DE1481747A1 - Hebeeinrichtung,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hebeeinrichtung,insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Description
U817A7
Essen, den 17. März 1967 (28
Patentanmeldung des Herrn
Carolus Wilhelmus Antonius Burgemeester De Monchy-plein 5*
Den Haag / Holland
Den Haag / Holland
und der Firma
N.V. Wessel & Weikmans
naamloze vennootschap
naamloze vennootschap
Lakensestraat I68
Bruxelles 1 / - Belgien -
Hebeeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung betrifft eine Hebeeinrichtung, insbesondere zum horizontalen und vertikalen Versetzen von Kraftfahrzeugen.
Zum Versetzen von Kraftfahrzeugen sind bereits die verschiedensten
Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche Jedoch in unterschiedlichem Ausmaße die verschiedensten
Nachteile aufweisen.
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Bin Hauptnachteil bisher bekannter Hebeeinrichtungen rührt daher, daß sie von Hand unter das Fahrzeug gebracht werden
müssen, was die Transportkosten ungünstig beeinflusst.
Bin weiterer Nachteil der bisher bekannten Vorrichtungen ergibt sich aus der relativen Unstabilität der gesamten
Vorrichtung bei angehobenem Fahrzeug, wodurch Unfälle und Beschädigungen des transportierten Fahrzeuges eintreten
können. Schließlich ist allgemein bei den bisher üblichen Vorrichtungen zusätzliche Hilfe von Hand erforderlich, um
das Fahrzeug genau einzuordnen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Hebeeinrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, welche die vorgenannten Nachteile einwandfrei ausschaltet.
Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Hebeeinrichtung der vorgenannten Art vor, welche im wesentlichen aus einem
Chassis mit rechtwinklig zur Längsachse desselben verschwenkbaren Armen besteht, deren Länge gleich der Höhe des zu versetzenden Fahrzeuges oder etwas langer ist als diese Höhe,
wobei Anordnungen zur Betätigung und Steuerung der Querbewegung dieser Arme und Anordnungen nahe dem unteren freien
Ende dieser beweglichen Arme vorgesehen sind, welche mit den Rädern der zu transportierenden Fahrzeuge zusammenwirken
sollen·
Zwei AusfUhrungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend
anhand der beiliegenden Zeichnungen im einzelnen er Läutert; es zeigen:
Figur 1 die Seltenansicht einer erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung;
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Figur 2 einen Blick auf die Einrlohtung aus Figur 1
in Richtung des Pfeiles F2;
Fir ir 3 eine Draufsicht auf die Hinrichtung nach
Figur 1;
yii'ur 4 einen Ausschnitt aus Figur 1 in vergrößertem
Maßstabe, welcher in Figur 1 durch den Kreis F4
begrenzt ist; .
Fipur 5 einen Schnitt durch Figur 4 längs der Linie V-V;
Finur 6 in vergrößertem Maßstäbe den Ausschnitt F6 aus
Figur 2;
Figur 7 einen Blick auf Figur 6 in Richtung des Pfeiles P7;
Figur 8 einen Blick auf die Vorrichtung entsprechend Figur 2, wobei die Einrlohtung Jedoch in einer
zweiten speziellen Position dargestellt wurde;
Figur ? in vergrößertem Maßstabe den in Figur 8 mit P9
bezeichneten Ausschnitt;
Figur 10 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung in völlig nach unten gefahrener
Position;
Figur 11 einen Blick auf Figur 10 in Richtung des Pfeiles FU;
Figur 12 die Einrichtung aus Figur 10 in hochgefahrenem Zustande;
Figur 13 einen Blick auf Figur 12 in Richtung des Pfeiles F15;
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Figur l4 in schematischer Weise eine andere charakteristische Position der Hebeeinrichtung;
Figur 16 einen Blick auf Figur 15 in Richtung des Pfeiles F l6;
Figur 17 einen Schnitt durch Figur 15 längs der Linie VII-VII;
Figur 18 den Aueschnitt F18 aus Figur l6 in vergrößertem Maßstabe;
Figur 19 einen Schnitt durch Figur l6 längs der Linie XlX-XIX;
Figur 20 einen Schnitt durch Figur 19 längs der Linie XX-XX;
Figur 21 einen Blick auf Figur 20 in Richtung des Pfeiles F21;
Figur 22 den Aueschnitt F22 aus Figur 20 in vergrößertem
Maßstäbe;
Figur 23 einen Blick auf Figur 22 in Richtung des Pfeiles F23;
Figur 24 einen Schnitt durch Figur 19 längs der Linie XXIV-XXIV; und
Figur 25 einen Blick auf Figur 24 in Richtung des Pfeilee F25.
