DE1470019B - 7 Sulfamyl 3,4 dihydro 1,2,4 benzo thiadiazin 1,1 dl oxid Verbindungen und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
7 Sulfamyl 3,4 dihydro 1,2,4 benzo thiadiazin 1,1 dl oxid Verbindungen und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung sind 7-Sulfamyl-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-1,1
-dioxid-Verbindungen der allgemeinen Formel I
in der R1 die Methyl- oder Äthylgruppe und R2 ein
Chloratom oder die Trifluormethyl- oder Nitrogruppe
bedeutet oder R1 die sek.-Butylgruppe und R2 ein
Chloratom bedeutet. Diese Verbindungen werden hergestellt, indem man in an sich bekannter Weise eine
Verbindung der allgemeinen Formel II
in der R2 die obige Bedeutung hat, mit einem sub
stituierten Cyclohexanon der allgemeinen Formel III
R1
in der R1 die obige Bedeutung hat, umsetzt.
Die Umsetzung wird unter mäßigem Erhitzen durchgeführt. Wenn es durchführbar ist, kann überschüssiges Keton auf Grund seiner Lösungsmittel
eigenschaften verwendet werden, doch können statt dessen auch andere Lösungsmittel eingesetzt werden.
Ak Lösungsmittel sind besonders geeignet Dimethylformamid, Dioxan, Diäthylenglykoldimethyläther und
Äthylenglykoldimethyläther.
Falls es erwünscht ist, die Umsetzung rascher zu Ende zu führen, kann diese mit Kaliumfluorid in Di
methylformamid oder mit einer Säure, beispielsweise Schwefelsäure, Methansulfonsäure, Benzolsulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure oder anderen aliphatischen oder
aromatischen Sulfonsäuren, in anderen Medien katalysiert werden.
. Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen kann das in 4-Stellung substituierte Cyclohexanon der allgemeinen Formel III durch ein reak
tionsfähiges funktionelles Derivat dieses Ketons, beispielsweise ein Ketal oder einen Enoläther oder ein
Ketimin oder eine Substanz, ersetzt werden, die unter den in Frage stehenden Reaktionsbedingungen in das
Keton umgewandelt wird, wie das Hydrosulfit oder Cyanhydrin des Ketons. Die Umsetzung kann mit
oder ohne zugesetztes Lösungsmittel und mit oder ohne einen Katalysator, vorzugsweise jedoch unter
Erhitzen, durchgeführt werden.
Es ist bekannt, daß 7 - Sulfamyl - 3,4 - dihydro-1,2,4 - benzothiadiazin - 1,1 - dioxid - Verbindungen
(Hydrochlorothiazid und verwandte Verbindungen) bemerkenswerte saluretische Eigenschaften besitzen.
Die neuen Verbindungen gemäß der Erfindung sind wirksamere Saluretica als Hydrochlorothiazid, wie
sich aus den folgenden Vergleichsversuchen ergibt: Ratten mit einem Gewicht von etwa 15Og werden
über Nacht bei einer natrium- und kaliumfreien Ernährung gehalten. Man gibt ihnen dann 5 ml Wasser
zu trinken. I1I2 Stunden später wird den Versuchstieren
die zu testende Verbindung in Form einer wäßrigen Suspension (5 ml) intraperitoneal injiziert. Anschließend
-mißt man das im Laufe von 5 Stunden ausgeschiedene Gesamtvolumen des Urins und den
Gesamtgehalt an Natrium, Kalium und Chlorid in dem Urin.
Jeweils 16 Ratten erhielten 6-Chlor-7-sulfamyl·
2 H - 3,4 - dihydro -1,2,4 - benzothiadiazin -1,1-dioxid
(Hydrochlorothiazid) in Mengen von 0,16 und 0,64 mg/ kg. Jeweils 8 Ratten erhielten die zu prüfenden Ver-II
bindungen in jeweils den vorher angegebenen Mengen.
Die relativen Wirksamkeiten im Vergleich zu Hydrochlorothiazid
wurden auf Grund der vier gemessenen Werte, nämlich den Volumen des ausgeschiedenen
Urins und den gemessenen Werten an Natrium, Kalium und Chlorid, berechnet.
