DE1478917C - Sperrklinkenanordnung an einem Rat schenschlussel - Google Patents
Sperrklinkenanordnung an einem Rat schenschlusselInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sperrklinkenanordnung an einem Ratschenschlüssei mit umkehrbarer Arbeitsrichtung, bei dem die Sperrklinkenanordnung in
einem keilförmigen Hohlraum angeordnet ist und eine Sperrklinke in ihrer Arbeitsrichtung unter Federdruck
mit mehreren Zähnen in die Zähne des mit der Schlüsselnuß versehenen Klinkenzahnrades eingreift.
Bei einer bekannten Sperrklinkenanordnung dieser Art ist für jede der beiden Arbeitsrichtungen eine
eigene Sperrklinke vorgesehen, die an gegenüberliegenden Seitenflächen geführt ist und auf einem
Federwiderlager aufsitzt, dessen Feder die Sperrklinke gegen das Klinkenzahnrad drückt. Dies hat jedoch
den Nachteil, daß ein verhältnismäßig komplizierter ig Aufbau erforderlich ist, der verhältnismäßig stark
reparaturanfällig ist und der bei einem schnellen Wechsel der Arbeitsrichtung zu Schwierigkeiten
führen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sperrklinkenanbrdnung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, bei der für beide Arbeitsrichtungen nur eine Sperrklinke erforderlich ist, die
jedoch gleichfalls mit mehreren Zähnen in Eingriff kommt, damit sie den hohen Anforderungen standhält,
und deren Sperrklinke sich leicht von dem Sperrklinkenzahnrad lösen läßt sowie ein schnelles Wechseln
der Arbeitsrichtung gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine einzige Sperrklinke für beide Arbeitsrichtungen,
die im Hohlraum zwischen dessen beiden Keilflächen frei beweglich ist und in an sich bekannter Weise
durch eine für jede Arbeitsrichtung umschaltbare Feder gegen das Klinkenzahnrad gedrückt wird. Dies
hat den Vorteil, daß die Notwendigkeit eines sachgemäßen Zusammenwirkens von den beiden Arbeitsrichtungen zugeordneten, getrennten Sperrklinken
vermieden wird. Neben einer Vereinfachung des Aufbaus wird die Funktionssicherheit des Schlüssels erhöht,
und ein schnelles Wechseln der Arbeitsrichtung des Ratschenschlüssels wird insbesondere erleichtert,
wenn sich der Schlüssel unter Last befindet.
Es ist zwar an sich bekannt, eine Sperrklinke durch eine für jede Arbeitsrichtung umschaltbare Feder an
das Klinkenrad anzudrücken, aber diese Feder dient lediglich dazu, die Drehbewegung der Sperrklinke zu
unterstützen, die durch eine Betätigung eines Hebels, der über einen Zapfen mit der Sperrklinke verbunden
ist, ausgelöst wird.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 6 gekennzeichnet.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ratschenschlüssels mit der erfindungsgemäßen Sperrklinkenanordnung,
Fig. 2 die Schnittansicht längs der Linie 2-2 in
Figl,
F i g. 3 eine Draufsicht mit weggebrochenen Teilen, wobei die Sperrklinke sich in einer anderen Stellung
als in F i g. 2 befindet,
Fig. 4 die Schnittansicht längs der Linie 4-4 in
F i t». 3 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 5 eine Teilansicht von F i g. 2 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 6 die Schnittansicht längs der Linie 6-6 in F i g. 4 in vergrößertem Maßslab,
F i g. 7 eine Schnittansicht durch eine abgeänderte Ausführungsform in vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 die Schnittansicht längs der Linie 10-10 in Fig. 7,
F i g. 9 eine Teilschnittansicht einer dritten Ausführungsform und .
F i g. 10 eine Draufsicht dieser Ausführungsform teilweise im Schnitt.
