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DE147153C - - Google Patents

Info

Publication number
DE147153C
DE147153C DENDAT147153D DE147153DA DE147153C DE 147153 C DE147153 C DE 147153C DE NDAT147153 D DENDAT147153 D DE NDAT147153D DE 147153D A DE147153D A DE 147153DA DE 147153 C DE147153 C DE 147153C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
eccentric
parts
rod
stepping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT147153D
Other languages
English (en)
Publication of DE147153C publication Critical patent/DE147153C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/24Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles
    • F16D41/28Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles with intermediate wedging coupling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 147153 KLASSE 63 A-.
FREDERICK WARNER JONES in LONDON.
Freilaufkupplung für Fahrräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1900 ab.
Die Erfindung betrifft eine Freilaufkupplung für Fahrräder, bei welcher in bekannter Weise das zum Teil exzentrisch, zum Teil zentrisch ausgedrehte Kettenrad auf einer zenirisch zur Achse gedrehten Nabe angeordnet ist und bei welcher, gleichfalls in bekannter Weise, in den von den zentrischen und exzentrischen Flächen begrenzten Räumen zwei Sätze von Klemmstücken angeordnet sind, von
ίο denen der eine beim Vorwärtstreten, der andere beim Gegentreten in Wirkung'tritt.
■Das Wesentliche der neuen Einrichtung besteht darin, daß in der Ausdrehung des Kettenrades zwischen dem zentrischen und exzenirischen Teile ein Ansatz angeordnet ist, der bestrebt ist, die beiden Sätze von Klemmstücken in richtiger Lage gegeneinander zu erhalten.
Die neue Kupplung ist auf den beiliegenden Zeichnungen in mehreren Ausfülirungsformen veranschaulicht.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Kupplung wird das eine Ende der Nabe 2 des Hinterrades mit einem konzentrisehen Ring 3 versehen, während das kleine Kettenrad 4 mit zwei inneren, exzentrischen Umfiächen 5,26 ausgerüstet ist. Zwischen diesen Flächen 3 und 5, 26 sind Blöcke 6, 7 eingelegt, die entsprechend gekrümmt und ferner keilförmig gestaltet sind. Zwischen den Flächen 5, 26 erhebt sich ein Zahn oder Anschlag 8, zum Zweck, zu verhindern, daß sich der Keil 6 zu weit aus seiner Angriffslage entfernt. Der Keil 7 hingegen kann sich frei an dem von den Flächen umschlossenen Ringraum bewegen, mit Ausnahme jenes Teiles des Ringraumes, welcher von dem Keil 6 eingenommen wird.
Wird nun das Kettenrad 4 in der dem ,Vorwärtslaufe entsprechenden Richtung des Pfeiles (Fig. 1) gedreht, so klemmt sich der Keil 6 sofort zwischen den Flächen 5 und 3 fest, und die Drehung des Rades 4 wird auf die Nabe 2 des Laufrades übertragen. Sobald der Fahrer aufhört, die Pedale der Maschine nach vorwärts zu treten, erhält die Fläche 3 im Verhältnis zum Rade 4 eine Voreilung, es wird der Keil 6 frei und nach dem Anschlag 8 hin mitgenommen. Die Teile 2 und 4 sind auf diese Weise voneinander entkuppelt, das Zahnrad 4 verbleibt in Ruhe und das Fahrrad läuft frei.
Wird aber das Kettenrad in Richtung des Pfeiles (Fig. i) weiter angetrieben, so wird der Keil 7 von dem Anschlag 8 erfaßt, ein Stück in die Höhe gehoben, bis er senkrecht über dem Ringe 3 zu stehen kommt, worauf er bei Weiterdrehung des Rades 4 in den zwischen den Flächen 5 und 3 liegenden Ringraum durch eigene Schwere wieder herabfällt. Der Keil 7 überträgt also bei dieser Drehrichtung keine Kräfte.
Sobald der Fahrer jedoch beginnt, nach rückwärts, also entgegen der Richtung des Pfeiles in Fig. 1, zu treten, kommt die exzentrische Fläche 26 mit dem Keil 7 in Eingriff und drückt ihn gegen die Fläche 3, so daß das Rad 4 wiederum mit der Nabe 2 starr verbunden ist und verbunden bleibt, solange der Fahrer rückwärts tritt.
Die Lage der Teile zueinander während des Rückwärtstretens ist bei der Ausführurigsform der Fig. 2 dargestellt.

Claims (1)

  1. Diese zweite Ausführungsform der Kupplung besitzt eine Reihe von in ihrer Größe stufenweise wachsenden Rollen 9, 10, welche an Stelle der Keile 6 und 7 (Fig. 1) zwischen die Flächen 3, 5 und 26 der Hauptteile 3 und 4 der Kupplung eingelegt sind.
    Bei der Konstruktion, wie sie die Fig. 3 gibt, ist die das Vorwärtstreten des Rades bewirkende Kupplungsfläche S wie bei Fig. 2 ausgebildet; dagegen ist das Spiel der Rollen 10 durch einen bogenförmig gekrümmten Draht 11 oder eine ähnliche Einrichtung begrenzt. Dieser bogenförmige Draht oder Stab 11 ist in einer Nut 12 gebettet und liegt mit seinem einen Ende nach den Rollen 10 und mit seinem anderen Ende nach Gewichten 13 gerichtet; die Bewegung der letzteren in dem konzentrischen Ausschnitt 14" ist begrenzt.
    Solange nun der Fahrer die Pedale nach vorwärts tritt, stoßen die Gewichte 13 den Stab 11 gegen die Rollen 10 und halten sie so außer Berührung mit der Kurvenfläche 26. Tritt dagegen der Fahrer nach rückwärts, so rollen die Gewichte 13 von dem linken Ende des Stabes 11 hinweg, so daß der Stab vor den Rollen 10 zurückweicht und letztere zur Wirkung kommen läßt.
    Bei allen Ausführungsformen der Kupplung sind die inneren und äußeren Teile derselben außer mit den beschriebenen Kurvenflächen auch noch mit konzentrisch verlaufenden Lagerflächen ausgerüstet, auf welchen diese Teile umeinander sich drehen können. So hat der äußere Kupplungsteil einen konzentrisch ausgeschnittenen Ring 22, welcher auf einem konzentrischen Hals 23 des inneren Teiles läuft.
    Die Kupplung ist mit seitlichen Deckeln und Führungen ausgerüstet. Für den Fall, daß Kugeln als kuppelnde Elemente zur Anwendung kommen, laufen dieselben vorteilhaft in passenden Rinnen.
    Selbstverständlich kann die neue Kupplung auch bei anderen Maschinen als bei Fahrrädern Anwendung finden, in welchen Fällen die einzelnen Teile der Kupplung entsprechende, konstruktive Abänderungen erfahren.
    Anstatt den äußeren Teil der Kupplung mit zentrischen und exzentrischen Flächen auszurüsten und den inneren Teil zentrisch auszubilden, könnte die Anordnung auch umgekehrt sein.
    Pate ν τ-Α ν SPR υ CH :'
    Eine Freilaufkupplung für Fahrräder, bei welcher das zum Teil exzentrisch, zum Teil zentrisch ausgedrehte Kettenrad auf einer zentrisch zur Achse gedrehten Nabe angeordnet ist, und bei welcher in den von den zentrischen und exzentrischen Flächen begrenzten Räumen zwei Sätze von Klemmstücken angeordnet sind, von denen der eine beim Vorwärtstreten, der andere beim Geg'entreten in Wirkung" tritt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausdrehung des Kettenrades zwischen dem zentrischen und exzentrischen Teile ein Ansatz angeordnet ist, der die beiden Sätze von Klemmstücken in richtiger Lage gegeneinander erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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