DE1481235A1 - Vorrichtung zum Entladen und/oder Beladen von Muellbehaeltern,insbesondere auf Muellwagen - Google Patents
Vorrichtung zum Entladen und/oder Beladen von Muellbehaeltern,insbesondere auf MuellwagenInfo
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Description
- "Vorrichtung zum Entladen und/oder Beladen von küllbehältern, insbesondere auf Müllwagen" Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entladen und/oder Beladen VOll Müllbehältern, insbesondere auf Müllwagen, mit einer den Behälterraum unterteilenden, in Längsrichtung des behälters verschiebbaren Schieberplatte. solche Schieberplatten haben hauptsächlich den zweck, den gefüllten Müllbehälter zu entleeren bzw. das Entleeren zu unterstützen, indem die Platte von derii der belade- bzw. Entladeöffnung entgegengesetzten Ende des Behälters gegen die Behalteröffnung bewegt wird, bei einer bekannten Ausführung ist die Schieberplatte mit einem zylinder verbunden, der teleskopartig ineinanderschiebbare Kolben aufweist. Befindet sich die schieberplatte in der @ahe des Beladeendes cies Behälters, ist das Kolbenaggregat teleskoartig verlangert. Die, Schiweberplatte steht hierbei unter einem bestimmten hydraulischen Druck, der bei Füllung das von der Schieberplatte freigegebenen Teils des Müllbehälters und bei einem durch die Ladung erzeugten Förderdruck iiberwunden wird, so daß sich die Schieberplatte selbsttätig vorwärtsbewegt und dadurch die nutzbare Größe des Behälters in Abhängigkeit vom zugeförderten @üll vergrößert. Eine solche Konstruktion ist jedoch aufwendig und teuer und infolge der Abhängigkeit von dem Förderdruck auch nicht zuverlässig genug, da der Förderdruck je nach der Beschaffenheit des @ülls sehr unterschiedlich sein kann. Außerdem treten, da nur eine Stellvorrichtung am Boden des Behälters vorgesehen ist, große Ki- bzw. Biegemomente an der Schieberplatte auf.
- Die Erfindung bezweckt vor allem eine einfache und zuverlassige Bauart, welche es erlaubt, die nutzbare Größe des @üllbehälters absatz- oder stufenweise zu vergrößern, ohne hierbei von einem bestimmten Förderdruck abhängig zu sein, und bestent im wesentlichen darin, da> die Schieberplatte mit eine in längsrichtung des Behälters verschiebbaren Stellglied an fwei in Längsrichtung voneinander entfernte Stellen wechselweise kuppelbar ist, derart, daß durch wechselweise Kupplung der Schieberplatte mit dem Stellglied die Schieberplatte nacheinander verschiedene, in Längsrichtung aufeinanderfolgende Teilhübe ausführen kann, Durch die Kupplung der Schieber. latte, mit dem stellglied wird erreicht, daß sich die Schieberplatte an der Stellglied in der jeweisl eingestellten Lage fest abstützen kann, unabhangig davon, wie hoch oder niedrig der Fqrderdruck ist, der durch den eingefüllten lüll auf die Schieberplatte ausgeübt wird. Es kann dadurch innerhalb des jeweils eingestellten Füllraums eine beliebig hohe Verdichtung erzielt werden, wobei die Schieberplatte erst dann in eine andere Lage verschoben wird, wenn der liüll den eingestellten Ft'llraum ausfüllt und die gewünschte Vorverdichtung erhalten hat. Komplizierte Abdichtungen, wie sie im Falle einer aus einer gröl3eren Anzahl von teleskopartig ineinanderschiebbaren Kolbengliedern erforderlich sina, können entbehrt werden. Durch das wechselweise kuppeln und Entkuppeln der Schieberpaltte mit dem Stellglied kann die Schieberplatte einen Hub Zurücklegen, welcher der gesamten Behälterlänge entspricht, während das Stellglied selbst nur einen einem Bruchteil des gesamten Hubes entsprechenden Teilhub zurückzulegen hat, der beispielsweise bei Bewegung der Schieberplatte in zwei Abschnitten auf die halbe Länge des behälters verringert ist.