Die Fig. 1 und 4 zeigen eine Sperrklinkenanordnung
an einem Ratschenschlüssel mit umkehrbarer Arbeitseinrichtung, wobei der Schlüsselkörper mit 10,
der Handgriff mit 11 und der Kopf mit 12 bezeichnet sind. In einer zylindrischen Bohrung 13 im Kopf 12
sitzt ein Klinkenzahnrad 14, das entlang seines Umfangs mit Zähnen 15 versehen ist. Der Kopf 12 ist mit
einem keilförmigen Hohlraum 16 versehen, der mit dem Umfang des Klinkenzahnrades 14 in Verbindung
steht. Der Hohlraum 16 weist zusammenlaufende Keilflächen 17 und 18 auf, die sich zu dem Klinkenzahnrad
14 hin öffnen. Im Hohlraum 16 ist eine keilförmige Sperrklinke 19 angeordnet, deren Hin- und
Herbewegung begrenzt ist. Die Sperrklinke 19 besitzt eine bogenförmige Reihe von Zähnen 20, die
den Zähnen 15 des Klinkenzahnrades 14 zugeordnet sind und in diese einrasten können. Die Sperrklinke
19 besitzt entsprechend den Keilflächen 17 und 18 zusammenlaufende Keilflächen 21 und 22, die die
Umfangsbewegung der Sperrklinke 19 begrenzen.
In einer Bohrung 24 im Schlüsselkörper 10 sitzt ein Stift 23, dessen Achse parallel zur Drehachse des
Klinkenzahnrades 14 verläuft. Von der Bohrung 24 verläuft ein Durchgang zu dem Hohlraum 16, in
welchem sich eine Spiralfeder 26 befindet, die sich von der Sperrklinke zu dem Stift 23 erstreckt. An
dem durch die Keilflächen 21 und 22 gebildeten Scheitel ist die Sperrklinke 19 mit einer Bohrung 27
versehen, in die das Ende der Feder 26 hineinragt, während der Stift 23 mit einer radialen Bohrung 28
versehen ist, in der das andere Ende der Feder 26 festgelegt ist.
Durch Drehen des Stiftes 23 ist es möglich, das Ende der Feder 26 von der einen Seite einer Linie,
welche von der Achse des Stifts 23 zur Achse des Klinkenzahnrades 14 führt, zur anderen Seite dieser
Linie zu verschieben. Durch eine derartige Drehung des Stifts 23 wird das Ende der Spiralfeder 26 aus
ihrer normalen geraden Lage verbogen, wodurch die Sperrklinke 19 von der einen Endlage in Berührung
mit einer der Keilflächen 17 bzw. 18 des Hohlraums 16 in die andere Endlage in Berührung mit der
anderen der Keilflächen 17 bzw. 18 verschoben wird. In jeder Endlage kann sich die Sperrklinke 19 am
Umfang entlang in der anderen Richtung sowie radial durch die auf die Sperrklinke 18 ausgeübte elastische
Gegenkraft der Feder 26 bewegen. Infolge dieser Anordnung beeinflußt die Sperrklinke 19 die Drehung
des Klinkenzahnrades 14. In der einen Lage der Sperrklinke 19 kann sich die Sperrklinke 14 nur in
der einen Richtung in bezug auf den Schlüsselkörper 10 und in der änderen Lage der Sperrklinke 19 nur
in die entgegengesetzte Richtung drehen.
Der Stift 23 und damit die Feder 26 und die Sperrklinke
19 können in der einen oder der anderen Lage festgelegt werden mittels einer ringförmigen Nut 29
am Umfang des Stifts 23. Der Stift 23 weist ferner zwei am Umfang in Abstand angeordnete kugelförmige
konkave Arretierungsllächen 30 und 31 auf, die in der ringförmigen Nut ausgebildet sind. Im
3 4
Schlüsselkörper 10 ist eine Kugel 32 angeordnet, die die Oberflächen, welche den Winkel α der mit der
sich auf die ringförmige Nut 29 zu und von ihr weg Sperrklinke 19 im Eingriff stehenden Zähne defibewegen
kann. Zwischen die Kugel 32 und dem nieren, winkelmäßig zu den Keilflächen 17 und 18
Boden einer zylindrischen Bohrung 34 im Schlüssel- derart in Beziehung stehen, daß die Keilflächen,
körper 10 ist eine leichte Spiralfeder 33 gedrückt, 5 weiche auf die Sperrklinke 19 wirken, eine Keilweiche die Kugel 32 elastisch gegen die ringförmige wirkung auf die Zähne ausüben, wenn der Handgriff
Nut 29 drückt, wobei die Kugel 32 mit der einen oder 11 in einer Richtung gedreht wird, die ein Einkeilen
der anderen der Arretierungsflächen in Eingriff der Sperrklinke 19 hervorzubringen sucht. Der
kommt, um den Stift 23 in der einen oder der Winkel c zwischen den Keilflächen 17 und 18 des
anderen Lage festzuhalten. Die Achse der zylin- io Hohlraums 16 muß kleiner sein als der Winkel d
drischen Bohrung 34 bildet einen spitzen Winkel mit zwischen den Keilflächen 21 und 22 der Sperrklinke
der Achse des Stifts 23, um diesen im Hohlraum 24 19.
