DE1471673B - Kopierverfahren und vorrichtung - Google Patents
Kopierverfahren und vorrichtungInfo
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- DE1471673B DE1471673B DE1471673B DE 1471673 B DE1471673 B DE 1471673B DE 1471673 B DE1471673 B DE 1471673B
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopierverfahren und eine -vorrichtung, beruhend auf der unterschiedlichen
Feuchtigkeitsabsorptionsfähigkeit von verschiedenartigen Stellen einer Vorlage, wie beispielsweise
von Briefen, Drucksachen oder Duplikaten, Fotografien, Zeichnungen oder anderen besonders
vorbereiteten Originalen jeder Art und aus jedem Material. Die Erfindung beruht auf der Entdeckung,
daß bei Originalaufzeichnungen oder -darstellungen die Saugfähigkeit der Oberfläche gegenüber
Flüssigkeiten in den die Abbildflächen begrenzenden Mustern, Aufzeichnungen oder Darstellungen
unterschiedlich ist und daß die resultierende, unterschiedliche Feuchtigkeitsabsorptionsfähigkeit zwischen
den Abbild- und Nichtabbildflächen für die Herstellung von Kopien nutzbar gemacht werden
kann. Die unterschiedliche Absorptionsfähigkeit kann sich aus der Natur des in den Aufzeichnungsoder Darstellungsflächen enthaltenen Materials, d. h.
durch Druck oder durch Aufbringen von Farben oder Tinten oder Farbstoffen ergeben, oder sie kann
in dem Original selbst vorhanden sein, wie beispielsweise in dem Fall von Fotografien. Manche Vorlagen
oder Originale, welche diese unterschiedliche Absorptionsfähigkeit nicht aufweisen, können vorbehandelt
werden, um sie geeignet zu machen. Die Erfindung besteht deshalb darin, daß die Oberfläche der
Vorlage mit einer dünnen Flüssigkeitsschicht in Berührung gebracht wird und dann der auf den weniger
absorbierenden Stellen verbleibende Flüssigkeitsfilm auf eine zweite Oberfläche abgeformt wird, wo er ein
Muster entsprechend den weniger absorbierenden Stellen der Vorlage bildet.
Der Umfang an Flüssigkeiten, welche unterschiedlich absorbiert werden, hängt von der Art der Oberfläche
und der Darstellung bzw. Aufzeichnung ab. Ein Verfahren nach der Erfindung arbeitet nach dem
Grundsatz des Auftragens oder Aufbringens einer Flüssigkeitsschicht aus dem erwähnten Umfang zwischen
die die Aufzeichnungen tragende Oberfläche der Vorlage und eine zweite Oberfläche in Berührung
mit der Vorlage. Die Wirkung der unterschiedlichen Absorption besteht darin, daß der Flüssigkeitsüberzug in ein Muster entsprechend der Originalaufzeichnung
oder -darstellung umgebildet wird, und wenn die zweite Oberfläche entfernt wird, nimmt sie
das ein Abbild darstellendes flüssige Muster mit sich.
Es gibt zwei Hauptverfahren zur Durchführung dieses grundlegenden Gedankens. Bei dem ersten
wird die die Darstellung tragende Oberfläche des Originals oder der Vorlage mit einem Flüssigkeitsüberzug aus dem erwähnten Umfang behandelt, und
das sich aus der unterschiedlichen Absorption ergebende Flüssigkeitsmuster wird dann auf eine zweite
Oberfläche übertragen, welche in Berührung mit der die Darstellung tragenden Oberfläche des Originals
gebracht worden ist. Bei dem anderen Verfahren wird der Flüssigkeitsüberzug auf die zweite Oberfläche
aufgebracht, welche dann in Berührung mit der die Darstellung tragenden Oberfläche des Originals
gebracht wird. Die unterschiedliche Absorption führt zur Bildung eines Flüssigkeitsmusters, wie bereits
beschrieben ist, und wenn dann die zweite Oberfläche abgenommen wird, trägt sie das Flüssigkeitsmuster, welches die Kopie der Originaldarstellung
bildet.
Im allgemeinen erfordert das von dem Flüssigkeitsmuster gebildete Abbild eine Entwicklung, in
manchen Fällen ist dies aber nicht notwendig. Wenn beispielsweise die verwendete Flüssigkeit hydrophoboleophil
ist, kann das erzeugte Abbild unmittelbar für einen Flachdruck verwendet werden. Es ist auch
möglich, eine gefärbte Flüssigkeit zu verwenden, um ein Abbild unmittelbar ohne die Notwendigkeit einer
Entwicklung zu erhalten, insbesondere wenn eine Verfärbung des Originals annehmbar ist. Wenn das
Abbild nachfolgend entwickelt werden soll, wird jedoch vorzugsweise eine im wesentlichen farblose
Flüssigkeit verwendet, wodurch die Vorlage oder das Original in keiner Weise beeinflußt wird.
Wenn die zweite Oberfläche, auf welcher das Abbild erzeugt wird, von einem Blatt Papier od. ä.
Material gebildet wird, kann das Abbild unmittelbar auf diesem Blatt entwickelt werden, und in diesem
Fall wird ein Spiegelbild von dem Original gebildet. Hierbei ist es wünschenswert, wenn entweder das
Blatt durchsichtig ist, so daß das Spiegelbild von der anderen Seite des Blattes betrachtet werden kann
und auf diese Weise richtig herum erscheint, oder daß in Abwechslung dazu das entwickelte Abbild
(analog dem Offsetdruck) umgedruckt wird, um ein richtiges Abbild zu ergeben, welches dann auf einem
undurchsichtigen Blatt erzeugt werden kann. Ein weiteres Verfahren zur Erzeugung eines Abbildes in
der richtigen Stellung besteht darin, das Flüssigkeitsmuster auf der zweiten Oberfläche auf eine aufnehmende
Oberfläche zu übertragen und es dann auf dieser aufnehmenden Oberfläche zu entwickeln.
Dieser Übertragungsschritt verwandelt das Spiegelbild in ein richtig stehendes Abbild, so daß nach
einer Entwicklung kein weiterer Schritt notwendig ist. Beim Ausführen des Offsetdruckens eines entwikkelten
Bildes von der zweiten Oberfläche oder in Abänderung dazu beim Übertragen des von dem flüssigen
Muster gebildeten Abbildes von der zweiten Oberfläche auf eine aufnehmende Oberfläche kann
die zweite Oberfläche zweckmäßig von der Oberfläche einer Walze gebildet werden. Nachdem diese
Walze oder Rolle über die Oberfläche des Originals gerollt worden ist, trägt sie das die Abbildung begrenzende
Flüssigkeitsmuster, und dieses kann entweder auf der Walze entwickelt und dann durch ein
weiteres Abrollen umgedruckt werden oder in Abänderung dazu kann das Flüssigkeitsmuster auf eine
aufnehmende Oberfläche wiederum durch ein Abrollen übertragen und dann auf der aufnehmenden
Oberfläche entwickelt werden.
