DE1480033A1 - Anordnung zum automatischen Bremsen und Anhalten von Fahrzeugen verschiedener Massen und veraenderlicher Anfangsgeschwindigkeiten - Google Patents
Anordnung zum automatischen Bremsen und Anhalten von Fahrzeugen verschiedener Massen und veraenderlicher AnfangsgeschwindigkeitenInfo
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Description
29f Januar 1965
M/Hu - S
SOGIETE GEENOBLOISE D1ETUDES ET
D'AEPLICATIONS HIDEAULIQUES
(S 0 G E E A H)
84-86, Avenue Leon Blum, Grenoble (Isere),
Frankreich
und SOOIETE FEANOAISE AERONAUTIQUE ET MARITIME
(S 0 F R A M)
1, Rue Billerey, Grenoble (Isere), Frankreich
Anordnung zum automatischen Bremsen und Anhalten von Fahrzeugen verschiedener Massen und veränderlicher Anfangsgeschwindigkeiten
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum automatischen
Bremsen und Anhalten von Fahrzeugen verschiedener Massen und veränderlicher Anfangsgeschwindigkeiten auf einer so
kurz wie möglichen Strecke unter Berücksichtigung der maximal zulässigen Verzögerungen.
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Es 1st bekannt, daß das Ideale Bremsgesetz in diesem Fall eine
konstante Verzögerung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges als Funktion der Zeit ist, was bei einem Fahrzeug gegebener Masse
und Anfangsgeschwindigkeit einer während der Dauer der Bremsung konstanten Bremskraft entspricht, die durch die Gleichung F=MV
bestimmt ist.
Um bei den gesuchten Verzögerungsbedingungen Fahrzeuge verschiedener
Massen mit oder ohne veränderlicher Anfangsgeschwindigkeit anhalten zu können# ist es notwendig/ diese Bremskraft P=My
für jedes Fahrzeug unterschiedlicher Masse und Anfangsgeschwindigkeit automatisch einzustellen.
Die Erfindung besteht darin.die Bremsvorrichtung mit automatischen
Regelsystemen zu versehen, welche die Bremskraft derart automatisch einstellen, daß das Fahrzeug auf der kürzest praktisch möglichen
Strecke verlangsamt und angehalten wird, und zwar unabhängig von seiner Masse und Anfangsgeschwindigkeit (Masse und Geschwindigkeit
sind jedoch in vorbestimmten Grenzen gehalten).
Um dieses Ergebnis zu erhalten weist die Bremse Elemente zur Begelung
des Momentes auf, die von der Abweichung zwischen den kinematischen Werten der tatsächlichen Bewegung und den kinematischen
Werten gesteuert werden, welohe einer Sollbewegung entsprechen, die den auferlegten Bedingungen einer maximalen Verzögerung und
einer maximalen Haltestrecke genügen. Die kinematischen Elemente
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INSPECTED
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der Bewegung, uater denen die Regelgröße gewählt werden
kann« sind die Lage des Fahrzeuges, seine Momentange-
schwindigkeit und seine Momentanverzögerung.
Die Lage des Regelorgans für die Bremsen wird dann als Funktion dieser Abweichung derart modifiziert, daß das
Bremsmoment größer wird, wenn die Eingangsgröße der Rege lung geringer als der Sollwert ist, und im entgegengesetzten
Fall verringert wird.
Um diese Handhabung zu verwirklichen, kann man bekannte Anordnungen verwenden, welche ein kontinuierliches An
sprechgesetz verwirklichen, d.h. bei denen das Regelorgan eine für jeden Abweichungswert bestimmte Lage besitzt, z.
B. von der Art, welche bei elektrischen Generatorgruppen
verwendet werden.
Man kann außerdem Anordnungen verwenden, welche ein einfacheres
Ansprechgesetz verwirklichen, in dem, daß das Regelorgan für die Bremsen fast die ganze Zeit über in
der einen oder anderen seiner Endstellungen ist und in dem Augenblick, wo die Regelungsabweichung ihr Vorzeichen
ändert, schnell von der einen in die andere gelangt.
k> In dem Fall, wo die Eingangsgröße der Regelung die Ver-ο
zögerung ist, kann diese die momentane Verzögerung des Fahr- ** zeugs in dem Fall sein, wo die Messung derselben direkt erfolgen
kann. Sie kann auch eine Verzögerungsgröße sein, die nicht die des Fahrzeuges selbst ist, sondern deren Wert bezüglich der des
BAD ORIGINAL
Fahrzeuges modifiziert ist, und zwar in dem Falle, wo die Messung
über eine kinematische Kette erfolgt, die die Bewegung überträgt und gemäß einem vorbestimmten Gesetz umformt, z.B. als
Funktion der Lage des Fahrzeugs.