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Bei dem in den Figuren 1-9 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Hebeeinrichtung im wesentlichen aus
einem Horizontalrahmen 1 mit zwei Längsträgern 3 und 4, welche untereinander durch Traversen 5* 6, 7* 8 und 9
verbunden sind. Die Längsträger 3 und 4 sind außerdem untereinander an der Vorderseite der Einrichtung durch
ein Bogenstück 10 miteinander verbunden.
Die Längsträger 3 und 4 tragen außerdem Ringe 11, 12 bezw. 13, l4 zum Einhängen von Ketten 15 oder ähnlichen Einrichtungen,
mittels welcher die Einrichtung mit einem Kran oder dergl. verbunden werden kann.
Ferner tragen die Längsträger 3 und 4 Wangen 16, 17, l8
und 19, welche Gelenkzapfen 20 tragen, an denen die Enden der Arme 21 und 22 eingehängt sind.
Die Armpaare 21 und 22 sind untereinander durch Streben und 24 verbunden, während eine Zusatzstrebe 25 mit einem
Schaumgummipolster oder dergl. 26 in entsprechender Höhe zwischen den Armen 21 und 22 angeordnet ist.
Die beiden Streben 23 weisen außerdem einen vertikalen Träger 27 für einen Drehzapfen 28 auf, um welchen eine
Mutter 29 verschwenkbar ist. Dabei weist die eine dieser Muttern 29 ein linksgängiges und die andere ein rechtsgängiges
Gewinde auf.
Mit diesen Muttern wirkt eine Stange 30 zusammen, deren
Enden mit einem Gewinde 31 bezw. 32 versehen ist. Diese
Stange 30 ist in Kugellagern 33 und 34 gelagert, welche
auf einer Tragplatte 35 befestigt sind, welche ihrerseits
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auf den Traversen 7 und 8 befestigt ist und außerdem einen Elektromotor 36 trägt, dessen Abtriebswelle ein
Kegelrad 37 aufweist, welches mit einem entsprechenden Kegelrad 38 kämmt, welches auf der Welle 30 verkeilt
oder sonstwie befestigt ist.
Außerdem trägt jede der Streben 24 zwei Paare von Greif-Organen, deren Abstand einmal durch den Durchmesser der
Fahrzeugräder und zum anderen durch den Radstand der zu transportierenden Fahrzeuge bestimmt wird.
Diese Greiforgane bestehen aus Platten 39* 40 sowie 4l, 42,
welche an den Streben 24 rechtwinklig zur Innenfläche derselben befestigt sind und entsprechend dem Raddurchmesser
des zu transportierenden Fahrzeuges gekrümmt sind. Im übrigen sind diese Greiforgane 39 bis 42 in der Weise angeordnet, daß sie, wenn sie an den Rädern anliegen, in
einem Abstand e (Figur 7) von der Tangentialebene des Unterteiles der Fahrzeugräder liegen, sodafi für die Stützen
43 und 44 Platz frei bleibt.
Auf diesen GreifOrganen 39* 40 und 41, 42 sind Rohrstücke
45, 46, 47 und 48 befestigt, welche etien Druck gegen die
Räder des angehobenen Fahrzeuges ausüben sollen und dadurch letzteres festhalten und gleichzeitig gegen eventuelle Beschädigungen schützen sollen.
Figur 8 zeigt die vorbeschriebene Einrichtung in der Position vor dem Ergreifen eines Fahrzeuges, in welcher die
Arme 21 und 22 durch den Motor 36 winklig bis in die in Figur 2 dargestellte Position verschwenkt werden und die
Oreiforgane 39 - 42 unter die entsprechenden Räder des
Fahrzeuges 2 greifen.