Wenn eine Walze auf diese Weise verwendet wird, kann sie entweder nur das Flüssigkeitsmuster abnehmen,
oder in Abänderung dazu kann es zuerst mit der Flüssigkeit behandelt werden, so daß beim Rollen
über die Vorlage oder das Original das Flüssigkeitsmuster gleichzeitig mit dem Aufbringen der
Flüssigkeit auf die Vorlage oder das Original gebildet wird. Mit anderen Worten, der Flüssigkeitsüberzug
auf der Oberfläche der Walze wird in weitem Umfang über die die abzubildenden Darstellungen nicht
enthaltenden Flächen absorbiert und bleibt in der Hauptsache über den Abbildungsflächen dank der
Wirkungen der unterschiedlichen Absorption unversehrt, und dadurch baut sich das Flüssigkeitsmuster
in der oben beschriebenen Weise auf. Wenn die Flüssigkeit auf das Original vor einer Behandlung mit
der Walze aufgebracht wird, kann dieses entweder mit einer besonderen Auftragswalze oder beispielsweise
mittels Aufsprühen durchgeführt werden. Wenn
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die Flüssigkeit mittels einer Walze aufgetragen wird, wickelt werden. Andere Reagenzien können für den
hat sie im allgemeinen die Form eines ununterbroche- gleichen Zweck ausgewählt werden. Das Reagenznen
Filmes, während bei einem Aufsprühen der sich mittel braucht nicht aufgelöst zu werden, sondern
ergebende Überzug nicht vollkommen durchgehend kann in der Flüssigkeit suspendiert oder dispergiert
zu sein braucht. Der Ausdruck »Überzug« soll des- 5 sein, um so in das flüssige Muster eingebaut zu werhalb
entweder einen ununterbrochenen Film oder den. Eine Entwicklung mit dem geeigneten Reagenzeinen beispielsweise mittels Aufsprühen erzeugten mittel macht es dann sichtbar und befestigt es. Das
Überzug bezeichnen. Wie auch immer der Flüssig- zweite Reagenzmittel kann vorher als Gesamtbelag
keitsüberzug aufgebracht sein mag, die Wirkung der auf die Oberfläche aufgebracht werden, auf welcher
unterschiedlichen Absorption besteht darin, das flüs- io die endgültige Kopie hervorgebracht werden soll,
sige Muster aufzubauen, und wenn die Walze dann Wenn infolgedessen das flüssige Muster auf dieser
über das Original bewegt wird, nimmt sie dieses Oberfläche gebildet oder auf diese übertragen wird,
flüssige Muster in der beschriebenen Weise auf. wird ein eine Kopie des Originals wiedergebendes
Bei dem einfachsten Verfahrensbeispiel, d. h. beim Abbild erzeugt. Materialien, welche nur bei einer Er-Kopieren
einer gedruckten Unterlage, setzt die nor- 15 wärmung sichtbar werden, können der Flüssigkeit
malerweise für einen Litho- und Pressendruck auf zugesetzt werden oder die Flüssigkeit selbst bilden.
Kunstdruck- oder Streichpapier verwendete Druck- Ein Verfahren gemäß der Erfindung ist auf Origifarbe die Absorptionsfähigkeit der Abbildflächen bei naldarstellungen auf sehr vielen verschiedenen Arten sehr vielen Flüssigkeiten herab. Wenn ein einen von Oberflächen anwendbar, und im allgemeinen Flüssigkeitsüberzug tragendes Blatt aus durchschei- 20 muß die zu verwendende Flüssigkeit entsprechend nendem Papier, Gewebe oder Kunststoff, welches der Art der Oberfläche ausgewählt werden. Wenn einer unterschiedlichen Absorption unterliegt, mit ein Original besonders für eine Verwendung in einem dem gedruckten Original in Berührung gebracht wird, Verfahren gemäß der Erfindung vorbereitet werden wird die Flüssigkeit am meisten durch die die Ab- soll, können ganz besonders günstige Verhältnisse ■ bildung nicht enthaltenden Flächen, weniger aber 25 erreicht werden. Es lassen sich viele Arten von durch die gedruckten Flächen absorbiert. Dadurch Papier verwenden, und es sind Kunstdruckpapier und baut sich das oben beschriebene Flüssigkeitsmuster mit Baryterde gestrichenes Papier ausgezeichnete auf, und wenn das Blatt von dem Original entfernt Flüssigkeitsaufnehmer, Imitationsausführungen und wird, kann das dabei entstehende Abbild dann ent- Hochglanzpapiere sind auch geeignet, während zinkwickelt werden. Dies kann durch Aufbringen eines 3° oxidgestrichene Papiere, wie sie für ein elektrostati-Pulvers geschehen, welches an dem flüssigen Muster sches Kopieren verwendet werden, auch verwendet anhaftet, und es wird dann fixiert. Beispielsweise werden können. Zusätzlich kann man Saugpost-und kann das Pulver ein Pigment und ein thermoplaste Feinpostpapiere wie auch Zeitungsdruck-, Japansches Bindemittel enthalten, welches durch Hitze und Druckseidenpapier verwenden. Wie oben befixiert wird, oder es kann ein Pigment und ein 35 schrieben worden ist, kann die Flüssigkeit am zweck-Material enthalten, welches durch Druck fixiert wer- mäßigsten durch eine Walze auf die Oberfläche aufden kann. Solche Entwicklungs- und Fixierverfahren gebracht werden. Gelatineverbindungswalzen haben sind auf alle die verschiedenen Ausführungsformen sich ausgezeichnet bewährt, wobei aber auch Gummi-, des bereits beschriebenen Verfahrens anwendbar. Glas-, Metall- und Kunststoff walzen verwendet wer-Wenn das Verfahren einen Schritt des Offsetdruckens 40 den können. Solche Walzen können sowohl für das einschließt, wird dieses durchgeführt, bevor das ent- Aufbringen der Flüssigkeit entweder auf das Original wickelte Bild fixiert wird oder zur gleichen Zeit. Die selbst oder auf ein Blatt, welches gegen das Original für ein Entwickeln verwendeten Pulver können für gedrückt werden soll, als auch für das Aufnehmen besondere Anwendungen ausgewählt werden und des auf diese Weise hergestellten Flüssigkeitsmusters Harze, Wachse, Schellacke, Farbstoffe oder Partikeln 45 und für das gleichzeitige Aufbringen der Flüssigkeit aus Metall, Glas, magnetischem Material, leitendem und Aufnehmen des Musters verwendet werden.
