
Es ist ferner eine Heimsauna bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 840 046), deren Rück- und Seitenwände
von massiven Platten gebildet sind und die ebenfalls den Kopf der behandelten Person freiläßt.
Dies hat die bereits geschilderten Nachteile, daß der Kopf von einer Wärmebehandlung ausgeschlossen ist.
Zwar ist die Konstruktion dieser bekannten Heimsauna stabil genug, um nicht von der behandelten
Person oder einem Heizluftstrom unterstützt werden zu müssen, jedoch ist dafür diese Konstruktion als
schwer und unhandlich anzusehen.
Es ist ferner auch eine transportable Saunakabine mit elektrischem Ofen bekannt (deutsches Gebrauchsmuster
1 774 944), die eine oder mehrere Personen vollständig aufnehmen kann. Diese bekannte
Saunakabine besitzt jedoch ebenfalls starre, in sich formstabile Wandteile, die in aufwendiger Weise aus
einer mit Nut und Feder verbundenen Holzverschalung bestehen, hinter der sich eine aus einer Metallfolie
bestehende Dampfsperre, eine Glaswolleschicht und eine Außen wandung befinden. Dadurch werden
diese Wandungen sehr schwer, so daß die Handhabung dieser Saunakabine insbesondere beim Auf'
und Abbau schwierig ist. Darüber hinaus erheben sich aus dieser Konstruktion erhebliche Fertigungskosten.
Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Saunaraum zur vollständigen Aufnahme von Personen zu sehaf-
fen, bei welchem die Nachteile der bekannten Sauna-Vnrrichtungen
vermieden werden können. Dabei soll tier Saunaraum aus flexiblem Material auf einfache
Weise auf- und abzubauen und gegebenenfalls zu einem Bündel zusammenzulegen sein. Dennoch soll 5
die Handhabung und die Herstellung dieses Saunaraumes einfach sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung /man Saunaraum der eingangs erwähnten Art vor,
welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß seine Hülle aus mehreren Teilen zusammensetzbar ist, die aus
einer von Plastikfolien dichtend eingehüllten Schaumstoffschicht bestehen, wobei der Dach- und
der Mittelteil mittels eines Reißverschlusses zu verbinden sind und die gesamte Hülle einen von einem
zerlegbaren Gerüst getragenen, zeltartigen, die Personen vollständig aufnehmenden Raum bildet, der an
•;i:h bekannte einstellbare Belüf'ungsöffnungen be-
Ein derartiger Saunaraum hat den Vorteil, daß der uesamte Körper mindestens einer Person einschließlich
des Kopfes aufgenommen werden kann. Außerdem bietet der erfindungsgemäße Saunaraum die erwünschte
Bewegungsfreiheit für sich darin aufhaltende Personen. Dennoch kann er verhältnismäßig
einfach auf- und abgebaut werden und nimmt in abgebautem und zusammengelegtem Zustand wenig
Platz ein. da die aus mehreren Teilen zusammensetzbare Hülle bei Nichtgebrauch zusammengefaltet oder
aufgerollt werden kann. Darüber hinaus ist diese aus einer von Plastikfolien eingehüllten Schaumstoffschicht
bestehende Hülle relativ zu ihrer Wärmedämpffähigkeit verhältnismäßig leicht von Gewicht
und einfach in der Handhabung. Auch das zerlegbare Gerüst erleichtert seinen Aufbau und in zerlegtem
Zustand die Lagerhaltung und den Transport. Ein weiterer Vorteil der Hülle aus einer von Plastikfolien
dichtend eingehüllten Schaumstoffschicht besteht darin, daß kein Schwitzwasser in die einzelnen Wandteile
selbst eindringen kann.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ergibt sirh, wenn das Gerüst des Sainaraumes aus zusammensteckbaren
Rohrstücken besteht und einen quadcrförmigen Raum begrenzt. Ein solches Rohrgerüst
ist besonderes einfach und herstellbar und zu handhaben.
