DE1488105A1 - Generator fuer eine veraenderbare Frequenz - Google Patents
Generator fuer eine veraenderbare FrequenzInfo
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Description
BERLIN33CGrunewald}, herbertstrasse 22 MÜNCHEN
Berlln-Halensee. KurtOretendamm 13O 1 BERLIN 33 CGrunewald}. den '™0#
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Die Erfindung bezieht eich auf eine sehr genaue veränderbare Frequenzquelle. Sie ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern bezieht sich auch auf veränderbare Frequenzgeneratoren, die numerisch gesteuert werden können,
um eine Auegangsfrequenz zu liefern, die sich in einem gewünschten Haß zwischen einer gegebenen Ausgangsfrequenz
und einer gegebenen Endfrequenz ändert und ferner zur genauen Geschwindigkeitssteuerung eines Wechselstrommotors
-verwendet werden kann.
Es besteht weiterhin Bedarf an sehr genauen Frequenzquellen, die ein Signal mit einer Frequenz liefern können, die
innerhalb einiger Hundertstel Prozent einer gegebenen Frequenz über einen verhältnismäßig weiten Bereich gesteuert
wird, d. h. in dem die höchste Frequenz ein Vielfaches der niederen Frequenz ist. Bisherige Systeme besitzen allgemein veränderbare Frequenzgeneratoren, die mittels einer
analogen Rückkopplungeschleife gesteuert werden, die in Verbindung mit einer Bezugsspannung arbeiten. Diese Systeme genügten zwar für bestimmte Zwecke, waren aber für eine
Steuerung für sehr hohe Präzision wegen der Grenzen analoger Steuersysteme und der Schwierigkeiten nicht geeignet,
die man bei der frequenzsteuerung mittels Standardspannungen festgestellt hat.
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In einigen Anlagen, besondere in denen die Steuerung automatischer Haschinen angewandt wird, ist es wünschenswert,
daß die veränderbare Frequenzquelle nach numerischen Daten programmiert werden kann, die von Lochkarten, Magnetbändern oder dgl. abgeleitet werden. In anderen Worten heißt
dies, die veränderbare frequenzquelle soll ein Ausgangesignal einer gegebenen Frequenz entsprechend einer numerischen Instruktion liefern, danach die Ausgangsfrequenz in
einem gegeben Maß gemäß einer anderen numerischen Instruktion ändern und schließlich ein Endsignal liefern, wenn
die Ausgangsfrequenz einen bestimmten gegebenen Wert erreicht. Es ist offensichtlich, daß eine veränderbare Frequenzquelle mit diesen Fähigkeiten sehr vielseitig ist,
da die Spazmnngsquclle beispielsweise so programmiert werden kann, daß sie von einer gegebenen ersten Frequenz ausgeht, diese in einem gegebenen Maß ändert, bis eine zweite
Frequenz erreicht ist, dann bei einer anderen Geschwindigkeit ändert, bis eine dritte Frequenz erreicht ist usw.
und dadurch eine gewünschtes Steuerprogramm durchführt. Siese Art numerischer Steuerung ist mit der bisherigen
analogen Art veränderbarer Frequenzaysteme nur schwierig
durchzuführen und kann mit einer hohen Genauigkeit überhaupt nicht durchgeführt werden.
Eine Verwendungsmöglichkeit einer hochpräzisen Frequenzquelle ist ein Präzisionsmotorsteuersystem, das beispielsweise zum Steuern des Aufrollens von gepreßten Gewinden
benutzt wird. In solchen Systemen bestimmt die Geschwindigkeit, mit der sich die Solle dreht, die Geschwindigkeit, bei der das Gewinde durch ein Preßwerkzeug gezogen
wird, das wiederum den Gewinde durchmesser bestimmt. Wenn der Gewindedurchmesser konstant bleiben soll, muß die tangential e Gewindegesohwindigkeit an der Bolle konstant bleiben ohne Ruckeicht auf den Rollendurchmesser, der gemäß
der Zahl der Gänge der darauf gewickelten Gewinde variiert. £s ist bekannt, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit eines
Wechselstrommotors direkt proportional der Frequenz der
angelegten Spannung 1st. Wenn die an den Motor angelegte
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Leistung zu Anfang eine bestimmte Frequenz besitzt, die danach in einem gegebenen Maß abnimmt, kann die tangentiale Geschwindigkeit an der Rolle konstant gehalten werden. Wenn die Quelle der veränderbaren Frequenz ausreichend genau und richtig programmiert wird, wird keine
erhebliche Änderung im Gewindedurchmesser auftreten.
Ein Gegenstand der Erfindung ist eine veränderbare Präzisionsfrequenzquelle, die eine gewünschte gegebene Frequenz innerhalb eines verhältnismäßig weiten Frequenzbereichs liefern kann.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist eine veränderbare Frequenzquelle mit einer kristallgesteuerten Standardfrequenz, bei dem jede mögliehe Ausgangefrequenz eine gegebene feste Beziehung zur Standajffrequenz besitzt.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist eine veränderbare Frequenzquelle, bei der ein zunehmendes Ansteigen oder Abnehmen der Auegangsfrequenz bei aufeinanderfolgenden angelegten Impulsen erfolgt.
Ein noch anderer Gegenstand der Erfindung ist eine veränderbare Frequenzquelle, die ein Ausgangssignal bei einer
Frequenz liefern kann, die sich in einem gegebenen Maß ändert.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist eine programmierbare veränderbare Frequenzquelle, die zuerst ein Ausgangssignal einer ersten numerischen Funktion entsprechenden
Frequenz liefert, danach die Frequenz des Auegangesignals in einem gegebenen Maß ändert und ein Endsignal liefert,
wenn die Ausgangsfrequenz eine abweichende gegebene Frequenz erreicht hat, die einer dritten numerischen Instruktion entspricht.
Ein noch anderer Gegenstand der Erfindung ist ein hochpräzise β System zur Geschwindigkeitssteuerung bei einem Motor.
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Sie veränderbare Frequenzquelle nach der Erfindung enthält einen kristallgesteuerten Oszillator, der so Bit
mehreren in Serie geschalteten Frequenzteilern verbunden ist, daß jeder Frequenzteiler einen Impulszug alt verschiedenen Wiederholungswahlen liefert und keine Impulse
zeltlich zusammenfallen. Diese Impulszüge werden an einzelne Terkreise und dann an einen Kombinationskreis gelegt, der das Ausgangssignal liefert. Die Zahl der Impulse
im Ausgangssignal (über eine gegebene Zeit) hängt davon ab, welcher Impulszug oder welche Impulszugkombination an
den Kombinationskreis gelegt wird, und daher wird die Ausgangsfrequenz durch einzelne Steuerung der Torkreise geregelt.
Ein binärer Zähler dient dazu, gewählte Torkreise festzulegen, so daß die Ausgangsfrequenz eine Funktion der im
binären Zähler aufgebauten Zahl ist. Wenn ein Impuls an den binären Zähler gelegt wird, wird die Zahl in ihm geändert und bedingt dadurch eine ansteigende Änderung in
der Ausgangefrequenz. Bin Kippgenerator gemäß der Erfindung kann dazu benutzt werden, in einem gegebenen Haß Impulse an den binären Zähler zu gebea, so daß sich die Ausgangsfrequenz in einem entsprechenden gegebenen Haß anlegt. Die Anfangszahl im binären Zähler und somit die Anfangsfrequenz kann entsprechend elaer ersten numerischen
Instruktion aufgebaut werden, die aus einer Lochkarte oder dgl· entnommen wird. Bas Maß, in dem Impulse an den binären Zähler gelegt werden, und somit das Maß, in dem sich
die Ausgangsfrequenz ändert, kann über den Kippgenerator entsprechend einer anderen numerischen Instruktion gesteuert werden. Eine Srkennungseinrichtung dient dazu, ein
Endsignal zu liefern, wenn die Zahl im binären Zähler gleich einer dritten numerischen Instruktion ist. Das Frequenzquell enay st em ist somit vollständig programmierbar.
Für einige Anlagen kann das Ausgangssignal aus dem Konbinationskreis unmittelbar benutzt werden. Für Motorsteuerungen kann dieses Ausgangssignal in seiner Frequenz wei-
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ter verringert werden und dann zum Steuern eines Leistungsumforaers dienen, der die Energie für den Elektromotor bei einer Frequenz liefert, die proportional der
Frequenz des Ausgangssignals ist. Wenn ein Dreiphasenmotor gesteuert wird, ist ferner ein Umformer notwendig,
der das Dreiphasensignal liefert, um die Arbeitsweise des Leistungsumforaers zu synchronisieren« In diesem Motorsteuersyetem 1st ein zusätzlicher Kreis enthalten, der
die Größe des Potentials am Motor gemäß der Frequenz verändert, um Änderungen der induktiven Reaktanz zu kompensieren, die durch Frequenzänderungen bedingt sind.
Die Besehreibung, zu der die Zeichnungen gehören, erläutert die Art und Weise, in der die genannten Gegenstände
der Erfindung erreicht werden. In den Zeichnungen 1st:
quenzsystems nach der Erfindung für die Steuerung
der Geschwindigkeit eines Motors;
Figur 2 eine Barstellung e eines Motorsteuerprogramms,
das duroh das System nach Figur 1 erfüllt wird;
Figur 3 eine schematische Darstellung eines veränderbaren
Frequenzteilers, der ein Teil des Systems ist;
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Kippgenerators, der Teil des Systems 1st;
Figur 5 eine sehematisehe Darstellung des Leistungsumformers und der Pegelsteuerung, die Teile des Systems sind.