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Über die in die Ringe 11« 12, 13 und 14 eingehängten
Seile oder Ketten 15 kann dann die Elnriohtung mit den
Fahrzeug 2 angehoben und an der gewünschten Stelle abgesetzt werden, woraufhin der Motor 36 umgeschaltet
wird, um durch seine entgegengesetzte Drehrichtung die Einrichtung vom Fahrzeug 2 zu lösen·
Auf diese Weise lassen sich mit der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung die Fahrzeuge mit sehr geringem Abstand ^
dicht nebeneinander aufstellen.
Um mit der erflndungsgemä8en Einrichtung Fahrzeuge verschiedener Abmessungen versetzen zu können, werden das
Chassis l, die Arme 21, 22 und die Greiforgane 39 - 42
einstellbar ausgebildet, indem beispielsweise teleskopische Traversen 5, 6, 7r 8, 9 und 10 sowie teleskopisch·
Arme 21, 22 vorgesehen werden und indem der gegenseitige Abstand der Element· 39.- 42 auf den Streben 24 verstellbar gemacht wird.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel nach der Figur 10 bis 25
gestattet die erfindungsgemäee Einrichtung eine einwand- i freie Steuerung der Verschiebungen des Fahrzeuges, wahrend
die Radstutzen automatisch dem Radstand und dem Raddurohmesser der zu transportierenden Fahrzeuge angepasst werden
können.
Diese Hebeeinrichtung besteht im wesentlichen aus der
eigentlichen Hebevorrichtung 49 und einem damit zusammenwirkenden Hebewagen oder Hebeechlitten 50.
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Diese Hebevorrichtung 49 besteht bei dieser Ausführung
aus einem Rahmen 51 mit einem hinteren, nach unten weisenden Teil 52, welcher an beiden Seiten Führungsrollen 53, 54 und 55* 56 trägt.
Auf Jedem Längsträger 57 und 58 dieses Rahmens 51 sind
Wangen 59, 60 bezw. 6l, 62 vorgesehen, durch welche Jeweils
eine welle 63 hindurchgeht, an der mittels Wangen
64 und 65 ein dreieckiges, beispielsweise aus Rohren hergestelltes Gerüst 66 frei aufgehängt ist, dessen
unterer Längsträger 67 rechteckigen Querschnitt aufweist.
Die untere Traverse 68 des vorgenannten Rahmenteiles 52 trägt eine Tragplatte 69, auf welcher mittels zungenartiger
Halterungen 70, 71 und Drehzapfen 72, 73 Druckböcke
74, 75 verschwenkbar angesetzt sind, deren Kolbenstangen 76, 77 über Drehzapfen 78, 79 an ösen 80, 8l
angelenkt sind, wobei letztere an einer Traverse 67 des dreieckigen Gerippes 66 befestigt ist.
Jedes dieser dreieckigen Gerippe 66 trägt zwei Radstützen, welche aus Zapfen 82, 83, 84 und 85 bestehen· Dabei sind
die Zapfen 82 fest am unteren Längsträger 67 befestigt, während die Zapfen 83 in einem Schlitz 86, welche in der
Innenfläche dieses Längsträgers 67 ausgebildet 1st, verschiebbar sind.
Jeder der Längsträger 67 weist einen Block 87 auf, welcher längsverschiebbar und beispielsweise mittels Rollen 88«
in einer Rille 90 führbar ist. Der Zapfen 83 .let in diesem
Block 87 axial bewegbar und mit einem Kniehebel 91 verbunden, welcher auf dem Schwenkzapfen 92 sitzt und dessen
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anderes Ende an eine Gewindestange 93 angeschlossen 1st,
welche mit reichlich Spiel durch eine im Block 87 vorgesehene Öffnung hindurchgeht.