(Bei Prüfung der Verbindung der Beispiele 4 und 7 betrugen die angewendeten Mengen 0,01 bzw. 0,04 mg/
kg. Bei der Prüfung der Verbindung des Beispiels 8 wurden die Substanzen per os gegeben.)
Die akuten Toxizitäten wurden wie folgt bestimmt: Weiße weibliche Mäuse vom Typ Carworth CF1 mit
einem Gewicht zwischen 18 und 20 g wurden bei den Toxizitätsbestimmungen verwendet. Die Testsubstanz
wird mit einer Geschwindigkeit von 0,05 ml/Min, den Versuchstieren in die Schwanzvene injiziert. Unmittelbar
nach der Verabreichung der Droge werden die Mäuse beobachtet, und jedes Anzeichen einer Vergiftung
wird notiert. Auftreten von Vergiftüngserscheinungen und die Zeit bei Eintritt des Todes wird für
jede Maus bestimmt. Die Mäuse werden 7 Tage beobachtet. Nach Beendigung dieser Zeit wird die
Anzahl der töten Mäuse in jeder einzelnen Gruppe festgestellt, und die letale-Dosis (LD50) wird nach der
Methode, wie sie in Biometrics, Bd. 8, Nr. 3, September 1952, S. 249 bis 252, beschrieben ist, berechnet.
Die folgende Tabelle gibt die relativen Wirksamkeiten und die akuten Toxizitätsdaten an.
60
65
| 3 | R' | R2 | Dosis | 4 | Na | K | Cl | Vol. | Relative Wirk |
Akute | |
| mg/kg intra- |
ml | samkeit | Toxizität bei Mäusen |
||||||||
| Verbindung von Beispiel | peritoneal | Ausscheidung in Milliäquivalenten | (Na) | LD50 | |||||||
| 1,11 | 2,85 | 884 | |||||||||
| Hydrochlorothiazid | Methyl | Cl | 1,61 | 3,29 | 6 | ||||||
| (HCTZ) | / ' | 0,16 | 0,57 | 1,45 | 548 | ||||||
| 1 bis 3 | 0,64 | 0,97 | 2,68- | ||||||||
| 0,16 | 1,13 | 2,74 | |||||||||
| (HCTZ) | Methyl | CF3 | 0,64 | 1,71 | 3,80 | 6 | |||||
| 0,16 | 0,57 | 1,45 | 512 | ||||||||
| 4 | 0,64 | 0,97 | 2,68 | ||||||||
| 0,16 | 0,04 | 0,28 | 0,36 | ||||||||
| (HCTZ) | Methyl | NO2 | 0,64 | 0,07 | 0,52 | 0,62 | 32 | 4 | |||
| 0,01 | 1,17 | 1,27 | 3,02 | 42 | >400 | ||||||
| 5 | Äthyl | Cl | 0,04 | 1,42 | 1,45 | 3,45 | 47 | 3,6 | |||
| (HCTZ) | 0,16 | 0,46 | 0,78 | 1,42 | 49 | >400 | |||||
| 6 | 0,64 | 1,21 | 1.32 | 2,73 | 43 | ||||||
| 0,16 | 0,04 | 0,35 | 1,03 | 48 | |||||||
| (HCTZ) | Äthyl | CF3 | 0,64 | 0,07 | 0,45 | 1,08 | 33 | 3 | |||
| 0,01 | 1,45 | 1,14 | 2,68 | 39 | >400 | ||||||
| 7 | sek.-Butyl | CI | 0,04 | 0,78 | 0,85 | 1,77 | 76 | 2 | |||
| (HCTZ) | 0,1*) | 98 | >400 | ||||||||
| 8 | 0,1 | ||||||||||
| (HCTZ) | |||||||||||
*) per os.
