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DE1490844C - - Google Patents

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DE1490844C
DE1490844C DE1490844C DE 1490844 C DE1490844 C DE 1490844C DE 1490844 C DE1490844 C DE 1490844C
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housing
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edge
contact bracket
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Description

Die Erfindung betrifft Schutzkontaktstecker mit in Längsrichtung unterteiltem Gehäuse und in Flankennuten der Gehäuseteile liegenden Randkontakten, welche über einen das Gehäuse durchquerenden und den Nulleiter-Anschluß tragenden Steg miteinander verbunden sind.
Durch die deutsche Auslegeschrift 1 032 812 ist ein Schutzkontaktstecker bekanntgeworden, welcher bei einfachem Aufbau eine besonders niedrige Bauhöhe des Steckergehäuses ermöglicht, wobei die Festlegung des Schutzkontaktbüge.ls ohne zusätzliche Hilfsmittel' erfolgen kann.
Bei dem Stecker gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 032 812 handelt es sich um einen Schutzkontaktstecker mit in Längsrichtung unterteiltem Gehäuse, ι bei dem jedes Gehäuseteil eine senkrecht zur Lärigsteilurtgsebene verlaufende Durchbrechung aufweist, die an der Flanke eines jeden Gehäuseteils in eine Nut mündet, so daß — im zusammengebauten Zustand — ein »Kanal« zur Aufnahme eines einteiligen, ao selbstklemmend gehalterten und von den Anschlüssen der Steckerstifte isolierten Schutzkontaktbügels entsteht, dessen Steg den Nulleiter-Anschluß trägt und dessen in den Flankennuten liegende Randkontakte über den Steg in Richtung der Stirnfläche des as Steckergehäuses vorstehende, leicht einwärts gekrümmte Haken bilden.
Weiterhin ist eine offenkundige Vorbenutzungsform (Stecker-Type 5202 der Firma Gebr. Merten, 527 Gummersbach) bekannt, die neben den Merk- 3<> malen des Steckers nach der vorgenannten deutschen Auslegeschrift noch das weitere Merkmal aufweist, daß die Durchbrechungen an den Gehäuseflanken auf der den Steg des Schutzkontaktbügels abstützenden, rückwärtigen Wand eine nach der Kabelanschlußseite |35 zu schrägverlaufende Sturzfläche aufweisen.
Der Sinn dieser Maßnahme war offenbar der, daß der Schutzkontaktbügel sich einerseits mit den beiden rückwärtigen Ecken an den schrägen Sturzflächen der Fensteröffnungen abstützen und sich gleichzeitig mit den hakenförmigen Enden seiner Randkontakte am Rand der Stirnwand des Gehäuses festklemmen kann, so daß eine sichere Festlegung im Gehäuse ermöglicht und zugleich eine gegenseitige Beweglichkeit der Gehäuseteile verhindert werden sollte.
Bei dem bekannten Stecker liegt der Randerdungsbügel einfach in Form eines entsprechenden U-förmig zurechtgebogenen Metallstreifens vor, so daß den schräg verlaufenden Sturzflächen nur die reichlich abgerundeten Ecken des U-förmigen Schutzkontaktbügeis gegenüberstehen und eine präzise Festlegung des Schutzkontaktbügels mit Hilfe der schrägen Sturzflächen nicht möglich ist, weil auf diesen die abgerundeten Ecken des Schutzkontaktbügels ohne Schwierigkeiten gleiten können, also auch bei zusammengebautem Stecker stets die Gefahr einer Verkantung des Schutzkontaktbügels gegeben ist. Auch hat, weil der Randerdungsbügel einfach aus einem schmal gehaltenen Metallstreifen zurechtgebogen ist, das so entstandene Gebilde keine allzu große "media* nische Festigkeit, so daß es keineswegs als konstruktiv tragendes Element eines Steckers insbesondere dann benutzt werden kann, wenn die beiden Steckerhälften aus weicher eingestelltem Kunststoffmaterial bestehen sollten.
Gegenüber diesem vorbekannten Stecker will die Erfindung einen Schutzkontaktstecker mit niedriger Bauhöhe und Festlegung des Schutzkontaktbügels ohne zusätzliche Hilfsmittel verfügbar machen, dessen Besonderheit in einer einfacheren, aber nichtsdestoweniger mechanisch hinreichend stabilen Ausführung des Schutzkontaktbügels besteht, die gleichzeitig den Zusammenhalt der Gehäuseteile wirkungsvoll unterstützt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkontaktbügel gebildet ist durch einen hochkant stehenden Steg mit an beiden Enden vorgesehenen seitlich abgewinkelten Randkontäkten und daß die der Stirnfläche des Gehäuses zuweisende Kante des Steges in gleicher Richtung wie die Randkontakte abgewinkelt ist und zweckmäßig einen durch Rauhung oder Zahnung griffig gemachten Rand bildet.
