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DE466114C - Abdampf-Frischdampf-Injektor - Google Patents

Abdampf-Frischdampf-Injektor

Info

Publication number
DE466114C
DE466114C DESCH80695D DESC080695D DE466114C DE 466114 C DE466114 C DE 466114C DE SCH80695 D DESCH80695 D DE SCH80695D DE SC080695 D DESC080695 D DE SC080695D DE 466114 C DE466114 C DE 466114C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
steam
line
pressure
injector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH80695D
Other languages
English (en)
Inventor
Neal T Mckee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE466114C publication Critical patent/DE466114C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Abdampf-Frischdampf-Injektor Gegenstand der Erfindung ist ein Injektor, welcher mit Abdampf oder mit Frischdampf oder auch mit beiden Dampfarten betrieben «-erden kann.
  • Gemäß der Erfindung werden die Ventile für die verschiedenen zu dem Injektor gehörenden Leitungen für die Zuführung von Wasser, Abdampf und Frischdampf durch oin gemeinsames Handsteuerorgan betätigt, derart, daß nacheinander Wasser, Abdampf und dann Frischdampf dem Injektor zugeführt wird. Dieses Handsteuerorgan kann von einer mit einem Handgriff versehenen Welle gebildet «erden, auf welcher Hubdaumen o. dgl., die auf die Spindeln der Ventile einwirken, versetzt zueinander angebracht sind, derart, daß bei der Drehung der Welle die Ventile in der angegebenen Reihenfolge betätigt werden. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann die Anordnung auch so getroffen sein. claß die Ventile hintereinander auf der Welle des Handsteuerorganes angeordnet sind. wobei in die Verbindung der Welle mit den einzc#Inen Ventilen ein toter Gang eingeschaltet ist, um die Ventile in der angegebenen Reihenfolge öffnen zu können. Es ist ferner ein Ventil o. dgl. vorgesehen, welches derart ausgebildet ist, daß es das Öffnen der Dampfleitung verhindert, bis das Wasserventil geöffnet ist. Dieses Ventil wirkt mit einem den Einlaß des Abdampfes und des Hilfsfrischdatnpfes steuernden Ventil zusammen, welches beim öffnen des erstgenannten Ventiles selbsttätig die Hilfsfrischdampfleitung unter dein Einfluß des Druckes in der Hauptdampfleitung der Maschine oder im Schieberkasten absperrt und die Leitung für den Abdampf freigibt, während bei Entlastung von diesem Druck des Maschinenfrischdampfes eine Umstellung des Ventils stattfindet, in dem Sinne, <laß nunmehr die Zufuhr des Abdampfes unterbrochen und der Hilfsfrischdampfeinlaß freigegeben wird. In die von der Hauptdampfleitung oder dem Schieberkasten der Maschine kommende und nach dem selbsttätigen Ventil führende Dampfleitung ist ein Wechselventil eingeschaltet, welches durch den Druck in dieser Dampfleitung geöffnet und durch den Druck eines Druckmittels, z. B. Dampf, geschlossen wird, welches durch c'in von dein gemeinsamen Handsteuerorgan geöffnetes Ventil auf das Wechselventil zur Einwirkung gebracht wird. In diesem Falle wird das selbsttätige Ventil von dem Druck des Maschinendampfes entlastet, so daß es die Abdampfzufuhr nach dem Injektor unterbricht und die Zufuhr von Hilfsfrischdampf freigibt.
  • Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. Abb. i zeigt einen Injektor in Seitenansicht, teilweise im Schnitt. Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb.4. Abb.4 ist eine Draufsicht auf den Injektor, teilweise im Schnitt, und Abb.5 zeigt die zweite Ausführungsform im Schnitt in größerem Maßstabe.
  • Auf den Zeichnungen bezeichnet A den Injektor, B das gemeinsame Handsteuerorgan, C das Ventil, welches den Dampfeinlaß erst freigibt, nachdem das Wassereinlaßventil geöffnet ist. D ist das selbsttätige Ventil und E das Wechselventil. Der In] e k t o r A (Abb. i bis 4) In dem Gehäuse des Injektors befindet sich die Abdampfhauptdüse i i, die vorläufige Mischdüse oder Wassersaugdüsei2, in welche das Wasser mit dem aus der Abdampfhauptdüse kommendenAbdampf eintritt, die Mischdüse 13, die Druckdüse 14 und die Zwischenmischdüse oder Abdampfzusatzdüse 15 zwischen der Wassersaugdüse 12 und der Hauptmischdüse 13. Für den Zusatzfrischdampf ist die Düse 16 vorgesehen.
