DE14737C - Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und Speisevorrichtung - Google Patents
Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und SpeisevorrichtungInfo
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- DE14737C DE14737C DENDAT14737D DE14737DA DE14737C DE 14737 C DE14737 C DE 14737C DE NDAT14737 D DENDAT14737 D DE NDAT14737D DE 14737D A DE14737D A DE 14737DA DE 14737 C DE14737 C DE 14737C
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Der Dampfmotor ist eine einfachwirkende, dreicylindrige Maschine. An dem einen Ende
der dreifach gekröpften Welle α sitzt das Schwungrad b, welches zugleich als Triebscheibe
dient, am anderen Ende eine Kurbelscheibe c, welche mit Hülfe einer Dreikurbelstange
f und zweier weiteren Kurbelscheiben c1 und c2 die Steuer- und Speisevorrichtung betreibt.
Die Steuerung geschieht durch zwei cylindrische Hähne, von denen der Vertheiliragshahn e
constant rotirt, während der andere, der Expansionshahn g, nur beim Einstellen der Expansion
mit der Hand event, durch den Regulator bewegt wird. Der Entlastung wegen würde es
wünschenswerth erscheinen, wenn beide Hähne genau schlössen, nothwendig ist es hier aber
nicht. Der Vertheilungshahn enthält für jeden der drei Cylinder zwei muldenförmige Ver-'
tiefungen, welche das Ein- und Ausströmen des Dampfes vermitteln. Der Expansionshahn ist
gegenüber den Cylinderkanälen bis zur Mitte aufgeschlitzt und ermöglicht, den Einströmungskanal
bis 90 pCt. des Kolbenweges offen zu lassen. Beide Hähne werden durch Federn nach oben gedrückt, der Hahn e durch eine
solche, welche durch das ganze Gehäuse geht, der Expansionshahn g durch zwei Ringfedern.
Damit die Hähne der eintretenden Abnutzung folgen können, sind sie mit den Hahnwellen,
Fig. 3 und 5, durch Kupplungen h und i verbunden. Diese gestatten, dafs die Mittellinien
der Hähne und der Wellen nicht in einer Geraden zu liegen brauchen und trotzdem die Bewegung
ohne Zwang von statten geht. Zu dem Zwecke verbindet ein passender Stift den Hahn e
mit einer Muffe, am Herausfallen wird der Stift durch einen umliegenden Ring gehindert. Muffe
und Welle aber sind, wie Fig. 5 zeigt, dadurch verbunden, dafs das abgeflachte Ende der Welle
in einen entsprechenden Schlitz der Muffe greift. Bei dem Expansionshahn ist es umgekehrt. Fig. 3
zeigt die Ein- und Feststellung des Expansionshahnes durch Handrad und Schraube. Soll
dieselbe durch einen Regulator geschehen, so mufs eine Hebel- und Zahnradübersetzung von
ι : 3 angewendet werden, weil eine Winkelbewegung des Hahnes von ca. 1200 erforderlich
ist, um den Füllungsgrad von ο bis 90 pCt. zu verändern.
Die Speisevorrichtung besteht aus einem in einem Gehäuse rotirenden, cylindrischen
Hahn k, welcher mit vier Mulden versehen ist. Der obere Raum des Gehäuses communicirt
mit dem Wasserreservoir, der untere mit dem Ende der Heizschlange im Dampferzeuger, so
dafs sich die Mulde oben füllt und bei der Umdrehung nach unten entleert. Um das Ausströmen
sicher zu bewirken und zugleich das mitgerissene Wasser aus dem Steuerhahngehäuse
zu entfernen, ist eine Nuth längs der Bohrung des Speisehahngehäuses gestofsen und zugleich
ein Rohr von einem zum anderen Gehäuse ge^ führt. Damit der Hahn k gut dichtet, drücken
ihn zwei kleine Federn nach oben. Die Verbindung mit der Welle geschieht durch eine
Mitnehmerscheibe, deren Greifer den Hahn locker anfassen; auch die oben beschriebene
Kupplung würde hier Anwendung finden können. Weil die Maschine 250 bis 300 Touren in der
Minute machen soll, so mufs eine Reduction für den Betrieb des Speiseapparates eintreten,
welche hier durch eine Räderübersetzimg von ι : β ermöglicht ist, Fig. 7. Die Speisevorrichtung
hat die eigenthümliche und wichtige Eigenschaft, dafs sie zu functioniren aufhört, wenn
das Niveau in der Heizschlange mit dem im Speiser gleich ist. Hierdurch wird die Lage
des unteren Endes der Schlange genau bestimmt und Wasserstandszeiger, Probirhähne oder
dergleichen überflüssig.
