DE1490019C - Isolator - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Isolator mit einem nicht rotationssymmetrischen Querschnitt. Isolatoren
finden in der Elektrotechnik sowohl für Niederspannung als auch für Hochspannung weitverbreitete Anwendung.
Sie sind im wesentlichen als Stützen-, Kappen- und. Langstabisolatoren ausgebildet und bestehen
aus Harz oder Kunststoff, aus keramischen Stoffen, wie Porzellan u. dgl. Die bisher verwendeten
abgerundeten ovalen oder eckigen rotationssymmetri-
Die Montage des Isolators gemäß den F i g. 1 bis 5
sehen Formen bieten Staub- und Schmutzteilchen io kann sowohl in horizontaler als auch in vertikaler
günstige Ablageflächen, so daß die Oberflächen der Lage erfolgen. Bei horizontaler Anbringung soll die
Isolatoren leicht mit unerwünschten Schichten bedeckt werden, die die Wirkungsweise der Isolatoren
häufig beeinträchtigen und ihre Beständigkeit gegen-
Kante 3 der den spitzen Winkel einschließenden Begrenzungsflächen 4, 4 α des Isolators nach oben weisen.
Dabei muß beachtet werden, daß der Isolator
über der elektrischen Beanspruchung verringern. ,15 keine Oberfläche aufweist, die parallel zur Isolator-Solche
Beeinträchtigungen sind insbesondere bei Iso- achse verläuft. Es hat sich gezeigt, daß überhaupt
latoren für hohe und höchste Spannungen von Be- keine Staubablagerungen auftreten, wenn der Isodeutung.
Ein bekannter gegenüber Sturm wider- lator mit horizontaler Achse so montiert wird, daß
standsfähiger Isolator weist eine quadratische Grund- eine Lotrechte, die an irgendeiner Stelle des Isolators
fläche auf und ist mit einer im Querschnitt ebenfalls ao angelegt wird, an ihrem Schnittpunkt mit der Isolatorquadratischen,
kegeistumpfförmigen Haube versehen. oberfläche einen Winkel von weniger als 30°, ein-Obwohl
dieser Isolator schräge Wände besitzt, bieten schließt, wobei dann der Ergänzungswinkel entspredie
im rechten Winkel zueinander stehenden Seiten- chend mehr als 150° beträgt. Dieses Erfordernis
teile — auch bei horizontaler Montage — noch aus- wu-d beispielsweise dann ohne weiteres erfüllt, wenn
reichende Flächen für Staub- und Schmutzablagerun- as der spitze Winkel 60° oder weniger als 60° ist. Bei
gen, so daß auch hier unerwünschte und für den einem etwa größeren Winkel, der jedoch unter allen
Isolator schädliche Schichten aufgebaut werden. Umständen kleiner als 90 sein muß, können bei
Aufgabe der Erfindung ist, einen Isolator zu schaf- sehr ungünstigen Bedingungen geringe, aber auf alle
fen, dessen Grenzflächen so angeordnet sind, daß Fälle immer noch vernachlässigbare Ablagerungen
die Staub- und Schmutzablagerungen auf ein Mini- 30 auftreten, die die Eigenschaften des Isolators nicht
mum herabgesetzt werden. Diese Aufgabe wird da- beeinflussen.
durch gelöst, daß der Isolator als Pyramidenstumpf Der Isolator gemäß Fig. 1 bis 5 kann auch mit
mit einer rautenförmigen Grundfläche, deren spitze senkrechter Achse montiert werden, ohne daß irgend-Winkel
weniger als 90° einschließen, ausgebildet ist welche Staub- und Schmutzablagerungen auftreten,
und daß die beiden den spitzen Winkel einschließen- 35 Um die obengenannten Bedingungen zu erfüllen, wird
den Begrenzungsflächen des Pyramidenstumpfes bei die Schräge des Pyramidenstumpfes 1 so gewählt
werden, daß eine Lotrechte an ihrem Schnittpunkt mit der Isolatoroberfläche einen Winkel von weniger
als 30° bzw. mehr als 150° einschließt. Dies ist unter allen Umständen dann der Fall, wenn die seitlichen
Flächen des Pyramidenstumpfes mit seiner Basis 2 einen größeren Winkel als 60° bilden.
Die bei senkrecht stehender Achse waagerecht gelagerte Oberfläche 2 ά des Pyramidenstumpfes 1 ist
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den 45 verhältnismäßig klein, und Ablagerungen auf dieser
Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden Fläche beeinträchtigen die Isolatoreigenschaften
näher beschrieben. Es zeigt nicht, da es genügt, wenn die zur Achse des Isolators
F i g. 1 eine Seitenansicht der einen Ausführungs- parallellaufenden Flächen sauber sind. Außerdem
form des Isolators, kann diese waagerechte Fläche durch eine Pyramide
Fig.2 eine Ansicht der schmalen Seite des Iso- 50 ersetzt werden.
lators gemäß Fig. 1, Eine abgeänderte Ausführungsform des Isolators
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Isolator, zeigen F i g. 6 und 7. Der Pyramidenstumpf 6 ist
F i g. 4 eine Unteransicht des Isolators, abgestuft und besteht aus mehreren aneinander-
Fig.5 eine perspektivische Ansicht des Isolators gefügten, im Querschnitt senkrecht zur Isolatorachse
gemäß F i g. 1, 55 abnehmenden Parallelepipeden 7. Die Grundfläche
dieses Isolators 6 ist ebenfalls rautenförmig und entspricht der Grundfläche 2 der ersten Ausführungsform des Isolators. Die Draufsicht in Fig.7 veranschaulicht die immer kleiner werdenden, in Pyra-
horizontaler Montage des Isolators eine Kante bilden, die so nach oben weist, so daß der Isolator
keine waagerechte, staubablagernde Oberfläche besitzt.
Nach einer anderen Ausführungsform ist der Pyramidenstumpf derart abgestuft, daß aneinandergefügte,
im Querschnitt senkrecht zur Isolatorachse abnehmende Parallelepipede entstehen.
F i g. 6 eine Seitenanischt einer zweiten Ausführungsform des Isolators und
Fig.7 eine Draufsicht auf den Isolator gemäß Fig.6.
Der mit einer Bohrung 5 versehene Pyramiden- 60 midenform aufeinanderliegenden einzelnen rautenstumpf
1 in den F i g. 1 bis 5 weist glatte Seitenwände förmigen Parallelepipede 7. Diese Ausführungsform
4, 4 α auf. Die Grundfläche 2 sowie die obere kleine
Fläche 2 α sind rautenförmig ausgebildet. Ein wesent
Fläche 2 α sind rautenförmig ausgebildet. Ein wesent
liches Merkmal dieser Raute besteht darin, daß ihre
weist alle vorteilhaften Eigenschaften des Isolators gemäß den F i g. 1 bis 5 auf, wobei noch der weitere
Vorteil hinzukommt, daß er sich für feuchte Räume
spitzon Winkel weniger als 90° betragen. Als beson- 65 eignet, in denen starke Kondensation herrscht, da
ders zweckmäßig hat sich ein Winkel von etwa 60° er keine kontinuierliche Abtropflinie an der unteren
erwiesen. Bei einem so geformten Isolator sind die Staub- und Schmutzablagerungen, die zu schädlichen,
Kante bildet. Die besonders vorteilhafte Form der Montage ist die mit horizontaler Isolatorachse, wobei
die durch einen der spitzen Winkel gebildete Kante 3 nach oben weist. Es ist aber auch möglich, den
Isolator .mit vertikaler Achse zu montieren, da die bei diesem Isolator durch die pyramidenförmig aufeinandergelegten
rautenförmigen Parallelelepipede gebildeten waagerechten Flächen äußerst klein sind
und außerdem auch bei dieser Ausführungsform keine waagerechten Flächen auftreten, die parallel
zur Isolatorachse liegen. Wie aber bereits erwähnt wurde, beeinflussen nur Ablagerungen auf solchen
letztgenannten Flächen die Eigenschaften eines Isolators.
Claims (2)
1. Isolator mit einem nicht rotationssymmetrischen Querschnitt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Isolator als Pyramidenstumpf (1; 6) mit einer rautenförmigen Grundfläche (2),
deren spitze Winkel weniger als 90° einschließen, ausgebildet ist und daß die beiden, den spitzen
Winkel einschließenden Begrenzungsflächen (4, 4 a) des Pyramidenstumpfes bei horizontaler
Montage eine Kante (3) bilden, die so nach oben weist, daß der Isolator keine waagerechte, staubablagernde
Oberfläche besitzt.
2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pyramidenstumpf (6) treppenförmig
derart abgestuft ist, daß aneinandergefügte, im Querschnitt senkrecht zur Isolator-•
achse abnehmende Parallelepipede (7) ent-. stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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