Die Handhabung kann noch weiter verbessert werden,
wcr.n die Hülle des Saunaraumes aus drei Teilen bestellt, der Bodenteil einen hochgezogenen und der
Dachteil einen nach unten gezogenen Rand besitzen, wobei der Rand des Dachteiles den das Gerüst seitlich
umgreifenden Mittelteil übergreift. Dies erleichtert vor allem die Zusammensetzbarkeit und gleichzeitige
Abdichtung des gesamten Saunaraumes. Eine Weiterbildung kann dabei darin bestehen, daß der
Mittelteil an der Stoßstelle durch einen Reißverschluß verschließbar ist. Dadurch wird ebenfalls die
Handhabung erleichtert.
Um vor allem das unerwünschte Eindringen kalter Außenluft in den zeltartigen Aufbau des erfindungsgemäßen
Saunaraumes zu vermeiden, kann vorgesehen sein, daß der Heizlüfter an einer Wand, den
Warmluftstrom etwa auf die ihm gegenüberliegende Wand fördernd, angeordnet ist und daß in der dem
Heizlüfter benachba ten Wand und/oder neben ihm Lüftungsöfl'nungen mit veränderbarem Querschnitt,
vorzugsweise in Bodennähe, vorgesehen sind. Bei einer Weiterbildung kann dabei am Ansaugstutzen
des Heizlüfters ein dem Mittelteil der Hülle durchsetzender, schlauchartiger Frischluftkanal vorgesehen
sein. In vorteilhafter Weise ermöglicht die Anordnung des Heizlüfters und des Frischluftkanals ein ungehindertes
Auf- und Abbauen des Saunaraumes und dennoch eine vorteilhafte Anbringung der Heizvorrichtung.
Eine Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, daß der Frischluftkanal die Hülle nach außen
überragt, im Inneren ein zusätzliches Heizgerät besitzt und daß an seinem äußeren Ende ein Schutzsieb
vorgesehen ist. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß die Vorrichtung zum Ansaugen und Heizen
der Luft ein für sich zu handhabendes Aggregat darstellt, welches den Auf- und Abbau des Saunaraumes
nicht behindert.
Zweckmäßigerweise können die Gerüstteile einen isolierenden Überzug aufweise wodurch Wärmeverluste
vermieden werden können.
Am Gerüst können Ausnehmungen zum Einhängen von Haken und/oder kleinen Haken oder dergleichen
Befestigungsorganen vorgesehen sein; dadurjh können weitere Einbauten od. dgl. leicht im Inneren
der Sauna angebracht und eingehängt werden.
Insbesondere für eine Aufstellung des Saunaraumes im Freien kann es zweckmäßig sein, wenn bei
ihm ein Überdach mit wenigstens einer schrägen Regenablauffläche vorgesehen ist. Auch der Boden teil
kann einen Wasserablauf besitzen.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich
zugehörenden Einzelheiten an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Außenansicht des Saunaraumes in perspektivischer Darstellungsweise,
F i g. 2 einen senkrechten Längsschnitt gemäß der Linie II-II in Fi g. 3,
F i g. 3 einen senkrechten Teil-Querschnitt gemäß der Linie III-III in F i g. 2 und
F i g. 4 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch eine zur Bildung der Wände des Saunaraumes
dienende Kunststoffbahn.
Ein Saunaraum 1 weist ein im ganzen mit 2 bezeichnetes Gerüst auf, das aus vier an den Ecken des
Saunaraumes senkrecht angeordneten Stützen sowie im Ausführungsbeispiel aus zwei Rahmenstücken 4
und 5 besteht, die oben und unten mit den Enden der Stützen 3 in Verbindung stehen. Sowohl die Stützen 3
als auch die Rahmenstücke 4 und S können jeweils aus einzelnen, ineinandersteckbaren Rohrstücken 6
zusammengefügt sein. An den acht Ecken der Saunakammer sind Verbindungsmuffen 7 vorgesehen.