Die Figuren 6a » 6c sind Darstellungen der Beziehung verschiedener Impulse, die durch den veränderbaren
Frequenzteiler erzeugt werden;
die Figuren 7a und 7b eine Darstellung der Art und Weise,
in der das Dreiphasensignal zur Steuerung einer Umformerschaltung abgeleitet wird.
BAD ORIGINAL
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Das gesamte Sintern ist in Figur 1 dargestellt und zeigt
die Anwendung bei der Steuerung eines Dreiphasen-Induktionsmotors 12. Ein Gleichrichter- und Regelkreis 1o liegt
an einer WechselSpannungsquelle und liefert ein gesteuertes GHLeichp' tential an den Leistungsumforiaer 11· Der Umformer enthält mehrere Halbleiterschalter, die so angeordnet sind, daß er an den Motor 12 Dreiphasen-Reohteckschwingungen einer gegebenen Frequenz liefert.
Das Gerät zum Idefern des veränderbaren Frequenzsignals zum Steuern des Umformers 11 enthält einen kristallgesteu- /
erten Oszillator 13, vorzugsweise von der Art, die ein ' Rechteckausgangssignal mit fester Frequenz im Bereich von
mehreren hundert Hertz liefert. Der Oszillator 13 liegt an einem veränderbaren Frequenzteiler, der wiederum ein Ausgangssignal an einen festen Frequenzteiler 15 liefert.
Ein binärer Zähler 26 dient zum Steuern des veränderbaren Frequenzteilers 14, so daß die Frequenzteilung mittels des
veränderbaren Frequenzteilers nach der im binären Zähler befindliehen Zahl durchgeführt wird. Das Ausgangssignal
des veränderbaren Frequenzteilers kann bei einer Zahl diskreter Frequenzen liegen, Jede Frequenz besitzt hierbei
eine genaue Beziehung zur Frequenz des kristallgesteuerten Oszillators 13· Die Frequenzstabilität von kristallgesteuerten Oszillatoren ist allgemein bekannt und deshalb besitzt jedes der diskreten Ausgang8signale des veränderbaren Frequenzteilers 14 einen genauen Frequenzwert· Wie
später im einzelnen besehrieben wird, wird durch den Frequenzteiler eine ausreichend große Zahl von diskreten Frequenzen erzeugt, so daß eine Ausgangsfrequenz gewählt werden kann, die innerhalb eines Hundertstels eines Prozenten einer beliebigen Frequenz innerhalb des Arbeitsbereiche liegt.
Bei bestimmten Anlagen kann das Ausgangssignal des veränderbaren Frequenzteilers 14 direkt verwendet werden, aber
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für Motorsteuerzwecke let es wünschenswert, die Frequenz
dieses Äusgangssignals weiter su rerringern. Wie figur 1
zeigt, beträgt die Frequenz dea rom veränderbaren Frequenzteiler gelieferten Signals das 334faohe der Arbeitsfrequenz f des Motors 12 und wird ferner durch den festen
Frequenzteiler 15 durch den Faktor 64 geteilt· Bas sich
ergebende Signal, das vom Frequenzteiler geliefert wird, liegt bei der sechsfachen Arbeltsfrequenz des Motors 12
und wird an einen Dreiphasenkonverter 16 gelegt· Der Konverter teilt die frequenz weiter und liefert drei getrennte Eechteeksignale sit einer Riasenbeziehung von 12o° zu
einander oder, in anderen Wortent der Konverter liefert
ein Dreiphasensignal, das zum Steuern des Leistungsumformers 11 geeignet ist-.
Die induktive Reaktanz der Uotorwieklungen sehwankt mit
der Funktion der Frequenz und deshalb 1st es notwendig, das an den Motor angelegte Potential als Funktion der angelegten Frequenz zu verändern, um ein gutes Arbeiten aufrecht zu erhalten. Ein Gleichspannungspegelsteuergerät 23
liegt an einest Ausgang des Dreiphasenkonverters 16 und
liefert ein GLelchepannungsslgnal an den Regelkreis 1o,
der proportional zur Arbeitsfrequenz f wirkt. Eine Wechßelspannungs-PegelabtaBtschaltung 22 liegt an den Motorwlcklungen und liefert ein GLeiehpotential an den Regelkreis, das proportional dem Weehselpotentfal an den Motorwicklungen ist. Der Regelkreis 1o dient dann automatisch
zum Einstellen des Potentials, das an den Leietungsuaformer gegeben wird, so daß das Weehselpotential an den Motorwicklungen proportional de» GLeiehpotential 1st, das
vom fegelsteuerkreis 25 geliefert wird, und somit wird
das an dea Motorwioklungen liegende Potential annähernd entsprechend der angelegten Frequenz verändert·
Sin Kippgenerator 17 dient zum Lieferen von Impulsen über
einen Schalter 27 an einen binaren Zähler 26 in einem gegebenen Maße. Jeder angelegte Impuls äadert die Zahl im
binären Zähler 26 und bedingt dadurch eine entsprechende
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Anstiegsänderung in der Ausgangsfrequenz, die durch den
veränderbaren Frequenzteiler 14 geliefert wird. Demgemäß wird durch genaues Steuern des Maßes, mit dem die Impulse
an den Zähler gelegt werden, eine genaue Steuerung des Maßes durchgeführt, mit dem sich die Ausgangsfrequenz
ändert. Der Kippgenerator 17 enthält einen veränderbaren Frequenzteiler, der direkt vom kristallgesteuerten Oszillator
13 betätigt werden kann. Vorzugsweise kann aber ein niederfrequentes Zeitgabesignal benutzt werden, das
leicht vom veränderbaren Frequenzteiler 14 über einen
Schalter 28 abgeleitet werden kann. Sowieso ist das Maß, bei dem Impulse an den binären Zähler 26 gelegt werden,
genau auf die Frequenz des kristallgesteuerten Oszillatorausgangs
bezogen und deshalb kann dieses Impulsmaß genau gesteuert werden.
Figur 2 zeigt ein Motorsteuerprogramm, das mittels des Systems nach Figur 1 erzielt werden kann« Während eines
Zeitraums t„ wird der Motor bei einer besonderen Frequenz
erregt, so daß er auf die Anfangsdrehzahl gebracht werden kann. Dies geschieht durch Einsetzen einer bestimmten
Zahl in den binären Zähler 26, während die Schalter 27 und 28 in der offenen Stellung gelassen werden, so daß
der Kippgenerator nicht arbeitet. Beim Punkt 24, in dem der Motor mit seiner AnfangedrehZ8hl synchron mit der angelegten
Anfangsfreqvenz läuft, sind die Schalter 27 und
28 geschlossen, so daß die angelegte Frequenz und die Motordrehzahl während des Zeitintervalle t^ mit einem
durch den Kippgenerator gesteuerten Maß gleichmäßig abnimmt. Manchmal ict danach am Funkt 25 die angelegte Frequenz
auf einen niedrigen Wert verringert worden, der das Ende des Arbeitens anzeigt.
DaJ System nach Figur 1 kann so programmiert werden, daß es automatisch ein gewünschtes Motorsteuerprogramm, wie
das nach Figur 2, liefert. Die numerische Steuerinformation wird auf einer Lochkarte gespeichert und von dieser
durch übliche Kartenleser 18, 19 und 2o abgenommen. In
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der Praxis würde die ganze Infomation auf einer einsigen
Lochkarte gespeichert werden, und ein einziger Kartenleser könnte drei getrennte numerische Instruktionen liefern. Der (A)-Kartenleser 2o liefert eine erste nunerieche Instruktion, die einer gegebenen Startfrequenz oder
der Itotoranfangsdrehsahl entspricht und dient sum Aufbau
einer binären Zahl in Zähler 26, die gleich der ersten numerischen Anzeige ist. Der (B)-Kartenieser 19 liefert
eine zweite numerische Instruktion, die einer gegebenen Bildfrequenz oder Snddrehzahl des Motors entspricht. Sine
übliche Worterkennungsschaltung 21, die zwei binäre Zahlen vergleichen kann, liegt zwischen dem binären Zähler
26 und dem (B)-Kartenleser und liefert ein Endsignal, wenn
die Zahl im Zähler 26 gleich der zweiten numerischen Anzeige ist. Der (C)-Kartenleser 18 liefert eine dritte numerische Instruktion, die einem gegebenen Kippimpuls zwischen den Punkten 24- und 25 (Figur 2) entspricht und
dient zum Steuern der Arbeitsweise des Kippgenerators 17 , so daß das Maß, mit dem die Impulse an den binären Zähler
27 gelegt werden, mit der dritten numerischen Anzeige
fibereinstimmt.
