DE1479855C - Vorrichtung zum selbsttätigen Aussortieren der von der Sollbreite abweichenden quergeförderten flachliegenden Schlauchabschnitte in Sackmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Aussortieren der von der Sollbreite abweichenden quergeförderten flachliegenden Schlauchabschnitte in SackmaschinenInfo
- Publication number
- DE1479855C DE1479855C DE1479855C DE 1479855 C DE1479855 C DE 1479855C DE 1479855 C DE1479855 C DE 1479855C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- photodiodes
- thyratron
- hose
- photodiode
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 5
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 8
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 4
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 3
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 3
- 230000029142 excretion Effects 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 2
- 230000002829 reductive effect Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000000151 deposition Methods 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000011514 reflex Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 230000007480 spreading Effects 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 210000003371 toe Anatomy 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbst- breite zu vergleichen und bei Überschreiten bzw.
tätigen Aussortieren der von der Sollbreite abwei- Unterschreiten derselben Maßnahmen zu treffen, die
chenden quergeförderten flachliegenden Schlauch- verhindern, daß die abnormalen Werkstücke entabschnitte
vor der Bodenlegestation einer Maschine weder den Arbeitsablauf stören oder fehlerhafte
zum Herstellen von Säcken mit gefaltetem Boden. 5 Kreuzbödensäcke zur Folge haben.
Aus einer Ringdüse stranggepreßte und mittels eines Versuche, die bekannten Maschinen entsprechend inneren Überdruckes je nach Erfordernis aufgeweitete den Breitenschwankungen der zu verarbeitenden und anschließend flachgelegte Kunststoffschläuche Schlauchabschnitte anpassungsfähig zu machen, haben haben erfahrungsgemäß verhältnismäßig große Brei- nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt oder sich tentoleranzen, die durch die Schwierigkeit der Ein- io als so aufwendig erwiesen, daß sie wirtschaftlich nicht regulierung des inneren Überdruckes bedingt sind. gerechtfertigt werden können. Erfindungsgemäß wer-Da der Kunststoff nach dem Strangpressen abgekühlt den demgegenüber die geschilderten Schwierigkeiten und damit verfestigt wird und der Ausweitungsgrad bei einer Maschine der eingangs beschriebenen Art bei einem gegebenen inneren Überdruck von dem dadurch vermieden, daß sie in Transportrichtung beGrad der Verfestigung abhängt, bilden die Tempe- 15 wegbare Anschläge für eine der Schlauchabschnittraturen des Kunststoffes sowie der Innen- und Außen- längskanten, vorzugsweise die in Transportrichtung luft wesentliche Einflußgrößen, die leicht zu Unregel- vordere Kante und eine den Schlauchabschnittlängsmäßigkeiten führen können, insbesondere da das Er- kanten zugeordnete, auf eine minimale und eine gebnis einer Regulierung erst an dem flachgelegten . maximale Sollbreite einstellbare,, fotoelektrische Ab-Schlauch feststellbar ist. ao taststation aufweist, die mit einer elektromagnetisch
Aus einer Ringdüse stranggepreßte und mittels eines Versuche, die bekannten Maschinen entsprechend inneren Überdruckes je nach Erfordernis aufgeweitete den Breitenschwankungen der zu verarbeitenden und anschließend flachgelegte Kunststoffschläuche Schlauchabschnitte anpassungsfähig zu machen, haben haben erfahrungsgemäß verhältnismäßig große Brei- nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt oder sich tentoleranzen, die durch die Schwierigkeit der Ein- io als so aufwendig erwiesen, daß sie wirtschaftlich nicht regulierung des inneren Überdruckes bedingt sind. gerechtfertigt werden können. Erfindungsgemäß wer-Da der Kunststoff nach dem Strangpressen abgekühlt den demgegenüber die geschilderten Schwierigkeiten und damit verfestigt wird und der Ausweitungsgrad bei einer Maschine der eingangs beschriebenen Art bei einem gegebenen inneren Überdruck von dem dadurch vermieden, daß sie in Transportrichtung beGrad der Verfestigung abhängt, bilden die Tempe- 15 wegbare Anschläge für eine der Schlauchabschnittraturen des Kunststoffes sowie der Innen- und Außen- längskanten, vorzugsweise die in Transportrichtung luft wesentliche Einflußgrößen, die leicht zu Unregel- vordere Kante und eine den Schlauchabschnittlängsmäßigkeiten führen können, insbesondere da das Er- kanten zugeordnete, auf eine minimale und eine gebnis einer Regulierung erst an dem flachgelegten . maximale Sollbreite einstellbare,, fotoelektrische Ab-Schlauch feststellbar ist. ao taststation aufweist, die mit einer elektromagnetisch
Aus der deutschen Patentschrift 536 456 ist bei steuerbaren Sortierweiche gekoppelt ist. ..^
einer Ablegevorrichtung für bedruckte Bogen eine Es ist vorteilhaft, daß für zu breite und zu schmale (ft
sich auf und ab bewegende Weiche bekannt, durch Schlauchabschnitte je eine Weiche vorgesehen ist. In
die die Bogen je einzeln in zwei verschiedene Förder- die erstmals auf eine andere Schlauchbreite umge-
strecken gelangen, wobei die Steuerung der Weiche as stellte Maschine müssen dann nur die zugehörigen
von einer Welle der Maschine aus erfolgt, deren Um- Schlauchabschnitte eingelegt werden, was den Arbeits-
drehungszahl in einem stets gleichen Verhältnis zur ablauf in der Maschine verkürzt, weil die nicht pas-
Vorschubgeschwindigkeit der Papierbahn steht. senden Werkstücke nicht nochmals ausgeschieden zu
In der britischen Patentschrift 681 000 ist ein Ver- werden brauchen, was jedesmal eine Lücke im Ar-
fahren zum Besäumen der Kanten einer kontinuier- 30 beitsablauf hervorruft.