Die Wandungen des Saunaraumes 1 sind aus drei Teilen gebildet, nämlich einem Bodenteil 8, einem die
Stützen 3 umfassenden Mittelteil 9, sowie einem Dach 10. Der Mittelteil 9 ist mit Schlaufen 11 am
Rahmenstück 4 aufgehängt. Seine unteren Enden 12 sind in einen hochgezogenen Rand IS des Bodenteiles
8 eingeführt und mit diesem Rand über übliche Befestigungsschlaufen 14 verbunden, Auf dem oberen
RahmenstUck4 liegt das Dach 10 auf, dessen
seitliche Ränder 15 die Verbindung zum Mittelteil 9 herstellen. Gegebenenfalls können diese Ränder 1Ö
auch den Mittelteil 9 übergreifen. Wie Fig. 1 zeigt, ist der Mittelteil 9 an seiner Stoßstelle durch einen
Reißverschluß 16 verschließbar. Bei geöffnetem Reißverschluß und teilweise seitwärts geklapptem
Mittelteil befindet sich hier die Eintrittsöffnung für
1 4M
den Saunaraum 1. Die Kunststoffbahnen, welche den Bodenteil 8, den Mittelteil 9 sowie das Dach 10 bilden,
sind erfindungsgemäß aus einer von Plastikfolien dichtend eingehüllten Schaumstoffschicht hergestellt.
F i g. 4 zeigt einen Querschnitt davon, wobei 17 die beispielsweise aus einem Schaumstoff von der Art
des »Styropor« bestehende Schicht darstellt, die an ihren beiden Seiten durch Plastikfolien 18 beschichtet
ist. Derartige Kunststoffbahnen sind an sich handelsüblich und beispielsweise unter der Warenbezeichnung
»Isolaterra« bekannt und weisen neben ihren elastischen Eigenschaften hohe Isolationswerte auf.
Ferner sind diese Kunststoffbahnen zusammenfaltbar, mechanisch widerstandsfähig und unempfindlich
gegen Feuchtigkeit sowie genügend temperaturunempfindlich. Man erhält daher einen allseitig verschließbaren,
gut isolierenden Saunaraum 1, in dem der Ventilator 19 eines Heizlüfters 20 Heißluft mit
einem geringen Überdruck von etwa 0.01 atü einfüllen kann. Wegen dieses geringen Überdruckes kann ae
auch an undichten Stellen des Saunaraumes 1 keine kalte Luft von außen her eindringen und kalte Zugluft
wird daher vermieden.
An einem Anschlußflansch 21 des Heizlüfters 20 befindet sich ein schlauchartige'· Frischluftkanal 22. aj
welcher die Wand 23 des Saunaraumes 1 durchsetzt und ins Freie führt. Am Ende des schlauchartigen
Frischluftkanals 22 ist ein rahmenartiges Sieb angebracht, das dieses Ende des Frischluftkanals 22 offenhält.
Gegebenenfalls kann man dieses Ende des Frischluftkanals 22 an eine zusätzliche Heizanlage
anschließen. Beispielsweise kann die Anbringung dieses Endes des Frischluftkanals mittels des Schutzsiebes
an ein elektrisches, mit Glühspiralen versehenes Heizgerät üblicher Ausführungsform erfolgen. Durch
die strichpunktierten Linien 24 innerhalb des Frischluftkanals 22. der auch über längere Strecken vom
Aufstellungsort des Saunaraumes aus ins Freie führen kann, ist angedeutet, daß auch innerhalb des Frischluftkanals
22 eine zusätzliche elektrische Heizspirale angeordnet werden kann.
Ferner kann man im Saunaraum 1 zusätzlich einen elektrischen Heizofen 25 aufstellen, der ein Wassergefäß
26 trägt.
In der Wand 23, neben der der Heizlüfter 20 und gegebenenfalls noch der zusätzliche Heizofen 25 angeordnet
ist. sind zwei von innen her verschließbare Belüftungsöffnungen 27 angeordnet. Da der Luftstrom
des Heizlüfters etwa auf die der Wand 23 gegenüber angeordnete Wand 28 gerichtet ist, wird die Warmluft
entsprechend den strichpunktierten Linien 29 in F i g. 2 in Pfeilrichtung umgewälzt. Erst die schon
verhältnismäßig kalten Luftschichten sinken dann in die Gegend neben dem Heizlüfter 20 ab, wo die Belüftungsöffnungen
27 angeordnet sind. An diesen sind Klappen 30 vorgesehen, mit deren Hilfe man die
Größe de* Austrittsquerschnittes der Belüftungsöffnungen 27 regeln kann. Gegebenenfalls können auch
an anderen Wänden weitere BelUftungsöffnungen vorgesehen sein.
