DE1488190B2 - Statischer Rundsteuersender - Google Patents
Statischer RundsteuersenderInfo
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- DE1488190B2 DE1488190B2 DE1964L0047117 DEL0047117A DE1488190B2 DE 1488190 B2 DE1488190 B2 DE 1488190B2 DE 1964L0047117 DE1964L0047117 DE 1964L0047117 DE L0047117 A DEL0047117 A DE L0047117A DE 1488190 B2 DE1488190 B2 DE 1488190B2
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen statischen Rundsteuersender zur Überlagerung von
Tonfrequenzsignalen auf ein Wechselstrom-Energieverteilungsnetz mit über eine die gleiche Arbeitsfrequenz wie das Energieverteilungsnetz aufweisende
Zündschaltung steuerbaren Gleichrichtern, die in Antiparallelschaltung in einem unmittelbar mit Wechselspannung
gespeisten Stromkreis angeordnet sind, in dem mindestens eine Wicklung eines Ausgangstransformators
Bestandteil eines einen Leistungskondensator enthaltenden Schwingkreises ist, dessen
Resonanzfrequenz identisch mit der Rundsteuerfrequenz ist.
Ein Rundsteuersender besteht im wesentlichen aus einem Tonfrequenzgenerator und einem Ankopplungsglied,
z.B. einem Transformator, über den die Tonfrequenzenergie in das zu überlagernde Energieverteilungsnetz
eingespeist wird, sowie aus einem Steuerteil für die Durchschaltung der abzugebenden
Tonfrequenzimpulse, der sogenannten Rundsteuerbefehle. Das Befehlsprogramm wird dem Steuerteil
des Rundsteuersenders von einem Kommandogerät eingegeben.
Je nach Art einer Rundsteueranlage ist der Tonfrequenzgenerator
ein rotierender Maschinensatz oder ein elektronischer, sogenannter statischer Generator.
Gegenüber rotierenden Generatoren sind statische Tonfrequenzerzeuger einer geringen Abnutzung unterworfen
und erfordern daher weniger Wartung. Mit statischen Generatoren ausgerüstete Rundsteuersender
besitzen zudem den Vorteil einer sehr raschen Sendebereitschaft.
Es ist bereits ein statischer Rundsteuersender bekannt, der zur Erzeugung einer Tonfrequenz und zu
deren Überlagerung auf das Wechselstrom-Energieverteilungsnetz einen linearen passiven Vierpol in
Form eines Schwingkreises benutzt, der mit einem periodisch im Takt der Grundwelle des Netzes betätigten
Schaltorgan zusammenarbeitet. Bei diesem Rundsteuersender liegt die Induktivität eines Schwingkreises
in Reihe mit einer Netzleitung und kann z. B. durch die Streuinduktivität eines Netztransformators
gebildet werden. Die Kapazität des Schwingkreises liegt in Reihe mit dem Schaltorgan zwischen zwei
Netzleitungen bzw. zwischen einer Netzleitung und dem Spannungsmittelpunkt. Induktivität und Kapazität
des Schwingkreises liegen somit bei geschlossenem Schaltorgan in Reihe an der Netzspannung.
Es ist auch vorgeschlagen worden, daß an Stelle eines Reihenschwingkreises ein Parallelschwingkreis
verwendet wird, der durch das Schaltorgan periodisch an eine Wechselspannung mit Netzfrequenz angeschaltet
wird, so daß er zu einer quasistationären Schwingung entsprechend seiner Resonanzfrequenz
angefacht wird. Hierbei werden an das Schaltorgan besondere Anforderungen gestellt, die sich jedoch
durch die Verwendung von steuerbaren Gleichrichtern erfüllen lassen. Vorzugsweise besteht das Schaltorgan aus zwei steuerbaren Gleichrichtern in Antiparallelschaltung.
Die Zündung der steuerbaren Gleichrichter darf dabei nur zu bestimmten, von der Phasenlage der Netzspannung abhängigen Zeitpunkten
erfolgen.
Es ist hierzu bereits eine Zündschaltung bekannt, bei der eine Gleichspannung über einen durch einen
an Netzspannung liegenden Motor getriebenen Synchronschalter auf die Steuerelektroden der steuerbaren
Gleichrichter gegeben wird. Die Verwendung eines mechanischen Synchronschalters hat Abweichungen
vom vorgegebenen Zündzeitpunkt zur Folge; auch ist ein solcher Schalter der Abnutzung unterworfen.
Weiterhin ist der Aufbau eines solchen einstellbaren Schalters sehr kompliziert.
Diese Nachteile werden bei dem anfangs genannten Rundsteuersender erfindungsgemäß dadurch vermieden,
daß die Zündschaltung einen Triggertransformator mit einer an den Nulleiter und über einen
ίο regelbaren Phasenschieber an einen Phasenleiter des
Energieverteilungsnetzes angeschlossenen Primärwicklung enthält, der sekundärseitig für jeden der
steuerbaren Gleichrichter eine Zündwicklung aufweist.
