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DE1488064C - Elektrisch in sich geschlossene Wicklung für eine elektrische Maschine - Google Patents

Elektrisch in sich geschlossene Wicklung für eine elektrische Maschine

Info

Publication number
DE1488064C
DE1488064C DE1488064C DE 1488064 C DE1488064 C DE 1488064C DE 1488064 C DE1488064 C DE 1488064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
conductors
section
conductor
wave
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Antony Henry Baudot (Frankreich)
Original Assignee
Photocircuits Corp , Glen Cove, NY (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch in sich geschlossene Wicklung für eine elektrische Maschine, deren Wicklungsleiter auf die beiden Seiten eines flachen, isolierenden Trägerstreifens gedruckt und zur Bildung eines Wicklungsabschnitts mit Ausnahme der Endleiter direkt von der einen zur anderen Seite des Trägerstreifens miteinander verbunden sind.
Wicklungen dieser Art ermöglichen tue Anwendung der rationellen Technik der gedruckten Schaltungen auch in Fällen, in denen der Wicklungsträger bei der Verwendung nicht eben ist, sondern eine in sich geschlossenegekrümmtc, insbesondere zylindrische Fläche bildet. Bei den bekannten Wicklungen dieser Art müssen aber nach dem Verformen des Wicklungsträgers zu der in sich geschlossenen Fläche noch die elektrischen Verbindungen zwischen den Endleitern hergestellt werden, was einen zusätzlichen Arbeitsgang erfordert und insbesondere dann zu Schwierigkeiten führen kann,, wenn der Einbau der Wicklung an anderer Stelle als das Drucken der Wicklungsleiter erfolgen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wicklung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die bereits im flachen Zustand elektrisch in sich geschlossen ist, so daß sie in diesem !lachen Zustand oder nach beliebiger Verformung unmittelbar verwendbar ist, ohne daß noch zusätzliche elektrische Verbindungen vorgenommen werden müssen, und bei der alle Verbindungsleiter in der Wicklung aktiv nutzbar sind.
Diese Aufgabe wird erlindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endleiter über einen gleichzeitig mit dem ersten Wicklungsabschnitt gedruckten zweiten Wicklungsabschnitt verbunden sind, der parallel zu dem ersten Wicklungsabschnitt auf demselben isolierenden Trägerstreifen verläuft.
Die nach der Erfindung ausgebildete Wicklung ist bereits im flachen Zustand in sich geschlossen, wobei sich jeweils ein Wicklungsabschnitt über den anderen Wicklungsabschnitt schließt. Beide Wicklungsabschnitte können elektrisch voll ausgenutzt werden, beispielsweise dadurch, daß jeder Wicklungsabschnitt mit eigenen Erregerpolen zusammenwirkt, oder daß für beide Wicklungsabschnitte gemeinsame Erregerpole vorgesehen sind, die sich über die ganze Breite des Trägers erstrecken. In diesen Fällen tragen beide Wicklungsabschnitte voll zur Leistung der Maschine bei.
Da die Wicklung bereits im !lachen Zustand vollkommen fertig ist, bestehen auch keine Einschränkungen hinsichtlich der späteren Verformung des Wicklungsträgers. Beispielsweise ist es möglich, den Wicklungsträger /u einem mehrlagigen Zylinder aufzuwickeln, so daß mehrere Wicklungsschichten übereinanderliegen.
Hinsichtlich der Ausbildung der Wicklungsabschnitte bestellen viele Möglichkeiten. Insbesondere können beliebige Polpaarzahlen, Wicklungsschritte und Lciterzahlen pro Polteilung vorgesehen werden. Die Wicklungsabschnitte können beide als Wellenwicklung, beide als Schleifenwicklung oder auch die eine als Wellenwicklung und die andere als Schleifenwicklung ausgebildet sein.
liine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die beiden Wicklungsabschnitte Wellenwicklungen sind, und daß die eine Wellenwicklung rechtsgängig und die andere Wellenwicklung linksgängig ist. Je nach der Polpaarzahl und der Leiterzahl kann es in diesem Fall vorkommen, daß im Wicklungsverlauf tote Leiter vorhanden sind. Dies ist jedoch bei gedruckten Wellenwicklungen durchaus üblich und stört im allgemeinen die Verwendung der Wicklung in keiner Weise. Durch zusätzliche Maßnahmen können jedoch, in vielen Fällen tote Leiter vermieden werden, falls dies für notwendig erachtet wird.
