DE2112186C3 - Verfahren zur Bildung der Steuersignale eines Pulswechselrichters für die Drehzahlsteuerung von Drehfeldmaschinen sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Bildung der Steuersignale eines Pulswechselrichters für die Drehzahlsteuerung von Drehfeldmaschinen sowie eine Anordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
5 Anordnung zur Durchführung des Verfah- stanten Gleichspannungsbeträgen gebildet sind, deren
rens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 45 Größen nach einer gewünschien Gesetzmäßigkeit in
daß die der gewünschten Amplitude der Grund- Abhängigkeit von einer Steuerspannung, deren Betrag
schwingung entsprechende Steuerspannung(U ,) von der gewünschten Amplitude der Grundschwindem
Eingang einer Verstärkerkette (V 1 bis V5) gung der Ausgangswechselspannung abhängt, vervorgegeben
ist, deren Ausgänge (A1, A1) die ge- änderbar ist.
wünschtenHilfsgleichspannungen(ara.,)abgeben, so Als besonderer Vorteil die.es Verfahrens wird es
wünschtenHilfsgleichspannungen(ara.,)abgeben, so Als besonderer Vorteil die.es Verfahrens wird es
angesehen, daß die Lage der einzelnen Anstiegs- und
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abfallflanken der Impulse in jeder Halbperiode der
Bildung der Steuersignale eines Pulswechsclrichters Ausgangswechsdspannung durch Veränderung der
tür die Drehzahlsteuerung von Drehfeldmaschine^ Größe der Gleichspannungsbeträge frei nach Wunsch
insbesondere Asynchronmaschinen, bei dem die 55 eingestellt werden kann. Bei vorgegebener Anzahl
Schnittpunkte einer Referenzspannungskurve mit von Impulsen pro Halbperiode, also bei vorgegebener
periodischem Verlauf, deren Frequenz der gewünsch- Anzahl von Hilfsgleichspannungskurven, läßt sich
ten Grundschwingungsfrequenz der Ausgangswechsel- jedes gewünschte Stcuerimpulsbild erzeugen. Damit
spannung des Pulswechsclrichters entspricht, mit läßt sich eine optimale Ausnutzung der gegebenen
mindestens einer Hilfsspannungskurve verwendet 60 Versorgungsspannung des Pulswechselrichters gewerden,
sowie eine Anordnung zur Durchführung des wührleisten.
Verfahrens. Die Referenzspannungskurvc ist zweckmäßiger-
Ein solches Verfahren ist z. B. unter dem Namen weise eine Sinuskurve konstanter Amplitude; sie
»Unterschwingungsverfahren« aus den BBC-Nach- kann aber auch eine Sägezahn-, Dreiecks- oder
richten, 1966, Seite 44 bis 52 bekannt. Danach wird 65 Trapezkurve sein.
eine sinusförmige Referenzspannungskurve mit der Zwecks Einhaltung einer Mindestimpulszeit ist es
Frequenz der gewünschten Grundschwingung durch angebracht, daß die Gleichspannung der Hilfsgleich-
eine Hilfsspannungskurve, und zwar eine symmetri- spannungskurve mit dem kleinsten Gleichspannungs-
3 4
betrag so geführt wird, daß ein bestimmter Mindest- nungskurve r verschieben. Diese Verschiebung kann
spannungsweri nicht unterschritten wird, hntspre- mit Hilfe der Steuerspannung tv,t so lange durchgcchend
ist es zwecks Einhaltung einer N'sindestdauer führt werden, bis ein vorgegebener zeitlicher Minder
Impulslücken angebracht, daß die Gleichspan- destabstand /„„„ von den Nulldurchgängen erreicht
nungen benachbarter Hilfsgleichspannungskurvcn so 5 ist. Dieser zeitliche Mindestabstand /„,„, entspricht
gelührt »erden, daß ein bestimmter Mindest- dem in Fig. 2 eingezeichneten Mindcstspannungsabstands-Spannungsvvert
nicht unterschritten wird. wert b„ der unleren Hilfsgleichspanniurigskurve av
Vorteilhafterweise kann ferner so vorgegangen Ein solches Verfahren bietet zwei Vorteile: Das
werden, daii die Gleichspannungen zweier Hilfs- entstehende Steuerimpulsbild Z ist automatisch syn-
gleichspannungskurven in Abhängigkeit von der »o chron zur Referenzspannungskurvc r, und durch
gemeinsamen Steuerspannung so geführt werden, daß geeignete Führung der Gleichspannungen der Kurven
nach Erreichen des Mindestabstands-Spaniuingswcr- «, und a., im Steuerabschnitt Π läßt sich eine gute
tes, der einer Mindestdauer für jede lmpulslücke Ausnutzung der gegebenen Vcrsorgungsglcichspan-
entspricht. beide Gleichspannungen zwecks Va schic- nung für den Pulswechsel richtcr zur Erzeugung einer
bung der Impulslücken nach außen in Richtung auf »5 hohen Grundschwingungsspannung erreichen,
die Nullpunkte der Referenzspannungskurve abge- Fig. 3 zeigt eine Anordnung zur Bildung und
senkt werden. Führung der Gleichspannungen gemäß Fig. 2 mit
Fine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens Hilfe von Verstärkern V\ bis VS.
zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß die Gemäß Fig. 3 wird dem Verstärker V5 eingangs-
dcr gewünschten Amplitude der Grundschwingung »° seitig über den Eingang 1 die positive Steuerspannung
entsprechende Steuerspannung dem Hingang einer U , und über den Eingang 2 eine negative Vorcinspei-
Verstärkerkette vorgegeben ist, deren Ausgange die sespannung N„ zugeführt. Der Ausgang des Verstär-
gewünschten Gleichspannungen abgeben. kersK5 liegt am Eingang 2 des Verstärkers V1, an
Die in ihrer Spannungshöhe vcränderbaien Hilfs- dessen Eingang 1 der negative Mindcstspannungsglcichspannungskurven
sollen so geführt sein, duß »5 wert b„ und an dessen Eingang 3 die positive Steuersich
ein maximaler Grundschwingungsgehalt und ein spannung U , liegt. Der Ausgang des Verstärkers V1
minimaler Oberschwingungsgehalt der Au-.gangs- belegt den Eingang 2 des Verstärkern V 2, dessen
spannung des Pulswechselrichters ergibt. Eiingang 1 ebenfalls den negativen Mindestspannungs-
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von lünf wert b„ erhält. Der Ausgang des Verstärkers Vl ist
Figuren näher erläutert. 3° an die Ausgangsklemme A, und überdies an den Ein-
Nach Fig. 1 erfolgt die Bildung der Steuer- gang 3 des Verstärkers V4 angeschlossen, dessen
signale, die für die Impulsbreitenmodulation der Ausgang an die Ausgangsklemme A1 angeschlossen
Ausgangswcchselspannung eines Pulswechseliichter. ist und dessen Eingang 1 den negativen Mindcstspan-
vcrwendet werden, durch Vergleich einer Referenz- nungswert b„ führt, während der Eingang 2 des Ver-
spannungskurve r mit z. B. π 2 Hilfsglcichspan- 35 stärkers VX an den Ausgang des Verstärkers ^3 an-
nungskurven α,, <ϊ2, welche nach bestimm'cn Ge- geschlossen ist. Der Eingang 1 des Verstärkers V 3
Sichtspunkten in Abhängigkeit von einer Steuer pan- führt ebenfalls den negativen Mindcstabstands-
nungf, (vergl. Fig. 2) geführt werden. Wie die Spannungswert b„; der Eingang 2 des Verstärkers V3
Fi g. 1 zeigt, geschieht die Steuersignalbildung durch ist durch die negative Steuerspannung U , belegt,
Schnitt der normierten sinusförmigen Rcfcrcn/span- 4° während der Eingang 3 des Verstärkers V3 an einer
nungskurver mit den beiden Hilfsgleichspannungs- positiven Vorcinspeiscspannung/'„ liegt. An den
kurven α,, ο,. Ausgangen Ax und Az entstehen die gewünschten
Die Referenzspannungskurve r wird mit den HiITs- Gleichspannungskurven ax und ar
gleichspannungskurven α,, α., verglichen; jeweils bei Ein Prinzipschaltbild eines dreiphasigen Puls-Spannungsgleichheit schalten (nicht gezeigte) Grenz- 45 Wechselrichters, bei dem die Veränderung der Frcwertmelder. Diese bilden eine Folge von Zünd- und quenz und der Ausgangswechsclspannung durch Steuerimpulsen, die als Steuerimpulsbild Z im unteren Impulsbreitenmodulation bei konstanter Versor-Teil von Fig. 1 dargestellt sind. Dem Steuerimpuls- gungsgleichspannung erfolgt, ist in der Fig. 4 verbildZ entspricht der Potentialverlauf an einer Aus- anschaulicht. Der Pulswechselrichtcr läßt sich als gangsklemme des Pulswechselrichtcrs. 5° Kombination periodisch arbeitender Schalter Sch,