Bei einer vorteilhaften Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist der Zündschaltung ein als Schaltorgan
ausgebildeter Signalumsetzer zugeordnet, wobei dieser aus einer Relaisschaltung mit einem Eingangsrelais, einem Schaltschütz, einem Tastrelais und einem
Zeitgeber besteht.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht der Signalumsetzer aus einer
Ventilschaltung mit steuerbaren Gleichrichtern, einem Eingangsübertrager und einem Zwischenübertrager,
as einem Schaltschütz und einem Zeitgeber.
Einzelheiten des hier definierten Rundsteuersenders gehen aus den im folgenden an Hand der Zeichnung
beschriebenen Ausführungsbeispielen hervor. Es zeigt Fig. 1 ein Schaltbild,
F i g. 2 ein Diagramm und
F i g. 3 und 4 Varianten von Schaltungsteilen.
Im Schaltbild der-Fi g. 1, das einen statischen Rundsteuersender zeigt, ist ein mit Tonfrequenzsignalen zu überlagerndes Energieverteilungsnetz 1, im weiteren kurz Netz genannt, lediglich symbolisch angedeutet. Zur Ankopplung des Rundsteuersenders an das Netz 1 dient ein Ankopplungsglied, das im vorliegenden Beispiel als Ausgangstransformator 2 mit einer Primärwicklung 3, einer Sekundärwicklung 4 und einem Eisenkern 5 ausgebildet ist. Die Ankopplung kann als Reihen- oder Parallelankopplung ausgeführt sein; entsprechende Schaltungsarten sind in der Rundsteuertechnik bekannt.
Im Schaltbild der-Fi g. 1, das einen statischen Rundsteuersender zeigt, ist ein mit Tonfrequenzsignalen zu überlagerndes Energieverteilungsnetz 1, im weiteren kurz Netz genannt, lediglich symbolisch angedeutet. Zur Ankopplung des Rundsteuersenders an das Netz 1 dient ein Ankopplungsglied, das im vorliegenden Beispiel als Ausgangstransformator 2 mit einer Primärwicklung 3, einer Sekundärwicklung 4 und einem Eisenkern 5 ausgebildet ist. Die Ankopplung kann als Reihen- oder Parallelankopplung ausgeführt sein; entsprechende Schaltungsarten sind in der Rundsteuertechnik bekannt.
In der Regel ist das Netz 1 ein Drehstromsystem, das auf der Niederspannungsseite Phasenleiter R, S, T
und einen Nulleiter O aufweist, deren Zugehörigkeit zum Netz 1 durch eine gestrichelte Linie 6 angedeutet
ist. Die alphabetische Reihenfolge der Phasenbezeichnungen R, S und T gibt bekanntlich die Phasenfolge
der verketteten Spannungen an.
Die Primärwicklung 3 des Ausgangstransformators 2 besitzt zwei Wicklungsenden 7 und 8, zwei Anzapfungen
9 und 10 sowie eine Mittelanzapfung 11, die über eine Nullschiene 12 unmittelbar mit dem
Nulleiter O in Verbindung steht. An die Wicklungsenden 7 und 8 ist ein Leistungskondensator 13 angeschlossen,
während von den Anzapfungen 9 und 10 Stromschienen 14 und 15 über steuerbare Gleichrichter
16 und 17 sowie über flinke Schmelzsicherungen 18 und 19 zu einem Verbindungspunkt 20 und von
diesem als gemeinsame Stromschiene 21 über eine Drosselspule 22 zum Phasenleiter R geführt sind. Die
durch die Stromschienen 14, 15 und 21 sowie die Nullschiene 12 verbundenen Schaltungselemente stellen
die in der Figur durch größere Strichbreite hervorgehobene Leistungsstufe des Rundsteuersenders
dar.
Eine Zündschaltung für die vorzugsweise als Halb-
leiterbauelemente, ζ. B. als Siliziumgleichrichter, ausgebildeten
steuerbaren Gleichrichter 16 und 17 weist einen Triggertransformator 23 auf, dessen Primärwicklung
24 einerseits in einem Schaltungspunkt 25 an die Nullschiene 12 und andererseits über einen
regelbaren Phasenschieber 26 und eine Zuleitung 27 an den Phasenleiter S angeschlossen ist. Der Phasenschieber
26 besteht im einfachsten Fall aus einem Kondensator 28 und einem veränderbaren Widerstand
29.
Ein durch eine Steuerelektrode 30 und eine Hauptelektrode (Kathode) 31 des steuerbaren Gleichrichters
16 gebildeter Zündkreis ist, allenfalls über einen Widerstand 32, an eine Zündwicklung 33 des Triggertransformators
23 angeschlossen. Parallel zum Zündkreis 30, 31 liegen ein Schutzkondensator 34 und
eine Begrenzerdiode 35. Eine Reihenschaltung eines Widerstandes 36 und eines Kondensators 37 ist dem
Leistungsstrompfad des steuerbaren Gleichrichters 16 parallel geschaltet.
In schaltungstechnisch gleicher Art wie dem Gleichrichter 16 sind dem Gleichrichter 17 und
dessen Steuerelektrode 38 ein Widerstand 39, eine Zündwicklung 40, ein Schutzkondensator 41 und eine
Begrenzerdiode 42 sowie eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 43 und einem Kondensator 44 zugeordnet.