- Vorzugsweise ist beiderseits der Schieberplatte und in mittlerer Höhe aerselben je ein verschiebbares Stellglied angeordnet, so daß die Schieberplatte eine sichere beiderseitige rührung erhält, und keine oder nur geringe Kipp- bzw. Biegemomente an der Schieberplatte auftreten. Das Stellglied kann als ein auf einer Führung, z.B. einer Kolbenstange geführter Zylinder ausgebildet sein und hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden. Vorzugsweise ist hierbei die Schieberplatte unabhängig vom Stellglied mittels Wälzglieder am Behälter geführt, sie so daß/bei symmetrischer Abstützung durch die verschiebbaren ylinder und ohne exzentrische Belastung derselben mit geringer Beibung verschoben werden kann.
- Zur Kupplung der Schieberplatte mit dem oder den Stellgliedern dient in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jeweils ein an der Schieberplatte quer verschiebbares Kuppelglied, z.B. in Form eines gabelförmigen, in Aussparungen des Stellgliedes eingreifenden Kuppelelementes.
- Gegebenenfalls können auch mehrere teleskopartige ineinander verschiebbare btellglieder vorgesehen sein, wobei die Schieberplatte mit einem jeden dieser Stellglieder zur Ausführung von mehr als zwei in Längsrichtung hintereinanderitiegenden'l'eilhüben kuppelbar ist. vliese Ausführungsform ist zwar aufwendiger als eine solche, bei der auf jeder Behälterseite nur ein einziges Stellglied vorhanden ist, das einen hin- und hergehenden Hub ausführt, doch hat auch diese Ausführungsform den Vorteil, da> die Schieberplatte infolge ihrer formschlüssigen Kupplung mit dem Steilglied bis zu einem beliebig hohen Druck am Stellglied abgestützt werden kann.
- Um beim Verschieben der Schieberplatte den bereits verdichteten Müll mitzunehmen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schieberplatte mit einem am behälterboden gleitenden Mitnehmerband für den Müll versehen. Das @itnehmerband kann hierbei mit querrippen od.dgl. versehen sein, um ein Entspannen oder Abrutschen des Mülls bei der Vorwärtsbewegung der Schieberplatte und bei der Mithahme des @ülls zu verhindern. Das Mithehmerband ist vorzugsweise im Bereiche der Einschüttöffnung des Behälters aufrollbar und weist nur eine einer Teillänge des Behälters entsprechende Länge auf, die z.B. bei zwei Kuppefstellen der Schieberplatte vorzugsweise die Länge eines Teilhubes der Schieberplatte hat.
- Die Erfindung ist insbesondere auch für solche Müllsammelverfahren von Bedeutung, bei denen der Behälter an der Behälteröffnung mit einem Umschlagbehälter kuppelbar und die Schieberplatte zum Überschieben von Müll aus dem Müllbehälter in den Umschlagbehälter geeignet ist. Die Schieberplatte kann - besonders auch zu diesem Zweck - an ihrer dem Müll umgekehrten Seite vollständig eben ausgebildet sein. weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen.
- In der zeichnung ist das Schema eines erfindugnsgemäßen müllbehälters dargestellt. Im einzelnen zeigen hierbei Fig. 1 bis 4 einen Längsschnitt, und zwar in tier verschiedenen Stellungen der Schieberplatte bzw. des Stell gliedes, Fig. 5 einen vertikalen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1 bzw. 6 uni Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der lig. 5.