Dadurch, daß der Schutzkontaktbügel gebildet ist durch einen hochkant stehenden Steg mit an beiden Enden vorgesehenen seitlich abgewinkelten Randkontakten, wird erreicht, daß* den schrägen Sturzflächen scharfe Kanten gegenüberstehen, die sich in diese Sturzflächen eingraben können und so eine Verkantung mit Sicherheit unterbinden, ferner wird. durch diesen hochkant stehenden Steg insbesondere wegen der vorgesehenen, als Randkontakte dienenden seitlichen Abwinklungen eine hohe mechanische Stabilität gegenüber Beanspruchungen verliehen, die ein Aufbiegen des U-förmigen Gebildes zur Folge hätten, während durch das weitere erfindungsgemäße Merkmal, die der Stirnfläche des Gehäuses zuweisende Stegkante in gleicher Richtung wie die Randkontakte abzuwihkeln, der Steg auch gegenüber seitlichen Verbiegungen hoch widerstandsfähig wird, nichtsdestoweniger aber nicht mehr Raum zu seiner Unterbringung benötigt, weil diese Abwinklung zur selben Seite hinweist wie die abgewinkelten Randkontakte. Die Abwinklung trägt also nicht nur in wesentlichem Ausmaß zur Verstärkung und Versteifung des Schutzkontaktbügels bei, sondern begrenzt auch im übrigen die Beweglichkeit des eingesetzten Schutzkontaktbügels in Seitwärtsrichtung, wenn der Schutzkontaktbügel von einem durchlaufenden Kanal des Gehäuses umschlossen ist. Die zweckmäßig vorgesehene Rauhung oder Zahnung des Randes der Abwicklung kann dann, mit der Kanalwand in Eingriff kommen und eine zusätzliche, besonders sichere Festlegung nicht nur des Schutzkontaktbügels im Gehäuse, sondern auch eine besonders sichere und zuverlässige gegenseitige Fixierung der beiden Gehäuseteile bewirken.
In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, daß der Nulleiter-Anschluß aus dem Steg des Schutzkontaktbügels ausgeschnitten und seitwärts im wesentlichen in gleicher Richtung wie die Randkontakte abgewinkelt ist. Der Nulleiter-Anschluß benötigt bei dieser Anordnung und Ausbildung keinen zusätzlichen Raum und auch kein zusätzliches Material; insbesondere verursacht er keine Vergrößerung der Bauhöhe des Steckergehäuses.
Zur Erleichterung des 'Zusammenbaus der Gehäuseteile und des; Schutzkontaktbügels hat es sich als vorteilhaft erwiesen; daß di6 der Stirnfläche des Gehäuses zuweisende Kante des Steges.zur Ermöglichung einer relativen Verkantung zwischen den Gehäuseteilen und dem Schutzkontaktbügel zurückversetzt ist. Diese Zurückversetzung erfolgt zweckmäßig unter Bildung von Schrägflächen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert
werden. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Innenansicht eines Gehäuseteils,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch das Gehäuse entsprechend Linie II-II der Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Schutzkontaktbügel. ■
Das Gehäuse des dargestellten Steckers ist in Längsrichtung'unterteilt und besteht demgemäß aus den beiden Teilen 1 und 2, zwischen welchen die Steckerstifte 3 in üblicher Weise festgelegt sind. In einer senkrecht zur Teilungsebene verlaufenden Richtung ist der Schutzkontaktbügel mit dem Nulleiter-Anschluß 4 angeordnet, der aus einem mittleren Steg 5 und den beiden abgewinkelten Randkontakten 6 besteht. Die den Steckerstiften 3 zuweisende Kante des Stegteils 5 ist zurückversetzt und bei 7 in gleicher Richtung wie die Randkontakte 6 abgewinkelt. Der Rand der Abwinkelung 7 ist bei 8 mit einer Rauhung oder Zahnung versehen. — Der Nullleiter-Anschluß 4 ist etwa in der gleichen Richtung wie die Randkontakte 6 abgewinkelt, so daß er nicht wesentlich über die obere oder rückwärtige Kante des Steges S hinausragt.