Der Dampferzeuger hat unten einen cylindrischen
Theil A von Gufseisen, welcher als Aschenfall und zugleich zum Reguliren des Zutritts
der Luft dient. Auf dem Rost B wird der Koks, welcher hier als Brennmaterial dient,
zunächst angezündet, und seine Verbrennung durch Oeffnen der Drosselklappe C beschleunigt.
Sobald eine genügende Schicht Koks durchgebrannt ist, wird der Cylinder D mit Hülfe des
Schütttrichters E ganz mit Koks gefüllt und die Drosselklappe geschlossen. Der Cylinder D
ist so berechnet, dafs eine Füllung zur Feuerung für einen Tag ausreicht. Die Feuergase werden,
nachdem die Klappe geschlossen ist, gezwungen, durch die Schlitze, welche sich in der Feuerbüchse
F befinden, zu gehen und ihre Wärme an eine aus Perkin'schen Röhren bestehende
Schlange G abzugeben. In der Schlange befindet sich infolge der Einrichtung des vorbeschriebenen
Speiseapparates immer so viel Wasser, als nothwendig ist, den Motor für einige Umdrehungen
mit Dampf zu versorgen. Die Entwickelung des Dampfes geht schnell von statten. Zur besseren Verbrennung und Ausnutzung der
Feuergase sind im Ofenmantel J, und zwar gegenständig, Register angebracht, durch welche
eine Zuführung von atmosphärischer Luft ermöglicht wird. Das Wassergefäfs IT, welches
auf dem Rande des Ofenmantels so aufgestellt ist, dafs es an seiner Innenwand und am Boden
vom Feuer berührt wird, enthält das Speisewasser und soll dadurch, dafs das Wasser ununterbrochen
in ihm kocht,' zugleich bewirken, dafs sich sämmtliche unreinen und zu Kesselsteinbildung
neigenden Theile auf dem Boden niederschlagen bezw. absetzen. Auf diese Weise soll die Reinigung der Schlange, welche sehr
umständlich sein dürfte, umgangen werden. Die Aufstellung des ganzen Apparates wird durch
die Speisevorrichtung bestimmt. Die entsprechenden und nöthigen Sicherheitsvorrichtungen sind
angebracht.
Claims (4)
1. Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Steuerung bezüglich ihrer Disposition
zur Uebertragung der Bewegung, und der Kanäle in den Hähnen und an den Dampfcylindern.
2. Die Verbindung der Hähne mit den Hahnspindeln mittelst kurzer Cylinder, in deren
diametrale Schlitze die flachen Endzapfen der Spindeln eingreifen, und die mit den
Hähnen durch Querstifte gekuppelt sind.
3. Die Speisevorrichtung.
4. Der Dampferzeuger, bestehend aus einem Füllofen D, einem ringförmigen Gefäfse H,
in dem das Wasser unter Atmosphärendruck steht, und einer Schlangenröhre G in Verbindung
mit der beschriebenen Speisevorrichtung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14737C true DE14737C (de) |
Family
ID=291807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14737D Active DE14737C (de) | Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und Speisevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14737C (de) |
-
0
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