lieh vorbewegten Materialbahn beschrieben, bei dem Die fotoelektrische Abtaststation besteht zweckdie
Stellung der Besäumvorrichtung automatisch in mäßigerweise aus Fotodioden zur Abgabe der Ist-Übereinstimmung
mit Breitenunterschieden in der durchgangssignale, denen Zeitscheiben zum An- oder
Materialbahn eingestellt werden soll. Dies geschieht Abschalten im Zeitpunkt des Solldurchgangs zugemit
Hilfe einer der Besäumvorrichtung im Kanten- 35 ordnet sind. Zum Feststellen zu breiter Schlauchbereich
der Bahn vorgeschalteten fotoelektrischen abschnitte ist vorteilhafterweise die eine Fotodiode
Abtastvorrichtung, die durch die Bahnkante beein- durch die zugeordnete Zeitscheibe unmittelbar nach
flußt wird und bei Breitenänderung der Bahn ein dem Solldurchgang der Hinterkante des breitesten
Signal zur Verstellung der Besäümvorrichtung abgibt. innerhalb der Toleranzgrenze liegenden Schlauch- ;
Die in Maschinen zum Herstellen von Kreuzboden- 4° abschnittes einschaltbar und bei Abdunkelung ein
säcken aus quergeförderten Schlauchabschnitten, die Signal abgebend ausgebildet. Zum Feststellen zu :
aus den soeben beschriebenen Kunststoffschläuchen schmaler Schlauchabschnitte ist zweckmäßigerweise
hergestellt sind, in die Schlauchabschnitte eingreifen- die andere Fotodiode durch die zugeordnete Zeit-:
den rotierenden Spreizvorrichtungen sind, so ausge- scheibe unmittelbar vor dem .Solldurchgang der
bildet, daß sie nacheinander unter die vorderen und 45 Hinterkante des schmälsten innerhalb der Toleranzhinteren Dreiecktaschen gelangen, die sich bei der grenze liegenden Schlauchabschnittes abschaltbar.
Bodenlegung bilden, wodurch diese Dreiecktaschen und bei Belichtung ein Signal abgebend ausgebildet,
ausgerichtet werden. Die hierzu dienenden Schuhe an Die Erfindung ist in der nachstehenden BeschreidenSpreizern
sind derSoIIschlauchbreite entsprechend bung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in
eingestellt. An einem zu breiten Schlauchabschnitt'50 denen eine Abtaststation und die Schaltung schemahaben
die vorderen und hinteren Dreiecktaschen tisch dargestellt sind. Die Zeichnungen zeigen in
einen zu großen Abstand voneinander, so daß die Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Folge Spreizerschuhe die Diagonalfalzkanten der hinteren quer durch die Abtaststation geförderter Schlauch-Dreiecktaschen nicht mehr erreichen und somit keine abschnitte in Draufsicht, ώ,
ausrichtende Wirkung ausüben können. Diese Eck- 55 F i g. 2 einen in einer ersten Stellung in der Abtasteinschläge können sich daher schieflegen, was zu unari- station befindlichen Schlauchabschnitt in Draufsicht sehnlichen Kreuzbodensäcken führt. Noch schlimmer in gegenüber F i g. 1 vergrößerter, bis auf kleine Auswirkt es sich aber aus, wenn die Schlauchabschnitte schnitte abgebrochener Darstellung in natürlicher zu schmal sind. Dann finden die Ausrichtewerkzeuge Größe, ,
keinen Platz und überbeanspruchen die Diagonalfalz- 60 Fig. 3 den Schlauchabschnitt nach Fig. 2 in einer kanten .der Dreiecktaschen, was zu Schwächungen zweiten Stellung in der Abtaststation, ;, oder gar zu Zerstörungen führt. Eine weitere Folge F i g. 4 ein Schaltschema der Aussortiervorrichtung. " der Breitenabweichung der Schlauchabschnitte sind Die in F i g. 1 teilweise abgebrochen dargestellten verschieden lange Kreuzboden, auf die wiederum die Schlauchabschnitte 1 bis 5 bewegen sich in Querlage der Sollänge entsprechend abgeschnittenen Boden- 65 in Transportrichtung 6 in eine nicht dargestellte Sack-' deckblätter nicht passen. herstellmaschine. Die Schlauchabschnitte liegen auf
einen zu großen Abstand voneinander, so daß die Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Folge Spreizerschuhe die Diagonalfalzkanten der hinteren quer durch die Abtaststation geförderter Schlauch-Dreiecktaschen nicht mehr erreichen und somit keine abschnitte in Draufsicht, ώ,
ausrichtende Wirkung ausüben können. Diese Eck- 55 F i g. 2 einen in einer ersten Stellung in der Abtasteinschläge können sich daher schieflegen, was zu unari- station befindlichen Schlauchabschnitt in Draufsicht sehnlichen Kreuzbodensäcken führt. Noch schlimmer in gegenüber F i g. 1 vergrößerter, bis auf kleine Auswirkt es sich aber aus, wenn die Schlauchabschnitte schnitte abgebrochener Darstellung in natürlicher zu schmal sind. Dann finden die Ausrichtewerkzeuge Größe, ,
keinen Platz und überbeanspruchen die Diagonalfalz- 60 Fig. 3 den Schlauchabschnitt nach Fig. 2 in einer kanten .der Dreiecktaschen, was zu Schwächungen zweiten Stellung in der Abtaststation, ;, oder gar zu Zerstörungen führt. Eine weitere Folge F i g. 4 ein Schaltschema der Aussortiervorrichtung. " der Breitenabweichung der Schlauchabschnitte sind Die in F i g. 1 teilweise abgebrochen dargestellten verschieden lange Kreuzboden, auf die wiederum die Schlauchabschnitte 1 bis 5 bewegen sich in Querlage der Sollänge entsprechend abgeschnittenen Boden- 65 in Transportrichtung 6 in eine nicht dargestellte Sack-' deckblätter nicht passen. herstellmaschine. Die Schlauchabschnitte liegen auf
Es stellt sich daher die Aufgabe, die Breite von in ebenfalls nicht dargestellten Transportbändern und
Bewegung befindlichen Werkstücken mit einer Soll- werden von diesen gegen Anschläge 7 und 8 geför-
dert, die an etwas langsamer laufenden, ebenfalls nicht dargestellten Ketten befestigt sind. Auf diese
Weise werden die Schlauchabschnitte normalerweise durch Anliegen ihrer vorauslaufenden einen Seitenkante an den Anschlägen genau ausgerichtet, so daß
sie eine exakte Lage zur Maschine und damit zu den weiteren Bearbeitungsstationen einnehmen. In ausgerichteter
Stellung durchlaufen die Schlauchabschnitte die Abtaststation, die durch fünf Lichtschranken mit
Fotodioden Λ, B, C, D und E gebildet wird. Innerhalb
der zu breiten und zu schmalen Schlauchabschnitte liegt der Toleranzbereich der in der Maschine
verarbeitbaren Schlauchabschnittbreiten, der einen Bereich von bis zu ±1,5 mm umfaßt und beim
Abtasten· der Hinterkanten der mit geringem Abstand aufeinanderfolgenden Schlauchabschnitte berücksichtigt
werden muß. Die Schlauchabschnitte durchlaufen die Abtaststation beispielsweise mit einer Geschwindigkeit
von 120 Stück pro Minute, d: h., die Maschinentaktzeit je Werkstück beträgt in dem Fall
nur Va Sekunde. Die Maschine kann breitere und schmalere Schlauchabschnitte verarbeiten. In F i g. 1
sind Schlauchabschnitte mit der maximal zu verarbeitenden Breite dargestellt, bei denen sich zwischen den
Schlauchabschnitten nur Abstände von beispielsweise 20 mm ergeben. Bei einem Abstand von beispielsweise
760 mm zwischen aufeinanderfolgenden Anschlägen?, 8 ergibt sich bei 120 Schlauchabschnitten
pro Minute eine Transportgeschwindigkeit von
760
120
60
60
= 1520 mm/s = 1,52 m/s.