Das eine der Enden dieser Gewindestange 93 weist einen
dreieckigen Vorsprung 94 auf, während das andere Ende in eine Mutter 95 eingeschraubt ist, welche eine Gabel
96 trägt, deren Arme durch einen Bolzen 97 verbunden sind, der durch ein Langloch 98 einer am Block 87 vorgesehenen Wange 99 hindurchgeht. Letzterer weist außerdem
eine Knagge 100 auf, welche einen Drehzapfen 101 trägt, um welchen ein Riegel 102 verschwenkbar ist. Dieser Riegel
kann einmal mit einer Zahnstange 103 zusammenwirken und ist andererseits mit einem Bogen 104 verbunden, welcher
über das entsprechende Ende der Stange 93 hinweggeht.
Außerdem ist die Gabel 96 an das Ende der Kolbenstange IO5
eines pneumatischen oder hydraulischen Druckbockes 106 angelenkt, der in 107 an einem auf dem unteren Längsträger
67 befestigten Träger IO8 angelenkt ist.
Um die Montage der Elemente 87 - 108 zu erleichtern, ist in der Seitenwandung der unteren Längsträger ein Ausschnitt
109 vorgesehen.
Die Zapfen 84 und 85 sind in den Blöcken 110 bezw.Ill angeordnet, und werden ebenfalls über Rollen in einem Schlitz
der unteren Längeträger 67 geführt. Dabei ist der Block auf einer Platte 112 befestigt, welche Rollen 113 trägt und
auf diese Weise im unteren Längsträger verschiebbar ist, während der Block 111 ungehindert auf dieser Platte 112
gleiten kann. Die Blöcke 110 und 111 sind ebenfalls Über
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einen Drehzapfen und ein Langloch an Kolbenstangen 114 und
115 von pneumatischen oder hydraulischen Druckböcken II6 und 117 angelenkt, welche im übrigen in II8 bezw. 119 an
Halterungen 120 bezw. 121 angelenkt sind, wobei der Halter 120 am entsprechenden unteren Längsträger 67 sitzt, während
der Halter 121 auf der Platte 112 befestigt ist.
Jede Gabel 96 ist über die Gewindestange 93 mit einem Hebel
91 verbunden; Außerdem weist die Stange 93 des Blockes 111
einen dreieckigen Vorsprung 94 auf, welcher über den Bügel
104 mit dem Riegel 102 zusammenwirkt, welcher in eine Zähnung 122 in der Platte 112 einrasten kann.
Diese Hebeeinrichtung 49 stutzt sich über die vorgenannten
Räder 53* 54 und 55* 56 auf vertikalen Schienen 123 und 125
ab, welche im oberen Teil durch Traversen 125, 126 miteinander verbunden sind·
Das Chassis 123 - 126 trägt außen Führungsrollen 127, 128 bezw. 129, 130.
Die obere Traverse 125 weist Achsen 131, 132 für Zahnräder
133* 134 auf.
Das gesamte Chassis 123 - 134 stützt sich außerdem über die PUhrungsrollen 127 - 130 in Vertikalschienen 135, 136
ab, die einen Teil des Hubwagens 50 bilden. Diese Vertikalschienen 135* 136 sitzen auf wagerechten Längsträgern 137,
138, die am unteren Ende durch eine Traverse 139 verbunden sind, wobei zwischen diesen Schienen und dieser Traverse
eine Schrägstrebe l40 vorgesehen ist. Der Raum hinter diesen Schienen 135» 136 über der Traverse 139 wird beispielswelfie
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durch ein Tragchassis eingenommen, welches zur Aufnahme des Antriebsaggregates, beispielsweise eines Elektromotors l4i bestimmt ist. Dieser Elektromotor treibt «in
oder mehrere Räder l42 an. Auch am vorderen Teil eines jeden der Längsträger 137 und 138 1st ein Rad 143 vorgesehen, welches auf einem Wellenstumpf 144 drehbar gelagert ist, welcher seinerseits in einem Hebel 1*5 sitzt,
dessen anderes Ende Über eine Achse 146 mit dem entsprechenden Längsträger 137 bezw. 138 verbunden ist. Dieser
Hebel 145 1st an einem Punkt zwischen diesen Achsen 144
und 146 am Ende der Kolbenstange eines Druckkolbens 147 ,
angelenkt, welcher seinerseits am entsprechenden Längsträger 137 bezw. 138 angelenkt ist·
Die oberen Enden dieser Schienen 135 und 136 sind untereinander durch eine Traverse 158 verbunden, an welcher
die Enden von Ketten 149 bezw· 150 befestigt sind, welche
über die Zahnräder 133 und 134 hlnwegltuft und deren
anderes Ende an eine obere Traverse des Chassis 51 angehängt ist.