Es wird darauf hingewiesen, daß dieses programmierbare System sehr vielseitig 1st. Die Anfangs- und Endfrequenzen können beliebige Werte Innerhalb des Arbeitsbereichs
sein und der gegebene Kippimpuls kann ein beliebiger Wert und sowohl positiv als auch negativer Wert sein. Für komplexere Steuervorlagen könnte das fitstem so programmiert
werden, daß bei Erreichen einer ersten Sndfrequenz verschiedene numerisohe Instruktionen in die Kartenleser 18
und 19 gegeben werden, so daS die Ausgangsfrequenz sieh
in einem anderen maße in eine andere Endfrequenz zu ändern beginnt usw. Wenn eine konstante Sndfrequenz für
eine Zeitdauer gewünscht wird, so kann dies mittels eines Hilfsgerätee erzielt werden, das augenblicklich den Kippgenerator oder durch Wahl eines Kippimpulses mit einem
sehr kleinen Wert unwirksam macht. Dadurch wird die Ausgangsfrequenz praktisch konstant gehalten.
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BAD
— IO —
Der veränderbare frequenzteiler und der zugehörige binäre Zähler, der den Frequenzteiler steuert, werden schematisch
In Figur 5 dargestellt. Der veränderbare Frequensteiler enthält Mehrere in Serie liegende Flip-Flop-Schaltungen
3o bis 56, die sun Empfang des Ausgangeeignals des kristall ge β teuer ten Oszillators 15 dienen. Das Ausgangesignal des krietalIgesteuerten Oszillators 13 liegt besonders am symmetrischen Eingang des Flip-Flop 3o. Der Set-Ausgang des Flip-Flop 3o liegt an symmetrischen Eingang
des Flip-Flop 51« dessen Ausgang am symmetrischen Eingang
des Flip-Flop 32 usw. liegt. Der Set-Ausgang einer jeden Flip-Flop-Schaltung 3o bis 36 liegt an einem Eingang eines
der zugehörigen ÜHD-Kreise 5o bis 36 über einem zugehörigen Eintakt'Multivibrator 4o bis 46. Der Ausgang jedes
UND-Kreises 5o bis 56 ist mit einem besonderen Eingang
eines ODER-Krelses 57 verbunden. Die Flip-Flop-Schaltungen 3o bis 36 sind so beschaffen, daß sie sich auf den
anderen Ihrer stabilen Zustände entsprechend einem negativen Potenttal an symmetrischen Eingang ändern. Die EIntakt-Mult!vibratoren sind so beschaffen, daß sie einen
kurzen Ausgangeimpuls bei einem positiv werdenden Signal am Eingang liefern. Die UND-Kreise lassen, wenn sie durch
ein Potential am anderen Eingang vorbereitet sind, die Impulse vom Eintskt-Vultivibrator sum ODEH-Kreis 57 fließen, wo diese Impulse mit den Impulsen aus anderen UHD-Kreieen kombiniert werden und einen einzigen Ausgangsimpulszug liefern.
Wenn die Arbeltsfrequenz des Oszillators 13 gleich F ist,
1st das Ausgangs signal aus dem Flip-Flop-Kreis 5o eine Bechtecksehwlngung mit der Frequenz £, wie Figur 6a zeigt.
Dl^ übrigen Flip-Flop-Kreise 31 bis 36 halbleren jeweils
die frequenz. Demgemäß liefert der Flip-Flop 51 ein Hecht-
eektausgangssignal mit der Frequenz ="», der Flip-Flop 52
ein Ke eh te ckau s gang* signal mit der Frequenz ^r und der
809812/1023 bad orig'NAL
Flip-Flop 33 ein Rechteckauegangssignal ait der Frequenz
^· Diese Signale sind ebenfalls in Figur 6a dargestellt.
Eine besondere PhasenbeZiehung zwischen den Schwingungsformen nach Figur 6a ist zu beachten. Wie bereits erwähnt,
kommen die Flip-Flops bid einem Hegatlvwerden dem Signal
am symmetrischen Eingang in den anderen Zustand, Wenn deshalb der Flip-Flop 3o aus dem Set-Zutjtand in den Reset-Zuetand
kommt, wird der Flip-Flop 51 in den anderen Zustand gebracht. Ähnlich kommt der Flip-Flop 32, wenn sich
der Flip-»Flop 31 aue dem Set- in den Reset-Zustand kommt,
in den anderen Zustand. Die übrigen Flip-Flops arbeiten praktisch in gleicher Welse wie der Flip-Flop in der vorhergehenden
Stufe.
Der Multivibrator 4o spricht auf den positiven Teil des Auegangssignals dee Flip-Flops 3o an. Diese positiv werdenden
Teile des Signals sind In Figur 6a durch Funkte markiert. Bei jedem positiv werdenden Potential liefert
der Multivibrator 4o einen kurzen Impuls und deshalb kommt, wie Figur 6b zeigt, ein Impulszug aus dem Multivibrator
4o. Der Multivibrator 41 ist in ähnlicher Weise mit dem Flip-Flop 31 verbunden und liefert den Impulszug
F'
-^- und in ähnlicher Weiße liegen die Multivibratoren 42,
-^- und in ähnlicher Weiße liegen die Multivibratoren 42,
4-3 und 44 an den Flip-Flops 32, 33 bzw. 34 und liefern
die laipulszüge -τ-, -jr~ bzw. -£-, *ie Figur 6b zeigt.
Die Zeltkonstanten der liultivibratoren 4o bis 46 sind so
eingestellt, daß die sich ergebenden Auegangeimpulse ungefähr
dieselbe Dauer besitzen und die Dauer eines jeden Impulses wesentlich kleiner als die Halbschwliigungsdauer
des Signals des Flip-Flops 3o ist. Es ist wichtig zu bemerken, daß in Figur 6b kein Impuls des einen Impulszuges
seitlich mit eines Impuls eines anderer*. Impulszuges zusammentrifft.
Obgleich nur fünf Impulszüge in Figur 6a
dargestellt sind, werden auch andere Impulszüge der übrigen Multivibratoren nur nichtzusammentreffende Impulse
enthalten. Die Oszillatorfrequenz des kristallgesteuerten
-12-
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ist ein genaues Vielfaches der Frequenz eines Jeden Impulsxuges,
die duroh die Multivibratoren 4o bis 46 geliefert werden.
Eine andere Schaltungsanordnung zum Erzielen derselben Nicbtkoinzidenz der Impulse wird in Figur 6b geneigt. Wenn
Beispielc*eise die Flip-Flops auf eine Änderung des Potentials
in derselben Richtung wie die Multivibratoren ansprechen, d. h. entweder auf eine positive Änderung des Potentials
oder auf eine negative Änderung des Potentials, dann müssen die Kreise an verschiedenen Ausgängen der zugehörigen
Flip-Flops liegen. Insbesondere, wenn öler Flip-Flop 31 und der Multivibrator 4o zusammen auf eine positive
Potentialänderung ansprechen, soll der Heset-Ausgang
des Flip-Flops 3o an den symmetrischen Eingang des Flip-Flops 31 geschaltet werden, wenn der Set-Ausgang am Eingsng
des Multivibrators 4o liegt. Die übrigen Flip-Flops und Multivibratoren würden dann in ähnlicher Weise geschaltet
werden. Mit anderen Worten: Wenn die Flip-Flops auf eine Potentialänderung in einer Richtung ansprechen
und der MuItivibrator auf eine Potentialänderung in der
anderen Richtung:, müssen beide Schaltungen an demselben Ausgang des zugehörigen Flip-Flops liegen. Dies ist die
in Verbindung mit Figur 3 beschriebene Situation, in der die Flip-Flops auf negative Potentialänderungen und die
Multivibratoren auf positive Potentialänderungen ansprechen.
Die UND-Kreise 5o bis 56 sind Torkreise, die bestirnte Impulezüge
der Multivibratoren 4o bis 45 zum ODER-Kreis 57
durchlassen. Der ODER-Kreis 57 ist eine Kombination, die einen einzigen Ausgangsimpuls zug mit Impulsen liefert, die
zeitlich jedem der Impulse entsprechen, die an den verschiedenen Eingängen der einzelnen Impulszüge des ODER-Kreises
liegen. Da die verschiedenen Impulse der einzelnen Iapulszüge zeltlich nicht zusammenfallen, fällt Jeder Impuls
auf einen entsprechenden Impuls im Impulszug, der am Ausgang des ODER-Kreises entsteht. Verschiedene mögliche
-13-
809812/10 23 BAD original
Impulezüge, die am Ausgang des ODEB-Kreises 57 auftreten,
werden in Figur 6c dargestellt, die denselben Zeitmaßstab
wie die Figuren 6a und 6b besitzt. Die obere Linie in
Figur 6c stellt den Impulszug dar, der sich ergibt, wenn die UND-Kreiee 5o und 54 eingeschaltet sind, wodurch Im-
pulesüge -S- und -=-w an den ODER-Kreis gelegt werden. Der
Ausgangeimpulszug, der sieh bei eingeschalteten UND-Kreisen 5o und 53 ergibt, wird in der «weiten Linie geseigt,
der Impulszug, der sich bei eingeschalteten UND-Kreisen
ergibt, in der dritten Linie und der Impulszug, der sich hei eingeschalteten UND-Kreisen 5o, 51t 52, 53 und 54
ergibt, in der untersten Linie. Die Zahl der Impulse im
Ausgangsimpuls zug 1st (über eine gegebene Zeit) für Jeden der einzelnen Impulszug-Kombinationen verschieden und somit besitzt jeder einzelne Ausgangsiapulazug eine besondere Grundfrequenz.