Der sich bei der Verarbeitung der, wie dargestellt, breitesten Schlauchabschnitte von beispielsweise
740 mm ergebende Zwischenraum zwischen zwei Schlauchabschnitten von 20 mm wird dabei in
= 0,013 s = 13 ms
152U
durchlaufen.
durchlaufen.
Das schraffierte Rechteck Γ im unteren Teil der Fig. 1 stellt die Strecke dar, welche die Schlauchabschnitte
durchlaufen, während eine Zeitscheibe I (Fig. 4) einen Schalter 9 geschlossen hält. In der
Darstellung nach F i g. 1 ist die Schlauchvorderkante 10 des Schlauchabschnittes 3 gerade an dem Punkt
der Vorrichtung angelangt, an dem zu diesem Zeitpunkt der Schalter 9 geschlossen wird, und zwar bei
in der Sollage befindlicher, d. h. an den Anschlägen 7,8
anliegender Vorderkante 10. Die die Schlauchvorderkante 10 rechts und links der Anschläge 7 und 8 abtastenden Fotodioden A und B sind so angeordnet,
daß sie in diesem Augenblick durch die zwischen sie und die Lichtquellen tretende Schlauchabschnittvorderkante
so weit abgedeckt sind, daß sie gerade ihren kritischen Dunkelwert erreicht haben. Die die
Schlauchabschnitthinterkante 11 abtastende Fotodiode D ist so angeordnet, daß sie in diesem Augenblick
durch die Schlauchabschnitthinterkante so weit freigegeben worden ist, daß sie gerade ihren kritischen
Helligkeitswert erreicht hat.
Die elektrischen Größen, zu denen eine Fotodiode geschaltet ist, und die Lichtquelle werden so gewählt,
daß die Fotodiode bereits ihren kritischen, d. h. wirksamen Dunkel- bzw. Helligkeitswert erreicht, wenn
das Fotoauge beispielsweise zu 6O°/o abgedeckt oder freigegeben ist. Dies hat seinen Vorteil darin, daß die
Grenzlinie, an der der betreffende Helligkeits- oder Dunkelwert erreicht ist, im mittleren Bereich des
Fotoauges liegt, in welchem aus rein geometrischen Gründen die Änderung der abgedeckten oder freigegebenen
Fläche des kreisförmigen Fotoauges unter der Voraussetzung einer sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit
über das Auge bewegenden Abdeckfläche am größten ist. .
Etwaige Toleranzen bezüglich des wirksamen Dunkel- bzw. Helligkeitswertes bedingen im mittleren
ίο Bereich des Fotoauges somit geringste Toleranzen in bezug auf die Lage der Kante der abdeckenden bzw.
freigebenden Fläche in Bewegungsrichtung und damit die größtmögliche Genauigkeit des Meßergebnisses.
Die Länge des Rechteckes Γ ist in Fig. 1 beispiels-IS
weise gleich dem halben Abstand aufeinanderfolgender Anschläge 7, 8, was bedeutet, daß die Zeitscheibe
I den Schalter 9 während einer halben Taktzeit geschlossen hält. Da sich die Schaltvorgange je
Werkstück wiederholen müssen, dreht sich die.Zeitscheibe je Maschinentakt einmal. Daraus ergibt sich,
daß der Schalter 9 während des restlichen halben Maschinentaktes geöffnet ist. -
Das schraffierte Rechteck ΙΓ im unteren Teil der."
Fig. 1 stellt die Strecke dar, welche die Schlauchabschnitte
durchlaufen, während eine Zeitscheibe II (Fig.4) einen Schalter 12 geschlossen hält. Aus der
Darstellung in F i g. 1 ergibt sich, daß der Schalter 12 bereits geschlossen ist, während die Schlauchabschnitte
in die Abtaststation einlaufen, und daß er erst geöffnet wird, nachdem die Zeitscheibe I den
Schalter 9 (s. Rechteck Γ in Fig. 1) bereits eine kurze Zeitspanne lang geschlossen hat. Für den Beginn
des Schließens des Schalters 12 durch die Zeitscheibe II ist maßgebend, daß der Schalter 9 durch
die Zeitscheibe I vom letzten Takt her schon wieder geöffnet worden ist, damit keine rückwärtige Überschneidung
eintritt.
Die Fotodiode C ist so angeordnet, daß sie von dem Schläuchabschnitt 3 in der in F i g. 1 dargestellten
Stellung noch völlig abgedeckt ist. ;
Die Fotodiode E befindet sich, wie nur in F i g. 1 dargestellt ist, im mittleren Bereich der Abtaststation.