Die folgenden Beispiele, in denen die Herstellung typischer Vertreter der erfindungsgemäßen Verbindungen
beschrieben ist, erläutern die Erfindung. In diesen Beispielen sind alle angegebenen Schmelzpunkte
Zersetzungspunkte, die, falls es nicht anders angegeben ist, korrigiert sind; der in den Beispielen verwendete
Petroläther ist Merck & Co., Inc.'s Benzin, Siedebereich 30 bis 6O0C. Einige der neuen erfindungsgemäßen
Verbindungen hydrolysieren merklich in heißen, wäßrigen Medien. Da bei Umkristallisationen
Wasser als Komponente beteiligt ist, werden die Umkristallisationen dann bei Zimmertemperatur oder
darunter durchgeführt. Diese Substanzen werden gewöhnlich in einem organischen Lösungsmittel gelöst,
abgekühlt und gerührt, und Wasser wird langsam zugegeben. Unter diesen Bedingungen scheidet sich das
Produkt oft in kristalliner. Form in hoher Reinheit ab. Wenn nicht wäßrige Lösungsmittel verwendet werden,
so werden die Umkristallisationen in üblicher Weise, unter Verwendung heißer Lösungsmittel, durchgeführt.
4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamyl-spiro-
[2 H-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-
_ 3,1 '-cyclohexan] 1,1 - dioxid
55
60
5,7 g (0,02MoI) 4-Amino-6-chIor-l,3-benzoldisuI-fonamid,
60 ml 4-Methylcyclohexanon und 50 mg p-Toluolsulfonsäure werden unter wasserfreien Bedingungen
15 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in 450 ml
Petroläther gegossen, die obere Schicht wird abdekantiert, und das zurückbleibende öl wird mit
weiterem Petroläther verrieben. Das Lösungsmittel wird abdekantiert und der Rückstand mit 100 ml
warmem Methanol behandelt. Es bilden sich' 2,9 g einer Festsubstanz, die abfiltriert wird, und das Filtrat
wird mit kaltem Wasser behandelt, wobei weitere.4 g Produkt gebildet werden. Die Gesamtausbeute an
4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamyl-spiro[2H-3,4-dihydro-O^-benzothiadiazinO.r-cyclohexanJljl-dioxid
beträgt 6,9 g (91%). Dieses Material wird in 25 ml warmem 2-Methoxyäthanol gelöst, abgekühlt, gerührt
und sehr langsam mit 240 ml kaltem Wasser behandelt. Man erhält in 70%iger Ausbeute 4'-Methylo-chlor^-sulfamyl-spiro^H^-dihydro-l^-benzothiadiazin-3,l'-cyclohexan]l,l-dioxid
in Form großer weißer Kristalle vom F. = 272 bis 273° C.
Analyse: C13H18ClN3O4S2.
Berechnet ... C 41,10, H 4,78, N 11,06%;
gefunden ... C 40,99, H 4,93, N 10,96%.
gefunden ... C 40,99, H 4,93, N 10,96%.
. B e i s ρ i e 1 2
4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamylspiro[2H-3,4-dihydro-l,2,4-benzothiadiazin-
3, Γ-cyclohexan] 1,1-dioxid
4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamylspiro[2H-3,4-dihydro-l,2,4-benzothiadiazin-
3, Γ-cyclohexan] 1,1-dioxid
0,02 Mol 4-Amino-6-chlor-l,3-benzoldisulfonamid, 0,08 Mol 4-Methylcyclohexanon und 100 mg p-Toluolsulfonsäure
werden in 50 ml p-Dioxan suspendiert. Das Gemisch wird 30 Stunden unter Rückfluß erhitzt
und mechanisch gerührt, und die so erhaltene Lösung wird abgekühlt und langsam mit kaltem Wasser behandelt,
bis die Kristallisation des Produktes beendet ist. Das feste Material wird auf einem Filter gesammelt
und getrocknet. Man erhält so 4'-Methyl-6-chlor-7 - sulfamyl - spiro[2 H - 3,4- dihydro-1,2,4- benzothiadiazin-3,1
'-cyclohexan] 1,1 -dioxid.
