DE1488546C - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Erregereinrichtung einer elektrischen Maschine, insbesondere
eines Turbogenerators, welche Einrichtung Steuerbare Stromrichter auf dem Rotor aufweist, wobei
mehrere auf dem Umfang des Rotors verteilt angeordnete Tragkörper vorgesehen sind, die sowohl
die Stromrichter als auch wesentliche Zubehörteile aufweisen.
Es ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 165 736), rotierende Stromrichter zusammen mit Zubehörteilen
jeweils auf Tragkörpern, die gleichzeitig der Kühl- , körper sind, auf dem Rotorumfang verteilt anzuordnen.
Zu Zubehörteilen gehören insbesondere Stromrichtersteuerteile, besonders für eine Anschnittsteuerung
der Stromrichter, aber auch elektrische Schutz-, Überwachungs- und Kontrollvorrichtungen.
In diesem Zusammenhang bekannte Mcßeinrichtungen erfassen lediglich den Gesamtgleichstrom an
der Erregerwicklung der elektrischen Maschine und dienen der Beschleunigung des Regelvorganges.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Erregereinrichtung der eingangs genannten
Art, also mit steuerbaren Stromrichtern, zu schaffen, welche eine direkte Kontrolle der Funktion
der ein/einen Stromrichter erlaubt, so chiß bei Schäden,
die an den Stromrichtern und/oder Zubehörteilen auftreten können, schnell festgestellt werden
kann, auf welchem Tragkörper der Schaden aufgetreten ist.
Diese Aufgabe wird bei einer solchen Einrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedem Tragkörper
ein eigenes Primär-Strommeßelement zugeordnet ist, das zusammen mit einem feststehenden
Sekundär-Strommeßelement eine Strommeßeinrichlung bildet, und daß der Versetzungswinkel zwischen
zwei auf dem Umfang unmittelbar aufeinanderfolgenden Tragkörpern stets gleich dem elektrischen Ver-■schiebungswinkel
zwischen den Strömen in den zwei diesen Tragkörpern angehörenden Stromrichtern ist.
Es sind also die steuerbaren Stromrichter und die Bauteile, die für einen Schaden in Betracht kommen
und bei denen die Feststellung, welches Teil defekt ist, nicht schnell genug möglich ist, jeweils auf einem
genannten Tragkörper zusammengefaßt, so daß man bei einem Schaden nicht erst durch elektrische Messung
zu untersuchen braucht, welches Bauteil defekt ist, sondern den betreffenden Tragkörper mit den
Stromrichtern und den Zubehörteilen schnell ausbauen und durch einen neuen Tragkörper mit intakten
Stromrichtern und Zubehörteilen schnell ersetzen, den betreffenden Tragkörper also schnell austauschen
kann.
Die Primar-Strommeßelemente sind vorzugsweise außerhalb des Tragkörpers, z. B. zwischen dem die
Erregerenergie für die elektrische Maschine liefernden Erregergenerator und den Tragkörpern angeordnet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung dienen als Primär-Slrommeßelemente die in Nuten eines Strommeßblechpaketes
angeordneten Verbindungsleitungen vom Erregergenerator zu den Tragkörpern und das
Sekundär-Strommeßelement ist durch eine induktive gekoppelte Empfängerspule gebildet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erregereinrichtung gemäß der Erfindung in Fig. 1
in Form eines Schaltbildes und in F i g. 2 gegenständlich dargestellt. Diese Erregereinrichtung ist die
eines Synchrongenerators.
Was gemäß Fig. 1 strichpunktiert eingerahmt ist,
rotiert im Betrieb; das außerhalb des Strichpunktierten dargestellte steht fest. Der Rotor weist sechs
Tragkörper 10 bis 15 auf, die auf dem Umfang des Rotors gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Jeder
Tragkörper weist einen Stromrichter 16 a, 16 b, 16/ und Zubehörteile auf. Zu den Zubehörteilen zählen
als Beschaltungsbauteile für den Überspannungsschutz ein Kondensator 17 und ein Widerstand 18
(RC-Beschallung), als Selektivschutz eine Sicherung 19 und eine Glimmlampe 20 zur Anzeige einer Sicherungsauslösung
und als Stromrichtersteuerteile eine Sekundärwicklung 21 eines Steuerwandlers und ein
Gleichrichter 22, der eine Diode ist. Jeder Tragkörper weist zwei elektrische Anschlüsse 23 und 24 auf. Sie
sind lösbar. Die Tragkörper 10 bis 15 sind im wesentlichen einander gleich ausgebildet. Sie werden mittels
eines Kühlmediums, insbesondere Luft, gekühlt, wodurch auch die Stromrichter 16a bis 16/gekühlt werden. Der Rotor weist ferner eine Ankerwicklung 25
einer Drehstromerregermaschine mit den Phasen U, V, W und eine gleichstromdurchflossene Erregerwicklung
26 des Synchrongenerators auf.