Die Funktion der Fotodioden A, B und D sei an Hand von F i g. 2 näher erläutert. Der Schlauchabschnitt
3 befindet sich in Fig. 2 in der gleichen Stellung, in der er auch in F i g. 1 dargestellt ist. Die
Fotodioden A und B sind durch die vorauslaufende, an den Anschlägen 7 und 8 anliegende Vorderkante
10 so weit abgedeckt, daß sie ihren kritischen Dunkelwert gerade erreicht haben. Sollte der Fall eingetreten
sein, daß der Schlauchabschnitt infolge Fehlanlage nicht bis gegen die Anschläge 7 und 8 mit
seiner Vorderkante 10 gelangt ist, sondern sollten durch Schräglage entsprechend den strichpunktierten
55. Linien 10' oder 10" die Fotodiode A oder die Fotodiode B oder durch einfaches Zurückbleiben ohne
Schrägstellung beide Fotodioden A und B in dem
dargestellten Augenblick des Schließens des Schalters 9 durch die Zeitscheibe I (s. das Rechteck Γ in
Fig. 2) nicht so weit abgedeckt sein, so haben sie einen anderen Stromdurchgang als im Normalfall.
Die Fotodioden A und B lassen sich daher innerhalb einer Schaltung zum Auslösen einer Weiche zum
Ausscheiden nicht vorschriftsmäßig ausgerichteter Werkstücke verwenden.
Da sich bei vorschriftsmäßig ausgerichtetem Schlauchabschnitt Abweichungen seiner in Laufrichtung
liegenden Breite an seiner Hinterkante zeigen
5 6
und gewisse geringe Abweichungen innerhalb eines Die Tatsache, daß beide Schalter 9 und 12 zur
zulässigen, d. h. in der Sackherstellmaschine nicht zu Auslösung einer Weiche geschlossen sein· müssen,
Störungen führenden Toleranzbereiches liegen, sind stellt weiter sicher, daß der Helligkeitswert, den die
in F i g. 2 und 3 zwei Schlauchhinterkanten H1 und im Falle eines zu schmalen Schlauchabschnittes
11., im Abstand der zulässigen Breitentoleranz ein- 5 infolge eines Helligkeitswertes wirksam werdende
gezeichnet worden. Zu erwartende schmälste Fotodiode C sofort nach einer weiteren Freigabe
Schlauchabschnitte enden an der strichpunktierten durch die Hinterkante H1 eines zulässig schmalen
Linie H1. und zu erwartende breiteste Schlauch- Schlauchabschnittes gemäß Fig. 3 einnimmt, nach
abschnitte enden an der strichpunktierten Linie H2,. dem öffnen des Schalters 12 durch die Zeitscheibe II
Die Fotodiode D ist so angeordnet, daß sie von dem io keine Auslösung einer Weiche bewirkt, was wiederum
breitesten zulässigen Schlauchabschnitt, d. h. von der zu einer Fehlausscheidung führen würde. Die Zeitnachlaufenden
Hinterkante H2 im in Fig. 2 dar- spanne, die zwischen dem Einschalten der Zeitgestellten
Augenblick des Schließens des Schalters 9 scheibe I und dem danach erfolgenden Abschalten
durch die Zeitscheibe I so weit freigegeben worden der Zeitscheibe II liegt, muß demnach so bemessen
ist, daß die Fotodiode ihren kritischen Helligkeits- 15 sein, daß die zu erwartenden Abweichungen in der
wert gerade erreicht hat. Ein breiterer Schlauch- Schlauchbreite, die rund ±5 mm betragen, verminabschnitt
würde die Fotodiode D in diesem Augen- dert um die oben angegebenen zulässigen Breitenblick
weiter abdecken, so daß die Fotodiode einen abweichungen von ±1,5 mm, während dieser Zeit
anderen Stromdurchgäng aufweist, der in einer Schal- erfaßt werden können, d.h., daß die Zeitspanne so
tung zum Auslösen einer Weiche zum Ausscheiden ao zu bemessen ist, daß die Schlaüchabschnitte in dieser
zu breiter Schlauchabschnitte verwendet werden kann. Zeit mindestens 5 —1,5 = 3,5 mm vorbewegt werden
F i g. 3 zeigt die in F i g. 2 dargestellten Schlauch- können. Bei einem Durchsatz von 120 Schlauchabschnitte
3 und 4 in einem etwas späteren Zeitpunkt, abschnitten pro Minute und einem Abstand zwischen
und zwar beim öffnen des Schalters 12 (Fig. 4) zwei aufeinanderfolgenden Schlauchabschnittvorderdurch
die Zeitscheibe II, wie durch das Rechteck ΙΓ 35 kanten von 760 mm sind hierfür nur 2,3 mm erforin
Fig. 3 erkennbar ist, mit deren Vorderkante die derlich. Während dieser kurzen Zeit erfolgt die Ab-Schlauchabschnittvorderkante
10 im Gegensatz zu tastung der Schlauchabschnitthinterkante sowohl auf der Darstellung in F i g. 2 nunmehr fluchtet. " zu breite als auch auf zu schmale Schlauchabschnitte.
Die Fotodiode C ist so angeordnet, daß sie durch ' Die Ausschaltung des Schalters 12 stellt aber
den schmälsten zulässigen Schlauchabschnitt, d. h. 30 weiterhin sicher, daß die durch einen Dunkelwert
durch die nachlaufende Hinterkante H1. im Moment wirksam werdende. Fotodiode D rechtzeitig unwirkdes
öffnens des Schalters 12 durch die Zeitscheibe II sam gemacht wird, damit nicht der Dunkelwert, den
noch so weit abgedunkelt ist, daß die Fotodiode ihren sie durch die alsbaldige Überdeckr·*? durch die Vor-Dunkelwert
aufweist. Im Fall eines unzulässig derkante des nächsten Schlauchabschnittes 4 erhält,
schmalen Schlauchabschnittes würde beispielsweise 35 die Weiche auslöst, was weiterhin vermieden werden
die Kante H1; die Fotodiode C schon so weit frei- muß.
