[go: up one dir, main page]

DE1479979A1 - Mundstueck fuer Extruder - Google Patents

Mundstueck fuer Extruder

Info

Publication number
DE1479979A1
DE1479979A1 DE19621479979 DE1479979A DE1479979A1 DE 1479979 A1 DE1479979 A1 DE 1479979A1 DE 19621479979 DE19621479979 DE 19621479979 DE 1479979 A DE1479979 A DE 1479979A DE 1479979 A1 DE1479979 A1 DE 1479979A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
coil
mouthpiece body
extrusion
induction heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621479979
Other languages
English (en)
Other versions
DE1479979B2 (de
Inventor
Lowey Roy E
Schroyer Robert J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Black Clawson Co
Original Assignee
Black Clawson Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Black Clawson Co filed Critical Black Clawson Co
Publication of DE1479979A1 publication Critical patent/DE1479979A1/de
Publication of DE1479979B2 publication Critical patent/DE1479979B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/30Extrusion nozzles or dies
    • B29C48/305Extrusion nozzles or dies having a wide opening, e.g. for forming sheets
    • B29C48/31Extrusion nozzles or dies having a wide opening, e.g. for forming sheets being adjustable, i.e. having adjustable exit sections
    • B29C48/313Extrusion nozzles or dies having a wide opening, e.g. for forming sheets being adjustable, i.e. having adjustable exit sections by positioning the die lips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/07Flat, e.g. panels
    • B29C48/08Flat, e.g. panels flexible, e.g. films

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Mundstück für Extruder Die Erfindung betrifft langgestreckte Follenmundstücke für Extruder, und zwar insbesondere mit Induktions-Heizung versehene Extrudermundstücke. Diese Anmeldung ist eine Ausscheidung aus der USA-Patentanmeldung Nr. 848 301 vom 23. Oktober 1959 auf den Namen Schroyer und andere.
  • Eine Induktionabeheizung ist bisher für Extrudergehäuse, -düsen, -plastizierungszylinder o.dgl. angewandt worden, wo es möglich und auch bequem ist, die Induktionsbeheizungsspule um den zu beheizenden Eisenkörper herum anzuordien. Bei diesen bekannten Anordnungen ist die elektriche spule selbst las hauptsächliche Mittel zu Erzeugung einem Induktionsflusses, wobei auf oinen Teil er Spule agnetflussführungen aufebracht sein können, um einen eine gerin@@ @pedon@ aufweisenden Rückweg für das Magnetfeld @weche Verbesserung des Wirkungsgrades zu schaffen.
  • Bei bestimmten Konstruktionen für Kunstatoffextrudermun@stücken, wie beispielsweise Flachfolien- und Rundfollenmundstücken, ist es unzweckmässig, eti zu erhitzenden Teil durch die Windungen einer Spule zwecks Induzierung eines Flusses zu umgeben. Gemäss der Erfindung ist die den Magnetfluss induzierende Elektrospule neben dem zu erhitzenlen Mundstückkörper angeordnet, und durch die Spule hindurch erstreckt sich eine mlt dem Mundstückkörper in Berührung stehende Flussführung, um den xluss von der spule in die sen Körper hinein zu leiten. Die von der Spule unmittelbar in den zu erwärmenden Körper induzierte Flussmenge ist gemäss der Erfindung, klein verglichen mit der Flussmenge, die durch die Flussführungen geführt wird. Jorzugsweise ist eine Anzahl von einzelnen Spulen neben dem Mundstückkörper mit einer grösseren Anzahl von Flussführungen vorgesehen, die Schenkel haben, die in Anlage an dem Mundstückkörper enden, so dass eine Anordnung geschaffen wird, bei der eine langgestreckte Mundstückausführung erhitzt und auf ihrer gesamten Länge auf einer gleichmässigen Extrusionstemperatur gehalten werden kann.
  • Die Erfindung gewährleistet eine wirksame Isolierung der elektrischen Spule gegenüber dem zu erhitzenden Körper zwecks Schutzes der Spule gegen Erreichen allzu hoher Temperaturen. Dementsprechend ist aber die Erfindung dazu in der Lage, im Mundstückkörper eine Temperatur zu erzeugen, die wesentlich über der Maximaltemperatur liegt, die die elektrische Spule selbst ohne Beschädigung aushalten kann.