In manchen Fällen ist es vorteilhaft, die Wicklung
jo so auszubilden, daß der zweite Wicklungsabschnitt durch Wickelkopfabschnitte der Wicklungsleiter gebildet ist und als Kommutator der Wicklung dient. In diesem Fall befindet sich nur der erste Wicklungsabschnitt im Luftspalt der Maschine, während der zweite Wicklungsabschnitt, auf dem die Bürsten schleifen, außerhalb des Luflspalts liegt. Dieser zweite Wicklungsabschnitt kann dann in beliebiger Weise verstärkt werden, damit die Bürsten mit dem gewünschten Druck aufliegen können, während der erste Wicklungsabschnitt dünn gehalten werden kann, damit der Luftspalt klein bleibt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an I land der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 eine Wicklung für eine vierpolige Maschine gemäß einem ersten Ausf ührungsbeispiel der Erfindung, bei der jeder Wicklungsabschnitt als Wellenwicklung ausgebildet ist,
F i g. 2 eine Darstellung der Verbindung von zwei Wicklungen der in Fig. 1 gezeigten Art,
F i g. 3 ein Schema zur Erläuterung des Zusammenwirkens der Wicklung von Fig. 1 mit Permanentmagneten,
F i g. 4 ein anderes Ausfilhrungsbeispiel der Wicklung, bei dem der untere Wicklungsabschnitt als Schleifenwicklung ausgebildet ist,
F i g. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Wicklung entsprechend der F i g. I, bei der tote Leiter vermieden sind,
Fig. 6 eine Wicklung entsprechend der F i g. 1 für eine sechspolige Maschine,
F i g. 7 eine Wicklung .unisprechend der Fig. 1 für eine achtpolige Maschine,
F i g. 8 die Wicklung entsprechend der F i g. 1 für eine zweipolige Maschine,
F i g. 9 eine andere Ausführungsform der Wicklung gemäß F i g. 5 und
F i g. 10 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wicklung, bei der beide Wicklungsabschnitte als Schleifenwicklungen ausgebildet sind.
Die in F i g. 1 dargestellte Wellenwicklung enthält auf einem ebenen, isolierenden Träger in zwei parallel verlaufenden Spuren jeweils eine Gruppe von Leitern, welche einen Abschnitt einer Wellenwicklung bilden, wobei an jedem Ende jedes Abschnitts auf den beiden I lachen des isolierenden Trägers im Bereich einer Polteilung den Leitern auf der einen Seite keine entsprechenden Leiter auf der anderen Seite des isolierenden Trägers gegenüberliegen.
Der in der oberen Wicklungsspur des isolierenden Trägers KM) liegende Wellenwicklungsabschnitt enthält 21 Leiter pro Seite und ist als rechtsgängige Wicklung ausgebildet.
Die Leiter der Vorderseite sind mit den ungeraden
f>5 Bez.ugszeichen von 1 bis 41 bezeichnet, während die Leiter auf der Rückseile mit den geraden Bez.ugszeichen von 2 bis 42 bezeichnet sind. Jeder Leiter ist mit einem mittleren Abschnitt dargestellt, der quer zur Längs-
richtung des Trägers 100 verläuft, auf dem die Leiter gebildet sind, wobei die Begrenzungslinien schmale Zwischenräume zur gegenseitigen elektrischen Trennung darstellen. An diese mittleren Abschnitte schließen sich nach beiden Seiten schräge Wickelkopfabschnitte an, deren Neigung den Wicklungsschritt bestimmt und die in Verbindungskontaktstüeken enden, die am oberen Rand durchwegs und am unteren Rand teilweise von der einen zur anderen Seite durch den isolierenden Träger hindurch verbunden sind, wie durch kleine Kreise angedeutet ist, die beispielsweise metallisierte Lächer oder Niete darstellen. Den fünf ersten Leitern 1 bis 9 auf der Vorderseite liegen keine entsprechenden Leiter auf der Rückseite gegenüber. Ferner liegen den fünf Leitern 2 bis 10 auf der Rückseite keine entsprechenden Leiter auf der Vorderseite gegenüber. Dementsprechend liegen den Kontakt-Stücken der sich an die Leiter 1 bis 21 auf der Vorderseite und die Leiter 2 bis 10 und 32 bis 42 auf der Rückseite anschließenden unteren Wickelkopfabschnitte keine Kontaktstücke auf der anderen Seite gegenüber, so daß an diesen Stellen die Verbindungen fehlen. Bei diesem Heispiel sind durch die Leiter auf jeder Seite des isolierenden Trägers vier Pole überdeckt. Wenn man das Wicklungselement zusammenrollt, beispielsweise für eine Maschine mit zylindrischem Luftspalt, überdeckt der so gebildete Zylinder vier Pole, wobei die Leiter 1 bis 9 auf der Vorderseite mit ihren Mittelabschnitten gegenüber den Mittelabschnitten tier Leiter 2 bis 10 auf der Rückseite zu liegen kommen, wobei das Isoliermaterial des Trägers zwischen den Leitern liegt. Würde man dann die übereinander/uliegen kommenden, freien Kontaktstücke verbinden, dann würde die obere Spur eine in sich geschlossene Wellenwicklung bilden.