Zwischen dem Verbindungspunkt 20 und dem Schaltungspunkt 25 befindet sich ein Überspannungsableiter
45, der z. B. aus zwei gegeneinandergeschalteten Zenerdioden besteht.
Der bisher beschriebenen Schaltung ist ein Signalumsetzer 46 zugeordnet, dessen Signaleingang durch
ein polarisiertes Eingangsrelais 47 mit einem Signalkontakt 48 gebildet wird. Der Signalkontakt 48 liegt
in einem vom Phasenleiter R zum Schaltungspunkt 25 führenden Leitungszug 49 elektrisch in Reihe mit
einem ersten Umschaltkontakt 50 eines als Nockenschalter ausgebildeten Zeitgebers 51 und dessen Antriebsorgan
52, dem ein Schaltschütz 53 parallel geschaltet ist. Der Zeitgeber 51 besitzt einen zweiten
Umschaltkontakt 54, der über einen Widerstand 55 über den Leitungszug 49 unmittelbar mit dem Phasenleiter
R in Verbindung steht, während von der elektrischen Verbindung des Signalkontaktes 48 zum
ersten Umschaltkontakt 50 ein zu dem unmittelbar mit der Nullschiene 12 in Verbindung stehenden Teil
des Leitungszuges 49 führender Strompfad 56 abgezweigt ist, der die Reihenschaltung eines Hilfskontaktes
57 des Schaltschützes 53 und der Erregerwicklung eines Tastrelais 58 enthält.
Das Schaltschütz 53 besitzt zwei in den Stromschienen
14 und 21 der Leistungsstufe angeordnete Trennkontakte 59 und 60 sowie einen Schaltkontakt
61 in der Zuleitung 27 vom Phasenleiter S zum Phasenschieber
26 der Zündschaltung.
Dem Tastrelais 58 sind zwei Ruhekontakte 62 und 63 zugeordnet, deren erster der Zündwicklung 33 und
deren zweiter der Zündwicklung 40 des Triggertransformators 23 parallel geschaltet ist.
Auf in der Nullschiene 12 und in den Stromschienen 14 und 15 angedeutete Klemmen 64, 65 und 66
wird bei der Besprechung der F i g. 3 Bezug genommen.
In der F i g. 1 sind alle Kontakte in ihrer Ruhelage gezeichnet. Zur Inbetriebsetzung des Rundsteuersenders
wird das Eingangsrelais 47 durch einen Startimpuls erregt. Dabei schließt sich der Signalkontakt
48 und legt die Spannung der Phase R an das Antriebsorgan 52, das z. B. ein Synchronmotor ist, und
an das Schaltschütz 53. Beim Anlauf des Antriebsorgans 52 wird der erste Umschaltkontakt 50 des
Zeitgebers 51 geöffnet und der zweite Umschaltkontakt 54 für eine vom Zeitgeber 51 bestimmte Zeitdauer
geschlossen, so daß das Antriebsorgan 52 und das Schaltschütz 53 über den Widerstand 55 erregt
bleiben, wenn der Startimpuls abgeklungen und der Signalkontakt 48 wieder geöffnet ist.
ίο Beim Erregen des Schaltschützes 53 haben sich die
diesem zugehörigen Trennkontakte 59 und 60 sowie der Schaltkontakt 61 und der Hilfskontakt 57 geschlossen.
Damit liegt Wechselspannung am Triggertransformator 23 und an den Hauptelektroden der
Gleichrichter 16 und 17. Die Dauer des erwähnten Startimpulses ist um die Anzugsverzögerungszeit des
Schaltschützes 53 länger als die Zeitdauer eines vom Rundsteuersender abgegebenen Tonfrequenzimpulses,
der den Start der im Netz 1 vorhandenen, bekannten Rundsteuerempfänger veranlaßt. Mithin wird
während der Dauer des Startimpulses auch das Tastrelais 58 erregt, welches dabei seine Ruhekontakte 62
und 63 öffnet und dadurch die Spannung der Zündwicklungen 33 und 40 an den Elektroden des Zündkreises
der Gleichrichter 16 und 17 freigibt.
Die Zündschaltung bewirkt nun, ähnlich wie bei bekannten Motorsteuerungen, eine sogenannte Zündwinkelsteuerung der Gleichrichter 16 und 17, so daß
diese, wenn sie von einer Halbwelle der Netzwechselspannung in Durchlaßrichtung vorgepolt sind, einen
nach Betrag und Dauer vom Zündwinkel abhängigen Ladestromstoß auf den Leistungskondensator 13 gelangen
lassen. Jeder der Gleichrichter 16 bzw. 17 löscht bei jedem auf den Zündzeitpunkt folgenden
Nulldurchgang der Netzwechselspannung selbsttätig. Aus dem Schaltbild der F i g. 1 ist ersichtlich, daß
bei allen positiven Halbwellen der Netzwechselspannung der eine und bei allen negativen Halbwellen der
andere Gleichrichter während einer durch den Zündwinkel vorgegebenen Zeitdauer leitend ist und daß
infolge der gewählten Gegentaktschaltung jeder der dabei entstehenden Ladestromstöße den Leistungskondensator 13 mit der gleichen Polarität auflädt.
