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Fahrzeugluftreifen Die Erfindung besieht sich auf einen Fahrz@ugluftreifen
mit paarweise angeordneten, von Wulst zu Wulst geführten Karkaßeinlagen aus einander
parallelen Fäden oder Drähten, die in der Reifenseitenwand im rechten oder angenähert
im rechten Winkel zur Reifenumfangsrichtung verlaufen und unterhalb des Laufstreifens
schräg zur Reifenumfangerichtung und sich kreuzend angeordnet sind.
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Nach dem gauptpatent bilden die sich kreuzenden Fadenabschnitte der
Karkaßlagen mit der Reifenumfangsrichtung Winkel von 5 bis 25°, zudem ist in den
einzelnen Lagen der gegenseitige abstand der sich kreusenden Fadenabschnitte wesentlich
geringer als. in den Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Reifen so zu
verbessern, daß sie bei der Verwendung von mehreren Lagenpaaren eine vergleichsweise
große dynamische Weichheit aufweist, zudem soll das Breitenwachstum unterhalb des
Laufstreifens, also in der Reifenzenitpartie gering gehalten werden.
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Erfindungsgemäß sind unterhalb des Laufstreifens neben den
sich kreuzenden, mit der Reifenusfangerichtung Winkel von 5 bis 25° bildenden Fadenabschnitten
weitere Fadenabschnitte vorgesehen, die sich ebenfalls kreuzen, jedoch wesentlich
größere Winkel,so vorzugsweise Winkel von 25 bis 75o°mit der Reifenumf angarichtung
inschlie-Ben.
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Kommen beispielsweise vier Verstär kung@einlagen zur Anwendung, so
weisen die Fadenabsch fitte den einen Lagenpaares die vorgenannten geringen Winkel
auf, während die zusätzlich noch verwendeten Fadenabsahnitte unter Winkeln
von, etwa. Z5 bis 75o verlost atndo@ .
Diese Maß nahme
führt zu einer weicheren Laufatreifenzone. Fernerhin wird das Breitenwachstum der
Laufstreifenzone, die ausschließlich durch sich kreuzende Fadenabschnitte verstärkt
ist, so beeinflußt, saß es in zulässigen Gren-zen gehalten wird
Weitere Einzelheiten
der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Fahrzeug-luftreifen
und
Fig. 2 die in eine Ebene gelegten Verstärkungs-einlagen des Reifens
gemäß Figur 1, wobei
jedoch aus Gründen der einfacheren Dar -Stellung lediglich
Fadenscharen dargestellt
sind.
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Der Reifen gemäß Figur 1 weist einen aus Gummi od. dgl. bestehenden
Körper auf, der durch die in Figur 2 näher dargestellten Einlagen verstärkt ist.
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Die Karkasse des Reifens besteht aus zwei übereinanderliegenden gummierten
Lagen 1,2, deren einander parallele zugfeste Fäden mit 5 bezeichnet sind.Die Karkasse
ist in bekannter Weise Vron Wulst zu Wulst geführt. Die Ränder sind durch Umschlingen
der Wulstkerne 4 in den Reifenfüßen 5 fest verankert.
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Wie aua Figur 1 hervorgeht, sind Wandungsabschnitte a, b und o vorgesehen.
Die Wulstpartie a erstreckt sich bis nahe über das in Figur 1 bis 5' angeordnete
Felgenhorn. Die Ab@ohnitte b sind die Reif enseitenwände. 6, die hochbiegeaa sein
sollen. C ist die Zenitpartie des Reifens, deren Breite- praktisch durch den Laufstreifen
7 bestimmt ist.
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Die beiden garkaßlagen 1 und 2 bzw. die sie bildenden
'dden
5, die gegebenenfalls auch durch Drähte ersetzt
werded können,
sind in den Abschnitten a, b und o unter-
tobiedlioh
verl@gt. Dies@ Verlegung .ist aus .Figur .2 er kennbar, und es se darauf hingewiesen,
daß aus gründen der einfacheren Daretellung nur je drei der zugfesten Fäden @ der
Karkaßlagen i und 2 dargestellt'sind. En versteht siob also, daß,die Fäden 3 ununterbrochen
sich über den gesamten Seifenumfang erstreokend aneinander anschließen.
