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DE1478871C - Brennkraft Repetierbolzensetzer - Google Patents

Brennkraft Repetierbolzensetzer

Info

Publication number
DE1478871C
DE1478871C DE1478871C DE 1478871 C DE1478871 C DE 1478871C DE 1478871 C DE1478871 C DE 1478871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
bolt
barrel
chambers
setter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
ETEM, Etablissement de Techniques Modernes, Vaduz
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Brennkraft-Repetier- Nuß verbundener Betätigungshebel mit seinem freien
bolzensetzer, bei dem das Repetieren für den schritt- Ende vom Bolzensetzergriff betätigbar ist. Dadurch
weisen Vorschub eines Verschlußstücks, in welchem wird der Vorschubantrieb für das Magazin einfach,
gleichzeitig mehrere Kartuschen aufnehmbar sind, zuverlässig und widerstandsfähig,
durch eine Relativbewegung zwischen dem Bolzen- 5 Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann
setzerlauf und dem Bolzensetzergriff beim Andrük- das Verschlußstück eine Zahnstange aufweisen, die
ken des Bolzensetzers an das Werkstück erfolgt. mit der Klinke zusammenwirkt, wobei das Magazin
Bei einem bekannten Brennkraft-Repetierbolzen- die Form eines parallelepipedischen Blockes hat, der
setzer dieser Art sind die Kartuschen direkt in dem mit Kanälen als Ladekammern versehen ist. Eine
Verschlußstück untergebracht, welches neben dem ίο derartige Zahnstange ist einfach herstellbar und er-
Abdichten des Verbrennungsraumes zugleich die möglicht einen genauen schrittweisen Vorschub, so
Funktion eines Magazins erfüllt. Zum schrittweisen daß stets ein Fluchten der Ladekammern mit dem
Vorschub dieses Verschlußstückes ist es an seinem Lauf gewährleistet ist.
Umfang mit Kurvenbahnen versehen, in die ein zu- Um ein leichtes Einsetzen und Herausnehmen des sammen mit dem Lauf verschiebbarer Schaltstift ein- 15 Magazins aus dem Verschlußstück zu erreichen, kann greift. Damit gewährleistet ist, daß nach jedem nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der schrittweisen Vorschub die entsprechende Kartu- Erfindung die Aufnahmeeinrichtung für das Magazin schenaufnahmekammer und das Bolzenlager genau mit einer Verriegelungseinrichtung versehen sein, die mit dem Lauf fluchten, ist es erforderlich, daß die aus einem festen Riegel und einem schwenk- und Kurvenbahnen sehr genau hergestellt werden. Da- ao anziehbaren Riegel, die an den Enden des Verdurch wird ein solches Magazin teuer. Einem Bolzen- schlußstückes angebracht sind, besteht, wobei die setzer wird in der Regel nur ein solches Magazin zu- dem Verschlußstück zugewandte Grundfläche des geordnet sein oder zumindest nur eine begrenzte Magazins zwei symmetrische Rampen und die dem Anzahl derartiger Magazine. Der Benutzer des BoI- Magazin zugewandte Grundfläche des Verschlußzensetzers ist daher nach dem Leerschießen des einen 25 Stücks eine dazu korrespondierende Rampe aufweist, oder der nur in begrenzter Anzahl vorhandenen an der das Magazin mit einer seiner beiden Rampen Magazine dazu gezwungen, die Bolzen mit den Kar- durch den schwenk- und anziehbaren Riegel lagetuschen einzeln in die Ladekammern einzusetzen. bestimmt zur Anlage kommt, und daß am festen Zuvor sind die leeren Kartuschenhülsen aus dem Riegel ein Magazinauswurfstößel angeordnet ist.