Die Induktivität des Ausgangstransformators 2 bildet zusammen mit der Kapazität des Leistungskondensators 13 ein schwingungsfähiges System, dessen Eigenschwingungszahl zur Frequenz der Netzwechselspannung harmonisch ist. Beispielsweise beträgt die Resonanzfrequenz des Schwingkreises 3, 13 das Vierfache der Netzfrequenz; ist die Netzfrequenz dabei 50 Hz, so entsteht über der Sekundärwicklung 4 des Ausgangstransformators 2 eine Tonfrequenzspannung mit einer Frequenz von 200 Hz. Diese dient zur Übertragung der Rundsteuersignale und erfährt dabei eine Dämpfung durch die angeschlossene Netzlast. Bei hoher Güte des Schwingkreises 3, 13 ist die Leerlaufdämpfung gering; auch gelingt es durch geeignete Auslegung des Ausgangstransformators 2, eine Verstimmung des Schwingkreises 3, 13 fast vollständig zu vermeiden, wenn das Netz 1 kapazitiv oder induktiv zurückwirkt.
Die Induktivität des Ausgangstransformators 2 bildet zusammen mit der Kapazität des Leistungskondensators 13 ein schwingungsfähiges System, dessen Eigenschwingungszahl zur Frequenz der Netzwechselspannung harmonisch ist. Beispielsweise beträgt die Resonanzfrequenz des Schwingkreises 3, 13 das Vierfache der Netzfrequenz; ist die Netzfrequenz dabei 50 Hz, so entsteht über der Sekundärwicklung 4 des Ausgangstransformators 2 eine Tonfrequenzspannung mit einer Frequenz von 200 Hz. Diese dient zur Übertragung der Rundsteuersignale und erfährt dabei eine Dämpfung durch die angeschlossene Netzlast. Bei hoher Güte des Schwingkreises 3, 13 ist die Leerlaufdämpfung gering; auch gelingt es durch geeignete Auslegung des Ausgangstransformators 2, eine Verstimmung des Schwingkreises 3, 13 fast vollständig zu vermeiden, wenn das Netz 1 kapazitiv oder induktiv zurückwirkt.
Das Diagramm der Fig. 2 veranschaulicht die hier beschriebenen Zusammenhänge. In der F i g. 2 bedeutet
/„ eine Grundwelle der Netzwechselspannung
mit der Frequenz /„, während ein Wellenzug /s die
Rundsteuer-Signalspannung mit der Tonfrequenz /s darstellt. Auf der Zeitachse Z des Diagrammes ist
der schon erwähnte Zündwinkel mit w bezeichnet;
5 6
entsprechend deuten schraffierte Flächen 67 bzw. 68 Gleichrichter 16 und 17 verhindert, so daß die Tonin
der Grundwelle /„ den leitenden Zustand der frequenzspannung im Ausgangstransformator 2 abGleichrichter
16 bzw. 17 an. klingt.
Man sieht aus der Fig. 2, daß bei /s = 4/„ der Treffen nun innerhalb eines Befehlsprogramms
Schwingkreis 3, 13 in der ersten Halbwelle jeder 5 Befehlsimpulse am Eingangsrelais 47 ein, so be-
zweiten Periode der Tonfrequenzspannung /s neu an- wirken diese vermittels des Signalkontaktes 48, des
gestoßen wird und die an sich geringfügige Dämpfung Tastrelais 58 und der Ruhekontakte 62 und 63 eine
nur in wenigen auf einen Anstoß folgenden Halb- erneute Öffnung der Gleichrichter 16 und 17, so daß
wellen der Tonfrequenzspannung wirksam werden diese Befehlsimpulse in der bereits beschriebenen
kann. Auch läßt sich aus der F i g. 2 ablesen, daß der io Weise als Tonfrequenzimpulse in das Netz 1 einge-
Zündwinkel w im vorliegenden Beispiel 135° beträgt. speist werden.
Bei einer Phasenverschiebung von 120° zwischen den Einige sehr einfache Maßnahmen dienen dem
Spannungen in den PhasenleiternR und S (Fig. 1) Schutz der Gleichrichter 16 und 17 vor Überlastun-
sind demnach vom Phasenschieber 26 noch 15° gen und vor Rückwirkungen des Netzes 1 auf den
Nacheilung zu erzeugen. Entsprechende Überlegungen 15 Rundsteuersender.
gelten für Rundsteuer-Signalspannungen, deren Fre- Unerwünschte Stromspitzen werden durch die
quenz /s ein anderes Vielfaches der Netzfrequenz /„ Drossel 22 aufgefangen; diese wirkt als Siebglied,
beträgt. wodurch die Ausbildung einer sinusförmigen Tonfre-
Mit der Schaltungsanordnung nach der F i g. 1 quenzspannung begünstigt wird.
lassen sich vorzugsweise solche Tonfrequenzspannun- 20 Die superflinken Sicherungen 18 und 19 schalten
gen erzeugen, deren Frequenzen /s ein geradzahliges unzulässige Überströme in der Leistungsstufe ab.
