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DE1154978B - Treibsatz fuer Feststoffraketen, insbesondere fuer Kurzbrennraketen - Google Patents

Treibsatz fuer Feststoffraketen, insbesondere fuer Kurzbrennraketen

Info

Publication number
DE1154978B
DE1154978B DER30511A DER0030511A DE1154978B DE 1154978 B DE1154978 B DE 1154978B DE R30511 A DER30511 A DE R30511A DE R0030511 A DER0030511 A DE R0030511A DE 1154978 B DE1154978 B DE 1154978B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partial
powder
propellant
propellant charge
charge according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30511A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl-Otto Wehlow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DER30511A priority Critical patent/DE1154978B/de
Publication of DE1154978B publication Critical patent/DE1154978B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/94Re-ignitable or restartable rocket- engine plants; Intermittently operated rocket-engine plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Treibsatz für FeststofEraketen, insbesondere für Kurzbrennraketen Die Erfindung bezieht sich auf einen Treibsatz für Feststoffraketen, insbesondere für Kurzbrennraketen bzw. für Raketen mit kleiner Differenz zwischen Brennkammerquerschnitt und kritischem Düsenquerschnitt, bestehend aus mehreren Teilladungen, die voneinander flammendicht isoliert sind und nacheinander angefeuert werden.
  • Die bisher bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß der Treibsatz einen großen Teil des Brennkammerquerschnittes beansprucht und der Druckverlust des Pulvergases durch Reibung und Verwirbelung an dem Pulverkörper sowie an dessen Abstützungen eine unerwünschte Größe hat. Hinzu kommt die hohe mechanische Beanspruchung des Treibsatzes durch die abströmenden Pulvergase neben derjenigen durch die Beschleunigung. Bei einer weiteren bekannten Feststoffrakete mit einem Treibsatz aus einzelnen Teilladungen weisen die Teilladungen einen ringförmigen Querschnitt auf, deren zentral umfaßte Räume jeweils die Brennkammer bilden. Dies hat zur Folge, daß sich während der Verbrennung der Treibsätze der Brennkammerquerschnitt ändert, wodurch sich eine Änderung des Klemmungsverhältnisses (kritischer Düsenquerschnitt zu freiem Strömungsquerschnitt in der Brennkammer) ergibt, was in manchen Fällen, insbesondere bei Kurzbrennraketen, unerwünscht ist.
  • Die vorstehend in großen Zügen wiedergegebenen und andere, hier nicht näher erwähnte Nachteile werden erfindungsgemäß vor allen Dingen dadurch vermieden, daß die Teilladungen aus Pulversätzen mit unter dem Druck der Anfeuerung leicht zerfallsfähigen Eigenschaften, z. B. aus Pulverelementen in Nudel-, Sternchen-, Plättchen-, Kugel-, Röhrchen-oder dergleichen Form bestehen und dabei derart ausgebildet und angeordnet sind, daß bei Hintereinanderzündung die Teilladungen während des Anfeuerungsvorganges unabhängig voneinander durch Zerstäubung oder Zerlegung auf die für eine schnelle Verbrennung benötigte Oberfläche aufbereitet und in den eigentlichen Brennkammerraum befördert werden können.
  • Der erfindungsgemäße Treibsatz hat den Vorteil, daß die Wirkung der Drucküberlagerung mehrerer zeitlicher verschoben gezündeter Teiltreibladungen zur Erzielung eines gewünschten angenäherten Rechteckdruck- bzw. -schubdiagramms ausgenutzt wird. Die Teilladungen, die hinter- oder nebeneinander in der Brennkammer liegen, werden nacheinander durch die Anfeuerung zerstäubt oder zerlegt und durch den Zündvorgang in den eigentlichen Verbrennungsraum befördert, wo sie verbrennen. Der Hauptvorteil liegt dabei in der Möglichkeit, eine beliebig große Pulveroberfläche pro Teiltriebladung aufbereiten und damit den kritischen Düsenquerschnitt bis auf die Größe des Brennkammerquerschnittes auslegen zu können, da die zum Brennkammerboden hin hintereinander oder am Brennkammerboden nebeneinander angeordneten Teiltreibladungen kein Hindernis für die abströmenden Pulvergase bilden und durch diese zerstört werden können. Durch diese Maßnahme ist die kleinstmögliche Brennzeit einer Rakete bei gleichzeitig größtem Flächenschub erreichbar, der beider Berücksichtigung des entsprechenden Klemmungsverhältnisses (Innenklemmung zu Düsenklemmung = kritischer Düsenquerschnitt zu freiem Strömungsquerschnitt in der Brennkammer) bei einem in der Brennkammer gleichmäßig verteilt angebrachten Treibsatz nicht zu verwirklichen ist.