Material, sich ausdehnendem oder ätzendem Material Beim Arbeiten unter besonders günstigen Bedinenthalten und von jeder erforderlichen Farbe sein. gungen, wie oben erwähnt, kann mit einem einmali-Das Pulver kann sogar farblos sein, so daß eine nach- gen Aufbringen von Flüssigkeit eine Vielzahl von folgende Behandlung erforderlich ist, um es sichtbar 50 Kopien hergestellt werden. Es sind so zwischen drei zu machen. Beispielsweise kann Pulver verwendet und zehn Kopien als Ergebnis eines einmaligen Aufwerden, welches aus einer Mischung von Pyrogallus- bringens von Flüssigkeit hergestellt worden. Wenn säure und Eisensulfat bestehen. Dies wird auf das beispielsweise das Flüssigkeitsmuster auf die Oberflüssige Abbild aufgebracht und dann sichtbar ge- fläche einer Walze aufgebracht ist, kann diese über macht und durch Anwendung von Feuchtigkeit in 55 einem Streifen von Kopiermaterial abgerollt werden, Form von Wasser oder Dampf fixiert. um so das Muster mehrmals hintereinander zu über-
Kunstdruck- oder Streichpapier verwendete Druck- Ein Verfahren gemäß der Erfindung ist auf Origifarbe die Absorptionsfähigkeit der Abbildflächen bei naldarstellungen auf sehr vielen verschiedenen Arten sehr vielen Flüssigkeiten herab. Wenn ein einen von Oberflächen anwendbar, und im allgemeinen Flüssigkeitsüberzug tragendes Blatt aus durchschei- 20 muß die zu verwendende Flüssigkeit entsprechend nendem Papier, Gewebe oder Kunststoff, welches der Art der Oberfläche ausgewählt werden. Wenn einer unterschiedlichen Absorption unterliegt, mit ein Original besonders für eine Verwendung in einem dem gedruckten Original in Berührung gebracht wird, Verfahren gemäß der Erfindung vorbereitet werden wird die Flüssigkeit am meisten durch die die Ab- soll, können ganz besonders günstige Verhältnisse ■ bildung nicht enthaltenden Flächen, weniger aber 25 erreicht werden. Es lassen sich viele Arten von durch die gedruckten Flächen absorbiert. Dadurch Papier verwenden, und es sind Kunstdruckpapier und baut sich das oben beschriebene Flüssigkeitsmuster mit Baryterde gestrichenes Papier ausgezeichnete auf, und wenn das Blatt von dem Original entfernt Flüssigkeitsaufnehmer, Imitationsausführungen und wird, kann das dabei entstehende Abbild dann ent- Hochglanzpapiere sind auch geeignet, während zinkwickelt werden. Dies kann durch Aufbringen eines 3° oxidgestrichene Papiere, wie sie für ein elektrostati-Pulvers geschehen, welches an dem flüssigen Muster sches Kopieren verwendet werden, auch verwendet anhaftet, und es wird dann fixiert. Beispielsweise werden können. Zusätzlich kann man Saugpost-und kann das Pulver ein Pigment und ein thermoplaste Feinpostpapiere wie auch Zeitungsdruck-, Japansches Bindemittel enthalten, welches durch Hitze und Druckseidenpapier verwenden. Wie oben befixiert wird, oder es kann ein Pigment und ein 35 schrieben worden ist, kann die Flüssigkeit am zweck-Material enthalten, welches durch Druck fixiert wer- mäßigsten durch eine Walze auf die Oberfläche aufden kann. Solche Entwicklungs- und Fixierverfahren gebracht werden. Gelatineverbindungswalzen haben sind auf alle die verschiedenen Ausführungsformen sich ausgezeichnet bewährt, wobei aber auch Gummi-, des bereits beschriebenen Verfahrens anwendbar. Glas-, Metall- und Kunststoff walzen verwendet wer-Wenn das Verfahren einen Schritt des Offsetdruckens 40 den können. Solche Walzen können sowohl für das einschließt, wird dieses durchgeführt, bevor das ent- Aufbringen der Flüssigkeit entweder auf das Original wickelte Bild fixiert wird oder zur gleichen Zeit. Die selbst oder auf ein Blatt, welches gegen das Original für ein Entwickeln verwendeten Pulver können für gedrückt werden soll, als auch für das Aufnehmen besondere Anwendungen ausgewählt werden und des auf diese Weise hergestellten Flüssigkeitsmusters Harze, Wachse, Schellacke, Farbstoffe oder Partikeln 45 und für das gleichzeitige Aufbringen der Flüssigkeit aus Metall, Glas, magnetischem Material, leitendem und Aufnehmen des Musters verwendet werden.
Material, sich ausdehnendem oder ätzendem Material Beim Arbeiten unter besonders günstigen Bedinenthalten und von jeder erforderlichen Farbe sein. gungen, wie oben erwähnt, kann mit einem einmali-Das Pulver kann sogar farblos sein, so daß eine nach- gen Aufbringen von Flüssigkeit eine Vielzahl von folgende Behandlung erforderlich ist, um es sichtbar 50 Kopien hergestellt werden. Es sind so zwischen drei zu machen. Beispielsweise kann Pulver verwendet und zehn Kopien als Ergebnis eines einmaligen Aufwerden, welches aus einer Mischung von Pyrogallus- bringens von Flüssigkeit hergestellt worden. Wenn säure und Eisensulfat bestehen. Dies wird auf das beispielsweise das Flüssigkeitsmuster auf die Oberflüssige Abbild aufgebracht und dann sichtbar ge- fläche einer Walze aufgebracht ist, kann diese über macht und durch Anwendung von Feuchtigkeit in 55 einem Streifen von Kopiermaterial abgerollt werden, Form von Wasser oder Dampf fixiert. um so das Muster mehrmals hintereinander zu über-
Das Pulver kann von einem Preßbehälter oder tragen. Es kann dann wieder Flüssigkeit auf das
durch jedes andere zweckmäßige Verfahren beispiels- Original aufgebracht und das Verfahren wiederholt
weise durch Überlaufenlassen oder mittels eines Pul- werden, und unter den erwähnten günstigen Bedin-
verbehälters aufgebracht werden. 6° gungen kann dies fünf- bis fünfzehnmal durchgeführt
Als Alternative zu einer Pulverentwicklung kann werden. Danach können die das Abbild nicht enthaldie
Flüssigkeit aus einem Material bestehen oder tenden Flächen des Originals mit Flüssigkeit gesättigt
dieses enthalten, welches chemisch mit einem zweiten werden, so daß die unterschiedliche Wirkung verMaterial
reagiert und ein entwickeltes Bild ergibt. So lorengeht. Wenn darüber hinaus die Abbildflächen
kann eine dünnflüssige Lösung von Pyrogallussäure 65 von einem feinen Pulver gebildet werden, kann dies
zur Bildung des flüssigen Musters verwendet werden, Pulver bei einem aufeinanderfolgenden Aufbringen
und das sich daraus ergebende Abbild kann dann von Flüssigkeit gegebenenfalls die Flüssigkeit absordurch
Aufbringen einer Lösung von Eisensulfat ent- bieren. Wenn das eintritt, kann das Original im allge-
meinen auf seinen ursprünglichen Zustand dadurch zurückgebracht werden, daß man ein Verdampfen
der absorbierten Flüssigkeit von selbst ermöglicht oder dieses Verdampfen durch Anwendung von
Wärme unterstützt. Wenn eine große Anzahl von Kopien erforderlich ist, sollte eine Flüssigkeit unter
Berücksichtigung dieses Faktors ausgewählt werden. Leichtere und weniger viskose Flüssigkeiten verdampfen
schnell bei Raumtemperaturen, während schwerere und mehr viskose Flüssigkeiten die Anwendung
von Wärme benötigen. Wenn es sich als möglich erweist, von jeder aufgebrachten Flüssigkeit
zehn Kopien zu erhalten und Flüssigkeit mindestens fünfzehnmal aufgebracht werden kann, bevor das
Original gesättigt wird, ergibt dies ein Maximum von ungefähr 150 Kopien, bevor das Original erwärmt
werden muß, um seinen ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Diese beschriebenen Verfahren können in Zusammenhang mit Originalen angewendet werden, die von
einer Vielzahl von Materialien zusätzlich zu Druckfarben erzeugt sind. Diese Beispiele schließen beispielsweise
Kugelschreiber, Schreibstifte, Bleistifte, Farbstifte und Zeichenstifte,- Wachsstifte und Zeichentinten
jeder Farbe (im allgemeinen schwarze Tusche oder wasserfeste Farben), abbildende Materialien,
welche aus Glyzerin oder Rizinusöl oder anderen in ähnlicher Weise auf Druckfarben ansprechende
Materialien bestehen, ein. Diese Materialien können, wenn es erforderlich ist, in Schreibmaschinenbänder
oder Kohlepapiere eingebaut werden, so daß sich Originale ergeben, die sich besonders günstig für eine
Verwendung in einem Verfahren gemäß der Erfindung eignen.