Vielfaches der Netzfrequenz fn betragen und die Schnelle Spannungsänderungen an den Gleichrichwegen des bekannten Oberwellenspektrums eines tern 16 und 17, die z. B. beim Schließen der Trenn-Energieverteilungsnetzes besonders gut als Rund- kontakte 59, 60 oder bei kurzer Netzunterbrechung steuer-Signalspannungen geeignet sind. Zur Erzeu- 25 und Wiedereinschaltung während einer Rundsteuergung von ungeradzahligen Vielfachen der Netzfre- Sendung entstehen, werden durch die i?C-Glieder 36, quenz/„ dient andererseits mit Vorteil die Schaltungs- 37 bzw. 43, 44 aufgefangen, während die Schutzvariante nach der Fi g. 3. kondensatoren 34 bzw. 41 die Zündkreise der Gleich-
Vielfaches der Netzfrequenz fn betragen und die Schnelle Spannungsänderungen an den Gleichrichwegen des bekannten Oberwellenspektrums eines tern 16 und 17, die z. B. beim Schließen der Trenn-Energieverteilungsnetzes besonders gut als Rund- kontakte 59, 60 oder bei kurzer Netzunterbrechung steuer-Signalspannungen geeignet sind. Zur Erzeu- 25 und Wiedereinschaltung während einer Rundsteuergung von ungeradzahligen Vielfachen der Netzfre- Sendung entstehen, werden durch die i?C-Glieder 36, quenz/„ dient andererseits mit Vorteil die Schaltungs- 37 bzw. 43, 44 aufgefangen, während die Schutzvariante nach der Fi g. 3. kondensatoren 34 bzw. 41 die Zündkreise der Gleich-
In der F i g. 3, in der für gleiche Teile wie in der richter 16 und 17 vor eingestreuten Hochfrequenz-
F i g. 1 gleiche Bezugszahlen verwendet sind, bedeu- 30 spannungen schützen. Die Begrenzerdioden 35 bzw.
tet wiederum 2 den Ausgangstransformator mit seiner 42 dienen als Ableiter für Rückwärtsspannungen in
Primärwicklung 3, der Sekundärwicklung 4 und dem den Zündkreisen der Gleichrichter 16 bzw. 17.
Eisenkern 5. Ebenfalls ist der Leistungskondensator Die Freigabe bzw. Sperrung der von den Zünd-
13 zu erkennen, der hier in Reihe mit einer Spule 69 wicklungen 33 und 40 gelieferten Zündspannung
an den Wicklungsenden 7 und 8 liegt und mit dieser 35 durch die Ruhekontakte 62 und 63 bietet den Vorteil
einen über die Primärwicklung 3 geschlossenen einer prellungsfreien und kontaktpotentialfreien Zu-
Reihenschwingkreis bildet. Bei Wegfall der Spule 69 schaltung, so daß definierte Zündwinkel w erzielt
und entsprechender Auslegung kann der Leistungs- werden. Natürlich ist eine rein elektronische Ausbil-
kondensator 13 natürlich auch mit der Primärwick- dung des Tastrelais 58 und seiner Kontakte möglich,
lung 3 einen Parallelschwingkreis bilden. Die Wick- 40 wobei rein elektronische Schaltkontakte allenfalls
lungsenden 7, 8 der Primärwicklung 3 sind auf Klem- auch als Arbeitskontakte entsprechend eingesetzt sein
men 70 und 71 geführt; mit der Klemme 71 ist eine können,
weitere Klemme 72 unmittelbar verbunden. Zum weiteren Schütze der Gleichrichter 16 und 17
Die beschriebene Schaltungsanordnung nach der dient der Überspannungsableiter 45; im übrigen ist
F i g. 3 kann an die Stelle des in der F i g. 1 gezeich- 45 der Rundsteuersender mit Ausnahme des Signalneten
Ausgangstransfonnators 2 und des Leistungs- Umsetzers 46 in Sendepausen mittels der Trennkonkondensators
13 gesetzt werden. Zu diesem Zweck takte 59 und 60 und des Schaltkontaktes 61 von den
sind die drei Verbindungen zu den Anzapfungen 9, speisenden Phasenleitern R und S abgetrennt.
10 und 11 an den Klemmen 64, 65 und 66 abzutren- Um zu vermeiden, daß bei Kurzschlüssen im Netz 1 nen. Die Schaltungsvariante nach der Fig. 3 wird 50 in die Primärwicklung 3 des Ausgangstransformasodann an die Nullschiene 12 und an die Stromschie- tors 2 Überspannungen induziert werden, was bei nen 14 und 15 (F i g. 1) durch Verbinden der Klem- Reihenankopplung des Rundsteuersenders der Fall men 64 und 70, 65 und 72 sowie 66 und 71 ange- sein kann, wird der Eisenkern 5 in der Nähe der schlossen. magnetischen Sättigung betrieben.
10 und 11 an den Klemmen 64, 65 und 66 abzutren- Um zu vermeiden, daß bei Kurzschlüssen im Netz 1 nen. Die Schaltungsvariante nach der Fig. 3 wird 50 in die Primärwicklung 3 des Ausgangstransformasodann an die Nullschiene 12 und an die Stromschie- tors 2 Überspannungen induziert werden, was bei nen 14 und 15 (F i g. 1) durch Verbinden der Klem- Reihenankopplung des Rundsteuersenders der Fall men 64 und 70, 65 und 72 sowie 66 und 71 ange- sein kann, wird der Eisenkern 5 in der Nähe der schlossen. magnetischen Sättigung betrieben.