An dieser Traverse 151 ist der Zylinder 152 eines hydraulischen oder pneumatischen Druckkolbens befestigt, dessen
Kolbenstange 153 mit einem Träger 154 des Zwischenchassis 123 - 134 verbunden ist.
Der Einsatz und der Betrieb der erfindungsgemäßen Einrich
tung sind äußerst einfach und geht folgendermaßen vor sich:
Die Verschiebung der gesamten Einrichtung erfolgt mittels
des Motors l4l, welcher die Antriebsräder 142 antreibt, wobei die Führung oder Steuerung der Blnrlohtung über an
sich bekannte. Irgendwie für diesen Zweck geeignete EIn-
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richtungen erfolgt, welche vorzugsweise in unmittelbarer Nähe dieses Motors l4l angeordnet sind.
Die Vorrichtung lässt sich in der Weise betätigen, daß die dreieckigen Gerippe 66 von beiden Seiten parallel
zur Längsachse des zu versetzenden Fahrzeuges zu demselben hingeschwenkt werden.
Anschließend werden diese Teile 66 um ihre entsprechenden Achsen 65 verschwenkt, bis die unteren Längsträger 67 an
die Fahrzeugräder anschlagen. Die Verschwenkung dieser Organe erfolgt über die vorgenannten Druckböcke 74 und
Sobald die unteren Längeträger 67 an den Rädern des Fahrzeuges anschlagen, berührt jeweils einer der Zapfen 82 ein
Fahrzeugrad. Die Druckkolben IO6 werden dÜÄufhin mit Preßluft
oder Druckul gespeist, wodurch die Stange 105 zurückgezogen
wird. Während dieser Bewegung verschiebt sich die Achse 97 im Langlock 98, wobei der Block 87 stehen bleibt,
die Stange 93 jedoch angezogen wird. Durch diese Bewegung
der Stange 93 wird der Hebel 91 um den Punkt 92 versohwenkt
und somit der Zapfen 83 aus dem Block 87 herausgedrückt.
Sobald die Achse 97 das Ende des Langloches 98 erreicht, drückt sie den Block und den Zapfen 83 nach hinten, bis
dieser Zapfen am Rad anliegt·
Der Riegel 102 hat die Bewegung des Blockes 87 begleitet und rastet in einen bestlanten Zahn der Zahnetang· 103
ein, sodaß, sobald die Hebeeinrichtung 49 angehoben wird«
der Block 87 und der Zapfen 83 nicht nach hinten wegrutschen
können und das Rad Infolgedessen einwandfrei auf
den Zapfen 82 und 83 ruht.
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Der Druckkolben Il6 wird vorzugsweise gleichzeitig wie
die Zylinder 196 gespeist, sodafi die Achse 97 sich in
den Schlitz 98 verschiebt, während die Stange 93 und mit
ihr der Hebel 91 betätigt wird, wodurch der Zapfen 84 verschoben wird. Sobald der Zapfen 84 herausgeschoben
ist, erreicht die Achse 97 das andere Ende des Schlitzes 98, sodaß der Block 110 und daher auch der Zapfen 84 nach
vorne geschoben werden, bis der Zapfen am Rade anliegt·
In diesem Augenblick wird auch der Druckbock 117 eingeschaltet, wodurch der Hebel 91 herumschwenkt, sodaß der
Zapfen 85 aus dem unteren Längsträger heraus und duroh Verschiebung des Blockes 111 zum Block 110 zum entsprechenden Rade hlngedrUokt wird. Der Riegel 102 des Blookes
111 rastet in diesem Augenblick hinter einen bestirnten Zahn der Zähnung 122, sodaß die gegenseitige Position
der Blöcke 110 und 111 sich beim Anheben der Hebeelnrlohtung nioht mehr ändern kann·
Auf diese Weise erhält man eine Hinrichtung, welohe sich
automatisch dem Radstand und der Radgröße der zu hebenden bezw· zu verschiebenden Fahrzeuge anpasst·
Um das an seinen Rädern auf diese Weise angehobene Fahrzeug zu verschieben, braucht der Druokkolben 152 nur unter
Druck gesetzt zu werden, wodurch das Zwischenchassis 123 -
134 angehoben wird, dessen Räder 127 - 130 in den Schienen
135 und 136 geführt werden.
