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DE1472379C - Universal Gehäuse fur Gerate der Feinwerktechnik - Google Patents

Universal Gehäuse fur Gerate der Feinwerktechnik

Info

Publication number
DE1472379C
DE1472379C DE19651472379 DE1472379A DE1472379C DE 1472379 C DE1472379 C DE 1472379C DE 19651472379 DE19651472379 DE 19651472379 DE 1472379 A DE1472379 A DE 1472379A DE 1472379 C DE1472379 C DE 1472379C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
inserts
cover
hand
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651472379
Other languages
English (en)
Other versions
DE1472379A1 (de
DE1472379B2 (de
Original Assignee
E DoId & Sohne KG, 7743 Furtwan
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E DoId & Sohne KG, 7743 Furtwan filed Critical E DoId & Sohne KG, 7743 Furtwan
Publication of DE1472379A1 publication Critical patent/DE1472379A1/de
Publication of DE1472379B2 publication Critical patent/DE1472379B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1472379C publication Critical patent/DE1472379C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

beschrieben, mit ihrer Nut in der Gehäusewand sitzen und oben z. B. durch eine auf dem Gehäuse mit den Schrauben 10 und 11 festgeschraubten Leiste 12 gehalten werden. Die Leiste 12 könnte z.B. auch ein federnder Bügel sein.
Diese Gehäuseausschnitte, in die die Einsätze eingesetzt werden, können sich an beliebigen Stellen der Gehäusewand, an der Gehäuseoberseite, in einem Gehäusedeckel oder Bodenplatte befinden. Die Ausschnitte und Einsätze können auch senkrecht zur Gehäusegrundfläche angeordnet sein.
F i g. 4 bis 9 stellt sechs ausgewählte Beispiele verschiedenartiger Einsätze dar und demonstriert die universelle Kombinationsmöglichkeit. Der Einsatz F i g. 4 hat ein Loch als Durchlaß für z. B. eine Welle oder Schubstange. Bei Fig.5 ist ein Einsatz mit Hohlraum und beiderseitigen Löchern dargestellt zur Aufnahme von z. B. Filterstoffen oder Kieselgel zur Belüftung und Absorption der Luftfeuchtigkeit. Die Belüftungsschlitze des Einsatzes F i g. 6 können durch Ausbrechen der Stege zwischen den Schlitzen vergrößert werden. Der Einsatz Fig.7 ist mit einem Schlauchansatz (wie in Fig.2 gezeigt) versehen. ■ F i g. 8 ist ein Blindeinsatz zur Ausfüllung nicht benutzter Breite des Gehäuseausschnittes. F i g. 9 zeigt einen Ansatz mit Anschlußklemmen für elektrische Leitungen, er kann aber auch z. B. als ein kompletter elektrischer Schalter ausgebildet sein, z.B. nach Art eines sogenannten Mikroschalters.
Diese Einsätze können verschiedene Breite und/ oder Tiefe haben. Ihre bei der Anreihung aneinanderliegenden Körperflächen können glatt sein, wie Fig.4,7 und 9 zeigen. Zweckmäßig ist es, die Seitenflächen entsprechend F i g. 5,6 und 8 zum formschlüssigen Ineinandergreifen der Teile mit senkrechten, ineinanderpassenden, rillenförmigen Erhebungen und Vertiefungen zu versehen, die zugleich eine Art Labyrinth-Dichtung ergeben.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich sowohl auf sogenannte Aufbaugehäuse als auch auf sogenannte Einbaugehäuse, die z.B. in Maschinen oder Schalttafeln versenkt eingebaut werden und zweckmäßig rückseitige Anschlüsse (Einsätze) haben. Es ist in diesem Falle z. B. die rückseitige Gehäuseplatte, die zugleich die Montageplatte für das im Gehäuse befindliche Gerät sein kann, mit Ausschnitten und den dazu passenden Einsätzen, wie oben beschrieben, zu versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 zu umschließenden Geräte und den dazu erforderli- Patentansprüche: chen Gehäuseöffnungen und -anschlüssen angepaßt werden kann.
1. Gehäuse, bestehend aus Gehäuseunterteii Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem und -deckel aus Metall oder Isolierstoff, zum 5 Gehäuse der obengenannten Art, nämlich mit AusEinbau von Geräten der Feinwerktechnik, mit schnitten am Gehäuseunterteil oder -deckel dadurch einem oder mehreren Ausschnitten an einer oder gelöst, daß in diesen Ausschnitten passend geformte, mehreren Wänden des Gehäuseunterteiles oder anreihbare Einsätze in den Ausschnittkanten und un- -deckels, dadurch gekennzeichnet, ter sich formschlüssig gehalten und leicht und schnell daß in diesen Ausschnitten passend geformte, an- io. auswechselbar sind und daß diese Einsätze sowohl reihbare Einsätze in den Ausschnittkanten und als aktive Bauteile (z. B. Filter, elektrische Schalter, unter sich formschlüssig gehalten und leicht und Anschlußklemmen) wie auch als passive Füllkörper schnell auswechselbar sind und daß diese Ein- ausgebildet sein können.
sätze sowohl als aktive Bauteile (z. B. Filter, Dadurch wird erreicht, daß ein standartisiertes Ty-
elektrische Schalter, Anschlußklemmen) wie auch 15 pengehäuse dem jeweiligen Verwendungszweck leicht
als passive Füllkörper ausgebildet sein können. und schnell angepaßt werden kann, indem zweckent-