gegeben haben, daß die Fotodiode ihren Helligkeits- Die letztere Bedingung ist das Kriterium für den
wert besitzt und somit einen abweichenden Strom- Zeilpunkt des öffnens des Schalters 12 durch die
durchgang aufweist, der in einer Schaltung zum Aus- Zeitscheibe II. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
lösen einer Weiche zum Ausscheiden zu schmaler 40 wird der Schalter 12 7 ms nach dem Schließen des
Schlauchabschnitte verwendet werden kann. Schalters 9 durch die Zeitscheibe I geöffnet, was einer
: Der nachfolgend an Hand der F i g. 4 durchgeführ- Laufstrecke von 10,6 mm entspricht. Bei dem vor-
ten Beschreibung der Schaltung und der weiteren liegend angenommenen Mindestnennabstand von
Elemente der Aussortiervorrichtung soll darin vor- 20 mm zwischen den Schlauchabschnitten bei der
gegriffen werden, daß festgestellt wird, daß keine der 45 Verarbeitung der.größten Nennbreite ergibt dies
Fotodioden vor dem Schließen des Schalters 9 durch einen Sicherheitsabstand zwischen der nachfolgenden
die Zeitscheibe I und nach dem öffnen des Schalters . Schlauchabschnittvorderkante und der Dunkelwert-
12 durch die Zeitscheibe II, also außerhalb des durch grenzlinie der Fotodiode D von 9,4 mm oder zeitlich
die Überdeckung; der Rechtecke/' und I" gekenn- von 13 —7 = 6ms, wobei 13 ms die Durchlaufzeit
zeichneten räumlichen und zeitlichen Bereiches, einen 50 von 20 mm darstellen, wobei entsprechend der Be-
Schaltvorgang auslösen kann. Dies stellt beispiels- Schreibungseinleitung eine Geschwindigkeit von
weise durch den Einschaltvorgäng des Schalters 9 1520 mm pro Sekunde entsprechend 120Werksrük-
durch die Zeitscheibe I sicher, daß die im Falle einer ken pro Minute bei einem Abstand aufeinander-
Fehlanlage infolge eines Helligkeitswertes wirksam folgender Werkstückvorderkanten von 760 mm zu-
werdenden Fotodioden A und B infolge des Hellig- 55 gründe gelegt ist."'.
keitswertes, den sie bis zur entsprechenden Ab-. Die Stellung der Fotodiode C richtet sich ihrerseits
deckung durch die vorauslaufende Vorderkante des nach diesem sich für die Fotodiode D ergebenden
in Sollage befindlichen Schlauchabschnittes gemäß Zeitpunkt für das Ausschalten des Schalters 12 durch
F i g. 2 aufweisen, keine Auslösung der Weiche be- die Zeitscheibe II. .
wirken, was zu einer Fehlausscheidung führen würde. 60 Messungen haben ergeben, daß die Abtastgenauig-
Dies stellt.weiter sicher, daß dieim Falle eines zu x keit bis auf 1,5 mm herab gewährleistet ist, was für
breiten Schlauchabschnittes durch einen Dunkelwert den vorliegenden Fall, wo noch eine Abtastgenauig-
wirksam werdende Fotodiode D infolge des Dunkel- keit von 3 mm genügen würde, völlig ausreicht.
wertes, den sie gemäß F i g. 2 bis zur entsprechenden Da vorzugsweise Kunststoffschlauchabschnitte ab-
Freigabc durch die Hinterkante H2 des breitesten 65 getastet werden sollen, wird eine Lichtschranke ver-
zulässigcn Schlauchabschnittcs aufweist, ebenfalls wendet, bei der die Lichtquelle zusammen mit der als
keine Auslösung der Weiche bewirken kann, was Empfänger wirkenden Fotodiode auf ein und der-
wicdcriim zu einer Fehlausscheidiing führen würde. selben Seile der Transportbahn angeordnet ist, auf
: .-■ :-. ..■ - ■ 7 ■.■■ .■·..· ν8 .· .
deren anderer Seite ein bekannter Triplexspiegel vor- Gleichrichters 24. Über einen Arbeitswideisland 25
gesehen ist, der die Eigenschaft hat, schräg oder ist über den Schutzwiderstand 21 auch der positive
senkrecht auf treffende Lichtstrahlen parallel zu sich Pol des Gleichrichters 24 mit dem, Gitter 22. ver-
selbst zurückzuwerfen, wodurch der Spiegel hinsieht- bunden. Nur wenn die Fotodiode D abgedunkelt ist,
lieh seiner Lage und Fixierung unempfindlich ist. Be- 5 ist der über sie fließende Strom so geschwächt, daß
kanntlich gelingt es nicht, normale Spiegel an Ma- ' der Spannungsabfall am Widerstand 25 sehr klein
schinen auf die -Dauer so lagesicher zu haltern, daß wird und somit am Gitter 22 die Zündspannung
der reflektierte Strahl immer dieselbe, auf den Emp- erreicht wird,
fänger hinzeigende Richtung beibehält. Die soeben Das Thyratron 23 kann demnach bei abgedun-
. beschriebene Lichtschranke, die als Reflextaster be- ίο kelter Fotodiode D zünden, falls auch am zweiten
zeichnet wird, hat im vorliegenden Fall den beson- Gitter 26 dieses Thyratrons die negative Spannung
deren Vorteil, daß der Lichtstrahl die Kunststoff- sehr klein ist. Dies ist bei geschlossenem Schalter 12
schlauchabschnitte beim Hin- und Rückgang, also der Fall, da das Gitter 26 über einen Schutzwikferzweimal,
durchdringen muß. Der Lichtstrahl wird stand 27 über den Schalter 12 Verbindung zu dem
somit zweimal geschwächt, was eine hinreichende 15 positiven Pol des Gleichrichters 24 hat. Wenn der
Helligkeitseinbuße ergibt, so daß auch die durchs Schalter 12 geöffnet ist, erhält das ,Gitter 26 über den
sichtige Kunststoffolie eine ausreichende Verdunke- Arbeitswiderstand 28 (und den Schutzwiderstand 27)
lung der Fotodiode herbeiführt. : , ; die volle negative Sperrspannung vom Gleichrichter
In dem Schaltbild nach Fig. 4 sind die Foto- 24. Auf diese Weise ist erreicht, daß die FotodiodeD
dioden Λ bis E in Sinnbildform eingezeichnet und be- ao nach dem öffnen des Schalters 12 durch die Zehzeichnet.
Belichtete Fotodioden haben einen größeren scheibe II ebensowenig zünden kann wie die Foto-Stromdurchgang
als unbelichtete. Die infolge Beiich- dioden/1 bis C, die über den Schalter 12, wie oben
tüng einen Schaltvorgang auslösenden Fotodioden Λ, bereits angegeben worden ist, an den positiven· Pol
B und C sind einander parallel geschaltet und liegen des Gleichrichters 13 gelegt sind.