Dieses Anheben des Zwischenchassis 123 - 132 ergibt über
die Ketten 149 und 150 das Anheben der Hebeeinrichtung 49,
deren Führungsräder 53 - 65 an den Schienen 123 und 124 des Zwischenchassis entlanglaufen.
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Auf diese Welse lassen sioh die verschiedensten Fahrzeugtypen mittels der vorbeschriebenen Einrichtung versetzen,
wobei das Fahrzeug auf eine entsprechende Höhe gebracht werden kann bezw. In dieser Höhe aufgenommen und auf den
Boden zurückgesetzt werden kann.
Die Entriegelung der verschiedenen Blöcke erfolgt automatisch bei umgekehrter Speisung der verschiedenen Druckböoke. Die Stangen 95 versohleben sich dabei derart, daß
Ihr Vorsprung 94 den Bügel 104 zurückstößt, wodurch der
Riegel 102 aus der Zahnung herausgehoben wird.
Sobald der Druckbock 147 unter Druck gesetzt wird, wird
das Rad l43 nach unten abgedruckt, sodafi die Hebeeinrichtung 49 etwas schräggestellt wird und bei geringster
Reibung In einen Hilfskasten eingefahren bezw. aus Ihm
herausgefahren werden kann.
Selbstverständlich lassen sich die verschiedenen vorbeschriebenen Teile der Einrichtung durch äquivalente Elemente
ersetzen. So können beispielsweise die Verriegelungen der beweglichen Zapfen durch Druckböcke gesteuert werden.
Ansprüche:
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Claims (1)
- Αϊ. Η81747Ansprüche ·1. ) Hebeeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge» dadurch gekennzeichnet, daß sie in wesentlichen aus einem Chassis (l) und rechtwinklig zur Längsachse dieses Chassis versohwenkbaren Armen (21, 22) besteht, deren Länge gleich der Höhe des zu versetzenden Fahrzeuges oder etwas länger als diese Höhe sind, wobei außerdem Anordnungen (30 - 38) zur Betätigung und Steuerung der Querbewegung dieser Arne, sowie nahe dem freien unteren Ende dieser beweglichen Arme angeordnete Einrichtungen (39-42 bezw. 43-48) vorgesehen sind, welche mit den Rädern des zu transportierenden Fahrzeuges zusammenwirken.2. Hebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß das Chassis (1) im wesentlichen aus zwei untereinander durch Traversen (5 - 9) verbundenen Langstragern (3, 4) besteht, wobei diese Längsträger Anordnungen (11 - 14) aufweisen, in welche Seile (15) oder dergl. einhängbar sind, und daß die vorderen Enden dieser Längsträger durch einen BUgel (10) untereinander verbunden sind·3. Hebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, f daß die verschwenkbaren Arme (21, 22) über Scharniere (l6-20) am Chassis (l) angelenkt und paarweise durch Längsstreben (23, 24) verbunden sind, von denen die eine (24) nahe dem unteren Ende dieser Arme sitzt und länger 1st als der Radstand eines zu transportierenden Fahrzeuges (2) plus den Durchmesser eines Rades desselben·4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Greiforgane (39-*2 bezw. 45-46) auf der das untere Ende der Armpaare verbindenden Traverse (25) vorgesehen und009885/0269K81747 Abderart ausgebildet sind, daß sie die Räder bezw. die Reifen eines zu versetzenden Fahrzeuges ergreifen.5. Hebeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiforgane aus entsprechend dem Durchmesser eines Rades gekrümmten Platten (39 - 42) bestehen und der größte Abstand zwischen diesen Platten stets kleiner ist als der Durchmesser eines Rades.6. Hebeeinrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb eines Jeden Paares (39, 40 bezw. 41, 42) der Greiforgane ein Rohrstück (45 - 48) befestigt ist, durch welches ein Druck auf das entsprechende Fahrzeugrad ausübbar