  • Ausserdem ist die spule vorzugsweise gegenüber einer unmittelbaren Berührung mit den Flussführungen isoliert, weil die Strömungsführungen selbst bei einer Temperatur arbeiten können, die eine Zerstörung der Harzbestandteile der elelctrischen Spule, und zwar ein Verbrennen derselben, zur Folge haben könnte.
  • Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung beziehen sich auf Folienmundstücke, die bei der Herstellung von ebenen Kunststoffolien entweder als jtberzuu oder als selbsttragende Folie verwendet werden Es ist wünschenswert, dass die Mundstückköpfe für Polienmundstücke eine von Verdickungen freie, glatte Folie mit Lineargeschwindigkeiten in der Grössenordnung von 300 m pro Minute (1000 Fuss pro Minute) oder mehr mit einer Filmdicke, die sich innerhalb eines Bereiches von 1/1000 bis 20/1000 mm (0,25 bis 5/1000 Zoll) bewegen kann. Es ist ausserdem wünschenswert, dass die Dicke und die Geschwindigkeit gleichmässig über die Gesamtbreite des hergestellten Streifens aufrechterhalten werden können, und dies ist nur möglich, wenn innerhalb des Mundstückkörpers eine genau gesteuerte Temperatur aufrechterhalten wird. Die Extrusionstemperaturen können über 3200 C (6000 F) betragen, und dise Temperaturen werden bei der Entwicklung neuer synthetischer Tunstistoffe noch uneliiuend höher. Die Meizeinheiten gemäss der Erfindung erfüllen diese Anforderungen vollständig.
  • Eine Hauptaufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Polienmundstückes mit elektrischer Induktionsbeheizung nach den vorstehend geschilderten Gesichtspunkten.
  • Eine weitere Aufgabe der Krfindung ist die Sch gung einer Induktionsbeheizungseinheit, die insbesondere zur Verwendung in Verbindung mit einer grösseren Anzahl von gleichen Einheiten an Folienmundstücken « geeignet ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Folienmundstückes, das Induktionsheizeinlleiten aufweist, deren elektrische Spulen neben der Mundstückaussenseite angeord;iot sind und durch die hindurch Flussführungen sich erstrecken, um den die Erwärmung bewirkenden ?luss in der gewünschten Weise iu den Mundstückkörper hineinzuleiten.
  • Nochmals eiiie weitere Aufgabe der Erfindung ist die schaffung einer l : lnrgestreckten Mundstückeinheit mit Induktionsbeheizungsspulen mit ausserhalb befindlichen elektrischen Spulen, die wirksam gegenüber der Wärme des Mundstückskörpers und der Flussführungen isoliert sind, um diese Spulen vor einer Zerstörung durch die im Mundstückkörper erzeugte Ilitze zu schützen.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, der Zeichnung und aus den Patentansprüchen, Fig. 1 ist die Vorderansicht eines gemäss der Erfindung ausgebildeten langgestreckten Mundstückes in einem Winkel von 450 oberhalb der lorizontalen, wie sie durch die Linie 1-1 in Fig. 3 gezeigt ist, gesehen. Diese Figur zeigt ausserdem einen Teil einer Abschreckwalze.
  • Fig. 2 ist eine ansicht des Mundstückes gemäss Fig. 1, die die Einzelheiten der Oberseite desselben entlang der in Fig. 3 eingetragenen Linie 2-2 zeigt.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Mundstückkopf und durch einen Teil der mittleren Zuleitung entlang der in Fig. 2 eingetragenen Linie 3-3.
  • Fig. 4 ist eine Stirnansicht eines erfindungsgemässen, abgewandelten Mundstückes mit zugehöriger Heizeinrichtung bei abgenommener Rndplatte.
  • Fig. 5 ist eine Teildraufsicht auf das Mundstück gemäss Fig. 4 und zeigt die Anordnung der beiden zueinander parallelen Satte von Induktionsheizeinheiten.
  • Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer der Induktionsheizeinheiten gemäss Fig. 5.
  • Fig. 7 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 6 gezeigte Induktionsheizeinheit.
  • Gemäss der Zeichnung, die bevorzugte Ausführungsbei spiele der Erfindung zeigt, ist der langgestreckte Mundstückkopf zur Extrusion einer flachen, selbsttragendeii olie in den Fig. 1 und 2 insgesamt mit 10 bezeichnet. Die Folie wird oberhalb einer Abschreckwalze 11, auf der sich die Folie abstützt, extrudiert. Der Mundstückkopf 10 kann auch zur Extrudierung eines überzuges auf die Aussenseite eines sich bewegenden treifens, beispielsweise aus Papier, verwendet werden und kann im Zwischenraum zwischen einem Paar voil einander benachbarten Walzen angeordnet sein. Der Mundstückkopf 10 wird vorzugsweise von dem langgestreckten Ende einer Zuleitung 15 getragen, obgleich anstelle dessen auch eine einstellbare Tragvorrichtung, wie sie insgesamt mit 16 bezeichnet ist, verwendet werden kann, um den Mundstückkopf in einer bestimmten Relativlage gegenüber der Walze 11 zu halten.
  • Gemäss Fig. 3 weist der Mundstückkopf 10 einen Extrusionskörper auf, der einen äusseren Mundstückteil 20 und einen inneren Mundstückteil 21 uxfa. sat, wobei diese beiden Teile aus eisenhaltigem Metall hergestellt und in einer mit 22 bezeichneten Trennebene durch eine Anzahl von Schraubenbolzen 23 miteinander verbunden sind. Die Mundstückteile 20 und 21 bilden miteinander zusammenarbeitende Abschnitte einer quer verlaufenden Hauptmundstückaussparung 25. Die ivuasparung 25 erstreckt eich entlang der Lange des Mundstückes und steht mit einem in der Einlassleitung 15 vorgesehenen Zuführungskannal 26 in Verbindung.
  • Die Mundstückteile 20 und 21 bilden ausserdem einen schmalen Schlitz 30, der mit der Aussparung 25 in Verbindung steht und der daduroh gebildet wird, dass die Teile 20 und 21 an ihren aneinander grenzenden Flächen mit enteprechenden Aussparungen versehen sind. Ale einstellbare Extrusionsdüse ist ein Paar von einander gegenüber ungeordneten Metallippen 32 und 33 vorgesehen, die vorzugsweise lösbar und einstellbar an den Mundattlokteilen 20 und 21 betestigt sind. Diese Düsenlippen bilden einen Extrusionsschlitz 34, der über den Schlitz 30 ilt der aussparung 25 in Verbindung steht. Jede der Lippen 92 und 33 kann mit einer Nut versehen werden, wobei durch diese beiden MUtabschnitte die einander gegenüberliegenden Hälften eines Durchgangskanals 35 für eine Deckelrahmenstange zur Begrenzung der Extrusionsbreite gebildet werden. Eine derartige geeignete Decelrahmenstange ist in der weiter. oben benannten USA-Patentanmeldung auf den Namen Schroyer und andere gezeigt.
  • Zur Erhitzung des Mundstückkopfes einschliesslioh der Mundstückteile 20 und 21, um den Inlialt der Aussparung 25 und des Kanals 30 sowie des Schlitzes 34 auf einer bestimmten hoch liegenden Extrusionstemperatur zu halten, sind mehrere Induktionsheizeinrichtungen vorgesehen, die in den i. 1 und 2 inagesamt mit 40 bezeichnet sind.
  • Sei diesem Ausführungsbeispiel weist jede dieser Einheiten 40 eine flachgewickelte elektrische Heizspule 42 auf, die entlang der ebenen und vorzugsweise bearbeiteten Aussenfläche des Mundstückkörpers verläuft. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Anzahl von Spulen 42, deren jede eine beträchtlich geringere Länge als die Gesamtlänge des Mundstückes aufweist, ausserhalb des Mundstückkörpers angrenzend an die obere ebene Oberfläche 44 des Mundstückkörpers vorgesehen, wie die Fig. 2 und 3 zeigen.