- Der Müllbehälter lu, der z.B. in üblicher Weise auf einem Müllwagenfahrgestell montiert ist, weist an seinem hinteren Ende einen Behälterdeckel 11 auf, der z.d. uni ein oberes Quergelenk 12 nach hinten hochklappbar ist und eine Fördervorrichtung aufweist. Diesem kann der Müll durch eine Einschüttöffnung 13 zugeführt werden, so dalJ der @üll in Pfeilrichtung x in das innere des Behälters 10 und zwar in denjenigen Teilraum A gefördert werden kann, der sich hinter einer Schieberplatte 14 befindet, die im Behälterinnern in Längsrichtung Y1 bzw. y2 desselben verschiebbar gelagert ist. Gegebenenfalls kann, sofern eine besondere Fördervorrichtung, z z.B. ein Förderrad, nicht vorgeschen ist, cLer @üll auch durch die Einschüttöffnung 13, die in beliebiger Höhe angebracht sein kann, unmittelbar in den Teilraum A eingeschüttet werden, wie dieses z.3. bei xl angedeutet ist. zur Führung der Schieberplatte 14 an müllbehälter 10 sind beiderseits desselben - z.B. in seitlichen Ausbuchtungen lOa des Behälters 1U, die gleichzeitig den Behälter versteifen - Führungen 15 vorgesehen, auf denen die Schieberplatte 14 mittels Rollen 16 oder anderer geeigneter Wälzelemente 16 gelagert ist. Zur Versteifung der Schieberplatte können Rippen 17 od.dgl. vorgesehen sein.
- Auf der dem @üll entgegengesetzten Vorderseite d-er Schieberplatte sind an diesem, einander gegenüberliegend, Zylinder 18 angebracht, in denen hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kolben 19 gleiten, die mit einem z.B. gabelförmigen Kuppelelment 20 versehen sind. Jedes der xuppelelemente 2u ist mit einem der beiden als Stellglieder wirkenden Zylinder 21 kuppelbar, die in Längsrichtung des Behälters aul je einer Seite desselben angeordnet sind und je auf einer Kolbens tange 22 gleiten, welche an ihrem vorderen Ende (z.B. in Fahrtrichtung des Müllwagens gesehen) mit der vorderen Stirnwand 23 des Behälters f'est verbunden ist. Die ylinder 21 können ebenfalls hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden ulE z.B. an die gleiche Druckquelle wie die Zylinder 18 angeschlossen sein. Die Zu- und Abführung des Druckinittels kann in beliebiger Weise erfolgen und ist in der schematischen Zeichnung im einzelnen nicht dargestellt. Jeder der Zylinder 21 weist an seinen beiden Enden Anschlag-steile wie Eindrehungen, Aussparungen 24 und 25 bzw. entsprechende Kuppelmittel auf, mit denen das zugeordnete Kuppelelement 20 durch Bewegen des Kolbens 19 in Pfeilrichtung z1 bzw. z2 in Eingriff gebracht werden kann, z.B. dadurch, daß die Gabelenden des Kuppelelementes in die Eindrehungen oder Aussparungen 24, 25 des Zylinders 21 eingreifen. Die Zylinder sind mit der Schieberplatte zweckmäßig derart verbunden, dals sie in der Lage nach Fig. 1 mit der Platte eine dem Müll zugewandte bündig liegende glatte Fläche bilden.
- Vorzugsweise sind zwischen der Schieberplatte 14 und dem Behälter bzw. dessen Ausbuchtungen 14a Abstreifer vorgesehen, die die Führungen 15 reinigen und die hinter der Schieberplatte angeordneten Führungsteile gegen Verschmutzung durch den lslüll schützen. Unter Umständen kann auch die Schieberplatte 14 selbst so ausgebildet sein, daß sie abstreifend wirkt. hit der Schieberplatte 14 kann des weiteren am Behälterboden ein Mitnehmerband 26 verbunden sein, das sich von der Schieber platte 14 aus in den Nutzraum A des Behälterinnern erstreckt, z.B. im Bereiche der Behälteröffnung durch einen Schlitz im oder am Behälterboden nach unten heraus- und über eine. Umlenkrolle 27 zu einer vorderen Aufspulrolle 28 zurückgeführt ist.
- Statt dessen kann auch eine Aufspultrommel unmittelbar am vorerwähnten Schlitz oder an sonstiger Stelle unterhalb des Bodens vorgesehen sein.