  • Die gewünschte leichte Zerfall- oder Zerlegbarkeit der Pulversätze kann auf verschiedene Art ermöglicht werden, indem entweder die Pulverelemente ohne oder auch mit geeigneten Bindemitteln zu Teilladungen verpreßt und mit einem Anfeuerungspulver, z. B. Schwarzpulver, vermischt sind oder auch derart, daß ein poröses Gefüge entsteht, das geeignet ist, bei Anfeuerung durch Schlagrohrwirkung der zwischen den einzelnen Pulverelementen in diesem Gefüge befindlichen Kanäle der Zerlegung der Teilladungen zu dienen.
  • Des weiteren kann es vorteilhaft sein, wenn die in besonderen Einzelkammern eingebetteten Teilladungen nebeneinander am Brennkammerboden angeordnet sind und wenn dann die Öffnungen der Einzelkammern mit gegen den Verbrennungsdruck lidernden Verschlußstopfen versehen sind.
  • Der während des Abbrandes auf die kompakt angeordneten bzw. auf die Verschlußstopfen der Einzelkammern wirkende Gasdruck ist entgegengesetzt zu den durch -die Treibsatzmasse bedingten Trägheitskräften bei der Beschleunigung gerichtet, so daß bei sorgfältiger Abdichtung gegen die Brennkammerwand keine besonders stabilen Befestigungen vorgesehen werden müssen.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Dabei zeigen Fig.1 'bis 5 verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Treibsatzes, jeweils im Längsschnitt, und Fig.6 bis 8 verschiedene Ausführungsarten des Ausführungsbeispieles nach Fig.5, im Querschnitt längs der Linie A -B in Fig. 5.
  • Die Teilladungen, die in ihrem Gewicht unterschiedlich ausgeführt sein können, bestehen bei allen Ausführungsarten je nach dez gewünschten Verbrennungscharakteristik und Brennzeit aus entsprechendem Pulver mit besonderer Form der Pulverelemente, z. B. Nudel-, Sternchen-, Plättchen-, Kugel-, Röhrchenform oder einer anderen geeigneten Gestalt. Die Pulverelemente sind mit Anfeuerungspulver, z. B. Schwarzpulver, vermischt und mit oder ohne Bindemittel verpreßt, wobei der Verbrennungsgrad von Null bis zu .der erforderlichen Größe ausgeführt werden kann. Auch können die Pulverelemente in Beiladungen von Anfeuerungspulver eingebettet sein, damit die Teilladung bei -der Zündung zerlegt bzw. aufbereitet wird. Bei schnell durchbrennendem Pulver kann jedoch auf .eine besondere Beiladung verzichtet werden. Auch kann bei einer Verpressung zu einem porösen Gefüge die Schlagrohrwirkung der zwischen den einzelnen Pulverelementen in diesem Gefüge befindlichen Kanäle zur Anfeuerung und Zerlegung des Treibsatzes dienen.
  • Fig. 1 bis 4 zeigetl den erfindungsgemäßen Treibsatz in Hintereinanderanordnung, wobei in den Ausführungsbeispielen nach Fig.1 bis 3 vier Teilladungen 1 bis 4 vorgesehen sind, die hintereinander an der Bodenseite 5 der Brennkammer 6 angeordnet sind. Die Anzahl der Teilladungen richtet sich jedoch nach den Erfordernissen und ist nicht auf eine Norm beschränkt.
  • Die beispielsweise in Scheibenform gepreßten Teilladungen 1 bis 4 sind mit einem Isoliermantel 7 versehen, der :den Spalt zwischen ihrem Umfang und der Brennkammerwand 8 ausfüllt, so daß sich beim Betrieb der Rakete hierin keine Flammenfront ausbilden kann.
  • Bei der Ausführung nach Fig.1 sind die einzelnen Teilladungen 1 Abis 4 .durch Zwischenlagen aus Isoliermasse getrennt. Diese Zwischenlagen gehen in den Mantel aus Isoliermasse über, so daß jede Teilladung in einem, vorzugsweise aus elastischem Isoliermantel bestehenden Behälter untergebracht oder direkt als Preß'ling eingegossen -sein kann. Außerdem ist jede Teilladung mit einem Anfeuerungssatz 16 bis 19 versehen. Jeder Anfeuerungssatz enthält dabei eine Zündpille 11 bis 14 oder ein anderes geeignetes elektrisches Zündelement. Diese Zündpillen sind über eine elektrische Verzögerungsschaltung miteinander verbunden.
  • Bei der Ausführung. nach Fig. 2 hat nur die erste Teilladung leinen zentralen Anfeuerungssatz 15, der eine Zündpille 10 enthält, wobei der Boden des Anfeuerungssatzes 15 die der Düse 20 zugekehrte Stirnseite :der Teilladung 1 abdeckt. Die Entzündung der folgenden Teiltrei!bsätze 2, 3, 4 erfolgt über die jeweils als Zwischenlagen zwischen den einzelnen Teilladungen angeordneten Zündverzögerungssätze 9. Gegen die Brennkamme@rwand ist wieder eine Isolierschicht 7 gegen das Eindringen. der Flammenfront angebracht.