gleichspannungskurven α,, α., verglichen; jeweils bei Ein Prinzipschaltbild eines dreiphasigen Puls-Spannungsgleichheit schalten (nicht gezeigte) Grenz- 45 Wechselrichters, bei dem die Veränderung der Frcwertmelder. Diese bilden eine Folge von Zünd- und quenz und der Ausgangswechsclspannung durch Steuerimpulsen, die als Steuerimpulsbild Z im unteren Impulsbreitenmodulation bei konstanter Versor-Teil von Fig. 1 dargestellt sind. Dem Steuerimpuls- gungsgleichspannung erfolgt, ist in der Fig. 4 verbildZ entspricht der Potentialverlauf an einer Aus- anschaulicht. Der Pulswechselrichtcr läßt sich als gangsklemme des Pulswechselrichtcrs. 5° Kombination periodisch arbeitender Schalter Sch,
Die Fig. 2 veranschaulicht ein Beispiel für die Sch', Sch" auffassen. Bei dem dargestellten Puls-Führung
der beiden Gleichspannungen der Hilfs- wechselrichter mit Drehstromausgang legen die
gleichspannungskurven α, und a+ in Abhängigkeit von Schalter Sch, Sch', Sch" abwechselnd den positiven
der Steuerspannung U.,. In einem ersten Steuer- Pol /' oder den negativen Pol N einer Gleichspanabschnitt
I wird der Abstand b' der beiden Gleich- 55 nungsquelle, welche die Versorgungsglcichspannung
Spannungskurven av a2 mit steigender Steuerspan- (Ai führt, an die Klemmen R, S und T der angeschlosnung
L/., gleichförmig verringert. Dadurch werden senen Drehfeldmaschine M. Dem elektronischen
die beiden Impulslücken Zi. der Breite /' in F i g. 1 Steuerteil obliegt es, die Stellungen dieser Schalter
verkleinert, bis sie eine zulässige Mindcstdauer /',„■„, Sch, Sch', Sch" periodisch so zu wechseln, daß zwierreicht
haben. Der Mindcstdauer t'mm entspricht der 6o sehen den Klemmen R, S, T ein dreiphasiges symme-Mindestabstands-Spannungswert
b'„ der beiden Hilfs- trischcs Wcchselspannungssystem entsteht, dessen
gleichspannungskurven α,, α., in Fig. 2. Nach Errci- Grundschwingung eine vorgegebene Frequenz und
chen dieser Mindestdauer ί',,,ί,ι lassen sich die beiden Amplitude besitzt.
ImpulslückenZ1. in einem zweiten Steucrabschnitt II Die Fig. 5 veranschaulicht ein Beispiel für den
unter Beibehaltung ihrer Mindestbreite (',„;„ durch 65 Spannungs*· und Stromverlauf bei einer erfindungsgleichzeitiges
und paralleles Absenken der Gleich- gemäßen Impulsbreitenmodulation, bei der im Gespannungen
der Kurven av a„ jeweils nach außen in gensatz zu F i g. 1 und 2 η — 4 Hilfsgleichsspan-Richtung
auf die Nulldurchgänge der Referenzspan- nungskurven α, ... an verwendet werden. Die Kur-
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venzügc A 1 und A 2 zeigen den Spannungsverlauf der Glcichspannungskurven a, .. . a„ läßt sieh also
l/ilM bzw. Usμ an zwei Klemmen R bzw. .S' gegen ein geeignetes Stcuerimpulsbild und damit ein ge-
den GlcichspannungsmitlcipunktM (F"ig, 4). Der wünschter Verlauf der Ausgangxweehselspunnung
Kurvenzug A 3 gibt die zugehörige Leiterspannung erreiehen.
U|IS und der Kurvenzuge den Laststrom wieder, wie 5 Hin wiehtiges Kriterium für die Qualität der
er beispielsweise als Strom /».< im Wicklungsstrang Impulsbreitenmodulation ist die maximal erreichbare
einer im Dreieck geschalteten Drehfeldmaschine M Grundschwingungsamplitude in der Ausgangswcchfließt.