Hei der dargestellten Wicklung sind aber diese freien Kontaktstüeke bereits im flachen Zustand des Trägers so miteinander verbunden, daß ein in sich geschlossener Wicklungsverlauf entsteht. Zu diesem Zweck auf ist der unteren Spur des Trägers 100 ein zweiter Wellenwicklungsabschnitt in Form einer linksgängigen Wellenwicklung in ähnlicher Weise wie der rechtsgängige Wellenwicklungsabschnitt der oberen Spur gebildet. Die freien Endleiter der beiden Wellenwicklungsabschnitte sind einfach miteinander verbunden. Dadurch werden die beiden Wellenwicklungsabschnitte der Reihe nach durchlaufen, wie in F i g. 3 schematiscli angedeutet ist. Eine solche Wicklung kann in Verbindung mit einer Anordnung von Magnetpolen verwendet werden, die zwei Reihen von Magnetpolen enthält. Es wäre auch möglich, eine Reihe von Magnetpolen zu verwenden, von denen jeder der I lohe nach sich über praktisch den gesamten Bereich der beiden Wicklimgsspuren erstreckt. Bei einer solchen Maschine ist die Wirksamkeit der Wicklung vergrößert, und ein einziges Bürstenpaar, das bei 101 angedeutet ist, genügt zur Stromzuführung oder Stromabnahme, wenn die Wicklung auf dem rotierenden Teil der Maschine angeordnet ist. Die Magnetpole /V und .S' wechseln in den beiden Spuren ab, stimmen aber von der einen zur anderen Spur jeweils überein; sie können durch Permanentmagnete oder gewickelte Pole gebildet sein.
In F i g. 1 sind die auf der Vorderseite liegenden Leiter des /weiten Wellenwickhingsabschnitts mit 51 bis 91 und die auf der Rückseite liegenden Leiter mit 52 bis 92 bezeichnet. Mit der in der Zeichnung angegebenen Numerierung ergibt sich dann folgende Wickkmgstabelle:
Recht·* gängige Wicklung Ι, ink sgüiigigt • Wicklung -89
1 - 12 - 23 34 - 69 80 ■ 87 - ■"■■
3 -14-25 - 36 58 67- 78 -85 -■■■-·
5- 16-27 - 38 - 56 65- 76 83-;: :
7 - 18 - 29 - 40 - 54 63 74 -81 -'
9 - 20 - 31 42 - 52 61 - 72 -79-
II -.22-33 2 - 92 59- 70 -77-
13 24 35 4 90 - 57 - 68 -75 -
15-26-37 6 - 88 - 55 - 66 - 73 -
17-28-39 - 8- 86 53 - 64 -71 -
19 30-41 - ΙΟ 84 51 62
82 91
Diese Tabelle ist wie folgt zu lesen: Vom Leiter 1 der rechtsgängigen Wicklung auf der Vorderseite aus kommt man zum Leiter 12 auf der Rückseite, dann zum Leiter 23 auf der Vorderseite, dann /um Leiter 34 so auf der Rückseite und von diesem unmittelbar zum Leiter 60 der linksgängigen Wicklung auf der Rückseite; nach einem Durchlaufen dei linksgängigen Wicklung über den Leiter 60 auf der Rückseite, den Leiter 69 auf der Vorderseite, den Leiter 80 auf der Rückseite und den Leiter 89 auf der Vorderseite erreicht man unmittelbar den Leiter 3 der rechtsgängigen Wicklung auf der Vorderseite usw.