  • Der Abdampf der Maschine wird der Abdampfkammer 17 des Injektors durch eine Leitung 18 über ein Ventil ig zugeführt. Der Frischdampf tritt in den Injektor durch die Zusatzfrischdampfleitung 20 und die Hilfsfrischdampfleitung 21. Der Zusatzfrischdampf geht durch einen Kanal 22 (Abb.4) zu der Zusatzfrischdampfdüse 16, und der Hilfsfrischdampf gelangt durch einen Kanal 23 in einen Ringraum 24 und aus diesem in die Abdampfkammer 17 und die Abdampfhauptdüse r_i. Von dem (nicht dargestellten) Wasserbehälter geht eine Wasserleitung 25 @Abb. r und 3) nach einem Gehäuse 26 mit einem Wasserventil 27, welches den Einlaß des Wassers aus der Leitung 25 nach der Wassersaugdüse i2 regelt.
  • Der Einlaß des Abdampfes durch die Leitung 18, des Wassers durch die Leitung 25 und des Frischdampfes durch die Leitungen 2o und 2i wird durch ein einziges Handsteuerorgan B geregelt.
  • Das Wasserventil 27 wird durch den Druck des Wassers 411. der Leitung 25 geschlossen gehalten und gegen diesen Druck durch einen an der Spindel 27a des Wasserventils 27 befestigten Kolben 28 geöffnet, auf den ein Druckmittel, z. B. Dampf, durch die Leitung 30 einwirkt, die mit ihrem anderen Ende an das Ventil C angeschlossen ist. Der Kolben 28 bewegt sich in einem Zylinder 29 des Gehäuses 26. Auf das Ventil 27 wirkt ferner im Sinne des Schließens eine Schraubenfeder 3i. Der Zylinder 29 kann durch eine Leitung 32 entwässert werden.
  • Das Abdampfeinlaßventil i9 wird durch eine Schraubenfeder 33 geschlossen gehalten und durch einen Kolben 34 geöffnet, der mit seiner Stange 36 das Ventil ig anhebt, wenn unter diesem Kolben 34 durch eine Leitung 37 ein Druckmittel, z. B. Dampf, in den Zylinder 35 eingelassen wird. Das Rohr 37 geht von dem Zylinder 35 nach dem selbsttätigen Ventil D. Das HandsteuerorganB (Abb. i und 2).
  • Das Gehäuse 4o des Handsteuerorganes B ist durch eine Leitung 41 an. eine Dampfleitung angeschlossen, z. B. an den Dampfdorn der Lokomotive. In dem Gehäuse befinden sich drei Ventile 42, 43 und 44, die den Einlaß des Dampfes in die nach dem Ventil C führende Leitung 45, in die Leitung 2o für den Zusatzfrischdampf und in die nach dem Wechselventil E führende Leitung 77 regeln. Die Spindeln 47 sind mit den Ventilen drehbar verbunden und mit ihren oberen Enden ,in einer Gewindekappe 48 geführt. Durch diese Verschlußkappen 48 können die Ventile aus dem Gehäuse entfernt werden. Jede Ventilspindel 47 besitzt ferner zwei seitlich vorstehende Zapfen 49, auf welche je ein Hubdaumen 52, 53, 54 der Welle 5o des Handsteuerorganes einwirkt. Der Daumen 52 ist für das Ventil 42 bestimmt, der Daumen 53 gehört zum Ventil 43 und der Daumen 54 zum Ventil 44. Die Welle 5o ist drehbar gelagert und das verjüngte Ende 55 mit einer Stopfbüchse 56 und außen mit einem Handgriff 57 versehen. Die Rohre 45 und 2o sind durch Überwurfmuttern 58 und 58d an dem Gehäuse 4o befestigt. Das Rohr 77 ist mit diesem Gehäuse durch eine Gewindemuffe 78 verbunden. Das Ventil C (Abb. i und 5). Die Leitung 45, welcher Dampf aus dein Gehäuse4o bei geöffnetem Ventil42 zuström, ist an ein Ventilgehäuse 59 angeschlossen, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Ventil C und das selbsttätigeVenril D enthält. Der Ventilkörper 6o des Ventils C wird gewöhnlich durch eine Schraubenfeder 61 gegen seinen Sitz an dem Ventilgehäuse 59 gedrückt. Der Ventilkörper 6o b^-findet sich an einem Rohrstück 62, welches :,ich in der Verschlußkappe 63 für das Ventilgehäuse 59 verschieben kann. An diese Kappe 63 "ist das Rohr 3o angeschlossen, welch" s nach dein Steuerkolben für das Wasserventil 