DE1479271B2 - Tragbeutel aus kunststoff mit in der mitte seiner oberen seitenwandabschnitte gelegenen griffloechern und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Tragbeutel aus kunststoff mit in der mitte seiner oberen seitenwandabschnitte gelegenen griffloechern und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tragbeutel Längskante mit der jeweiligen Beutelwand entlang
aus Kunststoff mit in der Mitte seiner oberen Seiten- einer Schweißnaht verschweißt ist und der ein sich
wandabschnitte gelegenen, sich über einen Teil der mit dem Griffloch der Beutelwand deckendes Griff-Beutelbreite
erstreckenden Grifflöchern, dessen loch aufweist.
Beutelwände im Bereich der Grifflöcher dicker als in 5 Die Erfindung betrifft femer ein Verfahren zum
von diesen entfernten Bereichen ausgebildet sind. Herstellen eines Tragbeutels aus Kunststoff mit vom
Es sind Kunststofftragbeutel bekannt, bei denen Beutelboden zum oberen Beutelrand gleichmäßig
der obere Rand der Beutelwände zur Erhöhung der zunehmender Dicke der Beutelwände, bei dem von
Tragfähigkeit auf die Außen- oder auf die Innenseite einem fortlaufenden Kunststoffschlauch ein der
der Wände umgeschlagen, der umgeschlagene Teil io Beutelbreite entsprechendes Stück abgeschnitten, am
mit seiner Beutelwand verbunden und hierdurch auf oberen Beutelrand aufgeschlitzt und an den Längs-Höhe
der Griffe eine doppelte Kunststofflage ge- seiten verschweißt wird. Zum Herstellen eines Tragschaffen
ist. — Es ist femer bekannt, bei Papiertrag- beuteis nach der Erfindung ist bei einem solchen
beuteln auf Höhe des Griffsteges bzw. der Griffdurch- Verfahren vorgesehen, daß das Abschneiden des
brechungen der Beutelwände Verstärkungen in Form 15 Stückes von einem Kunststoffschlauch mit untereiner
zusätzlichen Papierlage oder eines Stückes schiedlicher Wanddicke und das Aufschlitzen entlang
Karton einzukleben. Die Verstärkung dieser bekann- der größten Dicke der Schlauchwand erfolgt,
ten Beutel beschränkt sich auf den oberen Randab- Bei dem Verfahren zum Herstellen eines Tragschnitt in unmittelbarer Nähe der Grifflöcher. Die beuteis aus Kunststoff mit von den Beutelrändern bekannten Tragbeutel besitzen den Nachteil, daß nur 20 zur Beutelmitte hin gleichmäßig zunehmender Dicke das Ausreißen des Griffes bzw. der Griffstege ver- der Beutelwände, wobei dem von einem fortlaufenden mieden wird und die Herstellung der Beutel sehr Kunststoffschlauch ein der Beutellänge entsprechenaufwendig ist. — Bei Schnurzugbeuteln aus Kunst- des Stück abgeschnitten und am späteren Beutelstoff ist es bekannt, den oberen Rand der Beutel- boden zugeschweißt wird, erfolgt das Abschneiden wände derart auf die Außen- oder Innenseite der 25 des Stückes vorteilhafterweise von einem Kunststoff-Beutelwand zu falten und dort zu befestigen, daß ein schlauch, der im Querschnitt eine von zwei gegendie Schnur aufnehmender Kanal gebildet wird, in dem überliegenden Zonen minimaler Dicke zu zwei sich die Schnur längsverschieblich ist. Der Beutelboden gegenüberliegenden, zu den ersteren im rechten Winist hierbei durch eine Querschweißnaht gebildet. kel angeordneten Zonen maximaler Dicke gleich-
ten Beutel beschränkt sich auf den oberen Randab- Bei dem Verfahren zum Herstellen eines Tragschnitt in unmittelbarer Nähe der Grifflöcher. Die beuteis aus Kunststoff mit von den Beutelrändern bekannten Tragbeutel besitzen den Nachteil, daß nur 20 zur Beutelmitte hin gleichmäßig zunehmender Dicke das Ausreißen des Griffes bzw. der Griffstege ver- der Beutelwände, wobei dem von einem fortlaufenden mieden wird und die Herstellung der Beutel sehr Kunststoffschlauch ein der Beutellänge entsprechenaufwendig ist. — Bei Schnurzugbeuteln aus Kunst- des Stück abgeschnitten und am späteren