Es ist zu bemerken, daß in dem rechtsgängigen Wicklungsabschnitt die Leiter 21 und 32 »tot'< bleiben doch ist ein solcher toter Abschnitt in einer Wellenwicklung bei herkömmlichen Anordnungen völlig geläufig, und der Wirkungsgrad wird dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt.
Zwei gleiche Wicklungselemente I und II der in F i g. 1 gezeigten Art können in tier in F i g. 2 dargestellten Weise aneinander angeschlossen werden. Das rechte Ende des Elements II wird so über das linke Ende des "Elements I gelegt, dal) der Leiter 1 und der Leiter 91 ties Elements 11 über den Leiter 4 bzw. den Leiter 90 ties Elements I zu liegen kommen. Die Verbindungen zwischen den Leitern 1 und 91 des Elements II und zwischen den Leitern 34 und 60 des Elements 1 sind unterbrochen, beispielsweise durch Trennlinien in der die Verbindung zwischen diesen Leitern herstellenden Metallisierung, und es sind Verbindungen, beispielsweise in Form metallisierter Löcher, so ausgebildet, daß tier Leiter 34 des Elements 1 mit dem Leiter 1 des Hlements II und der Leiter 91 des Elements II mit dem Leiter 60 des Elements I verbunden sind. Diese Verbindungen werden bei den ilachen Elementen hergestellt. Somit geht der elektrische Stromkreis nach dem ersten Durchlaufen des Elements I vom Leiter 1 zum Leiter.34 (vgl. die obige Tabelle) unmittelbar zum Leiter 1 des Elements II über, und er folgt der für dieses Element gültigen Wicklungstabelle bis zum Leiter 91, von dem aus der Stromkreis wieder zum Leiter 60 des Elements I zurückgeht, in welchem er dann der zuvor angegebenen Wicklungstabelle bis zum Leiter 1 folgt,
Es kann natürlich jede gewünschte Zahl von Elementen in dieser Weise so aneinandergeschlossen werden, daß Wicklungen gebildet werden, deren Polteilungen ein Vielfaches von vier betragen. Natürlich können solche Mehrfachwicklungen auch direkt auf einem «5 ein/igen isolierenden Träger gebildet werden, anstatt daß sie /unächst als vorgefertigte Elemente hergestellt und aneinandergeschlossen werden. Die Wellenwicklung der oberen Spur kann gemäß
Vorderseite mit 51 bis 91 und auf der Rückseite mit 52 bis 92 bezeichnet. Die Verbindungen zwischen den Leitern 21 und 34, 23 und 36 usw. sind in der angegebenen Weise ausgeführt, und die Schlußverbindung 5 vom Leiter 39 zum Leiter 32 geht im unteren Wicklungsabschnilt über die Leiter 69, 60, 91, 82, 71 und 62. Es wurden bisher Wicklungen mit vier Polteilungen erörtert. Um zu zeigen, daß die Erfindung für jede beliebige Polpaarzahl ausführbar ist, ist in F i g. 6
F i g. 4 auch durch Windungen einer linksläufigen
Schleifenwicklung geschlossen werden. Iin oberen
Wicklungsabschnitt sind die Leiter auf der Vorderseite
mit 1 bis 39 und die Leiter auf der Rückseite mit 2 bis
40 bezeichnet. Die Leiter 21 bis 39 auf der Vorderseite
dieses Abschnitts sind durch metallisierte Löcher 250
mit den auf der Rückseite liegenden Leitern 52 bis 70
der Schleifenwicklung verbunden, die in der unteren
Spur angeordnet ist. Die auf der Rückseite liegenden
Leiter 32 bis 10 des Wellenwicklungsabschnitts sind io ein Ausführungsbeispiel dargestellt, daß sich auf eine in gleicher Weise mit den auf der Vorderseite liegenden sechspolige Wicklung bezieht, die fünf Leiter pro Pol-Leitern 79 bis 55 der Schleifenwicklung verbunden. Die teilung aufweist.