  • Fig.3 stellt eine Anordnung dar wie in Fig.l und 2, jedoch sind hier zur Abdichtung gegen den Brennraum 6 zwischen den einzelnen Teilladungen in den Trennfugen lidernde Schotte 21, 22, 23 aus einem geeigneten Material, z. B. Stahlblech, angebracht. Die einzelnen Teilladungen können lose eingesetzt werden, da das dem Brennraum jeweils nächstgelegene Schott infolge seiner Abdichtwirkung gegen den Gasdruck wie ein Kolben wirkt und die noch urverbrannten Teilladungen gegen den Brennkammerboden 5 drückt und damit fixiert. Die Zündanordnung ist bei dieser Ausführungsart nicht dargestellt.
  • Die Wirkungsweise der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele ist folgende: Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 3, bei der die einzelnen Teilladungen 1 bis 3 völlig voneinander isoliert sind, erfolgt die Zündung jeder einzelnen Teilladung über die durch die elektrische Verzögerungsschaltung verbundenen Zündpillen 11 bis 14 in den gewünschten Zeitabständen nacheinander.
  • Nach erfolgter Zündung werden die Teilladungen durch die Anfeuerung nacheinander zerlegt und dabei in den eigentlichen Brennraum 6 geschleudert, wo die Pulverelemente während ihrer Verweilzeit verbrennen und als Pulvergas durch die Düse 20 abströmen. Der Strömung steht dabei der volle Brennkammerquerschnitt ohne störende Einbauten zur Verfügung. Es ist daher auch eine Auslegung, Fkrit. 1)iise - FBrennkantmer, zur Erzielung des maximalen Flächenschubes möglich, ohne daß die Innenklemmung größer als die Düsenklemmung wird, wobei unter Innenklemmung das Verhältnis der brennenden Pulveroberfläche zum freien Strömungsquerschnitt in der Brennkammer und als Düsenklemmung das Verhältnis der brennenden Pulveroberfläche zum .kritischen Düsenquerschnitt verstanden wird.
  • Bei raketengetriebenen Geschossen, die beim Verlausen des Abschußrohres ausgebrannt sein müssen, d. h. den sogenannten Kurzbrennraketen, kann das Rohr gleichzeitig zur Vergrößerung der Verweilzeit als Nachbrenner dienen, was besonders in dem Fall, wo Fkrit. Düse - FBrennkaninier 'SS, wegen der großen Strömungsgeschwindigkeit in der Brennkammer für einen guten Pulverausbrand wesentlich ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig.2 wird nach der Zündung des Anfeuerungssatzes 15 durch die Zündpille 10 zunächst lediglich die Teilladung 1 zerlegt und gleichmäßig :angefeuert. Nach einer durch die Art und Dicke der Zwischenlage zur Teilladung 2 hin bedingten Zeitverzögerung greift dann die Verbrennung auf die zweite Teilladung über, die entweder durch die beigemengte Beiladung oder durch die Schlagrohrwirkung, falls es sich um ein poröses Treibsatzgefüge handelt, zerlegt wird und dadurch ihre wirksame Oberfläche vergrößert. In ähnlicher Weise werden dann auch die übrigen Teilladungen 3 und 4 hintereinander über die als Zündverzögerungssätze 9 ausgebildeten Zwischenlagen gezündet.
  • In Fig. 4 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Treibsatzes dargestellt, und zwar die Kombination eines bekannten Pulverwickels mit zwei nachgeschalteten Teilladungen. Die Wickelladung 25 besitzt dabei eine eigene Beiladung 24. Die Teilladungen 3, 4 werden erst nach dem Abbrennen der Wickelladung nacheinander gezündet, wie es für Fig. I bis 3 beschrieben wurde. Auch eine Röhrenladung oder ein anderer Treibsatz bekannter Ausführung kann mit den erfindungsgemäßen Teilladungen kombiniert werden. Solche Treibsätze normaler Ausführung müssen dann als erste abgebrannt werden, da sie sich der .erforderlichen Oberfläche und der Sperrigkeit wegen meistens nicht für eine Einkapselung eignen.