- Das iiitnehmerband 26 ist beispielsweise kettenartig ausgebildet und besteht aus einzelnen, durch querliegende Erofilschienen 29 gebildeten Kettengliedern, die in beliebiger geeigneter Weise gelenkig und gegebenenfalls staubdicht miteinander verbunden sind. Als Profilschienen können beispielsweise U-Schienen verwendet werden, deren Schenkel 30 von dem auf dem Boden gleitenden Band aufwärts gerichtet sind und als Mitnahmeglieder für den aufgeschütteten Müll dienen. Mit der Umlenkrolle 27 bzw. der Aufspulrolle 28 ist das aus den einzelnen Kettengliedern 29 bestehende liitnehmerband 26 vorzugsweise durch Seile 31, Ketten oder auch ein glattes Band verbunden, wobei die Aufspulrolle 28 unter der Wirkung eines Federwerkes stehen kann, die die Seile 31 od. dgl. anfzurollen sucht.
- Aus den Figuren 1 bis 4 ist die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Behälters im einzelnen zu entnehmen. In Fig. 1 befindet sich die Schieberplatte i4 am hinteren Ende des Müllbehälters in der LJahe des die Eins chüttöffnung enthalten -den Deckels 11, in der der zu füllende Behälterteilraum A für den Müll nahezu gleich Null ist. Der @üllbehälter befindet sich iu der Entladestellung, der Zylinder 21 dementsprechend in der am weitesten rückwärtigen Stellung, in der er auf der Kolbenstange 22 in Pfeilrichtung y2 am weitesten nah hinten verschoben ist. Die Kuppelelemente 20 kuppeln die Sch-ieberplatte 14 mit den zylindern 21, indem sie in die Aussparungen 24 an den zylindern 21 eingreifen. flum Füllen des Müllbehälters werden die als Stellglieder dienenden Zylinder 21 in Pfeilrichtung y1 auf den Kolbenstangen 22 verschoben, bis sie nach einem Hub h, ihre andere Endstellung entsprechend Fig. 2 einnehmen. Die zylinder 21 nehmen hierbei die mit ihnen gekuppelte Schieberplatte 14 um den Hub hl mit, so daß diese am Ende des Hubes der Zylinder 21 etwa eine Stellung in Längsmitte des Behälters 10 einnimmt. Gleichzeitig wird das Mitnahmeband 26 von der Trommel 28 abgerollt und breitet sich auf dem Boden des Behälters 10 zwischen der Schieberplatte 14 und dem hinteren Deckel 11 des Behälters aus. Der hüll wird numehr in Pfeilrichtung x bzw. xl in den durch das Vorschieben der Schieberplatte 14 gebildeten Teilraum A eingefüllt und kann diesen Teilraum praktisch vollständig und mit Verdichtung anfüllen, da der verhältnismäßig geringe Abstand der Schieberplatte 14 von der hinteren Eins chüttöffnung eine genügende Verdichtung zuläßt und die Schieberplatte durch die Kuppelelemente 20 zwangsläufig und formschlüssig mit den zylindern 21 gekuppelt ist.
- Soll nach Füllung des halben Behalters entsprechend Fig. 2 der gesamte Behälter gefüllt werden7 werden die Kolben 19 und damit die Kuppel elemente 20 entgegen ihren Pfeilrichtungen z1 bzw. z2 zurückgezogen, so da@ sich die Schieberplatte 14 von den zylindern 21 entkuppelt. Der ylinder 21 kann nuniehr unabhängig von der in ihrer Lage verbleibenden Schieberplatte 14 in Pfeilrichtung y2 vorgeschoben werden, so dais er in aie Stellung nach Fig. 3 gelangt. In dieser stellung kann die Schieberplatte 14 wieder mittels der Kuppelelemente 2@ mit den Zylindern 21 gekuppelt werden, indem die Kuppel elemente 20 in die Aussparungen 25 der Zylinder 21 eingreifen, wie dieses ip Fig. 3 dargestellt ist. Durch nochmaliges Verschieben der Zylinder 21 in Pfeilrichtung y1 um den Hub hl kann nunmehr die Schieberplatte 14 um einen Hub h2, der zweckmäßig -insbesondere aus Gründen einer vollständigen Entleerung etwas größer als h1 ist, in Pfeilrichtung y1 bis in die vordere Enilstellung gemäß Fig. 4 verschoben werden. Der zuvor in den Teilraum A eingefüllte Müll wird hierbei durch das Mitnehmerband 26 mit nach vorn genommen, so da! die hintere Hälfte des Müllbehälters vom Müll frei wird. Es kann nunmehr wieder der Diüll in den Behälter 10 eingeschüttet werden und diesen entsprechend dem Hub h1 + h2 = H vollständig anfüllen.