  • Jede der Induktionsheizeinheiten 40 weist ein Paar von ähnlich geformten U-färmigen Flussführungen 45 auf, die aur dünnen Elechen aus einem in starkem t!asse kornorientierton Siliconstahl zusammengesetzt sind. Jede der Flussführungen, die paarweise angeordnet sind hat einen langen Schenkel 48 und einen kurzen Schenkel 49, der auf in Teil der Spule 42 aufliegt, wobei die Enden dieser Schenkel nach unten bis in eine gründliche BerUhrung mit dem Mundstückkörper geführt sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbei spiel sind die inneren kurzen Schenkel 49 nebeneinander mit der Fläche 44 der Teile 20 und 21 neben der Trennebene 22 in Berührung, und die langen Schenkel 48 sind neben der Vorder-und der Rückseite der Teile 20 und 21 entlanggeführt bis zur Berührung mit einem etufenfdrmigen Abschnitt 50 dieser Teile.
  • Die Flussführungen 45 bilden auf diese Art und Weise einen Hohlraum zwischen der Innenfläche der Führung und der daran angrenzenden Oberfläche des Mundstückkörpers, innerhalb desselben sich die Windungen der Induktionsspule befinden. Mit anderen Worten liegen die flussführungen über der Spule, wobei die inneren kurzen Schenkel 49 dieser Führungen durch die mittige Öffnung hindurch verlaufen, die durch die Spule 42 gebildet wird, wahrend die laugen Schenkel entlang der Aussenfläche der Spule verlaufen. Auf diese Weise wird der wärmeerzeugende Induktionsfluss, der von der Spule 42 jeder Heizeinheit 4-0 erzeugt wird, durch die Flussführungen in die Mundstückteile 20 und 21 hineingeleitet, die einen Rückflussweg vom Ende des einen langgestreckten Schenkels zum Ende des anderen langgestreckten Schenkels bilden, so dass in den Mundstückteilen infolge der Wirbelströme und der Hystereseverluste eine Erhitzung hervorgerufen wird.
  • Die langen Schenkel der Flussführungen werden durch Schrauben 53 gehalten und befestigt, während die kurzen Schenkel derselben durch Schraubenbolzen 54 miteinander verbunden sein können. Die Führungen selbst werden vorzugsweise nach unten in feste Berührung mit dem Mundstückskörper gedrückt, und zwar durch sie umgebende, in Längsrlchtung verlaufende Bänder 58 und 59. Diese Bänder werden von Bolzen 60 (i, 1 und 2) getragen, die durch geeignete Öffnungen hindurch verlaufen, die in der Zugstange vorgesehen sind und durch darauf aufgeschraubte muttern 61 festgehalten werden.
  • Die elektrischen Spulen 42 ind vorzugsweise neben den niederen und oberen Aussenflächen der Flussführungen angeordnet, so dass zwischen der Unterseite der Spule und der gegenüberliegenden Oberfläche des zu erwärmenden Körpers ein Zwischenraum freibleibt. Vorzugsweise wird der gesamte Zwischenraum oder zumindest ein Teil desselben durch Isoliereinrichtungen eingenommen, die aus Streifen 65 aus einem Isolierwerkstoff bestehen und die entlang der Oberfläche 44 des Mundstückes angeordnet sind, um die Spule 42 gegenüber übermässigen, im Mundstückkörper entstehenden Temperaturen zu schützen. Bei dem in den Pig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Isolierstreifen 65 derart bemessen, das sie den Gesamtraum zwischen der Unterseite der elektrischen Spule 42 und der gegenüberliegenden Oberfläche 44 der Mundstückteile ausfüllen. Ausserdem sind bei diesem Ausführungsbeispiel zusätzliche Isolierstreifen 66 an den Seiten des Mundstückes vorgesehen, um die erzeugte Wärme in dem Mundstück festzuhalten.
  • Vorzugsweise werden die elektrischen Spulen gegenüber einer unmittelbaren Berührung mit dem Werkstoff der Flussführungen isoliert, und zwar beispielsweise in Form von melireren Windungen oder Lagen eines Glasfaserbanaes 68, das beispielsweise aussen auf die Spulen aufgewickelt sein kann.
