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DE1490809C - Kabelschutzmuffe, insbesondere fur Fernmeldekabel - Google Patents

Kabelschutzmuffe, insbesondere fur Fernmeldekabel

Info

Publication number
DE1490809C
DE1490809C DE1490809C DE 1490809 C DE1490809 C DE 1490809C DE 1490809 C DE1490809 C DE 1490809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shells
cable protection
protection sleeve
sleeve according
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen 7150 Backnang Peter
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungsge Seilschaft mbH, 7900 Ulm
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Kabelschutzmuffe, insbesondere für Fernmeldekabel, zur Aufnahme von Einbauteilen aus mechanisch wenig widerstandsfähigem Material, beispielsweise von Innenmuffen aus Blei.
In Kabel-, insbesondere Fernmeldekabelanlagen ist es bekannt, an den Verbindungs- und Abzweigstellen sowie zum Einbau sonstiger Bauteile (z. B. Abgleichskondensatoren, Pupinspulen) aus Blei oder einem ähnlichen, mechanisch wenig widerstandsfähigen Werkstoff hergestellte Muffen (Innenmuffen) zu verwenden und diese durch äußere gußeiserne Schutzmuffen gegen mechanische Beschädigungen zu schützen. Diese Schutzmuffen bestehen aus mehreren verschiedenen Teilen, nämlich einem Unterteil, einem Oberteil, zwei Schellen, einem Vergußdeckel und zahlreichen Schrauben mit Muttern und Unterlegscheiben. Diese Teile müssen sämtlich bearbeitet und sorgfältig gegen Korrosion geschützt werden, da die Muffen üblicherweise im Erdboden verlegt werden. Die Herstellung derartiger Schutzmuffen ist daher sehr aufwendig.
Es sind bereits auch Schutzmuffen zum Schutz bzw. zur Umhüllung von Kabelmuffen bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1828 740), die aus Kunststoff, insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff, bestehende Halbschalen aufweisen, die mittels Bänder aus nicht korrodierendem Material (nichtrostendem Stahl oder Kunststoff) zusammengehalten sind. Diese Muffen haben den Nachteil, daß die Verbindung der Halbschalen mittels mehrerer Bänder montagetechnisch gesehen beim Zusammenbau und Auseinandernehmen umständlich und zeitraubend und daher kostspielig ist.
Die Kabelschutzmuffe nach der Erfindung, die zwei gleiche Halbschalen aus einem mechanisch festen und korrosionsbeständigen Kunststoff aufweist, vermeidet diese Nachteile der bekannten Schutzmuffen. Sie ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch zwei über die konisch verjüngten Enden der Halbschalen zu schiebende, ebenfalls aus mechanisch festem, korrosionsbeständigem Kunststoff, vorzugsweise dem gleichen Kunststoff wie die Halbschalen, gefertigte Spannringe mit entsprechend konischer Innenfläche.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schutzmuffe nach der Erfindung im auseinandergenommenen Zustand perspektivisch dargestellt.
1 sind zwei gleiche Halbschalen aus einem mechanisch festen, korrosionsbeständigen Kunststoff, z. B. einem glasfaserverstärkten Polyester-Kunstharz. Die vorzugsweise im Preßverfahren hergestellten Halbschalen sind so gleichmäßig ausgebildet, daß sie im zusammengesetzten Zustand ohne weiteres, d. h. ohne jede weitere zusätzliche Bearbeitung gut zusammenpassen.
Die beiden Halbschalen werden durch zwei über ihre abgesetzten und konisch verjüngten Enden zu schiebende Spannringe 2, die an ihrer Innenfläche entsprechend konisch ausgebildet sind und gleichfalls aus einem mechanisch festen, korrosionsbeständigem Kunststoff, z. B. dem der Halbschalen, hergestellt sind, gegeneinandergepreßt und bilden somit ein geschlossenes Ganzes, das geignet ist, eine Innenmuffe aus Blei oder anders gestaltete, mechanisch nicht genügend stabile Einbauteile gegen mechanische Beschädigungen zu schützen. Der Konus an den verjüngten Enden der Halbschalen verläuft derart flach (Neigungswinkel z. B. 4°), daß die aufgeschobenen Spannringe 2 durch Reibung an den : Schalen fest haften. ·
Das Mittelstück der Halbschalen ist im Ausführungsbeispiel zylindrisch ausgebildet. Es kann gegebenenfalls aber auch eine andere, den zu schützenden Einbauteilen entsprechende Form haben. Die Längsränder der Halbschalen sind vorzugsweise im Mittelstück mit mehreren Aussparungen 3 und Erhebungen 4 versehen, die beim Zusammenfügen
ίο zweier Halbschalen genau ineinanderpassen und zweckmäßigerweise so ausgebildet sind, daß keine radiale Verschiebung der Halbschalen gegeneinander möglich ist. Die zur Muffenlängsachse senkrechten Ränder 3' bzw. 4' der Aussparungen und Erhebungen können beispielsweise, wie in der Figur dargestellt, keilnutförmig bzw. keilförmig sein.
Die Halbschalen sind jeweils mit einer Eingußöffnung 5 versehen, die mit einem Verschlußpfropfen 6 aus Kunststoff verschlossen werden kann. Die Eingußöffnungen werden bei der Herstellung. der Halbschalen gleich mit eingepreßt und erfordern keine nachträgliche Bearbeitung. Durch die Eingußöffnungen hindurch wird das Innere der Schutzmuffe mit einer korrosionsbeständigen Vergußmasse ausgefüllt, um beispielsweise die zu Montagezwecken bloßgelegten Kabelenden und auch die Einbauteile einwandfrei gegen Korrosion zu schützen. Die Halbschalen sind ferner in der Nähe ihrer Enden jeweils mit zwei Bohrungen 7 und zugehörigen Verschlußpfropfen 8 versehen. Diese Bohrungen haben die Aufgabe beim Vergießen der in der Muffe vorhandenen Luft die Möglichkeit zu geben, aus der Muffe zu entweichen. Dadurch wird erreicht, daß die Muffe 100 %ig mit der korrosionsbeständigen Masse ausgefüllt wird.
An Stelle der Bohrungen können gegebenenfalls auch Schlitze in den verjüngten konischen Enden der Halbschalen vorgesehen werden. Diese Schlitze sind so bemessen, daß nur Luft entweichen kann, aber keine Vergußmasse durchrinnt.
Die verjüngten konischen Enden der Halbschalen
: können mit eingeprägten Markierungen versehen sein, so daß durch entsprechendes Kürzen der konischen Enden die Halbschalen für Kabel mit sehr verschiedenen Durchmessern verwendet werden können.
Beide Halbschalen werden an den Innenflächen mit einer Trennschicht (z.B. Silikonschicht)versehen, •um ein einwandfreies Öffnen der Schutzmuffe zu gewährleisten. Diese Trennschicht verhindert ein Festkleben der Vergußmasse an den Innenseiten der Halbschalen. s j-