Beutelstoff ist es bekannt, den oberen Rand der Beutel- boden zugeschweißt wird, erfolgt das Abschneiden wände derart auf die Außen- oder Innenseite der 25 des Stückes vorteilhafterweise von einem Kunststoff-Beutelwand zu falten und dort zu befestigen, daß ein schlauch, der im Querschnitt eine von zwei gegendie Schnur aufnehmender Kanal gebildet wird, in dem überliegenden Zonen minimaler Dicke zu zwei sich die Schnur längsverschieblich ist. Der Beutelboden gegenüberliegenden, zu den ersteren im rechten Winist hierbei durch eine Querschweißnaht gebildet. kel angeordneten Zonen maximaler Dicke gleich-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 30 mäßig ansteigende Wanddicke aufweist, und wird der
hohe Tragfähigkeit des Beutels zu erreichen, so daß Kunststoffschlauch entlang der Zone minimaler
mit einem solchen Beutel Waren im Gewicht bis zu Wanddicke gefalzt.
20 kg und mehr über längere Strecken getragen In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der
werden können und femer ein plötzliches Anheben Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
des Beutels mit seinem Inhalt kein Ausreißen der 35 Fig.l bis 3 eine Ausführungsform eines Trag-Griffstege verursacht, wobei die obere Füllöffnung beuteis, bei dem die Dickenzunahme der Seitenwände des Beutels so groß gehalten ist, daß auch sperrige vom Beutelboden zum oberen Beutelrand hin erfolgt, Waren leicht in den Beutel eingebracht werden F i g. 4 bis 6 eine besonders vorteilhafte Ausfühkönnen. Femer soll ein solcher Beutel als Massen- rungsform, bei der in Abwandlung der Ausführungsartikel leicht und billig herstellbar sein, da er im 40 form nach den F i g. 1 bis 3 der obere Abschnitt der allgemeinen unentgeltlich abgegeben wird. Auch soll Beutelseitenwände umgeschlagen und der Beutelder Beutel mit seinem Inhalt auf längere Zeit nicht boden eine in das Beutelinnere gerichtete Falte aufanstrengend und die Fingerhaltung nicht verkramp- weist,
des Beutels mit seinem Inhalt kein Ausreißen der 35 Fig.l bis 3 eine Ausführungsform eines Trag-Griffstege verursacht, wobei die obere Füllöffnung beuteis, bei dem die Dickenzunahme der Seitenwände des Beutels so groß gehalten ist, daß auch sperrige vom Beutelboden zum oberen Beutelrand hin erfolgt, Waren leicht in den Beutel eingebracht werden F i g. 4 bis 6 eine besonders vorteilhafte Ausfühkönnen. Femer soll ein solcher Beutel als Massen- rungsform, bei der in Abwandlung der Ausführungsartikel leicht und billig herstellbar sein, da er im 40 form nach den F i g. 1 bis 3 der obere Abschnitt der allgemeinen unentgeltlich abgegeben wird. Auch soll Beutelseitenwände umgeschlagen und der Beutelder Beutel mit seinem Inhalt auf längere Zeit nicht boden eine in das Beutelinnere gerichtete Falte aufanstrengend und die Fingerhaltung nicht verkramp- weist,
fend getragen werden können. Ferner soll berück- Fig. 8 bis 10 eine weitere Ausführungsform, bei
sichtigt werden, daß der Beutel auch in ungefülltem 45 der die Zunahme der Dicke der Seitenwände von den
oder fast leerem Zustande selbständig stehen kann. Seitenrändern zur Beutelmitte hin erfolgt,
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung F i g. 11 bis 14 eine Abwandlung, bei der die
bei einem Tragbeutel der eingangs genannten Gattung Seitenränder mit nach innen ragenden Falten vervorgesehen,
daß die Beutelwände eine vom Beutel- sehen sind, und
boden zum oberen Beutelrand gleichmäßig zuneh- 30 Fig. 15 bis 17 die schemätische Darstellung der
mende Dicke aufweisen. Durch den erfindungs- wesentlichsten Verfahrensschritte zur Herstellung
gemäßen Beutel wird bei geringem Materialaufwand eines Tragbeutels mit vom Boden zum oberen Rand
eine hohe Tragfähigkeit erreicht. dicker werdenden Seitenwänden.