Entwürfe und Zeichnungen von Plänen, Tabellen und Landkarten oder mit geeigneten Markierungsmaterialien ausgefüllte gedruckte Formulare können
zum Kopieren durch das Verfahren vorbereitet werden. Von den nicht besonders für ein Kopieren durch
das Verfahren präparierten Originalen sind Schriftstücke und Unterlagen in Bleistift, Tinte und verschiedenen
Markierungsmaterialien, Schreibmaschinen- und Saugpost-, Zeitungsdruck- und Zeitschriftenseiten,
Pressen-, lithographischer und Fototiefdruck, der mit feinen Bildrastern gedruckt ist, alle
ebenso wie auch Fotografien geeignet. Das wesentliche Erfordernis besteht natürlich darin,. daß während
des Kopierens eine unterschiedliche Absorption zwischen den Bild- und Nichtbildflächen vorhanden
ist. Wenn, wie oben erwähnt, das Original nicht von selbst geeignet ist, muß es geeignet gemacht werden.
Wie oben erwähnt worden ist, kann die verwendete Flüssigkeit entsprechend der Art des Originals ausgewählt
werden, d. h. entsprechend der Natur der die Originaldarstellung enthaltenden Oberfläche, und zusätzlich
muß die Vielzahl der erforderlichen Kopien mit in Betracht gezogen werden. Die verwendeten
Flüssigkeiten können ebenfalls mit Bezug auf die besonderen Anwendungen ausgewählt werden, beispielsweise
können diese Flüssigkeiten als Beizmittel für Ätzzwecke, als Lacke, Glasuren, Deckmittel, Leiter,
Isolatoren, Lösungsmittel oder lithographische Abbilder wirken. Wenn eine Flüssigkeit als ein
Lösungsmittel zum Auflösen von Farbstoffen oder Pigmenten wirkt, ist es auf diese Weise für hektographische
Anwendungen zweckmäßig, wenn sie in Berührung mit gefärbten Blättern gebracht wird, um
die Farbstoffe in den Abbildflächen vor dem Offsetdrucken des sich ergebenden gefärbten Abbildes auf
Papier zu lösen. Dies kann als eine Form von Entwicklung betrachtet werden. Von einem allgemeineren
Standpunkt aus kann eine große Vielzahl und ein weiter Bereich von Flüssigkeiten verwendet werden.
Dieser schließt destilliertes oder anderes Wasser und auch Milch ein. Flüssigkeit braucht nicht ihren Charakter
oder ihre Eigenschaft entweder chemisch oder physikalisch während ihrer Anwendung in dem Verfahren
zu ändern. Wie bereits erwähnt, soll die Flüssigkeit im allgemeinen farblos sein, so daß sie nicht
wahrnehmbar das Original markiert, aber zusätzlich soll sie wenig oder keinen Geruch haben und bei
der Behandlung nicht toxisch sein. Flüssigkeiten, welche verwendet werden können, enthalten n-Dekylalkohol,
Diäthylenglykolmonoäthyläther, Triacetin, Diacetin, hydrierte Terphenyle, chlorierte Diphenyle
und Polyphenyle, Fusus und Mineralöle, Druckfarbendestillate, Diäthyl- und Dimethylphthalate,
geruchlöse Lösungsmittel, fließende Silikonmedien, hochsiedende Petroleumfraktionen, Wasserstoffperoxide,
isoparaffinische Lösungsmittel, Glyzerin, Glykole, Isopropyloxitolacetate und Isoeugenol. Zusätzlich
zu diesen können wesentliche Öle von vielen Arten verwendet werden, auch Säuren, wie beispielsweise
dünne Phenylameisensäure, Materialien, welche bei Raumtemperaturen schnell verdampfen, können
verwendet werden, wie beispielsweise chirurgische oder denaturierte Alkohole. Der Ausdruck »Flüssigkeit«
schließt Materialien ein, welche sich wie Flüssigkeiten verhalten, d.h. unterkühlte Flüssigkeiten
und verflüssigte Gase wie Fluorokohlenwasserstoffe, beispielsweise Difluordichlormethan zusammen mit
anderen Gasen, welche von Aerosolbehältern versprüht werden können. Diese Gase müssen jedoch
entwickelt werden, bevor eine Verdampfung eintritt. Es können Flüssigkeiten für eine Vielzahl von Originalen
gemischt oder angesetzt werden. Insbesondere kann Eugenolacetat den notwendigen Flüssigkeitsüberzug
bilden.
Das Verfahren ist im wesentlichen einfach und kann von Hand mit wenig Mitteln durchgeführt werden.
Das Verfahren ist deshalb besonders für einen Gebrauch außerhalb des Büros geeignet und kann.,
in abliegenden Stellen genauso wie auch zu Hause angewendet werden. Keine äußere Kraft, Licht oder
Hitze ist wesentlich, ein heißer Kessel aber beispielsweise kann sowohl Wärme zum Schmelzen des
Pulvers und Dampf und Feuchtigkeit für ein chemisches Fixieren als auch zum Austreiben angesammelter
Flüssigkeit aus einem Original vorsehen.
Solche mit Hand auszuführenden Verfahren sind wohl für eine kleine Anzahl von Kopien ausreichend,
für größere Mengen ist jedoch eine halbautomatische Ausführungsform von Vorrichtung vorzuziehen.
Solch eine Vorrichtung enthält grundsätzlich eine Walze zum Rollen über die Oberfläche des zu kopierenden
Originals, Mittel zum Zuführen oder Aufbringen einer Flüssigkeitsschicht auf die Oberfläche
der Walze, wodurch bei einem Eingriff der Walze mit der Oberfläche des Originals ein Flüssigkeitsmuster auf der Oberfläche der Walze gebildet wird,
Mittel zum Zuführen eines Kopierblattes in Berührung mit der Walze bei der Umdrehung der Walze
hinter der Eingriffsfläche mit dem Original und vor den Flüssigkeitszuführungsmitteln, wodurch das
Flüssigkeitsmuster auf das Kopierblatt übertragen wird. Zusätzlich sind bei der Vorrichtung Mittel zum
Entwickeln des Abbildes auf dem Kopierblatt erforderlich..