2; führt. Der bei geöffnetem Ventil ¢2 in rlie Leitung 4j einströmende Dampf geht durch die Bohrung des Rohrstückes 62 in das Rohr 3o und nach (lern Zylinder 29 und öffnet durch den Kolben 28 (las Wasserv entil :27. Wenn der Druck in dem Rohr 30 eine bestimmte Höhe, beispielsweise 3,5 Atm., erreicht hat und den Druck der Feder 61 überwindet, so wird das Ventil 6o geöffnet, und der Dampf kann aus (lein Rohr 45 in den Kanal 6.1 eintreten, der sich in deinGeliäuse 59 des selbsttätigen Ventils D befindet. Das Ventilgehäuse 59 ist am oberen Ende des Rohrstückes 62 oberhalb des Ventilkörpers 6o mit einer nach innen vorstellenden ringförmigen Rippe 59a versehen, derart, daß zwischen dieser Rippe und dem Rohrstück 62 ein Drosselkanal entsteht, durch den der Druck des Frischdampfes aus der Leitung 45 bis zu dem selbsttätigen Ventil D -angenähert auf den Druck des Abdampfes verringert wird. Das selbsttätige Ventil D (Abb. i und 5'). Das selbsttätige Ventil D enthält einenVentilkegel 65, der zwischen zwei Sitzen 66 und t;7 angeordnet ist. Der Ventilsitz 67 befindet sich an dem Ventilgehäuse 59 und der Ventilsitz 66 an einem Gewindepfropfen 68, welcher das Gehäuse 59 abschließt und das eine Ende der Leitung 21 aufnimmt, die nach der Abdampfliauptdüse ii des Injektors führt. Die Ventilspindel 7o des Kegels 65 trägt einen Kolben 69. der sich in einer zylindrischen Bohrung des Ventilgehäuses 59 bewegt und in dieser Bohrung ein gewisses Spiel besitzt. so (laß der Dampf, welcher durch den Kanal 64 in das selbsttätige Ventil D eintritt, nicht allein den Ventilkegel 65 nach unten auf seinen Sitz 66 drückt, sondern auch durch den Zwischenraum zwischen dem Kolben 69 und seiner zylindrischen Führung auf die obere Seite des Kolbens gelangt und auf dieseWeise mit dazu beiträgt, das Ventil 65 auf seinem Sitz 66 über der Leitung 21 geschlossen zu halten. Der in das Ventil D eintretende Dampf gelangt nun entweder in die Hilfsfrischdampfleitung 21 oder in die Leitung 37, «-elche nach dem Druckkolben zur Steuerung des Abdampfeinlaßventils i9 führt, je nachdem der Ventilkegel 65 mit seinem oberen Sitz 67 oder seinem unteren Sitz 66 in Berührung ist. Die Lage dieses Ventils 65 wird bestimmt durch ein Ventil 71 oberhalb des Kolbens 69 in einem Raum 72, der durch eine Kappe 73 abgeschlossen ist, .in welcher sich die Spindel 74 des Ventils 71 führt. An den Raum 72 ist ein Rohr 75 angeschlossen, welchem Frischdampf aus dem Schieberkasten üerNlaschine oder aus der Hauptdampfleitung durch ein Rohr 80 zugeführt wird. Steht (las Rohr 75 unter Druck, so wird das Ventil 71 auf seinem Sitz gehalten, da der Druck des Dampfes in dem Raum zwischen dein oberen Ende des Kolbens 69 und dem Ventil i wegen der Drosselstelle 59a in dem Ventil C geringer ist als der Dampfdruck in dem Rohr 75 und dem Raum 72. Befinden sich die Teile in dieser Stellung, so kommt das Ventil 71, wie aus Abb. i zu ersehen ist, mit dem Kolben 6c) nicht in Berührung. Hört der Druck in dein Rohr 75 auf, so hebt der Dampfdruck unterhalb des Ventils 71 dieses von seinem Sitz ab, so daß der zwischen dem Kolben 69 und seiner Führung hindurchlekkende Dampf in den Raum 72 eintreten kann. Da die Menge dieses Leckdampfes nicht groß genug ist, um in dem Raum 72 eine solche Drucksteigerung zu ermöglichen, daß der Kolben 69 nach unten gedrückt wird, so bewegt sich dieser Kolben mit dem Ventil 65 -lach oben, bis das Ventil 65 sich gegen seinen oberen Sitz 67 legt. In dieser Lage wird das Ventil durch den Druck des Dampfes gehalten, der durch den Kanal 64 in das selbsttätige Ventil D eintritt.