Bei den im obigen mitgeteilten Einzelheiten über 55 Die Schaltungsart der Primärwicklung 3 in Verbin-
die Wirkung der Schaltungsanordnungen nach den dung mit dem Leistungskondensator 13 und den An-
F i g. 1 bzw. 1 und 3 wurde davon ausgegangen, daß zapfungen 9, 10, 11 ermöglicht eine günstige Dimen-
am Eingangsrelais 47 ein Startimpuls anliegt, und es sionierung des Leistungskondensators 13.
ist nunmehr einzusehen, daß dieser Startimpuls die Es ist denkbar, dem Ausgangstransformator 2 mit
Aussendung eines Rundsteuersignals in Form einer 60 Leistungskondensator 13 an den Klemmen 64,65 und
Tonfrequenzspannung in das Netz 1 zur Folge hat. 66 eine gleichartige Einheit parallel zu schalten, wenn
Der Zeitgeber 51 hält sich und damit auch das die Ausgangsleistung erhöht werden soll und die
Schaltschütz 53 für die Dauer der Durchgabe eines übrige Dimensionierung der Leistungsstufe dies zuvollständigen
Rundsteuer-Befehlsprogramms erregt. läßt.
Nach dem Abklingen des Startimpulses öffnet das 65 Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit,
Eingangsrelais 47 den Signalkontakt 48, wobei das mehrere Rundsteuersender der beschriebenen Art an
Tastrelais 58 abfällt und seine Ruhekontakte 62 und verschiedenen Speisepunkten gleichzeitig auf das
63 schließt. Damit wird eine weitere Zündung der gleiche Netz 1 arbeiten zu lassen, da solche Rund-
Steuersender die Rundsteuerenergie zwangläufig synchron
und phasengleich einspeisen. Damit läßt sich eine Abflachung der Signalpegelverteilung über dem
gesamten Ründsteuerbezirk gewinnen.
Selbstverständlich kann der im vorliegenden Beispiel einphasig beschriebene Rundsteuersender sowohl
auf der Speiseseite (R, S, T-, O) als auch im Ankopplungsglied 2 mehrphasig ausgeführt sein; die
grundsätzliche Wirkungsweise bleibt dabei die gleiche.
An die Stelle des im Beispiel der F i g. 1 als Relaisschaltung mit dem polarisierten Eingängsrelais 47
ausgeführten Signalumsetzers 46 kann auch ein Signalumsetzer nach der Fig. 4 treten, wobei die geschilderten vorteilhaften Eigenschaften des Rundsteuersenders
in vollem Maße erhalten bleiben.
Man denke sich zunächst den Leitungszug 49 (Fig. 1) vom Phasenleiter R und vom SchaHungspunkt
25 abgetrennt und den Signalumsetzer 46 samt den Ruhekontakten 62 und 63 aus der Schaltung
nach der F i g. 1 entfernt. Ferner ist die Zuleitung 27
vom Phasenleiter S abzuklemmen und an eine Ausgangsklemme 73 des Signalumsetzers nach der F i g. 4
anzuschließen, während eine Nullklemme 74 desselben mit dem Schaltungspunkt25 (Fig. 1) und eine
Phasenklemme 75 mit dem Phasenleiter S verbunden werden muß.
Der Signalumsetzer nach der F i g. 4 enthält zunächst
einige Teile, die bereits in der F i g. 1 nach Anordnung und Wirkung besprochen worden und
daher in der F i g. 4 gleichartig benannt, zur Unterscheidung jedoch mit anderen Bezugszahlen versehen
sind. Man erkennt einen Zeitgeber 76 mit Antriebsorgan 77 und Umschaltkontakten 78 und 79 und
außerdem ein Schaltschütz 80, dem nunmehr die ursprünglich dem Schaltschütz 53 angehörigen Kontakte
59, 60 und 61(Fi g. 1) in gleicher Weise und unter Beibehaltung ihrer bisherigen Funktion zugeordnet
sind. Ebenfalls ist ein Widerstand 81 im Haltestromkreis
des Zeitgebers 76 zu erkennen.
Der UmschaUkontakt 78 ist an eine Leitung 82 angeschlossen, welche mit der Ausgangsklemme 73
unmittelbar in Verbindung steht, während von der Phasenklemme 75 eine Spannungsschiene 83 ausgeht,
die allenfalls einen Widerstand 84 enthalten kann.
Der Signalumsetzer nach der F i g. 4 ist im wesentlichen eine Ventilschaltung mit magnetischen Übertragungsgliedern,
nämüch einem Eingangsübertrager 85 und einem Zwischenübertrager 86, deren Ferritkerne
87 bzw. 88 eine Rechteckcharakteristik aufweisen.