4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamyl-
spiro[2 H-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-
3,1 '-cyclohexan] 1,1 -dioxid
0,02 Mol 4-AmJnO-O-ChIOr-1,3-benzoldisulfonamid
und 0,04 Mol 4-Methylcyclohexanon werden in 25 ml Dimethylformamid gelöst und 48 Stunden auf einem
Dampfbad erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 100 ml Methanol behandelt: dann
werden allmählich 300 ml Wasser unter Rühren zugegeben. Die wäßrige Schicht wird abdekantiert und
das zurückbleibende viskose ölige Produkt mit 100 ml Petroläther verrieben. Die zurückbleibende Festsubstanz
wird abfiltriert und getrocknet. Dieses Material wird in 25 ml Methanol gelöst und mit einigen wenigen
Milliliter Wasser behandelt. Die kleine Menge öl, die sich bildet, wird durch Filtrieren entfernt. Das Filtrat
wird langsam mit 75 ml Wasser behandelt, wodurch man in 59%iger Ausbeute 4'-Methyl-6-chlor-7-sulfamyl
- spiro[2 H - 3,4 - dihydro -1,2,4 - benzothiadiazin-3,1'-cyclohexan]
1,1-dioxid, das nach Umkristallisation aus 2-Methoxyäthanol und Wasser einen Schmelzpunkt
von 272 bis 2730C besitzt.
Analyse: C13H18ClN3O4S2.
Berechnet ... C 41,10, H 4,78, N 11,06%:
gefunden ... C 40,77, H 4,92. N 11,24%.
gefunden ... C 40,77, H 4,92. N 11,24%.
4'-Methyl-6-trinuormethyl-7-sulfamyl-
spiro[2 H-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-
3,1 '-cyclohexan] 1,1 -dioxid
Analyse: C13H18N4O6S2.
Berechnet ... C 40,61, H 4,72, N 14.57%:
gefunden ... C 40,27, H 4,64, N 14,32%.
gefunden ... C 40,27, H 4,64, N 14,32%.
15
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Arbeitet man praktisch in der gleichen Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben, ersetzt jedoch das im Beispiel
3 verwendete Aminobenzoldisulfonamidderivat durch eine äquimolare Menge 4-Amino-6-trifluormethyl-1,3-benzoldisulfonainid,
so erhält man in 61%iger Ausbeute 4'- Methyl - 6 - trifiuormethyl-7-sulfamyl-spiro[2H-3,4-dihydro-l,2,4-benzothiadiazin-3,1
'-cyclohexan] 1,1 -dioxid, das nach Umkristallisieren aus Methanol und Wasser bei 247 bis 249° C
schmilzt.
Analyse: C14H18N3O4S2.
Berechnet ... C 40,67, H 4,39, N 10,16%:
gefunden ... C 40,78, H 4,49, N 10,09%.
gefunden ... C 40,78, H 4,49, N 10,09%.
4'-Methyl-6-nitro-7-sulfamyl-
spiro[2 H-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-
3,1 '-cyclohexan] 1,1-dioxid
Arbeitet man praktisch in der gleichen Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben, ersetzt jedoch die im Beispiel
3 verwendete Aminobenzoldisulfonamid-Reaktionskomponente durch eine äquimolare Menge
4-Amino-6-nitro-l,3-benzoldisulfonamid, so erhält man in 35%iger Ausbeute 4'-Methyl-6-nitro-7-sulfamyl
- spiro[2 H - 3,4 - dihydro -1,2,4 - benzothiadiazin-3,1'-cyclohexan]
1,1-dioxid, das nach Umkristallisieren aus Aceton und Wasser bei 255 bis 256° C schmilzt.
4'-Äthyl-6-chlor-7-sulfamyl-
spiro[2 H-3,4-dihydro-l,2,4-benzothiadiazin-
3,1'-cyclohexan] 1,1-dioxid
Wenn man das im Beispiel 3 verwendete Keton durch eine äquimolare Menge 4-Äthylcyclohexanon
ersetzt, 20 Stunden auf einem Dampfbad erhitzt und praktisch in der gleichen Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben,
arbeitet, so erhält man in 56%iger Ausbeute 4' -Äthyl - 6 - chlor- 7 - sulfamyl - spiro[2 H - 3,4-dihydro-1,2,4
- benzothiadiazin -3,1'- cyclohexanon] 1,1- dioxid, das nach Kristallisation aus Aceton und Petroläther
bei 248 bis 249° C schmilzt.
Analyse: C14H20ClN3O4S2.
Analyse: C14H20ClN3O4S2.