-einerseits über den Schalter 12 an dem positiven Pol 35 Die Schutzwiderstände 14,19, 21 und 27 ver&in-
eines Gleichrichters 13. Andererseits liegen sie über dem, daß bei gezündetem Thyratron im Gitterkreis
einen Schutzwiderstand 14 an dem einen Gitter 15 ein zu großer Strom fließt. Die Arbeitswiderstände
eines ersten Thyratrons 16. Das Gitter 15 liegt über 17,20,25 und 28 verhindern einen Kurzschluß der
einen Arbeitswiderstand 17 auch an dem negativen von den Gleichrichtern 13 und 24 gelieferten Sperr-
PoI des Gleichrichters 13. Solange die Fotodioden Λ, 30 spannung, sei es über die Fotodioden wie im Faße
B oder C nicht belichtet sind, überwiegt an dem der Arbeitswiderstände 17,20 und 25* sei es direkt
Gitter 15 das negative Potential. In diesem Zustand über den Schalter 12, wie im Falle des Arbeitswider-
zündet das Thyratron nicht. Sobald eine oder mehrere Standes 28.
der Fotodioden At B oder C belichtet-werden, steigt Das Zünden eines der beiden Thyratrone 16. und
ihr Stromdurchgang, was ein Ansteigen des Potentials 35 23 bedeutet das Schließen eines weiteren Stamiam
Gitter 15 in positiver Richtung zumindest um so kreises durch Strömübergang von der Kathode- 29
viel zur Folge hat, daß es kleiner wird als 2VoIt. zur Anode 30 des Thyratrons 16 oder, von der
Falls jetzt auch ein zweites Gitter 18 des Thyratrons Kathode 31 zur Anode 32 des Thyratrons 23. Außer
16 nur noch ein sehr kleines negatives Potential auf- von den vorerwähnten Gitterspannungen hängt dieses
weist, zündet das Thyratron. Dies ist dann der Fall, 40 Zünden aber auch noch von dem Schließen des im
wenn die Fotodiode E, die über einen Schutzwider- Anodenstromkreis liegenden Schalters 9\ durch die
stand 19 das Gitter 18 mit dem negativen Pol des - Zeitscheibe I ab. Sind alle Bedingungen zum Zünden
Gleichrichters 13 verbindet, unbelichtet ist, so daß eines der beiden Thyratrone erfüllt, so entlädt sich
sie nur noch so wenig Strom durchläßt, daß der Span- ein im Anodenstromkreis parallel zu einem Elektronungsabfall an einem Arbeitswiderstand 20 kleiner 45 magneten 33 geschalteter Kondensator 34„ was, zum
wird als 2 Volt. Das Thyratron 16 zündet daher, sofortigen Anziehen des Elektromagneten führt, für
wenn eine oder'mehrere der Fotodioden A bis C .den ein mit Gleichstrom über einen Vorwiderstand
Licht erhalten und gleichzeitig die Fotodiode E ab- gespeister Wechselstrommagnet verwendet wird,, der
gedunkelt bleibt. Erhält die Fotodiode E ebenfalls für einen Wechselstrom mit etwa der tatsächlichen
Licht, so weist das Gitterte ein negatives Potential 50 Betriebsstromstärke entsprechender Stärke ausgefegt
auf;und verhindert trotz des neutralen Potentials am ist. Als Gleichstromquelle dient im vorliegenden Fall
Gitter 15 ein Zünden des Thyratrons. Die Foto- ein Gleichrichter 35, welcher den Elektromagneten
diode E erhält dann Licht, wenn ein Schlauch- 33 nach der Entladung des Kondensators 34 über den
abschnitt ausgeblieben ist.. In diesem Fall erhalten Vorwiderstand 36 mit einem für das Halten, des
aber auch die Fotodioden A bis C Licht, was an sich 55 Magneten ausreichenden, auf den Nennstront des
zum Zünden des Thyratrons führen würde. Da die Magneten begrenzten Strom speist. Der Kondensator
Betätigung einer Weiche aber beim Fehlen eines 34 lädt sich zwischen den Schaltungen mit der
Schlauchabschnittes überflüssig ist, wird dies in vor- Spitzenspannung des an dem Gleichrichter liegenden
teilhafter Weise durch die Fotodiode E verhindert. Wechselstromes (beispielsweise 300 Volt bei einem
Bei einem unvorschriftsmäßig ausgerichteten oder 60 Nennwechselstrom von 220 Volt) auf, welche Spitzenzu
schmalen Schlauchabschnitt führt die Belichtung spannung einen Anzugstrom gleich beispielsweise; der
einer oder mehrerer der Fotodioden A bis C zum' zehnfachen Nennstromstärke fließen läßt, was.rratür-
- Zünden des Thyratrons, weil die Fotodiode E durch lieh ein sehr schnelles Anziehen des Elektromagneten
ein Werkstück abgedunkelt und damit ein neutrales zur Folge hat. (Der Nennstrom fließt in diesem BeiPotential
am Gitter 18 erhalten bleibt. 65 spiel bei einer Spannung von nur 30 Volt.) Auch das
Die Fotodiode D verbindet über einen Schutz- . «Thyratron ist in diesem Maße kurzzeitig übestastfrar.
widerstand 21 das eine. Gitter 22 eines zweiten Ist nur eine Weiche sowohl für das Ausscheiden
Thyratrons 23 mit dem negativen Pol eines zweiten zu breiter als auch zu schmaler Schlauchabschnitte
. . 10964373
vorgesehen, so wird auch nur der eine Elektromagnet 33 verwendet. Will man jedoch zwei Weichen vorsehen,
von denen die eine für das Ausscheiden zu schmaler und falsch angelegter Schlauchabschnitte
und die andere für das Ausscheiden zu breiter Schlauchabschnitte dient, so werden an Stelle des
einen Elektromagneten 33 zwei Elektromagnete 37 und 38 verwendet, die jeweils in dem Anodenstromkreis
der zueinander parallel geschalteten Thyratrone 16 und 23 liegen und demnach nur beim Zünden des
entsprechenden Thyratrons erregt werden.
Die Elektromagnete dienen nur zum Auslösen einer Verriegelung der Weichen, die dann beispielsweise
durch eine von der Sackherstellmaschine aus angetriebene Nockenscheibe betätigt werden. Um
eine kurze Laufstrecke von der Abtaststation bis zu der Weiche sicherzustellen, die für eine platzsparende
und preiswerte Bauweise der Vorrichtung wünschenswert ist, ist der schnelle Schaltvorgang wesentlich.
Auch die Verwendung des Thyratrons zum direkten so Einschalten des Elektromagneten bringt gegenüber
gebräuchlichen Schützen eine Zeitersparnis.
Während ein Wechselstromschütz bis zu 15 ms zum Anziehen benötigt, schaltet ein Thyratron innerhalb
einiger Mikrosekunden. Bei einer Laufstrecke von 100 mm von der Abtaststation bis zum Auslösen
der Verriegelung der Weiche stehen bei 120 Schlauchabschnitten pro Minute und 760 mm Abstand nur
65 ms zur Verfügung. Ein normal geschalteter Wechselstrommagnet benötigt zum Anziehen 17 ms, während
ein mit Gleichstrom gespeister Wechselstrommagnet in 10 ms anzieht. Gegenüber insgesamt
15 + 17 = 32 ms ist die Schaltzeit somit auf 10 ms herabgesetzt worden, so daß die Vorrichtung kürzer
gebaut werden oder die Tourenzahl erhöht werden kann. Die Ansprechzeit der Fotodioden kann dabei
ebenfalls vernachlässigt werden, da dieselbe nur 0,1 ms beträgt. -
Die Zeitscheiben I und II rotieren jeweils einmal je Schlauchabschnitt und betätigen die Schalter 9
und 12 zu den weiter oben im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 3 angegebenen Zeiten. Bevor der
Schalter 9 im Anodenstromkreis der Thyratrone noch nicht geschlossen ist, können diese nicht zünden,
obwohl die Fotodioden A und B im Schlauchabschnittzwischenraum bereits belichtet und die Fotodiode
D durch den Schlauchabschnitt bereits abgedunkelt und der Schalter 12 schon eingeschaltet
worden sind. Durch das vorzeitige Einschalten des Schalters 12 können sich die Gitterstromkreise vorzeitig
einschwingen. Nach dem Einschalten des Schalters 9 sind demnach beide Schalter geschlossen, und
die Abfragung des Schlauchabschnitts durch alle fünf Fotodioden erfolgt in der kurzen Zeitspanne bis zum
öffnen des Schalters 12, was im Ausführungsbeispiel 7 ms nach dem Schließen des Schalters 9 erfolgt.
Durch das öffnen des Schalters 12 ist ein Zünden des Thyratrons 16 durch die Fotodiode C verhindert,
obwohl dieselbe nunmehr im Schlauchabschnittzwischenraum
belichtet wird. Durch das öffnen des ßc
Schalters 12 ist weiter ein alsbaldiges Zünden des
Thyratrons 23 verhindert, obwohl die Fotodiode D in Kürze durch den nachfolgenden Schlauchabschnitt
abgedunkelt wird. Dies ist möglich, da der Schalter 12 sowohl über die Fotodioden A bis C auf das
Gitter 15 des Thyratrons 16 als auch über den Schutzwiderstand 27 auf das Gitter 26 des Thyratrons 23
einwirkt. Nach dem Ausschalten des Schalters 12 bleibt der Schalter 9 weiter eingeschaltet, wodurch
der Anodenstromkreis, der nach erfolgter Zündung des oder der Thyratrone von den sich ändernden
Gitterspannungen unberührt bleibt, so lange aufrechterhalten wird, wie das Anziehen des oder der
Elektromagnete für die Auslösung der Verriegelung der Weiche oder der Weichen erforderlich ist. Nach
dem öffnen des Schalters 9, welches vor dem nächsten Schließen des Schalters 12 erfolgt, erlöschen die
Thyratrone, womit der Ausgangszustand wieder erreicht ist.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Aussortieren der von der Sollbreite abweichenden quergeförderten
flachliegenden Schlauchabschnitte vor der Bodenlegestation einer Maschine zum
Herstellen von Säcken mit gefaltetem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Transportrichtung (6) bewegbare Anschläge (7,8)
für eine der Schlauchabschnittlängskanten (10, 11), vorzugsweise die in Transportrichtung (6)
vordere Kante (10), und eine den Schlauchabschnittlängskanten zugeordnete, auf eine minimale
und eine maximale Sollbreite einstellbare, fotoelektrische Abtaststation aufweist, die mit
einer elektromagnetisch steuerbaren Sortierweiche gekoppelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß
für zu breite und für zu schmale Schlauchabschnitte (1, 2,3, 4, 5) je eine
Sortierweiche vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtaststation
aus Fotodioden (C, D) zur Abgabe der Istdurchgangssignale besteht'und den Fotodioden Zeitscheiben
(I, II) zum An- oder Abschalten im Zeitpunkt des Solldurchgängs zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Feststellen zu breiter Schlauchabschnitte die eine Fotodiode (D) durch ,die zugeordnete Zeitscheibe (I) unmittelbar nach
dem Solldurchgang der Hinterkante (H2) des breitesten innerhalb der Toleranzgrenze hegenden Schlauchabschnittes einschaltbar und bei Abdunkelung
ein Signal gebend ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Feststellen zu schmaler Schlauchabschnitte die andere Fotodiode (C)
durch die zugeordnete Zeitscheibe (II) unmittelbar vor dem Solldurchgang der Hinterkante (H1)
des schmälsten innerhalb der Toleranzgrenze liegenden Schlauchabschnittes abschaltbar und
bei Belichtung ein Signal gebend ausgebildet ist.
;
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der
, beiden Fotodioden (C, D) in Transportrichtung
j (6) größer ist als der Abstand der Toleranzgrenzen und daß die Solldurchgangssignale der beiden
. Zeitscheiben (I, II) entsprechend zeitlich nacheinander
einstellbar sind. ■
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fotodioden (C, D) so angeordnet sind, daß unter Berücksichtigung der
Toleranzgrenzen das Abschalten der Fotodiode (C) zur Feststellung zii schmaler Schlauchabschnitte
nach dem Einschalten der Fotodiode
(D) zur Feststellung zu breiter Schlauchabschnitte erfolgt. '■ "
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fotodioden (C, D)
gleichzeitig und durch ein und dieselbe Zeitscheibe (II) abschaltbar sind. .
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zum Abschalten der
Fotodioden (C, D) verwendete Zeitscheibe (I) dem die Weiche oder den die Weichen steuernden
Elektromagneten (33, 37, 38) zum Abschalten zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Weichen-Elektromagneten
(33, 37, 38) zum Einschalten ein durch die betretende Fotodiode (C, D) zündbares Thyratron
(16, 23) zugeordnet ist, wobei der durch die Zeitscheibe (I) betätigte Schalter (9) ebenso wie
der oder die Elektromagneten (33,37,38) im Anodenstromkreis des Thyratrons (16) oder bei- so
der Thyratrone (16, 23) liegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Zeitscheibe (II)
zum Abschalten beider Fotodioden (C, D) betätigte Schalter (12) im Gitterstromkreis der, as
Thyratrone (16, 23) liegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltpunkt des
durch die Zeitscheibe (II) zum Abschalten beider Fotodioden (C, D) betätigten Schalters (12) vor
dem Einschaltpunkt des durch die Zeitscheibe (I) betätigten Schalters (9) liegt, jedoch nur so weit,
daß die andere Zeitscheibe (II) den Anodenstromkreis bereits geöffnet hat.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit je einem durch Belichtungsimpulse
bzw. Verdunkelungsimpulse gezündeten Thyratron (16, 23), dadurch gekennzeichnet, daß das
durch Verdunkelungsimpulse gezündete Thyratron (23) mit zwei Gittern (22, 26) ausgerüstet ist, wobei
das zweite Gitter (22) an dem gleichen Potential liegt wie das erste Gitter (15) des durch Belichtungsimpulse
gezündeten Thyratrons (16), in dessen Stromkreis der von der Zeitscheibe (II) zum Abschalten beider Fotodioden (C, D) betätigte Schalter (12) liegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elek- ■'.
tromagnet (33, 37, 38) für die Weiche oder Weichen aus einem für einen Wechselstrom mit
etwa der tatsächlichen Betriebsstromstärke ausgelegten Wechselstrommagneten besteht, der über
einen Vorwiderstand (36) mit Gleichstrom gespeist und zu dem ein Kondensator (34) parallel
geschaltet ist, wobei der vorzugsweise als Thyratron (16, 23) ausgebildete Schalter zum
Ein- oder Ausschalten des Magneten (33, 37, 38) zwischen demselben und dem Kondensator (34)
angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen
Größen, zu denen die Fotodioden (C, D) geschaltet sind, und die Lichtquellen so gewählt·.
sind, daß die Fotodioden (C, D) ihren kritischen Dunkel- bzw. Helligkeitswert erreichen, wenn das
Fotoauge etwa zur Hälfte, beispielsweise zu 60%, abgedeckt bzw. freigegeben ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen zusammen mit den zugehörigen Fotodioden
(C, D) auf ein und derselben Seite der Transportbahn angeordnet sind, während auf der
anderen Seite jeweils ein Triplexspiegel vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagneten
(33, 37, 38) nur zum Auslösen einer Verriegelung der Weichen dienen, die dann vorzugsweise
durch eine von der Maschine aus angetriebene Nockenscheibe betätigbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013014732B4 (de) | 2013-09-04 | 2023-08-03 | Windmöller & Hölscher Kg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzboden-Säcken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013014732B4 (de) | 2013-09-04 | 2023-08-03 | Windmöller & Hölscher Kg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzboden-Säcken |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0003111B1 (de) | Vorrichtung zum seitlichen Ablenken von ausgewählten Gegenständen von einer ersten, durch ein Transportband gebildeten Transporteinrichtung auf eine zweite Transporteinrichtung | |
| DE3702925C2 (de) | Vorrichtung zum Fördern und Drehen von Papierstapeln | |
| DE3029458C2 (de) | ||
| DE60208232T2 (de) | Fördersystem mit umleitlaufschienennetz | |
| DE2801624A1 (de) | Anordnung fuer die pneumatische steuerung der bewegung von von einem luftfilm getragenen gegenstaenden | |
| DE2165137A1 (de) | Vorrichtung zum intermittierenden Bearbeiten von Materialbahnen | |
| DE3612104C2 (de) | Beschleunigungsvorrichtung zur Aufteilung einer oder mehrerer kontinuierlicher Produktreihen in Gruppen gleichen Abstandes einer oder mehrerer Produkte | |
| DE3830656C1 (de) | ||
| DE2608393C2 (de) | Förderanlage | |
| DE1505380A1 (de) | Fahrzeug-Reinigungsanlage | |
| DE29716459U1 (de) | Vorrichtung zum Ausleiten von Gegenständen, die auf einem Transporteur befördert werden | |
| CH621100A5 (en) | Process and apparatus for the delivery of textile bobbins from an oscillating conveyor | |
| DE1479855C (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Aussortieren der von der Sollbreite abweichenden quergeförderten flachliegenden Schlauchabschnitte in Sackmaschinen | |
| DE4342084C2 (de) | Vorrrichtung zum Ausrichten von Gegenständen | |
| DE2558874A1 (de) | Vorrichtung zum ausrichten einer kopiervorlage | |
| DE2419375C3 (de) | Verzweigungsstelle eines Riemenförderers für Stückgut | |
| DE4116409A1 (de) | Seitenmarken- und ueberziehkontrolle einer rotations-bogendruckmaschine | |
| EP0959028B1 (de) | Verfahren zur Steuerung einer Stauförderbahn sowie Steuervorrichtung hierfür | |
| DE6900113U (de) | Einrichtung zum pneumatischen foerdern stangenfoermiger gegenstaende von einer vorratsstelle zu einer verbrauchsstelle. | |
| AT2153U1 (de) | Vorrichtung zur vereinzelung von leersäcken und zuführen dieser zu einer abfüllvorrichtung | |
| DE102016101028A1 (de) | Rundläufertablettenpresse | |
| WO2000059809A2 (de) | Fördereinrichtung zum zuführen von kleinteilen zu einer kettenmontage-einheit | |
| DE3446862A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum vereinzeln von blattgut | |
| DE3490473T (de) | Einrichtung zur Orientierung von Stückerzeugnissen in Zuführungseinheiten von Aggregaten | |
| DE3941214C1 (de) |