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DE1479790A1 - Verfahren zur Herstellung einer Kunststofftube mit einem Mundstueck - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kunststofftube mit einem Mundstueck

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Publication number
DE1479790A1
DE1479790A1 DE19631479790 DE1479790A DE1479790A1 DE 1479790 A1 DE1479790 A1 DE 1479790A1 DE 19631479790 DE19631479790 DE 19631479790 DE 1479790 A DE1479790 A DE 1479790A DE 1479790 A1 DE1479790 A1 DE 1479790A1
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DE
Germany
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pipe
plastic
plastic tube
tube
mouthpiece
Prior art date
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Pending
Application number
DE19631479790
Other languages
English (en)
Inventor
Valer Flax
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1479790A1 publication Critical patent/DE1479790A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/20Flexible squeeze tubes, e.g. for cosmetics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/48Moulds
    • B29C49/4802Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity
    • B29C49/4817Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity with means for closing off parison ends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/10Closing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2023/00Tubular articles
    • B29L2023/20Flexible squeeze tubes, e.g. for cosmetics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Kunststofftube mit einem M@ndstück.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Kunststofftube mit einem Mundstück, wobei ein Tubenende bis zur Erweiohung erwärmt wird.
  • Es ist bekannt, zur We@packung von Zahnpasten o.dgl. verwendeten Kunststofftuben dadurch herzustellen, daß der rohrförmige Tubenkörper mit einem separaten Mundstück verbunden wird, welches als Mundstück dient. Das Endstück wird meistens im voraus geformt. Das Formen eriolgt durch Spritz-oder Pressgues, wobei das Zusammenfügen in der Regel unter Anwendung von Druck und Wärme herbeigeführt wird. Die Arbeitswerkzeuge, Qie meistens durch einen elektrischen Widerstand erhitzt werden1 sind als Elektroden ausgebildet. Ferner ist ein Verfahren Bekannt, gemäß welohem der Tubenkörper in eine Spritzform eingeführt wird, in der der sich im Fluß befindliche Kunatstoff unmittelbar auf das Rohrende autgespritzt wird.
  • Außordem ist ein Verfahren bekannt, bei welchem eine Kunststoffkungel durch einen elektrischen Hochfrequenzstrom erhitzt wira, zwar innerhalb einer Matrize oder eines Werkzeuges, die oder der als hochfrequenzelektrodfe ausgebildet ist. In diese erhitzte Elektrode wird dts Ende der Tube eingeführt. Hierbei werden die Tubenschaltern geformt und gleichzeitig mit dem Tubenende verbunden. Alle bekannten Verfahren sind jedoch insofern nachteilig, als sie komplizierte Werkzeuge erfordern, und es hat sich gezeigt, daß die Verbundungsstellen der so hergestellten Tuben nicht immer dicht waren. Sie widerstehen nicht dem Druck, welcher bei beim Herausdrücken des Tubeninhalts auf sie einweirkt.
  • Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Verfahren bestand auch darin, daß es schwierig ist, die verschiedenen Werkzeuge genau zu regeln, und zwar sowohl bei der Verschweißung mittels Hochfrequenz als auch beim Aufspritzen eines Tuben körperendes iIl einer Spritzform. In letzterem Falle ist es infolge der gegebenen Temperturdifferez zwischen dem in die Spritzform eingeschobenen Tubenkörpers und den flüssigen Kunststoff, eine verläßliche Verbindung ernstlich infragc gestellt. Entwe@der ist eine ständige, sehr genaue und mühselige aber doch mit erforderlicher 3icherheit nicht gegebene Temperaturüberwachung nicht erforderlich, oder es entsteht Abfall.
  • Weiter ist ein Verfahren bekannt, wobei das eine Ende eines Kunststoffrohrstückes im ersten Arbeitsgang erwärmt, im nschfolggenden Arbeitsgang der erweichte Teil des Rohrkörpers gestaucht und im dritten nachfolgenden Arbeitsgang mit flilfe einer Matrize gegen das obere Ende eines Arbeitsdornes gepeßt wird. Die Anpressung erfolgt axial zur Tube. Ein Abschnitt der schlauchförmigen Tube muß hier-Uei itif einen Dorn aufgezogen werden, und die Preßmatrizen arbeiten gleichfalls in der Achsrichtung des dornes. Es hat sich gezeigt, daß das bekannte Verfahren infolge der anvermeidlichen Abkühlung des Kunststoffes zwischen den drei einander folgenden Arbeitsschritten nicht zufriedenstellend arbeitet. Außerdem verursacht die axiale Anpressung ein Überquellen des Werkstoffes cln dem oberen Rand des zylindrischen Teiles, eo daß die Tuben bzw. die Mundstücke unsauber und ungleichmäßig hergestellt wurden.