Zweckmäßig kann das Kopierblatt Streifenform haben, wobei die Vorrichtung dann einen Träger
für solch eine Streifenrolle, Rollen, welche eine Bahn für den Streifen einschließlich einer Berührungsfläche
mit der Abbildwalze bestimmen und eine Berührungsstelle mit den Entwicklungsmitteln enthält.
Es ist bekannt, von Schriftstücken auf fotografischem Wege Kopien herzustellen. Hierbei wird auf
einem besonderen. Schichtträger eine lichtempfindliche Schicht hergestellt, welche entsprechend dem
zu kopierenden Original belichtet wird. Diese lichtempfindliche Schicht enthält chemische Stoffe,
welche die belichteten Teile von den unbelichteten Teilen bezüglich der Aufnahme von Farbstoffen und
in ihrem Verhalten gegenüber von Wasser unterschiedlich machen. Nach einer entsprechenden Behandlung
dieser belichteten, lichtempfindlichen Schicht wird dann auf chemischem Wege eine Kopie
hergestellt, von welcher weitere Kopien gemacht werden können. Dieses Verfahren ist gegenüber dem
«. Verfahren nach der Erfindung umständlich und kost-
') spielig, das es sich bei der Erfindung lediglich um das Aufbringen einer Flüssigkeitsschicht handelt, auf
Grund deren unmittelbar, von dem Original Kopien hergestellt werden können.
Es ist ferner bekannt, zum Kopieren besonders präpariertes, mit einer besonderen Oberfläche versehenes
Papier zu verwenden, welches seine Eigenschaften bei einer Berührung mit einem Original
ändert. So ändert sich beispielsweise diese Schicht bei einer Berührung mit Druckfarbe und den dazwischenliegenden,
nicht bedruckten Stellen so, daß diejenigen Stellen, welche mit der Druckfarbe in
Berührung standen, Farbpigmente annehmen, während die mit den nicht bedruckten Stellen in Berührung
gewesenen Teile keine Farbe annehmen. Hierzu aber ist es notwendig, ein besonderes präpariertes
Papier zu verwenden, das in der Regel nicht lagerungsbeständig ist und das Kopierverfahren besonders
kostspielig macht.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
;■) Fig. 1 bis 4 zeigen aufeinanderfolgende Stufen
bei einer Art des Verfahrens;
F i g. 5 zeigt gleiche Stufen bei einer anderen Ausführungsform
des Verfahrens;
F i g. 6 ist ein Querschnitt durch eine Ausführungsform von Vorrichtung.
In den F i g. 1 bis 4 ist ein Teil der zu kopierenden Vorlage oder des zu kopierenden Originals mit 1 und
eine Abbildfläche mit 2 dargestellt. Die Abbildfläche 2 ist weniger als die im allgemeinen mit 3 bezeichneten
Flächen 1 absorbierend, welche kein Abbild tragen. Als erster Schritt bei dem in F i g. 1 dargestellten
Verfahren wird ein Überzug 4 aus einer Flüssigkeit auf die ganze Oberfläche der Vorlage
oder des Originals 1 aufgebracht und erstreckt sich im Augenblick der Aufbringung über die ganze in
dieser Figur dargestellte Oberfläche. Fast unmittelbar danach wird die Flüssigkeit durch die Flächen 3, die
kein Abbild enthalten, absorbiert, und diese absorbierte Flüssigkeit ist in F i g. 2 mit 5 bezeichnet. Die
Flüssigkeit 6 in der Abbildfläche 2 ist jedoch nicht absorbiert worden. Zum Zweck der Darstellung
zeigt Fig. 2 eine vollständige Absorption in den eine Abbildung nicht enthaltenden Flächen 3 und keine
Absorption in der Abbildfläche 2. Dies kann in der Praxis vorkommen, es kann aber auch eine leichte
Absorption in der Bildfläche 2 und eine unvollständige Absorption in den Flächen 3 stattfinden. Bei
dem nächsten Verfahrensschritt, wie er in Fig. 3 dargestellt ist, wird ein Blatt 7 mit dem Original 1
in Berührung gebracht, und dägegengepreßt, um eine gute Berührung sicherzustellen. Wenn das Blatt, wie
in Fig; 4 dargestellt, entfernt wird, trägt es entsprechend
der Flüssigkeit in der Abbildfläche 2 ein
ίο Flüssigkeitsmuster, und dieses Flüssigkeitsmuster
begrenzt ein Abbild, welches eine Kopie des Originals darstellt. Wenn auch für Illustrationszwecke die
gesamte Flüssigkeit 6 als auf das Blatt 7 übertragen dargestellt ist, kann in Wirklichkeit etwas Flüssigkeit
in der Abbildfläche 2 zurückbleiben.
Das Flüssigkeitsmuster auf Blatt 7 stellt ein Spiegelbild dar. Wenn es auf dem Blatt 7 entwickelt wird,
muß es entweder wie beim Offsetdruckverfahren umgedruckt werden, oder das Blatt 7 muß durchsichtig
sein, so daß das Abbild von der anderen Seite gesehen werden kann. In Abänderung dazu kann, wie
oben bschrieben worden ist, das Abbild auf eine aufnehmende Oberfläche übertragen werden, wo es entwickelt
wird und eine richtig stehende Kopie ergibt.
Eine andere Ausführungsforin des Verfahrens ist"
in Fig. 5 dargestellt. Dort ist wiederum ein Teil des Originals mit 1 mit Abbildflächen 2 und ein Abbild
nicht enthaltenden Flächen 3 dargestellt. Eine Walze
12, die vorher mit einer Oberflächenschicht aus einer Flüssigkeit 13 versehen worden'! ist, wird über das
Original 1 von rechts nach links gerollt und dreht sich somit entgegen dem Uhrzeigersinn. F i g. 5 zeigt
die Walze 12 in der Mitte ihres Weges. Es ist ersichtlich,
daß nach links von der Berührungsfläche der Überzug oder die Schicht 13 unversehrt ist, daß aber
dort, wo die Walze 12 bereits .im Eingriff mit dem Original 1 war, der Überzug 13 in den Abbildflächen
2 auf der rechten Seite erschöpft ist und entsprechende Flächen 14 ergibt, und daß in den Flächen
3, die keine Aufzeichnung enthalten, der Flüssigkeitsüberzug im wesentlichen vollkommen entfernt
ist, wie mit 15 gezeigt ist, wobei die absorbierte Flüssigkeit 16 innerhalb der Dicke des Originals 1
dargestellt ist. Mit anderen Worten, der Teil der Oberfläche der Walze, welcher mit der Oberfläche
des Originals im Eingriff war, ist mit einem Flüssigkeitsmuster versehen, welches von den Flächen 14
gebildet wird, welche ein Abbild entsprechend den Darstellungsflächen 2 des Originals 1 begrenzen bzw.
bestimmen. Das Abbild auf der Walze 12 ist ein Spiegelbild. Durch Abrollen der Walze 12 auf einer
weiteren Oberfläche wird ein richtig stehendes Abbild
erhalten, welches dann entwickelt werden kann. Wie oben beschrieben worden ist, kann eine Vielzahl
von Kopien auf diese Weise bei einem einzigen Durchgang der Walze 12 über das Original 1 erhalten
werden.