- Zum Entleeren des Behälters wird der Deckel 11 um das obere Scharniergelenk 12 hochgeklappt, so daß das hintere Stirnende des Behalters frei geöffnet ist. Der eingefüllte Müll kann hiernach durch bewegen der Zylinder 21 bzw. der Schieberplatte 14 in rfeilrichtung y2 zunächst in einem ersten Entleerungshub h2 teilweise entleert werden, indem die Schieberplatte 14 in die Stellung nach Fig. 3 gelangt, worauf nach Entkuppeln der Kuppelelemente 16, Zurücknahme des ylinders 21 in die Stellung nach Fig. 2 und hiernach erfolgendes Wiederlnuppeln der Schieberelemente 1o init den Aussvarungen 24 der zylinder 21 der zweite Entleerungshub h1 stattfinden kann, indem die Schieberplatte 14 aus der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 1 durch Bewegen der Zylinder 21 in Pfeilrichtung y2 verschoben wird. Hierdurch kann den Rest des eingeschütteten aus @ülls flach außen/geschoben werden.
- Statt ins Freie kann gegebenenfalls der lfIüll durch die Schieberplatte 14 auch in einen Umschlagbehälter übergeschoben werden. Der Umschlagbehälter kann stationär oder. auf einem weiteren Fahrzeug (Umschlagwagen) angeordnet sein und größeren Inhalt aufweisen, so das er den Inhalt mehrerer Müllbehälter 10 auf nehmen kann. Müllwagen und Umschlagwagen sind hierbei zweckmäßig so ausgebildet, daB sie mit ihren geöffneten Rückseiten in dichte Verbindung miteinander treten können, so daß die Schieberplatte 14 den isüll über die durch eine Ringdichtung, iiiembrane od.dgl. abgedichtete Fuge zwischen beiden Behältern überschieben kann.
- Statt hydraulisch oder pneumatisch kann die Verriegelung der Stellglieder auch in beliebiger anderer Weise, z. B. mechanisch mittels Treibriegel od.dgl. erfolgen.
- Ebenso können die Stellglieder über Gewindespindel, Kettentriebe, Zahnstangen od.dgl. angetrieben werden.
- Gegebenenfalls kann auf eine Aufspulvorrichtung für das ilitnehmerband verzichtet werden, indem dieses bei' nach hinten geschobener Schiberplatte 14 aus dem Behälter frei nach unten hängt.
- Statt zum Ent- und Beladen kann die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere bei Ausführung ohne Mitnehmerband, auch nur zum Entladen benutzt werden.
- Sofern man größere Kipp- oder Biegemomente in Kauf nimut, kann gegebenonfalls auch nur ein einziges Stellglied in einer mittleren lotrechten Längtaseben des Behälters, z.B. än dessen Boden oder Deckwand vorgesehen werden.