Aus der F i g. 5 ist ersichtlich, daß die Leiter- sclspannung des Pulswcchselrichters. Sie steht in
spannung Uns (Kurvenzug/! 3) neben dem strich- engem Zusammenhang mit den Wechselrichtercigenpunkliert
angedeuteten Grundschwingungsanteil 10 schäften. In Fig. 5 ist gestrichelt der Spannungszwangläufig
Oberschwingungen verschiedener Frc- verlauf im nicht-modulierten Betrieb eingezeichnet,
quenzen enthält. Solche Spannungsoberschwingungen Die Leiterspannung Utt<
besteht dort aus Spannungshaben in der Drehfeldmaschine M Stromoberschwin- abschnitten von 120" Breite. Mit diesem nicht-modugungen
zur Folge, welche diese zusätzlich belasten. lierten Spannungsverlauf wird bei einer gegebenen
Die Impulsbreitenmodulation, d.h. die Einstellung 15 VersorgungsgleichspannungU,i der grollte ElTcktivder
einzelnen Impulse in der Leiterspannung Ui^ wert der Grundschwingung erreicht. Man erhalt den
nach Breite und Lage durch Führung der in ihren gestrichelten Spannungsvcrlauf aus den impulsbreilen-Beträgen
veränderbaren Gleichspannungskurven u, modulierten Spannungsverläufen A 1, A 2 dadurch,
bis a„, ist daher so durchzuführen, daß sich ein maxi- daß die einzelnen negativen Impulse in der jeweiligen
maler Grundschwingungsgehalt und ein minimaler ao positiven Halbschwingung und die positiven Impulse
Oberschwingungsgehalt in der Ausgangswechschnan- in der jeweiligen negativen Halbschwingung vernung
des Pulswechsclrichters ergibt. Noch verblei- schwinden. Praktisch ist ein solcher Übergang vom
bende Oberschwingungen sollen eine so hohe Frc- modulierten in den nicht-modulierten Betrieb nicht
quenz besitzen, daß damit die Obcrschwingungs- kontinuierlich möglich, da zwischen zwei Umschaltströme
durch die in der Drehfeldmaschine M vor- as vorgängen einer Wechselrichterphase cine Mindesthandencn
Streureaktioncn klein gehalten werden. Ein cinschaltdauer eingehalten werden muß, welche die
hoher Grundschwingungsgehalt in der Leiterspan- Zeitdauer des Kommuticnmgsvorgangcs berücknung
Uns läßt sich erreichen, wenn die einzelnen sichtigt.
Impulsbreiten proportional zu den entsprechenden Fin sprunghafter Übergang auf den nicht-modu-
Augenblickswerten der Grundschwingung variiert 3° lierten Zustand ist — insbesondere im geregellen
werden. Die gewünschte Grundschwingung wird als Betrieb eines Thyristor-Pulswechselrichters — meist
Referenzspannungskurve r vorgegeben. nicht zulässig. Im modulierten Betrieb läßt sich nicht
Das beschriebene Verfahren zur Bildung der im- ganz die Grundschwingungsamplitude erreiehen, die
pulsbrcitenmodulierten Steuersignale besitzt eine dem Spannungsverlauf mit Spannungsabschnitten von
große Freizügigkeit bezüglich der Wahl des Impuls- 35 120 Breite entspricht. Die Annäherung ist um so
bildes Z und damit der Schaltzeitpunkte für den besser, je geringer die Zahl der Schaltvorgänge ir
Pulswechselrichter, wenn die Referenzspannungs- jeder Halbschwingung ist. Die Spannungsausnutzung
kurver durch ein System von Hilfsgleichspannungs- nimmt also mit abnehmender Pulsfrequenz iAnzah
kurven α, ... a„ mit konstanten Gleichspannungs- der Impulse pro Halbschwingung) zu. Weiter folg
betragen abgetastet wird. Zu diesem Zweck besitzt 40 aus den Gesetzen der harmonischen Analyse eir
die Referenzspannungskurve r mit der geforderten Anwachsen der Grundschwingungsamplitude mit zu
Grundfrequenz eine konstante Amplitude. Durch nehmender Entfernung der Schaltzeitpunkle aus de
entsprechende Wahl der Anzahl und der Führung Mitte der Grundschwingungshalbperiode.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Bildung der Steuersignale der Dreieckspannung mit der Referen/spannung,-eines
Pulswechselrichters für die Drehzahlsteue- kurve wird jeweils der zugehörige behälter »les
«mg von Drehfeldmaschinen, insbesondere von 5 Wechselrichters betätigt. Man erhalt eine Ausgangs-Asynchronmaschinen,
bei dem die Schnittpunkte wechselspannung, die pro Periode aus einzelnen
