DE1489155C3 - Zyklotron mit einer in seinem Zentralbereich angeordneten in axialer Richtung wirksamen Blende für ein Teilchenbündel - Google Patents
Zyklotron mit einer in seinem Zentralbereich angeordneten in axialer Richtung wirksamen Blende für ein TeilchenbündelInfo
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- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H13/00—Magnetic resonance accelerators; Cyclotrons
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Description
der Phase der Teilchen des Bündels in bezug auf stimmten beschränkten Phasenbereich zur weiteren
die Phase des Beschleunigungsfeldes abhängig ist, Beschleunigung gelangen.
d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Höhe · Die Erfindung gründet sich dabei auf die nachfol-
des Spaltes der Blende (4) in axialer Richtung gende Erkenntnis: In dem Zentralbereich eines Zy-
wesentlich kleiner als die axiale Ausdehnung des ao klotrons, d. h. dem Bereich, dessen Mittellinie etwa
Bündels und die Ausdehnung des Spaltes in ra- gleich dem Abstand zwischen den Polschuhen in der
dialer Richtung im wesentlichen gleich der radia- Mitte ist, trägt die elektrische Fokussierung am mei-
len Ausdehnung des Bündels ist. sten zu der axialen Fokussierung bei. Außerhalb des
2. Zyklotron nach Anspruch 1, dadurch ge- Zentralbereichs nimmt der Einfluß der elektrischen
kennzeichnet, daß in seinem Zentralbereich in as Fokussierung ab und der der magnetischen Fokussienicht
zu kleinem Abstand von der Blende (4) ein rung nimmt zu. Die elektrische Fokussierung stammt
einen Teil des Bündels abfangender Körper (5) von zwei Effekten. Der erste Effekt ist phasenunmit
annähernd den gleichen axialen und radialen empfindlich und vertritt die ordentliche Linsenwir-Abmessungen
wie denen des Spaltes der Blende kung bei einem Elektrodensystem, das durch die (4) symmetrisch zur Mittelebene angeordnet ist. 30 Elektroden gebildet wird. Der zweite Effekt hängt
von der Phase der Teilchen gegenüber der Hochfrequenzspannung an den Elektroden ab und dieser Ef-
■ ' ' '■ fekt ist für die elektrische Fokussierung der wichtig
ste Teil. Die elektrische Fokussierung tritt jeweils 35 ein, wenn die Teilchen den Spalt zwischen den Elektroden
passieren, und er kann theoretisch durch eine
Die Erfindung betrifft ein Zyklotron, in dessen Kombination von Linsen dargestellt werden. Eine
Zentralbereich eine in axialer Richtung wirksame Anzahl dieser Kombinationen von Linsen von auf-Blende
angeordnet ist, die einen eine endliche Aus- einanderfolgenden Passagen der Teilchen längs des
dehnung in radialer Richtung aufweisenden und mit 40 Spaltes bilden ein Linsensystem, wobei die Teilchenseinen
Längsseiten parallel und symmetrisch zur Mit- quelle als Gegenstand gedacht werden kann. Die
telebene des Zyklotrons verlaufenden Spalt aufweist, Stelle, wo gemäß dieser Darstellung das Bild erhalten
der außerhalb der ersten Teilchenumlaufbahn von wird, ist jedoch abhängig von der Phase der Teilchen
einem Bündel der zu beschleunigenden Teilchen gegenüber der Phase des elektrischen Hochfrequenzdurchsetzt
wird, wobei das Bündel in axialer Rieh- 45 feldes. Infolgedessen fallen die Bildpunkte für diejetung
im Beschleunigungsfeld elektrisch fokussiert nigen Teilchen, die endgültig die in der radialen
wird und die axiale Fokussierung von der Phase der Richtung kontinuierliche Ausdehnung des Bündels
Teilchen des Bündels in bezug auf die Phase des Be- herbeiführen oder in anderen Worten, für diejenigen
schleunigungsfeldes abhängig ist. Teilchen, welche nach der gleichen Anzahl von
Bei bekannten Zyklotronen dieser Art hängt die 50 Kreisbahnen bis zu verschiedenen Energien beschleu-Beschleunigung
der Teilchen von der Phase des nigt wurden, nicht zusammen.