Numerierung der Leiter der Schleifenwicklung ist in Bei dem Alisführungsbeispiel der F i g. 6 besitzt der
gleicher Weise wie bei den Leitern der Wellenwicklung in der oberen Spur angeordnete Wellenwicklungsabvon der ersten Verbindung zwischen den Leitern 21 15 schnitt 32 Leiter pro Seite, während der Wellen- und 52 aus vorgenommen. In der Schleifenwicklung wicklungsabschnitt in der unteren Wicklungsspur gibt es nur vier Leiter 71 bis 77 auf der Vorderseite und
vier Leiter 72 bis 78 auf der Rückseite, denen an den
Enden der Wicklungsabschnitte keine entsprechenden
Leiter auf der anderen Seite gegenüberliegen. Die 20
Rückleitungsvcrbindung zwischen den Leitern 21 und
34 des Wellcnwicklungsabschnittes erfolgt über die
folgenden Leiter der Schleifenwicklung: 52 -59 -74-81;
die Verbindung zwischen den Leitern 23 und 36 des
Wellenwicklungsabschnittes erfolgt in gleicher Weise 25 104 113 124 - 133 - 144 - 2 - 11 - 24 - 33 - 46 - 55 über die Leiter 54 - 61 76 - 83 der Schleifenwicklung 153 - 102 - 111 -122 - 131 - 142 - 4 - 13 - 26 - 35 - 48 usw., bis schließlich die Verbindung zwischen den
Leitern 37 und 10 über die Leiter-68-75-90-55
bewirkt wird, während die letzte Rückleitungsverbindung zwischen den Leitern 39 und 32 über die Leiter 30
70 - 77 - 92 - 57 - 72 - 79 erfolgt, also mit einer zusätzlichen Windung gegenüber den übrigen Rückleitungen (was auch bei der Wicklung gemäß F i g. 1
der Fall ist. wie die letzte Verbindung zwischen den
31 Leiter hat. Mit der angegebenen Numerierung läßt sich der Wicklungsverlauf, ausgehend vom Leiter 1 der oberen Wicklung, wie folgt darstellen:
1 _. 14 ._ 23 - 36 45 - 101 - 112 - 121 - 132 - 141 152 - 58 - 3 - 16 - 25 - 38 - 47 - 161 - 110 - 119 - 130 139 - 150 - 60 - 5 - 18 - 27 - 40 - 49 - 159 - 108 - 117 128 - 137 - 148 62 - 7 - 20 - 29 - 42 - 51 - 157 - 106 115 - 126 - 135 - 146 - 64 - 9 - 22 - 31 - 44 - 53 - 155 -
57-151 -162-109-120-129-140-6 15-28-37-50 - 59 - 149 - 160 - 107 -118- 127- 138-8- 17-30-39 - 52 - 61 - 147 - 158 - 105 - 116 - 125 - 136 - 10 19 - 32 - 41 - 54 - 63 - 145 - 156 - 103 - 114 - 123 134-143-154-56.
Es gibt im oberen Wellcnwicklungabschnitt vier tote Leiter, nämlich die Leiter 12,21, 34 und 43. Wie bereits erwähnt wurde, ist dies kein Nachteil für eine Wick-
Leitern 1 und 10 über die Leiter 91-82-71-62-51-84 35 hing dieser Art. Die toten Leiter können aber gege
benenfalls dadurch vermieden werden, daß der Wicklungsschritt des oberen Wicklungsabschnitts beispielsweise entsprechend dem Aiisführungsbeispiel der F i g. 5 abgeändert wird.
In gleicher Weise läßt sich eine achtpolige Wicklung gemäß F i g. 7 aufbauen. Man erkennt, daß diese Wicklung sechs tote Leiter enthält, nämlich die zuvor erwähnten Leiter sowie die Leiter 56 und 65; diese toten Leiter können gegebenenfalls in der gleichen
zeigt).
Ein solches Wicklungselement kann als Ankerwicklung in einer Maschine mit einer doppelten Reihe von Erregerpolen oder mit Erregerpolen der doppelten Höhe verwendet werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. 40
Wenn die Wicklungen dagegen als Erregerwicklungen dienen, kann man ihnen zwei Anker oder einen Anker doppelter Höhe zuordnen.
Es ist ferner zu bemerken, daß solche Wicklungs-
clemente auch in Synchromaschinen, wie Drehmeldern 45 Weise beseitigt werden,
u. dgl., verwendbar sind, wobei dann zwei Elemente Die F i g. 8 zeigt eine in gleicher Weise aufgebaute,
in einem gemeinsamen Luftspalt einander gegenüber zweipolige Wicklung, die wiederum fünf Leiter pro
angeordnet und miteinander gekoppelt sind. Polteilung aufweist, also zehn Leiter pro Seite im
Solche Elemente können auch in Motoren mit oberen Wicklungsabschnitt und elf Leiter pro Seite linearem Luftspalt Verwendung finden, entweder zur 50 im unteren Wicklungsabschnitt, damit die Wicklung Erzeugung einer Hin- und Herbewegung oder zur über die Leiter 119-122 -121 - 112 vollständig geErzeugung einer kontinuierlichen Bewegung. Sie schlossen wird.