Magazin zu entfernen und die Magazin- bzw. Lade- 30 Vorzugsweise können die einzelnen Ladekammern räume zu reinigen. Da solche Magazine sehr teuer des Magazins je eine Verbrennungsraum- und eine sind, ist es auch nicht zweckmäßig, diese Magazine Führungsbohrung bilden und in mindestens zwei Reials sogenannte »verlorene« Magazine zu benutzen, hen angeordnet sein, wobei die Kammern einer Reihe die nach dem Gebrauch weggeworfen werden. gegenüber den Kammern der benachbarten Reihe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen 35 versetzt sind, während der Bolzensetzer eine der
Brennkraft-Repetierbolzensetzer der eingangs be- Zahl der Kammerreihen entsprechende Zahl von
schriebenen Art zu schaffen, bei dem einfache Maga- Laufbohrungen hat. So wird die Aufnahmefähigkeit
zine verwendbar sind, die entweder nach dem Leer- des Magazins erhöht.
schießen weggeworfen werden können, so daß sich Wenn das Magazin zwei Reihen Ladekammern
ein Reinigen und ein Rücktransport der Magazine 40 aufweist, können nach einer weiteren Ausgestaltung
zum erneuten Füllen erübrigt, oder die, ohne daß es der Erfindung die Durchtrittsöffnungen für den
kostenmäßig ins Gewicht fällt, einem Bolzensetzer in Schlagstift im Boden des Verschlußstückes längs
so großer Anzahl beigefügt sein- können, daß sie ■ einer einzigen Reihe in einer Mittelebene zwischen
nach dem Leerschießen gesammelt und zur weiteren den Achsen der in zwei Reihen angeordneten Kam-
Verwendbarkeit an einer zentralen Stelle gereinigt 45 mern des Magazins angeordnet sein, so daß ein ein-
und erneut gefüllt werden können. \ ziger Schlagstift zum Zünden von zwei Kartuschen-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine reihen ausreicht.
Aufnahmeeinrichtung am Verschlußstück zum Auf- Ferner kann der Laufteil für das Magazin eine
nehmen eines Magazins gelöst. Dadurch ist die Ein- Führungsbahn und eine elastische Andrückvorrich-
richtung für den Vorschub des Magazins völlig vom 50 rung aufweisen, die aus einem Bügel, zwei seitlichen
Magazin getrennt worden, so daß einfache Magazine Führungssäulen und einem lauffesten Splitterschutz-
verwendet werden können. schild sowie Federn zwischen Schutzschild und einer
Ein weiterer Vorteil ist, daß einem solchen BoI- Traverse bestehen, die mit dem Lauf fest verbun-
zensetzer auch Magazine zugeordnet werden können, den ist.
welche mit anderen Kartuschen und/oder Bolzen be- 55 Die Erfindung wird an Hand von Ausführungs-
stückt sind, so daß man, je nach Art der durchzu- beispielen näher beschrieben. Es zeigt
führenden Arbeiten, schnell von einer Art von Kar- Fig. 1 einen Längsschnitt des Brennkraft-Repe-
tuschen und/oder Bolzen auf eine andere Art über- tierbolzensetzers (Ruhestellung),
gehen kann, indem das Magazin gewechselt wird. Fig. 2 den der Fig. 1 entsprechenden Schnitt
Besonders vorteilhaft ist es, wenn nach einer 60 (Schußstellung),
zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung das Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in
Magazin senkrecht zur Laufachse verschiebbar ist, F i g. 1,
was im Vergleich zu den bekannten Trommclmaga- F i g. 4 eine Ansicht des Magazins (teilweise im
zinen zu einfachen und billigen Magazinen führt. Schnitt) beim Einsetzen in das Verschlußstück oder
. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung hat 65 Auswerfen aus dem Verschlußstück,
der Vorschubmechanismus eine Klinke, die in einer F i g. 5 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach
Nuß verschiebbar ist, wobei die Klinke schwenkbar der Linie V-V in F i g. 6 (Magazin) im Verschluß-
am Laufgehäuse angeordnet ist und em fest mit der stück eingesetzt und verriegelt,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5,
F i g. 7 eine Ansicht teilweise im Schnitt, nach der Linie VII-VII in Fig. 8,
F i g. 8 eine Rückansicht des Magazins nach Fig. 7,
F i g. 9 eine perspektivische Ansicht des Schlagstiftendes,
Fig. 10 eine abgewandelte Ausführungsform des Brennkraftbolzensetzers mit dem Vorderteil teilweise im Schnitt,
Fig. 11 eine Teilansicht einer zweiten Ausführungsform des Magazins, in Verbindung mit einem einfachen Verschlußstück mit Zahnstange,
Fig. 12 die Rastvorrichtung für das Magazin mit Verschlußstück (teilweise im Schnitt).