  • Diese Glasfaserband bewirkt nicht nur eine wirksame eleXtrische Isolation, wie sie unbedingt erforderlich ist, sondern ist vorzugsweise derart gewählt, dass auch eine unmittelbare Wärmeübertragung von den rlussführungen auf die Spulen und damit ein Verbrennen der Kunstharzbestandteile dieser Spulen verhindert wird.
  • Die Zuleitung 15 wird vorzugsweise ebenfalls induktiv erhitzt, damit innerhalb des Kanals 26 die gewünschte Temperatur aufrechterhalten wird, und zu diesem Zwecke kann diese Zuleitung mit einer in Fig. 3 insgesamt mit 70 bezeichneten Induktionsheizeinheit versehen sein. Diese lIeizeinheit 70 kann gemäss der USA-Patentanmeldung Nr. 110 502 der Anmelderin vom 16. Mai 1961, auf den Namen Kullgren und andere, ausgebildet sein. Demgemäss kann die Heizeinheit 70 eine Spule 71 aufweisen, die die Leitung 15 umgibt und von dieser durch eine Ringsohicht aus Isolierwerkstoff 72 getrennt ist. Eine Mehrzahl von im wesentlichen U-förmigen Flussführungen 73 kann die Spule 71 umgebend und in Umfangsrichtung voneinander getrennt angeordnet sein derart, das ihre inneren Enden mit der Leitung 15 in Berührung stehen.
  • In den Fig. 4 bis 7 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der ein insgesamt fester Mundstückkörper 100 ein Paar von ebenen Flächen 102 und 103 aufweist. Wie Fig. 4 eeigt, weiet der Körper 100 einen mittigen Zuftihrungekanal 105 auf, durch den der Kunststoff zwecks Extrusion durch eine in einer feststehenden Lippe 107 vorgesehene Aussparung 106 zugeleitet wird. Die Lippe 107 bildet einen Extrusionsschlitz 108 mit einer einstellbaren 1'undstücklippe 109.
  • Teine Anzahl von Induktionsheizeinheiten 110 ist sich entlang den Oberflächen 102 und 103 erstreckend vorgesehen, so dass hierdurch zwei parallele Reihen von Ifeizeinheiten gebildet werden. Jede der Heizeinheiten 110 ist mit den anderen Heizeinheiten identisch ; eine dieser Einheiten ist im Schnitt in Fig. 7 dargestellt. Jede der lteizeinheiten 110 weist eine insgesamt U-förmige, aus Blechen zusammengesetzte Flussführung 112 mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Körper 113 und nach unten ragenden Schenkeln 114 und 115 auf, wobei diese Schenkel vorzugsweise gleiche Längen haben.
  • Die. elektriechen IIeizspulen für die Heizeinheiten 110, die aus einem Paar von Heizspuen 120 und 121 bestehen, werden vom Körper 113 Jeder der Flussführungen 112 getragen und erstrecken sioh um diesen herum. Die Spulen 120 und 121 bilden einen Zwischenraum 125 zwischen der Unterseite derselben und der benachbarten Oberfläche 102 bzw, 103 des Mundstückes 100. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind sämtliche Windungen der Spulen 120 und 121 als Torus um aen Körper 113 der Flussführung auf eine Phenolharzisolationsform 126 aufgewunden und sind durch Isolationsabetandsstücke 127 voneinander getrennt. Das Formstück 126 stellt eine Isoliereinrichtung dar, die eine unmittelbare Berührung der Spulen mit dem Kürper der Flusführungen vermeidet. Die Spulen können entweder in Reihe oder parallel zueinander geschaltet werden, je nach der zur Verüfung stehenden Spannung, und werden vorzugsweise an eine 60 JIertz-Speisequelle angeschlossen.