  • Die vorstehenden Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß ein dünnwandiges Kunatstoffrohr unterhalb des Rohrendes durch einen Formkörper abgestützt und dem vorstehenden Rohrende durch einen gasförmigen, dampfförmigen oder flüssigen Stoff von innen bis zur Erweiohung oder Deformierung des Rohrendes Wärme zugeführt wird, das dann durch senkrecht zur Tubenachse bewegbare Quetschwerkeeuge, wie Quetschbacken, das Rohrende teilweise gequetscht und dann ein Gas unter Druck zugeführt wird, derart, daß durch den Ge@druck die Wände des rohrendes gegen die Bockeninnenwände bis zur Erstarrung des Kunststoffes angedrückt werden. Es werden hierbei nicht nur die Nachteile der vorstehenden Verfahren vermieden, sondern unter anderem auch der Vorteil erreicht, daß im Gegensatz zur bekannten Arbeitsweise der Schlauch der Tube nicht über die ganze Länge deformiert wird, sondern lediglich das vorstehende Ende.
  • Hit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es mUglich, sehr dünnwadige Rohre bzw. Schläuche, insbesondere im Extruderverfahren hergestellte Schläuche, besser als bisher unter Beibchaltung einer gleichmäßigen Wandstärke zur Tube zu verarbeiten.
  • Gemäß ciner/eiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Wärme in Form von Heißluft von dem nicht verformbaren Rohrende durch einen kanalförmigen Gang zugeführt und durch einen Leitkörper radial abgelenkt. Bereite hierdurch wird das Rohrende stark zm Umfang einwärte eingebuchtet, so daß sich eine Vorkontur der Mundstückschulter ausbildet und an die Genauigkeit der Strauchwerkzuge kleinere Anforderungen gestellt sind. Die Unterbrechung der Wärmezuiuhr kann besonders einfach aus @eführt werden, indem durch Drehen eines halnes o.dgl. die Heißluft-eufuhr überhaupt unterbunden wird, Der zur Verteilung der Heißluft dienendsd Körper kann bt ausgebildet sein, daß er glliohzeitlg das Rohr von innen stützt. Durch eine weitere Drehbewegung wird durch einen Mehrweghahn o.dgl. beim späteren Arbeitsgang kaltes Gas, z.B, Luft, zugeführt, Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht dt. Anwendung eines an den Stirnseiten geschlossenen Hohl.ylinders zur äußeren Abstützung des Rohree torf wobei an den Stirnseiten die Quetschbacken geführt sein künnen.
  • Die Hohlräume nehmen ein Kühlmedium, vorzugsweise ein eirkulierendes Kühlmedium, auf. Duroh Verwendung zylindrischer Hohlräume ist es leicht, die erforderlichen Kühlbedingungen im Übergangsbereich vom flundstüok zum Rohrteil der nioht erweioht werden soll, eu schaffen. In vorteilhafter Weise wird hierbei vermieden daß der eigentliche Tubenkörper deformiert und das dünnwandige Rohr beschädigt wird.
  • Gemäß einer weiteren Auegestaltung der Erfindung wird von innen her ein dornförmiger Körper in den Schlauch eingeführt, wodurch über den ganzen Umfang hin eine besonders gleichmäßige Abstützung gewährleistet ist. Eine besonders genaue Wärmedosierung kann dadurch erreicht werden, daß ein flüssiges Heizmedium bis zu einem vorbestimmten Niveau von dem zu stauchenden Ende eingedrückt wird. Hierduroh wird eine besonders soharfe Wärmpeübergangsgreneze an diesem Niveau eingehalten.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vors daß man zwei Qustschbvackenhälften verwendet, welche einen oder mehrere Hohlräume zur Aufnahme des zu entfernenden Quetechgutes aus Kunststoff, aufweiben. Die Hochlörper sind in zweckmäßiger Weiße in einer Axialrichtung im Bereich der Trennfuge der Queteohbsoken vorhanden. Die Quetsdhbaoken ein entspreohend der Kontur des auch einen Sch@lterteil und Gewindeteil bestehenden Mundstückes, mit einer Quetschkante versehen ton welcher das Abquetschgut in den Hohlraum der Be2@@ hinweg gedrückt virrd.
  • Darübenhinaus ist die hergestellte Kunststofftube mit einer entsprechenden geradförmigen, linearverlaufenden Kontur versehen, welche einer Naterialverstärkung an der Abquetschlinie gleichkommt, während die nach bekannten Verfahren hergestellten Tuben an dieser Verbindungsstelle geradezu sohwache Stellen aufwmen.
  • Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der nachfolgenden Zeichnungen erläutert, die schematische ausführtungsbeispiele darstellen.
  • Bs zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch einen rohrförmigen, am vorstehenden Rohrende erweichten Kunststoffkörper durch den zylindrischen, zur Stützung oder Abkühlung dienenden Formkörper sowie durch die auseinadnergefahreren Stauchbacken.
  • Fig0 2 einen der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung, wobei das Rohrende durch eine Flamme erwärmt und die eingeführte Preßluft durch einen Stofen abgedichtet ist.
  • Fig. 3 einen Schnitt einer abgebrochenen, der Fig. 2 entsprechenden Vorrichtung im nächsten Verfclhrenzustand, bei unterbrochener Wärmezuführung und verjüngtem Rohrende.
  • Fig. 4 eine Stellung des der Fig. 3 nachfolgenden Verfahrensschrittes mit auxammengefahrenen Stauchbacken.
  • Fig. 5 eine Stellung des der Fig. 4 nachfolgenden Verfahrenschrittes nach Einblasen der Preßluft.
  • Fig. 6 eine Schnittdarstellung des mit Hilfe eines Dornes von innen abgestützten nicht deformierten Schlauches herbst Quets chbacken.
  • Pig. 7 eine der Pig. 6 entsprechende Darstellung, Jedoch mit eingeblasener Preßluft.
  • Pig. 8 eine Schnittdarstellung des Rohre dr Stützform und der Stauchbaoken, wobei die Erwärmung durch eine Flüssigkeit erfolgt.
  • Fig. 9 eine perspektivische Daretellung der teilweise fertigen Tube mit dem nach zu entfernenden Flansch.
  • Fig. 10 eine Draufsicht auf die Quetschbacke.
  • Bin im Extruderverfahren hergestelltes Rohr 10 dünner Wandstirke aus thermoplastischem Kunststoff wird im Sinnde der Fig. 1 von oben in die eylindrische Ausnehmung einer Metallform eingesetzt, wobei diese Metallform im wesentlichen die Gestalt eines Zylindere 11 hat und mit vorzugsweise zusammenhängenden Kühlräumen 12 sowie Ein- und Ausstrittsstutzen 13 bzw. 14 für ein Kühlmedium vereehen ist. Dieser Formkörper ist am unteren Ende mit einem Ringflansch 15 versehen,'der eine Anschlagfläche für das untere Ende 16 des Kunatstoffrohres 10 bildet. Der Ringflansch ist in der Mitte mit einer, ein Gewinde 17 tragenden Uffnung versehen, i@@ welcher ein länglicher Führungskörper, wie ein Rohr 18 befestigt, z.B. mittels Gegengewinde verschraubt ist. Das Rohr 18 kann aus Metall bestehen. Be weist am oberen Ende einen schalenförmigen Kopf 19 auf. Mit Hilfe von Befestigungsstegen 21 ist ein kuppelförmiger Gleitkörper 22 am Kopf 19 befestigt, derart, daß die einer zugekehrten Flächen der Teile 19,22 im wesentlichen gleichen Abstand haben. Der so gebildete schalenformige Kanalraum steht mit einer Innenbohrung 20 des Metal.orhres 18 in Verbindung und die Bohrung 20, aber auch der mittlere, zylindrische Hohlraum des Formkörpers 11 stehen üuer Verbindungeelemente, wie Schläuche, Leitungen o.dgl. mit einer Armatur 23 in Verbindung. Die Armatur kann als ein Mehrwegahn ausgebildet sein und führt über den mittleren Schlauch 24 Heißluft oder ein heißes Gas der Bohrung 20, über die äußeren Schläuche o.dgl., kalte Luft oder kaltes Gas dem mittleren Hohlraum 24 zu. Zweckmäßigerweise ist der Hahn eo ausgebildet, daß bei Freigabe des mittleren Schlauches die äußeren Schläuche gesperrt sind, und umgekehrt. ber der oberen Stirnseite 25 des Formkörpers selbst sind zwei Stauchwcrkzeuge 26,27 vorhanden, welche