Die Tafel I seigt die Beziehungen zwischen den einzelnen
Kombinationen eingeschalteter UND-Kreise und der entsprechenden Zahl von Ausgangsimpulsen, die im am Ausgang des
ODfifi-Kreiaes 57 entstehenden Impulszug auftreten. Die Tafel
I wurde so zusammengestellt, daß sie nur die UND-Kreiee bis 54- und die Zahl der Impulse während der Zeit t_ (Figur 6) zeigt. In der Tafel I seigt "1" an, daß ein UHD-Kreis vorbereitet ist und der entsprechende Impulszug hindurchfließen kann, und eine NO", daß der UND-Kreis nicht
vorbereitet und somit der zugehörige Impulszug nicht an den ODER-Krels 57 angelegt ist. «fahrend der Zeit tg enthält der Impulszug, der durch den UND-Kreie 5o fließen
konnte, sechssehn Impulse, derjenige, der durch den UND-Kreis 51 hindurchgeht, acht Impulse, derjenige, der durch
den UfJD-Kreia 51 hindurchgeht, vier Impulse, derjenige,
der durch den UKD-jiröis 53 hindurchgeht, zwei Impulse und
derjenige, der durch den UND-Kxeie 54- hindurchgeht, einen
Impuls· Wie in der ersten Linie der Tafel I angezeigt wird, enthalten deshalb, wenn alle UNÜ-Kreiee 5o bis 54
vorbereitet sind, der Impulszug 31 Impulse. Die zweite Linie zeigt an, daß, wenn alle UND-Kreiee mit Ausnahme des
-14-
809812/1023 bad ORtONAL
Kreises 54 rorbereitet sind, der Ausgangsimpulsxug 3o Impulse enthält. Die dritte Linie xeigt an, daß, wenn alle
UHD-Kreiee Bit Ausnahme des Kreises 53 Torbereitet sind,
der Auegangeimpulsrug 29 !«pulse enthält» usw.
| - | UND | UKD | lafel I | UND | Kreis | Zahl der | |
| Kreis | Kreis 51 |
OTTD | Kreis 53 |
1 | jLmpuxse in der Zeit tg |
||
| A | 1 | Kreis 52 |
1 | 0 | 31 | ||
| 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 3o | |
| 2 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 29 | |
| 3 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 28 | |
| 4 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 27 | |
| 5 | 1 | 1 | 0 | 1 . | 1 | 26 | |
| 6 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 25 | |
| 7 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 24 | |
| ε | 1 | C | 0 | 1 | 0 | 23 | |
| 9 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 22 | |
| 1ο | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 21 | |
| 11 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 2o | |
| 12 | 1 | 0 | 1 | Λ | 0 | 19 | |
| 13 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 18 | |
| 14 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 17 | |
| 15 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 16 | |
| 16 | 0 | 1 | 0 | Λ | 0 | 15 | |
| 17 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 14 | |
| 18 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 13 | |
| 19 | 0 | 1 | 1 | 0, | 12 | ||
| 2ο | 1 | ||||||
Die binare Zahl 11111, die in der ersten Zeile der Tafel
erscheint, ist gleich 311 die binäre Zahl 11110, i±* in
der Bweiten Zeile ist gleich 3o übt. Dementsprechend ergibt sich eine genaue Beziehung «wischen den binären Zahlen
der Tafel I und der Zahl der Impulse, die im Ausgangsimpuls zug ober eine gegebene Zeit auftreten und somit
besitzt die Ausgangsfrequenz eine genaue Beziehung zu diesen binären Zahlen. Ein binärer Zähler mit den Flip
-15-
809812/1023
BAD
Flop-Schaltungen 60 his 66 liegt an besonderen UHD-Kreisen 50 hl« 36.
Der Auegang des Flip-Flops 66 liegt an einem Eingang des UWD-Kreiseβ 56, um den UND-Kreis su schalten, wenn der
Flip-Flop sich im Set-Zustand hefindet. Dadurch kann der
Impulsisug des Moltivibrators 46 durch den ODER-Kreis 57
hindurchgehen. In ähnlicher Weise sind die Set-Auegänge der Flip-Flops 60 his 63 Bit einem fdngang des UND-Kreißes 5o bis 55 verbunden. Der Reset-Ausgang des Flip-Flops
66 liegt am symmetrischen Eingang des Flip-Flops 63 und in ähnlicher Welse sind die Set-Ausgänge der Flip-Flops
65 bis 60 mit den symmetrischen Eingingen der einander benachbarten Flip-Flops 64 bis 60 verbunden. Der (A^Kartenleser 2o (Figur 1) liegt über einem Kabel 67 an den
Set- und Heset-iSingängen Jedes der Flip-Flops 60 hie 66
und liefert eine numerische Instruktion, die einer gegebenen Anfangsfrequenz entspricht, und durch geeignete
Steuerungen des Kartenlesers kann einer der Flip-Flops 60 bis 66 in den "1"-Zustand gebracht werden und dadurch
eine Zahl im binären Zähler aufbauen, die gleich der numerischen Instruktion ist, die vom Kartenleser geliefert
ist. Die Set- und Reset-Ausgänge eines Jeden der Flip-Flops 60 liegt über einem Kabel 68 an der Erkennungsschaltung 21 (Figur 1). Die Erkennungsschaltung 21 kann die
Zahl im binären Zähler abtasten und liefert ein Endsignal, wenn diese Zahl gleich der numerischen Instruktion des
Kartenlesers 19 ist (Figur 1).
Die Flip-Flop 60 bis 66 ergeben einen Zähler, der in umgekehrter Richtung, d. h. der nach Null hin sählt, wenn aufeinander folgende Impulse an den Flip-Flop 66 gelegt werden. Ohne Rücksicht auf die Anfangszahl im binären Zähler
werden aufeinanderfolgend· Impulse am Eingang des Slip-Flops 66 Jeweils die Zahl im binären Zähler um eine Ziffer
verringern. Tafel I seigt, daß jede aufeinanderfolgend· Reduktion der Zahl im binären Zähler die Ausgangsfrequena
am ODER-Kreis 57 um eins verringert.
8Q9812/1023
-Ib-
Der veränderbare Frequenzteiler nach Figur 3 enthält sechs Stufen, er könnte aber Jede beliebige Anzahl von Stufen
enthalten. Die höchste Mögliche Äusgangsfrequenz aus dem
ODSR-Kreis 57 ißt etwas geringer als die Arbeitsfrequenz
F des Oszillator«; 13. Die niedrigste mögliche Frequenz ist
~—, worin η gleich der Zahl der Stufen ist. Noch wichtiger
ist es, iaß die verschiedenen diskreten Auegangsfrequenzen,
die erhalten werden können, sieb, von einander durch den
faktor ~_— unterscheiden. Wenn somit die Oszillatorfrequenz
beispielsweise 1oo kHz beträgt und fünfzehn Frequenzteil er stuf en vorgesehen sind, ergeben eich ungefähr 33 ooo
(genau 2 ^ oder 3?. 768) mögliche diskrete Ausgangsfrequenzen,
die eich voneinander durch ungefähr 3 Hz unterscheiden.
Der Prozentsatz der änderung am unteren Ende des Bereichs
ist wesentlich höher als am oberen Ende des Bereichs, d. h.,
daß am unteren Ende des Bereichs die änderung von der untersten Frequenz von 3 Hz zur nächst höheren Frequenz von
6 H* eine Änderung; von ungefähr loo % beträgt· A» oberen
Ende des Bereiche ict die Änderung von ungefähr 1oo kHz zu einer Frequenz von 3 Rz eine Änderung mit sehr kleines Prozentsatz.
Somit ist der obere Teil des Bereiche allgemein besser genutet als sein unterer Bereich.
Der Ausgang des ODER-Freises 57 liegt am üäaitterfolger 58,
der wiederum an einen Schmitt-Trigger geschaltet ist. Der Emitterfolger vergrößert den Wert der Ausgangeimpulse und
der Schmitt-Trigger ergibt die Funktion der .Wiederherstellung
einer gewünschten Schwingungsform dieser Impulse. Das Auegangssignal ait der veränderbaren Frequenz erscheint
dann am Ausgang des Triggerkreises 59·
Der Elppftenerator
Der Kippgenerator nach Figur 4 enthält einen veränderbaren
Frequenzteiler ähnlich dem nach Flf?ur 3. Er liefert Impulse, die an den symmetrischen Eingang des Flip-Flops 66
-17-
809812/1023
.bad
nach Figur 3 gelegt werden, so daß diese Impulse periodisch die Zahl im binären Zähler ändern können. Das Maß,
in dem die Impulse an den binären Zähler angelegt werden, bestimmt somit das Maß, das die Ausgangsfrequenz des
Triggerkreises 59 ändert (Figur 3).
Der veränderbare Frequenzteiler des Kippgenerators enthält mehrere Flip-Flop 2o bis 79» die untereinander mit den zugehörigen Eintakt-Multivibratoren 8o bis 89 verbunden sind,
und die UND-Kreise 9o bis 99* Die UNiv-Krelse liegen am
ODEH-Kreis 1o1, der einen einzigen Ausgangsimpulszug mit
einer Gfcrundfrequenz liefert, die von der der UND-Kreise.
abhängen, und vorbereitet ist. Da dieses Frequenzteilersystem im wesentlichen genau so arbeitet wie das in Verbindung mit Figur 3 beschriebene, ist es nicht notwendig,
die Arbeltsweise dieser Schaltung im einzelnen zu beschreiben. Der Kippgenerator enthält keinen binären Zähler
zum einzelnen Vorbereiten der UND-Kreise 9o bis 99 wie im Fall der Figur 3· Hierfür ist der (C)-Kartenleser 18 unmittelbar über ein Kabel 1oo mit einem Eingang eines jeden
UND-Kreiseβ sum einzelnen Einstellen eines dieser UND-Kreise entsprechend einer binären Instruktion aus der Im
Lochkartenleser befindlichen Lochkarte verbunden.
JSs ist wünschenswert, daß das Maß, in dem Impulse an den
binären Zähler in Figur 3 gelegt werden, wesentlich niedriger als das Maß ist, in dem Impulse aus dem ODER-Kreiβ
57 kommen, und deshalb leitet der Flip-Flop 7o sein Taktgebersignal aus einem der FlIp-Flops 3o bis 36, beispielsweise aus dem Flip-Flop 36 (Figur 3) ab, wie in der Zeichnung angezeigt ist. Wenn somit der veränderbare Frequenzteiler in Figur 3 fünfzehn Stufen enthält und die Oszillatorfrequenz 1oo kHz ist, wird das Eingangssignal am Flip-Flop 7o bei einer Frequenz von ungefähr 3 Hz liegen. Der
Frequenzteiler nach Figur 4 enthält zehn Stufen und deshalb liefert der Multivibrator 89 ungefähr alle 300 Sekunden einen Impuls. Unter diesen Umständen kann das Maß, in
dem die Impulse per- Sekunde an den binären Zähler gelegt
werden, zwischen drei Impulsen pro Sekunde und einem Impuls
809812/1023
naoh 3oo Sekunden In ungefähr 1ooo gleichen Abständen
(genau 21° oder 1,o24) geändert werden.
Der Ausgang des ODER-Kreises Ιοί liegt über einem Emitterfolgerkreis
1o2 und einem Schmitt-Trigger 1o3 am symmetrischen Eingang des Flip-Flops 66 (Figur 3)· Der Emitterfolgerkreis
vergrößert den Wert der Außgangsimpulse des
ODER-Kreises Ιοί und der ßehmitt-Irigger wirkt als Impulsformer.
Die Art, in der der Kippgenerator nach Figur 4 sich der
Charakteristik nach Figur 2 nähert, wird in den Figuren 7a und 7b gezeigt. Es wird angenommen, daß die UND-Kreise
91 und 92 vorbereitet sind und daß somit die Impulszüge
f I f I
—=— —=■» an den ODER-Kreis ld angelegt werden. Diese
2 2^
Impulszüge werden in den ersten zwei Linien in Figur
dargestellt und, wenn sie durch den ODER-Kreis Ιοί kombiniert
sind, ergeben sie einen Impulszug, wie er in der untersten Linie der Figur 7a dargestellt wird. Stets wird
einer dieser Impulse an den binären Zähler angelegt. Die \usgangsfrequenz am ODER-Kreis 57 wird auf die nächst niedrigere
mögliche Ausgangsfrequenz herabgesetzt. Die Impulse am binären Zähler sind nicht gleichmäßig von einander
entfernt und deshalb wird die Ausgangsfrequenz schrittweise in der in Figur 7b gezeigten Weise herabgesetzt.
Die ideale Situation ist es, wenn die Ausgangsfrequenz gleichmäßig mit der als gewünschten Abfall bezeichneten
Linie abnimmt. Die größte Abweichung von dieser Linie wird durch die gestrichelten Linien angedeutet und ist der Pro-:
zentsat» des Fehlers. Es wurde festgestellt, daß, wenn der Hauptfrequenzteiler in Figur 3 fünfzehn Stufen und der
Kippgeneratorfrequenzteiler nach Figur 4 zehn Stufen enthält, ein gewünschter Abfall mit einem Fehler von weniger
als O,o5 eines Prozentes erreicht werden kann. Die Figuren
7a und 7b besitzen den gleichen zeitlichen Maßstab und zeigen
die Beziehung zwischen den Kippimpulsen und den Änderungen
der Ausgangsfrequenz. Wie Figur Tb zeigt, sind die
-19-
809812/1023 " \λ ßAD
Anstiegsänderungen der Auagangsfrequenz wegen der he Bee
ren Übersicht stark vergrößert dargestellt.
Das Signal mit der veränderbaren Frequenz 384-f wird, wie
Figur 5 zeigt, an die Klemme des symmetrischen üingangs
eines Flip-Flop 11o gelegt, der der erste einer Reihe von sechs identischen Flip-Flop 11o bis 115 des festen Frequenzteilers
15 (Figur 1) ist. Jeder der Kreise II0-II5
besitzt zwei stabile Zustände, die mit "1"- oder M3et"-Zustand
und mit "0"- oder "Reset"-Zustand bezeichnet werden.
Die Flip-Flop ändern sich aus ihrem gegenwärtigen Zustand in den anderen, wenn eine negative Fotentialänderung an
der symmetrischen Eingangsklemme auftritt. Am Ende dee positiven
Eingangsimpulses wird also der Flip-Flop Ho selnen Zustand ändern. Ee wird angenommen, daß der Flip-Flop
Ho sich zunächst im Set-Zustand befindet und daß ein Impuls an der Eingangsklemioe bewirkt, daß sich der Kreis in
den "Reset"- oder "0"-Zustand ändert und dadureh ein Signal erzeugt, das den Flip-Flop 111 ebenfalls in seinem Zu
stand verändert. Ein «weiter positiver Impuls bewirkt, daß sich der Flip-Flop Ho vom 11O"-Zustand zurück in den n1"-Zustand
ändert, aber dieser Ausgang bewirbt keine Änderung im Flip-Flop 111. Es ist somit offensichtlich, daß der
Flip-Flop 111 seinen Zustand einmal bei zwei Änderungen des Flip-Flop Ho ändert. Der Flip-Flop 112 ändert sieh
einmal bei zwei Änderungen des Flip-Flop 111 oder vier Änderungen des Flip-Flop Ho usw. Die Eingangsfrequenz dee
Flip-Flop Ho wird dann durch einen Faktor von zwei durch
jeden Flip-Flop Ho bis 115 geteilt. Demnach teilen die Flip-Flop Ho bis 115 das Signal 384f durch einen Faktor
von vierundsochszig und somit liegt das Signal des Flip-Flop
115 bei einer frequenz 6f. Dieses Signal wird an den
Eiotaktmultivibrator 116 gelegt, dessen Ausgang bei derselben
Frequenz 6f liegt. Die Zeitkonstante des Multivibrators 116 ist so eingestellt, daß ein Zug von relativ
kurzen Impulsen erzeugt wird.
-2o-
809812/1023 BAD
- 2ο -
Der Ausgang des Multivibrators 116 liegt an einem Eingang eines ^eden UHD-Kreises 117 bis 122. Die Ausgänge der UHD-Kreise
117, 119 und 121 liegen an den Set-Impulsen der
Flip-Flop-Kreise 123, 124 und 125 und die Ausgänge der UHD-Kreise
118, 12o und 122 sind mit den Reset-Eingängen der
Flip-Flop 123» 124 und 125 rerbunden. Die Ausgänge der
Flip-Flop 123 bis 125 liegen an den Leistungsumformern 114 bis 146.
Der Set-Ausgang des Flip-Flop 123 ist ebenfalls eo geschaltet,
daß er einen Eingang der UND-Kreise 129 und 13o vorbereitet, während sein Reset-Ausgang an einem Eingang
der UND-Kreise 128 und 13I liegt. Der 3et-Ausgang des Flip-Flop
124 liegt an einem Eingang des UND-Kreises 126 und dem anderen Eingang des UND-Kreises 131* während sein Re-Bet-Ausgang
an einem Eingang des UND-Kreises 127 und dem anderen Eingang des UND-Kreises 13o liegt. Der ^et-Ausgang
des Flip-Flop 125 ist mit dem restlichen Eingang der UND-Kreise 127 und 128 verbunden und der Reset-Ausgang liegt
an den restlichen Eingängen der UND-Kreise 126 und 129. Die Ausgänge der UKD-Kreise 126 bis I31 sind mit den restlichen
Einsängen der UND-Kreise 117 bis 122 über entsprechende Zeitverzögerungskreise 132 - 137 verbunden.
Die Arbeitsweise dieses Teils der Schaltung wird mit Hilfe der Tabelle II beschrieben, in der die Symbole A^ und Δ
sich auf den "1*-bzw. den "O"-Zustand des Flip-Flops 123
beziehen, der zu dem Phase-A-Umformer gehört. B- und B
beziehen sich auf den "1"- und den "0"-Zustand des Flip-Flop
124, der zum Ehase-B-Umformer gehört, und Cj und CQ
beziehen sich auf den M1"- und den "O"-Zustand des Flip-Flops
125» der zum Riase-C-Umformer gehört. Die Symbol·
a^ und aQ beziehen sich auf die UND-Kreise 126 und 127,
die zu den Set- und Reset-Eingängen des Fhasen-Flip-Flope
123 gehören. Ebenso beziehen sich die Symbole b^, b , c
und c0 auf die UND-Kreise 128 bis I31. Die erste Zeile der
Tabelle II zeigt beispielsweise, daß, wenn sich der Flip-Flop 123 in» "1 "-Zustand befindet (A1), der UHD-Kreis 129
(bQ) und der UHD-Kreis I30 (c>,) je einen erregten Eingang
-21-809812/1023 bad original
besitzen, wie durch die Buchetaben x· angezeigt ist« Die
Zeilen 1 bis 6 la der Tabelle II zeigen somit an, welche UND-Kreise vorbereitet sind, wenn ein Flip-Flop sich in
einem jeweiligen Zustand befindet.
| A1 | a1 | Tabelle II | - | X | X | X | X | co | - | X | |
| Ao | ao | JC | XX | ||||||||
| 1 | B1 | X | XX | ||||||||
| 2 | Bo | X | X | X | X | X | X | ||||
| 3 | C1 | XX | |||||||||
| 4 | co | XX | X | ||||||||
| 5 | VV0O | X | X | X | XX | SE | |||||
| 6 | X | XX | X | XX | |||||||
| 7 | XX | X | |||||||||
| 8 | VBT°i | X | |||||||||
| 9 | W0O | X | X | ||||||||
| 1o | XX | XX | X | ||||||||
| 11 | A1-VCo | XX | |||||||||
| 12 | |||||||||||
| 13 | |||||||||||
Der Zweck der Flip-Flops 123 bis 125 1JUId der UWD-Kreise
117 bis 122 und 126 bis 131 ist es, die Dreiphasensignale
für die Leistungsumforiaör 144 bis 146 zu liefern. Die Impulse des Multivibrators 116 mit der Frequenz 6 f werden
mittels der UND-Kreiee 117 bis 122 zu den Eingängen der
Flip-Flops 123 bis 125 geführt, die ein Dreiphasensignal
mit der Frequenz f liefern. Die UND-Kreise 126 bis 131
und die Verzögerungskreise 132 bis 137 bereiten die UTID-Kreise 117 bis 122 in der richtigen seitlichen Folg· Tor.
Diese Folge wird entsprechend dem Zustand der binären Kreise 123 bis 125 durchgeführt und aufrecht erhalten.
809812/1023 ßAD
rung eingestellt! die kleiner als die Zeit zwischen aufeinander folgenden Impulsen des Multivibrators 116 ist.
Wenn ein Impuls duroh einen der vorbereiteten UND-Kreise
hindurchgeht, kann dieser\Impuls den Zustand eines der
Flip-Flops 123 bis 125 ändern, die wiederum verschiedene UND-Kreise 117 bis 122 über die ÜND-Kreise 126 bis 131
vorbereiten. L«r Impuls aus dem Multivibrator 116 könnte
somit zertrennt werden und die Zustände der Flip-Flops 123 bis 125 sich unrichtig ändern· Die Verzögerungskreise
132 bis 137 geben eine ausreichende Verzögerung, um ein solches Verzerren der Impulse zu verhindern·
Der untere Teil der Tabelle II, d. h. die Linien 7 bis 13, zeigt die Zustände der UND-Kreise 126 bis 131, wenn alle
drei Flip-Flop-Kreise 123 bis 125 betrachtet werden. Wenn
der Flip-Flop 123 sich im "1"-Zustand (A1) und gleichzeitig der Flip-Flop 124 im "O"-Zustand (B0) und der Flip-Flop 125 im "0"-Zustand (CQ) befinden, besitzen die ÜND-Kreise 126 und 127 de einen erregten Eingang und die UND-Kreise 129 und 13o sind Je an beiden Eingängen erregt,
wie in der sechsten Linie der Tabelle II angezeigt wird. Die UND-Kreise 12o und 121 sind somit durch die UND-Kreise
129 bzw. 130 vorbereitet und somit geht der nächste Impuls des Multivibrators 116 durch die UNI)-Kreise 129 und
130, um den Reset-Eingang des Flip-Flops 124 und den Set-Eingang des Flip-Flop 125 zu erregen. Gemäß den Anfangszuständen auf der Linie 6 der Tabelle II befindet sich der
Flip-Flop 124 bereits im "0"-Zustand und wird von dem Signal am Reset-Eingang nicht beeinflußt. Der Flip-Flop 125
befindet sich zuerst im "0"-Zustand und somit bewirkt das
Signal am Set-Eingang, daß sich der binäre Kreis in den "1"-Zustand ändert. Diese Zustände der Flip-Flops 123 bis
125 werden durch A^-B0-Cj dargestellt, wie auf der Linie
8 der Tabelle II zu sehen ist. Der nächste ankommende Impuls des Multivibrators 116 läßt den Flip-Flop 123 eich
in den "0 "-Zustand ändern. Der duroh den UND-Kreie 123
hindurchgehende Impuls kann den Zustand des Flip-Flops 125 nicht ändern. Die Zustände der Flip-Flop sind somit
A0-B0-C1, wie die Linie 9 anzeigt.
-23BAD ORiQtNAL
809812/1023
Die drei Flip-Flops ändern den Zustand in dieser Weise
weiter, wie Tabelle II anseigt. Der einseine UND-Kreis,
der eine Änderung des Zustande in einem der Flip-Flops bewirkt, ist durch unterstrichene xx gekennzeichnet (xx).
Der Zustand der Flip-Flop ist derselbe wie der in den Linien 7 und 13 und somit wiederholt sich die Folge nach
jedem sechsten Impuls.
Wenn sich all· Flip-Flops in demselben Zustand befinden
und das Gerät zuerst erregt wird, d. h. alle befinden sich entweder im "1"-Zustand oder im "0"-Zustand (die restlichen beiden Kombinationen), dann wird Jeder UND-Kreis 126
bis 131 nur an einem Eingang erregt sein und somit wird kein UKD-Kreis 117 bis 122 vorbereitet. Sine (nicht dargestellte) Startschaltung ist notwendig, um sicherzustellen,
daß sich einer der Flip-Flop-Kreise in einem von den anderen beiden verschiedenen Zustand befindet, wenn das Gerät
su arbeiten beginnt· Danach läuft der Arbeitszyklus, wie in der !Fabelle II beschrieben, ab.
Die Leistungeumformer 144 bis 146, die im einseinen nicht
dargestellt sind, sind Einrichtungen mit festen Sehaltern und dienen sum Steuern großer Leistungen durch verhältnismäßig kleine Steuersignale. Jede solche Einrichtung, die
diese allgemeine Forderung erfüllt, kann verwendet werden. Im allgemeinen kann Jeder dieser Umformer vier Relais enthalten, die paarweise geschaltet sind, so daß, wenn sieh
der zugehörige der Flip-Flop-Kreise 122 bis 125 i» "1W-Zustand befindet, das andere Relaispaar einen Stromkreis
durch die Motorwicklung schließen, aber in entgegengesetzter Richtung.
Figur 8 seigt die Ausgangssignale der Umformer 144 bis 146 und der Flip-Flop 123 bis 125. Die Beziehung zwischen der
Energie mit der Frequenz f am Dreiphasenmotor 12 und dem
Ausgang des Multivibrators mit der Frequenz 6f ist zu erkennen. Die vier Teile der Figur 8 besitzen denselben
Zeitmaßstab, so daß sich zur Zeit der Impulse 16o der Flip-
-24-
8098 12/102 3 **° °*
Fiep 123 in den "1"-Zustand ändert. Der Flip-Flop 125 befindet sich im w0"-Zustand und der Flip-Flop 12* 1« "1"-Zustand. Dies entspricht der Bedingung A1-B^-C0 naeh Linie
12 der Tabelle II. Der nächste Impuls 161 tritt zu einer Zeit auf, zu der das UND-Tor 12o vorbereitet ist, wie die
Linie 12 zeigt, so daß der Flip-Flop 124 sieh to* "1"-Zustand in den "0"-Zustand ändert. Der Ausgang des Umformers
14-5 ändert sich von positiv in negativ, oder in anderen
Worten, das Potential der Phase B ändert sich von positiv in negativ. Die binären Kreise 123 bis 125 befinden eich
jetzt im Zustand A^-B0-C0, wie die Linien 1 und 13 der
der Tabelle II zeigen. Der Impuls 162 läßt dann den Flip-Flop 125 sich la den "1"-Zustand ändern und der (MTmformer
146 ändert sich somit von einem negativen in ein positives Ausgangspotential, das an den Wechselstrommotor gelegt
wird. Der Impuls 163 läßt sich den Zustand des Flip-Flop 123 ändern und somit ändert der A-Umformer 144 seinen Ausgang von positiv in negativ. Diese Arbeitsweise setzt sich
in dieser lYeise fort, die aus der Tabelle II hervorgeht.
Es werden deshalb sechs Impulse aus dem Impulszug dee Multivibrators 116 notwendig, um einen vollständigen Arbeitszyklus der Leistungeumformer 144 bis 146 durchzuführen.
y/ie Figur 8 zeigt, sind drei Ausgänge der Umformer 144 bis 146 von einander um 12o elektrische Grad verschoben
und somit wird der Motor durch eine Dreiphasenreentecksehwingung mit der Grundfrequenz f erregt.
Es 1st wünschenswert, die Leistung am Motor 12 durch die Leistungsumformer 144 bis 146 so zu regeln, daß das Motordrehmoment über einen verhältnismäßig weiten Frequenzbereich konstant ist. Hierfür wird der Gleichrichter- und
Regelkreis 1o zwischen die Wechselstromquelle und die Leistungsumformer 144 bis 146 geschaltet, um den Wechselstrom
in einen glatten Gleichstrom umzuwandeln und das Niveau
des Gleichstromes zu regeln. Ein Bezugspegelsignal liegt an der Klemme 141 des Gleichrichter- und Regelkreises 1o,
das direkt proportional der Frequenz des Signals an den
-25-BAD ORIGINAL
809812/1023
Umformern ist. Dae Signal, das an der Klemme 153 auftritt,
ist ein Glelehatromsignal und stellt das wirkliehe Wechselpotential an den Wicklungen des Motors 12 dar.
Die Wechseletrom-Fegelabtastschaltung enthält drei Halbleiterdioden 147 bis 149 ait einer gemeinsamen Kathodenrerbindung an der Eingangskleame 153 der Regelschaltung
Ein Widerstand I50 und ein paralleler Filterkondensator
151 liegen swisehen der gemeinsamen Kathodenverbindung
und üirde. Die Anoden der Dioden 147 bis 149 sind mit je
einer der sum Dreiphasenmotor führenden Leitungen verbunden. Die Dioden liefern am Widerstand I50 ein pulsierendes
Gleichepannungeeignal, das proportional dem Potential an
den iäotorwicklungen ist. Das pulsierende Signal ist durch den Filterkondensator 151 geglättet und ein entsprechendes
geglättetes Gleichepannungseignal liegt an der Klemme 153·
Oleiehspannungsniveauateuerschaltung liefert ein
Gleiehspannungseignal an die Klemme 14o der Regelsehai* tung 1o, das proportional der Frequenz f ist, die am Set-Auegang des Flip-Flop 123 auftritt. Die Pegelregelsehaltung enthält einen sättigbaren Transformator 138 mit einer
Primärwicklung, die über einen Kondensator 154 zwischen
den Set-Ausgang des Flip-Flops 123 und Erde geschaltet ist. Ein Ende der Sekundärwicklung des sättigbaren Transformators 138 liegt an Erde und das andere Ende über einer Diode 139 an der Klemme 141 und ein Integratlonskreis 14o
liegt hierzu in Serie. Eine Diode 142 liegt mit einem Widerstand 143 in Serie und diese Serienschaltung ist an
die Sekundärwicklung des Transformators 138 geschaltet.
Der eättigbare Transformator 138 ist so beschaffen, daß er
in der Zeit, während sich der Flip-Flop 123 in Set-Zustand
befindet, ohne Rücksicht darauf, ob die Frequenz f am Motor 12 liegt, stets in den Sättigungszustand gebracht ist.
Die Diode 139 ist so geschaltet, daß das Potential, das
unter diesen Umständen an der Sekundärwicklung auftritt, an den^Integrationskrels 14o gelegt wird. Demgemäß wird
-26-
809812/1023 BAD ORIGINAL
ein Impuls lamer dann an den Integrationekreie gelegt, wenn
sieh der Flip-Flop 123 Ib "1"-Zustand befindet. Sie Größe
eines solchen Impulses ist durch die Spannungs-Zelt-Integralkennlinie dee sättigbaren Transformators bestimmt und
ist unabhängig von der Länge der Zeit, während der der Flip-Flop 123 eich im "1 "-Zustand befindet. Das Intervall
zwischen aufeinander folgenden Impulsen ist eine Funktion der Frequenz f. Der Integrationskreis 14o liefert ein
Gleichspannungscignal, das proportional dem Durchschnittswert der Impulse ist, die über die Diode 139 abgeleitet
werden, und da die GrSBe aufeinander folgender Impulse gleich und das Intervall zwischen aufeinander folgenden
Impulsen eine Funktion der Frequenz 1st, ist die Amplitude des Gleiohspannungsslgnals an der Klemme 141 direkt proportional der Frequenz. Die Diode 142 ist so geschaltet,
daß sie einen Weg für den Strom gibt, während der sättigbare !Transformator sich im Reset-Zustand befindet, wenn
sich der Flip-Flop 123 in diesem Zustand befindet.
Der Begelkreis 1o ist in üblicher iVeise aufgebaut und arbeitet entsprechend den an den Klemmen 141 und 153 liegenden Signalen. Das Signal an der Klemme 153 stellt das tatsächliche Potential an der Motorwicklung dar, während das
Signal an der Klemme 141 das für die Motorwieklungen gewünschte Potential darstellt. Der Hegelkreis arbeitet so,
daß er das Niveau des Gleichpotentials am Leistungsumformer 144 bis 148 einstellt, bis das Potential an der Klemme
153 alt dem an der Klemme 141 übereinstimmt.
Die einseinen Schaltungen, die in Blockform in den Figuren
3 bis 5 gezeigt werden, sind übliche Schaltungen, für die geeignete Ausführungen aus vielen allgemein erhältlichen
Handbüchern entnommen werden können.
Die Flip-Flop-Schaltungen sind bistabile Kreise, die sich entweder Im "1 "-Zustand oder im MO"-Zustand befinden können,
809812/1023 ß*>
oe,G,NAL
die auch als "Bet"- b*w. "Beset"-Zustand bekannt sind.
Wenn ein Signal an den Set-Eingang gelegt wird, wird der Flip-Flop in den Set-Zustand gebraeht und liefert am Set-Ausgang ein Ausgangseignal· Wenn ein Eingangssignal an
den Reset-Bingang gelegt wird, wird der Flip-Flop in den
Beset-Zustand gebracht und liefert am Reset-Ausgang ein
Signal. Wenn ein Impuls an den symmetrischen Eingang dee Flip-Flops gelegt wird, ändert sich die Schaltung in den
anderen Zustand.
Ein Eintakt-Multivibrator besitzt einen stabilen und einen
unstabilen Zustand. Der Kreis befindet sieh normalerweise
im stabilen Zustand. Wenn aber ein Impuls angelegt wird, nimmt er sofort den unstabilen Zustand ein und dann kehrt er
nach einer gegebenen Zeit automatisch in den stabilen Zustand zurück. Der Multivibrator liefert ein Auegangesignal,
während er eich im unstabilen Zustand befindet, und somit kann die Dauer des Ausgangsimpulseb, der durch die Schaltung geliefert wird, durch eine geeignete Abstimmung der
Inneren Zeltkonstante des Kreises geregelt werden.
Die UND-Kreise enthalten zwei Eingänge und einen einzigen
Ausgang. Wenn ein Potential an beide Eingänge gleichseitig angelegt wird, liefert der UMD-Kreis ein Ausgangseignal.
Die einzelnen UND-Krelse, die in den Zeichnungen dargestellt sind, unterscheiden sich voneinander im Aufbau, da
einige UND-Kreiseingänge für ein Gleichpotential und andere für Wechselstromlmpulssignale geeignet sind. Die
einen Eingänge der UND-Krelse 5o bis 56 in Figur 3. der
UND-Kreise 9o bis 99 in Figur 4 und der UND-Kreiee 11?
bis 122 dienen sum Smpfang eines Glulchspannungspegels
und deren andere Eingänge sum Smpfang von Wechselstromimpulssignalen. Diese UHD-Kreise wirken somit als Torkreise,
die Wechselstromimpulssuge hlndurchlassen, wenn ihr
Gleichstromeingang erregt ist. Die UND-Kreiee 126 bis 131 sind so beschaffen, daß beide Eingänge auf Weehselstroiolmpulsslgnale ansprechen.
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Die ODER-Kreise können ein Ausgangesignal liefern, wenn
einer der Eingänge erregt 1st. Deshalb ergeben die ODER Kreise nach den Figuren 3 und 4 die Punktion der Kombination
der einzelnen Impulszüge an deren Eingängen.
Die übrigen Kreise und Elemente nach den figuren 3 bi» 5
wurden bereits im einzelnen beschrieben und somit braucht deren Beschreibung nicht wiederholt zu werden.
Während nur ein befionderes Ausführungßbeispiel der Erfindung
im einzelnen beschrieben worden ist, sind natürlich auch viele Variationen des !Systems nach dem Erfindungsgedanken
möglich. So ist der binare Zähler (Figur 3), der die Flip-Flop-Kreise 6o bis 66 enthält, ein binärer Zähler,
der in umgekehrter Richtung zählt, d. h. nach Mull zu. Mit dieser Zählerart könnte die Ausgangsfrequenz in
einer gewünschten Linie abnehmen, aber die Frequenz würde ansteigen. Dieses System könnte leicht dadurch abgeändert
werden, daß ein Zähler vorgesehen wird, der in entgegengesetzter Sichtung zählt, oder ein Zähler, der in jeder
Sichtung zählt. Dieae Zählerarten sind allgemein bekannt und deshalb ist deren besondere Beschreibung nicht notwendig.
Es 1st jedoch zu erkennen, daß die Erfindung nicht auf das System zur Durchführung einer negativen
Spannungsabnahme beschränkt ist.