Eine Primärwicklung 89 des Eingangsübertragers 85 dient als Gleichstrom-Signaleingang analog zum
Eingang des polarisierten Relais 47 der Fig. 1, während eine Sekundärwicklung 90 mit einer ersten
Klemme 91 über einen Widerstand 92 mit der Leitung 82 und mit einer zweiten Klemme 93 über einen zweiten
Widerstand 94 und eine Diode 95 mit der Spannungsschiene 83 verbunden ist. Zwischen der zweiten
Klemme 93 und der Leitung 82 liegt außerdem ein Kondensator 96. Eine Primärwicklung 97 des Zwischenübertragers
86 ist in Reihe mit einem steuerbaren Gleichrichter 98, dessen Steuerelektrode 99 mit
der ersten Klemme 91 des Eingangsübertragers 85 in Verbindung steht, an die Leitung 82 und die Spannungsschiene
83 angeschlossen.
Eine Sekundärwicklung 100 des Zwischenübertragers 86 weist eine obere Klemme 101, von der ein
Strompfad über einen Widerstand 102 und eine Diode
103 zur Leitung 82 führt, und eine untere Klemme
104 auf, die über einen Widerstand 105 mit der Spannungsschiene 83.' und :vön dieser über einen
Kondensator 106 mit der oberen Klemme 101 ver-
bunden ist. :
Elektrisch zwischen der Spannungsschiene 83 und der Leitung 82 liegt ein weiterer steuerbarer Gleichrichter
107, dessen Zündelektrode 108 an die untere Klemme 104 angeschlossen ist. Ferner verbindet ein
Überspannungsableiter 109, z. B. eine Zenerdiode, die Spannungsschiene 83 mit der Leitung 82.
Die zuletzt beschriebene Ventilschaltung setzt an der Primärwicklung 89 des Eingangsübertragers 85
auftretende Gleichstromimpulse, also z. B. den Startimpuls und die Befehlsimpulse des (nicht gezeichneten)
Kommandogerätes der Rundsteueranlage, in Wechselstromimpulse praktisch gleicher Zeitdauer
um. Die Wechselstromfrequenz ist dabei mit der Frequenz /„ des die Ventilschaltung über den Phasenleiter
S speisenden Netzes identisch.
Solange an der Primärwicklung 89 keine Signalspannung
anliegt, sind die beiden Ferritkerne 87 und 88 infolge des positiven Dürchlaßstromes der Dioden
95 und 103 zunächst gesättigt. Die Spannung an den Widerständen 92 und 105 wird dabei durch geeignete
Wahl der Spannungsteilung so niedrig gehalten, daß die steuerbaren Gleichrichter 98 und 107 nicht
zünden.
Beim Auftreten eines Gleichstromsignals über der Primärwicklung 89 wird der Ferritkern 87 während
der Sperrperiode der Diode 95 entsättigt und dadurch die Sekundärwicklung 90 hochohmig. Zu Beginn der
nächstfolgenden Durchlaßperiode der Diode 95 entsteht daher über der Sekundärwicklung 90 eine hohe
Spannung, welche den Kondensator 96 auflädt, bis der Ferritkern 87 wiederum gesättigt ist, worauf sich
der Kondensator 96 über die Sekundärwicklung 90 entlädt und dabei über dem Widerstand 92 einen so
großen Spannungsabfall hervorruft, daß der steuerbare Gleichrichter 98 gezündet wird und während der
positiven Halbwelle der speisenden Wechselspannung Strom führt. Dieser Strom durch den steuerbaren
Gleichrichter 98 löst am Zwischenübertrager 86 und an den diesem zugeordneten Schaltungselementen die
gleiche Wirkung aus, wie das Eingangsgleichstromsignal am Eingangsübertrager 85. Mithin ist jeder der
beiden steuerbaren Gleichrichter 98 und 107 während der entsprechenden Halbwellen der speisenden Wechselspannung
durchlässig, solange ein Gleichstrom-Eingangssignal, a^o ein Befehlsimpuls, an der Primärwicklung
89 anliegt. Dabei wird der Triggertransformator 23 (Fig. 1) erregt, und die Zündung der
steuerbaren Gleichrichter 16 und 17 setzt ein. Der weitere Funktionsablauf ist der gleiche, wie unter der
F i g. 1 bereits erläutert.
Eine elektronische Ausführung des Signalumsetzers läßt sich, wie aus dem gezeigten Beispiel hervorgeht,
mit Hilfe von magnetischen Übertragern verhältnismäßig einfach und betriebssicher gestalten. Die Anwendung
einer derartigen Ventilschaltung bei einem Rundsteuersender der hier beschriebenen Art bringt
überdies den Vorteil einer wesentlichen Raumeinsparung mit sich.
Claims (10)
1. Statischer Rundsteuersender zur Überlagerung von Tonfrequenzsignalen auf ein Wechselstrom-Energieverteilungsnetz
mit über eine die
009 551/129
gleiche Arbeitsfrequenz wie das Energieverteilungsnetz aufweisende Zündschaltung steuerbaren
Gleichrichtern, die in Antiparallelschaltung in einem unmittelbar mit Wechselspannung gespeisten
Stromkreis angeordnet sind, in dem mindestens eine Wicklung eines Ausgangstransformators
Bestandteil eines einen Leistungskondensator enthaltenden Schwingkreises ist, dessen Resonanzfrequenz
identisch mit der Rundsteuerfrequenz ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zündschaltung einen Triggertransformator (23) mit einer an den Nulleiter (O) und über einen
regelbaren Phasenschieber (26) an einen Phasenleiter (S) des Energieverteilungsnetzes (1) angeschlossenen
Primärwicklung (24) enthält, der sekundärseitig für jeden der steuerbaren Gleichrichter
(16; 17) eine Zündwicklung (33; 40) aufweist.