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Die in Bereich C befindlichen Fadenabschnitte 8 verlaufen schräg gur
Reifenumfangsrichtung, und zwar unter einen Winkeld, der '5 bis 250, vorsugsweise
aber etwa 15o beträgt. Die Fadenabsohnitte 8 kreuzen sich also, d.h. die Fäden der
Lage l erstrecken eich in der einen Schrägrichtung und die Fäden der Lage 2 erstrecken
eich in der anderen Schrägrichtung. In dem Übergang zwischen den Abschnitt b und
a verlaufen die Fäden 3 in starker Krümmung. Die Krümmungen Bind mit 9 bezeichnet.
Sie gehen über in die Fadenabschnitte 10, welche den Wandungsabschnitt b, also die
Reifenseitenwände 6 durchsetzen. Die Fadenabschnitte 10 verlaufen im rechten oder
praktisch im rechten Winkei zur Reifenumfangsriohtung, so daß hochbiegsame Reifenseitenwände
6 entstehen. In dem Übergang zwischen dem Wandungsabechnitt b und a, etwa nahe oberhalb
des Felgenhornes 5 sind die Fäden 3 wiederum abgewinkelt oder abgebogen, und'zwir
so, daß die hier befindlichen Abschnitte ll.in gleicher Sohräglage aber mit einem
stumpferen Winkel im Vergleich au den Abschnitten 8.verlaufend angeordnet sind.
Die Fäden 3 umschließen dann die Wulstkerne 4, und die zurttokgeschlagenen Enden
12 der itarkaßlagen 1,2 bilden Abschnitte 13, die in Figur 2 gestrichelt dargestellt
sind. Der Verlauf der Fadenabschnitte 13 entspricht etwa der Verlauf der Fadenabsahnitte
1l, jedoch ist im Hinblick auf den Fadenabschnitt 11 ein entgegengesetzter
Anstieg vorgesehen.
Durch diese Verlegung der Fäden 3 entsteht im
Wandungs#: abschnitt c eine gürtelartige Verfestigung zur Aufnahme
von Umfangskräften 14 weiterhin aber auch zur Aufnahme von
Querkräften 159 während- wie schon erwähnt - die
Reifenseitenwandung
6 durch die Querstellung der Fadenabaehnitte 10 sehr biegsam ausgebildet ist.
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Die Figur 2 läßt ferner erkennen, daß in Wandungsabsohnitt e die Fäden
3 dicht bei dicht und in den Seitenw@ndea 6. die Fäden 3 mit großem gegenseitigem
Abatand a@tgeördnet sind. So kann für den Wandungsabschnitt ö fur eine Breitenein
heit ein Faden vorgesehen sein, während in den Seiten.-swänden 6 bis 2,5 bis 3 Breiteneinheiten
ein faden vorgesehen ist.
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Die Ausbildung des Wandungsabsohnittes a hat ihrerseits durch den
hier befindlichen Kreusverband.den Vorteil einer Verfestigung und Beruhigung der
Wulatpartien s des Reif@ns. .
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Während nach den Hauptpatent lediglich die beiden KarkgBlagen 1 und
2 vorgesehen sind, kommen aufgrund der Erfindung weitere Ksrkaalageh 20 und 21 sur
die dun Fäden. 3 der Karkaßlagen 1 und 2 entaprechend verlegt sind, jedoch mit den
Unterschied, daß die Fadenabschnitte 8 unter Winkeln # gut Reifenumfangariohtung
angeordnet sind, die 25 bin 75°, vorsugsweise jedoch etwa 45 bis 55° betragen, In
jeden Fallt ist jedoch der Winkele größer als der Winkelα Snd also die Fadenabschnitte
8 der Lagen 1 und 2 unter einen Winkel von 250 verlegt, so wird ein größerer Winkelgewählt.
' Im Gegenasts zu einer Reifenarmierung, bei der die in vier Lagen angeordneten
Fadenabschnitte 8 alle unter den Winkelα (verlaufen,.wird aufgrund. des erfindungsgemäßen
Vorschlages eine größere Weichheit das Reifenkörpers bei der Einfederung erreicht.
Außerdem ergibt sich eine gesteigerte Querfestigkeit in Wandungeabschnitt c, Wand
eine solche Verfestigung ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil der Wandungsabsohnitt
o keine quer , verlaufenden Verstärkungseinlagen, sondern nur sich kreunende
Fadenabschnitte enthält, Die übrigen Abschnitte der Lagen 20 und ?.1
verlaufen den
Fäden 3 der Lagen 1 urd 2 entsprechend.