In der Zeichnung ist mit 1 ein Griffteil des Brennkraftbolzensetzers bezeichnet. Dieser Griffteil ist in Achsrichtung relativ zu einem noch zu beschreibenden Block verschiebbar und hat zwei Schalen la und Ib, die eine Schlageinrichtung zylinderförmig einschließen. Diese Schlageinrichtung dient zum Zünden der Kartuschen. Eine Auslöseeinrichtung dieser Schlageinrichtung besteht aus den Teilen 2 bis 11, auf die, soweit zum Verständnis der Erfindung erforderlich, noch eingegangen wird.
Der bereits erwähnte Block ist griffseitig als Führungshülse 12 ausgebildet, auf der ein Futter 6 längsverschiebbar geführt ist und die zugleich als verschlußseitiges Widerlager für die Rückstellfeder 9 und zum Führen der Teile Ic und 2 der Schlageinrichtung dient. Die Hülse 12 ist mit einem Bügel 13 einer Gleitführung verschraubt. Dieser Bügel 13 trägt an seinen Armen Führungssäulen 14, deren laufseitige Enden an einer Traverse 15 abgefangen sind. In dieser Traverse sind auch die Laufbohrungen bzw. Doppellaufbohrungen 16 a, 16b eingearbeitet. An den laufseitigen Enden der Führungssäulen 14 ist ein Splitterschutzschild 17 befestigt.
Der Bügel 13 ist so ausgebildet, daß er quer zur Längsachse des Bolzensetzers ein längliches Verschlußstück 18, an dem ein Magazin 20 befestigt ist, aufnehmen und führen kann. Das Verschlußstück 18 ist laufseitig mit einer länglichen Aussparung zum Aufnehmen des Magazins 20 und griffseitig mit einer Zahnstange 19 für den schrittweisen Vorschub des Magazins versehen.
Dieses Verschlußstück hat an dem einen Längsende einen Anschlag mit einem starren Riegel 21, in dem ein Magazinauswerfstößel 22 gleitet, und an seinem anderen Längsende einen durch Drehbewegungen spannbaren Riegel 23 mit davor angeordneter Auswurframpe 24. Der Riegel 23 ist mit einem Gewindefuß in ein Gewindeloch des Verschlußstücks 18 eingeschraubt. Das Magazin wird beim Spannen des spannbaren Riegels fest gegen das Verschlußstück gedrückt. Dadurch wird eine gute Abdichtung der Ladskammern 31 des Magazins erreicht.
Der Bügel 13 trägt einen nicht dargestellten Lagerhalter, in dem quer zur Längsachse des Bolzensetzers eine Nuß 25 drehbar gelagert ist. Diese Nuß 25 wird über einen mit ihr fest verbundenen Betätigungshebel 28, dessen freies Ende in eine Aussparung 6 a des Futters 6 eingreift, beim Längsverschieben des Griffteils 1 in Umfangsrichtung gedreht. In der Nuß 25 ist eine Klinke 27 radial verschiebbar gelagert. Die Klinke wird durch die Kraft einer Feder 28 in eine Zahnlücke der Zahnstange 19 gedrückt.
Die Klinke hat ferner einen Stellknopf 29, mit dem sie willkürlich in oder aus dem Eingriffsbereich der Zähne der Zahnstange 19 gebracht werden kann.
Bei jedem teleskopartigen Ineinanderschieben des Griff- und Laufteils des Bolzensetzers durch die Bedienungsperson beschreibt die Klinke 27 einen kreisbogenförmigen Hub und schaltet dabei die Zahnstange 19 des Verschlußstücks 18 mit dem Magazin 20 (F i g. 2) um einen Schritt bzw. Zahn weiter.