. Genau die gleiche. Wirkung wird, erhalten, wenn
ein mit einem Flüssigkeitsüberzug versehenes Blatt an Stelle der Walze 12 verwendet und in Berührung
mit dem Original 1 gedruckt wird. Wenn das Blatt entfernt wird, enthält es ein Flüssigkeitsmuster,
welches durch die Flächen 14 in der beschriebenen Weise dargestellt wird. Das durch dieses Flüssigkeitsmuster
begrenzte und bestimmte Abbild kann dann entweder auf eine weitere Oberfläche übertragen
oder an Ort und Stelle entwickelt werden, in welchem Falle es entweder durch das Blatt hindurch betrachtet
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oder auf eine weitere Oberfläche umgedruckt werden pöstpapier zu ergeben. Dieses Abbild wird dann mit
kann. ,·.....'. .·. . ' einem Pulverentwickler entwickelt, der von einer Mi-Verschiedene
Verfahrensformen, wie sie in den schung von Gummi und Druckerschwärze gebildet
Fig.l bis 4 und Fig. 5 dargestellt sind, sind mehr wird, welcher durch Verflüssigen mit Dampf fixiert
im einzelnen in folgendem beschrieben. 5 wird.
' Beispiel 1 · ; Beispiel 5 ■/ ,
Ein dünnes,, unter dem Warenzeichen »Cellophan« Eine Walze mit einem Oberflächenüberzug aus
gehandeltes Filmblatt wird auf einer Seite mit einem Gelatine oder Polyurethan wird mit einem Film von
feinen Film aus Triacetin überzogen und in Beruh- io einem Lösungsmittel überzogen und langsam über ein
rung mit einer Seite eines auf Kunstdruckpapier ge- Schreibmaschinenblatt auf einem Feinpostpapier gedruckten
Magazins gebracht. Auf die Rückseite des rollt. Dies ergibt ein Spiegelbild von dem Schreib-Films
wird mittels eines in der Hand gehaltenen mäschinenblatt auf der Oberfläche der Walze, welche
Polstermaterials Druck ausgeübt und über die Rück- dann in umgekehrter Richtung über ein Blatt ünseite
des Films bewegt. Das Blatt wird dann entfernt 15 durchsichtigen Feinpostpapiers gerollt wird und ein
und trägt ein Flüssigkeitsmuster, welches ein Spiegel- richtig stehendes Abbild auf diesem Papier ergibt,
bild des Originals darstellt und begrenzt. Dieses Ab- Dieses Abbild wird dann wie im Beispiel 3 oder 4
bild wird dann mit einem Entwicklungspulver kas- entwickelt und ergibt eine richtig stehende Kopie des
lcadenförmig überschüttet. Es wird ein wenig Hitze Schreibmaschinenblattes auf einem undurchsichtigen
angewendet, um das Entwicklungspulver zu fixieren. 20 Feinpostpapier.
Damit wird das Abbild fixiert, welches bei einer BeisDiel 6 ·
Betrachtung durch das Blatt hindurch eine richtige ■ ■ ζ~
Kopie des Originals ergibt. Dieses Beispiel ergibt Triacetin wird auf ein Blatt Kunstdruckpapier zur
sich in Übereinstimmung mit der Ausführungsform Bildung eines Flüssigkeitsüberzuges gesprüht. Eine
des Verfahrens nach Fig. 5, wobei die Walze 12 25 Latexwalze wird über das Blatt gerollt und ergibt ein
durch ein transparentes Blatt ersetzt ist. Spiegelbild auf ihrer Oberfläche. Sie wird dann in der
. -ίο gleichen Richtung entlang einem Streifen Feinpost-
Beispiel Z ■ papier in einer Entfernung gerollt, die dem zehn-
Der erste Schritt des oben beschriebenen Beispiels fachen Umfang der Walze entspricht. Dieses ergibt
wird wiederholt. Nachdem aber der Film von dem 30 zehn aufeinanderfolgende, richtig stehende Abbilder
Original entfernt worden ist, wird ein Blatt aus auf dem Feinpostpapier, welche durch kaskadenartidünnem
Druckseiden- oder Japanpapier gegen das ges Überschütten mit einem Entwicklungspulver entvon
der Magazinseite gebildete Original gedrückt. wickelt werden, welches aus einer Mischung von
Ein Teil des Flüssigkeitsmusters, welches zwischen Karnaubawachs und Druckerschwärze besteht. Dies
dem Original und dem Film gebildet wird, ist auf 35 wird mittels Druck fixiert, welcher durch eine Metalldem
Original belassen und wird dann auf das Blatt stange mit einem nichtklebenden Silikon- oder .Fluor-Druckseiden-'.'oder"
Japanpapier übertragen. Diese kohlenstoffüberzug ausgeübt wird.
Wirkung wird dadurch unterstützt, daß, das Blatt aus .
Druckseiden- oder Japanpapier einem Druck ent- Beispiel 7
weder mit Hilfe eines Polsters oder einer Walze 40 Ein schwarzer und weißer fotografischer Brimidunterworfen wird, und das Blatt wird dann entfernt. abzug.wird mit einer.Lösung aus Benzoesäure und Es trägt jetzt ein flüssiges Spiegelbild, welches auf Wasser überzogen. Nach 30 Sekunden wird ein Blatt die gleiche Weise wie bei dem vorigen Beispiel ent- Feinpostpapier oder durchscheinendes Material gegen wickelt und mittels Hitze fixiert wird. Das Abbild den Abzug gedruckt. Eine Berührung wird dadurch (_ auf dem Originalfilm wird auch in gleicher Weise 45 gesichert, daß eine Metallwalze über die Rückseite1"-entwickelt und ergibt zwei getrennte Kopien von des Blattes gerollt wird. Beim Entfernen des Blattes einer einzigen Anwendung von Flüssigkeit. und Entwickeln mit einem schwarzen Pulver wie bei ■ . : , . ^ , den Beispielen 1 und 2 wird ein Spiegelbild von den . ·..:,:■.- **elsPiei ^ .■■■·. schwarzen Flächen des Abzuges erzeugt. ' ; ·' . ,Eine. Walze mit einer Oberfläche aus Gelatine wird 50 Die vorhergehenden Beispiele betreffen alle eine mit einem feinen. Film aus Linalol, geruchlosem unmittelbare Behandlung mit der Hand. Das im BeiLösungsmittel oder pruckfarbendestillat überzogen spiel 5 beschriebene allgemeine Verfahren ist aber und langsam über ein Blatt Zeitungspapier gerollt. insbesondere für halbautomatischen Betrieb mittels Die Oberfläche der Wälze trägt dann ein flüssiges der in Fig. 6 dargestellten" Vorrichtung geeignet. Spiegelbild von dem öriginalmuster auf idem Zei- 55 Diese Vorrichtung enthält zwei Hälften, nämlich eine tungspapier. Die Walze wird dann in umgekehrter obere. Half te'20 und eine untere Hälfte 21 mit lös-Richtung über ein.Blatt oder gewöhnliches Feinpost- baren Verbindungen 22, so daß. sie entfernt werden papier gerollt.und dadurch das Spiegelbild auf das kann, wenn es erforderlich ist. Wenn die untere Papier.übertragen, was ein richtig stehendes Abbild Hälfte 21 entfernt ist, wird die obere Hälfte 20 von ergibt. Dieses Abbild auf dem Feinpostpapier wird 60 Hand betätigt, und eine Abbildwalze 23 wird dann dann mit einem Pulver entwickelt, welches aus ge- über ein Original 24 gerollt, welches auf einer flachen mahlenem Harz besteht, und das sich ergebende Ab- Oberfläche aufliegt. Wenn, die untere Hälfte 21, wie bild wird warm fixiert ; und ergibt eine richtig in der Zeichnung dargestellt, angebaut ist, bildet diese stehende Kopie in einer braunen Färbung. eine Grundfläche für die Vorrichtung als Ganzes, und
Wirkung wird dadurch unterstützt, daß, das Blatt aus .
