DE1489742A1 - Schaltungsanordnung eines Superstabilisators eines magnetischen Feldes - Google Patents
Schaltungsanordnung eines Superstabilisators eines magnetischen FeldesInfo
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Description
Dr. Expl.
Ceskoslovenska akademie v&d, P r"'ä ü ämm (fuu****iw«jLowakei)
Schaltungsanordnung eines Superstabilisators eines
magnetischen leides" IAR97Λ2
Die Erfindung betrifft die Schaltungsanordnung eines Superstabilisators
eines magnetischen Feldes im Spalt zwischen den Magnetpolen, z.B. in einem Spektroskop für magnetische
Kernresonanz.
Um "bei »Spektroskopen eine hohe Auflösungsgüte und Präzision
zu erzielen, ist ein sehr st-biles magnetisches l'eld im
idagnetspalt notwendig. Δ\χ diesem Zweck v^ii ein sogenannter
Superstabilisator verwendet, der folgendermassen ausgeführt ist: Auf die Polschuhe des Magnets wird ein Spulensystem mit
einer grossen Windungsanzahl aufgeschoben. Die Änderungen des magnetischen Feldes im Spalt induzieren in den Spulen
eine Spannung, velche nach Verstärkung in einem Gleichspannungsverstärker
integriert und einem zweiten, ebenfalls auf die Polschuhe aufgeschobenen Spulensystem zugeführt wird
derart, dass der durch diese Spulen fliessende Strom ein ^eId
in der umgekehrten Richtung, als das durch die ursprünglichen Änderungen hervorgerufene, erregt. Auf dieser Weise werden die
einzelnen Komponenten der Stör.:änderungen laut der tfrequenzabhängigkeit
der Verstärkung in der Schleife abgeschwächt. Der Gleichspannungsverstärker mus3 hohe Anforderungen bezüglich
der Eingangsempfindlichkeit und Null-Stabilität erfüllen. Zu diesem Zweck wurde bisher ein galvanometrischer Verstärker
mit einer photoelektrischen Brücke verwendet, welcher die erforderlichen Parameter erzielt.
Die Anwendung eines galvanometrischen Verstärkers ist jedoch mit gewissen Ka hteilen verbunden. Die Eingangsimpejidanz
eines solchen Verstärkers ist niedrig cenug, so dass die Abgriffspule
ebenfalls eine relativ niedrige Impedanz besitzen
9098U/098S Μακ^
U897A2
Bei einem gegebenen Raum der Abgriffspule bedeutet dies aber
eine niedrigere i/induntsanzahl, eine kleinere induzierte
Spannung und eine höhere relative Wirkung der thermoelektrischen
Potentiale im Eingangskreis. Es ist auch schwierig, die i'requenzkennlinie des Superst bilisators über 100 Hz zu
bringen, wodurch allerdings die Verstärkung in der Schleife auch auf niedrigeren Frequenzen mit 'Rücksicht auf die
Stabilitätsbedingungen gegeben ist. Ein weiterer Nachteil des £alvanometriechen Verstärkers ist eine Empfindlichkeit
auf mechanische Stösse, die sich durch Verschiebung des Nullpunktes Mustern, und die kleine Überlastun; sfähigkeit.
Bei plötzlicher Abschaltung des Magnets kann das Galvanometer durch eine hohe Übergangs-Spannunjsspitze leicht zerstört werden.
Z-'eck der erf indungsgemässen Schaltungsanordnung ist es, die
meisten der erwähnten Nachteile des Superstabilisators zu beseitigen. Die erfindungsgemässe Schaltung ermöglicht die erweiterung
der Grenzfrequenz über 500 Hz ;;nd erzielt eine
bessere ITull-Stabilität als galvanometrische Verstärker. Die
Erfindung beseitigt auch die Notwendigkeit einer erschütterungs-r
beständigen Ausführung.
Gegenstand der Erfindung ist die Schaltungsanordnung eines Superstabilisators eines magnetischen eldes im ke.i-netspalt,
z..3. bei einem Spektroskop für magnetische Kernresonanz, dadurch gekennzeichnet, daos die Abgriffspule parallel mit einem
Glimmlampenschutz an zwei Zweige angeschlossen ist, von denen einer aus einem Tiefpassfilter und einem Gleichspannungsverstärker
mit einem Kontaktmodulator, und der zweite aus einem Ilochpassfilter und einem Wechselspannungsverstärker besteht,
wobei diese beiden Zweige sich in einem Addierkreis verbinden, welcher in Reihe mit einem Ausgangsverstärker, einem Korrektionswiderstand
und einer Kompensationscpule liegt.
— 3 —
90981 h /0965
U89742
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der belügenden Zeichnung,
welche =ls Ausführungsbeispiel das Blockdiagramm der erfindunpsiii
ssigen Schaltungsanordnung darstellt, näher erkl rt werden.