zu halten. Am Ende des Stifts 23 ist ein Bedienungs- Eine abgeänderte Form der Erfindung ist in den
hebel 35 angebracht, der aus dem Körper 10 heraus- F i g. 7 und 8 dargestellt. Sie besteht aus einem
ragt, und zur Drehung des Stifts 23 dient. 15 Körper 60 mit einem Handgriff 61 und einem Kopf
Das Klinkenteil 14 weist einen zylindrischen An- 62. Der Kopf 62 ist mit einer zylindrischen Bohrung
satz 49 auf, der mit einer Dichtung 48 eine Öl- 63 versehen, in der ein Klinkenzahnrad 64 gelagert
dichtung bildet. Ein mit dem Werkstück in Eingriff ist. Dieses ist mit einer Vielzahl von Klinkenzähnen
kommender Zapfen 50 erstreckt sich axial von dem 65 entlang seines Umfangs versehen; das Klinkendrehbaren Teil 14 aus durch die Bohrung in der ring- 20 zahnrad wird in der Bohrung 63 durch Ineingriffförmigen
Wand 44. Der-Zapfen 50 dient als Schlüssel- kommen der Zähne 65 mit den Seiten der Bohrung 63
nuß. gelagert. Der Kopf 62 weist eine Bodenwand 66 auf,
Im Gebrauch wird der Hebel 35 in eine der in die eine Bohrung 67 hat, durch welche ein zylin-F
i g. 1 und 3 dargestellten Lagen gelegt. Wenn sich drischer Zapfen 68 führt, der mit dem Klinkenzahnder
Hebel 35 in der in F i g. 2 dargestellten Lage be- 25 rad 64 ein Teil bildet. Der Umfang des Zapfens 68
findet, ist die Oberfläche 22 der Sperrklinke 19 im weist eine Nut 69 auf, in der sich ein Kreisring 70
Hohlraum 16 parallel zur Oberfläche 18 des Hohl- befindet, der an den Wänden der Bohrung 67 anliegt,
raums und berührt diese. Wenn in dieser Lage der um eine Schmutz- und Öldichtung zu bilden. Das
Zapfen 50 im Eingriff mit einem Werkstück ist, das untere Ende des Zapfens 68 ist mit einer trennbaren
gedreht werden soll, und wenn der Handgriff 11 so 30 Verbindung bekannter Art für verschiedene mit
bewegt wird, daß sich der Kopf 12 entgegen dem einem Werkstück im Eingriff stehenden Teilen verUhrzeigersinn
in Richtung des in F i g. 2 dargestellten sehen, z. B. Muffenschlüsseln u. dgl.
Pfeiles dreht, wird die Sperrklinke 19 zwischen den Wie aus den F i g. 7 und 8 hervorgeht, ist der
Pfeiles dreht, wird die Sperrklinke 19 zwischen den Wie aus den F i g. 7 und 8 hervorgeht, ist der
Zähnen 15 und der Oberfläche 18 eingekeilt, so daß Körper 62 mit einem keilförmigen Hohlraum 71 versieh
das Klinkenzahnrad 14 mit dem Kopf 12 dreht. 35 sehen, der mit dem Umfang des Klinkenzahnrades 64
Wenn der Handgriff in der entgegengesetzten Rieh- in Verbindung steht. Der Hohlraum 71 hat zutung
gedreht wird, so daß sich der Kopf 12 in F i g. 2 sammenlaufende gerade Keilflächen 72 und 73, welim
Uhrzeigersinn dreht, kann sich die Sperrklinke 19 ehe in Richtung des Umfangs des Klinkenzahnrades
aus den Zähnen 15 herausbewegen, so daß sich die 64 auseinanderlaufen. Im Hohlraum 71 befindet sich
Zähne 20 an der Sperrklinke 19 über die Zähne 15 40 eine keilförmige Sperrklinke 74, um ein Hin- und
hinwegbewegen, während die Sperrklinke 19 die Herbewegen zu begrenzen. Die Sperrklinke 74 weist
Oberfläche 18 entlanggleitet. Auf diese Weise dreht eine bogenförmige Reihe von Zähnen 75 in der Nähe
sich das Klinkenzahnrad 14 nicht, wenn der Kopf 12 der Zähne 65 des Klinkenzahnrades 64 auf, die so
