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DE14737C - Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und Speisevorrichtung - Google Patents

Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und Speisevorrichtung

Info

Publication number
DE14737C
DE14737C DENDAT14737D DE14737DA DE14737C DE 14737 C DE14737 C DE 14737C DE NDAT14737 D DENDAT14737 D DE NDAT14737D DE 14737D A DE14737D A DE 14737DA DE 14737 C DE14737 C DE 14737C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
cock
steam engine
feeding device
taps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT14737D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. MUSMANN in Wolfenbüttel
Publication of DE14737C publication Critical patent/DE14737C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0417To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Der Dampfmotor ist eine einfachwirkende, dreicylindrige Maschine. An dem einen Ende der dreifach gekröpften Welle α sitzt das Schwungrad b, welches zugleich als Triebscheibe dient, am anderen Ende eine Kurbelscheibe c, welche mit Hülfe einer Dreikurbelstange f und zweier weiteren Kurbelscheiben c1 und c2 die Steuer- und Speisevorrichtung betreibt.
Die Steuerung geschieht durch zwei cylindrische Hähne, von denen der Vertheiliragshahn e constant rotirt, während der andere, der Expansionshahn g, nur beim Einstellen der Expansion mit der Hand event, durch den Regulator bewegt wird. Der Entlastung wegen würde es wünschenswerth erscheinen, wenn beide Hähne genau schlössen, nothwendig ist es hier aber nicht. Der Vertheilungshahn enthält für jeden der drei Cylinder zwei muldenförmige Ver-' tiefungen, welche das Ein- und Ausströmen des Dampfes vermitteln. Der Expansionshahn ist gegenüber den Cylinderkanälen bis zur Mitte aufgeschlitzt und ermöglicht, den Einströmungskanal bis 90 pCt. des Kolbenweges offen zu lassen. Beide Hähne werden durch Federn nach oben gedrückt, der Hahn e durch eine solche, welche durch das ganze Gehäuse geht, der Expansionshahn g durch zwei Ringfedern.
Damit die Hähne der eintretenden Abnutzung folgen können, sind sie mit den Hahnwellen, Fig. 3 und 5, durch Kupplungen h und i verbunden. Diese gestatten, dafs die Mittellinien der Hähne und der Wellen nicht in einer Geraden zu liegen brauchen und trotzdem die Bewegung ohne Zwang von statten geht. Zu dem Zwecke verbindet ein passender Stift den Hahn e mit einer Muffe, am Herausfallen wird der Stift durch einen umliegenden Ring gehindert. Muffe und Welle aber sind, wie Fig. 5 zeigt, dadurch verbunden, dafs das abgeflachte Ende der Welle in einen entsprechenden Schlitz der Muffe greift. Bei dem Expansionshahn ist es umgekehrt. Fig. 3 zeigt die Ein- und Feststellung des Expansionshahnes durch Handrad und Schraube. Soll dieselbe durch einen Regulator geschehen, so mufs eine Hebel- und Zahnradübersetzung von ι : 3 angewendet werden, weil eine Winkelbewegung des Hahnes von ca. 1200 erforderlich ist, um den Füllungsgrad von ο bis 90 pCt. zu verändern.
Die Speisevorrichtung besteht aus einem in einem Gehäuse rotirenden, cylindrischen Hahn k, welcher mit vier Mulden versehen ist. Der obere Raum des Gehäuses communicirt mit dem Wasserreservoir, der untere mit dem Ende der Heizschlange im Dampferzeuger, so dafs sich die Mulde oben füllt und bei der Umdrehung nach unten entleert. Um das Ausströmen sicher zu bewirken und zugleich das mitgerissene Wasser aus dem Steuerhahngehäuse zu entfernen, ist eine Nuth längs der Bohrung des Speisehahngehäuses gestofsen und zugleich ein Rohr von einem zum anderen Gehäuse ge^ führt. Damit der Hahn k gut dichtet, drücken ihn zwei kleine Federn nach oben. Die Verbindung mit der Welle geschieht durch eine Mitnehmerscheibe, deren Greifer den Hahn locker anfassen; auch die oben beschriebene Kupplung würde hier Anwendung finden können. Weil die Maschine 250 bis 300 Touren in der Minute machen soll, so mufs eine Reduction für den Betrieb des Speiseapparates eintreten,