Bei einer Ausführungsform des Tragbeutels mit in Der Beutel 1 weist zwei parallele Seitenwände 2, 3
der Mitte seiner oberen Seitenwand gelegenen, sich 55 auf, die aus einem fortlaufenden Kunststoffschlauch
über weniger als die Hälfte der Beutelbreite er- gebildet sind, der in seiner Längsrichtung aufgetrennt
streckenden Grifflöchern, dessen Beutelwände im ist und an dieser Schnittlinie eine Einfüllöffnung 4
Bereich der Grifflöcher dicker als in von diesen ent- des Beutels 1 bildet. Der Schlauch besitzt einen
fernten Bereichen ausgebildet sind, weisen in gleicher Abschnitt mit dünner Wand und einen Abschnitt
Ausnutzung des Erfindungsgedankens die Beutel- 60 mit einer dickeren Wand, Wobei der die Einfüllwände
eine von den beiden Beutelrändem zur Beutel- Öffnung 4 bildende Schnitt in der Mitte des dikmitte
hin gleichmäßig zunehmende Dicke auf. keren Wandabschnittes des Schlauches gelegen ist.
Es ist zweckmäßig, daß bei einem Tragbeutel nach Hierdurch erhalten die an ihrem unteren Ende an
der Erfindung, bei dem die Grifflöcher sich über einem Falz 5 miteinander verbundenen Seitenwände
einen Teil der Beutelbreite erstrecken, die Beutel- 65 2, 3 in Längsrichtung des Beutels 1, d. h. in Richtung
wände an ihrem oberen Abschnitt je einen umge- des Pfeiles L eine zunehmende Dicke, wie dies insbe-
schlagenen Seitenwandstreifen aufweisen, dessen sondere in F i g. 3 zu erkennen ist. Hierbei ist die
Dicke größer als die des Bodens ist, dessen untere Dickenzunahme gleichmäßig, d. h. z. B. besitzen die
Stellen 8, die auf gleicher Längshöhe gelegen sind, alle gleiche Dicke, ebenso wie die Stellen 9 untereinander
wieder gleiche Dicke aufweisen, wie dies auch aus F i g. 2 für den Schnitt auf Höhe der Linie
H-II hervorgeht. Vorzugsweise aber nicht notwendig ist, wie aus F i g. 3 zu erkennen ist, die Zunahme der
Dicke in Richtung des Pfeiles L konstant-
Die beiden Seitenwände 2,3 sind durch zwei Längsschweißnähte 10,11 miteinander verbunden. In
der Nähe des oberen Beutelrandes 7 durchsetzen Grifflöcher 12 die Seitenwände 2, 3.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 bis 6 sind Beutelwände 13,14 vorgesehen, die vom unteren
Beutelende zu einer Beutelöffnung 15 hin in ihrer Dicke vorzugsweise gleichmäßig zunehmen, wobei in
Querrichtung des Beutels 1 auf gleicher Höhe liegende Stellen der Beutelwände 13,14 gleiche Dicke
aufweisen. Das obere Ende der Beutelwände 13,14, das dicker als der untere Beutelabschnitt ausgebildet
ist, ist umgeschlagen, so daß Seitenwandstreifen 16, 17 gebildet werden, deren unterer Rand durch eine
Schweißnaht 18 mit der jeweiligen Beutelwand 13, 14 verbunden ist. Sowohl die Seitenwandstreifen 16,17
als auch die Beutelwände 13,14 werden von Grifflöchern 19 durchsetzt, die miteinander fluchten. Das
untere Ende des Beutels besitzt eine in das Beutelinnere ragende Falte 20, die beim Weiten des unteren
Beutelabschnittes eine Standfläche für den Beutel bildet. Die Seitenränder des Beutels sind wiederum