2. Rundsteuersender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündschaltung ein als
Schaltorgan ausgebildeter Signalumsetzer zugeordnet ist, wobei dieser aus einer Relaisschaltung
mit einem Eingangsrelais (47), einem Schaltschütz (53), einem Tastrelais (58) und einem Zeitgeber
(51) besteht.
3. Rundsteuersender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sekundärseitigen Zündwicklungen
(33; 40) des Triggertransformators (23) durch je einen Ruhekontakt (62; 63) des Tastrelais (58) überbrückt sind.
4. Rundsteuersender nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der einen
steuerbaren Gleichrichter (z. B. 16) enthaltenden Strompfade und in der gemeinsamen Stromschiene
(21) beider steuerbarer Gleichrichter je ein Trennkontakt (59; 60) des Schaltschützes (53) angeordnet
ist.
5. Rundsteuersender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündschaltung ein als
Schaltorgan ausgebildeter Signalumsetzer zügeordnet ist, der eine Ventilschaltung mit steuerbaren
Gleichrichtern (98; 107), einen Eingangsübertrager (85) und einen Zwischenübertrager
(86), ein Schaltschütz (80) und einen Zeitgeber (76) enthält.
6. Rundsteuersender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsübertrager (85)
und der Zwischenübertrager (86) Ferritkerne (87; 88) mit Rechteckcharakteristik aufweisen.
7. Rundsteuersender nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung
(89) des Eingangsübertragers (85) als Gleichstrom-Signaleingang dient und die Sekundärwicklung
(90) desselben einerseits mit einer ersten Klemme (91) über einen Widerstand (92) mit
einer Leitung (82) und andererseits mit einer zweiten Klemme (93) über einen zweiten Widerstand
(94) und eine Diode (95) mit einer an einen zweiten Phasenleiter (S) des Energieverteilungsnetzes
(1) angeschlossenen Spannungsschiene (83) verbunden ist, während zwischen der Leitung (82)
und der zweiten Klemme (93) ein Kondensator (96) liegt, und daß die Primärwicklung (97) des
Zwischenübertragers (86) in Reihe mit einem steuerbaren Gleichrichter (98), dessen Steuerelektrode
(99) mit der ersten Klemme (91) des Eingangsübertragers (85) verbunden ist, an die
Leitung (82) und die Spannungsschiene (83) angeschlossen ist, wobei die Sekundärwicklung (100)
des Zwischenübertragers (86) mit ihrer unteren Klemme (104) in Reihe mit einem Widerstand
(105) an der Spannungsschiene (83) und mit ihrer oberen Klemme (101) einerseits über einen Kondensator
(106) an der Spannungsschiene (83), andererseits in Reihenschaltung eines weiteren
Widerstandes (102) und einer Diode (103) an der Leitung (82) angeschlossen ist, während außerdem
ein weiterer steuerbarer Gleichrichter (107) zwischen der Leitung (82) und der Spannungsschiene (83) liegt und dessen Zündelektrode (108)
mit der unteren Klemme (104) in Verbindung steht, und daß ferner die Leitung (82) über einen
Überspannungsableiter (109) mit der Spannungsschiene (83) verbunden ist.
8. Rundsteuersender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
steuerbaren Gleichrichter (16; 17; 98; 107) Halbleiterbauelemente sind.
9. Rundsteuersender nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den
Zündkreisen der in Antiparallelschaltung angeordneten steuerbaren Gleichrichter (16; 17) je ein
Schutzkondensator (34; 41) parallel geschaltet ist.
10. Rundsteuersender nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß den
Zündkreisen der in Antiparallelschaltung angeordneten steuerbaren Gleichrichter (16; 17) je eine
Begrenzerdiode (35; 42) parallel geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH171864A CH412062A (de) | 1964-02-13 | 1964-02-13 | Statischer Rundsteuersender zur Überlagerung einer tonfrequenten Signalspannung auf ein Wechselstrom-Energieverteilungsnetz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1488190A1 DE1488190A1 (de) | 1969-01-02 |
| DE1488190B2 true DE1488190B2 (de) | 1970-12-17 |
Family
ID=4216970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964L0047117 Pending DE1488190B2 (de) | 1964-02-13 | 1964-02-24 | Statischer Rundsteuersender |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT260343B (de) |
| CH (1) | CH412062A (de) |
| DE (1) | DE1488190B2 (de) |
| FR (1) | FR1428073A (de) |
-
1964
- 1964-02-13 CH CH171864A patent/CH412062A/de unknown
- 1964-02-24 DE DE1964L0047117 patent/DE1488190B2/de active Pending
- 1964-02-27 AT AT170164A patent/AT260343B/de active
-
1965
- 1965-02-08 FR FR4728A patent/FR1428073A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH412062A (de) | 1966-04-30 |
| DE1488190A1 (de) | 1969-01-02 |
| AT260343B (de) | 1968-02-26 |
| FR1428073A (fr) | 1966-02-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |