DE147098C - - Google Patents
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- DE147098C DE147098C DENDAT147098D DE147098DA DE147098C DE 147098 C DE147098 C DE 147098C DE NDAT147098 D DENDAT147098 D DE NDAT147098D DE 147098D A DE147098D A DE 147098DA DE 147098 C DE147098 C DE 147098C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/36—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter
- B41K3/38—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter separate from the stamping means
Landscapes
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 147098 KLASSE 15 e.
in WASHINGTON.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Markieren von Schecks,
Wechseln 'oder anderen Wertpapieren und Dokumenten an bestimmten Stellen, um die
Abänderung wichtiger Worte und Zahlen auf der\ betreffenden Papieren zu verhindern oder
sofort erkennbar zu machen.
Man hat zwar schon verschiedentlich versucht, dieses Ziel zu erreichen. Die bestehenden
Konstruktionen leiden jedoch an erheblichen Übelständen, denen gegenüber sich die
vorliegende Markiervorrichtung insofern wesentlich unterscheidet, daß sie nur wenig
Teile besitzt, also leicht zu handhaben und billig ist; man kann sie überallhin mitnehmen
und trotzdem große Papierflächen markieren; auch ist die Markierung nicht mehr zu beseitigen.
Im wesentlichen besteht die Erfindung aus zwei zusammenwirkenden Markierflächen, die
zweckmäßig die Form von Walzen erhalten. Diese Walzen sind auf ihrem Umfange gezahnt
oder gezackt und lagern in geeigneter Weise in einem Halter. Das zu behandelnde Papier wird zwischen den Walzen zusammengepreßt
und durch Verschiebung derselben auf dem Papier ein gezackter oder gezahnter Streifen
hervorgebracht, der die gegen Abänderung zu schützenden Worte oder Zahlen deckt.
Die gezahnten oder gezackten Flächen der Markierwalzen müssen eine Abschabung,
Quetschung, Dehnung oder Zerrung der Papierfasern hervorrufen, die auf keinen Fall
durch Glätten oder sonstige Behandlung der betreffenden Teile des Papiers beseitigt werden
kann. , Dies erreicht man, indem man die Rollen nicht nur mit einfachen Längsnuten
zur Herstellung der Zähne, sondern mit zwei entgegengesetzt verlaufenden Reihen von
schraubenförmigen Nuten versieht. Die entstehenden Zähne werden also spitz und dringen
beim Gebrauch der Vorrichtung in das Papier ein; ein Gleiten des Stoffes auf den Zähnen
ist daher ausgeschlossen, vielmehr wird die Papierfaser gezerrt.
Von den verschiedenen möglichen Ausführungsformen besteht die einfachste aus einem
Halter, d. h. einem federnden Metallstreifen, der umgebogen ist und an seinen Enden die
Markierwalzen trägt. Die Achsen der Markierwalzen können entweder parallel zu dem
Halter gerichtet oder quer dazu angeordnet sein.
Bei dieser Ausführungsform befinden sich die Walzen in geringem Abstande von einander,
so daß das Papier dazwischen eingeführt werden kann. Durch Zusammendrücken der Rollen und deren Bewegung auf dem
Papier bringt man an den zu schützenden Stellen den gezahnten oder gezackten Streifen
hervor. Der gegabelte Halter kann auch aus nach Art einer Schere gelenkig miteinander
verbundenen Armen bestehen und mit einer Feder verbunden werden, die die Walzen entweder zusammenzubringen oder sie voneinander
zu trennen sucht.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß die gezahnten oder gezackten Flächen der einen
Walze in die Verzahnungen der anderen eingreifen müssen. Für gewöhnlich sind die
beiden Teile des Halters genügend nachgiebig, um das für den Eingriff der Markierflächen
erforderliche seitliche Spiel zu gewähren; indessen ist es zweckmäßig, die Walzen so anzuordnen, daß sie in ihren Lagern
eine geringe axiale Verschiebung ausführen können. Die Spitzen der Verzahnungen einer oder beider Markierwalzen können
im Bedarfsfalle derart scharf sein, daß sie das Papier durchstechen, jedoch wird diese
Wirkung für die vorliegende Erfindung als nicht wesentlich erachtet.