In dem Falle, wo die Eingangsgröße der Regelung die reelle Verzögerung
des Fahrzeuges ist und wo die Sollverzögerung konstant gehalten werden kann, kann die Regelung durch direkten Vergleich
zwischen dem Momentanwert der Verzögerung des Fahrzeuges und der Sollverzögerung erfolgen.
Die Lage des Brems-Regelorganes wird dann als Funktion' dieser-Abweichung
derart modifiziert, daß das Bremsmoment erhöht wird*, wenn die Verzögerung geringer als der Sollwert ist,und vermindert
im entgegengesetzten Fall.
In dem Fall dagegen, wo die Sollverzögerung nicht konstant, sondern
eine Funktion der Lage des Fahrzeuges ist, ebenso wie in dem Fall, wo die Eingangsgröße der Regelung nicht die Verzögerung
des Fahrzeuges selbst, sondern eine über eine kinematische Kette, Vielehe die Bewegung umformt und deren Wert von der Lage des Fahrzeuges
abhängt, ist, werden die eine oder andere der folgenden Maßnahmen angewandt.
Modifizierung der Sollbeschleunigung, um sie in Jedem Augenblick auf die Lage des Fahrzeuges einzustellen, Ausführung des
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Vergleiches zwischen der so modifizierten Sollverzögerung
und der tatsächlich gemessenen Verzögerung und Steuerung der Brems-Hegelorgane mittels dieser Abweichung.
Korrektur der gemessenen Verzögerung durch eine umgekehrte kinematische Kette, um sie auf den tatsächlichen Wert der
Verzögerung des Fahrzeuges zu bringen, Vergleich der Letzteren mit der·Sollverzögerung und Steuerung der Brems-Regelorgane
mittels dieser Abweichung.
Die Messung der tatsächlichen momentanen Verzögerung des Fahrzeuges
kann ohne Umformung direkt erfolgen, z.B. in dem Fall von erdgebundenen Fahrzeugen, die die gesamte Bremsvorrichtung
tragen, mittels mit den umlaufenden Organen der Fahrzeuge verbundener Beschleunigungsmesser.
Wenn dagegen das Bremssystem mit dem Unterbau verbunden ist, z.B. im Fall des Anhaltens eines Flugzeuges am Boden,
wo die Bremsung mittels eines Kabels ausgeführt wird, das sich am Flugzeug einhängt und von einer fest mit einer
Bremse verbundenen Trommel abrollt, ist es schwierig, die tatsächliche Verzögerung des Flugzeuges zu messen, während
es bequem ist, die Winkelverzögerung der Trommel oder einer Umlenkrolle des Kabels zu messen.
Die so gemessene Verzögerung ist nicht die des Flugzeuges, sondern
eine Funktion dieser, weiche von der.momentanen Lage des
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zeuges abhängt. Man kann in zweifacher Weise verfahren: 1. Einstellen der Sollverzögerung als Punktion der Flugzeuglage
in jedem Augenblick,z.B. über den Drehwinkel der Trommel oder der Umlenkrolle und Peststellung der Differenz zwischen der
eingestellten Sollverzögerung und der tatsächlich an der Trommel
oder dem Umlenkrad gemessenen Verzögerung, wobei die Regelung des Bremsmomentes in Abhängigkeit von dieser Abweichung
erfolgt.
a 2. Korrektur der an der Trommel oder dem Umlenkrad des Kabels
gemessenen Winkelverzögerung mittels einer umgekehrten kinematischen
Kette, derart, daß die tatsächliche Verzögerung des Flugzeuges wieder hergestellt wird, vergleichen dieser tatsächlichen
Verzögerung mit der Sollverzögerung und Einregelung des Bremsmoments in Abhängigkeit von dieser Abweichung.
In dem Fall, wo die Regelgröße eine momentane Geschwindigkeit ist,
kann diese die Geschwindigkeit des Fahrzeuges sein, wenn sie direkt gemessen wird, oder die Momentangeschwindigkeit eines der
^ Elemente der kinematischen Kette, welche das Fahrzeug mit dem Bremsorgan verbinden.
Die Sollbewegung ist definiert durch die SollgeschwindigJceit,
welche eine Punktion der Lage des Fahrzeuges ist oder von der. Stellung eines der Organe der kinematischen Kette abgeleitet ist.