durch Längsschweißnähte 10,11 verschlossen.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 7 bis 10 sind die Seitenwände 21,22 durch einen Längsfalz
23, 24 miteinander verbunden, während der Beutelboden durch eine Schweißnaht 25, die als Quernaht
ausgebildet ist, dargestellt wird. An ihrem oberen Ende sind die Seitenwände 21,22 unverbunden,
wodurch eine Beutelöffnung 26 gebildet wird, die, wie bei den Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 6,
groß ist, wodurch auch sperriges Gut in den Beutel eingebracht werden kann. In Abwandlung der Ausführungsform
nach den F i g. 1 bis 6 nehmen die Seitenwände 21,22 von ihren Längsrändern zur
Mittelinie M hin, d. h. in Richtung der Pfeile K zu, wie dies aus dem Vergleich der Schnitte nach den
Linien IX-IX und X-X zu erkennen ist. Die Seitenwände 21, 22 werden in Richtung der Dickenzunahme
(Pfeil K) vorzugsweise gleichmäßig dicker, wobei auf gleicher Querhöhe gelegene Stellen der Seitenwände
21, 22 gleiche Dicke aufweisen.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 7 bis 10 verläuft die Verdickung in Längsrichtung des Beutels
gesehen über die Grifflöcher 27.
In den Fig. 11 bis 14 ist eine Abwandlung dargestellt,
bei der zusätzlich zu der Ausführung nach den Fig. 7 bis 10 Seitenfalten28, 29 in das Innere des
Beutels ragen. Man kann durch eine Punktschweißung die obere Beutelöffnung, falls erwünscht, etwas verkleinern.
Während bei den Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 6 die Trennschnitte, durch welche die
Beutelzuschnitte gebildet werden, gleichzeitig mit der Erstellung der Längsschweißnähte 10,11 in Längsrichtung
des Beutels gelegen sind, sind sie bei gleichzeitiger Erstellung der Schweißnaht 25 bei den Ausführungsbeispielen
nach den F i g. 7 bis 14 in Querrichtung des Beutels geführt.
Das Verfahren zur Herstellung eines Beutels mit vom Boden zum oberen Rand dicker werdenden
Seitenwänden sieht die Anwendung einer Düse 50 vor, deren Düsenspalt 31 sich zu einem Abschnitt 52
erweitert, wobei durch diesen Abschnitt ein dickerer Umfangsabschnitt 53 des Schlauches gebildet wird,
der einem Umfangsabsehnitt 54 geringerer Dicke gegenüberliegt Der Umfangsabschnitt 53 des Schlauches
Sch wird durch eine Vorrichtung 55 einer stärkeren Kühlung oder Erwärmung unterworfen als der
Umfangsabschnitt 54 durch eine Vorrichtung 56. Der
Trefmschüitt durch den Schlauch wird durch ein Messer 57 auf Höhe des dicksten Umfangsabschnittes
des Schlauches derart geführt, daß hierdurch die Einfüllöffnung 4 nach F i g. 3 bzw. das untere Ende
der umgeschlagenen Seitenwandstreifen 16, 17 (F i g. 6) gebildet wird.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 17 wird der Schlauch Sch mit exzentrisch durch eine ringförmige
Vorrichtung 58 geführt.
Hierdurch wird wiederum der Umfangsabschnitt des Schlauches einer stärkeren Erwärmung unterworfen
als der Umfangsabschnitt 54.
Entsprechend dem Kunststoff werden die Vorrichtungen 55, 56, 58 als Trocken-, Kühl- oder Heizvorrichtungen
ausgebildet.