senkrecht zur Achse des Kunststoffrohres 10 bewegbar sind. Sie können als zwei im wesentlichen gleiche Häften ausgebildet sein. Gegenüber dem vorstehenden Ende 29 des Kunststoffrohres weisen die Stauchbacken 26,27 Ausnehmungen auf, welche der Gestalt des zu bildenden Mundstückes entsprechen. Dieser Raum erstreckt Sich, vergleiche die Kante 30 in Fig. 10, um 3600. In den Stauchbacken sind außerdem, längs einer gemeinsamen Axialebene sich erstreckende flache Hohlräume 31, Fig.1, Fig. 10, vorhanden. Eine besondere Stauch- oder Quetschkante 32, Fig. 10, erstreckt sich in einer Ebene entlang der entsprechenden Außenlinien des zu bildenden Nundstückes, also entlang des Gewindestückes 33 und Schulterteiles 34, vergleiche auch Fig. 9, die von gegenüberliegenden Vorsprüngen der Stauchbacken 26,27 gebildet werden.
  • Das Herstellungverfahren spielt sich wie folgt abt Das im Extruderverfahren hergestellte Kunststoffrohr 10 wird in den Formkörper 11 soweit eingeführt, daß sein unteres Ende 16 gegen den Ringflanseh 15 anstößt. Dann steht das obere Ende 29 des Rohres über die Oberkante 25 hervor und ragt noch ein Stückchen über die Oberkante der Stauchwerkzeuge hinweg. Die Stauchbacken befinden sich hierbei in der aus Fig. 1 ersichtlichen, radial außeren Stellung. Jetzt wird ein Hahn der Armatur 23 so gedreht, daß über den mittleren Schlauch Iieißluft von unten in die Bohrung 20 einstrdmt Die Heißluft verteilt sich über den ganzen Umfang des Kopfes 19 gleichmäßig, kommt jedoch überwiegend mit dem Bereich der Innenrand des oberen Rohrteiles 29 in Berührung, welcher etwa bei der Kante 25 beginnt. Sobald das Rohrende 29 einen gewissen Erweiohungagrad erreioflt hat und beginnt, sich zu verjüngen, d.h. den Querschnitt zu verkleinern, so daß die in Fig. 1 im Bohnitt dargestellte eingebuchtete Gestalt angenommen wird, wird die Heißluftzufhr unterbrechen. Nun werden die stauchbacken 31 radsch einwärts zusammengefahren und nehmen die in Fig. 4 gezeigte (in einem anderen Ausführungsbeispiel erläuterte) Stellung ein. Hierbei wird das Rohrende 29 ergriffen und gestaucht bzw abgequetscht.
  • Wie die Fig. 4 zeigt, ist hierbei die endgültige Kontur des Mundstückes keinesfalls noch erreicht. Nun wird die Armatur 23 so betätigt, daß über die in Fig. 1 gezeigten äußeren Schläuche und über den Raum 24 :Druckluft einströmt, welche über den Ringraum zwischen Kopf 19 und Rohr 10 nach oben gelangen kann. Das Schulterteil 34 und das Gewindeteil 35 der Rohrwand werden erst dadruoh gegen die Innenwand der Stauchbaken angedrückt. Diese Stellung ist in Fig. 5 (in einem anderen ausführungsbeispiel) dargestellt. Dieser Innendruck wird solange aufrechterhalten, bis die Teile 34,35 in diesser Stellung erstarrt sind. Es ist ersichtlich, daß die eingeführte Durckluft das Kunststoffrohr 10 gegen die Wand des Formkörpers andrückt und somit ein evtl. Versohieben des Kunststoffrohes vermeidet. Nun hat sich die Kontur des Mundstückes ausgebildet. Hierbei wird, ve@gleiche Fig. 9 und 10, entlang der Stauohkante 32 das übersohtiesige Quetschgut in den Hohlraum 31 gepreßt, wo er einen Steg 36 bildet. Auf diese Weise wird eine innige Verbindung des Werkstoffes entlang aber durch die Linien 32 gebildeten Konturkanben gebildet. Am fertigen Mundatück selbst bildet sich entlang dieser Linien ein sehr kleiner schrafter Grat. An diesen Verbindungsstellen widersteht die Tube vollständig dem Druck. der beim wiederholten Anpressen des Tubeninhaltes auf eio winwirkt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann gemäß @ig. 2 so abgewandelt werden, daß das Suführen der Wärme von oben erforlt. Man verwendet hierbei eine Flamme 37.