Claims (7)

Patentansprüche: '
1. Kabelschutemuffe, insbesondere if ür Fernmeldekabel, zur Aufnahme von Einbauteilen aus mechanisch wenig widerstandsfähigem Material,
beispielsweise von Innenmuffen aus Blei, mit zwei gleichen Halbschalen aus einem mechanisch festen und korrosionsbeständigem Kunststoff, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyester-Kunstharz, gekennzeichnet durch zwei
über die konisch verjüngten Enden der Halbschalen (1) zu schiebende, ebenfalls aus mechanisch festem, korrosionsbeständigem Kunststoff, vorzugsweise dem gleichen Kunststoff wie die
Halbschalen, gefertigte Spannringe (2) mit entsprechend konischer Innenfläche.
2. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus an den verjüngten Enden derart flach verläuft, daß die aufgeschobenen Spannringe (2) durch Reibung an den Halbschalen (1) fest haften.
3. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konisch verjüngten Enden der Halbschalen (1) mit Markierungen versehen sind, derart, daß durch Kürzen der konischen Enden der Halbschalen deren Verwendung für Kabel verschiedenen Durchmessers möglich ist.
4. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder der Halbschalen (1), insbesondere im Mittelstück, mit mehreren Aussparungen (3) und Erhebungen (4) versehen sind, die im zusammengefügten Zustand der Halbschalen ineinandergreifen.
5. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (3' bzw. 4') der Aussparungen (3) bzw. Erhebungen (4) so (z. B. keilnut- bzw. keilförmig) ausgebildet sind, daß keine radiale Verschiebung der Halbschalen (1) gegeneinander möglich ist.
6. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (1) jeweils mit einer durch einen Kunststoffpfropfen (6)· verschließbaren Einfüllöffnung (5) für die Vergußmasse versehen sind.
7. Kabelschutzmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (1) jeweils mit durch Kunststoffpfropfen (8) verschließbaren Entlüftungsbohrungen (7) ode,r -schlitzen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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