Hochfrequenzfeldes an den Elektroden zu dem Zeit- - Gelöst wird die vorgenannte Aufgabe bei einem punkt, zu dem das Teilchen die Quelle verläßt oder Zyklotron der eingangs genannten Art dadurch, daß mit anderen Worten von der Phase der Teilchen ge- die Höhe des Spaltes der Blende in axialer Richtung genüber der des Hochfrequenzfeldes ab. Eine Anzahl 55 wesentlich kleiner als die axiale Ausdehnung des der von der Quelle stammenden Teilchen wird gar Bündels und die Ausdehnung des Spaltes in radialer nicht beschleunigt, da diese Teilchen beim Passieren. Richtung im wesentlichen gleich der radialen Ausdes Spaltes zwischen den Elektroden gerade einer ' dehnung des Bündels ist.
Hochfrequenzfeldes an den Elektroden zu dem Zeit- - Gelöst wird die vorgenannte Aufgabe bei einem punkt, zu dem das Teilchen die Quelle verläßt oder Zyklotron der eingangs genannten Art dadurch, daß mit anderen Worten von der Phase der Teilchen ge- die Höhe des Spaltes der Blende in axialer Richtung genüber der des Hochfrequenzfeldes ab. Eine Anzahl 55 wesentlich kleiner als die axiale Ausdehnung des der von der Quelle stammenden Teilchen wird gar Bündels und die Ausdehnung des Spaltes in radialer nicht beschleunigt, da diese Teilchen beim Passieren. Richtung im wesentlichen gleich der radialen Ausdes Spaltes zwischen den Elektroden gerade einer ' dehnung des Bündels ist.
entgegenwirkenden Kraft ausgesetzt sind. Die Phasen Abgesehen von den Teilchen, deren Bahnen sehr
der beschleunigten Teilchen liegen in einem be- 60 nahe an der Medianebene liegen, werden durch
stimmten Phasengebiet entgegengesetzt zu der Phase diese Blende lediglich diejenigen von einer punktfördes
elektrischen Hochfrequenzfeldes. Während der migen Quelle ausgehenden Teilchen durchgelassen,
Beschleunigung werden innerhalb eines Phasenberei- die an der Stelle der Blende ihren Bildpunkt haben,
ches liegende Teilchen nach einer gleichen Anzahl Da dies lediglich für Teilchen der Fall ist, die innervon
Kreisbahnen bis zu verschiedenen Energien be- 65 halb eines sehr kleinen Phasenbereichs liegt, entsteht
schleunigt und da in dem Zyklotron die radiale Stelle ein Bündel beschleunigter Teilchen, die nach einer
eines Teilchens von seiner Energie abhängig ist, ent- bestimmten Anzahl von Kreisbahnen eine scharf desteht
ein in radialer Richtung kontinuierlich ausge- finierte Energie liefern. Für diese Wirkung ist es
wichtig, daß die Bahnen der Teilchen mit der gleichen
Phase in einem Punkt an der Stelle des betreffenden Bildpunktes fokussiert werden, während die
Bahnen der Teilchen anderer Phasen an dieser Stelle eine gewisse Ausdehnung haben. Zu diesem Zweck
ist es notwendig, daß wenigstens eine Anzahl der Teilchen die Quelle unter einem Winkel zur Medianebene
verläßt. Bei einer nahezu punktförmigen Quelle ist dies meistens bereits der Fall. Wird jedoch
eine punktförmige Quelle benutzt, die ein nahezu paralleles Bündel liefert, so muß die Quelle derart
angeordnet werden, daß das Bündel einen Winkel mit der Medianebene macht. Ein weiterer Vorteil ist
noch der, daß auf diese Weise ein Impulsteilchenstrom mit sehr kurzer Impulsdauer entsteht.
Die Blende wird auch die Teilchen durchlassen, deren Bahnen sehr nahe an der Medianebene liegen,
unabhängig von ihrer Phase gegenüber der Phase des elektrischen Hochfrequenzfeldes. Um diese Teilchen
abzufangen, ist vorzugsweise in dem Zentralbereich des Zyklotrons symmetrisch zur Mittelebene ein Körper
vorgesehen, der annähernd die gleichen axialen und radialen Abmessungen wie der Spalt in der
Blende hat. Zwar hält dieser Körper auch eine Anzahl der Teilchen mit der gewünschten Phase zurück,
aber diese Anzahl kann bei einer richtigen Anordnung des Körpers gegenüber der Blende, d.h. in
einem nicht zu kleinen Abstand von der Blende sehr gering gehalten werden.