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Claims (1)
- PatentanwälteDipL-ing. Walter Meissner Dipi.-ing. Herbert TlsoherBERL!N33CQrunewald), HERBERT8TRAasE22 MÜNCHENFernspreoher: 8 87 72 37 — Drahtwort: Invention Berlin Postsoneokkonto: W. Meissner, Berlin-West 122 82Bankkonto: W. Meissner, Berliner Bank A.-3., Depka 3β, ^ j) , Vf ' c ίBerlln-Halensee, Kurfüretendemm ISO ^ BERLIN 33 CGfUnewalCl"),· denHerbertstraBe 22American Machine & Foundry Company, New lork/N. Ϊ. - USAPatentansprüche1. Generator für eine veränderbare Frequenz mit eines Oszillator für eine feste Frequenz und mehreren Frequenzteilern, die in Serie zum Oszillator gesohaltet sind, von denen jeder einen Impulszug mit verschiedener Wiederholungasahl liefert, die in einem festen Verhältnis zur Arbeit sfrequens des Oszillators steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzteiler untereinander so geschaltet sind, daß kein Impuls eines der Impulsstige zeitlich mit einem Impuls eines anderen Impulszuges zusammenfällt) und daß die Frequenzteiler eine Sehaltungseinriehtung besitzen, die einen einzelnen Impulssug mit Impulsen liefert, die zeitlich mit Impulsen eines der Impulszüge, die von dem Frequenzteiler geliefert «erden, oder mit Impulsen einer Kombination von mehreren dieser Impulszüge, entsprechen.2. Frequenzgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Frequenzteiler einen binären Kreis und einen Impulsgenerator besitzt, der bei jedem aufeinander folgenden Übergang des binären Kreises zwischen zwei seiner stabilen Zustände einen Impuls erzeugt.3. Frequenzgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungeinrichtung einen Kombinationekreis, der einen einzelnen Impulszug mit den Impulsen eines oder mehrerer Inpulssuge seitlich entsprechende Impulse liefert, und mehrere Torkreise enthält, von-2-809812/1023 BADiodenen jeder eines anderen Frequenzteiler augeordnet ist und den Impulszug aus dem zugehörigen Frequenzteller durch den Kombinationskreis fließen läßt.4. Frequenzgenerator nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die einzelnen Torlcreiae so vorbereitet, daß bestimmte Impulszüge an den Koiabinafcionekreia gelogt werden.5» Frequenzgezierator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein elektronischer blauer Zähler mit mehreren einzelnen Stufen ist, von denen jede Bit einer anderen Torschaltung verbunden ist, um diese einzeln vorzubereiten.6. Frequenzgenerator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der binäre Zähler so mit den Torkreisen verbunden ist, daß die Zahl dor Impulse aus dem Kombinationskreis in einer gegebenen Zeitperiode direkt proportional zu der Zahl der Impulse abniiamt, die an den binären Zähler gelegt sind.7· Frequenzgenerator nach Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung alt dem Oszillator verbunden ist und den binären Zähler mit einer gegebenen Zahl von Impulsen während eines gegebenen Zeitraumes speiet und dadurch in einem gegebenen Maß eine Anstiegsänderung der Frequenz der Impulse aus dem Konbinationskreis bewirkt.8. Frequenzgenerator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Einrichtung vorgesehen ist, die alt einer anderen Gruppe von Frequenzteilern verbunden 1st und über die erste Einrichtung die Anstiegsänderung der Frequenziapulse aus der ersten Einrichtung in einem gegebenen Maß bewirkt.9· Frequenzgenerator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet» daß die erste Einrichtung einen Kombinationskreie,-5-BAD ORIGINAL 809812/1023der einen einzelnen Impulazug alt Impulsen liefert, die seitlich den angelegten Impulsen entsprechen, und mehrer· Torkreise enthält, τοη denen jeder mit einem anderen Frequenzteiler verbunden 1st, der an der ersten Einrichtung liegt und einsein den Impulssug aus dem zugehörigen Frequemsteiler an den Kombinationskreis legt, wenn der zugehörige Torkreis vorbereitet 1st, und daß ein binärer Zähler mehrere einseine Stufen enthält, von denen jede mit einem anderen Torkreis verbunden ist, um diese einsein vorzubereiten.1o. Frequenzgenerator nach Anspruch 9, daduroh gekennzeichnet, daß die sweite Elnriehtung einen Kombinationekreis enthält, der einen einzelnen Impulszug an den binären Zähler liefert, der Impulse seitlich entsprechend den angelegten Impulsen enthält, und mehrere Torkreise vorgesehen sind, von denen jeder mit einem anderen Frequenzteiler mit der zweiten Einrichtung verbunden ist und jeder den Impulskreis aus dem zugehörigen Frequenzteiler an den Kombinationskrels legt.11· Frequenzgenerator nach Anspruch 8, daduroh gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Impulse eines oder mehrerer Impulssüge an die veränderbare Frequensquelle anlegt und dadurch eine gegebene Zahl von Impulsen am die veränderbare Frequenzquelle während aufeinander folgenden gleichen Intervallen gelegt werden und sich die Ausgangsfrequens in einem gegebenen HaB ändert.12· Frequenzgenerator nach einem der vorhergeheden Ansprüche, dadurch gekennseichnet, daß zur Programmierung folgende Kombination vorgesehen ist» eine Einrichtung mit einer ersten numerischen Instruktion, die einer gegebenen Anfangsfrequens entspricht, einer zweiten numerischen Instruktion, die einer gegebenen Endfrequenz entspricht, und einer dritten numerischen Instruktion, die einem gegebenen Frequenzänderungemaß zwischen der Anfangs- und der Endfrequens entspricht, ferner mit einem binären Zäh-A . BAD ORIGINAL809812/1023ler, einer veränderbaren Frequensquelle, die eine Ausgangsfrequenz liefert, die eine Funktion τοη sehn Zahlen im Zähler ist, einer ersten Einrichtung sun ersten Aufbau einer Zahl im Zähler entsprechend der ersten numerischen Instruktion, einer «weiten Einrichtung zum Anseigen, wenn die Zahl im binären Zähler gleich der «weiten binärisehen Instruktion ist, und einer dritten Einrichtung, die Impulszüge an den Zähler legt, so daß die Zahl der Impulse, die während einer gegebenen Zeit angelegt sind, eine !funktion der dritten numerischen Instruktion ist und sich dadurch die Zahl im Zähler in eines gegebenen Maß ändert.13. Frequenzgenerator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein kristallgesteuerter Ossillator vorgesehen ist und daß die Auegangefrequenz und die Impulswiederholfrequenz der Impulszüge so gehalten werden, daß die Arbeitsfrequenz des Oszillators dieser direkt proportional ist.14-. Frequenzgenerator nach den Ansprüchen 1o und 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein binärer Zähler zum Vorbereiten eines der Torkreise gemäß der jeweiligen Zahl ia Zähler dient und eine sweite Gruppe von Torkreisen vorgesehen ist, von denen jeder mit einem anderen Frequenzteiler verbunden ist und, wenn er vorbereitet ist, einen Impulszug aus dem zugehörigen Frequenzteiler an den binären Zähler legt, um die Zahl in ihm zu ändern.15» Frequenzgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine regelbare Gleichspannungsquelle, ein Umformer zum Umformen einer Gleiehstromleistung in eine Wechselstromleistung zur Speisung eines Wechselstrommotors und mehrere Frequenzteiler vergesehen sind, die in Serie zum Oszillator liegen UiKl von denen jeder einen Impulssag mit einer anderen Impulswiederholungszahl besitzt und keine Impulse der Impulssüge seitlich zusammenfallen.-5-809812/1023 «*> Q16. Frequenzgenerator nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß sum Steuern der Geschwindigkeit eines Breiphasenmotors der Umformer drei Umformerkreise enthält, von denen jeder eine Riase der Dreiphasenenergie für den Motor liefert, und eine zweite Einrichtung eine Schaltung zum Liefern von drei einzelnen Synchronisiersignalen besitzt, die die Umformerkreise synchronisiert halten.17· Frequenzgenerator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Torkreise vorgesehen sind, von denen jeder einem anderen Frequenzteiler zugeordnet ist und den Impulssug des Frequenzteiler* dem vorbereiteten Koabinationskreis zuführt, und ein binärer Zähler mit mehreren einzelnen Stufen vorgesehen ist, von denen jede mit einem anderen Torkreis verbunden ist und der Zähler zum Vorbereiten eines der Torkreise gemäß der in ihm gespeicherten Zahl dient.18. Frequenzgenerator nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein· vierte Einrichtung in einem gegebenen Maß Impulse an den binaren Zähler legt und dadurch eine Größenänderung in der Drehzahl des Motors bewirkt·19· Frequenzgenerator nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Frequenzteller in Serie zum Oszillator geschaltet sind und jeder von ihnen einen Impulszug mit einer anderen Impulswiederholungszahl liefert und keine Impulse der Impulesüge seitlich zusammenfallen, und jeder von mehreren Torkreisen mit einem anderen Torkreis verbunden ist und den Impulszug des zugehörigen Frequenzteilers zum binären Zähler führt.2o. Frequenzgenerator nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß eine numerische Instruktion einer gegebenen Motordrehzahländerung entspricht und eine Einrichtung sum Vorbereiten eine« der Torkreise in der vierten Einrichtung gemäß dieser mumerischen Instruktion dient.• ■ ■-■■■;.■·' .'■.- -6*BAO 809812/102321· Frequenzgenerator nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß eine xweite numerische Instruktion einer gegebenen Einschaltsotordrehzahl entspricht und die dritte numerische Instruktion einer gegebenen Enddrehzahl des Motors entspricht und xu Anfang eine Zahl im binären Zähler aufgebaut *ird, die gleich der aweiten numerischen Instruktion ist, und daß angezeigt wird, vexni die Zahl im binären Zähler gleich der dritten numerischen Instruktion ist.809812/1023
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- 1964-10-20 DE DE19641488105 patent/DE1488105A1/de active Pending
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