Der Boden 8 kann einen Wasserablauf besitzen. Ferner ist in der Nähe des Heizlüfters eine (nicht gezeichnete)
Durchführung für elektrische Leitungen vorgesehen.
Wenn das Gerüst 2 aus Metallteilen besteht, können diese zur Verminderung der Wärmeleitfähigkeit
einen isolierenden Überzug tragen. Dieser verhindert einen zu großen und schnellen Wärmeübergang beim
Berühren des Gerüstes. Ferner sind an diesem (nicht gezeichnete) Ausnehmungen zum Einhängen von
Haken u. dgl. vorgesehen.
Der erfindungsgemäße Saunaraum kann in der Art eines Zeltes leicht und schnell aufgestellt werden, und
seine öröße von etwa 2 · 2 · 2 m erlaubt es, daß sich etwa eine oder zwei Personen sitzend, stehend oder
liegend im Saunaraum aufhalten können. Die Temperatur des allseitig abschließbaren Saunaraumes wird
dann durch den elektrischen Heizlüfter um etwa 30 bis 35 gegenüber der Außentemperatur erhöht. Die
etwa 6 mm dicken oder noch stärkeren Kunststoffolien bieten eine genügende Isolierung. Der Heizlüfter
20 kann in der üblichen Form und ohne zusätzlichen Aufwand vom Saunainneren aus bedient und auf einzelne
Heizstufen geschaltet werden. Erforderlichenfalls können zum Erreichen größerer Temperaturdifferenzen
zusätzliche Heizöfen 24. 25 zugeschaltet werden.
Es hat sich herausgestellt, daß die dauernde Zufuhr von vergleichsweise langsam strömender heißer,
trockener Luft als besonders angenehm empfunden wird und ein leichtes Atmen ermöglicht. Dadurch
wird auch in aller Regel ein Beschlagen der Wände des Saunaraumes 1 verhindert, wenn man dies nicht
bei umfangreicher Dampfentwicklung in Kauf nehmen will.
Falls es erwünscht ist. kann man im Wassergefäß 26 des zusätzlichen elektrischen Heizofens 25 Dampf
erzeugen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Saunaraum, der einfach auf- und abbaubar und im wesentlichen von einer mit einem verschließbaren
Einstieg versehenen, wärmeisolierenden Hülle aus flexiblem Material begrenzt ist
sowie einen Außenluft ansaugenden und Warmluft in den unteren Bereich des Saunaraumes fordernden
Heizlüfter besitzt, dadurchgekennzeichnet,
daß die Hülle aus mehreren Teilen (8, 9,10) zusammensetzbar ist, die aus einer
von Plastikfolien dichtend eingehüllten Schaumstoffschicht bestehen, wobei der Dach- und der
Mittelteil (10, 9) mittels eines Reißverschlusses zu verbinden "ind und die gesamte Hülle (8, 9, 10)
einen von einem zerlegbaren Gerüst (2) getragenen, zeltartigen, die Personen vollständig aufnehmenden
Raum bildet, der an sich bekannte einstellbare Belüftungsöffnungen (27, 30) besitzt.
2. Saunaraum, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Gerüst (2) aus zusammensteckbaren
Rohrstücken (6) besteht und einen quaderförmigen Raum begrenzt.
3. Saunaraum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Hülle aus drei
Teilen (8, 9,10) besteht, der Bodenteil (8) einen hochgezogenen und ^er Darhteil (10) einen nach
unten gezogenen Ranri (13. 15) besitzen, wobei der Rand (15) des Dachteils (10) den das Gerüst
(2) seitlich umgreifenden Mittelteil (9) übergreift.
4. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mittelteil (9) an der Stoßstelle durch einen Reißverschluß (16) verschließbar ist.
5. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Heizlüfter (20) an einer Wand (23), den Warmluftstrom etwa auf die ihm gegenüberliegende
Wand (28) fördernd, angeordnet ist und daß in der dem Heizlüfter (20) benachbarten
Wand (23) und/oder neben ihm Lüftungsöffnungen (27) mit veränderbarem Querschnitt, vorzugsweise
in Bodennähe, vorgesehen sind.
6. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
am Ansaugstutzen des Heizlüfters (20) ein den Mittelfeil (9) der Hülle (8, 9, 10) durchsetzender
schlauchartiger Frischluftkanal (22) vorgesehen ist.
7. Saunaraum nach Anspruch fi, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frischluftkanal (22) die Hülle (8. 9. 10) nach außen überragt, im Inneren
ein zusätzliches Heizgerät (24) besitzt und daß an seinem äußeren Ende ein Schutzsieb (23) vorgesehen
ist.
8. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gerüstteile (6) einen isolierenden überzug aufweisen.
9. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
am Gerät (2) Ausnehmungen zum Einhängen von Haken und/oder kleine Haken oder dergleichen
Befestigungsorgane vorgesehen sind.
10. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
bei ihm ein Überdach mit wenigstens einer schrägen Regenablauffläche vorgesehen ist.
11. Saunaraum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bodenteil (8) einen Wasserablauf besitzt.
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3141820A1 (de) * | 1981-10-21 | 1983-05-05 | Nonnenmacher, Herbert, 7170 Schwäbisch-Hall | Sauna-ofen |
| DE102005000958A1 (de) * | 2005-01-07 | 2006-07-20 | Thorsten Eininger | Portable Sauna |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3141820A1 (de) * | 1981-10-21 | 1983-05-05 | Nonnenmacher, Herbert, 7170 Schwäbisch-Hall | Sauna-ofen |
| DE102005000958A1 (de) * | 2005-01-07 | 2006-07-20 | Thorsten Eininger | Portable Sauna |
| DE102005000958B4 (de) * | 2005-01-07 | 2009-12-31 | Thorsten Eininger | Portable Sauna |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7826730U1 (de) | Bett | |
| DE3615760A1 (de) | Raumzelle fuer eine sauna-anlage | |
| DE3429917C2 (de) | Erdkeller für die Lagerung von Feldfrüchten | |
| EP0287106B1 (de) | Saunabeheizung | |
| DE3217725C1 (de) | Doppelmantel-Komposter | |
| DE1491290C (de) | ||
| DE1491290B (de) | Saunaraum | |
| WO1998013564A1 (de) | An ein baugerüst anbringbare witterungsschutzeinrichtung | |
| DE1491290A1 (de) | Saunaraum fuer etwa zwei Personen | |
| DE7823997U1 (de) | Stellbare schalldaemmende kapsel fuer maschinen oder andere laermquellen | |
| AT391803B (de) | Hitzebad-kabine | |
| DE1210969B (de) | Transportables Schwitzgeraet | |
| DE4220420C2 (de) | Warmluftheizung für einen Kirchenraum | |
| DE1945661U (de) | Saunaraum aus einer huelle aus flexiblem material. | |
| DE20113573U1 (de) | Traglufthalle | |
| AT408177B (de) | Wärmeisolierendes wandelement für backöfen, waffelbacköfen, waffelbackmaschinen oder dergleichen | |
| DE3507594A1 (de) | Aussenwandkonstruktion an einem bauwerk | |
| DE8806938U1 (de) | Hitzebad-Kabine | |
| CH623456A5 (en) | Greenhouse | |
| DE102005000958A1 (de) | Portable Sauna | |
| DE1841587U (de) | Lueftungsklappe. | |
| DE2833558A1 (de) | Vorrichtung zur verbesserung des wirkungsgrades der heizkoerper von zentralheizungsanlagen | |
| DE1679560C (de) | Klimaschrank zum Betreiben einer Klimakammer | |
| AT364662B (de) | Waermeschirm fuer gewaechshaeuser | |
| DE2242286A1 (de) | Traglufthalle, insbesondere tennishalle |