Druckseiden- oder Japanpapier einem Druck ent- Beispiel 7
weder mit Hilfe eines Polsters oder einer Walze 40 Ein schwarzer und weißer fotografischer Brimidunterworfen wird, und das Blatt wird dann entfernt. abzug.wird mit einer.Lösung aus Benzoesäure und Es trägt jetzt ein flüssiges Spiegelbild, welches auf Wasser überzogen. Nach 30 Sekunden wird ein Blatt die gleiche Weise wie bei dem vorigen Beispiel ent- Feinpostpapier oder durchscheinendes Material gegen wickelt und mittels Hitze fixiert wird. Das Abbild den Abzug gedruckt. Eine Berührung wird dadurch (_ auf dem Originalfilm wird auch in gleicher Weise 45 gesichert, daß eine Metallwalze über die Rückseite1"-entwickelt und ergibt zwei getrennte Kopien von des Blattes gerollt wird. Beim Entfernen des Blattes einer einzigen Anwendung von Flüssigkeit. und Entwickeln mit einem schwarzen Pulver wie bei ■ . : , . ^ , den Beispielen 1 und 2 wird ein Spiegelbild von den . ·..:,:■.- **elsPiei ^ .■■■·. schwarzen Flächen des Abzuges erzeugt. ' ; ·' . ,Eine. Walze mit einer Oberfläche aus Gelatine wird 50 Die vorhergehenden Beispiele betreffen alle eine mit einem feinen. Film aus Linalol, geruchlosem unmittelbare Behandlung mit der Hand. Das im BeiLösungsmittel oder pruckfarbendestillat überzogen spiel 5 beschriebene allgemeine Verfahren ist aber und langsam über ein Blatt Zeitungspapier gerollt. insbesondere für halbautomatischen Betrieb mittels Die Oberfläche der Wälze trägt dann ein flüssiges der in Fig. 6 dargestellten" Vorrichtung geeignet. Spiegelbild von dem öriginalmuster auf idem Zei- 55 Diese Vorrichtung enthält zwei Hälften, nämlich eine tungspapier. Die Walze wird dann in umgekehrter obere. Half te'20 und eine untere Hälfte 21 mit lös-Richtung über ein.Blatt oder gewöhnliches Feinpost- baren Verbindungen 22, so daß. sie entfernt werden papier gerollt.und dadurch das Spiegelbild auf das kann, wenn es erforderlich ist. Wenn die untere Papier.übertragen, was ein richtig stehendes Abbild Hälfte 21 entfernt ist, wird die obere Hälfte 20 von ergibt. Dieses Abbild auf dem Feinpostpapier wird 60 Hand betätigt, und eine Abbildwalze 23 wird dann dann mit einem Pulver entwickelt, welches aus ge- über ein Original 24 gerollt, welches auf einer flachen mahlenem Harz besteht, und das sich ergebende Ab- Oberfläche aufliegt. Wenn, die untere Hälfte 21, wie bild wird warm fixiert ; und ergibt eine richtig in der Zeichnung dargestellt, angebaut ist, bildet diese stehende Kopie in einer braunen Färbung. eine Grundfläche für die Vorrichtung als Ganzes, und
....;.. .; .;.. '. ..'.':_ . · 14 ■ 65 das Original 24 wird dann.zwischen der Abbildwalze
'.-'■■ ™ 23 und einer zweiten, in dem unteren Teil 21 an-
Die vorherigen Schritte nach. Beispiel 3 werden geordneten Walze:25 entlanggeführt. Das erhaltene
wiederholt, um ein flüssiges Muster auf dem Fein- Ergebnis ist das gleiche, ganz gleichgültig, ob der
Teil 21 angebracht ist, die Vorrichtung kann aber
auf zwei verschiedene Arten je nach den Umständen benutzt werden.
Wenn der untere Teil 21 entfernt ist, wird beim Abrollen der Vorrichtung über dem Original die
Walze 23 und zugeordnete Teile gedreht, wie es in folgendem beschrieben wird. Wenn der untere Teil 21
vorgesehen ist, erfordert die Walze 23 einen Antrieb, welcher von einer Eingangswelle 30 vorgesehen wird,
gen, und das Abbild wird natürlich- ausgelöscht; wobei sich die Walze 23 dann in dem Zustand befindet,
daß ein frisches Original Aufnahme finden kann.
Entsprechend besonderen Erfordernissen können
verschiedene kleinere Abänderungen bei deri:Vorrichtung
vorgenommen werden. Wenn beispielsweise Kopien auf einzelnen Blättern anstatt auf einem
durchlaufenden Streifen 45 erforderlich sind, müssen diese Blätter in den Spalt zwischen den Walzen 23
welche durch einen nicht dargestellten Handgriff oder ιό und 47 eingeführt und dann beispielsweise mittels
durch ein Uhrwerk oder einen Elektromotor gedreht eines durchgehenden Riemens durch den Entwickwerden
kann. Ein Riementrieb 33 verbindet die Welle lungstrog 50 und aus diesem heraus zwischen den
30 mit einer Walze 34, welche mit einem nicht- Fixierwalzen 34 und 35 entlanggeführt werden. Wenn
klebenden Material überzogen ist. Vor dem Beginn wiederum eine chemische Entwicklung gefordert
des Betriebes wird die Oberfläche der .Abbildwalze 15 wird, kann das Pulver in dem Trog 50 durch ein
23, welche beispielsweise aus Gelatine oder Latex flüssiges Reagenzmittel ersetzt werden. Wenn eine
besteht, gleichmäßig mit einem feinen Film oder Farbflüssigkeit durch die Walze 40 aufgebracht wird,
einer Flüssigkeit aus einem von einer porösen Walze ist keine Entwicklung erforderlich. Das erzeugte Ab-40
gebildeten Behälter überzogen, welche mit Baum- bild auf der Oberfläche der Abbildwalze 23 ist ein
wolle, Wolle oder einem ähnlichen absorbierenden 20 Spiegelbild, dieses Abbild aber wird dank des ÜberMaterial
41 ausgefüllt ist, in welches die Flüssigkeit tragungsschrittes auf den Streifen 45 umgekehrt und
eingesaugt ist. Die Abbildwalze 23 dreht sich ent- gibt ein richtig stehendes Abbild. Demgemäß können
gegen dem Uhrzeigersinn, und eine Abstreichwalze undurchsichtige Kopierblätter verwendet werden,
42 entfernt übermäßige Flüssigkeit. Der Flüssigkeits- obgleich natürlich Kopien auf transparentem Mateüberzug
auf der Walze 23 kommt dann mit dem 25 rial ebenfalls hergestellt werden können, wenn es
Original 24 in Berührung, so daß die in F i g. 5 dar- erforderlich ist. : : .'