Die Stellung des Brems-Regelorganes wird als Funktion der
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Abweichung zwischen der momentanen tatsächlichen Geschwindigkeit
und der entsprechenden Sollgeschwindigkeit derart modifiziert,
daß das Bremsmoment größer wird, wenn die Momentangeschwindig-
keit größer als die Sollgeschwindigkeit ist, und verringert im
umgekehrten Fall. .
In den beiden obigen Fällen ist die Sollbewegung als Punktion
der Beschränkungen definiert, die den tatsächlichen Verlangsamungs-
gesetzen des Fahrzeuges auferlegt sind (z.B.maximale Verzögerung,
maximaler Bremsweg, maximale Leistungen der Verbindungsorgane usw.) und unter Berücksichtigung:
der kinematischen und dynamischen Charakteristiken der Brerasgeräte sowie
des Anepreohgeeetzes der Regelgeräte.
Es ist im allgemeinen möglich, aus den auferlegten Beschränkungen
eine ideale Sollbewegung zu bestimmen, von der die tatsächliche Sollbewegung allgemein auf Grund der Restabweichungen differieren
muß, welche notwendigerweise zwischen der tatsächlichen Bewegung und der Sollbewegung vorliegen. In dem Fall z.B., wc eine maximale
Verzögerung auferlegt ist, ist die ideale Sollbewegung,d.h.
die Bewegung, welche unter Berücksichtigung der Grenzen der Verzögerung
das Anhalten auf der kürzest möglichen Strecke gestattet, die gleichförmig verzögerte Bewegung, welche wie folgt definiert
ist:
durch eine konstante Sollverzögerung gleich der maximalen Ver-
durch eine konstante Sollverzögerung gleich der maximalen Ver-
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zögerung V M oder
durch ein Geschwindigkeitsgesetz, das in Abhängigkeit von der Lage des Fahrzeuges gemäß dem folgenden quadratischen Gesetz
veränderlich ist:
V2 = Vo2 - :
Darin bedeuten
V die Momentangeschwindigkeit .
Vo die Anfangsgeschwindigkeit am Anfang der Bremsung Y^ die maximale Verzögerung
χ die Lage des Flugzeuges.
Es ist im allgemeinen nicht möglich, in diesem FaIP^Lerartige'
Sollbewegung zu wählen, denn die Restabweichungen der Regelung
haben ein momentanes Überschreiten der Verzögerung bezüglich der Maximalverzögerung zur Folge. Die Berechnung der tatsächlichen
Sollbewegung erfolgt im allgemeinen durch sukzessive Approximationen unter Berücksichtigung (wie bereits oben erwähnt)
der Charakteristiken der Bremsgeräte und der Ansprechgesetze der Regelvorrichtung.
Im Falle der Bremsung von Flugzeugen mittels eines Kabels oder eines Bandes, an das sich das Flugzeug anhängt, wickelt sich
das Kabel von einer fest mit der Bremse verbundenen Trommel
Die Lagengrößen können sein:
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Cf : Abwioklungswinkel der Trommel bezüglich der Ursprungslage O.
χ : Abszisse des Flugzeuges vom Einhängen ab. y : Abwicklungslänge des Kabels vom Einhängen ab.
β : Winkel, unter dem der Hacken von der Achse der Umlenkrolle
gesehen wird.
Die mit der Momentangeschwindigkeit des Plugzeuges verbundenen
Größen können beispielsweise sein:
U/f : Winkelgeschwindigkeit der Umlenkrolle oder jeder an dem
U/f : Winkelgeschwindigkeit der Umlenkrolle oder jeder an dem
Band anliegenden Rolle; ^
b) : Abwicklungs-Winkelgeschwindigkeit der Trommel, welche ebenfalls
die Geschwindigkeit der hydraulischen Bremse(n) oder dieser proportional ist.
Beispielsweise seien einige Meßarten der definierten Größen angegeben
:
Der Winkel<X der Trommelabwicklung kann durch einen auf der Welle
angebrachten Umdrehungszähler gemessen werden.
Die Abszisse χ des Plugzeuges kann auf optischen Wege mittels
einer Fotozelle oder durch ein sich mit der Geschwindigkeit des Plugzeuges abwickelndes Kabel gemessen werden.
Die Länge y der Kabelabwicklung kann durch einen Umdrehungszähler gemessen werden, der auf der Achse einer der Umlenkrollen
oder auf einer sich auf dem Kabel abstützenden Rolle angebracht ist.
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Die Winkelgeschwindigkeiten" (Jj und U/ können durch Tachometer ·
mit Zentrifugalmassen oder durch Tachometer-Generator gemessen werden.