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekenn- sprechende Teile in die Gehäusewand eingesetzt werzeichnet, daß die aneinanderliegenden Flächen den. Diese Einsatzteile können sehr verschiedener der Einsätze mit zueinander passenden, form- Art und für viele Zwecke geeignet sein, z. B. Anschlüssig ineinandergreifenden, rillenförmigen 20 schlußstutzen für Wasser- und Luftkühlung, für zu Erhebungen einerseits und ebensolchen Vertie- messende Medien, für gasförmige oder flüssige hingen andererseits versehen sind. Druckübermittler, für Belüftung mit oder ohne Fül-
3. Gehäuse nach Anspruch 1 und/oder 2, da- lung für Filterung, für leicht auswechselbare Behälter durch gekennzeichnet, daß die Einsätze an einer mit Füllungen, wie z.B. Kieselgel oder korrosionshin- oder zwei Kanten des Ausschnittes mittels einer 25 dernde Stoffe, auch elektrische Schalter oder elektri-Leiste verriegelt sind und.daß die Befestigungs- sehe Klemmensteckeranschlüsse. Nicht benutzte Öffmittel dieser Leiste, z. B. Schrauben, innerhalb nungen des Gehäuses können durch ebenso ausgebildes Gehäuses oder außen angeordnet sind. dete Blindverschlußteile abgeschlossen werden.
4. Gehäuse nach Anspruch 1 und/oder 2, da- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vordurch gekennzeichnet, daß eine entsprechende 3° teilhaft, daß die aneinanderliegenden Flächen der Kante des Gehäuseunterteiles oder -deckels, nach _ Einsätze mit zueinander passenden, formschlüssig in-Art von Nut und Feder oder mittels Zapfen, die einandergreifenden rillenförmigen Erhebungen einer-Einsätze bei geschlossenem Deckel formschlüssig seits und ebensolche Vertiefungen andererseits versearretiert und bei geöffnetem Deckel zur Aus- hen sind. Dadurch wird erreicht, daß sich die Teile wechslung freigibt. 35 gegenseitig aneinander abstützen und halten.
In vorteilhafter Weise kann auch vorgesehen werden, die Einsätze an einer oder zwei Kanten des Ausschnittes mittels einer Leiste zu verriegeln und die
Befestigungsmittel dieser Leiste, z. B. Schrauben, in-
4° nerhalb des Gehäuses oder außen anzuordnen, was eine sichere Halterung der Teile im Deckel bzw. in der Gehäusewand auch bei geöffnetem Gehäuse er-
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse, bestehend aus möglicht. Wenn die Halterungsschrauben von. außen
Gehäuseunterteil und -deckel aus Metall oder Isolier- zugänglich sind, kann ein Austauschen eventuell
stoff, zum Einbau von Geräten der Feinwerktechnik, 45 schadhaft gewordener Teile von außen z. B. auch
mit einem oder mehreren Ausschnitten an einer oder ohne öffnen des Deckels erfolgen und ohne Demon-
mehreren Wänden des Gehäuseunterteils oder -dek- tage der Geräte.
kels. Anstatt die Einsätze durch eine Leiste zu verrie-Gehäuse dieser Art sind in vielfachen Formen von geln, kann zur weiteren Vereinfachung vorgesehen Einbau-Gehäusen aus Metall- oder Isolierstoffen für 50 werden, daß eine~ entsprechende Kante des Gehäu-Kleingeräte der Feinwerktechnik und Elektrotechnik, seunterteils oder -deckeis nach -Art von Nut und Femeist zweckgebunden geformt in bezug auf ihre An- der oder mittels Zapfen die Einsätze bei geschlossewendung und/oder Montage der einzubauenden Ge- nem Deckel formschlüssig arretiert und bei geöffneräte, bekannt. Die Vielfalt der gängigen und heute tem Deckel zur Auswechselung freigibt,
üblichen Formen kommen nicht dem zwingenden 55 Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs-Trend zur Typenbeschränkung und wirtschaftlichen beispieles näher erläutert.
Massenfertigung solcher Gehäuse aus Metall oder F i g. 1 zeigt ein Gehäuse 1 mit dem Ausschnitt 2
Isolierstoff entgegen, denn die hohen Werkzeugko- und dem Deckel 3 und einem Einsatz 4.
sten und teueren automatischen Fertigungsmaschinen F i g. 2 zeigt das Gehäuse im Schnitt mit einem
zwingen einerseits zu hohen Stückzahlen, was anderer- 60 Einsatz 4 mit beispielsweise einem Schlauchanschluß-
seits bei häufigem Umrüsten der Fertigungsmaschi- stutzen. Bei 5 und 5' ist der Einsatz beispielsweise
nen auf andere Gehäusetypen nicht zu erreichen ist. mit einer Nut versehen und mit dieser formschlüssig,
Auch im Hinblick auf die Vorratshaltung ist man da- jedoch lösbar bei 5 in das Gehäuse eingesetzt und in
her gezwungen, sich auf nur wenige Typengrößen zu diesem Beispiel durch den Deckelrand 6, der in die
beschränken. 65 obere Nut 5' des Einsatzes 4 eingreift, gehalten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, F i g. 3 ist eine Ansicht des Gehäuses 1 mit z. B.
ein vielseitig verwendbares Gehäuse zu schaffen, das sechs aneinandergereihten verschiedenen Einsätzen
leicht und schnell den jeweiligen Anforderungen der 4, 5, 6. 7, 8 und 9, die auf der Unterseite, wie oben
DE19651472379 1965-04-24 1965-04-24 Universal Gehäuse fur Gerate der Feinwerktechnik Expired DE1472379C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0047111 1965-04-24
DED0047111 1965-04-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1472379A1 DE1472379A1 (de) 1968-12-05
DE1472379B2 DE1472379B2 (de) 1973-02-01
DE1472379C true DE1472379C (de) 1973-08-23

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