im Uhrzeigersinn gedreht wird. eingerichtet sind, daß sie mit den Zähnen 65 in Ein-
Durch ein Verschieben des Hebels 35 in die F i g. 3 45 griff kommen. Die Sperrklinke 74 enthält femer zudargestellte
Lage, wird die Sperrklinke 19 so ver- sammenlaufende Keilflächen 76 und 77, die so einschoben,
daß die Oberfläche 21 parallel zur Keil- gerichtet sind, daß sie die Keilflächen 72 und 73 des
fläche 17 des Hohlraums 16 liegt und diese berührt. Hohlraums 71 berühren und hierdurch die Umfangs-Wenn
sich der Hebel 35 in der in F i g. 3 dargestellten bewegung der Sperrklinke 74 begrenzen. Die Keil-Lage
befindet und der Handgriff 11 im Uhrzeigersinn 50 flächen 76 und 77 der Sperrklinke laufen in Richtung
gedreht wird, wird die Sperrklinke durch die Wirkung auf die Zähne 75 der Sperrklinke auseinander,
der Zähne 15 und 20 und durch die Berührung der In einer Bohrung 79 des Körpers 10 ist drehbar ein
der Zähne 15 und 20 und durch die Berührung der In einer Bohrung 79 des Körpers 10 ist drehbar ein
Oberfläche 21 mit der Keilfläche 17 des Hohlraums Stift 78 angebracht, wobei die Achse der Bohrung
16 eingekeilt, um eine Bewegung der Sperrklinke zu parallel zur Drehachse des zylindrischen Teils 64
verhindern und damit ein Drehen des Klinkenzahn- 55 liegt. Ein Durchgang 79 a ergibt eine Verbindung
rades im Uhrzeigersinn mit dem Kopf 12 zu be- zwischen dem Hohlraum 71 und der Bohrung 79.
wirken. Wenn der Handgriff 11 so bewegt wird, daß Eine fest gewickelte Spiralfeder 80 liegt zwischen der
sich der Kopf 12 in F i g. 3 entgegen dem Uhrzeiger- Sperrklinke 74 und dem Stift 78. Die Enden der Feder
sinn bewegt, gehen die Zähne 20 der Sperrklinke 19 ragen in die Bohrung 81 und 82 in der Sperrklinke
über die Zähne 15 hinweg, so daß sich das Klinken- 60 74 bzw. in Stift 78 hinein,
zahnrad 14 nicht mit dem Kopf 12 dreht. Der Stift 78 ist zwischen seinen Enden mit einem
zahnrad 14 nicht mit dem Kopf 12 dreht. Der Stift 78 ist zwischen seinen Enden mit einem
Der eingeschlossene Winkel α der Zähne 15 muß verengten Teil 83 versehen und in der Bohrung 79
so groß sein, daß ein leichtes Ausklinken der Klinken- durch eine C-förmige Manschette 84 in seiner Lage
sperre 19 sichergestellt ist, wenn der Handgriff 11 in gehalten, wobei die Manschette einen größeren
der Richtung gedreht wird, die derjenigen entgegen- 65 Durchmesser als die Bohrung 79 aufweist und innen
gesetzt ist, welche ein Einkeilen der Sperrklinke 19 um das verengte Teil 83 gepreßt oder gespreizt ist,
bewirkt. Wenn der eingeschlossene Winkel α groß ist, um den Stift 78 in der Bohrung 79 durch Reibung
klinkt die Sperrklinke leicht aus. Andererseits müssen zu halten. Der Stift 78 ist so eingerichtet, daß er
zwischen zwei Lagen verschoben oder gedreht werden kann, um die Sperrklinke, wie vorher beschrieben,
zu verschieben. Um die Drehung des Stifts zu erleichtern, ist an seinem oberen Ende außerhalb
des Körpers 60 ein Schiebehebel 85 vorgesehen. Der Hebel 85 und damit der Stift 78 werden durch Ineingriffkommen
mit den Anschlägen 86 und 87 und durch eine Kugel 88 in ihrer Lage gehalten, wobei
die Kugel durch eine Feder 89 elastisch nach oben gedrückt wird, um den Schiebehebel 85 gegen einen
der Anschläge 86 oder 87 zu halten.