Die beiden Gehäusehäiften sind an ihren Flanken mit Fensteröffnungen 9 versehen, welche sich in die Flankennuten 10 der beiden Gehäuseteile öffnen. Die Sturzflächen 11 der Fensteröffnungen 9 bestehen aus schrägen, ins Innere des Gehäuses ansteigenden Flächen und erleichtern das Einsetzen des Schutzkontaktbügels.
Wie F i g. 1 erkennen läßt, liegt der Schutzkontaktbügel bzw. der Stegteil 5 desselben in einem Kanal des Gehäuseteils 1, welcher sich in einem entsprechenden Kanal des Gehäuseteils 2 fortsetzt und von der Stirnwand 12, den beiden Seitenwänden 13 und der rückwärtigen oder oberen Wand 14 begrenzt ist. — Die Rauhung oder Zahnung 8 der Abwinkelung? kann in die eine Seitenwand 13 des Kanals eindringen und im Verein mit den hakenförmigen Enden 6 a der Randkontakte und der schrägen Sturzflächen 11 die Festlegung des Schutzkontaktbügels bewirken. .
Die rückwärtige Begrenzung 14 des den Schutzkontaktbügel umschließenden Kanals ist ihrerseits als Hohlkanal für die Aufnahme der die beiden Gehäuseteile verbindenden Schraube 15 ausgebildet. An Stelle der Schraube könnte auch eine Vernietung oder irgendeine andere geeignete Verbindung vorgesehen sein. Im übrigen kann die Verbindung so ausgebildet oder gestaltet sein, daß sie sich nachträglich nicht mehr lösen läßt.
Im Bereich der Kabeleinführungsöffnung sind die beiden Gehäuseteile mit Klemmflächen 16 ausgestattet, welche'eine Festlegung des Leiterendes ermöglichen und die Anbringung besonderer Zugentlastungsmittel überflüssig machen. An die Kabeleinführungsöffnung schließt sich ein Hohlraum 17 an, von welchem aus die Durchgänge 18 zu den Anschlußstellen der Steckerstifte 3 und der Durchgang 9 zu dem Nulleiter-Anschluß 4 führen.

Claims (4)

Patentansprüche: ίο
1. Schutzkontaktstecker mit in Längsrichtung unterteiltem Gehäuse, bei dem jedes Gehäuseteil eine senkrecht zur Längsteilungsebene verlaufende Durchbrechung aufweist, die an der Flanke eines jeden Gehäuseteils in eine Nut mündet, so daß — im zusammengebauten Zustand — ein »Kanal« zur Aufnahme eines einteiligen, selbstklemmend gehalterten und von den Anschlüssen der Steckerstifte isolierten Schutzkontaktbügels ensteht, dessen Steg den Nulleiteranschluß trägt und dessen in den Flänkennuten liegende Randkontakte über den Steg in Richtung der Stirnfläche des Steckergehäuses vorstehende, leicht einwärts gekrümmte Haken bilden, wobei die
-i Durchbrechungen an den Gehäuseflanken auf der den Steg des Schutzkontaktbügels abstützenden,
as rückwärtigen Wand eine nach der Kabelanschlußseite zu schrägverlaufende Sturzfläche aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzbügel gebildet ist durch einen hochkant stehenden Steg (5) mit an beiden Enden vorgesehenen, seitlich abgewinkelten Randkontakten (6) und daß die der Stirnfläche (12) des Gehäuses (1, 2) zuweisende Kante des Steges (5) in gleicher ; Richtung wie die Randkontakte (6) abgewinkelt ist und zweckmäßig einen durch Rauhung oder Zahnung griffig gemachten Rand bildet.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (1, 2) zwischen dem Schutzkontaktbügel (5, 6) und der axialen, zweckmäßig als Zugentlastung ausgeführten Leitungseinführung (16) liegende Hohlstege enthalten, welche bis zur Teilungsebene reichen und zur Aufnahme der zweckmäßig unlösbaren Verbindung (15) der Gehäuseteile (1,2) dienen.
3. Stecker'ffäch Anspruch 1 oder 2, dadurch . gekennzeichnet, daß der Nulleiter-Anschluß (4) aus dem Steg (5) ausgeschnitten und seitwärts im wesentlichen in gleicher Richtung wie die Randkontakte (6) abgewinkelt ist.
4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, so dadurch gekennzeichnet, daß die der Stirnfläche - (12) des Gehäuses zuweisende Kante des Steges
(5) zur Ermöglichung einer relativen Verkantung
·<··*■ zwischen den Gehäuseteilen (1, 2) und dem Schutzkontaktbügel (5, 6) zweckmäßig unter BiI-
dung von Schrägflächen zurückversetzt ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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