  • Zur Isolierung der Spulen gegenüber einer Ubermiesigen Temperatur sind der Zwischenraum 125 und ein Isolierstoffstreifen 130 aue Isolierwerkstoff vorgesehen, wobei je einer dieser streifen für jede der in Fig. 6 ersichtlichen Heizeinrichtungen 110 vorgesehen ist. Die Flussführungen 112 der Einheiten 110 werden mit den Oberflächen 102 und 103 in inniger berührung gehalten durch die Ilaltejoche 1350 Die Schenkel können kurze, seitlich angeschweisste Blöcke 136 aufweisen, die mit den Fussplatten 138 der Joche 135 in BerUhrung stehen. Die Platten 138 sind miteinander durch eine tange 139 verbunden, und die Stange wird ihrerseits durch Kappenschrauben 140 nach unten in Richtung auf das Mundstück gedrückt.
  • Durch die Erfindung wird demgemäss eine Kombination aus langgestreckten Follienpressmundstücken und Beizeinheiten geschaffen, die einfach aufgebaut ist und elektrische Spulen aufweist, die neben einem Teil der zu erhitzenden Oberfläche angeordnet sind. Die Flussführungen wirken eine Ausrichtung des Ileizflusses wie gewünscht entlang der Längserstreckung des Mundstückkörpers, so dass eine wirksame Iieizanordnung geschaffen wird, durch die innerhalb des Mundstückkörpers hohe Arbeitstemperaturen aufrechterhalten werden.
  • Die beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung, auf die aber die Erfindung nicht beschränkt sein soll. Es sind vielmehr Abwandlungen dieser Ausführungsformen möglich, ohne dass dabei der in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfindungsgedanke verlassen wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche (1.) Langgestrecktes Extrusierungsmundstück zur Iterstellung v Folien mit einem langgeetreckten Mundstückkörper, mit einer Bxtrusionsaußsparung und einer Extrusionsöffnung zur Erzeugung einer Folie aus Kunststoff, die sich praktisch über die gesamte Länge des Mundstückkörpers erstreckt, und mit einer Anzahl von Ileizeinlieiten für den Mundstückkörper, um den darin enthaltenen Kunststoff und den in der Extrusionsöffnung befindlichen Kunststoff auf einer bestimmten Extrusionstemperatur zu halten, gekennzeichnet durch eine Anzahl von im wesentlichen U-förmigen Flussführunge, deren Länge beträchtlich geringer ist als die Länge des Mundstückkörpers und die mit nach innen abgebogenen Schenkeln versehen sind, die in fester Anlage mit dem Mundstückkörper in einer Anzahl von in Längsrichtung gegeneinander versetzten Stellen entlang der Gesamtlänge des Mundstüokkörpers befestigt sind, um den die Erwärmung bewirkenden Fluss über den Mundstüokkörper zu verteilen, wobei für jede der Heizeinheiten eine elektrische Induktionsheizspule vorgesehen ist, deren Windungen über die zugehörige Fluesführung hinweg verlaufen, und wobei jede dieser Spulen im Abstand sowohl von dem Mundstückkörper als auch von den Flussführungen gehalten ist. so dass eine unmittelbare metallische Berührung mit der elektrischen Spule, durch die eine Zerstörung derselben hervorgerufen werden könnte, vermieden wird.
  2. 2. Mundstück nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Isolierstreifen in dem Zwischenraum zwischen der Induktionsheizspule und dem Mundstückkörper eur Isolierung der Spule gegenüber den im Mundstückkörper induzierten hohen Temperaturen.
  3. 3. Mundstück nach Anepruoh 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine verhältnismässig dünne Wärmeisolation zwischen der elektrischen Spule und der Fluesführung zur Isolierung der Spule gegenüber einer unmittelbaren Berührung mit der Flussführung.
  4. 4. Mundstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, das die U-förmigen Flussführungen einen Hohlraum zwischen der Innenfläche des Mundstückkörpers und der benachbarten fläche des Extrudergehäuses bilden und dass ein Teil der Induktionsheizspule von diesem liohlraum aufgenommen wird und eine geschlossene Schleife um die Flussführung herum bildet.