können auch in Radialluftspaltmaschinen verwendet Zur Verringerung der Gesamthöhe der Wicklung werden, wenn sie starr auf einer Trommel angebracht kann man gegebenenfalls gemäß F i g. 9 die Mittelabwerden. In allen Fällen braucht das Wicklungselement 55 schnitte der Leiter im unteren Wicklungsabschnitt nur entsprechend verformt zu werden; dagegen ist es fortlassen, so daß der zweite Wicklungsabschnitt nur nach der Verformung nicht mehr erforderlich, irgend- Wickelkopfabschnitte aufweist. Bei einer Maschine, welche elektrischen Verbindungen vorzunehmen, um in der eine solche Wicklung als Ankerwicklung verdie Wicklung zu schließen. wendet wird, ist es dann vorteilhaft, die Bürsten auf
In der F i g. 5 ist ein Aiisführungsbeispiel mit zwei 60 dieser zweiten Spur schleifen zu lassen, die dann als Wellenwicklungsabschnitten dargestellt, bei der es im Kollektor verwendet wird und außerhalb des eigent-Wicklungsabschnilt der oberen Spur, im Gegensatz zu liehen magnetischen Luftspalts liegt. Dadurch wird es dem Aiisführungsbeispiel der Fig. 1, keine toten insbesondere möglich, den Kollektorabschnitt zur Leiter, mehr gibt. Der Verlauf des oberen Wicklungsab- Erzielung eines gewünschten Bürstendrucks ohne schnittes entspricht der Ausführung von F i g. 4. Der 65 Rücksicht auf die Dicke des Luftspalts beliebig zu verunterc Wicklungsabschnitt enthält pro Seite einen stärken, was nicht möglich ist, wenn die Bürsten unLeiter mehr als der obere Wicklungsabschnitt. Die mittelbar auf Teilen des aktiven Wicklungsabschnitts Leitci des unteren Wicklungsabschnitts sind auf der schleifen.
Im übrigen ist es ganz allgemein bei jeder Verwendung einer der beschriebenen Wicklungen als Ankerwicklung vorteilhaft, die Bürsten auf Wicklungsabschnitten schleifen zu lassen, welche nicht durch tote Leiter oder tote Kontaktstücke unterbrochen sind.
Die F i g. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei der beide Wicklungsabschnitte als Schleifenwicklung ausgebildet sind. Als Beispiel ist eine zweipolige Wicklung mit zehn Leitern pro Pol, also 20 Leitern pro Seite in jeder Wicklungsspur dargestellt. Die untere Spur ist das Spiegelbild der oberen Spur. Die Leiter 20 und 70 der beiden Spuren sind durch eine Metallisierung 220 und die Leiter 1 und 51 durch eine Metallisierung 201 direkt verbunden. ' ■
Der isolierende Träger muß nicht unbedingt ein langgestreckter Streifen sein; er kann ringförmig oder ringsektorförmig sein, damit Wicklungen für Axialluftspaltmaschinen gebildet werden können.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrisch in sich geschlossene Wicklung für eine elektrische Maschine, deren Wicklungsleiter auf die beiden Seiten eines flachen, isolierenden Trägerstreifens gedruckt und zur Bildung eines Wicklungsabschnitts mit Ausnahme der Endleiter direkt von der einen zur anderen Seite des Trägerstreifens miteinander verbunden sind, dadurchgekennzeichnet, daß die Endleiter über einen gleichzeitig mit dem ersten Wicklungsabschnitt gedruckten zweiten Wicklungsabschnitt verbunden sind, der parallel zu dem ersten Wicklungsabschnitt auf demselben isolierenden Trägerstreifen verläuft.
2. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wicklungsabschnitt annähernd die gleichen Polflächen wie der erste Wicklungsabschnitt bildet.
3. Wicklung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungsabschnitte vom gleichen Wicklungstyp sind.
4. Wicklung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungsabschnitte Wellenwicklungen sind und daß die eine Wellenwicklung rechtsgängig und die andere Wellenwicklung linksgängig ist.
5. Wicklung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wicklungsabschnitt durch Wickelkopfabschnitte der Wicklungsleiter gebildet ist und als Kommutator der Wicklung dient.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 209 629/55

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