  • Das WecliselventilE (Abb. i und 5)'. Zwischen die Dampfleitungen 75 und 8o ist dasWechselventilEeingeschaltet. DasGehäuse 76 dieses Ventils ist durch ein Kniestück 77 mittels einer Gewindemuffe 78 an das Gehäuse to des Handsteuerorganes E angeschlossen. Der Frischdampf aus dem Gehäuse d.o strömt dem Wechselventil E zu, wenn das Ventil .LI durch Drehung der Welle jo mittels des Handhebels 57 geöffnet wird. In dem Gehäuse 76 befindet sich ein Doppelkolben 81 und 82, dessen Verbindungsstange 83 in einer mittleren Bohrung einer 01uerrippe 84 im Gehäuse 76 mit einem gewissen Spiel geführt ist, so daß durch diesen Spielraum der Dampf aus der Leitung 75 nach dem Rohr 86 in die Außenluft entweichen kann, wenn der kleinere Kolben 82 gegen die 'Mündung des Rohres 8o gedrückt wird.
  • Bei geöffnetem Regler der Maschine geht der Dampf durch die Leitung 8o in das Ventilgehäuse 76 und bewegt bei geschlossenem Ventil .1a. den Kolben 82 nach links gegen seinen Sitz an der rechten Seite der Rippe 84. Der Dampf geht dann in das Rohr 75 und die Kammer 72, so (laß das Ventil 71 auf seinem Sitz (Abb. i) gehalten wird. Ist dagegen das Ventil .:)4 geöffnet, so bewegt der ans dem Ventilgehäuse .Mo kommende Frischdampf den Kolben 81 nach rechts (Abb. i), so daß der Kolben 82 gegen seine Sitzfläche an der Verschlußkappe 85 gedrückt wird. Das Rohr 8o wird also abgeschlossen und damit der Raum 72 oberhalb des Ventils 7i ,von Druck entlastet, indem der in diesem Raum und dem Rohr 7 5 befindliche Dampf durch den Spielraum zwischen der Kolbenstange 83 und ihrer Führung in die Außenluft über das Rohr 86 entweicht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 sind die verschiedenen Ventile 42a, 43a, 44d hintereinander angeordnet. Das Ventilgehäuse 40" ist mit den Sitzen 9o, 9i und 92 für diese Ventile versehen. Das Ventil 42a ist an der Gewindespindel 55a angebracht, die in der Verschlußkappe 93 sich führt und mit einem (nicht dargestellten) Handgriff versehen ist. An das Ventil 42a schließt sich ferner eine Verbindungsstange 94 an, die durch einen Bund 95 mit dem Ventil 43a so verbunden ist, daß zwischen diesen beiden Teilen bei der Bewegung derselben ein toter Gang vorhanden ist. Dasselbe ist der Fall bei den Teilen 96, 97 und dem Ventil 44a. Das Gehäuse 76 des Wechselventils E ist unmittelbar an den Gewindestutzen 98 des Ventilgehäuses 40a angeschlossen. Die Leitungen 45 und 2o für das Ventil C und den Zusatzfrischdampf sind an dem Gehäuse 4oa zwischen den Ventilsitzen 9o, 9i und 9i, 92 angeordnet. Sonst ist die Anordnung die gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Abb. i bis 4. Wirkungsweise. Befindet sich der Handgriff 57 in der in Abb. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage, so sind sämtliche Ventile des Handsteuerorganes geschlossen. Zum Anstellen des Injektors wird der Handhebel 57,in Richtung des Pfeiles der Abb. 2 in die zweite mit gestrichelten Linien angedeutete Lage gedreht. Dabei hebt der Hubdaumen 52 mittels der vorstehenden Zapfen 49 die Ventilspindel 47, so daß das Ventil 42 seinen Sitz verläßt. Nunmehr strömt der Frischdampf aus dem Gehäuse 40 in das Rohr 45 und durch das Rohrstück 62 des Ventils C in die Leitung 30 und öffnet durch den Kolben 28 das Wassereinlaßventil 27 (Abb.3). Da dieser Dampf aus dem Zylinder 29 nicht austreten kann, so steigt der Druck in den Rohren 30 und 45 rasch an, und wenn er eine bestimmte Höhe, z. B. 3,5 Atm., erreicht