Die Kombination all dieser Größen und ihre "übertragung auf die
Regelorgane erfolgt durch bekannte Mittel, um die optimalen Bremsbedingungen zu erhalten. Ee sind dies mechanische Mittel
wie Hebel, Nocken, Federn usw.,hydraulische Mittel wie Servosteuerungen,
Schieber usw., elektrische oder elektronische Mittel. Die Wirkung auf die Regelorgane der Bremse(n) kann direkt
oder über einen Verstärker erfolgen, wenn die Betätigungsleistungen beträchtlich sind.
Die Verbesserungen gemäß der Erfindung lassen sich auf alle Bremsenarten anwenden. Bei heutzutage verwendeten Boden-Bremsvorrichtungen
für Plugzeuge wird im allgemeinen eine Trommel mit konstantem Radius durch mechanische Bremsen abgebremst. Diese
Bremsen können vorteilhafterweise durch weniger kostspielige und weniger raumaufwendige hydraulische Bremsen ersetzt werden,
welche Bremsungen mit höheren Leistungen gestatten.
Die Verwendung hydraulischer Bremsen ist außerdem dadurch besonders
vorteilhaft, weil es für eine gegebene Drehzahl eine gutbestimmte Entsprechung zwischen der Schieberlage und dem Bremsmoment
gibt, was z.B. bei mechanischen Bremsen nicht der Fall wäre, bei denen die Reibungskraft wenigstens teilweise nicht
genau bestimmbar ist.
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Da die hydraulischen Bremsen das vollständige Anhalten des
Flugzeuges nicht gewährleisten können, sieht man mechanische Bremsen geringer Leistung vor, welche am Ende der Bahn des Flugzeuges wirksam sind und durch das eine der Steuersysteme geregelt
werden, die vorstehend erwähnt waren und mit der Lage des Flugzeuges verbunden sind.
von elektrischen Bremsen haben dem Quadrat der Winkelgeschwin-
2 i
digkeit (U) ) proportionale Momenten-Kennlinien und v/ürden bei ^
Kabelabwloklungstrommeln mit konstantem Radius eine heftige
Bremsung am Anfang ergeben, welche dann schnell abnehmen würde, was dem gesuchten Zweck nicht entspricht.
Oemäe einer bekannten Ausführungsart wird eine Abwicklung mit
veränderlichem Radius z.B. mittels eines Bandes verwirklicht, das sich in einer archimedischen Spirale von einer Trommel abwickelt, wobei die Änderung des Radius r durch Verringerung der
Anzahl aufgewickelter Windungen verwirklicht wird. Durch Ver- Λ
änderung der Stärke des Bandes als Funktion von χ kann man über*
dies gemäß der Erfindung eine Band-Abwicklungsspirale erhalten,
welche sich dem gesuchten Gesetz mehr als die archimedische Spirale annähert.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen
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Fig. 1 ein Schema der Anordnung gemäß der Erfindung, bei dem
die Messung der tatsächlichen Verzögerung eines erdgebundenen Fahrzeuges direkt erfolgt,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht einer Bremsanlage für Plugzeuge
auf einer Landebahn,
Fig. 3 ein Schema der Anordnung gemäß der Erfindung angewandt auf die Bremsanlage nach Fig. 2,
Fig. b ein weiteres Schema der Anordnung gemäß der Erfindung
angewandt auf die Bremsanlage nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Ausführungsform eines der Elemente des Schemas nach
Fig. ^,
Fig. ό einen Vertikalschnitt, welcher einer Anordnung gemäß der
Erfindung mit zwei hydraulischen Bremsen zeigt, wobei der Stator der einen im Gleichgewicht angeordnet ist,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 6,
mit Fig. b eine Ansicht einer Vorrichtung/gemäß einem vorbestimmten
Gesetz,
Fig. 9 eine Ansicht eines Zwischenbandes mit veränderlicher
Fig. 9 eine Ansicht eines Zwischenbandes mit veränderlicher
Stärke und
Fie.lG eine Ansicht einer Trommel mit gemäß einem vorbestimmten Gesetz veränderlichem Radius.
Fie.lG eine Ansicht einer Trommel mit gemäß einem vorbestimmten Gesetz veränderlichem Radius.
Nach Fig. 1 wird die reelle Verzögerung einer Zugmaschine (Indirekt
durch einen Beschleunigungsmesser (2) gemessen, der mit den umlaufenden Teilen der Zugmaschine verbunden ist, z.B. mit
einer der Hotorwellen. Die Verbindung erfolgt über eine sehr
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einfache kinematische Verbindungskette (3)» welche durch ein
Getriebe gebildet ist, das die Bewegung getreu ohne Verformung auf dem Beschleunigungsmesser (2) überträgt.
