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DE1480298C - Reibungsbremse fur Kraftfahrzeuge, insbesondere Kettenfahrzeuge - Google Patents

Reibungsbremse fur Kraftfahrzeuge, insbesondere Kettenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1480298C
DE1480298C DE1480298C DE 1480298 C DE1480298 C DE 1480298C DE 1480298 C DE1480298 C DE 1480298C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
brake disc
vehicles
disc body
sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich 6000 Frankfurt Beuchle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Reibungsbremse für erweitern sich die Nuten im . Bremsscheibenkörper
Kraftfahrzeuge, insbesondere Kettenfahrzeuge, mit von der Mitte her zum Bremsscheibenrand hin. Mit
einer Bremsscheibe mit beiderseits der Scheiben- Vorteil verläuft etwa in Höhe der Kühllufteinström-
flächen angeordneten Bremsbelagsegmenten. " kante beiderseits des Bremsscheibenkörpers im
Es sind scheibenförmige Bremsbelagträger für Rei- 5 Bremsgehäuse bzw. Bremsring je ein Ringkanal, aus
bungsbremsen bekannt, bei denen die einzelnen dem die Kühlluft von dem rotierenden Brems-
Bremsbeläge kreissegmentförmig ausgebildet und in scheiben körper angesogen wird.
Abständen voneinander auf den Seitenflächen der Die Erfindung läßt die verschiedensten Ausfüh-
scheibenförmigen Bremsbelagträger angeordnet sind, rungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der Zeich-
wobei die Bremsflächen beim Bremsvorgang von io nung wiedergegeben, und zwar zeigt
beiden Seiten .gegen die rotierende Bremsscheibe F i g. 1 einen Teil der Bremsscheibe in Seitenän-
gepreßt werden. Derartige Reibungsbremsen konnten sieht,
nicht befriedigen, da das Abführen der beim Brems- Fig. 2 die Schmalseite der Bremsscheibe gemäß
Vorgang entstehenden Wärme Schwierigkeiten be- Fig. 1,
reitet. 15 F i g. 3 einen Schnitt durch die Bremsscheibe nach
Es ist weiterhin eine an beiden Seiten planparallele den Linien A-B gemäß F i g. 1, ■ ■
Bremsscheibe bekannt (britische Patentschrift F i g. 4 einen Schnitt durch die Bremsscheibe nach
844 814), auf deren Seitenflächen einzelne Belagseg- den Linien C-D gemäß Fig. 1 und
mente angeordnet sind, wobei zwischen den einzel- F i g. 5 einen Schnitt durch die Bremsvorrichtung,
nen Belagsegmenten jeweils einander gegenüberlie- 20 wobei die nicht rotierenden mit der Bremsscheibe ge-
gend Lüfterkanäle ausgespart sind, durch die bei ro- maß Fig. 1 zusammenarbeitenden Bremsflächen, die
tierender Bremsscheibe die Kühlluft von innen her nicht Gegenstand der Erfindung sind, teilweise und
radial nach außen strömt. Diese Bremsscheibe hat im Schnitt dargestellt sind, und aus der der Verlauf
den schwerwiegenden Nachteil, daß mit zunehmen- des Luftstroms zu ersehen ist.
der Belagabnutzung der Querschnitt der einzelnen 25 Auf dem Bremsscheibenkörper 1 sind abwech-Kühlluftkanäle geringer wird und schließlich für eine selnd auf der linken und rechten Seitenfläche gleichwirkungsvolle Kühlung nicht mehr ausreicht. . artige Aussparungen 2, 2' bzw. 3, 3' angeordnet.
Man hat auch eine Kühlvorrichtung für eine La- Zwischen diesen Aussparungen sind beiderseits des mellenbremse vorgeschlagen (deutsche Patentschrift Bremsscheibenkörpers 1 eine Anzähl Bremsbelägseg-541 285), bei der die einzelnen Bremsringe beider- 30 mente 4, 4' angeordnet, wobei die andere Seite des seits mit Belagsegmenten versehen sind, die als Bremsscheibenkörpers 1 entsprechend mit den Kreisringabschnitte ausgebildet sind. Auch in diesem Bremsbelagsegmenten S, 5' versehen ist. Wie aus den Fall kann ein wirksamer Kühlluftstrom nur von der Fig. 3,4 und 5 zu ersehen ist, sind die Aussparun-Radnabe her radial nach außen zwischen den Be- gen 2 bzw. 3 alle völlig gleich und derart ausgebildet, lagsegmenten vorbeiströmen, wenn die Belagsegmente 35 daß die aus den Ringkanälen 6 bzw. 7 von der eine bestimmte Mindestdicke aufweisen, d. h., wenn Bremsenachse her heranströmende Luft nahezu ohne die Belagsegmente noch nicht merklich abgenutzt Widerstand in diese einströmen kann. Der Bremssind. . scheibenkörper 1 ist auf seiner Innenkante mit einer
Schließlich ist eine Bremsscheibe für Schienenfahr- Verzahnung 8 versehen, so daß er auf dem mit der
zeuge bekannt (deutsche Auslegeschrift 1031337), 4° Achse verbundenen Bremsscheibenträger 9 in axialer
bei der der Bremsscheibenkörper selbst Kühlluft- .,· Richtung (Pfeilrichtung E) um ein bestimmtes Maß X,