hat, wird der Ventilkörper 6o des Ventils C von seinem Sitz abgehoben, und der Dampf geht durch den Isana164nach dem selbsttätigen Ventil D. Befindet sich hierbei der Regler der Maschine in der Offenstellung und ist in der Hauptdampfle-itung der Maschine oder in dem Schieberkasten Dampf unter Druck vorhanden, so teilt sich dieser durch das Rohr 8o, das Wechselventil E und das Rohr 75 der Kammer 72 mit, so daß das Ventil 71 auf seinem Sitz gedrückt wird (Abb. i). Der zwischen dem Kolben 69 und seiner Führung durchleckende Dampf sammelt sich in dem Raume zwischen dem Kolben 69 und dem Ventil 71 an und drückt zusammen mit dem in dem Gehäuse 59 des selbsttätigen Ventits D befindlichen Dampf den Ventilkegel 65 auf seinen unteren Sitz 66, so daß der Dampf aus der Rohrleitung 45 über das Ventil C und- den Kanal 64 in das Rohr 37 eintritt und durch Einwirkung auf den Kolben 34 (Abb. 3) das Abdampfeinlaßventil i9 öffnet.
  • Wird der Handgriff 57 in die nach Abb. 2 von rechts gezählte dritte Stellung gedreht, so hebt der Hubdaumen 53 durch Einwirkung der Stifte 49 auf die Spindel 47 das -Ventil43 von seinem Sitz ab, so daß ein Teil des Frischdampfes aus dem Gehäuse 40 durch die Leitung 2o und den Kanal 22 der Frischdampfzusatzdüse 16 des Injektors zuströmt. Dieser Zusatzfnischdampf mischt sich mit dem Abdampf der Hauptdüse, so daß der Injektor gegen einen größeren Kesseldruck fördern kann. Ist der Regler der Maschine geschlossen, also kein Frischdampf in den Leitungen 8o und 75 und in der Kammer 72 des selbsttätigen Ventils D, so wird durch den Druck des Dampfes in der Leitung 45 und in dem Kanal 64 das Ventil 65 von seinem unteren Sitz 66 abgehoben und in Berührung mit dem oberen Sitz 67 gebracht. Dadurch wird die Rohrleitung 37 abgesperrt und damit auch die Abdampfzufuhr über das Ventil i9 unterbunden, während der Frischdampf aus dem Gehäuse des selbsttätigen Ventils D durch die Leitung 21, den Kanal 23 und den Ringraum 24 in die Abdampfkammer 17 und von dort ,in dieAbdampfhauptdüse i i einströmen kann. Der Injektor wird also nun vollkommen mit Frischdampf betrieben.
  • Unter gewissen Betriebsbedingungen ist kein Abdampf zur Verfügung oder wenigstens nur Abdampf von sehr geringem Druck. Wenn in diesem Falle der Injektor betrieben werden soll, so wird der Handgriff 57 dn die äußerste linke .Stellung nach Abb. 2 gedreht. In dieser Lage wird durch den Hubdaumen 54 das Ventil 44 geöffnet, während die Ventile 42 und 43 durch die Hubdaumen 52 und 53 noch in ihrer offenen Lage gehalten werden. Durch das geöffnete Ventil 44 strömt der Frischdampf aus dem Gehäuse 4o durch das Kniestück 77 hinter den Kolben 81 und drückt den Kolben 82 gegen die Mündung des Rohres 8o. Damit wird das Ventil 71 von dem Dampfdruck aus der Leitung 75 entlastet, und das Ventil 65 bewegt sich nach oben, so daß die Leitung 37 abgesperrt wird und der Frischdampf aus der Leitung 45 in die Leitung 21 eintritt. Der Injektor wird in diesem Falle also durch Hilfsfrischdampf aus der Leitung 2,1 und Zusatzfrischdampf aus der Leitung 2o betrieben. Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Abb. 5 ist im wesentlichen die gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Bei der Drehung des Handhebels auf der Spindel 55a wird zunächst das Ventil 42a geöffnet, bei weiterer Drehung das Ventil .43a, wenn nämlich der Bund 95 dieses Ventil mitnimmt, und schließlich das Ventil 44a, wenn der Bund 97 dieses Ventil mitnimmt.

Claims (9)

  1. PATE M TA 1iSPRÜCHE: r. Abdampf-Frischdampf-Injektor, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile für die verschiedenen zu dem Injektor gehörenden Leitungen für die Zuführung von Wasser, Abdampf und Frischdampf durch-ein gemeinsames Handsteuerorgan betätigt werden, derart, daß nacheinander Wasser, Abdampf und dann Frischdampf dem Injektor zugeführt wird.
  2. 2. Injektor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Handsteuerorgan eine mit einem Handgriff (57) versehene Welle (5o) enthält, auf weicher Hubdaumen (52, 53, 54) o. dgl., die auf die Spindeln (47) der verschiedenen Ventile (42, 43, -.4.4) einwirken, derart gegeneinander versetzt angebracht sind, daß bei der Drehung der Welle (5o) die Ventile (42, 43, _1.4.) in der in Anspruch r angegebenen Reihenfolge betätigt werden (Abb. r).
  3. 3. Injektor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (55a) des Handsteuerorganes die verschiedenen Ventile (42a, 4.3a, ;44a) hintereinander angeordnet sind und in die Verbindung der Welle mit den einzelnen Ventilen ein toter Gang eingeschaltet ist, um die Ventile nacheinander in der in Anspruch r angegebenen Reihenfolge öffnen zu können (Abb. 5). .
  4. 4. Injektor nach Anspruch r mit durch ein Druckmittel gesteuertenEinlaßventilen in der Wasser- und Dampfzuleitung, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Ventil (C) o.dgl. das Öffnen derDampfleitung verhindert wird, bis das Wassereinlaßventil(27) geöffnet ist.
  5. 5. Injektor nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (C) zwischen eine von dem Handstetterorgan ausgehende Leitung (45) und eine an diese sich anschließende Zweigleitung (3o) für den Steuerkolben (28) des Wassereinlaßventiles (27) sowie Zweigleitungen (2r, 37) für den Dampf eingeschaltet ist.
  6. 6. Injektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (D) für die Regelung des Dampfeinlasses in die Leitungen (2r, 37) derart ausgebildet ist, daß es bei -geöffnetem Ventil (C) selbsttätig den aus dem Gehäuse des Handsteuerorganes kommenden Frischdampf entweder nach der Hilfsfrischdampfleitung (2r) oder nach der Leitung (37) für den Steuerzylinder zur Regelung-des Abdampfeinlasses führt.
  7. 7. Injektor nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (C) aus einem Rohrstück (62) besteht, welches die Leitungen (45 und 30) verbindet und mit seinem Ventilkörper (59) die Leitung (45) gegen den Verbindungskanal (64) mit den Leitungen (2r und 37) unter Einfluß einer Feder (6r) abschließt, bis der Druck dieser Feder durch den Druck des Dampfes o. dgl. in der Leitung (45) überwunden wird. B.
  8. Injektor nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (C) mit einer Drosselstelle (59a) versehen ist, um den Druck des aus der Leitung (45) dem selbsttätigen Ventil (D) zuströmenden Frischdampfes zu verringern.
  9. 9. Injektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Ventil (D) die Hilfsfrischdampfleitung (2r) unter dem Einfluß des Dampfdruckes in der Hauptdampfleitung oder im Schieberkasten abschließt und die nachdem Steuerzylinder für das Abdampfeinlaßventil@r9) führende Leitung (37) freigibt, bei Entlastung von diesem Druck dagegen die H.ilfsfrischdampfleitung (2r) freigibt und die Leitung (37) abschließt (Abb. r und 5). to. Injektor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die den Frischdampf dem selbsttätigen Ventil (D) zuführende Leitung (80, 75) ein Wechselventil (E) eingeschaltet ist, das durch den in dieser Leitung herrschenden Dampfdruck in- der offenen Lage gehalten wird, diese Leitung dagegen absperrt, wenn es unter den Einfluß des Druckes im Gehäuse (40) des Handsteuerorganes durch ein von dem letzteren betätigtes Ventil (44 bzw. .44a) gesetzt wird.
DESCH80695D 1926-02-01 1926-11-12 Abdampf-Frischdampf-Injektor Expired DE466114C (de)

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