welche hier durch eine Räderübersetzimg von ι : β ermöglicht ist, Fig. 7. Die Speisevorrichtung hat die eigenthümliche und wichtige Eigenschaft, dafs sie zu functioniren aufhört, wenn das Niveau in der Heizschlange mit dem im Speiser gleich ist. Hierdurch wird die Lage des unteren Endes der Schlange genau bestimmt und Wasserstandszeiger, Probirhähne oder dergleichen überflüssig.
Der Dampferzeuger hat unten einen cylindrischen Theil A von Gufseisen, welcher als Aschenfall und zugleich zum Reguliren des Zutritts der Luft dient. Auf dem Rost B wird der Koks, welcher hier als Brennmaterial dient, zunächst angezündet, und seine Verbrennung durch Oeffnen der Drosselklappe C beschleunigt. Sobald eine genügende Schicht Koks durchgebrannt ist, wird der Cylinder D mit Hülfe des Schütttrichters E ganz mit Koks gefüllt und die Drosselklappe geschlossen. Der Cylinder D ist so berechnet, dafs eine Füllung zur Feuerung für einen Tag ausreicht. Die Feuergase werden, nachdem die Klappe geschlossen ist, gezwungen, durch die Schlitze, welche sich in der Feuerbüchse F befinden, zu gehen und ihre Wärme an eine aus Perkin'schen Röhren bestehende Schlange G abzugeben. In der Schlange befindet sich infolge der Einrichtung des vorbeschriebenen Speiseapparates immer so viel Wasser, als nothwendig ist, den Motor für einige Umdrehungen mit Dampf zu versorgen. Die Entwickelung des Dampfes geht schnell von statten. Zur besseren Verbrennung und Ausnutzung der Feuergase sind im Ofenmantel J, und zwar gegenständig, Register angebracht, durch welche eine Zuführung von atmosphärischer Luft ermöglicht wird. Das Wassergefäfs IT, welches auf dem Rande des Ofenmantels so aufgestellt ist, dafs es an seiner Innenwand und am Boden vom Feuer berührt wird, enthält das Speisewasser und soll dadurch, dafs das Wasser ununterbrochen in ihm kocht,' zugleich bewirken, dafs sich sämmtliche unreinen und zu Kesselsteinbildung neigenden Theile auf dem Boden niederschlagen bezw. absetzen. Auf diese Weise soll die Reinigung der Schlange, welche sehr umständlich sein dürfte, umgangen werden. Die Aufstellung des ganzen Apparates wird durch die Speisevorrichtung bestimmt. Die entsprechenden und nöthigen Sicherheitsvorrichtungen sind angebracht.

Claims (4)

P ATENT-AN SPRÜCHE: An dem durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Dampfmotor mit Dampfentwickler die nachstehenden Eigenthümlichkeiten:
1. Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Steuerung bezüglich ihrer Disposition zur Uebertragung der Bewegung, und der Kanäle in den Hähnen und an den Dampfcylindern.
2. Die Verbindung der Hähne mit den Hahnspindeln mittelst kurzer Cylinder, in deren diametrale Schlitze die flachen Endzapfen der Spindeln eingreifen, und die mit den Hähnen durch Querstifte gekuppelt sind.
3. Die Speisevorrichtung.
4. Der Dampferzeuger, bestehend aus einem Füllofen D, einem ringförmigen Gefäfse H, in dem das Wasser unter Atmosphärendruck steht, und einer Schlangenröhre G in Verbindung mit der beschriebenen Speisevorrichtung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14737D Dampfmotor mit eigenartiger Steuerung und Speisevorrichtung Active DE14737C (de)

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DE14737C true DE14737C (de)

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