  • Fig. 5 zeigt die Anordnung mehrerer trommelförmiger Teiltreibladungen in am Brennkammerboden angebrachten Einzelkammern 26, 27. Mehrere Ausführungsformen dieser Einzelkammern zeigen die Fig. 6 bis 8 .als Querschnitte längs der Linie A-B in Fig. 5. Das Pulver ist auch hierbei in gepreßtem oder losem Zustand in den Kammern untergebracht, deren Öffnungen gegen den Brennraum 6 hin mit eingepreßten oder eingeschraubten, gegen den Verbrennungsdruck lidernden Verschlußstopfen 28, 29 versehen sind. Die Stopfen werden nach der Anfeuerung durch die Bei adungen 30, 31, die auch eine andere Gestalt und Anordnung aufweisen können, nacheinander entsprechend der Zündfolge aus ihrem Sitz herausgedrückt und durch die Düse 20 mit dem abströmenden Pulvergas abgeführt. Sie können auch so ausgeführt sein, daß nur der Boden des Verschlusses zerstört wird und sich dabei kleinere Bruchstücke bilden. Die Stopfen 30, 31 werden deshalb vorteilhaft aus Leichtmetall oder einem Kunststoff hoher Festigkeit hergestellt. Die Zündung kann auch in dieser Ausführungsart durch eine elektrische Zündverzögerungsschaltung erfolgen oder über Zündverzögerungssätze, die so ausgebildet und im Verschlußstopfenboden angebracht sind, daß sie durch den Druck nicht zerstört werden und ein Durchschlagen in die Einzelkammern damit verhindert wird.
  • Bei allen Ausführungsarten kann durch eine entsprechende Abstimmung der Pulverelemente, Pulverart, Teillladungsgröße, Beiladungsmenge, Beiladungsart, Verpressungsgrad und Wahl der Zeitverzögerung bei der Zündung der einzelnen Teilladungen sowie auch für jede beliebige andere Art und Weise die Ausbildung das Druck- bzw. Schubdiagramms des gesamten Treibsatzes durch Überlagerung der Einzeldiagramme der einzelnen Teilladungen entsprechend beeinflußt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie erstreckt sich auch auf eine sinngemäße Anwendung des dadurch verkörperten Prinzips bei Geschoßkartuschen oder Patronen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Treibsatz für Feststoffraketen, insbesondere für Kurzbrennraketen bzw. für Raketen mit kleiner Differenz zwischen Brennkammerquerschnitt und kritischem Düsenquerschnitt, bestehend aus mehrerenTeilladungen, die voneinander flammendicht isoliert sind und nacheinander angefeuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilladungen aus Pulversätzen mit unter dem Druck der Anfeuerung leicht zerfallsfähigen Eigenschaften, z. B. aus Pulverelementen in Nudel-, Sternchen-, Plättchen-, Kugel-, Röhrchen- oder dergleichen Form bestehen und dabei ,derart ausgebildet und angeordnet sind, daß bei Hintereinanderzündung die Teilladungen währenddes Anfeuerungsvorganges unabhängig voneinander durch Zerstäub,ung oder Zerlegung auf die für eine schnelle Verbrennung benötigte Oberfläche aufbereitet und in den eigentlichen Brennkammerraum (6) befördert werden können.
  2. 2. Treibsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverelemente mit geeineten Bindemitteln zu Teilladungen verpreßt sind.
  3. 3. Treibsatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverelemente derart verpreßt sind, daß ein poröses Gefüge entsteht, das geeignet ist, bei Anfeuerung durch die Schlagrohrwirkung zwischen den einzelnen Pulverelementen in diesem Gefüge befindlichen Kanäle der Zerlegung der Teilladungen zu dienen.
  4. 4. Treibsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverelemente ohne Bindemittel zu Teilladungen verpreßt sind.
  5. 5. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverelemente mit Anfeuerungspulver, z. B. Schwarzpulver, vermischt sind.
  6. 6. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Teilladungen (1 bis 4) Zündverzögerungssätze (9) angeordnet sind.
  7. 7. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, @daß die Teilladungen (1 bis 4) allseitig von einem flammendichten Isoliermassemantel (7) umhüllt sind. B.
  8. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Teilladungen (1 bis 4) lidernde Schotte (21 bis 23), z. B. aus Stahlblech, angeordnet sind.
  9. 9. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Teilladungen eine oder mehrere, an sich bekannte Wickelladungen (25) zugeordnet sind.
  10. 10. Treibsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wickelladung (25) einen eigenen Anfeuerungssatz (24) aufweist.
  11. 11. Treibsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Teil-Iadungen in besonderen, nebeneinander am Brennkammerboden angeordneten Einzelkammeim (26, 27) eingebettet sind.
  12. 12. Treibsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, .daß die öffnungen der Einzelkammern mit gegen den Verbrennungsdruck lidernden Verschlußstopfen (28, 29) versehen sind.
  13. 13. Treibsatz nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstopfen (28, 29) aus Kunststoff bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 934 996, 733 795, 682 694, 596 300, 167 625; deutsche Auslegeschrift Nr. 1005 874; österreichische Patentschrift Nr. 195 294; USA.-Patentschriften Nr. 2 956 401, 2 780 996.
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