Claims (1)
- Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Entladen und/oder Beladen von Müllbehältern, insbesondere auf rMllwagen, mit einer den Behälterraum unterteilenden, in Langsrichtung des Behalters verschiebbaren Schieberplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (14) mit einem in Langsrichtung des Behälters (lO)-verschiebbaren Stellglied (21) an zwei in Längsrichtung voneinander entfernten Stellen (bei 24,25) wechselweise kuppelbar ist, derart, dafS durch wechselweise Kupplung der SchieberplAtte mit dem Stellglied die Schieberplatte nacheinander verschie -dene in Längsrichtung aufeinanderfolgende Teilhübe ausführen kann.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Schieberplatte (14) je ein verschiebbares Stellglied (21), insbesondere in mittlerer Höhe der Schieberplatte, angeordnet ist 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (21) hydraulisch oder pneumatisch arltreibbar ist.Lp. Vorrichtung nacn Anspruch 1 und 2, dadurch geke-nnzeichnet-, daß das Stellglied mechanisch, z.B. mittels Gewindespindel, antreibbar ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellglied ein auf einer Führung, z.B. einer Nolbenstange (22) geführter zylinder (21)'vorgesehen ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (14) unabhängig vom Stellglied (21) mittels Wälzglieder (16) am Behälter (10) geführt ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daf3 die Schiebemplate (14) in den Behälter (1U) gleichzeitig versteifenden rippenartigen Ausbuchtungen (10a) geführtist.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der Schieberplatte (14) mit dem oder den Stellgliedern (21) ein an der Schieberplatte quer verschiebbares bzw. querverschiebbare, z.B. in Aussparungen (24,25) eingreifende oder hinter Anschläge der Stellglieder (21) greifende ixuppelglieder (2) vorgesehen sind.9. Vorrichtrnig nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daii die Kuppelglieder mechanisch, z,s. mittels Treibriegel, verstellbar sind.10. Vorrichtung nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (2U) hydraulisch oder pneumatisch, z.B. durch die gleiche Mediumquelle wie die Stellglieder (21) verstellbar sind.11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis lu, dadurch gekennzeichnet, das mehrere teleskopartig ineinand erschiebbawre Stellglieder vorgesehen sind und die sonieberplatte (14) mit einem jeden dieter Stellglieder (21) zur Ausführung von mehr als zwei in Längs richtung hintereinander liegenden Te ilhüb en kuppelbar ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 11, dadurph gekennzeichnet, dafJ die Schieberplatte (14) in der Führung (15) unter Verwendung von Abstreifern geführt ist.13. Vorrichtung zum Beladen von Müllbehältern, insbesondere auf Müllwagen, mit einer den Behälterraum unterteilenden, in Längsrichtung des Behälters verschiebbaren Schieberplatte, insbesondere nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schieberplatte (14) mit einem am Behälterboden gleitenden llitnehmerband (26) für den Müll versehen ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, das das Mitnehmerband (26) im bereiche der Einschüttöffnung des Behälters durch den Boden hindurchgeführt ist.15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerband (26) unter dem Boden des Behälters entlangziehbar bzw. aufrollbar ist.16. Vorrichtung nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dad das @itnehmeriband (26) mit lAitteln wie Querrippen (30) od.dgl. zur Mitnahme des bereits eingefüllten Mülls versehen ist.17. Vorrichtung nach Anspruch 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerband (26) im wesentlichen aus Kettengliedern besteht, die als quer zur Bewegungsrichtung liegende Profilschienen (26) ausgebildet sind.18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daiS das Eitnehmerband (26) nur eine einer Teillänge des Behälters (10) entsprechende Länge, bei zwei ei Kuppelstellen (24,25) der Schieberplatte (14) vorzugsweise etwa die Länge eines Teilhubes (hl, h2) der Schieberplatte hat.19. Vorrichtung nach Anspruch 13 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß das @itnehmerband (26) mittels Ketten, Seile (31) od. dgl. niit einer Bückführeinrichtung, z.B. einer Aufwickelspule (20j verbunden ist.2U. Vorrichtung nach Arispruen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (10) an der Behälteröffnung mit einem Umschlagebhälter kuppelbar und die Schiebeplatte zum Überschieben von Müll aus dem @üllbehälter in den Umschlagbehalter geeignet ist. L e e r s e i t e
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Cited By (1)
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| BE1008662A3 (nl) * | 1994-09-01 | 1996-07-02 | Mol Cy N V | Laadruimte met inrichting voor het in de laadruimte verplaatsen en samendrukken van een lading. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |