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DE1480999B2 - Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen

Info

Publication number
DE1480999B2
DE1480999B2 DE19641480999 DE1480999A DE1480999B2 DE 1480999 B2 DE1480999 B2 DE 1480999B2 DE 19641480999 DE19641480999 DE 19641480999 DE 1480999 A DE1480999 A DE 1480999A DE 1480999 B2 DE1480999 B2 DE 1480999B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circumferential direction
tire circumferential
mesh
network
tire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19641480999
Other languages
English (en)
Other versions
DE1480999A1 (de
DE1480999C3 (de
Inventor
Anton 7084 Unterkochen Müller
Original Assignee
Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen filed Critical Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen
Publication of DE1480999A1 publication Critical patent/DE1480999A1/de
Publication of DE1480999B2 publication Critical patent/DE1480999B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1480999C3 publication Critical patent/DE1480999C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/067Special chain layout;, i.e. distribution of chain portions over the tread, e.g. arranged in polygon pattern

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzkette gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine Gleitschutzkette dieser Art ist aus der DT-Gbm 80 606 bekannt. Das Netzwerk dieser Gleitschutzkette besteht im wesentlichen aus gleich großen sechseckigen Maschen, deren Maschenseiten jeweils zwei Stegglieder aufweisen, die durch Ringglieder miteinander verbunden sind. Lediglich im Randbereich des Netzwerkes besteht die Gleitschutzkette aus fünfeckigen Maschen, die mit den Seitenketten verbunden sind. Diese fünfeckigen Randmaschen werden aus den schräg zur Reifenumfangsrichtung verlaufenden Maschenseiten der randnächsten sechseckigen Maschen und aus jeweils zwei in Richtung zueinander gerichteten Maschenseiten gebildet, die aus drei Steggliedern und mit diesen verbundenen Ringgliedern bestehen. Diese längeren, jeweils drei Stegglieder aufweisenden Maschenseiten sind an ihrem äußeren Ringglied mit jeweils einem Haken verbunden, die einzeln in die Seitenketten eingesetzt sind.
Diese bekannte Gleitschutzkette ist für den Einsatz auf weichem Untergrund geeignet, da durch ihr weitmaschiges Netzwerk über die gesamte Reifenbreite eine nahezu gleichmäßig hohe Flexibilität und außerdem eine gute Relativbewegung innerhalb des Netzwerkes gewährleistet ist. Dadurch kann beim Befahren von weichem Untergrund in die Maschen eingedrungenes Erdreich od. dgl. wieder leicht herausfallen, so daß eine gute Selbstreinigung der Kette erreicht wird.
Durch die Stegglieder wird außerdem eine gute Griffigkeit auf weichem Boden sichergestellt.
Diese bekannte Gleitschutzkette ist jedoch nicht für den Einsatz von hartem, geröllhaltigem Untergrund vorgesehen. Die weiten Maschen dieser Gleitschutzkette bieten dabei gegen scharfkantigen, harten Bodenbelag keinerlei Schutz für den Reifen. Sie gewährleisten zudem keine ausreichende Griffigkeit, da die Maschen zu flexibel sind. Da ferner die längeren Maschenseiten der fünfeckigen Maschen mit jeweils einem Haken an der Seitenkette befestigt sind, bietet diese Gleitschutzkette auf hartem Untergrund keine sichere Seitenführung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleitschutzkette der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß eine hohe Griffigkeit und sichere Seitenführung auf geröllhaltigem und festem Untergrund bei gleichbleibend guter Griffigkeit und Selbstreinigung in weichem Untergrund sowie ein sicherer Halt der Gleitschutzkette auf dem Reifen gewährleistet ist und eine Anpassung der Gleitschutzkette an unterschiedliche Reifengrößen möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Gleitschutzkette folgen — in Reifenumfangsrichtung gesehen — abwechselnd großmaschige Bereiche mit hoher Flexibilität auf engmaschige Bereiche geringerer Flexibilität. Durch die großmaschigen Bereiche ist innerhalb der Kette eine gute Relativbewegung gewährleistet, so daß beim Durchwalken.des Reifens während des Betriebes eine gute Nachgiebigkeit und Veränderung der Maschen in Reifenumfangsrichtung und quer zu dieser möglich ist und wodurch etwa in den Maschenraum eingedrungene Grundmasse aufgelockert und beim Weiterdrehen des Reifens ausgeworfen wird. Darauf beruht sowohl die gute Griffigkeit als auch die gute Selbstreinigung der Gleitschutzkette in weichem Untergrund. Die weniger flexiblen, quadratischen Maschen bilden quer zur Reifenumfangsrichtung ein dichtes und steifes Netzwerk. Sie gewährleisten daher eine gute Greifwirkung, eine hohe Standfestigkeit und eine gute Seitenführung sowie eine ausreichende Schutzwirkung auf Geröll und Schotter. Die Verbindung der großmaschigen Vielecke mit den Seitenketten der Gleitschutzkette trägt ebenfalls dazu bei, daß die Kette in diesem Bereich großer Flexibilität ausreichend sicher am Reifen gehalten wird und daß die Spannung der aufgezogenen Kette in den^Quadranten parallel zu deren Maschenseiten wirkt, wodurch die quadratischen Maschen verhältnismäßig starr gegenüber dem Reifen angeordnet sind, aber dennoch die= Flexibilität der größeren, daran anschließenden Maschen nicht beeinträchtigen. Da der Anschluß der großmaschigeren Vielecke an die Seitenkette über Knotenpunkte erfolgt, können die quadratischen Maschen durch unterschiedliches Anspannen der Seitenkette mehr quer oder längs zur Reifenumfangsrichtung verzogen werden, wodurch in einfacher Weise eine Anpassung an verschiedene Reifengrößen möglich ist.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist in Anspruch 2 beschrieben, die den Vorteil hat, daß die Gleitschutzkette gegenüber den Seitenketten leicht beweglich und lenkbar ist, so daß durch unterschiedliches
Anspannen der Seitenkette die Gleitschutzkette in stärkerem Maße an verschiedene Reifenumfänge bzw. -breiten angepaßt werden kann.
Aus dem DT-Gbm 16 97 198 ist es an sich bekannt, daß bei einer Gleitschutzkette die die Maschen der Vielecke in Reifenumfangsrichtung schließenden Maschenseiten zugleich die Anfangs- und Endseiten anschließender Quadranten mit schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordneten Maschenseiten bilden. Da die Maschenseiten dieser Vielecke und die quer zur Reifenumfangsrichtung verlaufenden Maschenseiten der Quadranten vielgliedrig sind, entsteht ein loses Seitengebilde und ein weitmaschiges Geflecht dieser Gleitschutzkette. Ihre Flexibilität ist im gesamten Netzbereich nahezu gleichmäßig ausgebildet und relativ hoch, so daß auch diese Gleitschutzkette nur für weichen Untergrund geeignet ist. Spurhaltung, Griffigkeit und Standfestigkeit sind durch das weitmaschige Netzwerk der Kette auf festem Untergrund gering.
Durch die im DT-Gbm 16 97 198 beschriebene Kette soll vor allem eine gute Selbstreinigung und eine schonende Überdeckung des Reifens erreicht werden. Einen Hinweis auf die Aufgabe der Erfindung ist aus dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.
Das Merkmal des Kennzeichens des Anspruches 1, daß die Maschenseiten der Quadranten aus jeweils einem Stegglied bestehen, ist an sich aus der FR-PS 13 50 323 bekannt. Diese Druckschrift zeigt eine Reifenschutzkette, die für den Einsatz auf geröllhaltigem, hartem Untergrund bestimmt ist. Da diese Kette einheitlich aus eingliedrigen Quadranten aufgebaut ist, hat das Netzwerk dieser Kette nahezu über ihre gesamte Lauffläche eine gleiche beschränkte Flexibilität. Eine unmittelbare Verbindung mit großflächigen, wabenförmigen Maschen zum gleichzeitigen Verwenden auf weichem Untergrund ist aus dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.
Schließlich ist es aus dem DT-Gbm 18 33 894 bekannt, die Knotenpunkte, in denen die schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordneten Maschenseiten enden, mit den Seitenketten zu verbinden. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Kette, die aus einer Gleitschutzkette und einer Seitenwandkette besteht. Durch diese Kette soll der Reifen im Bereich der Reifenwand beim Befahren von,geröllhaltigem Boden geschützt werden. An eine besondere Ausbildung der Gleitschutzkette, derart, daß sie auch auf weichem Untergrund eingesetzt werden kann, ist in dieser Druckschrift nicht gedacht. Auch in dieser Druckschrift ist ebenso wie in den bereits genannten Druckschriften die Aufgabe der vorliegenden Anmeldung nicht angesprochen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher beschrieben.
In der Zeichnung ist ein Abschnitt einer netzartigen Gleitschutzkette nach der Erfindung dargestellt, der auf einem Ausschnitt einer Lauffläche 1 eines Reifens abgewickelt ist. Dieser Abschnitt der Gleitschutzkette besteht aus quer zur Reifenumfangsrichtung 2 verlaufenden Bereichen 3 und 4. Der Bereich 4 besteht aus gleichen Maschen 5, während die Bereiche 3 aus Maschen 6 und 7 unterschiedlicher Form und Größe bestehen.
Die Maschen 5 haben jeweils vier gleiche, als einstükkige Stegglieder ausgebildete Maschenseiten 8, die unter einem Winkel von 45° zur Reifenumfangsrichtung 2 angeordnet sind und an den Knotenpunkten durch Ringe miteinander verbunden sind. Die Maschenseiten 8 bilden gleichzeitig die entsprechenden Maschenseiten der angrenzenden Netzbereiche 3. Die Stegglieder sind an allen Knotenpunkten und Verbindungsstellen der Gleitschutzkette in gleicher Weise miteinander verbunden. Sämtliche Maschen 5, 6 und 7 sind aus gleich großen Steggliedern gebildet, wodurch eine wirtschaftliche Fertigung der Kette erreicht wird.