gestellte Wirkung erzielt wird, welche zur Erzeugung
eines flüssigen Musters auf der Oberfläche der Walze führt.
Während der weiteren Drehung der Walze wird das durch das Flüssigkeitsmuster bestimmte Abbild
auf ein Kopierblatt übertragen, welches von einem von einer Rolle 46 abgezogenen Streifen 45 gebildet "
wird. Der Streifen 45 läuft zwischen einer Walze 47 und der Abbildwalze 23 entlang und nimmt an dieser
Stelle das Abbild von der Walze 23 auf, wonach es über eine Führungswalze 48, um eine weitere Walze
49 und dann zwischen der angetriebenen Walze 34 und einer entsprechenden Druckwalze 35 entlangläuft.
Durch das Erfassen von den Walzen 34 und 35 wird der Streifen 45 von der Rolle 46 abgezogen und
auf der beschriebenen Bahn entlanggeführt.
Während des Laufes um die Walze 49 herum läuft der Streifen durch einen Trog 50 mit Entwicklungspulver, welches durch eine von einem Riemen 52 von
der Walze 34 angetriebenen Vibrator 51 in beweglichem Zustand gehalten wird. Dank der Beweglichkeit
des Pulvers haftet es nur an den Abbildflächen an, und ein Überschuß fällt ab. Das verwendete
Pulver kann durch Druck, wie oben beschrieben, fixiert werden, so daß der zwischen den Walzen 34
und 35 ausgeübte Druck die notwendige Fixierwirkung ausübt und eine fixierte Kopie aus der Vorrichtung
bei 55 herauskommt. Während des anfänglichen Aufbringens von Flüssigkeit auf die Abbildwalze 23
kann die Walze 47 zurückbewegt werden, so daß ein gleichmäßiger Überzug ohne Verlust an Kopierpapier
erhalten werden kann.
Wenn mehr als eine Kopie auf Grund eines einzigen Durchganges des Originals 24 erforderlich ist,
werden die Walzen 40, 42 und 25 etwas von der Oberfläche der Abbildwalze 23 nach Bildung der
ersten Kopie wegbewegt, so daß das Abbild auf der Oberfläche der Walze 23 bleibt und wiederum auf
den Streifen 45 während der nächsten Umdrehung der Abbildwalze 23 übertragen wird. Wenn die Walzen
40 und 42 nicht auf diese Weise zurückbewegt werden, wird ein weiterer Flüssigkeitsfilm aufgetra-
Claims (19)
1. Kopierverfahren, beruhend auf der unterschiedlichen
Feuchtigkeitsabsorptionsfähigkeit von verschiedenartigen Stellen einer Vorlage, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Vorlage mit einer dünnen Flüssigkeitsschicht in Berührung gebracht wird und dann der
auf den weniger absorbierenden Stellen verbleibende Flüssigkeitsfilm auf eine zweite Oberfläche
abgeformt wird, wo er ein Muster entsprechend den weniger absorbierenden Stellen
der Vorlage bildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsschicht auf die
die Aufzeichnungen tragende Oberfläche der Vorlage aufgebracht und dann die zweite Oberfläche in Berührung mit der Flüssigkeitsschicht
gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeitsschicht zuerst auf die zweite Oberfläche aufgebracht wird,
welche dann in Berührung mit der Oberfläche der Vorlage gebracht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem
Flüssigkeitsmuster auf der zweiten Oberfläche bestimmte Abbild entwickelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das entwickelte Abbild entsprechend dem Offsetverfahren umgedruckt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Oberfläche die
Oberfläche einer Walze ist.
7. Verfahren nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsmuster auf
der zweiten Oberfläche auf eine aufnehmende Oberfläche übertragen und entwickelt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abbild durch Anwendung
eines Pulvers entwickelt wird, welches
an dem Flüssigkeitsmuster anhaftet und dann fixiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver ein Pigment und
ein thermoplastisches Bindemittel, enthält, welches :
durch Wärme fixiert wird. ·
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pulver ein Pigment und ein Material enthält, welches durch Druck fixiert
werden kann. ··■·..
11. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder,7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Abbild bildende
Flüssigkeit aus einem Material besteht oder ein Material enthält, welches chemisch mit einem
zweiten Material reagiert und ein entwickeltes Abbild ergibt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Material als Gesamtbelag auf die Oberfläche aufgebracht wird.
■ 13. Verfahren nach Anspruch 2 zum Kopieren ao
einer Fotografie, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Flüssigkeit Benzoesäure enthält.
. 14. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Abbildwalze (23) zum Abrollen über die Oberfläche der zu kopierenden ursprünglichen
Vorlage, Mittel zum Zuführen einer Flüssigkeitsschicht auf die Oberfläche der Walze (23), Mittel
zum Zuführen eines Kopierblattes in Berührung mit der Walze (23) hinter der Eingriffsstelle mit
der ursprünglichen Darstellung und vor den Zuführungsmitteln für die Flüssigkeit und Mittel
zum Entwickeln des Abbildes auf dem Kopierblatt enthält.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Zuführen der
Flüssigkeit aus einer zweiten Walze (41) bestehen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Rolle (46)
für ein Kopierblatt in Streifenform (45), Rollen, welche eine Bahn für den Streifen (45) einschließlich
einer Berührungsfläche mit der Abbildwalze (23) und einen Berührungsbereich mit den Entwicklungsmitteln
enthält.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungsmittel einen Behälter (50) für ein Entwicklungspulver
und Mittel enthalten, um den Entwickler in Berührung mit dem Kopierblatt zu
bringen.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Paar
Druckwalzen (34, 35) zum Fixieren des entwickelten Abbildes enthält.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine weitere
mit der Abbildwalze (23) zusammenwirkende Walze (25) enthält, die einen Einzugsspalt zum
Zuführen der ursprünglichen Darstellung in Berührung mit der Abbildwalze (23) begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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