DE1489155A1 - Vorrichtung zum Beschleunigen von Teilchen - Google Patents
Vorrichtung zum Beschleunigen von TeilchenInfo
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- DE1489155A1 DE1489155A1 DE19641489155 DE1489155A DE1489155A1 DE 1489155 A1 DE1489155 A1 DE 1489155A1 DE 19641489155 DE19641489155 DE 19641489155 DE 1489155 A DE1489155 A DE 1489155A DE 1489155 A1 DE1489155 A1 DE 1489155A1
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H13/00—Magnetic resonance accelerators; Cyclotrons
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Particle Accelerators (AREA)
Description
„«.V.
Akt·· , PH 18.367 „„ „_ _-_
U89155
"Vorriohtung zum Beschleunigen von Teilchen".
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschleunigen von Teilchen des Zyklotron-Typs. Es werden dabei TeHohen
beschleunigt unter anderem in Abhängigkeit von der Phase des Hoohfrequenzfeldes an den Elektroden zu dem Zeitpunkt, zu dem
das TeHohen die Quelle verlässt oder in anderen Worten abhängig
von der Phase der Teilchen gegenüber dem Hochfrequenzfeld· Eine
Anzahl der von der Quelle stammenden Teilchen wird gar nicht beschleunigt, da diese Teilchen beim Passieren des 3palteθ zwischen
den Elektroden gerade einer entgegenwirkenden Kraft ausgesetzt sind. Die beschleunigten Teilchen liegen in einen bestimmten Phasengebiet gegenüber der Phase des elektrischen Hochfrequenzfeldas
Während der Beschleunigung werden innerhalb eines Phasenbereichs liegende Teilchen nach einer gleichen Anzahl von Kreisbahnen bis
zu verschiedenen Energien beschleunigt und da In dem Zyklotron die radiale Stelle eines Teilchens von seiner Energie abhängig
ist, entsteht ein in radialer Richtung kontinuierlich ausgedehntes Bündel. Ef 1st sogar möglioh, dass Bündel, welche eine verschiedene Anzahl von Kreisbahnen gemacht haben, sich überlappen.
Bei einem aolchen Zyklotron ist es infolge der kontinuierlichen
Ausdehnung praktisch unmöglich, Teilchen mit einer gut definierten Energie zur Verfugung zu haben«
Ee ist jedoch in beetimnten Pillen erwünsoht, besohleunigte Teilchen zur Verfügung zu haben, die diskrete Energien haben infolge der verschiedenen Anzahl von Kreisbahnen, welohe Teilchen dann leicht getrennt werden können. Dies ist wichtig
zum Extrahieren eines Bündele mit scharf definierter Energie.Die
Vorriohtung naoh der Erfindung liefert ein solches Bündel und dis
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PH.18367
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In dem Zentralteil eines Zyklotrons, d.h. dem Bereich deeeen Mittellinie etwa gleich dem Abstand zwischen den Polschuhen
in der Mitte ist, trägt die elektrische Fokussierung am meisten zu der axialen Fokussierung bei. Ausserhalb des Zentralbereiche
nimmt der Einfluss der elektrischen Fokuesierung ab und der der magnetischen Fokussierung nimmt zu. Die elektrische Fo-
. kuseierung stammt von zwei Effekten. Der erste Effekt ist phasenunempfindlich
und vertritt die ordentliche Linsenwirkun/r bei ei-
■ nem Elektrodensystem, das durch die Elektroden gebildet wird.Der
zweite Effekt hängt von der Phase der Teilchen gegenüber der Hochfrequenzspannung an den elektroden ab und tiieser effekt ist
für die elektrische fokussierung der wichtigste Teil. Die elektrische
Fokussierung tritt jeweils ein, wenn die leuchen den Spalt zwischen den Elektroden passieren und er kann theoretisch
durch eine Kombination von Linsen dargestellt werden. Eine Anzahl dieser Korabinationen von Linsen von aufeinander folgenden
Passagen der Teilchen lrings des Spaltes bilden ein Linsensystem,
wobei die Teilchenquelle als Gegenstand gedacht werden kann. Die Stelle, wo gemäss dieser Darstellung das Bild erhalten wird, ist
jedoch abhängig von der Phase der teilchen gegenüber der Phase dee elektrischen Hoohfrequenzfeldes. Infolgedessen fallen die
Bildpunkte für diejenigen Teilchen nicht zusammen, die endgültig die in der radialen Richtung kontinuierliche Ausdehnung des
Bündele herbeiführen oder in anderen Worten, für diejenigen Te flohen, welche nach der gleichen Anzahl von Kreisbahnen bis zu ver-■ohiedenen
Energien beschleunigt werden, fallen diese Bildpunkte nicht zusammen.
Gemäße der Erfindung befindet »ich in dem Zentrallbereioh
dee Zyklotrons eine Blende mit einem üpalt parallel sur Modianebene
und symmetrisch zu dieser Medianebene, wobei die radia-
I 909824/0496 bad original
. · PH.18.367
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le Abmessung der Blende von der Gröseenordnung der radialen Ausdehnung
des Bündele ist. Abgesehen von den Teilchen, deren Bahnen sehr nahe an der Medianebene liegen, werden von einer punktfBrmigen
Quelle ausgehend durch diese Blende lediglich diejenigen Teil ohen durchgelassen, die an der Stelle der Blende ihren Bildpunkt
haben. Da dies lediglich für Teilchen der Pail ist, die innerhalb
eines sehr kleinen Phasenbereichs liegt, entsteht ein Bündel beschleunigter Teilchen, die nach einer bestimmten Anzahl von Kreis
bahnen eine scharf definierte Energie liefern. Für die betreffende Wirkung ist es wichtig, dass die Bahnen der Teilchen mit der
gleichen Phase in einem Punkt fokussiert werden an der Stelle des betreffenden Bildpunktes, während die Bahnen der Teilchen
anderer Phase an dieser Stelle eine gewisse Ausdehnung haben. Zu diesem Zweck ist es notwendig, dass wenigstens eine Anzahl der
Teilchen die Quelle unter einem Winkel zur Medianebene verlgsst.
