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DE1488363C - Sprunghaft betätigter Lastumschalter - Google Patents

Sprunghaft betätigter Lastumschalter

Info

Publication number
DE1488363C
DE1488363C DE1488363C DE 1488363 C DE1488363 C DE 1488363C DE 1488363 C DE1488363 C DE 1488363C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank lever
crank
diverter switch
lever
stop body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Ing Lauterwald Rolf Schmidt Wulfo Dr Ing 8500 Nurn berg Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen sprunghaft ten Aufgabe dadurch, daß ein .gerätefest angeordbetätigten Lastumschalter mit zwei Kurbelhebeln, die neter starrer Anschlagkörper zwischen die Kurbelan ihrem einen Ende unverrückbar drehbeweglich hebel ragt, derart, daß der jeweils mit dem Koppelgelagert und an ihrem anderen Ende mit einem glied verklinkte Kurbelhebel am Anschlagkörper anstarren Koppelglied zu einem verklinkbaren Knie- 5 liegt.
hebelsystem (Gelenkpolygon) gelenkig verbunden Vorteilhafterweise kann der Anschlagkörper aus
sind, wobei an den mit verstellbaren Entklinkungs- einem in den Bewegungsweg der Kurbelhebel ragen-
anordnungen in Eingriff bringbaren Kurbelhebeln den, an einem neben dem Kurbelhebelweg gerätefest
unter Federspannung stehende Kontaktstücke angeordneten Haltebock befestigen Vorsprung gebil-
schwenkbar angeordnet sind, von denen jeweils das io det sein.
Kontaktstück des einen Kurbelhebels nach Über- Für eine besonders stabile Ausführung eignet sich schreiten der Strecklage des anderen Kurbelhebels eine Anordnung, bei der zu beiden Seiten neben mit dem Koppelglied an ein gerätefestes Gegenkon- den Kurbelhebeln gerätefeste Halteböcke angeordnet taktstück gedrückt wird und bei dem ein gerätefest sind, die eine zwischen die Kurbelhebel ragende Anangeordneter starrer Anschlagkörper vorgesehen ist. 15 schlagstange tragen.
Bei einem solchen, aus der österreichischen Pa- Durch das Abfangen des einen Kurbelhebels mit tentschrift 235 980 bekannten Lastumschalter ist an Hilfe des Anschlagkörpers bleibt der jeweils andere jedem Kurbelhebel zusätzlich noch ein Kipphebel Kurbelhebel, dessen Kontaktsystem gerade geschloszur Betätigung eines Widerstandskontaktstückes an- sen hat, in Ruhe und kann sich somit nicht durchbiegebracht, wobei außerdem ein gehäusefester An- 20 gen. Darüber hinaus ist auch eine günstige Lagerschlagkörper vorgesehen ist, der aus jeweils zwei beanspruchung möglich, da die Lagerstellen kräftejedem Kipphebel zugeordneten Anschlagstiften be- mäßig entlastet werden.
steht. Die Kipphebel liegen unter Federkraft jeweils An Hand der Zeichnung, die in F i g. 1 einen Lastan mindestens einem Anschlagstift an. Beim Um- umschalter mit Anschlagkörper in schematischer schaltvorgang gleiten die Kipphebel an diesem An- 25 Darstellung zeigt und in F i g. 2 eine perspektivische schlagstift entlang, bis sie gegen Ende des Umschalt- Ansicht einer besonderen Ausführung des Anschlagvorganges an dem anderen Anschlagstift zum An- körpers wiedergibt, wird die Erfindung näher erliegen kommen. Das Überwechseln von einem An- läutert.
schlagstift zum anderen erfolgt stetig, so daß keine Jn der Fig. 1 sind nur die für das Verständnis der besondere Beanspruchung der Kipphebel auftritt. 30 Erfindung erforderlichen Teile eines sprunghaft be-Dagegen prallt am Ende des Umschaltvorganges der tätigten Lastumschalters dargestellt. Dabei sind mit 1 Kurbelhebel, dessen Kontaktsystem öffnet, auf den und 2 die Kurbelhebel des Kniehebelsystems (Geanderen Kurbelhebel auf, dessen Kontaktsystem lenkpolygons) angedeutet, die bei 10 bzw. 20 drehbar schließt und dessen Schaltbewegung zeitlich eher auf der nichtgezeigten Schaltertragplatte gelenkig gebeendet ist. Die gesamte kinetische Energie des noch 35 lagert sind. An ihren freien Enden sind sie durch bewegten Kurbelhebels entlädt sich auf den bereits ein Koppelglied 3 gelenkig miteinander verbunden, zur Ruhe gekommenen Kurbelhebel, der somit einer Auf den Kurbelhebeln 1 und 2 sind je die bewegzusätzlichen starken mechanischen Beanspruchung liehen Kontaktstücke 4 bzw. 5 befestigt, die an ihren ausgesetzt ist. Durch den Stoß kann außerdem ein zugehörigen Kurbelhebeln bei 40 bzw. 50 drehbar unerwünschtes Prellen des bereits geschlossenen Kon- 40 gelagert sind und die durch eine Feder 41 bzw. 51 in taktsystems verursacht werden. Richtung gegen die festen Kontaktstücke 6 bzw. 7
Den gleichen Beanspruchungen sind auch die Kur- schwenkbar sind. Je nachdem das Kniehebelsystem belhebel eines aus der französischen Patentschrift 1, 2, 3 sich in der einen oder anderen Schalterend-1 114 516 bekannten Lastumschalters ausgesetzt. Bei stellung befindet, macht das eine bewegliche Kontaktdiesem Lastumschalter sind zwei Kniehebelsysteme 45 stück 4 bzw. 5 mit dem zugehörigen feststehenden über eine Stange mechanisch miteinander gekuppelt. Kontaktstück 6 bzw. 7 Kontakt. Mit 8 ist ein fest-Jedem Kniehebelsystem ist ein Betätigungshebel zu- stehender, insbesondere mit der Schaltertragplatte geordnet, wobei der Umschaltvorgang der beiden verbundener Anschlagkörper angedeutet, der im Be-Kniehebelsysteme in der einen Richtung durch den wegungsweg der Kurbelhebel 1 und 2 derart angeeinen Betätigungshebel und in der anderen Richtung 50 ordnet ist, daß der jeweils in die Einklinkstellung durch den anderen Betätigungshebel ausgelöst wird. überzuführende Kurbelhebel auf ihn aufschlägt. In Der Betätigungshebel stößt dabei jeweils gegen den der jeweiligen Endstellung ist also der Kurbelhebel, einen Kurbelhebel des betreffenden Kniehebelsystems dessen bewegliches Kontaktstück 4 bzw. 5 an dem und drückt somit die beiden Kniehebelsysteme aus feststehenden Kontaktstück 6 bzw. 7 anliegt, dadurch der Totlage. An den beiden mit den Betätigungs- 55 verklinkt, daß das Koppelglied 3 und der andere hebeln in Eingriff kommenden Kurbelhebeln der bei- Kurbelhebel über die Strecklage hinaus durchgeknickt den Kniehebelsysteme sind an der Auftreffstelle des sind und der Kurbelhebel an dem Anschlagkörper 8 Betätigungshebels Anschlagnasen ausgebildet. Eine anliegt. Bei einem Umschaltvorgang wird die Bewe-Begrenzung der Bewegungsstrecke der Kurbelhebel gung des Kurbelhebels, dessen Kontaktsystem öffnet, erfolgt durch diese Anschlagnasen nicht. 60 von dem Anschlagkörper 8 abgebremst und der an-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen dere Kurbelhebel somit von unerwünschten Stößen
Lastumschalter der eingangs erwähnten Art zu entlastet.
schaffen, bei dem auf einfache Weise eine zusätzliche Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind
mechanische Beanspruchung des einen Kurbelhebels neben der Bewegungsbahn der Kurbelhebel 1 und 2
und ein Prellen der Kontakte durch das Auffangen 65 zwei Halteböcke 70 und 71 vorgesehen, die mitein-
des jeweils noch in Bewegung befindlichen anderen ander durch eine Anschlagstange 80 verbunden sind,
Kurbelhebels vermieden wird. gegen die der jeweils in die Einklinkstellung gehende
Nach der Erfindung gelingt die Lösung der gestell- Kurbelhebel anschlägt. Auch bei dieser Anordnung
trifft beim Umschalten des Lastumschalters jeweils der Kurbelhebel, dessen Kontaktsystem öffnet, auf die Anschlagstange 80 auf und wird durch diese abgebremst.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sprunghaft betätigter Lastumschalter mit zwei Kurbelhebeln, die an ihrem einen Ende unverrückbar drehbeweglich gelagert und an ihrem anderen Ende mit einem starren Koppelglied zu einem verklinkbaren Kniehebelsystem (Gelenkpolygon) gelenkig verbunden sind, wobei an den mit verstellbaren Entklinkungsanordnungen in Eingriff bringbaren Kurbelhebeln unter Federspannung stehende Kontaktstücke schwenkbar angeordnet sind, von denen jeweils das Kontaktstück des einen Kurbelhebels nach Überschreiten der Strecklage des anderen Kurbelhebels mit dem Koppelglied an ein gerätefestes Gegenkontaktstück gedrückt wird und bei dem ein gerätefest angeordneter starrer Anschlagkörper vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (8, 80) zwischen die Kurbelhebel (1, 2) ragt, derart, daß der jeweils mit dem Koppelglied (3) verklinkte Kurbelhebel (1 bzw. 2) am Anschlagkörper (8, 80) anliegt.
2. Lastumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper aus einem in den Bewegungsweg der Kurbelhebel (1, 2) ragenden, an einem neben den Kurbelhebelweg gerätefest angeordneten Haltebock befestigten Vorsprung gebildet ist.
3. Lastumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten neben den Kurbelhebeln (1, 2) gerätefeste Halteböcke (70, 71) angeordnet sind, die eine zwischen die Kurbelhebel (1, 2) ragende Anschlagstange (80) tragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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