ist.7. Hebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden quer verschwenkbaren Armpaare (21, 22) untereinander durch eine Gewindestange (30) verbunden sind, deren Enden ein Linksgewinde (31) bezw. ein Rechtsgewinde (32) aufweisen.8. Hebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen aus einem Chassis (50), beiderseits desselben im Winkel verschwenkbaren Armen (66), sowie die Schwenkbewegung dieser Arme verursachenden und steuernden Anordnungen (74 - 77)* mit den Rädern eines zu versetzenden Fahrzeuges zusammenwirkenden Anordnungen (82, 85), welche am unteren Teil (67) der Schwenkarme angeordnet sind und einmal in diese Arme zurückziehbar und zum anderen gegenüber diesen Armen in Längsrichtung verschiebbar sind, und außerdem aus einer mit diesem Chassis zusammenwirkenden, verfahrbaren Hebeeinrichtung (49) besteht.H817479. Hebeeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis (50) etwa die Form eines umgekehrten L besitzt und die Arme am horizontalen Teil (51) dieses Chassis angelenkt sind, während der vertikale Teil (52) desselben beiderseits wenigstens zwei PUhrungsrollen (53» bezw. 55, 56) aufweist, und daß am unteren Ende des vertikalen Teiles (52) ein Mittelträger (69) vorgesehen ist, und die Anordnungen zum Steuern der Bewegung dieser Arme aufnimmt. .10. Hebeeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Arme (66) im wesentlichen aus einem dreieckigen Gerippe besteht und wenigstens ein unterer Längsträger (67) dieser Gerippe rohrförmigen bezw· rechteckigen Querschnitt besitzt.11. Hebeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 - 10, daduroh gekennzeichnet, daß die die Schwenkbewegungen der Arme (66) steuernden Anordnungen für Jeden Arm aus einem hydraulischen oder pneumatischen Druokbook (74 bezw. 75) bestehen, weloher einmal an dem entsprechenden Arm und zum anderen an dem Mittelträger (69) des Chassis " angelenkt 1st.12· Hebeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 - 11, daduroh gekennzeichnet, daß die Oreifanordnungen für Jeden Arm (66) aus vier Zapfen (82 - 85) bestehen, welch· paarweise zum Abstützen zweier Räder zusammenwirken.13· Hebeeinrichtung naoh Anapruoh 12, daduroh gekennzeichnet, daß Jedes Zapfenpaar aus einem feststehenden Zapfen;(82) auf dem entsprechenden Schwenkarm und tin·« /008885/0269-L: I tut4axial in einem Block (87) verschiebbaren Zapfen (83) besteht, wobei dieser Block (87) im unteren Längsträger (67) des entsprechenden Armes angeordnet und dieser Zapfen aus dem Block bezw. dem unteren Längsträger durch einen Längsschlitz (86) herausdruckbar ist,l4· Hebeeinrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (87) einwandfrei in dem unteren Längsträger (67) Über Pührungsrollen (88 und 89) geführt ist und an einen hydraulischen oder pneumatischen Druckbock (106) angeschlossen 1st, der seinerseits am unteren Längsträger (67) befestigt ist.15· Hebeeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Block (87) und dem Druckbock (106) über eine querliegende Achse (97) erfolgt, welche an die Kolbenstange (105) des Druckbockes angeschlossen ist und durch ein Langloch (98) in einem feststehenden Teil (99) des Blockes (87) hindurchgeht·16· Hebeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (105) des Druckbockes außerdem einstellbar an eine stange (93) angeschlossen 1st, die ihrerseits einstellbar mit einem auf die Achpe (97) einwirkenden Hebel (91) verbunden ist·17· Hebeei »richtung nach eine« der Ansprüche 12 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Block {Qj) mit einen seiner Enden