  • Nachdem diese eingeführt ist, geht das Rohrende 29 in eine te@gigen zustand über und verjüngt sich, wie in Fig, j @#arge@@tellt. Es ist ersichtlich, daß praktisch unsbhängig vorn Verjüngungsgrad die Flamme wieder ohne weiteres aus dem Tubenende herausgefahren werden kann. Dies wäre in der Regel nicht möglich, wenn er einen festen Heizkörper, z.B. ein Rohr, verwenden würde. Nun wird wiederum, nochdem die Deformierung gemäß Fig. 3 stattgefunden höt, das Stauchwerkzeuge, wie aus Fig. 4 ersichtlich, auxammengefahren. Dann wird über das Ende eines Rohres 38, welches mit Hilfe eises Stopfens 39 aus nachgiebigem Werkstoff zur innenwandung des Kunststoffrohres 10 abgedichtet ist, Druckluft eingeblasen. Die Verwenaung des Stopfens 39 in der Dargest@llten Weise ist auch insofern vorteilhaft, als gleichzeitig das un@ere Rohrende 16 gegen die Metallband das Formkörpers 11 gedrückt ist, so daß ein Verschieben s @enres 10 vermieden ist. Abßerder w@@@ @@@naert, daß die Druckluft zwischen die Außenwand 40 und das Rphr 10 eintritt.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erwindung, vergleiche Fig.6, wird ein zylindrischer Innenaorn 41 verwendet, welcher mit einer Bohrung verseilen ist. Dieser Dorn dient, statt des außen angeordneten Formkörpers 11,zur Abstützung des Kunststoffrohres 10 und gleichzeitig zur Zuführung der Druckluft. Auch kann der Dorn 41 mit Kühlrùänumen versenen werden, welche sich bis zur Dornoberkante erstrecken Kölluen. Es ist ersichtlich, daß man in vorteilhafter Weise kiese Külräum über die Unterkange der Stauchwerkzeuge hinweg nach oben erstrecken kann, um noch mehr zu verhindern, daß sich die Deformationswärme vein Rohrende 29 in den eigentlichen Rohrkörper 10 fortsetzt, was unerwünscht ist. Vorzugsweise wird vorgeschlagen, die Anwendung der Wärme und der Kühlmittel so aufeinander abzustimmen, das die noch zur etwaigen Deformation ausreichende Wärme sich nicht mehr als 20 mm, gerechnet von der Unterkante der Stauchbaoken bzw. von der Kante 25 des Fprmkörpers, vergleiche Fig. 1@ nach unten erstreckt.
  • Die Brfindung ist auf die vorstehenden ausführungsbeispiele nicht eingeschränkt. Eine weitere Abwandlung der Erfindung kann so erfolgen, daß gemäß Fig. 8 als Erwärmungsmedium eine Flüssigkcit 42 verwendet wird. Daß zur Abkühlung und Abstützung dienende Metallformteil hat dann die Gestalt einer Büchse 10a, und aie Flüsaigkeit wird vom Ende 29a des Kunststoffrohres über die Leitung o.dgl. eingeführt. Man kann hierbei ein ganz scharfes, oberes heizmittniveau einstellen, was bei Anwendung eiiier Flamme oder der heißluft nicht der Fall ist.
  • Die erfindungsemäßen Verfailron sind besonders in Verbindung jait Kunststoffrohren verwendbar, die im Extruderverfahren hergestellt, also recht dünnwandig sind.
  • Das Mundstock der Tube wird in einem Stück mit dem übrigen Tubenteil hergestellt, una hierbei eine widerstandafähige Stauch-oder Quetschlinie erhalten, die dem Druok einwandfrei widersteht, ohne daß die überige dünne Wandung der Tube verzerrt oder sonstwie geschwicht wird. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Erwärmung des vforstehenden Rohrendes auch durch Strahlung, wie infrarote Strailung, crfolgen. Die Quetschbacken sind einf-ich ausgebildet. brauchen nicht erhitzt zu werden und deformieren praktisch nur des obere Rohrende. Die Erfindung kann auch so abewandelt verden, daß man drei oder mehr Stauchbacken verwendet.