Man kann auch eine Farbvorrichtung anbringen, die mit einer der Markierwalzen
zusammenwirkt und dieser gegenüber verstellbar ist. Diese Vorrichtung färbt die über
die Ebene des Papierblattes infolge der Ver-
zo zahnung oder Zackung hervorragenden Teile' des Papiers, um den gezahnten oder gezackten
Streifen sofort erkennen zu lassen.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht:
Fig. ι ist die Draufsicht einer Ausführungsform der Markiervorrichtung·,
Fig. 2 ein Längsschnitt derselben. Fig. 3 ist eine ähnliche Schnittansicht der
Markiervorrichtung mit daran angebrachter Färbvorrichtung.
Fig. 4 stellt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung dar.
Bei den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen
der Markiervorrichtung besteht der Halter 1 aus einem umgebogenen Streifen biegsamen Metalls, der an seinen
freien Enden Lappen 2 besitzt. Diese sind mit Löchern 3 versehen und dienen als Lager
für die Drehzapfen 4 der Walzen 5, die mit gezahnter, gezackter, geriffelter oder gerauhter
Oberfläche versehen sind und die Oberfläche des dazwischen gelegten bezw. zusammengepreßten
Papiers in entsprechender Weise verändern. Die Walzen 5 haben in ihren Lagern ein geringes axiales Spiel, um den
Eingriff der gezahnten oder gezackten Flächen der Walzen beim Zusammenpressen des dazwischengelegten
Papiers zu sichern. Auf dem einen Arm des Halters 1 ist eine Ein-Senkung
9 angebracht, in welche der Daumen bei der Handhabung der Vorrichtung gelegt . wird.
Die Färbvorrichtung besteht aus einer Platte 6, deren Enden umgebogen sind, so
daß sie die seitlichen Ränder des Halters umfassen. Diese Platte 6 ist auf dem Halter
verschiebbar und kann durch den Daumen der die Vorrichtung handhabenden Person hin- und herbewegt werden.
Die an den nach unten gebogenen Enden der Platte 6 sitzenden Arme 7 dienen als
Lager für die Farbrolle 8, die in bekannter Weise gebaut und mit seitlichen Lagerzapfen
versehen ist.
Die Markierwalzen kommen in ziemlich beträchtlicher Entfernung unterhalb der Farbrolle
8 auf dem Papier zur Wirkung, damit dieses nicht durch die Berührung mit der Farbrolle beschmutzt wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung sind die Markierwalzen
in den Enden der beiden Arme A. gelagert, die mittels eines Zapfens B drehbar
miteinander verbunden sind. Die auf der anderen Seite des Zapfens B liegenden
Arme C dienen als Handgriffe'. Zwischen den Armen C ist eine Feder 10 angebracht,
welche das Bestreben hat, die Arme auseinander zu drücken.
Bei der Benutzung dieser Vorrichtung werden die Walzen durch Zusammendrücken
der Handgriffe C zunächst voneinander entfernt, um das Papier einzuführen, und alsdann
durch den Druck der Feder 10 derartig zusammengepreßt, daß sie auf dem
Papier zur Wirkung kommen. Natürlich würde diese Ausführungsform der Vorrichtung
auch ohne die zwischen den Handgriffen angeordnete Feder verwendet werden können.
Claims (3)
1. Eine Markierzange für Wertpapiere und Dokumente, gekennzeichnet durch
zwei in den Zangenschenkeln einander gegenüber gelagerte Walzen (5), deren einzeln stehende, zugespitzte Zähne ineinander
greifen, um die Papierfaser der zwischen den Walzen durchgeführten Stellen der Wertpapiere so zu zerren,
daß unvertilgbare Spuren entstehen.
2. Eine Ausführungsform der Markierzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus einem V-förmig gebogenen Stahlblech bestehende Zange an den freien Enden mit abgebogenen Lappen
(2) versehen ist, die den Walzen als Lager dienen.
3. Eine Markierzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem
Schenkel der Zange ein verschiebbares Lager (6, 7) angebracht ist, das eine an- und abstellbare Farbrolle (8) zum Einfärben
der Zahnspitzen einer Walze trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147098C true DE147098C (de) |
Family
ID=414311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147098D Active DE147098C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147098C (de) |
-
0
- DE DENDAT147098D patent/DE147098C/de active Active
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