Entlastet die Bedienungsperson den Griffteil des Bolzensetzers, so drückt die Rückstellfeder 9 den Griffteil in seine Ruhestellung zurück (F i g. 1). Hierbei dreht sich die Nuß 25 im entgegengesetzten Sinne, so daß ihre Klinke 26, die Feder 27 zurückdrängend, über den folgenden Zahn der Zahnstange ratscht. Damit steht die Klinke 26 für den nächsten Vorschubschritt bereit. Das Magazin ist ein parallelepipedischer Block, der an einem seiner beiden in Längsrichtung liegenden Enden eine Verriegelungsnase 30 und am anderen Ende eine das Auswerfen des Magazins erleichternde Rampe hat. Im Magazin sind Kanäle (Ladekammern 31) angeordnet, von denen jeder eine Kartuschenkammer, einen Verbrennungsraum und eine Führungsbohrung für den Bolzen 32 fi aufweist. Die Kartusche ist mit 32 bezeichnet.
Da bei der vorliegenden Ausführungsform der Bolzensetzer einen Doppellauf hat, sind die Ladekammern 31 des Magazins in zwei parallelen Reihen versetzt angeordnet. Die Teilung von einer Ladekammer der einen Reihe zur folgenden Ladekammer der anderen Reihe entspricht dem Schaltschritt der Zahnstange 19.
Wie aus Fig. 9 hervorgeht, ist das Ende des Schlagstifts 11 in Form einer parallelepipetischen Schneide zugespitzt. Diese Schneide trifft beim Zündvorgang nur zum Teil auf die Kartusche. Der andere Teil der Schneide, der nämlich radial die Patrone überragt, dringt in eine der Aussparungen 33 ein und findet dort keinen Widerstand. So wird die gesamte Kraft des Schlagstifts auf die Kartusche übertragen.
Damit ein Herausfallen des Magazins 20 aus dem Bolzensetzer verhindert wird und ferner jede Kammer des Magazins in die richtige Stellung zur entsprechenden Bohrung des Laufs 16 gelangt, ist eine in Fig. 12 dargestellte Rastvorrichtung vorgesehen. Diese Rastvorrichtung hat eine auf dem Bügel 13 befestigte Hülse 35 mit einer federnd abgestützten Kugel 36. Eine Feder 37 drückt die Kugel jeweils zum genauen Einrasten in eines der Löcher 34.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform des Bolzensetzers, die in F i g. 10 dargestellt ist, ist das Verschlußstück bzw. die Führung des Magazins so ausgebildet, daß es auch Lademagazine aufzunehmen vermag, die in ihrer Höhe (entsprechend der verschiedenartigen Länge der einzuschießenden Bolzen) andere Abmessungen haben. Zu diesem Zweck ist der Teil des Bolzensetzers, der sich an den Bügel 13 nach vorn anschließt und von der Gesamtheit des Laufs 16 und der Traverse 15 a gebildet wird, in der Längsrichtung beweglich und der Einwirkung von elastischen Mitteln unterworfen, die ihn in Richtung auf den Bügel 13 zurückzustoßen suchen, um das Magazin 20 einzuklemmen. Die Traverse 15a ist hier mit zwei durchgehenden Löchern versehen, um auf den Säulen 14 η gleiten zu können; Schraubenfedern 39, die die Säulen umgeben und sich am Splitterschutzschild 17 abstützen, üben einen Druck auf die Traverse 15 a aus, deren Hub in Richtung des Bügels
dadurch begrenzt ist, daß jede Säule 14 a zum Bügel zu einen Abschnitt von größerem Durchmesser hat, derart, daß jede Säule 14 α eine Schulter 14 b aufweist, die als Anschlag für das Hubende der gleitenden Traverse 15 a dient.