Mit einen Riegel (102) verbunden ist, welcher in eine gegenüber d·* unteren Längsträger (Sf) feststehende Zahn-(103J) einraetbar tat und ein Organ (104) aufweist,BADORlQiNALwelches über das entsprechende fcnäe der Stange (93) hinweggreift, wobei letztere an dieser Stelle ein dreieckiges Organ (94) zur JEntriege lung aufweist*18. Hebeeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (84, 85) des zweiten Zapfenpaares jeweils axial $n einem Block (HO bezw. 112) angeordnet sind, von denen der eine Blook (UQ) auf einer Platte (1IS) befestigt ist, ,'in welcher eine Zähnung (122) ausgebildet ist, mit welcher ein Biegel (102) am zweiten Block (111) zusammenwirkt, und" daß der feststehende Block (110) über ein Langlooh mit dem Ende einer Kalbenstange (114) eines Druckbockes (llß)$ der gegenüber aem unteren Längsträger (67) feststeht, verbunden ist, während der zweite Block (ill) ebenfalls Über ein Langlooh mit dem Ende der Kolbenstange (HS) eines zweiten Drutekboekes (117) verbunden ist, der auf der Platte (112) befestigt ist«19. Hebeeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekenn*» zeichnet, daß cj&e Blöcke (110) und (111) in dem unteren Längsträger (6?) Über Leitrollen ftihrbar sind.20. Hebeeiiiri^äituasg nach Ansprufth l8 und 19, dadurch gekennzeichnet* daß die Kolbenstangen (114, II5) der Druckböcke-(116, 117) jeweils einstellbar mit einer Stange (93) vertaun4w& Bind, welch« ihrerseits einstellbar mit einem Hebel (91) verbunden ist, der auf den entsprechenden Zapfen (84 bezw· 8<5) einwirkt·21. Hebeeinriohtußg nach eine» oder «ehreren der Ansprüche 12 - 20, dadureh gekennzeichnet, daß der einem bestimmten Zapfen entspreehende Block gegenüber de» unteren Längs-BAD 00 9085/0 Γ69H81747träger (67) lediglich dann in Längsrichtung verschiebbar 1st, wenn dieser Zapfen aus dem unteren Längsträger herausgedruckt ist.22. Hebeeinrichtung nach Anspruch 8 oder einem oder mehreren der Ansprüche 9 - 21, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Hebeeinrichtung (49) über zwei Führungsrollenpaare (55, 54; 55* 56) in einem Zwischenchassis (123 - 134) geführt ist, welches seinerseits an der Seite und dem unteren Teil ein Führungsrollenpaar (127, 128; 129, 130) aufweist, mittels derer es in einem Hubwagen (50) führbar ist, und zwar mittels eines zwischen diesem Hubwagen und dem Zwischenchassis angeordneten hydraulischen oder pneumatischen vertikalen Druckbockes (147), daß das Zwischenchassis im oberen Teil Zahnräder (133, 134) trägt, über welche Ketten (l49, 150) hinweglaufen, welche einmal an der Oberkante des Hubwagens und mit dem anderen Ende an einer oberen Traverse (148) oder dergl. des Chassis der eigentlichen Hebeeinrichtung (49) befestigt sind.23. Hebeeinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die FUhrungsrollen (53-56 bezw. 127-130) der eigentlichen Hebeeinrichtung (49) bezw. des Zwischenchassis (123 - 134) in U-förmigen Schienen (123, 124 bezw. 135, 136) geführt sind·24. Hebeeinrichtung nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Hubwagen (50) am hinteren Teil eine Antriebsgruppe (l4l) sowie Lenkorgane trägt, welche auf ein oder zwei zentrale Hader (142) einwirken, und daß dieser Hubwagen außerdem im ▼ nfi* m Teil und beiderseits der eigentlichen Hebeelnriehtifg (Λ9) einBAD ORIGINAL 009885/0269Über einen Druekbaflk.(l47) verschwenkbares Rad aufweist, wodyrph die gesamte Einrichtung gegenüber der Horizontal!«! etwas schrägstellbar ist·Patentanwalt Dr.*_.,*f* Andrejewski.009885/0269
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