Die den mittleren Bereich der Reifenlauffläche 1 überspannenden Maschen 7 sind aus den Maschenseiten 8, die sie mit den Maschen 5 gemeinsam haben, und aus in Reifenumfangsrichtung 2 miteinander fluchtenden Stegpaaren 9 aufgebaut. Diese Maschenseiten haben dabei eine den üblichen Spurketten ähnliche Funktion.
Die aus den Maschenseiten 8 und den Stegpaaren 9 gebildeten Maschen 7 bewirken eine größere Maschenweite und die angestrebte Nachgiebigkeit der Netzbereiche 3. Die den Reifenkanten benachbarten Maschen 6 der Netzbereiche 3 sind an ihren Außenseiten durch jeweils zwei schräg zur Reifenumfangsrichtung 2 verlaufende Stegpaare 11 geschlossen, die in einem Knotenpunkt 10 zusammenstoßen und über diesen mit je einem Radialglied 12 und einer nicht dargestellten Seitenkette verbunden sind.
Die Gleitschutzkette weist an ihren Stoßkanten flankenartig ausgebildete Stegglieder 13 bzw. 14 auf, die zum Schließen der Kette über der Reifenlauffläche 1 dienen.
Durch den einstückigen Aufbau der Maschenseiten der Netzbereiche 4 sind diese im montierten Zustand sowohl in Reifenumfangsrichtung 2 als auch quer zu dieser verhältnismäßig starr, so daß eine gute Griffigkeit und Seitenführung der Gleitschutzkette auf geröllhaltigem und festem Untergrund sichergestellt ist. Dagegen bewirkt der mehrgliedrige Aufbau der Netzbereiche 3, daß sich die Maschen beim Abrollen des Reifens gegenseitig verformen können und dadurch ein Verstopfen der Maschenöffnungen beim Einsatz der erfindungsgemäßen Gleitschutzkette auf grundlosem Gelände verhindert wird.
Außerdem ist durch die Nachgiebigkeit der Netzbereiche 3 auch eine weitgehende Anpassungsfähigkeit einer bestimmten Kettengröße an unterschiedliche Reifengrößen möglich. Hierbei verformen sich durch unterschiedliche Spannung der Seitenkette in Reifenquerbzw. Reifenlängsrichtung vor allem die mehrgliedrigen Maschen 7.
Durch die in Reifenumfangsrichtung aufeinanderfolgende Anordnung von Netzbereichen unterschiedlicher, Flexibilität bzw. unterschiedlichen Maschenaufbaues kann die erfindungsgemäße Gleitschutzkette sowohl in weichem, grundlosem Boden als auch auf hartem Untergrund, in Geröll und Schotter vorteilhaft eingesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen, insbesondere für die Antriebsräder von geländegängigen Kraftfahrzeugen und Erdbewegungsmaschinen, mit einem aus gleichen durch Ringe miteinander verbundenen Steggliedern gebildeten Netzwerk, dessen Maschen zumindest die Lauffläche des Reifens überdecken und dessen die Maschenseiten des Netzwerkes bestimmenden Stegglieder in Reifenumfangsrichtung und schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordnet sind, wobei das Netzwerk als Maschen wabenförmige Vielecke aufweist, deren schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordnete Maschenseiten bei den seitlich außen am Rand des Netzwerkes liegenden Maschen mit Seitenketten verbunden sind und deren in Reifenumfangsrichtung verlaufende Maschenseiten aus zumindest zwei Steggliedern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Maschen der Vielecke (7) in Reifenumfangsrichtung schließenden Maschenseiten in an sich bekannter Weise zugleich die Anfangs- und Endseiten anschließender Quadranten (5) mit schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordneten Maschenseiten bilden, daß die Maschenseiten der Quadranten (5) in an sich bekannter Weise aus jeweils einem Stegglied (8) bestehen, und daß die schräg zur Reifenumfangsrichtung angeordneten Maschenseiten der seitlich außen am Rand des Netzwerkes liegenden Vielecke (6) jeweils zwei Stegglieder (11) aufweisen und über Knotenpunkte (10) geschlossen sind, die in an sich bekannter Weise mit den Seitenketten verbunden sind.
2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenpunkte (10) der seitlich außen am Rand des Netzwerkes liegenden Vielecke (6) über je ein Radialglied (12) mit den Seitenketten verbunden sind.
DE19641480999 1964-03-11 1964-03-11 Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen Expired DE1480999C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE0026590 1964-03-11
DEE0026590 1964-03-11

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1480999A1 DE1480999A1 (de) 1969-05-14
DE1480999B2 true DE1480999B2 (de) 1976-01-15
DE1480999C3 DE1480999C3 (de) 1976-08-19

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2616609A1 (de) * 1976-04-13 1977-11-03 Rud Ketten Rieger & Dietz Reifenkette, insbesondere reifenschutzkette

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2616609A1 (de) * 1976-04-13 1977-11-03 Rud Ketten Rieger & Dietz Reifenkette, insbesondere reifenschutzkette

Also Published As

Publication number Publication date
DE1480999A1 (de) 1969-05-14
BE647019A (fr) 1964-08-17
FR1391369A (fr) 1965-03-05

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977