DE19621479979 1962-10-11 1962-10-11 Heizvorrichtung fuer eine breitschlitzduese Pending DE1479979B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0069191 1962-10-11

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1479979A1 true DE1479979A1 (de) 1969-03-06
DE1479979B2 DE1479979B2 (de) 1971-02-25

Family

ID=6976196

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19621479979 Pending DE1479979B2 (de) 1962-10-11 1962-10-11 Heizvorrichtung fuer eine breitschlitzduese

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1479979B2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3006566A1 (de) * 1980-02-21 1981-08-27 Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich Verfahren zur regelung der foliendicke von in flachfolien-extrusionsanlagen hergestellten flachfolien
DE3523929A1 (de) * 1984-07-28 1986-01-30 E. Blum GmbH & Co, 7143 Vaihingen Induktiv erhitzbare vorrichtung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4032792C2 (de) * 1989-11-02 2000-03-09 Blum Gmbh & Co E Induktiv erhitzbare Vorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3006566A1 (de) * 1980-02-21 1981-08-27 Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich Verfahren zur regelung der foliendicke von in flachfolien-extrusionsanlagen hergestellten flachfolien
DE3523929A1 (de) * 1984-07-28 1986-01-30 E. Blum GmbH & Co, 7143 Vaihingen Induktiv erhitzbare vorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE1479979B2 (de) 1971-02-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3505256C2 (de) Vorrichtung zum berührungsfreien Führen von Warenbahnen, insbesondere Metallbändern, mittels eines Gasmediums
DE1479979A1 (de) Mundstueck fuer Extruder
DE890804C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Haerten und Vergueten von Metallbaendern und -blechen
DE3138011A1 (de) Doppelbandpresse
DE1003946B (de) Walze zum Bearbeiten von Kautschuk, Kunststoff u. dgl.
EP0637897B1 (de) Vorrichtung zum induktiven Längsfelderwärmen von flachem Metallgut
DE887085C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken
DE841180C (de) Gluehkopf fuer elektro-induktives Erhitzen
DE2812466A1 (de) Isoliermaterial fuer hochspannungsgeraete o.dgl.
EP0008423B1 (de) Anordnung zur Wärmebehandlung eines länglichen Bleches
DE968717C (de) Vorrichtung zum induktiven Erhitzen von Werkstuecken
DE4420564C2 (de) Spannverband eines Stromrichters zur Flüssigkeitskühlung elektrischer Bauelemente
DE901060C (de) Verfahren und Vorrichtung zum ein- oder mehrseitigen induktiven Oberflaechenhaerten von Werkstuecken, wie Blechen, Platten u. dgl.
DE856932C (de) Induktor zur partiellen, linienfoermigen Beheizung
DE1038208B (de) Im Innern von verhaeltnismaessig duennwandigen Stahlwalzen, insbesondere von Kalanderwalzen, untergebrachte elektrische Heizeinrichtung
DE964082C (de) Induktionseinrichtung zur Haertung von Messerschneiden od. dgl.
DE921400C (de) Induktionsheizeinrichtung zum einseitigen Gluehen und Haerten von Panzerplatten
DE421619C (de) Elektrische Maschine, bei welcher die Kuehlluft in miteinander in Verbindung stehenden Kanaelen der geblaetterten Eisenmasse zirkuliert
DE1679998C3 (de) Vorrichtung zum Aufheizen einer durchlaufenden Warenbahn, insbesondere thermoplastischen Warenbahn
DE952288C (de) Wicklungsverbindung, insbesondere fuer Hoechstleistungs- und Hoechstspannungstransformatoren
DE811470C (de) Kuehlvorrichtung fuer gewoelbte, insbesondere halbzylindrische Druckplatten
DE767149C (de) Ein- oder mehrwindige, hochfrequenzgespeiste Induktionsspule zum fortschreitenden Erwaermen, insbesondere zum Oberflaechenhaerten metallischer Werkstuecke
DE1488226B2 (de) Stirnseitige Wicklungsrandisolation für zylindrische Wicklungen
DE898061C (de) Vorrichtung zum elektro-induktiven Erhitzen von metallischen Werkstuecken
AT276280B (de) Vorrichtung zum stufenweisen Kühlen von warmgewalzten Brammen, Knüppeln od. dgl.