Claims (14)

  1. A n s p r ü c h e 1. Verfahren sur Herstellung einer Kunststofftube mit einem Mundstück, wobei ein Ende des Kunststoffrohres bis sur Erweichung erwärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das dünnwandige Kunststoffrohr (10) unterhalb des Rohrendes (29, 29a) durch einen Formkörper (10, 10a, 41) abgestützt und dem frei vorstehenden Rohrende durch einen gasförmigen, dampfförmigen und/oder flüssigen Stoff von innen bis zur Erweichung oder Deformierung des Rohrende Wärme zugeführt wird, das dann durch im wesentlichen senkrecht zur Tubenachse bewegbare Quetschwerkzeuge, wie Quetschbaoken (26,27) dad Rohrende dann teilweise gequetscht und dann ein Gas unter Druck zugeführt wird, derart, daß durch den Gasdruck die Wände des Rohrendes gegen die Backeninnenwände bis zur Erstarrung des Kunststoffee angedrückt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Heißluft am unteren Rohrende (16) in das Rohr eingeführt Jedoch erst im Bereich des oberen Rohrendes (29), im wesentlichen über den ganzen Umfang gleichmäßig verteilt, gegen die Innenwandung dieses Endes geblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststcffrohr (10) zumindest in einem Teilbereich außerhalb des Bereiches der Quetschbacken (29) gekühlt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Extruderverfahren hergestellte Kunststoffrohre (10) verwendet werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwendung der Deformationswärme und der Abkühlung derart erfolgt, daß die Deformationswärme sich um höchstens 20 mm, gerechnet von der Unterkante der Quetschwerkzeuge, in das Kunststoffrohr (10) hinein erstreckt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zirkulierender @ühlstoff verwendet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizkörper eine vom mundstUckßeitigen Ende (29) des Kunststoffrohres (10) einführbare Flamme (37) verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom nundstückseitigen Ende (29a) das Kunststoffrohres eine heiße Flüssigkeit bis zu einem vorbestimmten Niveau in das Kunststoffrohr eingeführt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das überflüssige Quetschgut (36) längs der in einer Axialebene angeordneten Quetschkanten (32) der quetachbacken entfernt wird.
  10. 10. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einen der Ansrrüohe 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der a bstützende Formörper ein hohlzylindrisoher, das Kunststoffrohr (10) von außen oder innen umfassender Zylinder oder Dorn ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder mit Kühlräumen (12) sowie Ein- und Austrittsstutzen (13,14) für den Kühlstoff verstehen ist und sich etwa bis zum Bereich der Unterkante der Quetschbacken (31, 32) erstreckt.
  12. 12. Vorrichtung nich Anspruch 10 bis 11, gekennzeichnet durch mindestens zwei, eine Teilkontur des Mundstüokes aufweisende, mit in einer Axialebene liegender, bsonderer Quetechbacke (32) sowie mit hiersu benachbarten Hohlräumen (31) versehene Quetsohbacken (26,27).
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 12, gekennzeichnet durch einen aus nachgiebigem Werkstoff beetehenden, ein Rohrende (38) für die Druckluft aufnehmenden sowie formelastisch gegen die Innenwand des Kunststoffrohres (10) angepreßten Stopfen (39).
  14. 14. Nach eihem der Ansprüche 1 bis 13 hergestellte Kunsstofftube, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer in nur einer Axialebene verlaufenden Konturlinie oder einem Grad der Tubenausßenseite und lediglich im Bereich des Gewinde- und Sohulterteiles, versehen ist.
DE19631479790 1963-05-21 1963-05-21 Verfahren zur Herstellung einer Kunststofftube mit einem Mundstueck Pending DE1479790A1 (de)

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FR2409238A1 (fr) * 1977-11-18 1979-06-15 Kao Corp Dispositif de reglage de la largeur de coupe d'une paraison pour procede et machine de moulage par soufflage
EP0051479A3 (en) * 1980-10-30 1983-04-27 Sherwood Medical Company Method of connecting plastic tube to a plastic member
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