Der so gemessene Momentanwert der Verzögerung des Fahrzeuges wird
in einen Komparator (b) gegeben, der durch einen weiteren Eingang
die Sollverzögerung (5) empfängt.
Der Komparator (k) mißt dann in jedem Augenblick die Abweichung
zwischen der Verzögerung des Fahrzeuges (1) und der Sollverzögerung. M
Dementsprechend wird ein Regler (6) gesteuert, der über geeignete Servoeinrichtungen auf Regelorgane für die Bremsen (7) des Fahrzeuges
derart einwirkt, daß die Fahrzeugverzögerung auf die Sollverzögerung zurückgeführt wird, indem das Bremsmoment erhöht
wird, wenn die Fahrzeugverzögerung geringer als der Sollwert ist und indem es im entgegengesetzten Fall vermindert wird.
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung zur Abbremsung eines Flugzeuges auf der Landebahn, welche aus zwei Bremsanordnungen mit je
einer Trommel (8) bzw. (81) besteht, von denen sich Bänder (9)
abrollen und welche mit zwei Bremsen (10) bzw.(lO') fest verbunden
sind. Das Flugzeug (11) hängt sich bei der Landung an dieses Band bei (H1) eti.
Bei dieser Anordnung ist es schwierig, die Verzögerung des Flugzeuges
direkt zu messen. Man mißt daher die Winkelverzögerung
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einer der Umlenkrollen (12). Man kann auch die Winkelverzögerung
einer der Trommeln (8) messen.
Da die Verzögerung der Umlenkrollen nicht die des Plugzeuges ist, wendet man gemäß der Erfindung das Schema nach Pig. 3 en.
In diesem ist schematisch bei (13) die kinematische Verbindungskette dargestellt, welche das Plugzeug mit dem Beschleunigungsmesser
(14) verbindet. Diese Kette ist durch das Kabel (9) und die Rolle (12) gebildet.
Diese kinematische Verbindungskette formt die Bewegung des Plugzeuges
gemäß seiner Lage um, derart f daß der mit der Holle (12)
gekuppelte Beschleunigungsmesser (1*0 nicht die tatsächliche Beschleunigung
des Flugzeuges abnimmt, sondern einen Wert derselben als Punktion seiner Lage.
Hierzu wird die Sollverzögerung (15) als Punktion des Ortes des
Plugzeuges mittels eines Korrektors (16) modifiziert, der die
Verzögerung als Punktion der Winkelstellung der Rolle (12), d.h.
des Ortes des Plugzeuges korrigiert.
Die so als Punktion des Ortes des Plugzeuges modifizierte Sollverzögerung
(17) wird in jedem Augenblick mit dem durch den Beschleunigungsmesser (14) gemessenen Beschleunigungswert mittels
eines Komperators (18) vergl-ichen, der in Abhängigkeit von der
Abweichung zwischen den beiden Beschleunigungswerten arbeitet,
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um einen Regler (19) zu steuern, der auf die Regelungsorgane
für die Bremsen (10) und (101) wirkt, um die Verzögerung des
Flugzeuges auf den Sollwert zurückzuführen.
Fig. 1*· zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung
zur Begelung der Bremsen der Anlage nach Fig. 2, wobei die
Verbindungskette (13), welche das Flugzeug mit der Rolle (12) verbindet, die gleiche wie im vorangegangenen Fall ist.
Die Bewegung der Bolle (12), die bezüglich der des Flugzeuges
wie bei dem vorangegangenen Beispiel umgeformt ist, wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels einer Umkehrkette
(20) bezüglich der Kette (13) korrigiert, so daß die am Ausgang der Kette (20) vorliegende korrigierte Verzögerung mittels eines
Beschleunigungsmessers (21) die Reproduzierung der tatsächlichen Flugzeugverzögerung gestattet.
Diese tatsächliche Verzögerung des Flugzeuges wird mit der Sollverzögerung
(22) in einem Komparator (23) verglichen, der auf einen Regler (24) einwirkt, welcher aie beim vorangegangenen
Ausführungsbeispiel die Regelungsorgane für die Bremsen (10) und (101) steuert.
Es sei beispielsweise der Fall betrachtet, wo die vier Bremsen
(10) und (10·) der Flugzeug-Bremsanlage nach Fig. 2 durch hydraulische
Bremsen gebildet sind. Im Verlauf des Abwickeins des
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Bandes (9) vermindert sich der Radius derart, daß die Drehzahl der Bremse weniger als bei einer Trommel mit konstantem Radius
abnimmt. Andererseits entspricht dem bei gegebenem Bremsmoment wegen der Verminderung des Radius eine größere an das Kabel angelegte
Bremskraft.