Claims (5)
1. Tragbeutel aus Kunststoff mit in der Mitte seiner oberen Seitenwandabschnitte gelegenen,
sich über einen Teil der Beutelbreite erstreckenden Grifflöchern, dessen Beutelwände im Bereich
der Grifflöcher dicker als in von diesen entfernten Bereichen ausgebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beutelwände (13,14) eine vom Beutelboden zum oberen Beutelrand
(7) gleichmäßig zunehmende Dicke aufweisen.
2. Tragbeutel aus Kunststoff mit in der Mitte seiner oberen Seitenwandabschnitte gelegenen,
sich über weniger als die Hälfte der Beutelbreite erstreckenden Grifflöchern, dessen Beutelwände
im Bereich der Grifflöcher dicker als in von diesen entfernten Bereichen ausgebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beutelwände eine von den beiden Beutelrändern zur Beutelmitte
hin gleichmäßig zunehmende Dicke aufweisen.
3. Tragbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutelwände (13, 14) an
ihrem oberen Abschnitt je einen umgeschlagenen Seitenwandstreifen (16, 17) aufweisen, dessen
Dicke größer als die des Bodens ist, dessen untere Längskante mit der jeweiligen Beutelwand (13
bzw. 14) entlang einer Schweißnaht (18) verschweißt ist und der ein sich mit dem Griffloch
(12) der Beutelwand (13 bzw. 14) deckendes Griffloch (19) aufweist.
4. Verfahren zum Herstellen eines Tragbeutels aus Kunststoff mit vom Beutelboden zum oberen
Beutelrand gleichmäßig zunehmender Dicke der Beutelwände nach dem Anspruch 1, bei dem von
einem fortlaufenden Kunststoffschlauch ein der Beutelbreite entsprechendes Stück abgeschnitten,
am oberen Beutelrand aufgeschlitzt und an den Längsseiten verschweißt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschneiden des Stückes von einem Kunststoffschlauch mit unterschiedlicher
Wanddicke und das Aufschlitzen entlang der größten Dicke der Schlauchwand erfolgt.
5. Verfahren zum Herstellen eines Tragbeutels aus Kunststoff mit von den Beutelrändern zur
Beutelmitte hin gleichmäßig zunehmender Dicke der Beutelwände nach dem Anspruch 2, bei dem
von einem fortlaufenden Kunststoffschlauch ein der Beutellänge entsprechendes Stück abgeschnitten
und am späteren Beutelboden zugeschweißt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschneiden
des Stückes von einem Kunststoffschlauch erfolgt, der im Querschnitt eine von zwei gegenüberliegenden
Zonen minimaler Dicke zu zwei sich gegenüberliegenden, zu den ersteren im rechten
Winkel angeordneten Zonen maximaler Dicke gleichmäßig ansteigende Wanddicke aufweist und
daß der Kunststoffschlauch entlang der Zone minimaler Wanddicke gefalzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0054180 | 1964-10-30 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1479271A1 DE1479271A1 (de) | 1969-06-12 |
| DE1479271B2 true DE1479271B2 (de) | 1971-05-19 |
Family
ID=7158598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641479271 Withdrawn DE1479271B2 (de) | 1964-10-30 | 1964-10-30 | Tragbeutel aus kunststoff mit in der mitte seiner oberen seitenwandabschnitte gelegenen griffloechern und verfahren zu seiner herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1479271B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3329203A1 (de) * | 1983-08-12 | 1985-02-28 | Unilever N.V., Rotterdam | Verpackungsbeutel aus kunststoff |
| DE3711165A1 (de) * | 1987-04-02 | 1988-10-20 | Stiegler Maschf Gmbh | Verfahren zum herstellen von tragebeuteln aus kunststoffolie mit seitennaht |
-
1964
- 1964-10-30 DE DE19641479271 patent/DE1479271B2/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3329203A1 (de) * | 1983-08-12 | 1985-02-28 | Unilever N.V., Rotterdam | Verpackungsbeutel aus kunststoff |
| DE3711165A1 (de) * | 1987-04-02 | 1988-10-20 | Stiegler Maschf Gmbh | Verfahren zum herstellen von tragebeuteln aus kunststoffolie mit seitennaht |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1479271A1 (de) | 1969-06-12 |
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|---|---|---|---|
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