Bei einer nahezu punktförmigen Quelle ist dies meistens bereits der Fall. Wird jedoch eine punktförmige Quelle benutzt, die ein
nahezu paralleles Bündel liefert, so muss die Quelle derart ange- (
ordnet werden, dasa das Bündel einen Winkel mit der Medianebene
macht. Ein weiterer Vorteil ist noch der, daas auf diese Weise ein Impulateilehenatrom mit sehr kurzer Impulsdauer entsteht.
Die Blende wird auch die Teilchen durchlassen, deren
Bahnen sehr nahe an der Medianebene liegen, unabhängig von ihrer Phase gegenüber der Phase des elektrischen Hochfrequenzfeldes.Um
diese Teilchen abzufangen, ist vorzugsweise in dem Zentralbereich ein zur Medianebene symmetrischer Gegenstand vorgesehen, der annähernd
die gleichen axialen und radialen Abmessungen wie der Spalt in der Elende hat. Zwar hält dieser Gegenstand eine Anzahl
der Teilchen nit der gewünschten Phase zurück, aber diese Anzahl
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braucht bei einer richtigen Anordnung dee Gegenstandes gegenüber
der Blende, d.h. in einem nicht zu kleinen Abstand von der Blende, nur sehr gering zu sein.
Ein Aueführungebeiapiel einer Vorrichtung nach der Er·
findung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigt die Figur eine Draufsicht auf einen Teil einer Vorrichtung gemäea dem Zyklotron-Typ, wobei nur derjenige
Teil dargestellt ist, der für ein gutes Verständnis der Erfindung notwendig ist, d.h. der Zentralbereioh.
In der Figur bezeichnet 1 eine der "Dee"-Elektroden. Die zweite Elektrode 2 ist auf bekannte Weise als "Dummy-Dee"
ausgebildet. Zwischen den beiden Elektroden ist auf nicht dargestellte Weise eine Wechselspannungsquelle eingeschaltet.
Die zu beschleunigenden Teilchen werden in der Mitte injiziert. Die spiralförmige Bahn eines dieser Teilchen ist durch
eine gestrichelte Linie 3 angedeutet. Gemäss der Erfindung befindet
sich in dem Zentralbereich eine mit 4 bezeichnete Blende,die einen Spalt besitzt, der parallel zur Medianebene, d.h. zur ZeUi^
nungeebene verläuft und zu der Medianebene symmetrisch liegt.
Nach der Zeichnung befindet sich die Blende in der vierten Kreisbahn.
Der Spalt hat eine axiale Abmessung von z.B. 1 mm. Weiter bezeichnet 5 den Gegenstand , der in der zweiten Kreisbahn liegt.
Er besteht z.B. aus Graphit und hat eine axiale Abmessung von etwas mehr als 1 mm.
Ist die Frequenz der Spannung der Elektrode z.B. 20 MHz, so dass eine Kreisbahn in 50 naec stattfindet und ist die
Blende derart ausgebildet, dass lediglich Teilchen in einem Phasenbereich von 3f6° durchgelassen werden, so ist die Impulsbreite
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BADORfGfNAL
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.5_ H89155
dee Bündels 0,5 naeo. Ea sei nooh bemerkt, dass bei Abwesenheit
Der Blende Teilchen in einem Phasenbereich von 2.3. 60° beschleunigt
werden.
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Claims (1)
- - 6 - PH.18.367H89155PATENTANSPRÜCHE^(TT) Vorrichtung zum Beschleunigen von Teilchen de3 Zyklotron-Typs, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem Zentralbereich des Zyklotrons eine Blende befindet, die einen Spalt parallel, zur Medianebene und symmetrisch zu dieser Medianebene hat, wobei die radiale Abmessung der Blende von der Grössenordnung der radialen Ausdehnung des Bündels ist."2. Vorrichtung zum Beschleunigen von Teilchen nach Anepruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daes in dem Zentralbereich ein zur Medianebene symmetrischer Gegenstand vorgesehen ist, die annähernd die gleichen axialen und radialen Abmessungen wie der 3palt in der Blende hat.909824/0496
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL291706A NL134173C (de) | 1963-04-18 | 1963-04-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1489155A1 true DE1489155A1 (de) | 1969-06-12 |
| DE1489155B2 DE1489155B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1489155C3 DE1489155C3 (de) | 1974-03-07 |
Family
ID=19754625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641489155 Expired DE1489155C3 (de) | 1963-04-18 | 1964-04-14 | Zyklotron mit einer in seinem Zentralbereich angeordneten in axialer Richtung wirksamen Blende für ein Teilchenbündel |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1489155C3 (de) |
| GB (1) | GB1052651A (de) |
| NL (1) | NL134173C (de) |
-
1963
- 1963-04-18 NL NL291706A patent/NL134173C/xx active
-
1964
- 1964-04-14 DE DE19641489155 patent/DE1489155C3/de not_active Expired
- 1964-04-15 GB GB1558464A patent/GB1052651A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1489155B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1489155C3 (de) | 1974-03-07 |
| NL291706A (de) | 1965-07-12 |
| NL134173C (de) | 1972-05-15 |
| GB1052651A (de) | 1966-12-30 |
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