Man kompensiert durch zwei bestimmte Maßnahmen die Bremscharakteristik
der hydraulischen Bremsen mit einem Moment, das propor*-
tional dem Quadrat der Winkelgeschwindigkeit ist, wodurch man eine an das Plugzeug angelegte Bremskraft P erhält, die eine
Geschwindigkeitskurve des Plugzeuges mit quasi-konstanter Verzögerung
ergibt.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der umgekehrten kinematischen
Kette (20) gemäß Fig. k.
In diesem Fall wird die Steuerung des Beschleunigungsmessers von der Drehung einer der Trommeln abgenommen, auf die das
Bremsband aufgewickelt ist. Diese Drehung wird durch eine Kupplung (13) mit zwei weiteren Trommeln (14) und (14') übertragen,
auf welche spiralförmig ein Band 28 geringer Stärke aufgewickelt ist. Dieses Band läuft über Umlenkrollen (15) und (I51) zu
einem Verbindungspunkt (27) ,dessen Verschiebung genau der des Flugzeuges ähnlich ist auf Grund einer gleichförmigen Verkleinerung
der geometrischen Elemente der Haupt-Verbindungskette. Die Bewegung
des Punktes (27) wird als Drehung auf eine Rolle (16)
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übertragen, auf der eine nicht dargestellte Beschleunigungsraessungs-Anordnung
bekannter Art angeordnet ist. Ein Gegengewicht!. (X7) erzeugt eine so große Spannung in dem Band, daß sein
Abrollen gewährleistet ist.
In den Pig. 6 und 7 ist eine Anordnung gemäß der Erfindung zur Anpassung des Bremssystems an Plugzeuge mit verschiedenen Massen
und Landegeschwindigkeiten dargestellt.
Diese Anordnung umfaßt eine Trommel (8), die mit einer ersten '
hydraulischen Bremse (25) geringer Leistung ohne Regelorgane verbunden ist, deren Stator im Gleichgewicht angpoudnet ist.
Nach Pig. 7 wird der Stator durch eine Feder (27) in der Gleichgewichtslage
gehalten, welche auf das Mide eines Armes (28)
wirkt und das Bremsmoment ausgleicht.
Das andere Ende der Feder stützt sich auf eine Mutter (29), die
auf einer·mit Gewinde versehenen Spindel (30) sitzt. ä
Das Moment dieser ersten hydraulischen Bremse (25) ist proportionali*/
, d.h. der Geschwindigkeit des Flugzeuges.Die Messung dieses Momentes,d.h. des Geschwindigkeitsparameters des Flugzeuges
erfolgt durch Bestimmung der Gleichgewichtslage des Bremsarmes (28).
9098 A270047 0R1GINAl inspected
Andererseits wird die Drehbewegung der Spindel (30) durch ein Getriebe (3^) gemäß einem zweckmäßig vorher bestimmten Gesetz
von nicht dargestellten Mitteln zur Feststellung der Lage des Flugzeuges, beispielsweise von einem der in der Einleitung erwähnten
Mittel, derart gesteuert, daß die Lage der Mutter (29), welche den Abstützpunkt für die Feder (27) darstellt, eine
Funktion der Lage des Flugzeuges ist.
Die Bewegung des Armes (28) gestattet es somit, die zugeordneten Werte der Parameter der Lage und der Geschwindigkeit des Flugzeuges
zu erhalten.
Die Trommel (8) und die hydraulische Bremse (25) sind mit einer zweiten in Fig. 6 dargestellten hydraulischen Bremse (31)großer
Leistung mit festem Stator gekuppelt, die mit Moment-Hegelungsorganen wie Schiebern (35) versehen ist, welche den Durchgang
der Flüsigkeit zvjischen ihrem Rotor und Stator begrenzt.
Die Lage des Hebelarmes (28) des Gleichgewichtsstators (26) steuert mittels des Zapfens (32) und über eine Servoeinrichtung
(33) die Öffnung der Schieber (35) der Bremse (31) derart, daß die Bremsleistung derselben in Abhängigkeit von den beiden vorerwähnten
Parametern geregelt wird.
Wenn die Masse des Flugzeuges und seine Landegeschwindigkeit gering sind, ist die kleine Bremse (25) ausreichend, um das
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Flugzeug abzubremsen, denn das Brerasmoraent bleibt gering und die
Lage des Hebelarmes veranlasst nicht die Öffnung der Schieber (35) der größeren Bremse (3D.