Berechnet ... C 42,68, H 5,12, N 10,67%:
gefunden ... C 43,16, H 5,20, N 10,58%.
gefunden ... C 43,16, H 5,20, N 10,58%.
4'-Äthyl-6-trifluorinethyl-7-sulfamyl-
spiro[2 H-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadiazin-
3,1 '-cyclohexan] 1,1 -dioxid
Wenn man die im Beispiel 3 verwendeten Aminobenzoldisulfonamid- und Keton-Reaktionskomponenten
durch äquimolare Mengen 4-Amino-6-trifluormethyl-1,3-benzoldisulfonamid
bzw. 4-Äthylcyclohexanon ersetzt, 24 Stunden auf einem Dampfbad erhitzt und praktisch nach dem gleichen Verfahren wie
im Beispiel 3 arbeitet, so erhält man in 29%iger Ausbeute 4' - Äthyl - 6 - trifluormethy 1 - 7 - sulfamyl - spiro-[2
H - 3,4 - dihydro -1,2,4 - benzothiadiazin - 3.1' - cyclohexan]
1,1-dioxid, das nach mehreren Umkristallisationen aus Methanol und Wasser bei 261 bis 262°C
schmilzt. .
Analyse: C15H20F3N3O4S2.
| Berechnet ... | C 42,14, | H | 4,72, | N | 9,83%: |
| gefunden . .. | C 42,45, | H | 4,89, | N | 9,76%. |
| Beis | Pi | el 8 |
4'-sek.-Butyl-6-chlor-7-sulfamylspiro[2 H-S^-dihydro-l^^-benzothiadiazin-
3,1 '-cyclohexan] 1,1 -dioxid
Wenn man das im Beispiel 3 verwendete Keton durch eine äquimolare Menge 4-sek.-Butylcyclohexanon
ersetzt, 21 Stunden erhitzt und die Lösung mit 100 ml Essigsäure und so viel Wasser, daß die beginnende
Kristallisation bewirkt wird, behandelt, so erhält man in 25%iger Ausbeute 4'-sek.-Butyl-6-cnlor-7-sulfamyl-spiro[2H-3,4-dihydro-l,2,4-benzothiadiazin-3,1
'-cyclohexan] 1,1 -dioxid, das nach Umkristallisation
aus Aceton und Petroläther bei 248 bis 249° C schmilzt.
Analyse: C16H24ClN3O4S2.
Analyse: C16H24ClN3O4S2.
Berechnet ... C 45,54, H 5,73, N 9,96%:
gefunden ... C 45,83, H 5,73, N 9,89%.
gefunden ... C 45,83, H 5,73, N 9,89%.
Claims (6)
1. 7-Sulfamyl-3,4-dihydro-1,2,4-benzothiadi
azin -1,1- dioxid -Verbindungen der allgemeiner Formel I
65 H2NO2S
in der R' die Methyl- oder Äthylgruppe und R2 ein
Chloratom oder die Trifluormethyl- oder Nitrogruppe bedeutet oder R1 die sek.-Butylgruppe und
R2 ein Chloratom bedeutet.
2. 4' - Methyl - 6 - chlor - 7 - sulfamyl - spiro- ^dihdl
y^J
hexan]l,l-dioxid.
hexan]l,l-dioxid.
3. 4' - Methyl - 6 - trifluormethyl - 7 - sulfamylspiro[2H
- 3,4 - dihydro - 1,2,4 - benzothiadiazin-3,1 '-cycl ohexan] 1,1 -dioxid.
4. 4'-Äthyl-6-chlor-7-sulfamy]-spiro[2 H-3,4-dihydro - 1,2,4 - benzothiadiazin - 3, Γ - cyclohexan]-1,1-dioxid.
5.4'-Methyl-6-nitro-7-sulfamy]-spiro[2H-3,4-dihydro - 1,2,4 - benzothiadiazin - 3,1' - cyclohexanol-dioxid.
6. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel II
in der R2 die obige Bedeutung hat, mit einem substituierten Cyclohexanon der allgemeinen Formel
III / ν
o=\ y~ R1 in
in der R1 die obige Bedeutung hat, umsetzt.
109524/370
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