Der Eingriff der Sperrklinke in das Klinkenzahnrad erfolgt entsprechend der vorher beschriebenen
Ausführungsform, so daß darauf nicht mehr eingegangen zu werden braucht. ·
Wenn der Verschiebehebel 85 verschoben wird, wird die Richtung der Achse der Bohrung 82 im
Stift 78 gedreht und sucht hierdurch die Achse der Feder 80 zu verschieben. Wie sich aus F i g. 7 und 8
ergibt, ist an der Sperrklinke 74 ein nach oben führender Stift 90 vorgesehen, der mit etwas seitlichem
Spiel in einen V-förmigen Schlitz 91 in der oberen Wand 92 des Schlüssels hineinragt. Die obere
Wand 92 besteht aus einem getrennten Teil, das z. B. durch Verstemmen bei 93 so in seiner Lage gehalten
wird, daß es die Bohrung 63 und den Hohlraum 71 bedeckt.
Beim Schraubvorgang, d. h. beim normalen Ausklinken der Sperrklinke, beeinflussen der Stift 90
und der Schlitz 91 die Tätigkeit der Sperrklinke nicht. Lediglich beim Verschieben der Sperrklinke zum Einstellen der anderen Arbeitsrichtung des Schlüssels
kommt der Stift mit den Seitenwänden des Schlitzes in Berührung, um die Verschiebung der Sperrklinke
sicherzustellen. Wenn der Verschiebungshebel 85 von der in Fig. 8 dargestellten Stellung in die Lage der
Fig. 11 zur anderen Endstellung 91 hin verschoben wird, so drückt die sich durchbiegende Feder den
Stift 90 so, daß er zuerst an der Seitenwand 94 des Schlitzes 91 zur Anlage kommt. Beim anschließenden
Strecken der Feder 80 rutscht die Sperrklinke zu dünn über den Kamm der Schlitzwand hinweg zur gegenüberliegenden
Schlitzwand 95. Beim Überrutschen des Kammes kommt die Sperrklinke 74 außer Eingriff.
Bei umgekehrter Arbeitsrichtung arbeitet die Sperrklinke spiegelbildlich.
Die Länge der Arme des Schlitzes 91 ist derart, daß der Stift 90 die Enden des Schlitzes zu keiner
Zeit berührt.
Der Stift 90 und der Schlitz 91 treten also nur während des Verschiebens der Sperrklinke in Tätigkeit,
um beim Wechseln der Arbeitsrichtung das Trennen der Zähne der Sperrklinke von den Zähnen
des Klinkenzahnrades sicherzustellen. Man kann allerdings auch beim Schraubvorgang mit dem Umschalthebel
umschalten, wenn Schmutz ins Innere des Schlüssels gelangt ist, der zwar das Verschieben der
Sperrklinke verhindert, aber nicht ihr Ausklinken.
Bei einer dritten Ausführungsform des Schraubenschlüssels (F i g. 9 und 10) sind die Stifte 90, 91, die
während des Verschiebens der Sperrklinke in Tätigkeit treten, durch eine andere Anordnung ersetzt.
In jeder anderen Hinsicht gleicht der Schlüssel demjenigen nach den Fig. 7, 8. Für übereinstimmende
Teile werden daher gleiche Bezugszahlen zur Be-Schreibung des Schlüssels verwendet. Wie Fig. 9
und 10 zeigt, ist das Klinkenzahnrad 64 mit einer Umfangsnut 96 zwischen dem oberen und dem
unteren Ende versehen. Eine fest gewickelte endlose Feder 97 befindet sich in der Umfangsnut 96. Der
Außendurchmesser der Feder 97 ist im ungespannten Zustand größer als der Außendurchmesser des
Kreises, der durch die Scheitel der Zähne 65 am Klinkenzahnrad 64 gebildet wird, so daß — wenn
sich die Feder 97 in ihrer Lage in der Nut 96 und der drehbare Teil 64 im Kopf 62 befindet —, ein Teil der
Feder 97 stets nach außen in dem Raum zwischen der Sperrklinke 74 und den Seiten 72 und 73 gedrückt
oder gebeult ist. Wenn der Verschiebehebel 85 verschoben wird und damit die Achse der Feder 80 zu
verschieben sucht, wird eine Kraft auf die Sperrklinke 74 ausgeübt, welche die Ausbeulung in der
Feder 97 zu beseitigen sucht. Hierdurch wird die Sperrklinke 74 von den Zähnen 65 an dem Klinkenzahnrad
64 weggedrückt, so daß die Ausbeulung zwischen der Sperrklinke 74 und der einen Seite des Hohlraumes
72 beseitigt wird und eine Ausbeulung in der Feder zwischen der Sperrklinke 74 und der anderen
Seite des Hohlraums 72 entsteht. Auf diese Weise wird während der Verschiebung eine Bewegung der
Sperrklinke von dem Klinkenzahnrad weg sichergestellt. Im normalen Betrieb beeinflußt die Feder 97
das Ausklinken der Sperrklinke nicht.