Wenn dagegen die Masse und Geschwindigkeit des Flugzeugs größer
sind, reicht die kleine Bremse nicht mehr aus. Die kleine Bremse
beschleunigt sich derart, daß ihre Geschwindigkeit*/ und folg-
lieh das Moment O k.A/ so groß wird, daß die Lage des Hebel
armes (28) unter Berücksichtigung der durch den Ort des Abstütz punktee (29) der Feder (27) gegebenen Lage des Flugzeuges auf
der Landebahn zu modifizieren.
Man modifiziert also über den Zapfen (32) und die Servoeinrichtung
(33) die Öffnung der Schieber (35) der großen Bremse (31), welche dann in Aktion tritt, um die Bremswirkung zu verstärken.
Es erfolgt also eine automatische Anpassung der Bremsleistung an die Masse und die Anfangsgeschwindigkeit des Flugzeuges.
Man erhält somit eine Bremsung gemäß einem konstanten Verzö- d
gerungsgesetz für jedes Flugzeug, das sich innerhalb der zugelassenen Massen- und Anfangsgeschwindigkeits-Grenzen hält.
Anstelle von zwei Bremsen kann man auch eine Bremse, deren Stator
im Gleichgewicht ist, mit Schiebern verwenden, die durch den Gleichgewichts-Hebelarra gesteuert werden. Die Schieber v/erden
dann so geregelt, daß die Bremsung eines kleinen Plugzeuges mit
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geringer Öffnung und von großen Flugzeugen mit großer Öffnung vor sich geht. Die Bremsung von Plugzeugen mit einem Zwischengewicht
erfolgt durch dazwischenliegende Öffnungen.
Han kann auch eine digitale Regelung (alles oder nichts) für die
Öffnung der Schieber verwenden und die große Bremse in so viel kleine Bremsen unterteilen, wie Bremsetufen erforderlich sind.
In diesem Falle steuert der Gleichgewichtsstator der ersten Bremse gleichzeitig oder aufeinanderfolgend die Öffnungen der
anderen Bremsen.
Bei dem allgemeinen Schema der Fig. 2 braucht man auch nur eine einzige Bremsanordnung (8) und (10) vorzusehen, während die
andere Bremsanordnung (81), (101) durch einen festen Punkt ersetzt
ist, wobei das Flugzeug sich mittels eines eine Rolle aufweisenden Systems in das Kabel (9) bei (II1) einhängt. Diese Anordnung
führt zu einer doppelten Abrollgeschwindigkeit des Kabels, was es ermöglicht^eine kleinere Bremse vorzusehen. Bei dieser
Anordnung ist die Spannung des Kabels auf beiden Seiten des Flugzeuges gleich.
Fig. (8) zeigt eine Ausführungsform der Trommel mit veränderlichem
Radius gemäß einem vorbestimmten Gesetz. Bei dieser Anordnung behält das Zugband (56) eine konstante Stärke, während
ein Zwischenband (i7) mit veränderlicher Stärke, das mit dem
Zugband (5o) crewickelt ist, die gesuchte Änderung des Radius
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ermöglicht. Die Wicklung dieses Zwischenbandes mit veränderlicher
Stärke erfolgt auf einer Trommel (58), welche in kinematischer Verbindung mit der Haupttrommel (59) steht. Wegen der Veränderung
der Radien der beiden Trommeln ist es notwendig,in der Verbindungskette
ein gleitendes Verbindungsorgan z.B. nach Art einer hydraulischen Kopplungseinrichtung vorzusehen.
Die Ab#4»4wicklung der Bänder ($6) und (57) bei den Bremsvorgängen
des Flugzeuges erfolgt im Sinne der Pfeile*
Die Vorrichtung nach Fig. 8 vermeidet die Zugbänder mit veränderlicher
Stärke, da die Änderung der Stärke bei dem sehr einfach herstellbaren Zwischenband vorgenommen ist, welches keine
Zuglast zu tragen hat.
Fig. 9 zeigt schematisch ein derartiges Zwischenband mit veränderlicher
Stärkejwobei das dickste Ende (60) derselben zur Nabe der Trommel hin angeordnet ist.
Andererseits kann man das gesuchte konstante Verzögerungsgesetz
in einem größeren Bereich mittels einer Trommel mit veränderlichem Radius annähern, auf welche ein Kabel aufgerollt ist.
In diesem Fall erfolgt die Abwicklung mit veränderlichem Radius des Bremsbandes oder -Kabels von einer Trommel mit veränderlichem
Radius wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. Diese weist
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schraubenförmige Stufen oder Nuten auf, die gemäß einer Spirale
gewickelt sind, in der der Polarradius eine Punktion ist, die
durch den Abwicklungswinkel, d.h. durch die Lage des Plugzeuges bestimmt ist. Diese Funktion wird vorher so#berechnet, daß sie
sich dem idealen Bremsgesetz maximal annähert.
-Patentansprüche:-
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Claims (10)
- _ 23 - U80033Pat β η ta nsprüche1· Vorrichtung zum automatischen Bremsen und Anhalten von Fahrzeugen verschiedener Massen und veränderlicher Anfangsgeschwindigkeiten unter Berücksichtigung der maximal zulässigen Verzögerungen, wobei der durchlaufene Weg so kurz wie möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß an das Fahrzeug eine im wesentlichen konstante Bremskraft angelegt ist, deren Wert automatisch seiner Masse und seiner Anfangsgeschwindigkeit entsprechend eingestellt ist, so daß im wesentlichen in allen Fällen ein gleiches vorher bestimmtes Bremsgesetz mit konstanter Verzögerung vorliegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassung des Wertes der an das Fahrzeug in .abhängigkeit von seiner Masse und seiner Anfangsgeschwindigkeit angelegten konstanten M
- Bremskraft durch die Regelung des Bremsmomentes in Abhängigkeit von der Abweichung zwischen den einer Sollbeweguiig entsprechenden kinematischen Werten, welche die Bedingungen maximaler Verzögerung und maximaler auferlegter Halteentfernung beffcLedigen, und den kinematischen Werten der tatsächlichen Bewegung erfolgt.
- 909842/0047
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsgröße der Regelung die Verzögerung des Fahrzeuges ist und daß der Vergleich zwischen dieser und der So11verzögerung vorgenommen wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsgröße der Regelung eine Verzögerungsgröße ist, deren Wert bezüglich der des Fahrzeuges in Abhängigkeit von der Lage desselben modifiziert ist, und daß der Vergleich zwischen der so gemessenen Verzögerung und der Sollverzögerung vorgenommen wird, die in Abhängigkeit von der Lage des Fahrzeuges modifiziert ist·5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsgröße der Regelung eine Verzögerungsgröße ist, deren Wert bezüglich der des Fahrzeuges in Abhängigkeit von der Lage desselben modifiziert ist, und daß der Vergleich zwischen der Sollverzögerung und dem korrigierten Wert der in Abhängigkeit von der Lage des Fahrzeuges gemessenen Verzögerung erfolgt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassung des Wertes der an das Fahrzeug in Abhängigkeit von seiner Masse und909842/0047Anfangsgeschwindigkeit angelegten konstanten Bremskraft durch Regelung des Bremsmomentes mittels der folgenden Bezugsgrößen erfolgt: eine oder mehrere Ortsgrößen, d.h. Größen, die mit dem momentanen Ort des Flugzeuges in Verbindung stehen, ein oder mehrere Größen, die mit der momentanen Geschwindigkeit des Plugzeuges in Verbindung stehen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, welche bei Landebahnbremsen zum Anhalten von Flugzeugen angewandt ist, wo die Bremskraft mit Hilfe hydraulischer Bremsen oder bestimmter Arten ^ elektrischer Bremsen erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwicklung des Bremskabels, an welches sich das Flugzeug anhängt, von einer Trommel mit veränderlichem Radius erfolgt.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß die Abwicklung mit veränderlichem Radius des Bremsbandes dadurch hervorgerufen wird, daß dem Band eine veränderliche Stärke gegeben ist, die in Abhängigkeit von ä der Lage des Flugzeuges derart berechnet ist, daß das ideale Bremsgesetz maximal angenähert wird.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwicklung mit veränderlichem Radius des Bandes gemäß dem gleichen idealen Bremsgesetz mit einem Zugband konstanter Stärke erhalten wird, wobei zwischen909842/0047ORIGINAL IMSPECTEOU80033die Windungen des Letzteren ein Zwischenband mit veränderlicher Stärke gelegt ist, das in Abhängigkeit von der Lage des Flugzeugee "berechnet ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwicklung mit veränderlichem Radius des Bremsbandes oder -Kabels mittels einer Trommel mit veränderlichem Radius erfolgt, welche schraubenförmige Stufen oder Nuten aufweist, die gemäß einer Spirale gewickelt sind, in der der Polarradius eine durch den Abwicklungswinkel, d.h. die Lage des Flugzeuges bestimmte Funktion ist, die vorher im Hinblick auf die maximale Annäherung an das ideale Bremsgesetz berechnet ist.909842/0047ORIGINAL INSPECTED
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