kanäle zur Erzeugung einer Ventilatorenwirkung auf- das mindestens dem Bremslüftspiel zuzüglich der
weist. Der Bremsscheibenkörper ist zu diesem Zweck Stärke des Bremsbelages Y entspricht, verschoben
aus drei Teilen zusammengesetzt, wobei die Kühlluft- werden kann.. Die in Pfeilrichtung strömende Luft
kanäle im Innern des Bremsscheibenkörpers vorge- 45 wird bei rotierendem Bremsscheibenkörper über die
sehen sind. Eine prinzipiell gleichartige Bremsscheibe Ringkanäle 6, 7 in die Aussparung 2, 3 gesogen und
ist auch durch die USA.-Patentschrift 2 451 709 be- radial von diesen nach außen in den Ringkanal 10
kannt. Diese Bremsscheibe ist allerdings einteilig ge- hineingedrückt. Beim Durchströmen der Aussparun-
gossen, wobei die erforderlichen axial und radial ver- gen 2, 3 kommt die angesogene Luft direkt mit den
laufenden Kühlluftkanäle beim Gießvorgang ausge- 50 Bremsflächen 12,13 in Berührung und sorgt auf
spart ,sind. Beide Bremsscheiben haben den Nachteil, diese Weise für eine wirkungsvolle Kühlung. Die
daß sie relativ teuer in der Herstellung sind und dar- heiße Luft strömt dann radial durch die Auslaß-
über hinaus verhältnismäßig viel Platz beanspruchen schlitze 14, die auf dem Außenumfang des Gehäuses
und ein hohes Gewicht aufweisen.' :: ■ '':. ■■' '■■■ ■■ · ' 15 der Bremse angeordnet äind. ■ ::
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 55 Beim Bremsvorgang wird der ;Bremsring 11 mit
Reibungsbremse der eingangs genannten Art zu Hilfe einer (nicht näher dargestellten) hydraulischen
schaffen, die auf kleinstem Raum ein Höchstmaß an oder mechanischen Betätigung gegen die zusammen
Bremsleistung erbringt, bei der die Bremswärme mit der Fahrzeugachse und dem Bremsscheiben-
durch eine intensive Ventilation beschleunigt ab- körper 1 rotierenden Bremsbelagsegmente 5 gedrückt,
geführt wird und die preiswert in der Herstellung ist. 60 wobei der Bremsscheibenkörper so weit seitlich (in
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ' Richtung E) verschoben wird, bis dieser an die gegender Bremsscheibenkörper beiderseits eine Anzahl von überliegende feststehende Bremsfläche 12 anstößt,
als Kühlluftkanäle ausgebildeten gegeneinander ver- Durch die spezielle Ausbildung des Bremsscheibensetzten Nuten aufweist, deren Längsrichtung jeweils körpers 1, bzw. dadurch, daß die Längsrichtung jeder mit durch den Bremsscheibenkörper verlaufenden Se- 65 Aussparung 2, 2' und der Aussparungen 3, 3' als Sekanten zusammenfällt und die so angeordnet sind, kanten O-P zum kreisscheibenförmigen Bremsdaß jeweils im Zwischenraum zweier Nuten die scheibenkörper 1 verlaufen, wirkt dieser als Lüftereesenüberliecende Nut vorgesehen ist. Vorzugsweise rad. wobei eine völlig ausreichende Kühlleistun« an
den sich beim Bremsvorgang erhitzenden Teilen erzielt wird. Die einzelnen Ausnehmungen 2, 2' und 3, 3' sind so angeordnet, daß jeweils zwischen zwei Kanälen der einen Seite der Scheibe ein Kanal der anderen Seite liegt, um die Scheibenstärke so klein wie möglich zu halten. Die Kanäle erweitern sich nach dem Bremsscheibenumfang zu trichterförmig, so daß sie an ihrer äußeren Kante etwa doppelt so breit sind wie an der inneren Kühllufteinströmkante 16. ~

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Reibungsbremse für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kettenfahrzeuge, mit einer Bremsscheibe mit beiderseits der Scheibenflächen angeordneten Bremsbelagsegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsscheibenkörper (1) beiderseits eine Anzahl von als Kühlluftkanäle ausgebildeten gegeneinander versetzten Nuten (2, 2'... und 3, 3'.. .) aufweist, deren Längsrichtung jeweils mit durch den Bremsscheibenkörper (1) verlaufenden Sekanten (O-P) zusammenfällt und so angeordnet sind, daß jeweils im Zwischenraum zweier Nuten die gegenüberliegende Nut vorgesehen ist.
2. Reibungsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nuten im Bremsscheibenkörper (1) von der Mitte her zum Bremsscheibenrand hin erweitern.
3. Reibungsbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in Höhe der Kühllufteinströmkante (16) beiderseits des Bremsscheibenkörpers (1) im Bremsgehäuse (15) bzw. Bremsring (11) je ein Ringkanal (6, 7) verläuft, aus dem die Kühlluft von dem rotierenden Bremsscheibenkörper (1) angesogen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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