In der Zeichnungsfigur "bedeutet 1 die Abgriffs pule, 2 den
Glimmlampensehutz, 3 das Tiefpassfilter, 4 das liochpassfilter,
5 den Gleichstromverstärker mit dem Kontaktmodulator, 6 den
Vechselatromverstärker, 7 den Addierkreis, 8 den Ausgangsverstärker,
9 den Korrektionswiderstand und 10 die Kompensationsspule.
Der eriindungsgemässe Superst-'bilis^tor arbeitet auf foliende
//eise: Die änderungen des Feldes im Magnetspalt induzieren
in eier Spule 1 eine Spannung, v/elche nach Durchgang durch
den Glimmlampenschutz; gegen überspannung 2 in zwei Komponenten
aufgeteilt wird, nämlich in eine Gleichspannungs- und in eine ";e c hs el spannung skomponente. Beide Signale ./erden nach ehandlung
in den Filtern 3,4 und nach Verstärkung im Gleichspannungsverstärker mit Gern Kontaktmodulator 5 und ira Wechselspannungsverst>
rker 6 im Addierkreis 7 zusammengezählt und dann, nach Verstärkung
im Ausgangsverstärker 8, über den Korrektionswiderstand der iCompens^tionsspule 10 zugeführt. Die Impedanz der Abgriffsspule 1 kann in diesem P He hoch sein, da durch Anwendung eines
Transformators im üingang des Gleichspannungsverstärkers
mit der KontaktmoduäHtor 5 der optimale Wert dieser Impedanz in
weiten Grenzen abgeändert werden kann. Dadurch kann der Einfluss
der thermoelektrieohen Potentiale relativ unterdrückt
erden. Der olimmlampenschutz 2 führt beim normalen Gang keine
Unstf.bilität in den Eingangskreis ein, und gemeinsam mit den
Eingangsfiltern beschränkt er auch die grossen tJberspannungsspitzen
auf ei ;en erträglichen Wert. Der Strom durch die Glimmlampe wird durch die Impedanz der Spule 1 und der Spannungsimpuls
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durch den Wert der Brenn spannung dieser Glimml ..mpen beschränkt.
Der Eingang des Gleichspannungsverstärkers 5 wird durch das Tiefpassfilter 3 geschützt, welches die übrigbleibende
Spannungsspitze integriert. Der Eingang des Wechselspannungsverstärkers wird durch den in Reihe geschalteten
Widerstand des uochp-assfilters 4 geschützt, welches den Gitterstrom im Falle eines Impulses mit positiver
Polarität beschränkt. Das Tiefpassfilter 3 hat weiter die Aufgabe,
das Durchdringen der Spannung mi Netzfrequenz in den Gleichspannungsverstär -.τ ζα verhindern. Beide Filter 3,4
und die Verstärker 5,6 sind derart konstruiert, dass die resultierende ^requenzkennlinie, den Ausgangsverstärker
inbegriffen, den gewünschten Verlauf besitzt. Die obere Grenzfrequenz
wird hauptsächlich durch die Eigenschaften der Spulen
bestimmt und sie kann J.eicht über 500 Hz verlegt werden.
Bei der praktischen .Realisierung fällt die ( renzfrequenz
f, auf die beiden Zweige 3,5 und 4,6 , die gleiche Verstärkung besitzen, gewöhnlich in das Gebiet, wo der Flickereffekt der
Röhren die Hauptquelle des Häuschens ist. Um den Einfluss der
Rauschspannung von der Seite des Y/echselverstärkers 6 im Gebiet
unterhalb der Frequenz f.. zu vermindern, ist es von Vorteil, in den Krüis des Verstärkers 6 mindestens ein Differ. nzierungsglied
an eine beliebige Stelle hinter der Hauptquelle der Rauschspannung zu legen.
- Patentansprüche -
90981 4/0965
BAD ORIO(NAL
Claims (1)
- -5- H89742Patentansprüche1. J Schaltungsanordnung eines Superstabilisators eines magnetischen . eldes im Spalt eines Magnets, z.B. in einem Spektroskop für magnetische Kernresonanz, dadurch gekennzeichnet, dass die Abg"iff spule (1) parallel mit einem Glimmlampenschutz (2) an zwei Zweige angeschlossen ist, von denen einer aus einem Tiefpassfilter (3) und einem Gleichspannungsverstärker mit einem Kontaktmodulator (5)> und der zweite aus einem Hochpassfilter (4) und einem Y/echselspannungsverstärker (6) besteht, wobei di se beiden Zweige sich in einem Addierkreis (7) verbinden, welcher in Reihe mit einem Ausgangsverstärker (8), einem Korrektionswiderstand (9) und einer Kompensationsspule (10) liegt.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kreis des Verstärkers (6) mindestens ein Korrektionsglied an eine beliebige Stelle hinter der Hauptquelle der Rauochspannung gelegt ist.4. Mai 1965
-/249 0 G T! U / 0 9 6 5 BAD
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