Die Tragkörper 10 bis 15 sind so angeordnet, daß
die Stromrichter 16 a, 16 r7 und 16 Λ, 16 i' und I6c.
16/ zueinander jeweils um 180° elektrisch versetzt
sind. Die Stromrichter 16 a, 16 b und 16 b, 16 c usw.
werden von jeweils um 60° elektrisch phasenverschobenen Strömen gespeist. Die Phasenfolge der Ankerwicklung
25 entspricht der Phasenfolge der Stromrichter 16 α bis 16 /.
Statorseitig sind zur Übertragung von Impulsen als Primärwicklungen des Steuerwandlers Steuerwicklungen
27 bis 30 vorgesehen.
Gemäß Fig. 1 liegt eine Strommeßvorrichtung
— s. das Sekundär-Strommeßelement 32 (an welches eine Einrichtung zur Meßwerterfassung 42 angeschlossen
ist) und die Primär-Strotnmeßelemente 33 — zwischen den Stromrichtern 16 α bis / und der
Ankerwicklung 25 der Drehstromerregermaschine.
Wie aus F ig. 2 ersichtlich ist, weist der umlaufende Teil der Erregereinrichtung einen Anker 36 einer
Drehstromerregermaschine, ein Strommeßblechpaket 37 und einen Tragring 38 auf.
Mit 25 ist wiederum die Ankerwicklung der Drehstromerregermaschine
bezeichnet. Die nicht dargestellten Phasenableitungen führen im Bereich des
Wickelkopfes zu Verzweigungsstellen 39. Die von den Verzweigungsstellen 39 abgehenden Ableitungen sind
in Umfangsrichtung um 180° elektrisch gegeneinander versetzt angeordnet und führen in axialer Richtung
durch Nuten des Strommeßblechpaketes 37 zu den Anschlüssen 23. Das Strommeßblechpaket 37 ist
ίο gemäß F i g. 2 zwischen der Ankerwicklung 25 und
den Stromrichtern 16 α bis / angeordnet. Am Tragring 38 sind die Tragkörper 10 bis 15 befestigt. Der
Tragkörper 10 trägt den Stromrichter 16 a, die Sicherung 19 und die Sekundärwicklung 21 und eine
Glimmlampe 20. Am Stromrichter 16 a liegt der Anschluß 24, von dem aus eine Leitung 40 zur Erregerwicklung
des Synchrongenerators führt. Von dieser wiederum führt eine Leitung 41 zum nicht sichtbaren.
Stromrichter 16 e.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Erregereinrichtung einer elektrischen Maschine,
insbesondere eines Turbogenerators, welche Einrichtung steuerbare Stromrichter auf
dem Rotor aufweist, wobei mehrere auf dem Umfang des Rotors verteilt angeordnete Tragkörper
vorgesehen sind, die sowohl die Stromrichter als auch wesentliche Zubehörteile aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem Tragkörper (10 bis 15) ein eigenes Primär-Strommeßelement
(33) zugeordnet ist, das zusammen mit einem feststehenden Sekundär-Strommeßelement
(32) eine Strommeßeinrichtung bildet, und daß »5 der Versetzungswinkel zwischen zwei, auf dem
Umfang unmittelbar aufeinanderfolgenden Tragkörpern (z. B. 10, 11) stets gleich dem elektrischen
Verschiebungswinkel zwischen den Strömen in den zwei diesen Tragkörpern angehörenden
Stromrichtern (16 a, 16 b) ist.
2. Erregereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär-Strommeßelemente
(33) außerhalb der Tragkörper (10 bis 15) angeordnet sind.
3. Erregereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär-Strommeßelementc
(33) zwischen dem die Erregerenergie für die elektrische Maschine liefernden Erregcrgeneralor
und den Tragkörpern (IO bis 15) angeordnet sind.
4: Erregereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als Primär-Strommeßelement die in Nuten eines Strommeßblechpakeles (37) angeordneten Verbindungsleitungen
vom Erregergenerator zu den Tragkörpern (10 bis 15) dienen und das Sekundär-Strommeßelement
durch eine induktivgekoppelte Empfängerspule (32) gebildet ist.
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