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel eines Zyklotrons an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigt die Zeichnung eine Draufsicht auf den für ein gutes Verständnis der Erfindung notwendigen
Zentralbereich des Zyklotrons.
In der Zeichnung bezeichnet 1 eine der »Dee«- Elektroden. Die zweite Elektrode 2 ist auf bekannte
Weise als »Dummy-Dee« ausgebildet. Zwischen den beiden Elektroden ist auf nicht dargestellte Weise
ίο eine Wechselspannungsquelle eingeschaltet.
Die zu beschleunigenden Teilchen werden in der Mitte injiziert. Die spiralförmige Bahn 3 eines dieser
Teilchen ist durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Im Zentralbereich befindet sich eine Blende 4, die
einen Spalt besitzt, der parallel zur Mittelebene, die
in die Zeichnungsebene fällt, verläuft und zu der Mittelebene symmetrisch liegt. Nach der Zeichnung
befindet sich die Blende in der vierten Kreisbahn. Der Spalt hat eine axiale Abmessung von z. B. 1 mm.
Weiter ist ein Körper 5 vorgesehen, der in der zweiten Kreisbahn liegt. Er besteht z.B. aus Graphit und
hat eine axiale Abmessung von etwas mehr als 1 mm. Ist die Frequenz der Spannung der Elektrode z.B.
20 MHz, so daß eine Kreisbahn in 50 nsec durchlau-
s5 fen wird, und ist die Blende derart ausgebildet, daß
lediglich Teilchen in einem Phasenbereich von 3,6° durchgelassen werden, so ist die Impulsbreite des
Bündels 0.5 nsec. Es sei noch bemerkt, daß bei Abwesenheit der Blende Teilchen in einem Phasenbe-
reich von z. B. 60° beschleunigt werden.
Claims (1)
1. Zyklotron, in dessen Zerttralbereich eine in 5 Ausdehnung praktisch unmöglich, Teilchen mit einer
axialer Richtung wirksame Blende angeordnet, ist, gut definierten Energie zur Verfügung zu haben.
die einen eine endliche Ausdehnung in radialer Es ist jedoch in bestimmten Fällen erwünscht, be-Richtung
aufweisenden und mit seinen Längssei- schleunigte Teilchen zur Verfügung zu haben, die inten
parallel und symmetrisch zur Mittelebene des folge der verschiedenen Anzahl der von ihnen durchZyklotrons,
verlaufenden Spalt aufweist, der io laufenen Kreisbahnen diskrete Energien haben und
außerhalb der ersteh Teilchenumlaufbahn von dadurch leicht getrennt werden können. Dies ist
einem Bündel der zu beschleunigenden Teilchen wichtig zum Extrahieren eines Bündels mit scharf dedurchsetzt'
wird, wobei das Bündel in axialer finierter Energie.
Richtung im Beschleunigungsfeld elektrisch fo- Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Zyklo-
kussiert wird und die axiale Fokussierung von 15 tron so auszubilden, daß nur Teilchen in einem be-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL291706A NL134173C (de) | 1963-04-18 | 1963-04-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1489155A1 DE1489155A1 (de) | 1969-06-12 |
| DE1489155B2 DE1489155B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1489155C3 true DE1489155C3 (de) | 1974-03-07 |
Family
ID=19754625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641489155 Expired DE1489155C3 (de) | 1963-04-18 | 1964-04-14 | Zyklotron mit einer in seinem Zentralbereich angeordneten in axialer Richtung wirksamen Blende für ein Teilchenbündel |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1489155C3 (de) |
| GB (1) | GB1052651A (de) |
| NL (1) | NL134173C (de) |
-
1963
- 1963-04-18 NL NL291706A patent/NL134173C/xx active
-
1964
- 1964-04-14 DE DE19641489155 patent/DE1489155C3/de not_active Expired
- 1964-04-15 GB GB1558464A patent/GB1052651A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1489155B2 (de) | 1973-08-09 |
| NL291706A (de) | 1965-07-12 |
| NL134173C (de) | 1972-05-15 |
| GB1052651A (de) | 1966-12-30 |
| DE1489155A1 (de) | 1969-06-12 |
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Legal Events
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