einer Referenzspannungskurve mit periodischem positiven und negativen Spannungsimpulsen zusam-Verlauf,
deren Frequenz der gewünschten Grund- mengesetzt ist. Ändert man die positiven und ncgaschwingungsfrequcnz
der Ausgangswechselspan- liven Spannungszeitilächen, indem man die Dauer der
•ung des Pulswechsclrichters entspricht, mit min- lo positiven und negativen Spannungsimpuls^ konstanter
bestens einer Hilfsspannungskurve verwendet Amplitude verändert (Impulsbreitenmodulation), so
werden, dadurch gekennzeichnet, dall vergrößert oder verkleinert sich der Mittelwert der
«lic Schnittpunkte durch eine vorgegebene Anzahl Ausgangswechselspannung. Die Oberschwingungen in
von Hilfsgleichspannungskurven mit innerhalb der Ausgangswechselspannung und im Ausgangsder
Periodendauer mindestens annähernd kon- iS wechselstrom des Wechselrichters können berechnet
stanten Gleichspannungsbetragen gebildet sind, und ihr Minimum festgelegt werden. So läßt sich
deren Größen nach einer gewünschten Gesetz- durch Wahl der geeigneten Kurvenform der Hilfsmäßigkeit
in Abhängigkeit von einer Steuerspan- spannungskurve die Oberwelligkeit auf ein Minimum
nung, deren Betrag von der gewünschten Ampli- bringen.
tude der Grundschwingung der Ausgangswechsel- ao I in Nachteil dieses bekannten Verfahrens Ut darin
spannung abhängt, veränderbar ist. gelegen, daß eine Synchronisation zwischen der Re-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch feren/spannungskurve und der Dreieckspannung und
gekennzeichnet, daß die Gleichspannung der damit zwischen Relcrenzspannungskurve und Steuer-Hilfsgleichspannungskurvc
mit dem kleinsten impulsbild. z. B. bei schnellen Änderungen der Fre-Gleichspannungsbctrag
so geführt wird, daß ein t$ quen/, nkht oder nur mit erheblichem Aufwand
bestimmter Mindcstspannung>wcrt nicht unter möglich im. besonders dann, wenn die Referenzschritten
wird. spannungskurve extern von einem Regler in einem
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Regelungskreis vorgegeben wird. Weiterhin ist es bei
gekennzeichnet, daß die Gleichspannungen be- diesem Verfahren zwar möglich, die Breite der cinnachbartcr
Hilfsglcichspannungskurven so geführt 30 zelnen Impulslücken zu verändern; doch ist der Abwerden,
daß ein bestimmter Mindestabstands- stand zweier Impulslücken aus prinzipiellen Giündcn
Spannungswert nicht unterschritten wird. praktisch nicht veränderbar.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche I Demgegenüber ist es Aufgabe der F.rfindung, eincrbis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleich- seits bei geringem Aufwand die erforderliche Synspannungen
zweier Hilfsglckhspannungskurvcn 35 chronisation sicherzustellen und andererseits eine
in Abhängigkeit von der gemeinsamen Steuer- größere Freizügigkeit des Steucrimpulsbildes, also in
spannung so geführt werden, daß nach Erreichen der Wahl der Lage der Schaltzcitpunkte in bezug auf
des Mindestabstands-Spannungswertes, der einer die Grundschwingung, zu erreichen.
Mindestdauer für jede Impulslücke entspricht, Diese Aufgabe wird ausgehend vom eingangs beide Gleichspannungen zwecks Verschiebung 40 genannten Verfahren crfindungsgemäß dadurch gcder lmpulsl'ickcn nach außen in Richtung auf die löst, daß die Schnittpunkte durch eine vorgegebene Nullpunkte der Referenzspannungskurve abge- Anzahl von Hilfsgleichspannungskurven mit innersenkt werden. halb der Periodendauer mindestens annähernd kon-
Mindestdauer für jede Impulslücke entspricht, Diese Aufgabe wird ausgehend vom eingangs beide Gleichspannungen zwecks Verschiebung 40 genannten Verfahren crfindungsgemäß dadurch gcder lmpulsl'ickcn nach außen in Richtung auf die löst, daß die Schnittpunkte durch eine vorgegebene Nullpunkte der Referenzspannungskurve abge- Anzahl von Hilfsgleichspannungskurven mit innersenkt werden. halb der Periodendauer mindestens annähernd kon-
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