Bei allen Formen der Erfindung ergibt sich ein leichtes Ausklinken. Die Umkehreinrichtung kann
betätigt werden, wenn sich der Schraubenschlüssel unter Last befindet, ohne daß er beschädigt wird.
Wenn die Umkehrung betätigt wird, wenn sich der Schraubenschlüssel unter Last befindet, verschiebt
sich die Sperrklinke, wenn die Last nachläßt. Bei allen Formen der Erfindung wird die Kraft über das
Klinkenzahnrad auf den Kopf des Schraubenschlüssels übertragen, indem die Zähne des Klinkenzahnrades
die Innenfläche der Bohrung im Kopf berühren, in der das drehbare Teil angeordnet ist.
Claims (6)
1. Sperrklinkenanordnung an einem Ratschenschlüssel mit umkehrbarer Arbeitsrichtung, bei
dem die Sperrklinkenanordnung in einem keilförmigen Hohlraum angeordnet ist und eine
Sperrklinke in ihrer Arbeitsrichtung unter Federdruck mit mehreren Zähnen in die Zähne des
mit der Schlüsselnuß versehenen Klinkenzahnrades eingreift, gekennzeichnet durch
eine einzige Sperrklinke (19; 74) für beide Arbeitsrichtungen, die im Hohlraum (16; 71) zwischen
dessen beiden Keilflächen (17,18; 72,73) frei beweglich ist und in an sich bekannter Weise
durch eine für jede Arbeitsrichtung umschaltbare Feder (26; 80) gegen das Klinkenzahnrad (14; 64)
gedrückt wird.
2. Sperrklinkenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung
(85) aus einem von Hand umschaltbaren Federlager (23; 74) und einer zwischen diesem
und der Sperrklinke angeordneten Schraubenfeder (26; 80) besteht, die beim Umschalten des
Federlagers quer zu ihrer Längsachse eine Vorspannung für die Umschaltbewegung der Sperrklinke
auszuüben vermag.
3. Sperrklinkenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federlager aus
einem drehbar im Schraubenschlüsselkörper (10; 60) angeordneten Stift (23; 78) besteht, daß das
eine Ende des Stifts aus dem Körper herausragt
und einen Bedienungshebel (35; 85) aufweist und daß eine Einrichtung zum Verrasten (30 bis 34)
des Stifts in den beiden Stellungen vorgesehen ist.
4. Sperrklinkenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse einer eine
Raste (32) an den Stift (23) andrückenden Feder (33) zum Boden der den Stift (23) aufnehmenden
Sackbohrung (24) geneigt ist.
5. Sperrklinkenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
zum Wechseln der Arbeitsrichtung mit einem Abhebestift (90), der parallel zur Drehachse
in die Sperrklinke (74) und in einen V-förmigen Schlitz (91) im Schraubenschlüssel-
körper (60) eintaucht, wobei der Scheitelpunkt des V-förmigen Schlitzes dem Klinkenzahnrad
(64) abgewandt ist und der Stift (90) seitliches Spiel im Schlitz (91) hat.
6. Sperrklinkenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum
Wechseln der Arbeitsrichtung aus einer in eine Nut (96) am Umfang des Klinkenzahnrades (64)
liegenden endlosen Spiralfeder (97) besteht, deren Länge größer ist als der Umfang, den sie umschließt,
so daß durch den in den keilförmigen Hohlraum (71) hineinragende Teil der Spiralfeder
die Sperrklinke radikal nach außen drängbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 523/51
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