Bei einer Variante des Magazins, die in Fig. 11 dargestellt ist, münden die Ladekammern 31 α über Durchtrittsöffnungen 40, die wesentlich kleiner sind als die Kartuschendurchmesser, in die Durchtrittsöffnungen 42 für den Schlagstift. Dadurch können die Ladekammern einfacher abgedichtet werden. Es ist dann nicht mehr nötig, das Magazin 20 a mit Riegeln fest an das Verschlußstück 41 zu pressen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Brennkraft-Repetierbolzensetzer, bei dem das Repetieren für den schrittweisen Vorschub eines Verschlußstücks, in welchem gleichzeitig mehrere Kartuschen und Bolzen aufnehmbar sind, durch eine Relativbewegung zwischen dem Bolzensetzerlauf und dem Bolzensetzergriff beim Andrücken des Bolzensetzers an das Werkstück erfolgt, gekennzeichnet durch eine Aufnahmeeinrichtung am Verschlußstück (18, 41) zum Aufnehmen eines Magazins (20, 20 α).
2. Bolzensetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (20, 20 a) senkrecht zur Laufachse verschiebbar ist.
3. Bolzensetzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb eine Klinke (26) aufweist, die in einer Nuß (25) verschiebbar ist, wobei die Klinke schwenkbar am Laufgehäuse angeordnet ist und ein fest mit der Nuß (25) verbundener Betätigungshebel (28) mit seinem freien Ende vom Bolzensetzergriff betätigbar ist.
4. Bolzensetzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (18) eine Zahnstange (19) aufweist, die mit der Klinke (26) zusammenwirkt, und das Magazin (20) die Form eines parallelepipedischen Blockes hat, der mit Kanälen (31) als Ladekammern versehen ist.
5. Bolzensetzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung für das Magazin (20) mit einer Verriegelungseinrichtung versehen ist, die aus einem festen Riegel (21) und einem schwenk- und anziehbaren Riegel (23), die an den Enden des Verschlußstücks (18) angebracht sind, besteht, daß die dem Verschlußstück (18) zugewandte Grundfläche des Magazins (20) zwei symmetrische Rampen und die dem Magazin zugewandte Grundfläche des Verschlußstücks (18) eine damit korrespondierende Rampe (24) aufweist, an der das Magazin (20) mit einer seiner beiden Rampen durch den schwenk- und anziehbaren Riegel (23) lagebestimmt zur Anlage kommt, und daß am festen Riegel (21) ein Magazinauswurfstößel (22) angeordnet ist.
6. Bolzensetzer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ladekammern (31) des Magazins (20) je einen Verbrennungsraum und eine Führungsbohrung bilden und in mindestens zwei Reihen angeordnet sind, wobei die Kammern einer Reihe gegenüber den Kammern der benachbarten Reihe versetzt sind, während der Bolzensetzer eine der Zahl der Kammerreihen entsprechende Zahl von Laufbohrungen (16 a, 16 b) hat.
7. Bolzensetzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Durchtrittsöffnungen (33, 34) für den Schlagstift (11) im Boden des Verschluß-Stücks (18) längs einer einzigen Reihe in einer Mittelebene zwischen den Achsen der in zwei Reihen angeordneten Kammern des Magazins (20) angeordnet sind.
8. Bolzensetzer nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufteil für das Magazin (20) eine Führung und eine elastische Andrückvorrichtung aufweist, die aus einem Bügel (13), zwei seitlichen Führungssäulen (14) mit einem lauffesten Splitterschutzschild (17) sowie Federn (39) zwischen Schutzschild (17) und einer Traverse (15), die mit dem Lauf (16) fest verbunden ist, besteht.
9. Bolzensetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (20) durch Federn (39) von den Führungssäulen (14) her an den Griffteil (1) angedrückt wird.
10. Bolzensetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladekammern des Magazins (20 α) kartuschenseitig über Durchtrittsöffnungen (40) des Magazins, die wesentlich kleiner sind als der Kartuschendurchmesser, mit den Durchtrittsöffnungen (42) für den Schlagstift am Verschlußstück (41) verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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